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THEMA: VT95 kreischt nach kurzer Zeit

THEMA: VT95 kreischt nach kurzer Zeit
Startbeitrag
DiWi [Gast] - 13.04.04 21:29
Ich habe gerade einen "neuen" Patienten vor mir liegen und ich bin mit meinem Latein am Ende.

Es handelt sich um einen GFN 7400 (VT95). Die Fahreigenschaften sind hervorragend, solange er nicht warm wird. Nach 1 Min. beginnt er zu kreischen und verringert die Geschwindigkeit sehr stark. Auch die Anfahreigenschaften leiden extrem. Sobald er wieder "kalt" ist läuft er sehr gut. Das Modell ist wenig gelaufen und stand in der Vitrine. Bisher habe ich die Motorenlager und das Getriebe vorsichtig geölt, jedoch hat sich die "Phase" bis zum Kreischen nur etwas verlängert.

Hat jemand einen Tipp.

Gruß Dirk

Welcher Motor ist denn da drinnen - es gibt AFAIK 2 Serien:
1) mit Mabuchi Motor (ovales Gehäuse)
2) mit GFN Motor (Langsamläufer, eckig)

Es klingt jedenfalls stark nach einem defekten Motorlager - Lagerreiber.

Grüße, Peter W.
Ist der eckige, also GFN
Außer Motortausch, was sonst ? Das Modell ist so gut wie gar nicht gelaufen

Gruß Dirk
Hi Dirk ,
meiner kreischte auch; allerdings nicht erst nach einer gewissen FahrZEIT sondern ab einer gewissen Geschwindigkeit. Kann mich aber nicht mehr erinnern, was ich da genau gemacht habe.

Ich hatte den (eckigen) Motor ausgebaut, die Lager geschmiert und dann - frei an Meßkabeln hängend - "eingefahren". In diesem ausgebauten Zustand gab es keine Resonanzen und auch nach dem Wiedereinbau lief der Motor wieder schön leise. Möglicherweise war die Motor-Halteklammer nur einseitig eingerastet gewesen.

Gruß, AL,-me
Problem gelöst:
Heute Mittag habe ich mir den Patienten genauerer angeschaut. Zunächst habe ich ihn komplett auseinander gebaut und den Motor nur mit zwei Kabeln am Trafo angeschlossen und 30 Min. einlaufen lassen. Ansonsten alle Lager und Wellen gereinigt und geölt. Anschließend den VT wieder zusammen gebaut und nochmals 30 Min einlaufen lassen. Das wars, er läuft jetzt prima. Zwar ist er immer noch nicht der leiseste, aber das liegt eher am Resonanzkörper des Gehäuses.

Gruß Dirk
dieses Kreischproblem habe ich mit ner GFN 111er. Habe schon alles versucht, kreischt aber immer ab einer bestimmten Geschwindigkeit! Was kann das sein?

Gruß
Tom
hat die 111 Schwungmasse ? ; Ms-Röhrchen (Distantzrohre f Motorwelle) im Fahrwerk ?
wie unter @ 3 : Motor raus (markieren nicht vergessen) , schmieren, frei an Messkabeln hängen und kurz laufen lassen; bis zur Höchstdrehzahl; wenn er ruhig läuft wieder einbauen. (Wenn er unruhig läuft, ist die Welle verzogen).

Motor einbauen; Messspitzen an Motorzuleitungen anklemmen und (in Lokliege OHNE Gehäuse) laufen lassen.
Fängt der Motor erst jetzt wieder an zu quietschen : die Ursache feststellen; ein Drehgestell ausbauen, wenns noch quietscht - anderes DG auch raus, wenns noch quietscht : zwischen Motor und Platine (über den Magneten) Papierstreifen einschieben, den Motor also stramm niederhalten.
Jetzt sollte das Geräusch fort sein.
Gruß, AL,-me
Habe so einen Effekt bei der alten 50er Kab, von Zeit zu Zeit kreischt der Motor auf und bremst stark ab, aber das Problem verhält sich wie Schrödingers Katze - immer wenn ich es untersuche tritt es nicht auf.

Nimm doch einfach mal den Motor heraus und lass ihn direkt am Trafo laufen, beobachte dabei den Kollektor. Kreischt der Motor dann auch ohne Lok und wenn er es tut, spuckt der Kollektor dann Funken?

Drehzahlabhängige Kreischeffekte gibt es auch speziell bei den Roco 101ern, die Ursache ist ebenfalls unbekannt.

Grüße, Peter W.
Mist: jetzt habe ich gerade einen lange Antwort geschrieben und dann hat das Eintragen nicht geklappt und weg war die Antwort!

Also nochmals:

Ich muss mich korrigieren: Es ist keine 111er sondern eine 218er (7232).
Die Lok hat keine Schwungmasse aber diese MS-Röhrchen.
Habe den Motor schon öfters im ausgebauten Zustand lausfen lassen - läuft suaber und problemlos. Auch zusammengebaut auf der Lokliege kein Problem. Aber sobald sie wieder auf der Schiene ist kreischt sie ab einer bestimmten Geschwindigkeit in beiden Fahrtrichtungen.
Habe sie auch schon über eine Stunde lang unterhalb der Kreischgeschwindigkeit laufen lassen, in der Hoffnung das es besser wird - leider vergeblich!
Habe, nach Tipps aus Foren, auch peinlich darauf geachtet, wie ich den Motor einbaue (wg. Druck der Schnecke auf die Zahnräder, etc).  Diverse erfolglose Versuche.
Die DGs habe ich alerdings noch nie ausgebaut.
Jetzt werde ich noch AL-mes Tipp mit den Papierstreifen ausprobieren, mal sehen ob's hilft.
Merci für eure Tipps.

Gruß
Tom
Hmm, also nach der neuen Beschreibung dürfte es nicht an den Drehgestellen liegen. Das klingt eher nach (Gehäuse ?)Resonanzen durch Unwucht bzw verzogene Motorwelle.

Die Welle am "Lager" der Distanzhülse ist geschmiert ?

... "kreischt", sobald sie wieder auf der Schiene ist ... - mit / ohne Gehäuse ?
lasse sie mal ohne Gehäuse mit voller Geschwindigkeit fahren.
Gruß, AL,-me
@AL,-me
klar, die Welle ist geschmiert!
Sie kreischt mit und ohne Gehäuse ab einer bestimmten Geschwindigkeit...
Gruß
Tom
Geräusch in der Lokliege = okay - aber auf dem Gleis kreischts ab einer gewissen Geschwindigkeit ? das hatte ich auch noch nicht, kann ich mir auch nicht erklären (außer @9). Probier auch mal (wie beim Motor) bei den beiden Hülsen eine "Zwischenlage" aus Papier unter der Platine.

Du könntest die mögliche Ursache auch noch weiter eingrenzen bzw ausschließen : baue die Drehgestelle mal ohne die beiden "losen" Zahnräder ein; also nur die DG- Achsen, so daß nur der Motor drehen kann - aber nicht das Getriebe in den DGn.
Gruß, AL,-me


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