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Thema: Hobbytrain Taurus mit Kuehn N045 zickt
Coder2k - 28.04.12 19:39

Hallo zusammen,

ich habe heute in meine Taurus (Version vor 2012) von Hobbytrain einen Kühn N045 Decoder eingelötet. Leider zickt die Lok etwas, beim Anfahren bleibt sie stehen, fährt dann wieder an und bleibt stehen, das geht ein paar mal so, dann irgendwann fährt sie einwandfrei bis ich stoppe. Das Problem ist nur beim Anfahren. Das zweirte Problem ist, das das Licht nicht geht obwohl der Decoder korrekt verlötet ist.

Folgenden Thread habe ich schon durch gelesen http://www.1zu160.net/digital/einbaubsp/hob-taurus.php?

Da hat der eine Kondensatoren und der andere hat den Entstörkondensator ausgelötet, nun ist die Verwirrung perfekt. Kann da jemand helfen???

Gruß Axel



Hallo Axel,

ich habe zu deiner Beruhigung das gleiche Problem. Ich habe sogar schon die ganze Platine rausgeschmissen und den Dekoder (ESU micro v3.0) direkt angelötet - keine Besserung!
Dann mal analog probiert - der Motor läuft wie der Teufel.... also daran kanns nicht liegen!

Bin gespannt, ob hier jemand eine Idee hat (das gleiche Problem übrigens auch bei einer BR V60 von HT). HT kauf ich auf jeden Fall nicht mehr, aber jetzt hab ich mal die Teile. Bin schon am Überlegen, den Motor rauszunehmen und mir einen Dekoderprüfstand zu bauen.

LG Alex

Hi!

Mit dem Einlöten des Decoders sollte es ja keineSchwierigkeiten geben, das ist mit das einfachste direkt nach einer Steckschnittstelle. Warum aber das Licht nicht geht, vermag ich überhaupt nicht nachvollziegen.
Wenn alles richtig verlötet wurde und der Decoder auf Werkseinstellungen steht, sollte alles laufen.
Entfernen solltest Du den Kondensator am Motoranschluss, der macht fast immer Ärger.
Den findest Du leicht, wenn Du in dem link das Bild von der Platine vornimmst. Da sind diese beiden länglichen "Messingplättchen" nebeneinander zu sehen. Das braune Ding dazwischen ist der Ärgermacher. Den kannst Du ersatzlos wegnehmen, am besten mit einer Spitzzange in der Mitte greifen und ein bisschen drehen, dann knackt er weg. Das Rauslöten ist ein wenig schwieriger, wenn er heil bleiben soll und klappt ohne die richtige Technik meistens doch nicht.
Wenn die Lok dann immer noch nciht läuft, könnte die Überlastabschaltung des N045 daran schuld sein. Hast Du mal die Stromaufnahme der Lok gemessen vorher?

Viele Grüsse
Mathi

Hi Mathi,

das hab ich auch schon mal irgendwo gelesen, dass die HT beim Anfahren soviel Strom saugt, dass die Überlastsicherungen der Dekoder abschalten. Aber in eine N-Lok pass nun mal kein Dekoder einer Gartenbahn.... also was tun?

Schönen Abend Alex

Hi!
Ich habe mehrere davon und die sowie auch welche von anderen zum Laufen bekommen. Einige laufen sogar mit Decodern, die nur max. 500mA max. vertragen können. Es gibt da auch noch ein paar Kleinigkeiten, die man in der Lok machen kann, damit sie weniger Strom zieht und somit leichter läuft.
Es ist aber auch so, dass diese Loks besonders viel ziehen, wenn sie noch kalt sind. Haben sie erstmal Betriebswärme, so ist wohl die STromaufnhame geringer.
Setzt man die kalte Lok aufs Gleis und will gleich zügig losfahren, dann schalten manche schwache Decoder ab, bzw hin und her, an und aus.
Der in Deinem Link angesprochene Uhl 73400 alter Art ist ganz bekannt dafür. Den kann man wie dort beschrieben überlisten oder die Lok vorsichtig warmfahren, danach tritt dieses Problem kaum mehr auf.
Der N0945 kann aber eigentlich mit 800mA Motorstrom noch nicht ausgereizt sein, ich schätze, dass da was anderes ursächlich sein muss, wenn es nach Entfernen des C immer noch nicht geht. Dafür spricht auch, dass das Licht nicht kommt. Das ist übrigens oft in fehlendem Kontakt zw. Platine und Chassis zu suchen, da, wo die Platine eingeschoben ist.

Viele Grüsse
Mathi

Hallo Alex,

bring den Taurus am Mittwoch mal mit.

LG

Berti

Hallo Axel,

Es kann an die N45 liegen, Ich habe die Erfahrung mit einem Flirt gehabt. Lief schlecht oder sogar gar nicht.

Ausgetauscht mit einem 025 und alles wunderbar. Die 45er in einem andere loc gebaut und arbeitete auch tadellos.

Ich wurde erst mal einem andere Decoder versuchen.

Grtzz

Rob

Hallo zusammen,

der Tipp von Mathi hat geholfen. Nach dem ich das "Ding" (siehe Bild) was mathi erwähnt hat entfernt habe läuft die Lok einwandfrei, jetzt muss ich mich nur noch ums Licht kümmern, da scheint auch eines der Bauteile zu stören. Hatte zum testen diese überbrückt und diehe da es werde Licht, ich hoffe nur das ich mir dabei nicht die Lampen kaputt gemacht habe das muss ich nochmal testen.

Danke an alle.

Axel

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Hi Axel!

Du könntest, wenn Deine Fähigkeiten das zulassen, das Licht jew. direkt anschliessen. Löte den weissen und gelben Draht wieder ab von den Schnittstellenkontakten und gehe jew. direkt damit in Richtung LED.
Da sind drei Bauteile zu sehen, 1 braunes quer über die beiden Anschlüsse der LED, den lässt Du wie er ist. Dann gehen zwei Leiterbahnen in Richtung Mitte, eine hat ein schwarzes Ding mit Strich und das andere hat Zahlen drauf. Das mit dem Strich ist der Kondensator für die Fahrtrichtung analog, der ist vorerst nicht mehr interessant. Das andere Ding mit den Zahlen ist der Vorwiderstand für dieLED, damit die nicht durchbrennt. Wenn Du da mit einem von den beiden Decoderdrähten dran gehst, müsste bei entsprechender Einstellung das Licht gehen. Natürlich muss der Draht zw. Bauteil und Mitte und bloss nicht zw. Bauteil und LED.

Viele Grüsse
Mathi

Hello!

In China wird oft nach der Methode viel hilft viel gearbeitet. In USA widerum wird nach der Methode wenns irgendo einen Dummen gibt den ich klagen kann um mich zu bereichern dann wird das auch sofort getan. Daher versuchen die Chinamänner das Thema Funkentstörung in einer Art und weise zu lösen die keinerlei technische Gründe sondern ausschließlich US-juristische erfüllt. Dies führt zu gewaltigem Unfug wie sicher auch hiesige Juristen es schaffen, der Rückstand zu USA ist nicht mehr groß. Leider ist die Selbstrienigungskraft der Branche gering.

Für brauchbare Störungslöschung des Bürstenfeuers benötigt man schnelle 1-10nF Keramikkondensatoren. In den Tauri habe ich 10µF Sinterkondensatoren bereits ausgelötet. Die Streuung der Bauteile ist gewaltig 2µF-10µF bei 5 Loks die alle gleichzeitig von einem Kunden gekauft wurden. Das ist also um Faktor 1000!!!!!!!! größer. Die Decoder steuern den Motor mit ~20kHz an und versuchen in den PWM Pausen die EMK zu messen. Ein Großteil der MotorPWM frisst der Kondensator; die EMK wird faktisch völlig gelöscht. Das Ergebnis, schlecht fahrende Loks und teilweise defekte Decoder die das Martyrium nicht überleben.

Einzig möglicher Ausweg wäre mit niedriger PWM den Motor zu betreiben nur dann werden die Loks laut.

Zitat - Antwort-Nr.: 8 | Name:

Das mit dem Strich ist der Kondensator für die Fahrtrichtung analog


... ist die Diode ...

Zitat - Antwort-Nr.: 9 | Name:

Die Streuung der Bauteile ist gewaltig



Exakt wie groß die Kondensatoren sind beruht scheinbar auf der Tagesform. Bei mir waren es 600nF.

http://www.stacken.kth.se/~haba/slamra/dcc/taurus/

Gruß,
Harald.


Hi Harald,

im Gegensatz zu mir selbst hast Du gut aufgepasst, natürlich war eine Diode damit gemeint!!

Viele Grüsse
Mathi

Hallo Mathi,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Das mit dem Strich ist der Kondensator für die Fahrtrichtung analog



Das ist eine Diode!

Grüße Michael Peters

Joooo, das ist doch klar, das war ein Schreibfehler von mir!!!!!

Moin zusammen,

also um das Licht habe ich mich bisher noch nicht gekümmert. Sobald ich mir mal dafür die Zeit nehme und neue Erkenntnisse habe gebe ich bescheid.

Gruß Axel

Moinsen.
Zu Einbau / Ausbau Bauteile am Beispiel Taurüssel HT 1. Serie.
Man entferne die beiden Kupferbrücken an der Seite der Platine die die 2 x 3 Lötpunkte überbrückt haben.
Abweichend von der 1zu160 Empfehlung muss noch weiteres getan werden (hat u. a. mit der Programmierfähigkeit und der Impulsphasenansteuerung zum Motor zu tun - das digitale Signal wird soweit ich das verstanden habe durch das sog. Entstörglied platt gemacht):
Hernach wird also der winzige braune SMD Condensator der zwischen den beiden kupfernen Motoranschlußfahnen wie eine "Brücke" gelötet ist entfernt, am besten auslöten. Als drittes werden die beiden schwarzen Zylinder (drosseln) durch vorsichtiges abkneifen der Beinchen entfernt und gegen 2 Brücken aus Neusilberlötdraht (kann auch feines Elektroniklitzenkabel sein) elektrisch wieder in Löttechnik verbunden.
Zu guter letzt wird der Decoder gemäß Farbschema der Kabel und der beiliegenden Betriebsanleitung an die 6 kupfernen Lötpunkte der Platine sauber aufgelötet.
Nun sollte alles incl. Lichtwechsel laufen. Vorraussetung ist ein werksseitig sauber programmierter Dekoder.
Abgestellte Loks sind grundsätzlich mit einigen Runden in beide Richtungen warm zu fahren (siehe Anleitung).
Wenn die Lok mit Decoder im Analogbetrieb sauber läuft liegt es nicht am Decoder, sondern irgendwo hast Du einen Fehlerstrom oder die 3 Bauteile nicht entfernt oder die beiden Lichtkabel vertauscht oder ein Kabel ist unsauber verlötet (oft erhitzt man aus Angst die Lötpunkte zu hastig -> kalte Lötstelle oder einen anderes Decoderkabel verwechselt - ist mir auch passiert und ich war doch felsenfest überzeugt es wäre nicht passiert.
Dadurch bockt u. U. der Dekoder.
Grundsätzlicher Unterschied zu analog ist in der digalen Welt dauert es einen Moment bis die Lok anfährt (Schaltstufen im Dekoder werden hochgezählt und dabei die Stromimpulsstärke und Taktzeit angestoßen).
Hoffe ein wenig bei der Ursachenforschung helfen zu können.
Viel Spass beim Fahren.
Frank



Hallo,
recht viel Arbeit so eine Erklärung.

Einwand:

Die Impulsphasenansteuerung des Motors ist kein digitales Signal,
sondern rein Analog.
Das Digital-Signal,
oder besser die Information in digitaler Form,
wird
quasi "huckback" auf der Gleisspannung übertragen.

Hans-I.

Hallo Hans-I.,
naja, streng genommen ist das schon ein digitales Signal, der Motor bekommt schließlich immer die volle Spannung. Nur eben mit An, Aus, An, Aus,... Der Kondensator stört aber natürlich nicht das Gleissignal, sondern zieht relativ viel Strom beim Laden und stört beim Entladen die EMK-Messung.

Viele Grüße
Carsten von 1001-digital

Und nicht nur streng genommen - es ist einfach so.

Übrigens kann der Kondensator durchaus das Gleissignal stören, wenn er im Vergleich zum Pufferkondensator auf dem Decoder nicht eine wesentlich kleinere Kapazität hat. Dann zieht beim Anschalten der H-Brücke das Fahrzeug nämlich kurzzeiti sehr hohe Ströme aus dem Booster, so daß dessen Spannung entsprechend einbrechen bzw. das Gleissignal verschlieffen werden kann.

Ich spreche da aus der Praxis: Die Kombination HT Lok + Lenz Decoder hatte bei mir anfangs dazu geführt, daß bei fahrender Lok verschiedene andere Decoder das Gleissignal nicht mehr decodieren konnten und nicht mehr reagiert hatten - mit entfernten oder vernünftig dimensionierten Entstörmaßnahmen passiert das nicht...

Gruß,
Torsten

So ich hole jetzt nochmal diesen Thread hervor.

Ich fahre morgen zu Conrad und wollte wenn ich schon da bin 2 neue LEDs für meine Taurus Lok besorgen. Gibt es LEDs die ich direkt an das Dekoder Kabel (Licht) und die Lokmasse löten kann ohne das Dinges zwischen den Kontakten (Das Bild in Port Nr. 7)?

Danke und Gruß

Axel

Hallo Alex,
wenn du mit dem "Dingens" den Vorwiderstand meinst: Nein, den brauchst du immer. Der begrenzt den Strom, der durch die LED fließt, ohne macht es "Puff" und die LED verkokelt.

Viele Grüße
Carsten von 1001-digital

Auf der Platine sind eine Anzahl von Komponenten drauf rund um die Diode und die meisten werden gebraucht. Da sind:
* Vorwiderstand (schwarz mit Zahl drauf)
* Schutzdiode (schwarz mit Strich)
* Kondensator (hellbraun) gegen Flackern
Die zwei letzten können bei einem eingebauten Digitaldecoder entfallen, schaden aber nicht, der Vorwiderstand wird aber immer gebraucht.

Es gibt LED mit eingebautem Vorwiderstand (z.B. an 12V fürs Auto) aber die sind etwas zu groß für den Taurus in N.

Gruß,
Harald.

Hi,

danke schon mal für die Infos. Um Irrtümer auszuschliessen habe ich nochmal das Bild angehängt. Das braue Ding was ich gelb eingekreist habe meinte ich, ist das der Kondensator? Wird der gebraucht? Der fehlt nämlich auf der einen Seite.

Vielen Dank und Gruß

Axel

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Hallo Carsten
brauche ich wenn ich, sagen wir 3 LED in Reihe anschlies auch 3 Wiederstände oder genugt einer am minus Pol?
Gruß Thomas

Hallo Axel,
der Kondensator dient als Flackerschutz, der muss nicht sein, schadet aber auch nicht.

Hallo Thomas,
bei einer Reihenschaltung genügt ein Widerstand. Ob der an Plus oder Minus sitzt spielt keine Rolle.

Viele Grüße
Carsten von 1001-digital

Hallo zusammen,

danke für die Infos das einlöten der SMD-Leds hat prima geklappt. Schlusslicht hab ich gleich mit eingebaut.

Gruß

Axel

Hallo Carsten
danke für die Info
Gruß Thomas

@25, wie hast du des Schlusslicht nachgerüstet....Selbstbau?

und wo gibt´s eigentlich ne Anleitung für die "neue" 189er. Habe die weiße Lady "Borderless Mobility" und da sieht die Platine irgendwie anders aus.

Gruß, Felix B.


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