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THEMA: Modul-Projekt Endbahnhof 'richtig' starten

THEMA: Modul-Projekt Endbahnhof 'richtig' starten
Startbeitrag
niesfisch - 14.06.12 09:43
Hallo zusammen,

genug der Theorie, ein "echtes" Modul muss her! Seit anderthalb Jahren denke ich mir Betriebsabläufe aus und feile an Gleisplänen herum, wohlwissend, dass derzeit gar kein Platz für eine ganze Anlage ist. Um nicht weiter im Trockenen zu schwimmen möchte ich nun mit einem Modul beginnen, welches ich auch tatsächlich vom Platz her lagern kann.

Die Vorgehensweise ist für mich völlig neu, und obwohl man sich sicherlich alle Infos irgendwo hier im Forum zusammensuchen kann, wäre ich euch dankbar, wenn ihr mich bei diesem Projekt Schritt für Schritt betreut. Meine letzte Anlage stammt noch aus Kindheitstagen, und die liegen lange zurück... Die Wahl der Forums-Rubrik 'Anfänger' in dieser Angelegenheit ist nicht zufällig.

Geplant ist ein Nebenbahn-Endbahnhof auf 1,50 x 0,50 Metern - genau die richtige Größe, um daran am Esstisch zu basteln. Den Gleisplan habe ich bereits im Kopf (wird später als Wintrack-Entwurf vorgestellt). Zunächst brauche ich aber eure Hilfe bei ein paar Vorüberlegungen.

1. Grundplatte?
Da der Bahnhofsbereich ganz ohne Ebenen/Höhendifferenzen auskommt, ist ein Aufbau in Rahmenbauweise nicht wichtig. Ich stelle mir eine einfache Holzplatte vor, welche auf sechs oder acht kleinen Sockeln steht, um darunter die Elektrik verdrahten zu können. Prinzipiell richtig? Falls ja, welche Holzart in welcher Stärke empfehlt ihr?

2. Gleismaterial?
Aus optischen Gründen wäre Peco Code 55 mit Holzschwellen optimal. Aufgrund des geringen Platzes werden vermutlich 15°-Weichen verbaut. Mit Code 55 aber habe ich bisher noch nie zu tun gehabt. Ist es anders (schwieriger?) zu verlegen als das Code-80-Material? Oder ratet ihr zu einem anderen Anbieter? Die Entscheidung für ein Gleissystems muss vorab fallen, da ich den Gleisplan entsprechend mit Wintrack plane.

3. Digitalisierung berücksichtigen?
Für mich der undurchschaubarste Teil. Auf dem kleinen Modul ohne Strecke brauche ich keinen digitalen Betrieb, zumal meine vorhandenen Loks alle noch analog sind - die Investitionskosten dafür wären zu hoch. Aber denkbar wäre es, dass dieser Bahnhof irgendwann entweder einen Unterbau mit Kehrschleife und Schattenbahnhof bekommt oder sogar Platz in einer größeren Anlage findet - spätestens dann ist die Digitalisierung ein Thema. Wie gehe ich also damit am sinnvollsten um? Kann ich Weichen und Signale später noch umrüsten? Sind dafür besondere Vorhehrungen notwendig?

Soweit die Fragen, die mich vor dem Projekstart beschäftigen. Hab' ich vielleicht noch was vergessen?

Ich hoffe, ihr könnt mir ein paar erfahrene Tipps dazu geben.

Grüße,
Steve

Hallo Steve,

Du willst also einen Bahnhof als Segment/Modul bauen. Schön...

1. Grundplatte.
Warum zerbrichst Du Dir den Kopf darüber wie man es anders machen kann, wenn die Modulkastenkonstruktion sich bewehrt hat.
Hier mal ein Link zur Fremo-(N-RE)-Norm. http://www.n-re.de
Ich würde Dir aber empfehlen den Bahnhof zu teilen... 75+75cm x 50cm x (10cm Höhe)
Material: Birkensperrholz 12mm

2. Gleismaterial.
Du wirst nicht herum kommen das selbst zu testet. Besorge Dir mal eine Weiche und ein paar Flexgleise. Du musst vom Planen anders herangehen... Flexgleise beschränken Dich nicht und Du musst nicht immer nach passenden Ausgleichstücken suchen. Du wirst sehen, dass es nicht schwer ist.
Aber mal schnell einen Testkreis stecken geht nicht. Aber Peco ist schon die richtige Wahl, wenn man neu anfängt.
Vielleicht überlegst Du Dir die Weichen zu mischen... Hauptgleis bzw. Einfahrgleise noch lange Weichen, den Rest dann mit den kurzen... Abhängig vom Gleisplan.

3. Digital.
Digital ist nicht gleich Digital...
a. analog händisch fahren, per Hand oder Analog schalten...
b. digital händisch fahren, per Hand oder Analog schalten...
c. digital händisch fahren, digital schalten
d. alles digitalisieren, Automatikbetrieb

Schon für den einfachsten Digitalbetrieb (b) lohnt sich digital. Du sparst Dir nicht nur die ganzen stromlosen Stellen um Züge und Loks abzustellen. Du kannst gleichzeitig mit mehreren Loks, wenn man mal nicht allein ist, im Bahnhof hin und her zu fahren, ohne auf Z-Schaltung zu achten. Das macht schon echt viel Spaß.

Um später von (b) aus (c) zu wechseln. Sollte man schon von vorn herein für Antriebe Servos nehmen. Aber dass kann man später noch vertiefen...

Du kommst aus dem Harz... Dann komm doch mal nach Braunschweig zu Stammtisch. Wir haben einige Peco-Bastler bei uns... die Module bauen...
http://www.n-bahn-bs.de/nst_info.htm

VG, Frank L.



Hallo Steve,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Auf dem kleinen Modul ohne Strecke brauche ich keinen digitalen Betrieb


Genau umgekehrt ist es. Genau eine kleine Rangieranlage mit vielen Loks auf einem Haufen ist ideal für digital. Einfach zwei Drähte an die Anlage, beliebig viele Loks drauf und losfahren in alle Richtungen und für alle Kombinationen.

Gruß AnTic
Hallo Frank,
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Warum zerbrichst Du Dir den Kopf darüber wie man es anders machen kann, wenn die Modulkastenkonstruktion sich bewehrt hat.


Der Hintergedanke war ja, dieses Element später in eine größere Anlage zu integrieren - daher dachte ich, der Modulrahmen wäre in diesem Falle im Weg und eine schlichte Platte ließe sich vielleicht einfacher einsetzen. Falsch gedacht?

Zitat

Ich würde Dir aber empfehlen den Bahnhof zu teilen... 75+75cm x 50cm x (10cm Höhe)


Ungern. Die Trennlinie würde direkt durch den Bahnhof - durch Bahnsteig, Güterschuppen, Freiladerampe - verlaufen. Eine Grundfläche von 1,50 Länge kann man noch als Ganzes "greifen".

Gleismaterial: bei Wintrack verstehe ich den Umgang mit dem Flexigleis nicht, aber ich werde das schon noch herausbekommen. Entscheidend ist, ob ihr generell zu Code 55 von Pleco ratet - dann kaufe ich vorab ein paar gebrauchte Gleisstücke und probiere damit etwas rum.

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Schon für den einfachsten Digitalbetrieb (b) lohnt sich digital.


Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Genau eine kleine Rangieranlage mit vielen Loks auf einem Haufen ist ideal für digital. Einfach zwei Drähte an die Anlage, beliebig viele Loks drauf und losfahren in alle Richtungen und für alle Kombinationen.


Prinzipiell stimme ich euch zu. Aber Motivation für mein Projekt ist ja, a) endlich praktisch basteln zu können und b) die ganzen in Schachteln verstauten analogen Loks auch mal auf's Gleis zu setzen. Derzeit warten 12 (glaub ich...) Lokomotiven darauf - alle weder mit Decoder, noch mit Schnittstelle ausgestattet. Für ein kleines Diorama erscheint mir die notwendige Investition in die Decoder plus den Umbau der Loks zu groß. Ich habe Sorge, dass dieser Schritt letztendlich dazu führt, ein Modul ohne Fahrbetrieb zu haben...

Irgendwo hab' ich mal gelesen, man könnte eine digitaliserte Anlage aber auch analog betreiben (nicht gleichzeitig, sondern streng getrennt!) - sofern man das nur richtig verkabelt. Ist das als Zwischenschritt denkbar?

Grüße,
Steve
Hallo Steve,

rangieren analog ist eine kleine Katastrophe. Um sicher zu stellen, dass nur die von dir gewünschte Lok fährt, müssen alle anderen stromlos sein.
Das heißt massig Trennstellen, Stromeinspeisungen, Schalter usw. und dann doch nur rangieren, wie es die Trennstellen vorgeben. Von Vorbildgerecht kann kaum die Rede sein.
Bei Digital ist es wie beim Vorbild - in jeder Lok sitzt ein eigener, unabhängiger Lokführer, eben der Decoder.
Schau dir meinen Endbahnhof in Enndingen an: http://www.enndingen.de/81101.html

Aufgebaut zu analogen Zeiten wurde er erst im Digitalzeitalter lebendig.
Auch wenn es weh tut, ordne deinem analogen Fuhrpark nicht das Projekt unter.

Gruß AnTic

P.S. Natürlich kann eine Bahn mal analog, mal digital sein. Aber die Trennstellen bleiben dir dann nicht erspart
Hallo Steve,
Du hast eine pM
JürgeNH
Okay, ich fasse das mal so auf: die Abschreckung vor der analogen Verdrahtung kenne ich nur zu gut (durfte mal eine große Anlage, die zum Umzug brachial mit der Kreissäge geteilt wurde, wieder zusammenflicken...). Den Bahnbetrieb daher digital neu zu beginnen, ist ein logischer, wenn auch für meinen Fuhrpark nicht optimaler Schritt - aber irgendwann sollte man ohnehin damit anfangen.

Wenn ich mich also auf das digitale Fahren einlasse, ist die Frage zu klären, ob ich analog oder digital schalten möchte. Von einem vollständig automatisierten Beitrieb halte ich nicht viel, lieber bin ich selbst Lokführer und Stellwerkswärter. Ggf. macht die vollständige digitale Steuerung eines Schattenbahnhofs später Sinn - aber das ist jetzt noch nicht Thema. Daraus folgt: ich könnte auf die zahlreichen notwendigen Weichen- und Signaldecoder verzichten. Damit bleibt die analoge Verdrahtung dieser Bauteile übrig.

Verständnisfrage: wenn ich diesen Kompromiss einschlage, könnte ich die Gleise doch theoretisch - wenn man die beiden Systeme technisch sauber trennt - auch analog befahren, wenn auch mangels Trennstellen nur mit EINER einzigen Lok - oder? Klar, Spielen und Rangieren ist so nicht möglich, aber ich könnte immerhin hin und wieder den noch nicht digitalisierten Modelle etwas Bewegung gönnen. Technisch ist das machbar, richtig? Muss ich dann bei den zu verwendenden Weichen (stromführende Streckenäste) etwas berücksichtigen?

Was könnt ihr noch zur Diskussion über die Grundplatte beisteuern?

Grüße,
Steve
Hallo Steve,

irgendwie beschleicht mich das Gefühl, dass Du Dich "zu Tode planst"!
Pläne machen ist ja ganz schön und nützlich, führt aber nicht zwingend dazu, dass was gebaut wird...  
Deshalb mein Tipp (ich hab's genauso gemacht):
Kopier Dir ein paar Weichen(-formen) und (gerade) Gleise in ausreichender Menge, schneid Dir aus Packpapier die Grundfläche des Segments aus und klebe da drauf Deinen Gleisplan (Gleis-)Stück für (Gleis-)Stück. Zum einen sieht man gleich, ob die Proportionen passen und zum anderen "beschummelt" man sich nicht mit Computerhilfe -- man sieht nämlich sofort, ob z.B. Abstände zu Bauwerken oder anderen Gleisen ausreichend sind. Dazu kannst Du schon vorhandenes Material direkt auf den Plan stellen und die Wirkung feststellen. Ich "plane" nicht mehr anders .

Die Entscheidung zu Peco C55 und Flexgleisen finde ich gut (verwende ich selber auch), bzgl. Verarbeitung sehe ich keine anderen Probleme als mit Code 80 (eigentlich keine! ), ich habe beides in Verwendung (oben liegt Code55, im Untergrund Code 80 -- großer Restbestand an neuen Flexgleisen von meiner "Vor-Peco-Aera").

Nochwas zur Segmentbauweise:
Bau das Teil so stabil wie möglich, also mit Rahmen und Querversteifungen. Die gestaltete Oberfläche kannst Du auf den Rahmen ausdehnen, bei einem späteren Einbau in was größeres musst Du nur den Spalt überarbeiten. Außerdem wirst Du froh sein, durch den Rahmen genügend unsichtbare Befestigungsfläche zur Anlage  zu haben. Und zu guter Letzt kannst Du dieses Segment in der Anlage weiterhin herausnehmbar einbauen und bei Bedarf z.B. für eine Ausstellung herausnehmen und/oder in einen anderen (Anlagen-)Rahmen einbauen.
Ich habe meinen kleinen Nebenbahnendbahnhof übrigens genau so gebaut: Die seitlichen Rahmenbretter habe ich mir doppelt zugeschnitten und damit den späteren Anlagenrahmen gleich mitgebaut (incl. aller Schraubverbindungen mit Flügelschrauben). Dadurch sind bei mir die landschaftlichen Übergänge in einem "Rutsch" gesägt und gefräst, es geht mit dem Geländ  einfach weiter...

Zum Thema "Digital" schreib ich als überzeugter Analogi nicht viel... aber das "Märchen von den zwei Drähten" kenne ich mittlerweile auch     .
Und bei einem späteren Ausbau braucht man durchaus auch Trennstellen für Belegtmelder -- (analoge) Trennstellen schaden also nichts; überbrückt ist schnell, neu geschnitten und angeschlossen dauert etwas länger

Eine Bemerkung aber noch zum Kommentar von Andreas/AnTic:
Zitat - Antwort-Nr.: 2 | Name:

Genau eine kleine Rangieranlage mit vielen Loks auf einem Haufen ist ideal für digital. Einfach zwei Drähte an die Anlage, beliebig viele Loks drauf und losfahren in alle Richtungen und für alle Kombinationen.


Überleg Dir, wieviele Loks Du auf Deinem Bahnhof _gleichzeitig_ brauchst. Bei einem mittleren BW sieht das ja schon wieder anders aus...

Viele Grüße
Michael
der auch mal so angefangen hat und den kleinen Endbahnhof schon in der dritten Anlage (eine "Ruine", eine umzugsbedingte Umplanung) verwendet -- diesmal wird's aber was
Zitat

Pläne machen ist ja ganz schön und nützlich, führt aber nicht zwingend dazu, dass was gebaut wird...


Stimmt schon. Das Planen mit Wintrack inkl. der 3D-Ansicht war bislang einer Ersatzbefriedigung, weil für die Anlage kein Platz ist. Aber mein Modulvorhaben ist ja die unmittelbare Konseqenz daraus: ich möchte endlich praktisch werden. Trotzdem möchte ich so wenig wie möglich falsch machen, und bin froh über die Erfahrungen hier im Forum. Deinen Weg, den Gleisplan auf die Platte zu bringen, kenne ich noch von früher; und ähnlich hätte ich es auch gemacht. Dennoch werde ich den groben Entwurf am Rechner gestalten.

Was die Diskussion zu analog/digital betrifft: das digitale Fahren hat definitiv Vorteile, es ist allein eine Kostenfrage, der ich mich selbst ganz persönlich stellen muss. Wir müssen diese grundsätzliche 'Religionsfrage' im Allgemeinen hier nicht diskutieren, da gab' es schon genug Threads im Forum. Mir geht es allein darum, was für ein kleines Modul ohne Streckenbetrieb sinnvoll ist. Und sicherlich: wenn man schon nicht frei fahren kann, ist das Rangieren der eigentliche Spielspaß. Der digitale Betrieb macht dafür durchaus Sinn.

Auf das Thema Trennstellen muss ich nochmal bei der exakten Gleisverlegung zurückkommen.

Noch nicht ganz geklärt ist, wie ich den Rahmen bauen werde. Frank empfielt für die Platte Birkensperrholz von 12 mm. Das erscheint mir recht dick für einen Rahmen samt Querversteifungen - ist das wirklich notwendig?

Grüße,
Steve
Hallo Steve,

ok, Du scheinst ja dann mit dem Rechner schon gut trainiert zu haben; dann kannst Du das auch sicher so durchziehen. Mich hat's einfach genervt mit der "Kiste", ich bin anders viel schneller zum gewünschten Ergebnis gekommen....  (und das als EDVler )

Die Vorteile und Nachteile von Digital kenne ich durchaus, habe mich auch schon damit auseinandergesetzt. Ich will hier auch keine "Religionsfrage" lostreten. Nach allem Abwägen bin ich halt zu dem Schluß gekommen, dass es für _mein_ Konzept nicht paßt. Bzw. falls es passend gemacht würde, wäre es mir viel zu teuer und aufwändig.
Deshalb ja die Frage nach der Lokanzahl auf Deinem Bahnhof. Zwei könnte hier die "magische Grenze" sein ...

Aber nochmal was zum Holzunterbau:
Ich habe 10mm-Sperrholz aus dem Baumarkt verwendet -- das war damals (ohne eigne Werkstatt) am einfachsten für mich verfügbar. Rahmenhöhe 150mm, weil ich an einer Seite steil abfallendes Gelände (mit Einschnitten) habe und sich die Geländeform ja -- wie in #7 geschrieben -- fortsetzen soll. Aber normal sollten 100mm Rahmenhöhe ausreichen.
Die Querspanten dann etwas (so 10-20mm) niedriger, damit Kabel nicht abgequetscht werden können, falls das Segment mal auf eine ebene Fläche (Tisch) gestellt wird. Und in den Querspanten auch gleich größere Löcher für Kabeldurchführungen (und zur Gewichtseinsparung) vorsehen -- die habe ich nämlich vergessen und mußte sie jetzt nachträglich noch bohren (nicht schön).

Ach ja, habe ich gerade vergessen (Danke, Edit ) : Ich habe mein Segment an allen "Nicht-Landschaftsseiten" mit weißer Acrylfarbe gestrichen. Hat zwei Vorteile:
1. es ist vor Feuchtigkeit geschützt.
2. Ich habe an der Unterseite nochmal den Gleisplan halbwegs deckungsgleich zu oben aufgemalt (die Schienen in rot und schwarz je Pol) das erleichtert das Verdrahten ungemein, andere Beschriftungen sind auch gut lesbar
Noch ein Pluspunkt: es wird unter der Anlage bei wenig Licht heller
Auf der Landschaftsseite habe ich matten klaren Acryllack verwendet als Sperrschicht auf dem Holz..
Viele Grüße
Michael

Hallo Steve,

Modulkasten:
also ich nehme 12mm, da ich dort sehr leicht noch zusätzlich Dübel und Schrauben in die Stirnseiten der Bretter bekomme um Druck auf den verleimten Kasten zu bekommen. Das geht auch mit dünnerem, wenn man nur verleimt.

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Ungern. Die Trennlinie würde direkt durch den Bahnhof - durch Bahnsteig, Güterschuppen, Freiladerampe - verlaufen. Eine Grundfläche von 1,50 Länge kann man noch als Ganzes "greifen".


1,50m ist kein Handliches Format. Ein trennen der Segmente ist anzuraten, wenn Du das mal bewegen möchtest. Für zu Hause kannst Du die Segmente zusammengeschraubt lassen und vorsichtig an den Seiten der Modulkästen anfassen.
Mach mal einen Plan. Dann kann man schauen, wo man den Bahnhof trennen kann. Ideal 75+75. Wenn es aber nicht anders geht... dann 100+50 oder oder...

Digital:
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Zum Thema "Digital" schreib ich als überzeugter Analogi nicht viel... aber das "Märchen von den zwei Drähten" kenne ich mittlerweile auch     .


Naja, ein Märchen ist das nicht. Es kommt aber darauf an... Bei (b) (digital händisch fahren, per Hand oder Analog schalten...) wird nicht mehr benötigt. Belegtmelder sind erst dann nötig, wenn eine Steuerung benötigt wird... z.B. bei Bahnhofssteuerung, Überwachung, Weichenstraßen usw.
Das ist aber Abhängig von Deinem Bahnhof und wie Du das mal steuern möchtest. Ein kleinerer Endbahnhof benötig solch extras nicht. Da reicht ein analoges Stellpult oder Handbetrieb.

Da Du noch keine digitalen Sachen hast, kannst Du das ganze je erst einmal einfach analog aufbauen... z.B. 5 Bahnhofgleise, 5 Trennstellen/-breichen für Züge. Da kann ein einfacher Betrieb gemacht werden. Später im Digitalbetrieb einfach alle Trennbereiche einschalten.

VG, Frank L.
Hallo Frank L./Jack C. #10

da kann ich voll zustimmen, wenn dann würde ich auch so ans Digitale rangehen. Erst mal analog einfach aufbauen, wenn's nicht mehr reicht von der Funktionalität, umschwenken. Es geht ja erst mal nur ums Fahren.

Noch als Info für Steve:
Mein kleines Endbahnhof -Segment ist 150cm x 50cm x 15cm groß, nur ein Stück und alleine noch tragbar -- allerdings nicht durch Türen durch. Das geht nur zu zweit.

Viele Grüße
Michael
Hallo zusammen,

das klingt doch alles wunderbar stimmig. Ich fasse zusammen:

> Modul in Rahmenbauweise; Grundplatte mit ca. 10 mm Stärke; ob trennbar oder nicht wird sich aus dem Gleisplan ergeben.
> Gleisgestaltung mit Peco Code 55.
> Weichen analog geschaltet.
> Für den Analogbetrieb werden Trennstellen für die einzelnen Bahnhofs- und Abstellgleise berücksichigt.
> Späterer Umstieg auf Digital ist wahrscheinlich - aber zum Basteln erstmal nicht nötig.

Sehr schön, mit diesen Rahmenbedigungen werde ich mich demnächst mal an ein Gleisplan machen, eine Platte besorgen, einen Rahmen basteln und mit dem von Michael beschriebenen Weg die Gleisplan-Idee auf's Holz bringen. Ist zwar noch keine Anlage, aber immerhin etwas, was man in der Hand halten kann.

Grüße,
Steve
Hallo Steve,

nehmen wir nur mal eine Triebwagen-Garnitur, die heute ausnahmsweise einen Güterwagen am Haken hat und im Bahnhofs-Stumpfgleis steht (Motorwagen schiebt den Steuerwagen). Der Wagen soll nun von einer V60 oder so wegrangiert werden.
Wie lang wird der abschaltbare Teil des Bahnhofsgleises nun? So lang wie eine typische Lok? Dann geht das Spiel mit dem Triebwagen nicht. So lang wie der Triebwagen, dann ist praktisch das ganze Gleis tot und ein Lokwechsel beim Kurzzug geht nun wieder nicht.

Gruß AnTic
Hallo AnTic,

jaja, das ist hier wohl jedermann klar. Aber ich will es mal so sagen: ein ansehnliches Modul mit betriebsfähigen Loks, welches irgendwann digital umgerüstet wird, ist immer noch besser, als ein digitalisiertes Modul ohne digitallisierte Loks...

Wenn ich noch keinen Fuhrpark hätte, würde ich anders daran gehen. So erscheint es mir aber sinnvoll.

Noch zwei Fragen zum Peco-Gleis:
Bekommt man das Peco-Gleis nur bei Weinert oder gibt es weitere Anbieter, um Preise zu vergleichen? Und hat jemand von euch zufällig den Planungsbogen für das 55er-Profil mit den Abbildungen in Größe 1:1, den er mir als Scan zukommen lassen könnte?

Grüße,
Steve

Planungsbogen: http://www.peco-uk.com/page.asp?id=tempc55

Und zum beschaffen würde ich mal einen Blick nach England wagen (z.B. http://www.thesignalbox.co.uk/index_new.php ) - ist erfahrungsgemäss um einiges billiger als bei einer Beschaffung in D (oder für mich in CH).

Über das Digitalgedöns eines gewissen Users möchte ich mich nicht mehr äussern. Nur soviel: mach deinen Weg so wie du ihn dir vorstellst und lass dir nicht leichtfertig die Mär von 2 Drähten aufschwatzen. Das funktioniert vielleicht bei einem Gleis und einer Weiche, sobald du aber eine Ausweiche einbaust kommst du zumindest bei Peco Weichen nicht um entsprechend angeordnete Trennstellen herum, ansonsten man schöne Kurzschlüsse produzieren kann (geht auch bei falscher Anordnung derselben - kürzlich an einem Modultreffen entsprechend erfahren). Daher: etwas Grips in die Verdrahtung stecken hilft allenthalben. Ob man dann ein Analogfahrregler oder einen Digitalfahrregler anstöpselt ist dann untergeordneter Natur.
Hallo Steve,

ab drei (das war glaube ich die "Schallgrenze")  Weichen (ohne Flexgleis) wird's wahrscheinlich deutlich billger, in GB bei z.B. "the Signalbox" zu bestellen. Mit einem Pack Flexgleis sollten es wohl um die 7 Weichen sein.
Wir haben uns letztens zu fünft zusammengetan und für etwa 900 Euro dort bestellt (mit x Pack Flexgleisen!). Trotz 38 Euro Transport und Co. haben wir gut 300 Euro gespart...
Und der Ablauf war vorbildlich und superschnell (6 Tage nach Bestellung war's an der Hautüre! Aus GB!). Es war aber auch alles auf Lager...

Planungsbogen:
Vielleicht eine Bestellung bei Weinert machen, dann gibt's den Planungsbogen extra (muss bestellt werden, ist aber gratis):
http://www.weinert-bauteile.de/N-Gleise-N-Peco...Bestellung,art-15790

Du Kannst aber auch von vorhandenem/geliehenem Gleismaterial Kopien machen...  

Viele Grüße
Michael

Edit:
Prima, Peter/irreriwan hat die Dinger wieder gefunden!

Nur kurz als Einwand...

digital mit 2 Drähten geht sehr wohl, auch mit Peco Weichen. Dabei spielt die Anzahl überhaupt keine Rolle! Isolierverbinder an den Weichen (die beiden inneren Schienenstränge beim Abzweig) sind Pflicht, wegen Kurzschluss. Aber wenn auf eine Rückmeldung verzichtet wird reichen 2 Drähte aus, zusätzliche Einspeisungen (hinter einer Weiche) sind logischerweise auch Pflicht.
Unabhängig davon sind mehrere Einspeisepunkte sowieso sinnvoll.

Gruss
Thorsten
(fährt Peco, digital, weichen per Servo... mit Windigipet)
Hallo Thorsten/Eisbär2009,

Zitat

reichen 2 Drähte aus, zusätzliche Einspeisungen (hinter einer Weiche) sind logischerweise auch Pflicht.



Korinthenkackmodus ein:
...dann sind's aber schon wieder mehr als 2 Drähte...
Korinthenkackmodus aus.

Sorry, da konnte ich jetzt nicht widerstehen!      

Nix für ungut
Michael
Ach Leute, lasst's gut sein...

Mir wurde für meine ersten Schritte schon sehr, sehr geholfen. An den Digitalbetrieb werde ich mich ranwagen, aber nun freue ich mich erstmal darauf, bald wieder kleben, stecken, malen zu dürfen. Und das übrigens analog...


Danke auf für die Peco-Bögen!

Grüße,
Steve
Hallo zusammen,

Zur Präzisierung: Das System Peco erfordert Trennstellen, ist jedoch eine Besonderheit des Gleises und nicht von der Betriebsart. Die von mir eingesetzten Gleise von Arnold, Trix, FLM, Kato benötigen die Trennstelle nicht.
(hier weiter mein Originalpost)
nein, Trennstellen hinter den Weichen sind nicht Pflicht, ich habe keine und lebe noch! Wie schon beim Triebwagenbeispiel beschrieben, gibt es immer eine Garnitur, die trotzdem drüber fährt und den Kurzen produziert. Wozu also der Aufwand?
Dafür haben die Zentralen eine Kurzschlussabschaltung.

Zitat - Antwort-Nr.: 15 | Name:

und lass dir nicht leichtfertig die Mär von 2 Drähten aufschwatzen


ist frech oder ignorant oder beides. Kann bei mir gerne besichtigt werden - natürlich mit der MHAG-Trockenfrucht-Einschränkung; auch für Digitale gilt das Ohmsche Gesetz.

Gruß AnTic

@antic

Lies dir mal das da durch, besonders der Punkt mit den Peco Wiechen und sag mir danach nochmals ob Trennstellen wirklich keine Pflicht sind...
http://k.f.geering.info/modellbahn/technik/grundlagen.htm#zweidraht

Die Lok die auf der mittig im Gleis angebrachten Trennstelle stand und diese somit via Drehgestell überbrückte hat's nicht überlebt - die so hochgelobte Kurzschlussabschaltung der Zentrale hat NICHT angesprochen und dies trotz vorher erfolgreich durchgeführtem Münztest!

@irreriwan

Warte mal, habe ich richtig gelesen? Bei Peco-Weichen wird nicht nur das Herzstück, sondern der ganze nachfolgende Schienenstrang geschaltet? Sollte dies so sein, sind eigene Trennstellen für dieses Gleissystem natürlich Pflicht.

Nun darf man das aber nicht auf andere Gleise mit leitendem Herzstück übertragen, denn z.B. Arnold, Trix und Kato (die habe ich im Einsatz) haben ein leitendes Herzstück und schalten gleichzeitig den weiterführenden Schienenstrang polrichtig um. Diese Weichen haben die Trennstelle sozusagen eingebaut.

Gruß AnTic

Hallo AnTic

Deine Aussage
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

nein, Trennstellen hinter den Weichen sind nicht Pflicht, ich habe keine und lebe noch!

deckt sich nicht mit der danach folgenden Aussage
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Warte mal, habe ich richtig gelesen? Bei Peco-Weichen wird nicht nur das Herzstück, sondern der ganze nachfolgende Schienenstrang geschaltet? Sollte dies so sein, sind eigene Trennstellen für dieses Gleissystem natürlich Pflicht.

!
Frage: Benutzt Du Peco Weichen? Scheinbar nicht, denn sonst wärst du nicht so überrascht.
Ich benutze Weichen von peco, habe Trennstellen und damit entstandene zusätzliche Einspeisungen = damit funktioniert es tadellos.

kopfschüttelnde Grüsse
Thorsten

Ps.: editiere bitte deine Falschaussage in #20
Hallo Thorsten,

nein, ich habe kein Peco, daher ganz richtig meine Überraschung über die Bauweise dieses Gleises. Ich habe das mit den (eigenhändigen) Trennstellen nicht als auf Peco eingeschränkt, sondern als generelle MUSS Vorgehensweise verstanden - sorry.

Ich habe meinen Eintrag präzisiert.

Gruß AnTic


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