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FKS-Modellbau Gerd Gehrmann

THEMA: Besandung

THEMA: Besandung
Startbeitrag
Hans [Gast] - 04.03.04 13:25
Hallo,

wer kann mir mal kurz erklären, wofür es die Besandung gibt, was passiert da etc.

Ich habe schon etliches an Literatur glesen, auch den Begriff hier oder auch anderswo schon gehört, aber ich weiss dennoch nicht was das eigentlich ist.

Wer kann mir da kurz und bündig erklären.

Danke im voraus,
Hans

Hallo Hans
Du kennst wahrscheinlich das Problem der durchdrehenden Räder beim Autofahren, oder bei Autos ohne ABS das der Bremsspur? Nun ja, die Bahn hat das selbe, nur daß hier Stahl auf Stahl dreht. Sobald die Schiene feucht wird, vermindert sich der Reibwert zwischen Schiene und Rad. Lokomotiven haben deshalb einen Sandstreuer, der vor einigen Treibrädern oder/und gebremsten Rädern Sand streut und somit den Reibwert heraufsetzt. Bei modernen Loks/Triebwagen geschieht das automatisch.

Die Besandung geschieht in der Besandungsanlage, bei der getrockneter Sand in die Vorratsbehälter gefüllt wird.

Gruß Dirk
Moderne Tfz. werden oft in Handarbeit besandet. Im Gegensatz zu Dampfern, welche ein oder zwei Sanddome auf dem Kessel haben, besitzen Diesel- und Elektroloks mehrere kleine Sandbehälter.
z.B. BR 250 (155) zwölf Stück (auf jeder Seite sechs) - sind beim Modell auch alle dran (an der Drehgestellblende)
oder BR 243 (143) acht Stück (die vier gleichen angedeuteten Öffnungen direkt unter dem Zierstreifen)
Zum Füllen Schubkarre und Schütte (so ähnlich wie in Geschäften, wo man Konfektmischungen selber zusammenstellen kann, nur größer)

Jens
Hallo Dirk, Jens,

Danke für eure info. Hatte es mir so ähnlich gedacht, war aber nicht sicher. Muss ich bei der Gestaltung des BW berücksichtigen.

Gruesse,
Hans
Während E- und V-Loks mit ein paar Schaufeln Sand auskommen, brauchten die Dampfer Unmengen davon. Der Grund ist der Drehmomentverlauf der Antriebe: Bei Dampfern ist das Drehmoment aus dem Stillstand theoretisch unendlich, praktisch so hoch, dass es fast immer zum Schleudern kommt (anlässlich Nostalgiefahrten/Scheinanfahrten machen die Lokführer ein regelrechtes Spektakel daraus). Entsprechend wird bei jeder Dampfanfahrt Sand gebraucht, bei Dieslern und Elektrikern nur in Ausnahmefällen und auch dann viel weniger.


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