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THEMA: Walthers US Containerwagenset 5 teilig TTX

THEMA: Walthers US Containerwagenset 5 teilig TTX
Startbeitrag
herrkeule - 04.11.11 05:30
Hallo
besitze ein Zugset
Walthers US Containerwagenset 5 teilig TTX - 8110 NEU aber das Set fährt nicht durch einen R1 Radius.Weiss einer von Euch vieleicht ob man da was ändern kann das das Set auch R1 durchfahren kann?

Mit freundlichen Grüßen
frank

Hi,

kurz gesagt: Vergiss es. Entweder keinen R1 verwenden oder Set verkaufen. Amerikanische Loks und Wagen von amerikanischen Hersteller sind nur bedingt mit deutschem Gleismaterial und Weichenwinkel kompatibel.

Gruß
Dieter
Hallo herrkeule,

Kann man denn sehen ob die Drehgestelle irgendwo am Rahmen anecken ?

Oder ist der Kupplunsabstand zu Kurz, so dass sich die Puffer berühren und einen Wagen aus dem Gleis hebeln ?

LG

wassi

PS: Bitte nicht schon wieder einer R1 Diskussion, die hilft dem Fragesteller nicht wirklich !
Zitat - Antwort-Nr.: 2 | Name: wassi

Oder ist der Kupplunsabstand zu Kurz, so dass sich die Puffer berühren


Puffer bei US-Wagen?

Gruß
Rainer
Zitat - Antwort-Nr.: 3 | Name: RainerP


Zitat - Antwort-Nr.: 2 | Name: wassi

Oder ist der Kupplunsabstand zu Kurz, so dass sich die Puffer berühren

Puffer bei US-Wagen?



habe mir gerade mal ein Bilder zum TTX set gesucht. okay die haben keine

Die scheinen Jacobs-Drehgestelle zu haben, also auch keine Kupplungen im klassischen Sinne.

herrkeule kannst Du mal ein paar bilder vom eingelengten Wagenverband machen, insbesondere Nahaufnahmen von den Drehgestellen dabei.

Auf einigen Bildern im Netz haben die Wagen zwar keine Puffer, aber an deren Stelle ähnliche Auswölbungen, die in engen Kurven wohl zusammenstoßen koennen.

LG

wassi

PS: bin kein US-Bahner



Wie sagte mal Dieter Nuhr:

Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die .... (ist nicht böse gemeint)

Amerikanische Wagen haben generell keine Puffer.

Es liegt nicht an den Wagen, sondern am Radius. Diese Wagen benötigen mindestens einen Radius von 11" = 28 cm (was für ziemlich alles an US-Material zutrifft und trotzdem besch... aussieht).

Das hilft nicht mal ein Verweis auf nscale.org oder www.us-modellbahn.net.

Der Versuch mit den Wagen durch R1 zu kommen kann mit der Versuch eines LKWs von 4m Höhe durch eine Unterführung von 3m Höhe zu fahren.

Gruß
Dieter
An alle Deutschbahner mit US-Interesse:

Vergesst Radien unter 250mm, sowas gibt es bei US-Modellbahn in N-scale nicht, weil die meisten Fahrzeuge da nicht durchkommen!

Wer unbedingt bei den unsäglichen R1 & R2 bleiben will, sollte sich keine US-Modelle zulegen!

Gruß
Markus
Hallo Bushman,

die Fragen dienten nur dazu, mehr Informationen über das eigentliche Problem zu erhalten.

Das ich da in ein Fettnaepfchen bei den US-Bahnern getretten bin. okay sorry.

Bis jetzt habe ich jedoch jedes Rollmaterial, welches nicht R1 faehig war, durch entsprechende Modifikationen auf R1 zum betriebssicheren Laufen bekommen.

(z.Bsp. http://www.1zu160.net/umbau/kato-eurostar-radius1.php).

Ob dieses für einen Sinn macht oder nicht, kann jeder für sicht selbst entscheiden, ist aber nicht der Topic dieses Threads.

Also bitte keine weiteren Belehrungen hier, sondern nur Fakten und Fragen die herrkeule bei seinem Problem: "den Walthers US Containerwagenset 5 teilig TTX  für R1 betriebssicher zu machen" und der Lösung voranbringen !

Wer nur seinen Senf hier preisgeben möchte, mache doch bitte eine gesonderten Thread auf. Danke !

LG

wassi

edit1:bsp link korrigiert

Zu den Fakten:

US-Rollmaterial geht nicht mit R1. Punkt

Fazit (wie schon gesagt):

siehe Antwort 6 Markus. Und keine 24° Weichen, die 15° sind schon grenzwertig.

Dieser Rat sollte beherzigt werden, da kann man viel Geld sparen.

Nachtrag: Wer Oberleitungen verwendet, sollte bei US-Loks auch aufpassen. Z. B. war die U50 der Union Pacific in natura fast 5 Meter hoch, macht im Modell über 3 cm.

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Also bitte keine weiteren Belehrungen hier, sondern nur Fakten und Fragen die herrkeule bei seinem Problem: "den Walthers US Containerwagenset 5 teilig TTX  für R1 betriebssicher zu machen" und der Lösung voranbringen !

Wer nur seinen Senf hier preisgeben möchte, mache doch bitte eine gesonderten Thread auf. Danke !



Bist Du der neue Forenmoderator?



Zitat - Antwort-Nr.: 8 | Name: bushman


Bist Du der neue Forenmoderator?



nein natürlich nicht.

Deine Meinungsäusserung bringt jedoch herrkeule bei seinem Ansinnen (welches Dir noch so unmoeglich erscheinen mag) nicht weiter.

Aehnliches hatten wir hier schon des oefteren und bringt uns der Loesung keinen Schritt voran.

Die Alternative wäre, dass das Problem mit Lösungswilligen per PN diskutiert wird, damit wir uns nicht weiter mit "Senf"-Kommentaren beschäftigen müssen.

Jedoch würde dieses die Mithilfe Lösungswilliger Modellbahner erschweren.

LG

wassi

PS: auch wenn ich kein US-Bahner bin, gibt es jedoch einige Fahrzeuge aus diesem Bereich (mein Sohn findet die halt schön) auf meiner Anlage, diese Fahrzeuge sind nach entsprechenden kleineren Modifikationen sehr wohl mit R1 betriebssicher.  


Zitat - Antwort-Nr.: 8 | Name: bushman


Zu den Fakten:
US-Rollmaterial geht nicht mit R1. Punkt



Ein Ingenieur, ein Physiker und ein Mathematiker reisen durch Schottland und sehen aus dem Zugfenster. Der Ingenieur sagt: "In Schottland sind die Schafe schwarz". Der Physiker sagt: "Nein, in Schottland gibt es schwarze Schafe". Der Mathematilker schüttelt über soviel Unkenntnis und Voreingenommenheit den Kopf und sagt: "In Schottland gibt es mindestens ein Schaf, dass auf der dem Zug zugewandten Seite schwarz ist".

In dem Sinne: Es gibt US-Rollmaterial das aus der Packung raus nicht auf R1 funktioniert. Der genannte Wagen gehört wohl dazu.

Gruß und kloppt euch nicht unnötig,
Harald.
Hi,

auch wenn ich mich wiederhole. Geht nicht, gibt es nicht, funktioniert hier nicht.

Lösung 1: Verwende keinen Radius 1 bei US Rolling Stock.

Lösung 2: Verwende keinen US Rolling Stock bei Radius 1.

Andere Möglichkeiten gibt es keine, ohne die Wagen (Druckguss) zu vermurksen.

Noch einen Tipp: Bei Verwendung von Double Stacks mit Container auf die Brückenhöhe aufpassen.

Gruß
Dieter
Moin,

immer ruhig mit den Pferden....

Es gibt US-Rolling Stock, der auch über R1 läuft. Dazu zählen alle alten Minitrix, Arnold und sonstige fremdhergestellte Waggons (E-R Models etc.), die mit der N-Normkupplung ausgeliefert wurden. Auch heutige Atlas-Wagen mit Drehgestell können meistens R1.

Mit Body-Mount-Kupplung versehene Wagen (Kupplung am Wagenkasten, nicht am Drehgestell befestigt), schaffen den Radius nicht und hebeln sich mangels Kupplungsspiel aus.

Die TTX-Wagen haben zwei "Schwachstellen".
In engen Radien stößt das Drehgestell/der Radkranz an den Stahlrahmen an. Hier hilft nur abfräsen der äußeren Details der Drehgestelle oder Ausfräsen des Rahmens. Beides führt dazu, dass es sch..  aussieht, ist also nicht ratsam und sinnvoll.

Die zusammengekuppelten Jakobs-Drehgestelle sollten eigentlich durchlaufen,  hebeln sich aber auch so gerne mal durch die Kurve durch Zugkrafteinflüsse aus.  Allgemein bekannter Mindestradius ist hier 11 Inch.

Eher dann auf die Wagen verzichten bzw. großzügiger bauen....

Ansonsten:
Ja, es ist bähhh, US-Wagen auf Radius 1 zu quälen.
Aber auch DB-Wagen auf R1 sind genauso bäähh, hat nichts mit Sitz der Bahngesellschaft zu tun...

Wer aber R1 hat, der muss mit Beschränkungen oder fisseliger Manipulation bis hin zum Waggontod leben.

Lg
wilfried
Hi Wilfried,

mit US-Rolling Stock meine ich Material der amerikanischen Hersteller wie Athearn, Atlas, IMRC, MTL oder Walthers.

Da die meisten US-Loks (amerikanische Hersteller) Body-Mount-Couplers haben, hebelt schon die Lok die Wagen bei R3 aus der Kurve. Betriebssicher ist das nicht.

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Die TTX-Wagen haben zwei "Schwachstellen".



Ich würde es nicht als Schwachstellen bezeichnen (Du hast es ja wenigstens in Anführungszeichen gesetzt). Eher vorbildgerecht.

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Eher dann auf die Wagen verzichten bzw. großzügiger bauen....



Meine Worte.

Gruß
Dieter

PS:

Ich bin nicht unruhig. Aber warum sollte das Rollmaterial angepasst werden, wenn die Voraussetzungen zur Benutzung nicht erfüllt sind?

Treffen wir uns nochmal vor Weihnachten?
Hallo Dieter,

die fehlenden Puffer verleiten doch dazu,
das Rollmaterial auf kleinen Radien einzusetzen..

Treffen - ggf. bei Elmar oder bei den Großspurigen in Hamm....

LG
wilfried
Mensch Wilfried,

streue doch nicht noch Salz in die Wunden...

Ich verfahre ab nächste Woche nach dem Motto, ich bin dann mal weg...

Ab Dezember wieder vefügbar. Elmar würde ich schon begrüßen. Ich haue nochmal Stephan.

Gruß
Dieter
Hallo,

auch bei meinen Gleisen auf dem Sideboard gibt es im inneren Gleis an den Wendepunkten den Radius 1.
Da geht fast jedes US-Fahrzeug durch, sogar die meisten sechsachsigen Loks. Eine Ausnahme sind nur die ganz neuen ganz großen sechsachsigen Kato-US-Loks (und das liegt u.a. an den sehr niedrigen Spurkränzen der Loks, die die entstehenden Zwänge im Gleis nicht abfangen können) und beispielsweise die Kato US-Containerwagen (die brauchen R 2, und auf R 2 läuft praktisch alles problemlos).

Die Walthers US-Containerwagen allerdings fahren bei mir durch R 1.
Ich habe dafür den notwendigen "Bewegungsraum" für die Räder mit einem Handgerät freihändig freigefräst. So können die Drehgestelle in den Kurven hinreichend einlenken.
Das sieht man so wenig, wenn die Wagen auf dem Gleis stehen, das ich mir bisher sogar das gelbe "Wegstreichen" der silbernen Fräs-Stellen geschenkt habe.

Gruß
Karl
Hm,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Da geht fast jedes US-Fahrzeug durch, sogar die meisten sechsachsigen Loks.


Die Lok alleine schon, aber wie seiht es mit angehängten Waggon aus?
Alle Loks mit Body Mounted Kupplungen drücken das Drehgestell des 1. Waggons raus.

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Eine Ausnahme sind nur die ganz neuen ganz großen sechsachsigen Kato-US-Loks (und das liegt u.a. an den sehr niedrigen Spurkränzen der Loks, die die entstehenden Zwänge im Gleis nicht abfangen können)


Das liegt nicht an den niederen Spurkränzen, sondern an den "untoleranteren" Spurmaßen.
(=der Radsatz läßt sich im Gleis nicht seitlich hin und her schieben wie bei "toleranteren Radsätzen =breitere Lauffläche)
Diese RP25 Radsätze der neueren US-Loks sind für Code 55 Gleismaterial bestimmt.

Wenn du unbedingt diese Waggons in R1 fahren willst, dann muß du die Unterseite soweit ausfräsen, daß die Drehgestelle ungehindert ausschwenken können.

mfG.


"tattoo"... hatte selbst etliche dieser Set als Komplettzug auf meinen Anlagen. Aber nur lange Weichen und große Radien.
Hallo!

Es gibt eine Menge US Material, welches sich auf R1 einsetzen läßt. Nichtsdestotrotz muß man sich auch wie bei europäischen Bahnen beim Rollmaterial einschränken (und das sogar noch etwas mehr), wenn man unbedingt R1 fahren möchte/muss. Gerade älteres Material und auch einige aktuelle kleinere LifeLike & Co. packen das, bei Waggons mit truck mount couplers ist das meist auch kein Problem.

Als "R1" der US Bahner kann man die 9-3/4" von Unitrack ansehen. Wie auch beim europäischen Material auf R1 läuft das meiste US Material auf 9-3/4", also 25 cm. Ein paar Ausnahmen brauchen mehr. "Schlimmste" mir bekannte Großserienkonstruktion sind die Bachmann Acela und Flying Bananas, die angelich erst ab Radien größer 40 cm rollen.

Keine Chance mit R1 hast du bei den TTX Containerwagen und auch bei den meisten passenden modernen Loks, namentlich die aktuellen Kato SD70M/MAC/ACE, Dash-9, Gevos etc.

Fazit: Wenn du 60er/70er Jahre mit kürzeren GPs, U-Boats und kürzeren Güterwagen nachbilden willst, dürftest du einiges Material finden, welchen R1 tauglich bzw. zu ertüchtigen ist. Bei der modernen US-Bahn funktioniert das schlicht nicht.

Grüße
jpd
Hm,

...alte US-Modelle haben noch --normale-- Radsätze mit hohen Spurkränzen, breiten Radlaufflächen und "tolerantem Spurmaß" (=Radspur ist um einiges geringer als das Gleismaß 9mm), sowie an den Drehegestellen montierten Kupplungen (logischerweise die "Norm-Rapido-N-Kupplung)
Neuere US-Modelle haben RP25 Radsätze, mit niedereren Spurkränzen, schmalereren Radlaufflächen und vielfach am Rahmen montierten Kupplungen (logischerweise nur noch MTL, McHenry, Unimat, Kato, ect. Klauenkupplungen)

Selbst eine S-Weichenkombination (Linke Weiche direkt am Abzweig der Rechten Weiche) der mittleren PECO Code 80 Weichen bereitet schon Probleme beim befahren des mittleren Gleises dieser Kobination. Durch die -Body Mounted Kupplung- wird bei längerem Abstand (Drehgestelldrehpunkt zu Kupplungspunkt) das Drehgestell des folgenden Waggons durch die weiter raus drückende Kupplung, ebenfalls gedrückt. Dadurch schrammen die Spurkränze an der Schiene und laufen am Herzstück direkt auf die Mitte und entgleisen dadurch. Genauso in engen Radien laufen die Spurkränze auf Schienen-Stoßstellen auf und der Waggon entgleist.

mfG.
"tattoo"

Ich war 29 Jahre lang US-Spur N Bahner, hatte alle in dem Zeitraum erhältlichen US-Modell Typen (auch frühere US Modelle (ARNOLD, ROCO, TRIX-Austria, MRC, IHC, Rivarossi, ect.) und hatte etliche US-Anlagen/Module mit ROCO-Gleismaterial, PECO Code 80 Gleismaterial, PECO Code 55 Gleismaterial gebaut/abgebrochen/verkauft, welche auch auf diversen Messen/Ausstellungen gelaufen sind und in diversen Modellbahn-Fachzeitungen (N-Bahn-Magazin, MIBA, Model Railroader, ect. abgebildet und beschrieben waren.)  


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