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THEMA: Weichenpolarisierung von Peco
THEMA: Weichenpolarisierung von Peco
Hallo N-Bahner,
ich wollte wissen wie ihr eure elektrisch leitenden Herzstücke von Pecoweichen (Code 55) polarisiert? Gibt es da besonders zu achten, z.B. beim geschlossenen Fahrkreis oder bei Digital? Ich habe zwar mal eine Pecoanleitung für die Weichen gesehen, aber die kammen beim einem geschlossenen Stromkreis auf die Idee, bei der geraden Hauptschiene, die rechte und linke Schienenseite mit Isolierschienenverbindern zu bestücken. Keine Ahnung warum.
Danke für euere Hilfe.
ich wollte wissen wie ihr eure elektrisch leitenden Herzstücke von Pecoweichen (Code 55) polarisiert? Gibt es da besonders zu achten, z.B. beim geschlossenen Fahrkreis oder bei Digital? Ich habe zwar mal eine Pecoanleitung für die Weichen gesehen, aber die kammen beim einem geschlossenen Stromkreis auf die Idee, bei der geraden Hauptschiene, die rechte und linke Schienenseite mit Isolierschienenverbindern zu bestücken. Keine Ahnung warum.
Danke für euere Hilfe.
Wenn von der stumpfen Seite der Weiche her Fahrspannung zum Herzstück gelangen kann (z.B. bei einem Schienenkreis), muss das Herzstück abgetrennt werden. Denn wenn die Weiche auf Ablenkung steht, wechselt das Herzstück die Polarität und damit würde ein Kurzschluss entstehen durch die Weichenstellung.
Eine Trennstelle ist also das Mindeste, damit es überhaupt funktioniert.
Sicher ist es deswegen nicht: Der Kurzschluss tritt nun auf, wenn ein Fahrzeug von der stumpen Seite der Weiche her auf die Herzstück-Trennstelle fährt. Besser ist daher eine zweite Trennstelle, sodass ein Halteabschnitt entsteht.
Das Ganze im Zweiggleis wiederholen, wenn dieses ebenfalls von der stumpfen Weichenseite her "bestromt" werden kann (z.B. bei Ausweichgleisen).
Felix
Eine Trennstelle ist also das Mindeste, damit es überhaupt funktioniert.
Sicher ist es deswegen nicht: Der Kurzschluss tritt nun auf, wenn ein Fahrzeug von der stumpen Seite der Weiche her auf die Herzstück-Trennstelle fährt. Besser ist daher eine zweite Trennstelle, sodass ein Halteabschnitt entsteht.
Das Ganze im Zweiggleis wiederholen, wenn dieses ebenfalls von der stumpfen Weichenseite her "bestromt" werden kann (z.B. bei Ausweichgleisen).
Felix
Hans-Georg [Gast] - 29.02.04 17:51
Rechts, links? Isoliert werden die beiden inneren Schienen.
sandra/dampflokschlu - 02.03.04 21:05
ich habe bei weichen, die jeweils " gegenueber" liegen
=== """"""" """"""" ===== an den enden isolierverbinder eingebaut. also am weichenanfang und weichen ende und zwar beidseitig und der weiche eine extra einspeisung verpasst. auf der geraden zwischen den weichen habe ich keine isolierung. mfg sandra
=== """"""" """"""" ===== an den enden isolierverbinder eingebaut. also am weichenanfang und weichen ende und zwar beidseitig und der weiche eine extra einspeisung verpasst. auf der geraden zwischen den weichen habe ich keine isolierung. mfg sandra
sandra/dampflokschlu - 02.03.04 21:06
@ hans georg, inneren schienen? wie das? kapier ich nicht..hmmm, kannst du das mal erklaeren? gruss sandra
@5
Die äusseren Schienen (aka Backenschienen oder Stockschienen) sind die, welche ohne Unterbrechung von der Spitze der Weiche bis zu deren stumpfem Ende durchlaufen; an ihnen kann somit jeweils eine Zunge anliegen.
Die inneren Schienen sind diejeinigen, welche spitz zueinander zulaufen und dort das Herzstück ergeben.
Es genügt, die inneren Schienen zu isolieren.
Weitere Fragen?
Felix
Die äusseren Schienen (aka Backenschienen oder Stockschienen) sind die, welche ohne Unterbrechung von der Spitze der Weiche bis zu deren stumpfem Ende durchlaufen; an ihnen kann somit jeweils eine Zunge anliegen.
Die inneren Schienen sind diejeinigen, welche spitz zueinander zulaufen und dort das Herzstück ergeben.
Es genügt, die inneren Schienen zu isolieren.
Weitere Fragen?
Felix
HaWeO [Gast] - 03.03.04 00:07
Hallo Dirk
Eines gleich am Anfang: Die Peco-Weichen (und Gleise) sind tatsächlich das Beste, was es von großen Herstellern für N gibt.
Die Anleitung, die Du gesehen hast (beide Schienen isolieren) hat schon seine Richtigkeit. Die bisherigen Antworten sind nicht sehr hilfreich, zum Teil sogar eher verwirrend bis unglücklich. Das Prinzip ist eigentlich so furchtbar einfach, lässt sich aber so furchtbar schwer in einfache Worte fassen. Vor allem, wenn Du mit digital liebäugelst, musst Du Deine Pecos "digitaltauglich" machen. Auch das ist eine Sache von wenigen Minuten, aber eine leicht nachvollziehbare Antwort würde diesen Rahmen sprengen.
Mail mich doch einfach deswegen direkt an.
Schönen Gruß
HaWeO
Eines gleich am Anfang: Die Peco-Weichen (und Gleise) sind tatsächlich das Beste, was es von großen Herstellern für N gibt.
Die Anleitung, die Du gesehen hast (beide Schienen isolieren) hat schon seine Richtigkeit. Die bisherigen Antworten sind nicht sehr hilfreich, zum Teil sogar eher verwirrend bis unglücklich. Das Prinzip ist eigentlich so furchtbar einfach, lässt sich aber so furchtbar schwer in einfache Worte fassen. Vor allem, wenn Du mit digital liebäugelst, musst Du Deine Pecos "digitaltauglich" machen. Auch das ist eine Sache von wenigen Minuten, aber eine leicht nachvollziehbare Antwort würde diesen Rahmen sprengen.
Mail mich doch einfach deswegen direkt an.
Schönen Gruß
HaWeO
Hi HaWeO ,
??? - geht doch klar aus dem Bild von Corinna hervor (bei @ 1 = http://cygbert.franken.de/anlage/weichenumbau/ )
manchmal hilft klicken statt vieler Worte ...
Gruß, AL,-me
??? - geht doch klar aus dem Bild von Corinna hervor (bei @ 1 = http://cygbert.franken.de/anlage/weichenumbau/ )
manchmal hilft klicken statt vieler Worte ...
Gruß, AL,-me
Micha [Gast] - 03.03.04 06:57
Wie sieht das eigentlich bei den EKW´s und DKW´s von
Peco aus?Muß ich die auch "digitaltauglich machen?
Und wenn, wie?
Micha
Peco aus?Muß ich die auch "digitaltauglich machen?
Und wenn, wie?
Micha
WE [Gast] - 03.03.04 08:50
Weiss nicht, obs schon geschrieben wurde:
Beachtet bitte, dass beim Ausbauen der Schnappfeder und der mechanischen Koppelung der Stellschwelle mit den Umschaltern die Gefahr besteht, dass Zunge und Umschalter nicht100 % synchron laufen; das gibt einenKSchluss. Ich schalte zunächst das HZST ab und erst in der Endlage der Zunge mit der neuen Polarität ein, verwende also nicht einen Umschalter zum pol, sondern praktisch zwei Schalter.
CU
WE
Beachtet bitte, dass beim Ausbauen der Schnappfeder und der mechanischen Koppelung der Stellschwelle mit den Umschaltern die Gefahr besteht, dass Zunge und Umschalter nicht100 % synchron laufen; das gibt einenKSchluss. Ich schalte zunächst das HZST ab und erst in der Endlage der Zunge mit der neuen Polarität ein, verwende also nicht einen Umschalter zum pol, sondern praktisch zwei Schalter.
CU
WE
@10
Kurzschluss kann vermieden werden, indem das Herzstück von den Zungen abgetrennt wird. Ist eine Fummelei, aber lohnt sich. Ist ebenfalls gut sichtbar dargestellt auf dem Bild hinter AL's Link (siehe utner Nr. 8)
Felix
Kurzschluss kann vermieden werden, indem das Herzstück von den Zungen abgetrennt wird. Ist eine Fummelei, aber lohnt sich. Ist ebenfalls gut sichtbar dargestellt auf dem Bild hinter AL's Link (siehe utner Nr. 8)
Felix
Zu 7 und 8
Das kommt davon, wenn man nur liest und zu faul zum cklicken ist, Asche auf mein Haupt, die Bildserie ist ausgezeichnet.
))
Vielleicht noch zwei Anmerkungen dazu:
1. Bei älteren und neueren Weichen sowie bei small, medium und large (Abzweigwinkel + Weichenlänge) sind die Hezstücke ab Werk unterschiedlich el. verbunden. ICH zwicke bei medium und large die Drahtbrücke direkt am Herzstück auf und biege das lange Drahtende noch oben (keine Angst, es ist stabil genug). Dann schleife ich mit dem Trennschleifer in die Schwelle, wo der Draht "abbiegt" eine Nut und kann dann den Draht direkt in die Nut legen. Vorteil: ich kann bequem ausserhalb des Schwellenbereiches löten (nicht so wichtig) und die Drähte gehen beim Gleisplanaustesten nicht im Weg um (schon wichtig).
Ausserdem passt die Weiche nach einem kleinen Schnitt in die Kunststoffeinlage trotz seitlich herausstehendem Drahtstückchen wieder in die Schachtel. Ich kauf nämlich, rüste um und pack sie dann bis zum Gebrauch wieder weg.
2. Bei Corinna ist der Schnitt durchgängig über alle vier Gleisunterseiten - ist einfacher zu machen, brauchst Du nur lange Säge nehmen.
ICH verteile den Schnitt zu den Flügelweichen aus Stabilitätsgründen (Man hat ja schon Pferde kotzen gesehen) auf zwei Schwellenzwischenfelder.
Hallo Dirk, Antwort 7 war als "Gast", jetzt bin ich "fest" dabei. Deshalb findest Du jetzt auch meine eMail-Adresse in der N-Bahner-Liste
Grüße
HaWeO
Das kommt davon, wenn man nur liest und zu faul zum cklicken ist, Asche auf mein Haupt, die Bildserie ist ausgezeichnet.
Vielleicht noch zwei Anmerkungen dazu:
1. Bei älteren und neueren Weichen sowie bei small, medium und large (Abzweigwinkel + Weichenlänge) sind die Hezstücke ab Werk unterschiedlich el. verbunden. ICH zwicke bei medium und large die Drahtbrücke direkt am Herzstück auf und biege das lange Drahtende noch oben (keine Angst, es ist stabil genug). Dann schleife ich mit dem Trennschleifer in die Schwelle, wo der Draht "abbiegt" eine Nut und kann dann den Draht direkt in die Nut legen. Vorteil: ich kann bequem ausserhalb des Schwellenbereiches löten (nicht so wichtig) und die Drähte gehen beim Gleisplanaustesten nicht im Weg um (schon wichtig).
Ausserdem passt die Weiche nach einem kleinen Schnitt in die Kunststoffeinlage trotz seitlich herausstehendem Drahtstückchen wieder in die Schachtel. Ich kauf nämlich, rüste um und pack sie dann bis zum Gebrauch wieder weg.
2. Bei Corinna ist der Schnitt durchgängig über alle vier Gleisunterseiten - ist einfacher zu machen, brauchst Du nur lange Säge nehmen.
ICH verteile den Schnitt zu den Flügelweichen aus Stabilitätsgründen (Man hat ja schon Pferde kotzen gesehen) auf zwei Schwellenzwischenfelder.
Hallo Dirk, Antwort 7 war als "Gast", jetzt bin ich "fest" dabei. Deshalb findest Du jetzt auch meine eMail-Adresse in der N-Bahner-Liste
Grüße
HaWeO
sandra/dampflokschlu - 03.03.04 15:02
theoretisch reicht es doch die weiche an beiden enden zu isolieren oder empfehlt ihr auch die dazwischenliegende strecke zu isolieren? mfg sandra
WE [Gast] - 03.03.04 15:42
Also ich kann mich beherschen!
ich trenne nur wo s unbedingt sein muss: Schienen je hinter dem Herz.
Pol wie in 10 beschrieben.
Eingespeist wird von einer Schiene hinter dem herz.
CU
WE
ich trenne nur wo s unbedingt sein muss: Schienen je hinter dem Herz.
Pol wie in 10 beschrieben.
Eingespeist wird von einer Schiene hinter dem herz.
CU
WE
Dirk [Gast] - 03.03.04 19:39
Hallo,
vielen Dank noch mal für die vielen Antworten.
vielen Dank noch mal für die vielen Antworten.
Corinna [Gast] - 03.03.04 20:15
@Micha, Nr 9:
Die EKW's und DKW's sind eigentlich schon von Geburt an digitaltauglich. Da sind auch die Anschlussdraeht zum
Polarisieren und zur normalen Stromversorgung schon dran.
Corinna
Die EKW's und DKW's sind eigentlich schon von Geburt an digitaltauglich. Da sind auch die Anschlussdraeht zum
Polarisieren und zur normalen Stromversorgung schon dran.
Corinna
Micha [Gast] - 03.03.04 20:43
Danke für die schnelle Antwort.
Ich habe ein paar DKW`s hier,und als ich die mit den Weichen verglichen
habe,kamen meine Zweifel auf.
Ich meine die DKW`s sind noch filligraner als die Weichen,und die sollen zu
Kurzschlüssen zwischen den Backenschienen und Zungen führen.
Also dachte ich,das müsste doch bei den DKW`s noch eher passieren.
Daher meine Frage.
Viele Grüße
Micha
Ich habe ein paar DKW`s hier,und als ich die mit den Weichen verglichen
habe,kamen meine Zweifel auf.
Ich meine die DKW`s sind noch filligraner als die Weichen,und die sollen zu
Kurzschlüssen zwischen den Backenschienen und Zungen führen.
Also dachte ich,das müsste doch bei den DKW`s noch eher passieren.
Daher meine Frage.
Viele Grüße
Micha
Corinna [Gast] - 03.03.04 23:10
Als ich die DKW (ich hab nur eine) zu Haus hatte, habe ich mich in einer Mussestunde hingesetzt und die DKW mit dem Multimeter durchgangsgeprueft. Wenn man begreift was mit wem wo zusammenhaengt kriegt man leichter das "Aha"-Erlebnis. Mit einem Waggon langsam drueberrollern und auf das einzelne Rad schauen hilft auch.
Ich hatte mit der DKW nur ein mechanisches Problem. Eine der Plastikeinlagen im Herzstueckbereich war in der Spurrille so hoch, dass die Spurkraenze aufsetzten. Die Lage war so ungluecklich, dass das ausgerechnet bei 6-achsigen Loks dazu fuehrte, dass die sich aushoben und einseitig keine Stromaufnahme mehr hatten. Ich musste das Plastikstueck in der Rille zurechtschneiden, bis die Spurkraenze nicht mehr aufsetzten. Ich kenne aber sonst keinen, der so einen Effekt mit der DKW schonmal hatte, war wohl eine Montags-DKW.
Corinna
Ich hatte mit der DKW nur ein mechanisches Problem. Eine der Plastikeinlagen im Herzstueckbereich war in der Spurrille so hoch, dass die Spurkraenze aufsetzten. Die Lage war so ungluecklich, dass das ausgerechnet bei 6-achsigen Loks dazu fuehrte, dass die sich aushoben und einseitig keine Stromaufnahme mehr hatten. Ich musste das Plastikstueck in der Rille zurechtschneiden, bis die Spurkraenze nicht mehr aufsetzten. Ich kenne aber sonst keinen, der so einen Effekt mit der DKW schonmal hatte, war wohl eine Montags-DKW.
Corinna
Andreas K. - 03.03.04 23:19
Hallo Corinna
Das ist bei jeder DKW so.Habe meine auch alle nacharbeiten müssen.Den Tipp
gabs hier.Siehe unter Tipps für Gleise und Weichen
http://www.wiencirz.de/
Gruß
Andreas K.
Das ist bei jeder DKW so.Habe meine auch alle nacharbeiten müssen.Den Tipp
gabs hier.Siehe unter Tipps für Gleise und Weichen
http://www.wiencirz.de/
Gruß
Andreas K.
Corinna [Gast] - 04.03.04 00:29
Hi Andreas,
witzig, ich wusste gar nicht, dass das oefter vorkommt. Ich hab das Herzstueck allerdings ganz unprofessionell mit einem Tomatenmesser bearbeitet.png)
Corinna
witzig, ich wusste gar nicht, dass das oefter vorkommt. Ich hab das Herzstueck allerdings ganz unprofessionell mit einem Tomatenmesser bearbeitet
Corinna
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