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Thema: Loconet ohne Zentrale (Locobuffer?)
Billon* - 28.02.12 22:57

Hallo,

Ich möchte einen Loconet Netzwerk ohne Zentrale einsetzen, für die Rückmeldung auf dem PC.
Das Thema wurde schon in den Foren besprochen: ich kann einen Locobuffer-USB (als "Loconet Terminator") benutzen (natürlich mit einem Stromeinspeisung Module dazu).

Aber:
Ich glaube, dass die Loconet Modulen konfiguriert werden müssen (z.B. Adressierung).  

Ist es mit dem Locobufer allein möglich?
Braucht mann noch einen Loconet Software dazu?
Ist es auch möglich mit Uhlenbrock Rückmeldemodule (Uhlenbrock scheint, den ganzen Loconet Standard nicht völlig zu respektieren) ?

Ich würde z.B. Modulen aus Uhlenbrock (63320) oder TrainModules (56321) benutzen.

Vielen Dank (und wie immer, sorry für die Deutsche Rechtschreibung) !

Grüsse,
Pierre


Hallo,

ja es ist möglich eine Loconet (LN) mit Locobutter (LB) und Stromeinspeisung zu betreiben, dafür benötigt man keine Zentrale.
Soweit ich weiß benötigt man für Uhlenbrock Module eine Software, die LN-CVs einstellen kann. Für TrainModules genügt ein Weichenkeyboard bzw. eine Software, die Weichenstellbefehle senden kann. Achtung: Das Uhlenbrock Switch Keyboard läuft nicht ohne Zentrale (oder eine Software, die Anfragen zur aktuellen Weichenstellung beantwortet) hoch!

Grüße, Peter W.

Zitat - Antwort-Nr.: 0 | Name:

...nicht völlig zu respektieren..


Das heisst "embrace and extend".

Die Uhlenbrock Software zum Einstellen der LN-CV setzt eine Intellibox und Windows vorraus.

Mit RocRail sollte man die LN-CV ohne Intellibox einstellen können, zumindest deuten Mitteilungen in deren Forum und Wiki darauf hin. Da würd ich anfangen.

Es gibt auch noch andere Rückmeldemodule fürs Loconet, z.B. vom Loconeterfinder Digitrax.

Gruß,
Harald.

PS:
Zitat - Antwort-Nr.: 0 | Name:

sorry für die Deutsche Rechtschreibung


Geht doch ganz gut.

Hallo Pierre,

ohne Software geht es nur mit den Zentralen, die LocoNet-Geräte steuern können.
Ein LocoBuffer - ist auch in den LocoNet-fähigen Zentralen enthalten - ist immer erforderlich, weil darin u.A. die Kommunikation auf dem LocoNet gesteuert wird.

Mit LocoBuffer und Software bietet sich z.B. Rocrail an, weil im Client "Rocview" auch die Programmier-Funktion für die sogenannten "LocoIO" wie GCA50, Uhlenbrock (63320) oder TrainModules (56321) ernthalten ist: http://wiki.rocrail.net/doku.php?id=lnsv-de

Es grüßt RainerNRW

Danke für die Antworten!

Peter, ich werde Loconet nur für die Rückmeldung benutzen (Feste Modul Adressierung, egal wo der Module liegt in der Kette, brauche ich für meine Modulanlage). Für den Rest (z.B. Magnetartikeln und Steuerung) benutze ich schon DCC mit einer ECOS II. Genau weil ich schon viel Geld ausgegeben habe, suche ich die billigste Loconet-Zusatz Lösung

Rainer und Harald, vielen Dank für den Tipp. Ich werde bei Rocrail schauen (den Software hatte ich schon benutzt, bevor ich mich Train Controller Silber leisten konnte).

Ich muss die Preisen jetzt vergleichen (gebrauchte Intellibox + trafo VS.  Locobuffer + Stromeinspeisung), und kann danke euch ruhig entscheiden.

Grüsse,
Pierre

Als Loconet Buffer mit Stromeinspeisung kann man einen dieser beiden hier benutzen:

http://wiki.rocrail.net/doku.php?id=mgv85-de
http://wiki.rocrail.net/doku.php?id=mgv101-de

Ist allerdings etwas das man selber zusammen Löten muss.

Gruß Matze

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Ich muss die Preisen jetzt vergleichen (gebrauchte Intellibox + trafo VS.  Locobuffer + Stromeinspeisung), und kann danke euch ruhig entscheiden.



Da würde ich nicht nach dem Preis gehen, sondern da kann ich dir ganz klar sagen: LocoBuffer + Stromeinspeisung.

Bei zu vielen zu verarbeitenden Daten wird die IB zu langsam und es wirkt sich negativ auf das verhalten deiner Züge aus (Besonders beim Bremsen).

Ich habe die Erfahrung gemacht mit dem TwinCenter, es ist grausig. Seit dem ich den LocoBuffer habe funktioniert meine Rückmeldung schnell und fehlerlos.

Gruß,
Basti

Danke Matze und Basti,

Das ist sehr interessant; ich dachte, dass die Intellibox Lösung die sauberste war.

Den Locobuffer würde ich kaufen, für den Strom gibt es verschiedene billig Lösungen in der Tat. Ich habe auch auf meiner Liste http://www.floodland.nl/aim/info_locohubsupply_en_1.htm (Ich benutze deren S88 Feedback Modules ohne Problem).

Was mich trotzdem stört bei der Locobuffer Lösung, ist dass er nicht Optisch getrennt vom Komputer ist (in "Loconet Terminator" Modus).
Ich hab einen teueren MacBookPro, und möchte vermeiden, meinen Computer (oder eine USB Anschluss) zu zerstören.

Grüsse,
Pierre

Hallo Pierre,

hänge einfach einen USB-Hub dazwischen. Sollte der LB vom LN auf USB durchschlagen (ist zwar unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich) wird nur den Anschluss am Hub zerstört.

Grüße, Peter W.

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Was mich trotzdem stört bei der Locobuffer Lösung, ist dass er nicht Optisch getrennt vom Komputer ist (in "Loconet Terminator" Modus).



Es gibt 2 LocoBuffer.
Locobuffer I und Locobuffer II (LocoBuffer USB). Laut meinen Informationen ist dieser Optisch getrennt. Er fragt auch 2 Spannungen ab: PC an = grüne LED 1 leuchtet, LocoNet Stromeinspeisung vorhanden = grüne LED 2 leuchtet.

Wo hast du die Informationen her ?

Hier steht unter 1.0 Features drinne: "2,500 VAC optical isolation between LocoNet® and computer"

http://rrcirkits.com/manuals/LB-USB-manual.pdf

Insofern sehe ich da keine Bedenken. Oder was heist "LocoNet Terminator Modus" ?

Gruß,
Basti

Also ich bin keiner Loconet Experte (genau weil ich zur Zeit keinen habe), aber ich glaube jeder Loconet Netzwerk braucht einen Terminator (normalerweise die Zentrale).
Der Locobuffer USB kann eingesetzt werden, als Terminator; was ich genau will um keine Zentrale zu brauchen.

Aber Laut http://jmri.org/help/en/html/hardware/loconet/StandaloneLocoNet.shtml , die Überspannung Sicherheit des Locobuffers gilt genau nicht, wenn er als Terminatior eingesetzt wurde.

Also ich gehe davon aus, dass es stimmt; aber Peter hast Recht, ein USB Hub inzwischen sollte ein akzeptabel Sicherheitsniveau garantieren.

Vielen Dank,
Grüße, Pierre

Hallo,

die LocoNet- Terminierung (gemeint ist die 15mA-Stromquelle) kann auch extern aus einem einfachst möglichen Steckernetzteil an beliebiger Stelle auf die LocoNet-Datenleitung geschaltet werden. Dann ist die Isolierung des LocoBuffer überhaupt nicht betroffen.
Das gleiche Prinzip verwendet auch der rr-circuits-LocoBuffer, der die Terminierung aus den RailSync-Leitungen versorgt.
Die gleiche Stromversorgung einer 15mA-Stromquelle, hier mit diskreten Bauteilen, zeigt diese Seite: http://www.dcc-mueller.de/loconet/lnpull_d.htm
Wer die RailSync-Leitungen nicht verwendet, schaltet +12V gegen Masse auf die RailSync-Leitungen und alles wird gut: Terminierung UND PC-Isolierung

Es grüßt RainerNRW

Hallo

Das Modul GCA 101 "http://wiki.rocrail.net/doku.php?id=mgv101-en" (siehe Beitrag #5) sorgt für eine galv. Trennung zwischen Modellbahn und PC durch die Ethernet Schnittstelle. Der RJ45 Stecker enthält sozusagen kleine Transformatoren. Die trennen die von außen sichtbaren Federkontakte von den eingelöteten Anschlüssen.Die Isolation übersteht 1500V.

Viele Grüße
Roland

Danke Rainer,
Danke dir und die anderen Beiträge ist jetzt alles klar:

Diese Loconet Termination ist einfach die Stromversorgung der Datenleitungen des Loconet (also Pins 3-4). Um die Isolation des Locobuffer zu behalten, ist es sinnvoll die Termination Funktion des Locobuffers nicht zu benutzen.

Also für meinen "standalone" Loconet heißt es einfach:
1) Locobuffer USB (Liefereinstellungen)
2) Billing Stromversorgung mittels 12V Adapter (zB Conrad 514223), Pins 1-6 und 2-5; weil ich den DCC Signal (echte "Railsync") sowieso nicht brauche für einen "Gleisbesetzmeldung only" Loconet
3) Loconet Termination mittels DCC-Müller Montage (danke Rainer für den Link).

Mit Conrad Bauteilen kann mann 2) und 3) sauber auf einer Platine zusammenfügen. Dass heisst ein sauberer Loconet ohne Zentrale für weniger als 100eur.

Ich werde alles bestellen und, mal schauen!

Grüße,
Pierre

Hallo nochmal, und herzlichen Danke für die Tips!

Habe heute den Locobuffer USB bekommen; mein "Standalone Loconet" ohne Zentrale enthält einfach:
- Locobuffer (keine Konfigurationsänderung)
- Selbst gemachte Platine mit Stromversorgung (aus billige 12V Netzteile) + Loconet Termination (DCC Mueller 15mA Stromquelle) + 3 Loconet Anschlüsse; alles einfach in einem LDT Gehäuse (sieh Foto).

Ich habe mit TrainController und dem ersten Rückmelder aus TrainModules getestet: alles klappt!

Loconet Freude für weniger als 100eur

Grüsse,
Pierre

Die von Billon* zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login


Hallo Pierre,

freut mich, dass es klappt und das ich etwas beitragen konnte

Es grüßt RainerNRW

Hallo Pierre,

wo hast du den Locobuffer bestellt?

LG Uwe

Hallo,

Ich habe 2 websites wo ich normalerweise alles bestelle, aber US Loconet ist offensichtlich schwierig zu finden...

Ich habe bei http://www.case-hobbies.de probiert. Die bieten Paypal Zahlung (wichtig für mich, wenn ich den Kaüfer nicht kenne).
Nach 4 Tage war der Packet da, sehr gut geschützt (der Locobuffer ist viel kleiner als was ich dachte).

Der Locobuffer gab es auch woanders (5 eur billiger, die alte Website war aber "uninspiring" für mich).

LG,
Pierre

Und noch eine Info:

Ich habe gerade erfolgreich einen Loconet Module von Uhlenbrock programmier (Loconet CV oder LNCV).
Der S88>Loconet adapter (63880) wurde mit dem Locobuffer USB und Rocrail programmiert (also noch ganze ohne andere Uhlenbrock Zentrale).

Die Programmierung ist ncht sehr Benutzer Freundlich (was aber manchmal der Fall ist mit Rocrail ), aber funktioniert sehr gut.

Das bestätigt in der Tat, dass keine Zentrale nötig ist, auch für Uhlenbrock Modulen, die diesen "LNCV" ausserhalb der Loconet-Norme benötigen.

Grüsse,
Pierre

Vielen Dank für die Info, Pierre.

LG Uwe

Hallo liebe Mitstreiter,

ich stehe derzeit vor der gleichen Herausforderung wie Pierre: ich schalte und fahre mit Rocrail (Zentrale DDX, Roco 10764 Booster, diverse Weichendekoder und -antriebe im Test).
Nun gehts ans rückmelden. RailCom scheint mir zu teuer - also doch lieber Loconet.

Ihr habt in #12 den CGA101 angesprochen, ich bin allerdings kein Virtuose am Lötkolben. Hat jemand einen Kontakt, wo man so ein Teil fertig kaufen kann bzw. würde sich jemand bereiterklären, mir sowas zusammen zu stoppeln (bin im Raum Salzburg zuhause)

@Pierre: sehe ich das richtig: ich trage den Locobuffer als weitere Zentrale in Rocrail ein und gebe diese dann bei den Rückmeldemodulen im Feld Schnittstelle an? Also fahren und schalten mit DDX und Rückmelden mit Zentrale XYZ.

Einen schönen Start ins Wochenende (hoffentlich verregnet, denn sonst mit dem Hund spazierengehen und nix Bastelkeller *fg*)

Alex

Hallo Alex,

GCA 101 ist die Ethernet-Variante. GCA 85 ist die USB-Variante des Locobuffers, bzw. als serielle Variante. Wegen löten würde ich direkt mal bei Peter Giling übers Rocrail-Forum anfragen. Oder du nimmst wie Pierre den Locobuffer von RR-Cirkits.

LG Uwe

Hallo Alex,

Ich kenne die GCA101 oder CGA85 nicht. Ich kann löten, aber wollte einen Kompromiss zwischen Geld ausgeben und 100% gebastelt. Deswegen habe ich den Locobuffer USB gekauft, und den Rest (die Loconet Terminierung) gelötet.
Der Locobuffer USB ist viel benutzt, und wird von viele software unterstützt. Wenn du eines Tages nicht mehr mit Rocrail zufrieden bist, können die CGA-XX vielleicht ein Problem sein. Das ist aber nur meine Meinung.

Ich benutzte Rocrail nicht mehr. Ich habe es hier nur gebraucht für die Loconet Programmierung auf Uhlenbrock Modulen (diese "LNCV" Programmierung Funktion ist nur in Uhlenbrock Zentrale oder Rocrail verfügbar), aber fahre mit TrainController Silver.
Aber, um deine Frage zu antworten: ja, du kannst einfach den Loconet Geräte als 2. Zentrale in Rocrail einstellen, und dann fahren / rückmelden getrennt behalten.

Grüsse,
Pierre

Merci Pierre,

werde mir dann wohl auch mal das RR-Teil bestellen und hoffe, ich darf auf dich zurück kommen, wenn ich Fragen habe.

Schönes Wochenende wünsche ich
Alex

Hi Alex, ich würde vieilleicht nicht sofort deine Idee aufgeben. Wie gesagt ich kenne diese CGA- Geräte nicht; das heißt nicht, dass sie schlecht funktionieren.

Vor 2 Wochen konnte ich gar nix über Loconet; ich habe in diesen Thread und danke der Beiträge einen Weg gefunden... ob es der einfachste war, wissen nur die Experten

Mit dem S88 war ich sehr zufrieden; die feste Einordnung der Modulen in der S88 Kette war nur für mich nicht Zukunffähig genug auf meiner Moduleanlage.
Hast du die S88 Option für dich schon ausgeschlossen?

Pierre

Hallo Pierre,

Ideen aufgegeben habe noch selten Vielleicht finde ich irgendwann jemanden, der mir so ein Teil zusammenlötet....

Ich habe mich auch noch nicht wirklich für ein System entschieden - derzeit bin ich ja noch in meiner Testphase auf einer Probeanlage von 2 x 1m. Auf dieser möchte ich alles getestet haben, was ich dann auf der geplanten grossen Anlage einsetzen möchte (ein U mit ca. 3x3x3 Metern).

Nachdem ich aus der IT komme, würde ich ja am liebsten alle Module in einem Ethernet-Netzwerk mit IP-Adressen und so haben, aber das spielts wohl nicht

Ich teste jetzt mal Loconet mit einem USB-Puffer und wenns nix ist, dann was anderes - aber ich denke Loconet dürfte vom Preis-Leistungsverhältnis her derzeit das vernünftigste zu sein.

Alex

Loconet ist trotzdem in der Philosophie sehr Ethernet-ähnlich (Netztopographie sehr flexibel, und obwohl es gibt keine "IP Adresse", die Modulen behalten ihre Funktionnen Adressen, egal wo sie platziert sind).

Mit dem Locobuffer USB ist ein Software von Digitrax dabei; mit dem kannst du in Klartext sehen, welche Nachrichten auf dem Loconet überträgt werden (ein Art "wireshark" für Loconet). Dies finde ich als Geek toll... Und sehr praktisch um Probleme zu lösen.

Also viel Glück auf jeden Fall,

Pierre

Hallo und schönen guten Abend zusammen,

noch mal zu meinem Verständnis: ich habe jetzt Rocrail, den RR-Cirkits Buffer, einen TM Gleisbesetztmelder. Meinen Locobuffer hänge ich mittels USB-Hub an den PC.

Brauch ich jetzt ne Stromversorgung am Loconet oder nicht? Ich betreibe nur Rückmeldung - also keine Schaltereien etc. Hab das weiter oben so verstanden, dass ihr eine Stromversorgung ja eigentlich nur wegen der Terminierung einsetzt. Ich lasse einfach den Term-Jumper im Buffer gesetzt denke ich mir mal so als Laie - oder brennt mir dann alles ab, wenn ich einschalte.

Danke für eure gefällige Aufklärung
Alex

Hallo Alex,

soweit ich mich erinnere, steht das auch schon weiter oben in diesem oder anderen LocoNet-Fäden.
Weil ich kleine Lust habe, das nachzulesen, hier nochmal in komprimierter Form:

Der Term-Jumper genügt nicht, denn der RR-Cirkits Buffer verwendet wg. der galvanischen Trennung zum PC nicht seine eigene Stromversorgeung aus dem USB-Anschluss.
Die interene LocoNet-Terminierung erwartet auf den RailSync-Leitungen (1+6 vom RJ12) mindestens eine Gleichspannung von 12V  oder das Gleissignal als RailSync für Booster. (2+5 sind Masse = 0V)
Es gibt etliche Hinweise, dass ein einfaches Steckernetzteil an Stift 1(+) und 2(-) des RJ12 völlig ausreicht, wenn die Spannung unbelastet 15V nicht wesentlich übersteigt.
Mir ist noch keins von diesen vielstufigen ungeregelten Dingern untergekommen, dass in der 9V-Stellung unter Last von ein paar mA weniger als 12V bzw. unbelastet mehr als 15V abgibt.
Sowas sollte in Wühlkisten präsent sein und passen.

Es grüßt RainerNRW


Hallo Rainer,

schön langsam sehe ich etwas klarer - nach viel Studium diverser anderer Hinweise.
Was mir als Nicht-Elektroniker jetzt noch nicht ganz klar ist: ich habe ja derzeit für meine Testanlage nur einen alten Roco Fahrtrafo hängen, aus dessen AC-Ausgang ich den Booster speise. Der Trafo liefert ja aber auch noch die für Analogbetrieb nötige Gleichspannung von bis zu 14V (je nach Stellung des Fahrtreglers). Kann ich diese testhalber einfach benutzen, um die Pins 1 und 2 des Loconet zu beschicken? Die Frage ist dann nur mehr, welches dann + oder - ist......
Oder besser das 9V-Netzteil einer verloren gegangener DigiCam verwenden

Merci - Alex

Hallo Alex,

den Fahrtrafo solltest Du nicht verwenden, weil der sicher keine galvanische Trennung zwischen den Ausgängen hat.
Das DigiCam-Netzteil ist in jedem Fall die bessere Lösung.
Die 9V sollten auch genügen, weil das LocoNet ab +7V spezifiziert ist.

Es grüßt RainerNRW

http://www.rr-cirkits.com/Notebook/Standalone-LocoNet.html

Es geht hier um Äpfel und Birnen, ist zwar beides Obst, aber nicht dasselbe:

1. Spannungsversorgung von Geräten die auf Pin 1+6 eine Versorgungsspannung erwarten. Hat man keine solchen, kann das natürich entfallen.

2. 15mA Pullup für Daten (Pin 3+4).

Der 15mA Pullup kann vom LocoBuffer durch Setzten des Jumpers  bereitgestellt werden. Oder selber bauen nach Figure 2 im PDF oben.

EDIT: Stimmt nicht ganz, der LocoBuffer braucht _auch_ die 12V von 1. um in seiner Schaltung den Pullup versorgen zu können. Siehe auch weiter unten.

Gruß,
Harald.



Sodali...

Danke Rainer und Harald (da ist endlich mal eine einfach verständliche Zeichnung anbei). Werde heute mal in der Wühlkiste kramen und das so zusammenstoppeln.

Werde über dementsprechende Erfolge oder auch Nichterf. berichten.

Bis dann mal
Alex

Hallo Harald,
Zitat - Antwort-Nr.: 31 | Name: haba

Der 15mA Pullup kann vom LocoBuffer durch Setzten des Jumpers  bereitgestellt werden.


leider bist Du, wie auch schon Andere vor Dir, dem Irrtum erlegen, dass der RR-Cirkits-Buffer die Spannung für das 15mA-Pullup selbst bereitstellt.
Ich habe oben bereits geschrieben, dass das der Entwickler wegen der fehlenden galv. Trennung und der zu geringen Spannung zur Versorgung aus dem USB-Anschluss nicht so vorgesehen hat.
Statt dessen erwartet die interne Pullup-Schaltung eine Spannung auf den RailSync-Leitungen.
Also:
1. Das Pullup ist "das Gerät", was die Versorgungsspannung auf Pin 1 o. 6 und 2 o.5 benötigt. Die Figure 1 in der PDF-Datei zeigt es.
2. Warum diese gestrige Figure 2 aufbauen, wenn Funktionsgleiches bereits im Buffer vorhanden ist ?

Das hatte ich zwar oben alles schon geschrieben, aber was nützt es, wenn es nicht gelesen wird und Äpfel und Birnen gesehen werden, wo gar keine sind

Es grüßt RainerNRW

Guten Morgen Rainer,

mir als Elektronik-Laie ist sowieso die Fig. 1 lieber und ich werde diese auch so aufbauen und mich vergewissern, dass der Term-Jumper (mit dem Begriff Jumper kann sogar ich was anfangen ) im Buffer gesetzt ist.

Danke mal soweit
Alex

Ja, Rainer, stimmt, der USB hat ja nur 5V, da können ja nirgendwoher sonst 12V (auch nicht nur 15mA) kommen.
So um Birnen zu bekommen braucht man bei dem USB-Teil zuerst mal Äpfel (ich war im Hirn immer noch irgendwie bei RS232 und 12V, Sorry). Zur Strombegrenzung kann man auch noch einen Widerstand so um die 15 Ohm zwischen dem 12V Netzteil und  dem Loconetpin 1+6 schalten wenn man kein schwach genug dimensioniertes zur Hand hat.

Gruß und 'tschuldigung wenn ich verwirrt habe,
Harald.

Hallo zusammen,

Danke Rainer und Harald für die Erklärungen, ich hatte danke euch die Lösung für mich gefunden, und meine Zusammenfassung in der Antwort n°13 war offensichtlich nicht klar genug :)

Alex, ich hoffe du kommst gut voran.

Als "newbie"  wusste ich gar nicht, ob die Abwesenheit einer Galvanische Trennung zwischen Computer und Loconet wirklich gefährlich war.
Aber die, die Risiko nicht mögen  - wie ich, und im Gegenteil zu Alex - müssen einen "Loconet Termination" selbst bauen, statt den Locbuffer Jumper zu benutzen. Dies wurde im Fig. 2 (Danke Harald für den Link!) beschreibt, oder bei DCC-Müller ganz oben.

Die Bausatz konnte ich problemlos bauen (alles teilen sind bei Conrad verfügbar), und ich bin keinen Elektronik Experte (keine Ahnung was ich gekauft hatte ).
Train Modules scheint solchen Bausatz als fertiggerät anzubieten: http://www.trainmodules.hu/module_76.html
...leider ist der in Deutschland/bei Conrad nicht (noch nicht?) verfügbar.

Grüsse,
Pierre

Guten Abend noch mal,

also ich hab es gewagt habe ein 12V-Netzteil von einem defekten Ethernet-Switch gefunden und damit nun am Loconet die Pins 1+6 sowie 2+5 versorgt. Der Term-Jumper im Buffer ist gesetzt.

Nun funzt die Geschichte und sobald ein Verbraucher am Gleis steht erkennt das mein Rocrail auch wunderbar.... der Rest sind nun Probleme mit Rocrail, die ich noch lösen muss.

Danke für eure Hilfe
Alex

Hi Alex, ich gratuliere

Falls du es irgendwann brauchst, hast du auf dem Mitgelieferten CD des LocoBuffers eine PC App "Loconet Checker". Die erlaubt live die Loconet Nachrichten zu sehen.

Die App benutzte ich oft, um die konfigurierten Adressen eines Modules zu checken, bevor ich meinen Zug Software konfiguriere.

Du kriegst eine Fehlermeldung beim öffnen (keine Zentrale gefunden, aber es war dein Ziel ); dann im Loconet Menü > Loconet Viewer öffnen.
(Rocrail muss währen dies geschlossen werden, nur eine App kann den COM Port zugreifen).

Grüsse,
Pierre

Hallo,

ich habe bei einer Anwendung die direkt mit 5 V aus einem Schaltnetzteil gespeist wird, die LN Power + Term-Spannung mit 9 V versorgt, wobei die 5 V mittels DC-DC Wandler auf 9 V "hochtransformiert" werden.

Grüße, Peter W.

Hallo Rainer & Pierre,

ich hoffe, ihr könnt mir noch mal weiterhelfen.
Meine wie oben beschriebene Konstruktion funktioniert nun tadellos mit einem Train-Modules GBM.
Ich habe nun statt diesem mal ein UB 63340 angesteckt (mit der Einfachversion die Adresse programmiert, also keine LNCVs geschrieben, da ich noch nicht drauf gekommen bin, wie das in Rocrail geht). Ich bekomme auch eine RM und der entsprechende Rückmelder in Rocrail wird rot - allerdings kann ich keine Loks mehr steuern.... die reagieren auf gar nichts, als wäre die Gleisspannung ausgeschalten????? Es brennt also auch kein Licht etc. obwohl die Lok als Verbraucher vom RM erkannt wird - alles sehr dubios

Danke für eventuelle Tipps
Alex

Hallo Alex,

Gut für den Train Modules GBM; sie funktionieren bei mir auch einwandfrei; und trotzt einem höheren Preis pro Abschnitt, diese x4 Konfiguration ist auch praktisch.

Mit dem Uhlenbrock Module habe ich kein Problem gehabt, vielleicht kann jemand hier helfen?

Vielleicht solltest du auch die Einzelnen LNCV prüfen (mehr kann ich leider nicht empfehlen...). So hab ich es geschaft:

1) Zuerst musst du sicher stellen, dass Rocrail and Railserver mit deinem Locobuffer angeschlossen sind; und dass du die "Anlage" anschaltest. Darüber gibt's es viel FAQs auf Rocrail; http://wiki.rocrail.net/doku.php?id=locobuffer-usb-de
Ich glaube, du benutzt Rocrail als Hauptsoftware, also diese Etappe hast du wahrscheinlich schon erledigt.

2) Dann musst du die LNCV Programmierung Tab im Software aktivieren. Ich hab für mich selbst ein paar Noten gemacht (auf Englisch, sorry):

- To activate LNCV programming (once and for all):
In Rocview select File / Rocview properties... / Programming,  mark the check-box "LocoNet SV Tab".
- Restart Rocrail + Rocserver
- The LNCV Tabs should now appear, next to the Locomotive tab.

3) Dann kannst du mit der Programmierung anfagen
Es ist hier beschreibt: http://wiki.rocrail.net/doku.php?id=lncv-en&DokuWiki=
Also, kurz:
a) Programmier modus aktivieren, mit der Angabe des Module Number (4 Ziffern des Artikelnr) und der Module Adresse in CV=0. Mit Druck auf "Start", sollte der Module jetzt blinken.
b) CVs lesen oder schreiben.
c) Programmier modus deaktivieren (wie a), aber mit der Stop Taste)

Nota: Die Uhlenbrock Module Adresse (LNCV=0, Standardwerte=1) entspricht nicht dem Loconet Standard (wie bei dem TrainModule Gerät: ein Loconet Gerät hat normalerweise keine eigene Adresse, sondern nur mehreren Eingang/Ausgang Adressen). Ich weiss nicht, ob 2 Uhlenbrock Module mit derselbe Adresse funktionieren wurden. Deswegen empfehle ich diese Werte sofort zu ändern.

Grüsse,
Pierre


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