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THEMA: Licht brennt, Lok läuft nicht

THEMA: Licht brennt, Lok läuft nicht
Startbeitrag
saartom - 21.04.04 07:37
Guten Morgen allerseits!
Ich habe ein Problem mit zwei meiner Loks. Wenn ich beim Anfahren dieser Loks die Fahrspannung erhöhe geht die Beleuchtung an, die Lok bewegt sich aber nicht. Tippt man sie dann mit dem Finger an, so läuft die Lokomotive. Besonders ärgerlich ist diese Erscheinung, wenn ich die Lok aus dem Schattenbahnhof abrufen möchte. Da die Stirnbeleuchtung brennt, scheinen Kontaktschwierigkeiten ausgeschlossen zu sein. Ich fahre meine Anlage analog, daher sind auf Dekoderprobleme ausgeschlossen.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und vielleicht eine Lösung des Problems gefunden??

Gruß Thomas

Hallo!

Was ist das denn für eine Lok?

Das ganze klingt nach einen Wackelkontakt. Sowas ähnliches hatte ich mal mit einer 152 von Minitrix - da hatte einer der beiden Metallstreifen zum Motorblock nur Kontakt, wenn er gerade Lust hat. Wenn die Lok eine Schnittstelle hat, dann kann natürlich auch die Analogplatine schlechten Kontakt haben.
Wenn du ein Messgerät hast, dann kannst du den Fehler mit etwas Glück mittels Messung finden. Dabei aber nie auf die Kontakte direkt halten - immer einen Punkt davor und dahinter wählen.

lg
ismael
Hallo Ismael,

es handelt sich um eine BR 78 und eine BR 23 von GFN.

Thomas
Mmhh,
Wackelkontakt könnte sein.
Zwei Freunde von mir schilderten mir das gleiche Problem mit der BR 78. Einer von beiden schickte die Lok dann zur Wartung, danach lief sie dann eine Zeit lang. Jetzt zeigt sie wieder den gleichen Fehler.

Das Problem hatte ich auch bei einer FL Lok, nach Wechsel der Motor-Kohlebürsten und Reinigung des Motors war wieder alles o.k.. Den Motor habe ich zum Reinigen einfach kurz in Waschbenzin eingelegt (Bei mir gab es keine Schäden am Motor, jedoch ohne Gewähr).
also ich hatte es gestern beim MTX Taurus.
Ursache: schlechter Kontakt der Analogplatine. Kontakte nachgebogen - läuft jetzt wieder wie ein Glöckerl !
@Saartom
Nicht ganz ernstgemeint !!!
Sarkasmusmodus ein:
Zu deiner Frage: Besser so als umgekehrt..... )))) *ggg*
Sarkasmusmodus aus !
Gruß   Fidelis, welcher JETZT nach Dortmund fährt....

@4
Das mit dem verschmutzten Motor kann ich nachvollziehen. Der Motor kann dann das sog. Losbrechmoment nicht überwinden. Ich weiß nur nicht, ob ich das Waschbenzin in Erwägung ziehen sollte.

@5
Die Analogplatine werde ich überprüfen

@ alle
Es ist immer wieder erstaunlich und erfreulich, wie schnell und zahlreich Antworten auf gestellte Fragen gegeben werden.

Gruß Thomas

Hallo Thomas,
bevor du den Motor in Waschbenzin legst, bau die Kohlen aus! Diese sind sonst unwiederruflich zerstört. Vor dem Zusammensetzen sehr gut trocknen.

Gruß Uwe
Saartom,

Du kannst auch Roco Cleaner Spray, Feuerzeuggas oder Isopropylalkohol verwenden. Jedenfalls gut austrocknen lassen, sonst fliegen die Funken.

Es gibt keine Analogdummyplatine und keine Steckkontakte in der BR78 und BR23, da dieses Loks keine Digitalschnittstelle haben.

Grüße, Peter W.
Habe das gleiche Problem bei einigen meiner FL Loks, spontan fällt mir meine BR 151 ein. Mal läuft sie ohne Probleme los, und mal muss ich sie erst antippen.
@ Nr. 8 U.H.
Deshalb hatte ich auch die Kohlebürsten nach der Reinigung des Motors im Waschbenzin sicherheitshalber getauscht! Seitdem lauft die Lok wirklich prima!
Hallo saartom
Ich habe auch die 7078 (BR78) von GFN, damals gebraucht gekauft. Sie wollte eigentlich auch erst nicht. Erst nach dem Reinigen mit Waschbenzin läuft sie ohne Probleme. Über Ursachen und Wirkung wurde ja schon viel geschrieben. Bevor Du sie nun auseinander baust, mach doch mal folgendes: Schleife ein Amperemeter zwischen Trafo und Schiene. Dann lass die Lok losfahren. Wenn sie nun nicht losfährt, beobachte das Amperemeter. Sinkt der Strom nachdem du die Lok angestoßen hast, ist es eine Verklemmung im Getriebe, Motor, Gestänge. Steigt der Strom ist es ein Wackelkontakt zwischen Stromabnahme und Motor.

Der Motor sollte im Betrieb um die 250mA ziehen, das Lämpchen alleine so ca 50mA.

Gruß Dirk
Ich habe dasselbe Problem mit einer GFN V100 und
dem VT 95.
Problem ist allerdings noch nicht gelöst.
Ich finde es erstaunlich, dass in diesem Zusammenhang
fast nur Modelle von GFN dieses Problem haben.

Gruß
Frank
Hatte das auch bei einer Flm 151.
Der Motor hatte etwas Spiel in seiner Aufnahme, konnte sich beim Anfahren (nur in eine Richtung) leicht verdrehen und bekam dann keinen Kontakt zu den Leiterblechen mehr. Somit hat sich die lok meist gar nicht, manchmakl nur wenige Millimeter bewegt beim Anfahren.
Kontakte etwas beigebogen, Motor mit zwei Papierstreifchen eingeklemmt, Problem seither gelöst.

Gruß

Thomas
@ Nr. 13 weso:
Das Problem gibt es nicht nur bei Fleischmann: Also ich hatte das Problem auch mal bei einer Minitrix V60. Ich kann jedoch bei MINITRIX nur davor WARNEN irgendwelche Teile, egal Motoren oder ähnliches, in Waschbenzin zu reinigen, die bei Minitrix verwendeten Kunststoffe werden sofort brüchig. Bei Fleischmann ist das alles kein Problem.
Möchte mich nochmals bei allen bedanken.

Sollte ich das Problem nicht in den Griff bekommen melde ich mich an dieser Stelle wieder.

Gruß Thomas


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