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THEMA: Segmente

THEMA: Segmente
Startbeitrag
Micha - 18.04.04 22:47
Hallo Leute,
da meine neue Anlage in der Planung immer weiter kommt,tritt
jetzt ein neues Problem für mich auf. Ich möchte meine Anlage gerne
in Segmenten aufbauen,sie ist zwar Stationär,aber man weiß nie.
Unterbau ist wie bei dem offenen Leistenrahmen (4 Teile).
Mein Problem sind die sichtbaren Anlagenteile, bzw die Schnittkanten
eben dieser Teile. Bevor ich versuche das Rad neu zuerfinden, frage ich mal
nach Erfahrungen, d.h. Trennstellen (der Segmente) ,deren Befestigung und
dergleichen. Wie macht Ihr das?

viele Grüße
Micha

Hallo Micha,

habe meine Anlage auch in Segmenten gebaut, damit ich sie bei einem eventuellen Umzug auch wieder aus dem Keller bekomme. Allerdings habe ich die Anlage in Spantenbauweise aufgebaut, an den Übergängen liegen jeweils zwei identische Spanten aufeinander, gegen Verschiebung mit Bolzen gesichert, gehalten durch Schlossschrauben und Einschlagmuttern. Die Spanten sind aus 16mm Tischlerplatte. Die Gleise habe ich dann erst einmal normal verlegt, an den Übergängen besonders gut verklebt und anschließend mit der Trennscheibe geteilt. Zur Landschaftsmodellation habe ich an den Trennstellen eine dünne Folie eingelegt, damit beim Gipsen/Einschottern nicht die Segmente miteinander "verklebt" werden.

Grüße
Ralf
Moin,

... und wenn man dann noch die Schienenprofile auf Messingschrauben lötet, brauch man sie nicht unbedingt besonders gut verkleben. Bei meinen Modulen habe ich vor den Auflöten zwischebn die beiden Kästen eine Lage Kork (2mm) gespannt, nach dem Löten die Schienen durchgesägt und bündig gefeilt, passt.

Gruß
Kai
Hallo,
aber nicht vergessen: wenn man die Schienenprofile auf den in die Spanten gedrehten Schrauben festlötet, macht man sich wieder viel von der eventuell mühsam eingebauten Lärmdämmung kaputt! Ich stehe selber gerade vor dieser Zwickmühle und bin schon am überlegen, ob nicht eine Art "Gummidübel" als Lärmstopper mit Zylinderschrauben sinnvoll sein kann:
- Profile auf die Schraubenköpfe auflöten
- Schrauben durch einen Gummischlauch durchstecken
- damit ins Befestigungsloch an der Trasse
- Mutter von unten anschrauben (evtl. mit Korkscheibe und Beilagscheibe)
Darauf achten, daß die Schrauben und Muttern nirgendwo das Holz berühren, also immer Gummi/Kork dazwischen ist.
Hat da schon wer Erfahrung mit sowas?

Fragende Grüße aus dem Münchner Osten
Michael

Moin Michael,

ein Lärmproblem ist mir dabei noch nicht aufgefallen, kann aber auch daran liegen, daß bei mir nur Bummel^WNebenbahn-Betrieb herscht...

Gruß
Kai
Hallo Kai,
mir ist halt nur aufgefallen, daß die Fahrgeräusche nach dem Löten bei meinem Testübergang _deutlich_ lauter wurden (auf dem gesamten Segment). Da werd' ich die Lötstellen wohl nochmal auftrennen und sehen, ob's wirklich daran lag.
Grüße aus dem Münchner Osten
Michael
.....Montiere die Segmente mittels Buchsen und Passtiften. Verlege die Gleise, klebe mittels 2Kompo und trenne sodann.
CU
WE
In Kurven stehen die Schienen unter mechanischer Spannung und es können sich durch das Trennen "Ecken" ergeben.

Ich trenne deshalb die Gleise vor der Montage, d.h. ich verlege auf dem einen Segment die Gleise bündig bis ans Modulende. Dann schraube ich das andere Segment an und setze die neue Schienen bündig an (ca. 0.5mm Spalt). Dadurch sind meine Gleise ohne mechanische Spannungen. So habe ich bisher langjährig gute Erfahrungen gemacht.

Felix
Hi zusammen,

wie ich es bei FLM Flexgleisen in Kurven an der Kante mache steht unter anderem
auf "Segment 3_1" beschrieben. Bis jetzt habe ich nur gute Erfahrungen damit.

mfG, AlfredB.
http://www.meine-n-welt.de
Alles ganz prima, nur geht es mir mehr um die Verbindung
der Segmente, nicht der Gleise.
Meine Vorgängeranlagen waren alle auf Platte und kleiner.
Die neue wird etwa 5x1,3m groß,deswegen in Segmente.
Der Bahnhof und das BW wollte ich auf 4 Segmente aufteilen,
d.h 4 Platten, und um diese Trennstellen gehts.
Bau ich einen Rahmen drunter den ich verbinde, oder gibts noch andere
Möglichkeiten.Ein Rahmen nimmt ja auch wieder Platz nach unten weg.
Die Verbindungen im unsichtbaren Bereich sind nicht so das Problem.

Micha
Warum Platten? Baue doch gleich in offener Rahmenbauweise.
Viel leichter, mehr Landschaftsgestaltungsmoeglichkeiten und besser
zusammenschrauben laesst sich das auch.
Ich schraube die Segmente mit je drei M6er Schrauben und Fluegelmuttern
zusammen. Ich benutze "keine" Passungen, sondern halte die Loecher
bewust etwas groesser. Nach dem leichten zusammenschrauben hab ich dann
die Moeglichkeit noch nachzurichten bis alles fluchtet. Erst dann ziehe ich fest.
Das man grosse Unterlegscheiben verwenden sollte ist klar bei Holz?

mfG, AlfredB.
Ein Rahmen ist das Fundament jedes Anlagenaufbaus - ob Platte oder Spanten. Ohne Rahmen wird es nicht gehen.

Ich spanne die zwei nebeneinander liegenden Rahmenleisten zusammen und bohre möglichst weit entfernt zwei 6mm-Löcher durch beide Latten hindurch. In die eine Latte klebe ich einen Buchenholzstift. So ergibt sich ein steckbares System, das absolut passgenau ist. Metallbuchsen und -stifte braucht es nicht: Zum Positionieren reicht der Buchenholzstift, und gehalten wird es nachher kraftschlüsslig über die Schlossschrauben.

Felix
WE
Das ist doch nun kein Geheimniss mehr:
System Jörger oder NFM machen es seit Jahren vor. Zigfacher Messe auf und Abbau sprechen eindeutig für die Passbuchsenlösung!
Alles andere ist kalter K...
CU
WE

http://n-f-m.de/

http://system-joerger.de/
hi micha
zwischen 2 segmente, vom rand ca. 5 cm freilassen, am letztem gleisstück, die schienenverbinder etwas aufweiten, zum schluß das fehlende gleisstück ohne schienenverbinder einsetzen.fertig.
gruß
georg
Hallo Micha,
wenn ich Dich richtig verstanden habe, suchst Du nach einer Lösung zum stabilen verbinden von Segmenten. Deine Aussage
>>Bau ich einen Rahmen drunter den ich verbinde, oder gibts noch andere Möglichkeiten. Ein Rahmen nimmt ja auch wieder Platz nach unten weg. Die Verbindungen im unsichtbaren Bereich sind nicht so das Problem. <<
läßt darauf schließen, daß Du reine Platten aneinanderfügen willst -- mach' sowas besser nicht! Da wirst Du nicht sehr lange Freude dran haben.
Segmente sollten grundsätzlich selbsttragend und verwindungssteif sein ==> also ist ein Rahmen notwendig, eine Platte "schafft" das nicht. Ob der jetzt unterhalb von "Normal Null" (=Deine Platte) oder oberhalb ist, ist prinzipiell egal -- unterhalb ist er halt einfacher zu machen. Wenn Du nach unten wenig Platz hast, könntest Du evtl. durch eine Metallkonstruktion eine geringere Höhe erreichen, aber unter 5 cm kann ich mir nicht vorstellen, daß Segmente mit 125cm x 130cm einigermaßen stabil sind. Bei Holz (=Tischlerplatten) sollten es 10 cm hohe Seitenteile sein mit mind.10mm Stärke (wenigstens für den Außenrahmen).
Dann so weitermachen, wie es Felix in #11 beschrieben hat (für seltenes Auf- und Abbauen) bzw. so wie es WE in #12 vorschlägt (für stärkere Belastungen).
Viele Grüße aus dem Münchner Osten
Michael
Hallo
Für eine Segmentanlage die von einer Person gebaut wird ist die Passbuchsenlösung richtig nicht aber für Modulanlagen bei der viele Köche in der Suppe rühren. Da treffen die verschiedensten Modellbauqualitäten zusammen. Hab es selbst schon oft gesehen und habe selber etliche Module gebaut und genügend Ausstellungen mitgemacht. Die  Passbuchsenfraktion sieht man dann mit den Zangen die Gleise biegen . Ich habe 10mm Lochbohrungen und 8mm Gewindeschrauben verwendet und kann gemütlich die Module ausrichten.

Gruß Roschi
Also ich glaub, ich muß etwas mehr ins Detail gehen.
Mein Grundrahmen besteht aus 4 Teilen (130x100cm,80x150cm,
80x150cm,130x100cm,Maße ca,TxB).
Der zurzeit im Bau befindliche Schattenbahnhof 1 besteht aus zwei
Platten (nutzbare Gleislänge der Abstellgleise je 200 cm).
Dieser liegt auf dem Grundrahmen auf (trennbar und herauszunehmen,
wegen Wartung und Reparatur). Weitere Schattenbahnhöfe werden ähnlich
gebaut (1-2).
Geplant ist die offene Rahmenbauweise, nur als Segmente, bzw auf den
Aussenteilen kommen die Gleiswendel und Kehrschleife (mit Grundrahmen
ein Segment). Die Schattenbahnhöfe sind auf Grund der Gleisdichte halt
auf Platten (da SBH 1auf dem Grundrahmen liegt, braucht der keine Versteifung,
ist auch eine sehr stabile Platte).
@Alfred Plattenbauweise für meinen Bahnhof sowie das BW kommt einfach wieder
über die Gleisdichte.
Ich wollte linkes Weichenfeld, Bahnsteiggleise sowie Gütergleise und
rechtes Weichenfeld und das BW jeweils auf eine Platte bauen.
Wo genau und wie die Trennung erfolgt weiß ich noch nicht,
nur diese sich ergebenden Platten, die muss ich ja irgentwie
verbinden, nach oben Unsichtbar, nach unten Platzneutral.
Ich habe nicht vor, alles auf einer großen Platte zubauen,
ich möchte nur im Bedarfsfall die Anlage in transportable Teile
zerlegen können (und zwar ohne Kettensäge!!!).

ralfio baut in Spantenbauweise, so wie er baut, ist das fast wie Modulbau,
nur ich plane etwas kompaktes,aber zerlegbar in mehreren Ebenen.

Micha
Ach so,
und noch vielen Dank für die bisherigen Tips, auch wenn sie
mein Problem noch nicht ganz treffen.

Micha
Es passt zwar nicht so ganz hierher, aber vielleicht interessiert es ja den einen oder anderen.
Meine Anlage ( noch im Bau, 4,45 x1,15 m ) besteht aus 3 Modulen. Jedes Modul hat als Grundgestell einen Aluaufbau. Das waren große Alu-Fensterbänke von einem Geschäftshausabriss, haben nur 2 Fl.Bier gek. Also das Aluprofil ( In L-Form, 12 auf 2 cm, 3mm stark) dann noch 2 Profile in gleichem Abstand paralel in den Rahmen, alles mit Hilfe kl. Aluwinkelprofile verschraubt, und in jedem der 4 Ecken ein Aludreieck als Versteifung und zum anschrauben der Beine.Auf diesen Alurahmen habe ich  Holzlatten, 4 x 2cm, geschraubt, und darauf dann den weiteren Aufbau mit Spanten usw.
Die 3 Module hab ich dann einfach zusammengeschraubt, mit jeweils 6 St. 6mm Schrauben. Unter die Beine habe ich noch Lenkrollen mit Feststeller gesetzt. Das ist dermaßen stabil, ich kann die gesamte Anlage im Zimmer herumrollen, wenn ich von hinten (offen) an den Schattenbahnhof oder in die Tunnels muß.

Gruß
Robert.
Roschi, sorry das ist UNFUG! Zange!?
Die Schienen werden mit einer genormten Schblone eingemessen und montiert; da gibt es keine!! Abweichungen. Frag mal den Jörger manfred oder die NFM: Ein Modeller der sich das nicht zutraut bekommt fachgerechte Unterstützung von einem Erfahrenen!
CU
WE
@Micha (16)

Es ist ok, wenn du die Schattenbahnhöfe herausnehmbar baust. Aber dennoch müssen sie stabil auf dem Unterbau befestigt werden (verschraubt), sonst wird das keine Freude. Damit ist dann auch das Problem mit dem Ausrichten gelöst: Mit Passstiften verbindest du den Grundrahmen und die darauf aufgeklebten Spanten. Alle Bahnhofsplatten sind fest auf die Spanten bzw. den Grundrahmen geklebt oder geschraubt.

Es ist ratsam, oberhalb der Schattenbahnhöfe mehr als 60mm lichte Weite zu haben... nur schon deshalb, damit du die Spanten des darüberliegenden Teils unterbringen kannst.

Schau mal hier:
http://de.geocities.com/k_f_geering/modellbahn/bilder/anfahrt5a.jpg

Felix
Moin Felix ,

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... auf ein Neues )

Gruß, AL,-me
Wenn es hilft:
Meine Segmente haben einen 40 mm hohen Rahmen mit einer 10 mm Trasse. Allerdings gibt es eine Rückwand und VOR ALLEM eine durchgehende Trasse mit Spanten und 10 mm SperrH in einer Ebene darüber: Das führt zu einer Art Integralbauweise, will heissen Trasse und Rückwand tragen mit.
An einer Stelle habe ich eine Brücke eingefügt. Da Segment ist 130 cm lang und TRotz eines massifen Alurahmens als "Unterjoch" an der Stelle der Brücke, lässt sich das Seg noch verwinden! Also stabiler Rahmen ist unerlässlich!
CU
WE
Hallo WE,
wie stark sind denn Deine Rahmen (bei 40mm Höhe) und aus welchem Material?
Neugierige Grüße aus dem Münchner Osten
Michael
hi!
Es sind "Latten" aus "Multiplex" mit 20 mm x 40 mm. In Verbindung mit den 10-er Trassen gibt das dann schon einen stabilen Basisrahmen.
Andere Hölzer würde ich nicht für die "Latten" verwenden!
Die Rahmen liegen jedoch  bei mir nicht nur klassisch an den Segmentenden auf, sondern vorne (Sichtseite) über der ganzen Länge auf dem Unterbau. Hinten zum teil auch. Der Unterbau sind C-Konsolen, deren oberer Arm die Segmente trägt (incl den "Unterzügen) und deren unterer Arm (fest verbunden) den Schattenbhf trägt:

Querschnitt: (W=Wand)(H=Konsole senkrechter teil an Wand verschraubt)

W
W ======Segment=====               (liegt auf)
W ==================              (Konsolenarm oben)
W H
W H
W H
W H
W H#####Schattenbhf#####             (fest)
W ===================            (Konsolenarm unten)
W
Hallo WE,
danke für die Auskunft, sowas (Multiplex-Latten) habe ich mir schon fast gedacht. Mich wundert nur die geringe Höhe; aber wenn's bei Dir funktioniert, kann ich von meinen 100mm wohl auch ein paar streichen -- das vereinfacht dann einiges! Die Spanten samt 10mm-Trasse verwende ich jetzt auch schon. Nur die Unterstützung auf der ganzen Länge ist kaum machbar. Also werde ich wohl bei 70mm landen...
Viele Grüße aus dem Münchner Osten
Michael
Hi.
Ja Stützen auf Länge oder Zargen höher machen. Unterschätze bei mir nicht den "Integral" Effekt = Trassen oben tragen mit.
CU
WE
PS:S gibt nix schlimmeres als ein "schlabberndes " Modul/Segment.
@21
AL, sei nicht immer so gemein zu mir
Hier, jetzt funzt
http://www.railimages.com/albums/felixgeering/aca.jpg

Frage: Wie speichert man ein Bild aus dem Web mit dem Internet Explorer 6.0.2600? (Es ist ein jpg Bild, aber IE lässt mich nur als bmp speichern)

Felix
@22,23,24

Mal ein bisschen Statik und Faserverbundtechnologie:

Eine Latte 10x80 hochkant ist wesentlich steifer gegen Durchhängen als eine Latte 10x20 hochkant. Wenn ich mich richtig irre, nimmt die Biegesteifigkeit quadratisch zu, wenn die Höhe des Trägers vergrössert wird. Anders gesagt: Die Mitte des Trägers ist spannungslos; dort kann das Material weggelassen werden. Die stärkst beanspruchten Regionen in einem Träger sind zuoberst und zuunterst. Deshalb werden beispielsweise im Stahlbau H-Träger verwendet statt Vierkantprofile (massive Einsparung). Der H-Träger ist dabei "hingelegt", d.h. es ist eigentlich ein Doppel-T-Träger.

Nun verwende ich für meine Rahmen auch keine Doppel-T-Träger, aber dennoch: Wenn es leicht und stabil sein muss, wäre dies die erste Wahl.

Ich verwende Fichte massiv, kein Multiplex- oder Sperrholz und auch keine MDF-Platten.

Massivholz hat in Faserrichtung die grösste Zugfestikeit. Es verhält sich ähnlich wie die faserverstärkten Kunststoffe (GFK, Kevlar, etc).

Sperrholzplatten sind mehrfach schichtverleimte Platten mit wechselnder Faserrichtung, d.h. sie verziehen sich wenig. Aber die Festigkeit ist gegenüber Massivholz auif 50% beschränkt, wenn wir die Faserrichtung in unsere Überlegungen einbeziehen.

MDF- und Pressspanplatten sind ein Kunstsoffteil (Kunstharz) gefüllt mit "Sägemehl", grob gesagt. Mit Holz hat das, was die Festigkeit angeht, nicht viel zu tun.

Bei der Faserverbundtechnologie ist es wichtig, dass die Kräfte sorgfältig in die Fasern eingeleitet werden. Deshalb verstärke ich jeden Übergang vom einen Teil zum andern an meinen Holzrahmen mit kleinen Klötzchen, ähnlich wie eine Schweissraupe bei einer Stahlkonstruktion. Dadurch können Spannungsspitzen aufgefangen und Fertigungstoleranzen ausgeglichen werden.

Felix
b x h kubik / 8 !
Soweit ich noch weiss ist das Flächenträgheitsmoment m 4
Womit klar wäre warum die Höhe krass in die Rechnung mit eingehen tut.....
Günstigenfalls wird wie oben beschrieben dann ein Fachwerk aus der Sache.
man kann anstelle eines Unterzuges auch ein Sprengwerk verwenden!?
Gespanntes Seil mit Stehern in den 1/3 Punkten.
Meine Rahmen sind kompl mit Rückwand verleimt. Spax dienen nicht der festigkeit, sondern dem Druck beim Leimen. Eine oder wenige Schraubverbindungen können nicht als "unbeweglich" betrachtet werden. Eine flächige verleimung ist da erheblich stabiler.
CU
WE:


@29
"Meine Rahmen sind kompl mit Rückwand verleimt. Spax dienen nicht der festigkeit, sondern dem Druck beim Leimen.... Eine flächige verleimung ist da erheblich stabiler."

Exakt! Ich bin daher dazu übergegangen, die Teile nicht mehr zu verschrauben, sondern zu vernageln. Ist einfacher und erzeugt auch Druck bis der Kleber ausgehärtet ist.

Felix
Sehr interessant - langsam gibt dies hier eine Statik-Vorlesung. Ich empfehle auf Felix zu hören und dann immer genau zwischen Zug- und Druckspannungen zu unterscheiden. Gruß Bernd
@29
"man kann anstelle eines Unterzuges auch ein Sprengwerk verwenden"

Unterzug: Gutes Stichwort. Ich verwende 6mm Trasseebretter (hier Sperrholz bei einem Spantenabstand von ca. 30cm. In Kurven o.ä. kann dann die Stützweite der Trassen auch mal grösser werden. Jedenfalls habe ich festgestellt, dass ab 30cm die Verwindungssteifigkeit / Biegesteifigkeit der Trasseebretter ziemlich abnimmt.

Ich habe dann kleine Leistchen aus 5x10mm-Profil, ca. 20cm lang, hochkant unter die Trassen geklebt und dadurch einen Unterzug realisiert. Die Trassen sind dadurch erheblich steifer geworden! Sehr zu empfehlen!

Felix
Eine  "Mastertrasse"  im 130-er Segment hat eine grosse Latte (nein nein Holz!) drunter. Ohne diese Strebe würde das Segment ein Labberkasten sein (ua weil s eine grosse Ausklinkung für Hängende Schlucht hat).
Vielleicht rüste ich die anderen Trassen auch mit der Felix leiste nach!
CU
WE
Hi
Also jetzt gefällt es mir immer besser . Die Berechnungen die hier angeprangert werden sind megascharf. Antwort 28 , die Holzfibel von Felix ist ............Als Schreinermeister Eder muß ich nur den Kopf schütteln wenn ich sowas lese. Hab gerade nen Schreinerkollegen hier zu besuch der hat sich gekringelt vor lachen. Sorry leute, ich möchte keinen für doof verkaufen aber mit grauen Theorien kommt man nicht weit. Will damit sagen daß manch einer aus einfachen Dingen hier im Forum nur zu gern eine Doktorarbeit machen möchte.

Gruß Roschi
P.s. Ich wollte hier keine Wissentschaftlich nachweisbare Druck und oder Zugfestigkeiten von Holzwerkstoffe in frage stellen. Das hab ich lange genug selber lernen müssen. Die Theorie über Holzwerkstoffe und derer Verarbeitung  besagt vieles und man könnte hierüber viel schreiben, aber die Realität sieht meist anders aus. Seid mir nicht allzu böse und erschlagt mich nicht gleich wieder

Gruß Roschi
>Frage: Wie speichert man ein Bild aus dem Web mit dem Internet Explorer 6.0.2600? (Es ist ein jpg Bild, aber IE lässt mich nur als bmp speicher)<

Der IE lädt das jpg nach "Temporary Internet Files". Dort holt es die Render-Engine des IE und wandelt es in bmp um, damit es angezeigt werden kann und speichert es ebenfalls in "Temporary Internet Files". Ist der Cache voll oder zu klein, wird das gleichnamige jpg hinauskomplimentiert.
Abhilfe: Cache leeren und/oder vergrössern.
6.0.2600: Besuche mal http://www.windowsupdate.com , es gibt schon einige Workarounds und updates auf  6.0.2800.1106IC als Lochstopfer.

Gunther

PS: Ich hätte Beziehungen zu einem Leimbinderhersteller, der auch Leimbinder in Seilvorspanntechnik fertigt.
Hallo Ihr ähh Doktoren, Ingeneure ....

ich muß nochmal was zu den Paßbuchsen und Passstiften sagen:
   Bei uns funktioniert das eigentlich sehr gut, nur wenn ein Mitglied eben nicht mit unserer Lehre umgehen kann, kann es passieren, daß die Gleise etwas zu niedrig sind (im 10tel mm bereich). Normalerweise passen aber neu gebaute module Sofort und Astrein in unsere Modulanlage.

zum Gleise kleben und Löten:
   Wenn die Gleise auf dem Modul / Segment gerade verlegt sind kann mann die Gleise auch mit dem 2 komponenten kleber verkleben. Nur wenn die Gleise im bogen Liegen und es im Anlagenraum (oder doch mal auf der Messe!) warm wird, wird der Kleber meisens wieder so weich, daß im laufe der Jahre die Gleise aus der Normlage wandern. (Haben leider die Erfahrung gemacht!)
Deshalb würde ich immer Empfehlen, die Gleise am ende zu verlöten, da diese methode auch um einiges Schneller geht als das kleben, zudem auch stabieler ist und auch noch die Anschlußkabel angelötet werden können. Sollten sich dann nach einigen Anlagenjahren auch mal die Module / Segmente Verziehen, kann mann in einem Gewissen rahmen die Gleise nachjustieren.

Grüße
Andy ein NFMler
@34

Zugegeben, ich bin kein Holzer, sondern Metaller. Und ich habe ja nicht gesagt, ein Kunstharzteil habe eine ungenügende Festigkeit. Nur: In Pressspan- und MDF-Platten ist Holz das Füllmaterial, die Festigkeit kommt vom Kunstharz. Die festigkeitsrelevanten Materialeigenschaften von Holz gehen verloren.

Total falsch ist meine Überlegung sicher nicht... Oder weshalb sonst sind Bettgestelle, die haltbar sind, aus hochkanten Massivholzlatten gefertigt? Und nicht etwa aus Sperrholz. Und Betten aus Pressspanplatten fallen nach zwei Jahren auseinander... selber erlebt.

Noch eine Frage an Meister Eder: Achtest du bei Verarbeiten von Holz auf den Faserverlauf? Warum?

Felix
@ Felix

Es tut mir leid Felix, du hast zwar Theoretisch recht aber praktisch nicht. Die Firma Hülsta ist zb. in der Möbelbranche ein sehr guter Hersteller von Qualitativ hochwertigen Möbeln der seine Bettrahmen aus Spanplatten macht die Furniert sind und genau diese Betten fallen garantiert nicht auseinander. Es ist ein fehldenken daß alles was aus diesem Material gefertigt wurde nicht besonnders Stabil ist. Das kommt von den billigherstellern die hier den Möbel-SB-Bereich kräftig füttern mit einer Hülle von Schrott. Meist sind hier auch viel zu schwache Beschläge ( Scharniere, Bettverbindungen) usw eingebaut. Die Kunden fordern ja heutzutage  regelrecht super billige Möbel und die bekommen sie dann auch Postwendend geliefert. Hinterher wird gejammert wenn es nicht den erwartungen entspricht. Und haltbarer sind die Masivholz-Bettseiten auch nur im besseren Möbelsegment denn auch die Massiven billigbetten fallen gerne zu Boden . Beispiel: die so schön eingeschweisten Fichte-Leimholzplatten die in jedem Baumarkt für wenige Euro zu haben sind. Da stehen die Leute und freuen sich über billiges Masivholz. Das zeug ist der letzte Schrott und fern jeglicher Masivholz-Verleimungsregeln zusammengeschustert. Auch die Bucheleimbinder haben das gleiche Problem. Da könnte man noch mehr schreiben drüber aber lassen wir es........

Klar ist daß Spanplatten für den Anlagenbau ungeeignet sind allein schon wegen des hohen eigengwichtes mir ging es nur um die Stabilität und das allgemeine Fehldenken dazu. Ich lade dich gerne mal zu mir in die Werkstatt ein dann wirst du sehen aus was man alles, und vor allem wie man auf einfache Art, dauerhaft stabile Module oder auch Segmente machen kann.

Holzige Grüße vom Schreiner

Roschi


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