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THEMA: Stromversorgung Rückmeldemodule mit Belegtm.

THEMA: Stromversorgung Rückmeldemodule mit Belegtm.
Startbeitrag
Gruss, Sebastian - 14.06.12 15:58
Moinsen,

ich habe da eine kleine Verständnisfrage. Im Moment Rückmeldemodule mit Gleisbelegtmeldung RM-GB-8-N einfach mit an die Stromversorgung der Gleise angeschlossen (über eine Verteilerplatte sprich den Stromkreis der auch die verschiedenen Einspeisungen vornimmt und die Magnetartikeldecoder für die Weichenschaltungen mit Strom versorgt).

Jetzt habe ich mich mal zwecks Weichenrückmeldung (die ich eventuell auch noch verwenden will) bei Littfinski umgeschaut und dieses Dokument gefunden:

http://www.ldt-infocenter.com/page/pdf/page_123.pdf

Dort werden die Rückmelder für die Weichen mit Strom direkt aus dem Trafo versorgt. Ich selbst setze im Moment Uhlenbrock 67200 für die Weichenschaltung ein (mit rot/braun angeschlossen) - die im PDF vermerkten S-DEC-4-DC von Littfiski hingegen bekommen rot/braun UND zusätzlich noch Plus vom Trafo.

Jetzt vorweg erst einmal meine Frage: ist das grundsätzlich gut/schlecht/egal dass ich meine Rückmelder mit Gleisbelegtmeldung RM-GB-8-N von Littfinski nicht an den Trafo angeschlossen habe sondern auch an rot/braun?

Warum werden im Schaltbild von Littfiski die Weichen-Rückmelder RS-16 Opto zusätzlich mit Trafo-Plus versorgt? Mir erschließt sich da der Sinn nicht. Ist das zur Entstörung oder worfür? Ein Stromkreis wird da ja nicht gebildet, die Trafo-Versorgung geht in einen der Magnetartikel-Decoder rein und nur Plus geht zu den anderen Geräten.

Gruß

Seb.

Hallo Sebastian,

Gleis- und Weichenrückmeldung sind zwei ziemlich verschieben Paar Schuhe

Bei der Weichenrückmeldung (der von Dir eingestellte Link) gehst Du mit dem Rückmeldemodul an den WeichenANTRIEB - der Rückmelder detektiert dort den Durchfluss durch die nicht endabgeschaltete Spule und gibt Signal an den S88-Bus. Die separate (nicht-digitale) Spannungsenspeisung wird zum Betrieb der Optokoppler benötigt.

Bei Gleisrückmeldung dagegen (z.B. http://www.ldt-infocenter.com/page/pdf/page_1146.pdf) wird das Digitaltalsignal in das Modul eingespeist, da ja auch Digitalspannung am Gleis anliegen muss. Die Rückmeldung erfolgt hier durch Messung der Änderung des Stromflusses zum Gleis an das (integrierte) S88-Modul.

Also: ähnlicher Effekt - Lämpchen im S88-Monitor leuchtet, aber sehr unterschiedliche Mess- und Anschlussweisen.

Ich hoffe, dies hilft Dir weiter. Viele Grüße
Matthias.

Edit: Sorry - hatte implizit S88 statt RS-Rückmeldung gelesen - das gesagte sollte aber analog gelten.

Hi,
Über rot/braun kommen die Steuerimpulse für die Weichen.
Ohne zusätzliche Spannungsversorgung nehmen die Module zum Weichenschalten den Gleisstrom.
Das ist nicht optimal und unnötig teuer, weil u.U. zusätzliche Booster benötigt werden.
Haben Module eine Spannungsversorgung extern vorgesehen, entfallen diese Nachteile.

Ohne Gewähr, da ich die Dinger nicht kenne :
Ich gehe davon aus, das gelb =Masse der eine Pol des Trafos ist und schwarz dann der andere.

Die Melder melden über den RS-Bus zurück.

Jürgen H.
Hallo Matthias,

Danke für die Info - also für die Optokoppler ist der zusätzliche Anschluss... jetzt muss ich nur noch wissen was ein Optokoppler ist aber da hilft mir sicherlich Tanke Google.

Danke für die Antwort

@Jürgen:

Die Frage ist, ob das mit der "zusätzlichen Stromabnahme" wirklich so stimmt. So wie ich die Anleitung der 67200 gelesen habe, verbrauchen sie nur minimal selbst Strom und Programme wie Rocrail schalten sequentiell, sprich nacheinander. Wird eine komplette Fahrstraße geschaltet, so klackt es nacheinander durch bis sie fertig ist, dann erst fährt der Zug los.

Demnach wird immer nur der Strom für einen einzigen Schaltvorgang gebraucht. Von daher seh ich da irgendwo den Sinn nicht drin etwas Anderes zu verwenden - so oder so kommt doch auch der Strom aus der Zentrale vom Trafo. Er wird ja nicht mehr dadurch dass man den Trafo-Strom an der Zentrale vorbeischleust... von daher versteh ich da die Logik nicht so ganz.

Bei den Optokopplern würd ich jetzt raten dass es lieber Strom ohne die "versteckten" Digital-Informationen sein soll. Da ich sie noch nicht so kenne (muss erst noch lesen) ist das aber wirklich nur wild spekuliert von mir.

Trotzdem Danke für Eure Antworten, Physikunterricht ist schon ein paar Jahre her

Gruß

Seb.
Hallo Sebastian,

es mag ja sein, dass Du so gut mit Transformatoren und boostern ausgerüstet bist, dass Du auch mit Digitalstrom schalten kannst. Bist Du es aber nicht, reichen schon ein paar Loks, um Deine Digitalspannung "einbrechen" zu lassen (Lastüberforderung). Hör auf Jürgen, nimm nen anderen Trafo, kann einer der billigen sein oder ein PC-Netzteil und greif da den Schaltstrom ab. Und nen weiteren Trafo für Licht.

Grüße

Norbert

Moin Norbert,

im Moment wart ich dann erst einmal auf die erste Lastüberforderung um dann nen Booster nachzukaufen. Das ist ja erst einmal ein Kostenfaktor. Noch fahren hier maximal vier Loks gleichzeitig und es schaltet jeweils eine Weiche.

Mir ist nämlich im Moment die Idee dass ich drei einzelne Stromkreise legen "darf" nicht ganz so genehm. Von den Farben mal abgesehen verdreifacht es auch gleich das Kabelgewirr.

Da kauf ich mir lieber für jede Ebene nen eigenen Booster... und Licht lass ich erst einmal komplett weg.

Gruß

Seb.
Hallo Sebastian,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Da kauf ich mir lieber für jede Ebene nen eigenen Booster..



kannst Du natürlich. Und jeweils einen doch recht teuren Trafo auch dazu. Deshalb sagt man u.a. ja auch das Digitalstrom teuer ist.

Grüße

Norbert


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