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THEMA: Stromversorgung
THEMA: Stromversorgung
Hallo,
zur Stromversorgung einer Anlage hat man üblicherweise die entspr. Modellbahn-Trafos, soviel ist mir auch klar. Aber ich habe mir sagen lassen, daß diese Trafos, außer ihrer Gleichtrom-Lieferung für den Fahrbetrieb, nicht unbedingt auch ausreichen, um eine vernünftige Beleuchtung oder Power für Magnetartikel, Weichenantriebe etc. zu gewährleisten.
Deshalb meine heutige Frage an die Runde, womit versorgt ihr eure Anlage, was muß ein 'gescheiter' Trafo leisten können, welche benutzt ihr dafür ?
Das Ohm'sche Gesetz hilft mir hier alleine auch nicht unbedingt weiter.
Gruss,
Hans
zur Stromversorgung einer Anlage hat man üblicherweise die entspr. Modellbahn-Trafos, soviel ist mir auch klar. Aber ich habe mir sagen lassen, daß diese Trafos, außer ihrer Gleichtrom-Lieferung für den Fahrbetrieb, nicht unbedingt auch ausreichen, um eine vernünftige Beleuchtung oder Power für Magnetartikel, Weichenantriebe etc. zu gewährleisten.
Deshalb meine heutige Frage an die Runde, womit versorgt ihr eure Anlage, was muß ein 'gescheiter' Trafo leisten können, welche benutzt ihr dafür ?
Das Ohm'sche Gesetz hilft mir hier alleine auch nicht unbedingt weiter.
Gruss,
Hans
DiWi [Gast] - 13.04.04 11:34
Hallo Hans
Bei meiner alten Anlage habe ich analog gesteuert. Den Bahnstrom liefern dazu zwei GFN Trafos (1,1A und 700mA Leistung) und ein Trafo aus DDR produktion.
Für Beleuchtung verwendete ich den Wechselstromausgang des kleineren GFN Trafos, was damals noch gereicht hat. Für die Weichenantriebe und Signale wurde der Wechselstromausgang des größeren GFN Trafos verwendet.
Heute plane ich digital, wobei ich je Digitalblock einen 3A Trafo verwenden werde. Für die Beleuchtung werde ich die vorhanden Trafos verwenden. Die Weichenantriebe werden wiederum über einen eigenen 3A Trafo gespeist. Als Trafos ist der Conrad 52 VA Trafo angedacht, der eine Ausgangsleistung von 2.8 A liefert. 2.,8A entsrechen etwa 6 Loks (500mA) oder 28 Lampen (100mA).
Gruß Dirk
Bei meiner alten Anlage habe ich analog gesteuert. Den Bahnstrom liefern dazu zwei GFN Trafos (1,1A und 700mA Leistung) und ein Trafo aus DDR produktion.
Für Beleuchtung verwendete ich den Wechselstromausgang des kleineren GFN Trafos, was damals noch gereicht hat. Für die Weichenantriebe und Signale wurde der Wechselstromausgang des größeren GFN Trafos verwendet.
Heute plane ich digital, wobei ich je Digitalblock einen 3A Trafo verwenden werde. Für die Beleuchtung werde ich die vorhanden Trafos verwenden. Die Weichenantriebe werden wiederum über einen eigenen 3A Trafo gespeist. Als Trafos ist der Conrad 52 VA Trafo angedacht, der eine Ausgangsleistung von 2.8 A liefert. 2.,8A entsrechen etwa 6 Loks (500mA) oder 28 Lampen (100mA).
Gruß Dirk
WARNUNG: Die Wechselstromausgänge der Trafos niemals parallel anschliessen! Dadurch können am ausgezogenen 220V-Stecker eines Trafos die vollen 220V an den Pins anliegen!!
Besser ist: Getrennte AC-Stromkreise, wobei sich der Rückleiter gemeinsam führen lässt.
Ich selber mache es nochmals anders: Ich werde mir ein starkes Netzgerät bauen mit Ringkerntrafo (kein Brummen) und 16VAC, 5A Ausgangsleistung (und entsprechender Absicherung). Das reicht dann für meine Zwecke und ich kann alle Verbraucher galvanisch verbinden, was manche Sachen erleichtert.
Rechtliches: Ich bin also zugleich Hersteller und Betreiber meines Netzgerätes. Bei einem Versagen trage ich die Folgen so oder so; die übliche Produktehaftung greift hier nicht. Ich betreibe das Netzgerät im Privathaushalt im Hobbyraum (also nicht öffentlich zugänglich). In der Schweiz "gibt es kein Gesetz, das es verbietet, ein 220V-Gerät für den Eigengebrauch herzustellen" (Zitat electrosuisse aka Aufsichtsbehörde). Ich müsse das Gerät einfach so bauen, dass es niemanden gefährdet.
Felix
Besser ist: Getrennte AC-Stromkreise, wobei sich der Rückleiter gemeinsam führen lässt.
Ich selber mache es nochmals anders: Ich werde mir ein starkes Netzgerät bauen mit Ringkerntrafo (kein Brummen) und 16VAC, 5A Ausgangsleistung (und entsprechender Absicherung). Das reicht dann für meine Zwecke und ich kann alle Verbraucher galvanisch verbinden, was manche Sachen erleichtert.
Rechtliches: Ich bin also zugleich Hersteller und Betreiber meines Netzgerätes. Bei einem Versagen trage ich die Folgen so oder so; die übliche Produktehaftung greift hier nicht. Ich betreibe das Netzgerät im Privathaushalt im Hobbyraum (also nicht öffentlich zugänglich). In der Schweiz "gibt es kein Gesetz, das es verbietet, ein 220V-Gerät für den Eigengebrauch herzustellen" (Zitat electrosuisse aka Aufsichtsbehörde). Ich müsse das Gerät einfach so bauen, dass es niemanden gefährdet.
Felix
Hallo Hans,
schau mal hier:
http://www.1zu160.net/scripte/slimboard1/forum_show.php?id=61937&start=6
ganz unten
Gruß Jens
schau mal hier:
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ganz unten
Gruß Jens
Andreas L. [Gast] - 13.04.04 16:00
Hallo,
ich benutze für die Beleuchtung meiner gesamten Anlage einen Trafo von Titan.
Primär: 220 Volt 50/60 HZ; Sekundär: 2,6,8,9,10,11,14,16,19,25 V ~ ;
Leistung: 60 VA max. 4 Ampere mit Überstromschalter.
Topgerät.
Gruß
Andreas
ich benutze für die Beleuchtung meiner gesamten Anlage einen Trafo von Titan.
Primär: 220 Volt 50/60 HZ; Sekundär: 2,6,8,9,10,11,14,16,19,25 V ~ ;
Leistung: 60 VA max. 4 Ampere mit Überstromschalter.
Topgerät.
Gruß
Andreas
Also den Saft für meine ganze Anlage liefern 5 Trafos von Vissmann, mit 16V/52VA: 2Stück für zwei Fahrstromkreise, 1Stück für meine CC2000, 1 Stück für Weichen und Signale, 1 Stück für die gesamte Beleuchtung.
Das sollte reichen, wenn nicht, kann ich jeder Zeit "aufrüsten".
Gruss
Rainer
Das sollte reichen, wenn nicht, kann ich jeder Zeit "aufrüsten".
Gruss
Rainer
ich mache es ebenso wie Nr. 4. Ein Trafo von Titan für die Stromversorgung...
Grüße vom michel aus HH
Grüße vom michel aus HH
Hans [Gast] - 14.04.04 08:37
Hallo,
danke für eure Beiträge.
Zu Nr. 3 @If : sorry, hätte ich auch drauf kommen können.
Aber ich war die letzten Tage so mit diesem Thema beschäftigt und habe mir z.B. auch in ebay einen Wolf gesucht, da habe ich mein Anliegen einfach mal hier ausgebreitet. Ich hätte natürlich vorher schonmal suchen können, ob es das Thema schon gegeben hat.
Nochmals danke an alle, ich denke ich weiß jetzt etwas mehr.
Gruesse,
Hans
danke für eure Beiträge.
Zu Nr. 3 @If : sorry, hätte ich auch drauf kommen können.
Aber ich war die letzten Tage so mit diesem Thema beschäftigt und habe mir z.B. auch in ebay einen Wolf gesucht, da habe ich mein Anliegen einfach mal hier ausgebreitet. Ich hätte natürlich vorher schonmal suchen können, ob es das Thema schon gegeben hat.
Nochmals danke an alle, ich denke ich weiß jetzt etwas mehr.
Gruesse,
Hans
Günter König - 14.04.04 09:39
Moin Hans,
dem Tip von JF (#3) ist noch folgendes hinzuzufügen:
Zu der 6A Hauptsicherung (Automat) auf der Sekundärseite ist es weiterhin sinnvoll, die Gesamtlast in einzelne, abgesicherte Stromkreise aufzuteilen (z.B. 1A Sicherungen). Es entsteht dann so eine Art Baumstruktur.
Ich nutze auf diese Art und Weise einen ausgedienten Halogentrafo (Ringkern) mit einer Leistung von 150VA.
Gruß,
Günter
dem Tip von JF (#3) ist noch folgendes hinzuzufügen:
Zu der 6A Hauptsicherung (Automat) auf der Sekundärseite ist es weiterhin sinnvoll, die Gesamtlast in einzelne, abgesicherte Stromkreise aufzuteilen (z.B. 1A Sicherungen). Es entsteht dann so eine Art Baumstruktur.
Ich nutze auf diese Art und Weise einen ausgedienten Halogentrafo (Ringkern) mit einer Leistung von 150VA.
Gruß,
Günter
Joni [Gast] - 24.04.04 16:28
Hallo Hans,
bei der Absicherung bitte auf den Kabelquerschnitt achten !!!! Bei dünnen Kabeln (kleiner 1 mm²) darf der Strom 15 A oder maximal 20 A je mm² nicht übersteigen, sonst wird es zu heiß -> Brandgefahr !!!
Bei einem Kabel mit z.B. 0,14 mm² sind dies also höchstens 3 A, eine sicherung mit 2 A wäre besser.
Viele Grüße
Joni
bei der Absicherung bitte auf den Kabelquerschnitt achten !!!! Bei dünnen Kabeln (kleiner 1 mm²) darf der Strom 15 A oder maximal 20 A je mm² nicht übersteigen, sonst wird es zu heiß -> Brandgefahr !!!
Bei einem Kabel mit z.B. 0,14 mm² sind dies also höchstens 3 A, eine sicherung mit 2 A wäre besser.
Viele Grüße
Joni
@9
Richtig... Anzumerken ist noch: Wo Wärme entsteht, geht Energie verloren. Schon um die Verluste zu verringern, sind grössere Kabelquerschnitte bzw. kleinere Sicherungen ratsam.
Felix
Richtig... Anzumerken ist noch: Wo Wärme entsteht, geht Energie verloren. Schon um die Verluste zu verringern, sind grössere Kabelquerschnitte bzw. kleinere Sicherungen ratsam.
Felix
@Felix G
.."Anzumerken ist noch: Wo Wärme entsteht, geht Energie verloren"
Da muß ich dir Widersprechen, dann dagegen spricht der erste Hauptsatz der Thermodynamik. In einem offenen System ist die Änderung der Gesamtenergie die Summe aus zugeführter Wärme und an das System geleisteter Arbeit reduziert um die abgeführte Wärme und die vom System geleistete Arbeit. Die einzelnen Energieformen können sich ineinander umwandeln, aber Energie kann nicht aus dem Nichts erzeugt werden und auch nicht vernichtet werden.
LG, Herkules
.."Anzumerken ist noch: Wo Wärme entsteht, geht Energie verloren"
Da muß ich dir Widersprechen, dann dagegen spricht der erste Hauptsatz der Thermodynamik. In einem offenen System ist die Änderung der Gesamtenergie die Summe aus zugeführter Wärme und an das System geleisteter Arbeit reduziert um die abgeführte Wärme und die vom System geleistete Arbeit. Die einzelnen Energieformen können sich ineinander umwandeln, aber Energie kann nicht aus dem Nichts erzeugt werden und auch nicht vernichtet werden.
LG, Herkules
Ritschel [Gast] - 24.04.04 23:42
Es gibt auch Schaltnetzteile (z.B für Laptops).
Sie liefern bis zu 5,5 Ampere schalten aber bereits bei geringfügiger Überlastung
runter (Spannung)bzw wenn die Last wieder im Limit (z.B<5,5 A )ist hoch.
Im allgemeinen liefern sie 16 Volt Gleichspannung (DC) und wiegen ca 300 Gramm.
Allerdings können keine AC Motoren betrieben werden .
Sie liefern bis zu 5,5 Ampere schalten aber bereits bei geringfügiger Überlastung
runter (Spannung)bzw wenn die Last wieder im Limit (z.B<5,5 A )ist hoch.
Im allgemeinen liefern sie 16 Volt Gleichspannung (DC) und wiegen ca 300 Gramm.
Allerdings können keine AC Motoren betrieben werden .
@11
Du hast den Kontext unseres Themas ignoriert. Damit hast du diesen Thread dem zweiten Hauptsatz der Thermodynamik unterworfen...
Felix
Du hast den Kontext unseres Themas ignoriert. Damit hast du diesen Thread dem zweiten Hauptsatz der Thermodynamik unterworfen...
Felix
Günter König - 26.04.04 10:06
Moin Felix,
wie ist denn der zweite Hauptsatz der Thermodynamik??
fragend grüßend
Günter
wie ist denn der zweite Hauptsatz der Thermodynamik??
fragend grüßend
Günter
@14
"Die Unordnung nimmt zu"...
Felix
"Die Unordnung nimmt zu"...
Felix
Günter König - 26.04.04 11:24
Ja Felix,
da hast du allerdings recht.
Aber Herkules hat auch recht, Energie geht nicht verloren. Sie wird nur in ihrer Form gewandelt.
Günter
da hast du allerdings recht.
Aber Herkules hat auch recht, Energie geht nicht verloren. Sie wird nur in ihrer Form gewandelt.
Günter
@16
Logisch hat H. auch recht, aber seine Bemerkung dient nicht der grösseren Klarheit dessen, was wir hier diskutieren. Das ist schade.
Felix
Logisch hat H. auch recht, aber seine Bemerkung dient nicht der grösseren Klarheit dessen, was wir hier diskutieren. Das ist schade.
Felix
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