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THEMA: MIBA-Kurztest Minitrix BR45

THEMA: MIBA-Kurztest Minitrix BR45
Startbeitrag
Peter - 25.02.04 22:52
Starker Dreizylinder von Minitrix "... trefflich gelungen ...". Und weiter in der neuesten MIBA "Die Testfahrten wurden von der 45 nicht ganz zur vollen Zufriedenheit absolviert. Die Lok blieb häufig stehen." Halb so schlimm für etwa 240 € - oder? Und MIBA liefert im nächsten Heft ja auch noch die Tips für optische Ergänzungen und zur Verbesserung der "... starren Fahrwerkskonstruktion gepaart mit der ungünstigen Verteilung der Haftreifen und einer unzureichenden Stromabnahmebasis."
Kein kritisches Wort dazu, dass Trix seinen Kunden so etwas anbietet? Statt vom Kauf stotternder Loks abzuraten, empfiehlt MIBA dem Käufer auch noch Nachbesserungen "in Eigenregie". Wenn ich aber 240 € für eine neue Lok auf den Ladentisch lege, möchte ich die Lok fahren lassen und nicht basteln. Verkehrte Welt!
Mir geht es hierbei nicht darum, ob das Testergebnis zutreffend ist, sondern vielmehr um die Verdummung des Lesers. Oder sind die MIBA-Leute so herstellerverbunden? Da mag man über das NBahn-Magazin geteilter Meinung sein, aber so einen Test habe ich dort noch nicht gelesen.
Peter

Tja, die MIBA ist nicht mehr das, was sie vor 30-40 Jahren mal war. Ende der 80er fast tot, ging das Blatt durch viele Hände und die Qualität ist dadurch nicht unbedingt besser geworden. Seit einiger Zeit hat M* die MIBA fest im Griff, der Test der M*-P8 im letzten oder vorletzten Heft war von ähnlicher Güte. Ich hab schon im Januar die Konsequenz gezogen, und nach langen Jahren mein MIBA-Abonnemet gekündigt. Das "Schwerpunktthema" N im aktuellen Heft spricht ja auch Bände: Man kann mit N-Schaufensteranlagen gestalten, lustige Kofferanlagen bauen (huch, wie niedlich, und das fährt sogar!), es gibt tolles teures Zubhör von Schiffer Design, sogar Waggons mit maßstäblichen Radsätzen, dass diese einen Kurzschluss verursachen ist nebensächlich, ist ja nur N, da braucht dann auch die 45 nicht richtig zu fahren, wenn sie denn nur vom Marktführer ist.

Gruß, Volker
erstmal scheint es bei der Lok Streuung zu geben (das hatte Stefan Glasmachers hier ja schonmal gepostet). Wobei Kontaktprobleme bei so einer langen Lok wohl eher dreckige Gleise sind - oder ein banaler Defekt - so schlecht *kann* eine Stromabnahme gar nicht sein ;)

Zur Miba: das ganze ist das "Werbeblatt des deutschen Modellbahnhandels", also was erwartest du? Das NBM ist zwar auch nicht ansatzweise so kritisch, wie ich mir das wünsche [Wenn die Pantos auf der E52 "fein" sind, was ist dann Hammerschmid?], aber noch erträglich. Allgemein ist die Fachpresse bei Modellbahn extrem unkritisch, was meistens damit begründet wird, man würde ja von den Anzeigenkunden leben. Der Denkfehler nur: die Leser der Zeitschriften fallen weg - und dann hauen irgendwann auch die Anzeigen-Kunden ab..
Moin Peter,
möglicherweise sind MIBA - Leser Vitrinenfahrer denen die Fahreigenschaften egal sind....

Günter
Günter: dann würde man mit der Optik nicht genauso unkritisch sein. Die Redaktion ist schlicht und einfach unfähig.
unfähig - oder gekauft?
@Kai
Du hast dann erst mal nur die Anzeigenkunden zum Überleben.
Die Jungens bei der Miba stehen voll daneben.
Beispiel:
meine mail:
    
Hallo Miba Team,

mit Freude habe ich den Artikel über den Decodertester gelesen, erstens ist das Teil
wirklich gut, zweitens auch mal für DCC zu verwenden. In Ihren ganzen Selbstbauprojekten
bisher, immerhin schon in 4! Heften, sind nur für Märklin Motorola oder Selektrix!!
Gibt es eigentlich nichts in der Richtung für DCC?? Oder Liegt es am Sponsor???
Na egal erstmal, mein Problem ist Ihre Stückliste. Ich bin kein Elektroniker, kann aber ein
bischen mit dem Lötkolben umgehen, und habe daraufhin nach Ihre Stückliste bestellt.
Als ich die Sachen bekommen habe und Anfangen wollte, staunte ich nicht schlecht:
Das Gehäuse ist viel zu klein, Nummer stimmt aber mit Ihrer Liste überein!! Knapp 4,-€ in den Sand!!!!
Der 40 Watt-Drehwiederstand, wo gehört der hin?? Wohl auch 13,22€ in den Sand
Buchsenleiste 12polig, eine gebraucht aber laut Liste 3 bestellt! Knappe 4,50€ in den Sand!
Und die benötigten Schalter!!! Laut Liste nicht dabei! Das war mir aber aufgefallen, die hab ich
dann mitbestellt.
Ich glaube, da haben ein paar Leute ganz schön gepennt!!


Mit freuNdlicheN GrüßeN
M.Krüll

Antwort:

Gerhard Peter, Redaktion MIBA-Verlag

Sehr geehrter Herr Korf,

vielen Dank für Ihre E-Mail und Ihr Interesse am Decodertester. Prinzipiell
diente die Vorstellung des Decodertesters als Anregung zum individuellen
Nachbauen. Nicht alle Möglichkeiten werden von jedem genutzt, oder man
möchte andere Optionen nutzen: Statt des Lastwiderstands am Motorausgang
z.B. einen Motor. Zu Ihren Fragen:

1. Der 40-Watt-Drehwiderstand ist ein alternativer variabler Lastwiderstand
für den Motorausgang. Er sollte nur von den Modellbahner genutzt werden, die
über entsprechende elektrotechnische Grundkenntnisse verfügen und Ströme und
Widerstände berechnen können. Er ist zum Testen auf Funktionstüchtigkkeit
des Decoders nicht wichtig!

2. Das Gehäuse haben wir ebenfalls fälschlicherweise bekommen und mussten
kurzfristig auf eines des Digitalanbieters Rautenhaus zurückgreifen. Wenden
Sie sich bitte an Herrn Walter Radtke (Rautenhaus Digital, Tel. 0 21 54/95
13 18). Er kann mit dem gezeigten Gehäuse dienen.

3. Schalter 1 muss nur dann drei Stellungen haben, wenn die gemeinsame
Rückleitung der Lampen (LEDs) wahlweise über beide Schienen geschaltet
werden soll. Prinzipiell reicht eine Verbindung zu einem Schienenanschluss.
Alternativ kann ein dreistufiger Drehschalter eingesetzt werden, oder zwei
zweipolige Kippschalter.
    Der Eine schaltet zwischen dem Pluskabel des Decoders und den Schienen
(Schleifern) um, und der zweite in Reihe zum ersten zwischen der rechten und
linken Schiene. Mittelanschluss des zweiten Schalters an einen äußeren
Anschluss des ersten ­ am anderen ist das blaue Kabel angeschlossen.
    Wenn Sie den Lastwiderstand am Motorausgang nicht nutzen, weil Sie mit
dem Motorausgang ans Gleis gehen, können Sie sich den Schalter sparen.
Gleiches gilt, wenn Sie das Gerät ausschließlich mit einem Lastwiderstand
betrieben.
    Den 100-Ohm-Widerstand benötigt man, wenn man mit dem Tester
ausschließlich programmieren will. Er reicht prinzipiell auch aus um den
Motorausgang ausreichend zu belasten. Der 47-Ohm-Widerstand ist nur eine
Option. Theoretisch müsste man den erforderlichen Lastwiderstand für die
verschiedenen Decodertypen unter Berücksichtigung der aktuellen
Gleisspannung berechnen. Recht schnell ist ein Decoder ohne Überlastschutz
abgeschossen!

    Welche Schalter Sie einsetzen ist vollkommen egal. Vielleicht haben Sie
sogar etwas in der Bastelkiste (4 x 1-polig EIN/EIN, Conrad 70 05 33-77).

Noch ein paar Tipps:
Die Zahl der Leuchtdioden zur Überprüfung der Funktionsausgänge kann
reduziert werden. Die Klemmleiste des gezeigten Beispielgerätes erlaubt nur
den Anschluss der Funktionsausgänge F0 bis F5. Zum Testen von H0-Decodern
reicht dies aus. Die Abbildung der Seiten 47-49 zeigen den erweiterten
Anschluss bis zum Funktionsausgang F8.

    Bitte beachten Sie auf der angehängten Zeichnung die geänderte äußere
Kontaktierung der Widerstände Rv. Sie haben sonst Verbindung mit den grauen
Anschlüssen des Motors bzw. dem Ausgang F7. Die ensprechenden Leiterbahnen
können aber auch getrennt werden. Die LEDs sind über Kabel mit den
Widerständen auf der Platine verbunden.

Dass wir zu DCC keine blind nachbaubaren Weichendecoder, Besetztmelder und
dergleichen vorstellen, liegt nicht an fehlenden Sponsoren, sondern an
mangelhaften Manuskripten.

Sollten Sie sich noch Fragen ergeben, richten Sie diese bitte an meine
E-Mail-Adresse.

Mit freundlichem Gruß
Gerhard Peter, Redaktion MIBA-Verlag
Senefelderstr. 11, 90409 Nürnberg

Mein Hinweis auf "Sponsoren" (also Anzeigenkunden) wurde toll ignoriert,
oder????
Und wie gut die die emails lesen, sieht man an meinem Nahmen
Krüll und Korf    Ist doch fast identisch oder??

Passt doch alles.

Micha
......aber der obligate Lobesbericht ueber das 193igste Weinert-Dampferchen fehlt so gut wie nie! Bei den Berichten entsteht der Eindruck, dass immer nur die Fotos ausgetauscht sind.

Ihr habt Recht: Der 45er-Test ist eine Lachnummer. Der Bloedmann faselt von irgendwelchen Haltegriffen an den lampen und erwaehnt dann so nebenbei, dass die Kiste schlecht faehrt.....

Die MIBA ist leider nur noch ein Bilderbuch.

Gruss aus Hong Kong
Hans-Juergen
Kann sich jemand einen ADAC-Autotest vorstellen, in dem beiläufig am Rande erwähnt wurde, daß der Wagen des öfteren mal leider nicht fährt, bzw. stehenbleibt?... Und das "Schwerpunktthema N" im aktuellen Heft macht auf mich den Eindruck einer 80%igen Alibiveranstaltung. Schlage vor, das nächste Mal 15 Seiten aus einem Mtx-Katalog zu übernehmen; hätte denselben Informationsgehalt wie die Schaufensteranlage & Co. (bezeichnend, daß der Erbauer, Besitzer eines Nürnberger Modellbahnfachgeschäftes, keine Spur-N-Artikel führt). Dieses Forum hier bietet ein Vielfaches an Infos und Nutzen für N-Bahner als die MIBA!
Habe die Miba auch letzes Jahr nach vielen Gekündigt, da für N-Bahner immer weniger drin ist und mich persönlich die ganzen Bausätze aller Weinert nicht Interesieren.

Jürgen
http://www.n-anlage-wilmsstadt.de
...ohweiohweiohwei, ich komme mir vor wie der letzte Mohikaner. Ich bin wohl der Letzte,  der aus so ziemlich jedem MIBA Heft (auch NBM, übrigens) Nutzen ziehen kann und dabei nicht mal Vitrinenmodellbahner ist. Ich bin sogar fähig mir modellbahnerische Anregungen von anderen Spurweiten oder von Weinert-Bausätzen zu holen, das scheint mich auch schon ein bischen zum Paradiesvogel in der N-Welt zu machen. Wenn ich so drüber nachdenke.
Ich sehe das Hobby Modellbahn auch als Modellbau an und deswegen kann ich was lernen wenn Gebhard Weiß z.B. eine Betonbrücke in H0 baut. Leider fliegt _mir_ nicht alles von selbst zu, wie so manch' anderem. Wenn man natürlich nur auf fixfertiges aus der Schachtel zurückgreifen will/muss bringen einem solche Beiträge wenig. Das versteh' ich.
Auch gehöre ich wohl einer selten gewordenen Sorte Mensch an, die Texte lesen und interpretieren kann und nicht auf Balkenüberschriften wie z.B.
SKANDAL! MINITRIX VERLAGERT DIE ENDKONTROLLE IN DIE HOBBYRÄUME!  
a la BILD angewiesen ist. Trotzdem gebe ich Peter Recht. Etwas mehr Kritik an Minitrix hätt's schon sein dürfen.
Ich habe übrigens vorgestern diesbezüglich eine mail an die MIBA-Red. geschrieben, denn hintenrum lästern kann jeder. Mal schaun ob's ein Feedback gibt. Ich werde ggf. darüber berichten.
Jaa und dann der Spur-N Schwerpunkt.  Wenn man ehrlich ist, wurden wir N-Bahner im zurückliegenden Jahr doch gar nicht schlecht bei der MIBA bedient. Natürlich muss es immer mehr sein, genug ist es nie.  So eine Hobby-Zeitschrift "lebt" zu einem großen Teil auch durch die aktive Teilnahme der Leser, soll heißen, wenn keiner der mehr oder weniger  talentieren N-Bahner Material an die MoBa-Zeitschriften schickt, gibt's eben auch keinen Bericht. Aber wahrscheinlich denken die meisten N-Bahner die Beiträge sollen bitte andere liefern denn meine Anlage / mein Projekt ist noch nicht fertig oder noch in Planung oder was es halt sonst noch für wichtige Gründe (Zeit, Familie, etc.) gibt. Statt dem Wort Gründe hätte ich besser das Wort Ausreden nehmen sollen. Ich fass' mich da auch durchaus an die eigene Nase. Es könnte aber natürlich auch sein, dass man sich mit seinem Beitrag einer Kritik stellen muß, mit der man dann nicht umgehen kann. Wäre ja möglich.
So, wie geh'n wir das Thema Anzeigen und Redaktion an. Ich denke es ist immer eine Gradwanderung. Normalerweise sind das zwei verschiedene Bereiche die sich inhaltlich nicht reinreden. Aber je kleiner der Verlag desto schwieriger ist das zu trennen. Das Problem ist , wie bringe ich als Redakteur Kritik an einem meiner wichtigsten Anzeigenkunden an, der ja einiges an Geld im Verlag läßt für seine Anzeige. (Erkundigt euch mal was ganzseitig vierfarbig kostet).
Methode A: haudraufundschluß. Die wird ein-, zwei-, dreimal funktionieren, dann sagt der Kunde tschüß für ein paar Ausgaben. Der Kunde sagt selbstverständlich nicht das er sich auf den Schlips getreten fühlt, sondern er setzt jetzt halt andere Schwerpunkte bei seiner Werbung.
Methode B: zwischendenzeilen. Das ist auch schwierig, denn das setzt wiederum eine gewisse Auffassungsgabe beim Leser voraus und lt. Pisa wird das Leseniveau ja immer schlechter. Aber besser als A, denn ich habe gute Chancen meinen Anzeigenkunden zubehalten und weiterhin Geld für die anstehenden Ausgaben zu haben.
Ein Patentrezept weiß ich leider auch nicht, aber unsachliches Gezeter wie *die sind gekauft* oder *unfähig* oder *die stehen voll daneben* bringt auch niemanden weiter. Da kann ich nur sagen:
*In der gleichen Situation sein und erst mal besser machen!*
So genug schwadroniert.

Es grüßt aus Franken

  der Fred
Ich habe die MIBA schon mehrfach wegen gravierender inhaltlicher Fehler angemailt, und auch Leserbriefe geschrieben - Reaktion gleich Null. Denn die großen Koryphäen der MIBA-Redaktion irren nie, die sind so unfehlbar, wie das Politbüro oder der Pabst - und genauso arrogant. Annäherung ist vermutlich nur in tief gebückter Haltung zulässig.

Gruß, Volker
wie wär's ganz einfach micht nicht kaufen?... 240€ sind ja schließlich kein Pappenstiel und ich wäre tieftraurig wenn das Teil dann nur Bocksprünge machen würde. Schon merkwürdig so ein Bericht.

Gruß michel.
Es ist doch bezeichnend, dass selbst die vorgestellte N-Anlage von einem H0er gebaut wurde.
Offensichtlich hat man den Kontakt mit dem Maßstab 1:160 vollständig verloren, wenn die Baugröße N nur für Schaufenster und Koffer taugt.
Ich habe wegen dem Schwerpunkt N die Miba gekauft, eine glatte Fehlinvestition!
Grüße
Klaus
Hallo Volker,

ich stand auch schon mehrfach mit der MIBA in Kontakt, auch kritisch, und bekam immer Antwort und auch Hilfe und zwar ohne eine gebückte Haltung einzunehmen. Ich denke halt der Ton macht die Musik. Wenn die Inhalte deiner mails und Briefe genau so sachlich wie deine Postings Nr.5&11 waren, dann wundert's mich nicht, dass du keine Antwort bekommen hast.

Denkt sich...

...der Fred
Ich fand den Miba-Test nur lustig. Einerseits wird gesagt, dass die Lok häufig stehen bleibt, andererseits läuft sie geschmeidig und ruhig - wenn sie läuft. Man kann den Testbericht einfach nicht ernst nehmen, so widersprüchlich, wie er aufgebaut ist. Und endlich ist auch der Miba aufgefallen, dass die Puffer von MTX Mist sind.
Meine 45er läuft aus der Box heraus 1a und stehen bleibt Sie auch nicht.... Bin absolut zufrieden mit der Lok. Ich kauf mir Loks inzwischen einfach und teste selber. Wenn mir was nicht passt oder sie nicht ordentlich fährt geht sie sofort in Ebay, und da zu 95% ohne Verlust wieder weg.

Gruß Winnie
@ Winnie,
Deine Methode ist ja toll, die Probleme einfach dann einem Anderen, der im guten Glauben eine ordentliche Lopk ersteigert, aufbürden. Warum gibst Du das Objekt nicht dem Händler oder Hersteller zurück.
Wenn alle so handeln würden, wäre es traurig. Es ist dann kein Wunder, wenn die N-Bahner unzufriedener werden mit ihren Loks etc.
Ich vertrete die Auffassung, wenn ich schon eine Krücke im Fachhandel oder Geschäft gekauft habe, regele ich die Reklamation selbst mit dem Händler oder Werk. Überleg doch mal Deine, für mich echt unfaire Methode. Du solltest, beim ebay Angebot zumindest, die Probleme angeben, damit man vorher, hinsichtlich des Kaufobjektes, gewarnt ist.
H-W
@H-W, dann erzielt die Lok aber 100% nicht den Kaufpreis.
Grüsse Michael
@ 16
Ja scheiße, genau DAS ist DER verfluchte Weg, der die Spur N ins AUS führt !

Der nächste betrogene Käufer ist dann auf N STINKIG und vertickt wieder über EBAY - und so weiter und so fort.

So kann ein einziges "entsorgtes" beschissenes Modell bei VIELEN MoBahnern zum N- Frust und zum Ausstieg aus N führen.

Bringt die Gurkenloks dort hin , wo sie hingehören : zu den HERSTELLERN !!!! zur NACHBESSERUNG !!! und zwar so lange und so oft bis es funzt.

So, ich bitte um Nachsicht für die Ausdrucksweise; aber genau das mußte mal so DEUTLICH gesagt werden.

Hab übrigens noch nix bei ebay ge- oder verkauft.

Gruß, AL,-me
Michael, dies ist auch richtig, eine Gurkenlok hat ja auch nicht den 100 % Wert.
So wie sich Winnie verhält, ist an Betrug grnzend, denn er kennt ja die Probleme und bietet trotz besserem Wissens die Lok als Topmodell mit guten Fahreigenschaften an. Daher mein Tip, vor Angebotsabgabe, explizit nach den Fahreigenschaften, wie ruckeln, stehen bleiben, sanftem Anfahren etc. fragen. Bestetigt da der Anbieter alles als ok, kann man eher was machen, wenn die Eigenschaften nicht zutreffen.
Allgemeiner Aufruf, bitte nicht so verhalten, wie Winnie es beschrieben hat. Denkt an das Gesamtimage von Spur N. Hier sind meist Fahrbahner und keine Vitrinensammler, denen die Fahreigenschaften egal sind, am werkeln.
Danke!!!!
H-W
@16

Also Winnie, dass ist echt Mist was Du da treibst. So geht das nicht! Das ist mehr als unfair den N-Bahnern gegenüber. Letztlich wird Dir dieses Verhalten auf Füße fallen und irgendwann wird jemand Dich mit Deinem eigenen Trick (und das ist Trickbetrug) erwischen. Überdenke Dein Veralten, sicher hat ein jeder in frustiger Situation schon mit solchen Gedanken gespielt, aber es ist der falsche Weg. Mache es einfach nicht mehr und schicke ein defektes Modell zum Hersteller, bzw. gib es Deinem Händler zurück, Du hast doch lange Garantie?!? Ich meine im Reklamationsfall ist Dein Verlust 0! Also was soll das?

Beste Grüße, N-Fan Thomas
> So wie sich Winnie verhält, ist an Betrug grnzend, denn er kennt ja die Probleme und bietet trotz besserem Wissens die Lok als Topmodell mit guten Fahreigenschaften an.

Trifft denn das alles nicht noch viel mehr auf den Hersteller zu? Die 45 war ja nicht die Lok, wo diese Probleme völlig überraschend erstmals aufgetreten sind, sondern die sind seit Jahren wie Metallgehäuse und Glockenankermotor Teil der "überzeugenden, neuen Trix-Technik".

Wenn man die Threads über M*-Service gelesen hat, verstehe ich völlig, wenn man so eine Lok rasch wieder loswerden möchte und nicht monatelang warten bzw. mehrfaches Einsenden auch keine Verbesserung bringt.

Wenn man dann eine dieser Minitrix-Loks über eBay kauft, ist man meines Erachtens auch selbst schuld, besonders wenn die Beschreibung "Lok ist wie neu, wurde nur probegefahren" o.ä. lautet: Da müssen die Alarmglocken läuten; ein Sammler, der nur Funktionsprüfung - einen Meter vor, einen Meter zurück, Licht geht - macht, würde das sicher nicht "probegefahren" nennen. Und warum sollte man eine eben neu auf den Markt gekommene Lok denn gleich wieder verkaufen wollen, außer wenn die Probefahrt ein Desaster war?
@16 und allen anderen N-Bahnern

Hallo zusammen!!
Damals als die Br 58 auf den Markt kam gab es auch Probleme mit der Lok.Die lief einfach nicht sauber und hatte eine sehr schlechte Zugkraft.Deshalb habe ich  meine 58 nach Trix eingeschickt.

Ich habe die Maschine nach fast einem halben Jahr anstandslos und perfekt laufend zurück bekommen!!Allerdings habe ich mich gewundert,das mir eine absolut neue Maschine zurück gegeben wurde und nicht die,die ich eingeschickt hatte.Im nachhinein habe ich  erfahren,das es auf grund der vielen Reklamationen  eine Rückrufaktion stattgefunden hat und die Br 58 überarbeitet wurde.

Das könnte vieleicht bei der 45 genau so laufen,wenn alle die Probleme mit der Lok haben sich an Minitrix wenden.

Bei eBay wird das Problem nicht gelöst,sondern die Käufer betrogen!!!!!!!

Gruß Dirk S.
ich denke, das Problem was hier klasse den typischen Werdegang einer Murkslok aufzeigt, somit zum Imageproblem der Spur N wird, sollte unbedingt mit allen diesbezüglichen Threads an M*initrix M*ärklin gesandt werden. Die müssen mal sehen wohin Murks, oder Produktion ohne Endkontrolle führt. Hauptübeltäter ist M*urksminitrixlin. Dies Schreiben E-Mail sollte jemand versenden, der gute Kontakte zu M*trx hat. So kann es doch nicht mit Mistloks weitergehen. Auf dieser Basis geht die spur N vielleicht wirklich vor die Hunde. Dies dürfte doch nicht im Interesse der Produzenten und anhängenden Vertriebs/Verkaufslinie sein.
H-W
Fazit: Mtx. kaufen nur unverbesserliche Optimisten im Versandhandel. Ich warte auf i.d.R. auf Sonderangebote bei Fachhändlern (man muß eben Geduld haben). Habe übrigens kürzlich die Mtx-E 75 beim Fachhändler probegefahren ... und   ...  man ahnt es ....   die Lok ging zurück an Mtx.  ...
Hallo N-Bahner, ich möchte zum Thema zurück kommen und insbesondere "dem Fred aus Franken" mitteilen, dass meine MIBA-Kritik nicht hintenherum stattfand, sondern natürlich auch der MIBA geschrieben wurde. Vom Redakteur bekam ich auch sehr schnell eine freundliche Antwort. Sie stellte mich allerdings nicht zufrieden, da die Diktion meiner Kritik gar nicht verstanden wurde. Da man mich allerdings mit einem anderen Namen anschrieb, kann es auch sein, dass man meinen Brief verwechselt hat. Nun aber genug der Aufmerksamkeit für die MIBA und zu Winnies Ebay-Rat wollen wir besser gar nichts mehr sagen. Auch nicht weniger peinlich - oder?
Peter

> Fazit: Mtx. kaufen nur unverbesserliche Optimisten im Versandhandel.

du kennst die rechtliche Situation im Versand? Du kannst eine dort gekaufte Lok OHNE NENNUNG VON GRÜNDEN und UNFREI zurückschicken (das eine Lok unter 40EUR kostet nehme ich mal nicht an). Insofern ist also das, was du da schreibst Stuß.

Dass es bei der 45 extreme Streuung gibt, ist ja nun so langsam bekannt - im NBM-Test ist ja offenbar auch eine der guten Loks gelandet...
achja, nochwas: da es sich bei der Lok im Miba-Test um einen offensichtlichen DEFEKT handelt, muss der Händler - egal ob Versand oder Laden - diese in den ersten 6 Monaten zurücknehmen.
@ kai Lahmann
Wenn du natürlich Lust hast, 5 x zur Post zu latschen, um die Krücke zurückzusenden, dann bleibt dir das natürlich unbenommen. Mir persönlich bereitet bereits der Gang zur Post Probleme (10-Std.-Arbeitstag + 2,5 Std. Arbeitsweg; um 19:00 hat die Post nämlich schon geschlossen. Daher erspare ich mir diesen Streß und Ärger -bei Mtx. Bei Flm. beispielsweis bin ich im Versand noch nie hereingefallen.
ob ich nun 1x (wieso 5x?) zur Post latsche oder 2x [beim ersten Mal ist keine Ware da] zu Händler, wo ist das komplizierter?
Von meinem Büro sind es 100 m zum 1. Händler und 1 U-Bahn-Station zum nächsten. Weg zur Post: 20 min.  5 x, denn soviele Mtx.-Loks habe ich bei Probefahrten auch schon stehenlassen (z.B. BR 85). Übrigens kenne ich aufgrund meiner kaufmännischen und juristischen Ausbildung durchaus die rechtl. Situation im Versand; aber wie gesagt, zur Post zu latschen nervt.
Die Testberichte sind ja nicht nur in MIBA einseitig gefärbt. Auch nicht nur für Spur N von der grundsätzlichen Produktaussage her einseitig positiv ausgerichtet. Beim Bekannten der TT 1:120 hat genau das gleiche Problem. Ständig werden Modelle kurz oder lang oder wiederholt getestet - ganz, ganz selten findet sich mal zart angedeutete Kritik, meistens haben die Modelle 3-5 von 5 Punkten, sind positiv zu sehende Neu- oder Weiterentwicklungen kosten ja "von der Stange her" nur irgendwas zwischen 120 und 500 Euro (je nach Spurweite). So was liest man öfter "hier muss der geübte Bastler nochmal Hand anlegen", "der -Bahner kann auf "xyz"-Umrüstteile zurückgreifen", "evtl. auf bla, bla umrüsten". Das ist doch alles keine objektive Berichterstattung mehr, ich kaufe mir doch nicht ein neues Modell zu Teuerpreisen um es dann gleich zu operieren und verbessern. Das ist z. B. auch ein Grund warum ich den von mir lange Jahre gelesenen MEB abbestellen werde. Knallharte Kritik, so sie denn angebracht ist, wagt doch keines der existierenden Magazine und Postillen auszusprechen. Die hängen alle am Fliegenfänger Ihrer Anzeigenteile.
Malleto,
Du hast da mit der Entfernung zum Händler Glück. Sehr viele N-Bahner haben im Umkreis von 25 Kilometer gar keinen Händler mehr, aber die Post liegt nur 1-2 Kilometer von Wohnung entfernt. Da ist es doch allemal einfacher die Ware im Versandhandel zu bestellen und im Bedarfsfall zur Post zu bringen. Wie Du siehst, gibt es die verschiedenstren Situationen. Da muß ich Kai allerdings, mit seiner Aussage recht geben.
H-W
Ich habe inzwischen 9 neuere Loks von MTX gekauft:

6 Beim Haendler/Versandhaendler - Alle in Ordnung - laufen einwandfrei.
3 Auf Ebay  - 1 Gut, 1 Mittel-schlecht, 1 mit Fehler am Rad, laeuft nur in eine Richtung gut

Und 7 neuere Fleischmann:

3 Haendler - alle super
4 Auf Ebay - alle super

Kato:

1 Ebay - super

Fazit:  Bei Fleischmann kann man Neuware fast blind kaufen, bei Minitrix besonders bei eBay aufpassen!  Da scheinen viele ihre nichtlaufenden Kruecken loszuwerden.  Ich wunder mich aber auch warum - der Orginalkaufer hat doch zwei Jahre Garantie?  Ich kann mir nicht vorstellen das MTX versucht ihren Ausschuss durch Auktionshaendler loszuwerden - hoffe ich jedenfalls nicht.

... wo ist die BR 45 denn zuerst aufgetaucht ? na klar, bei ebay ! :
http://www.1zu160.net/scripte/slimboard1/forum_show.php?id=38767
ha ha : aus Privatsammlung ... erst kurz auf dem Markt ...
@33 H-W
Okay, in dieser Situation hat man leider keine großen Alternativen. Bei den preislichen Regionen, in denen sich die Mtx.-Modelle befinden, wäre eine Endkontrolle nicht zu viel verlangt und langfristig für Hersteller, Handel und Kunden das Beste. Aber solange Roland Berger & Konsorten in vielen Firmen ihr Unwesen treiben dürfen (sorry, aber aus eigener Erfahrung kann ich mir die Polemik nicht verkneifen) wird sich an derartigen Zuständen nichts ändern. Kurzfristiges Renditedenken über alles! Und N-Bahner, die des öfteren Päckchen in der Post aufgeben dürfen ...
H-W: richtig; Post 3km, Händler 40km.

Michael: es gibt eine Art von Hinweisen auf Nachrüstteile, die ich ok finde - wenn das Teil irgendwelche größeren Nachteile hätte, wenn es dabei ist - ein solchen Beispiel sind die Tritte an der E52. Mit den Tritten würde die Lok vielleicht gerade noch auf 43cm-Kurven fahren.

Robert: die Antwort findest du in #16. Leute, die zu Faul oder zu fein sind, sich beim Hersteller zu beschweren. Und der nächste guckt dumm - denn der hat diesen Weg nimma als Option :(
@Kai,

Ja, aergerlich.   Wobei ich immer noch staune das Leute den Verlust bei eBay hinnehmen (die Loks die ich gekauft habe, waren rund 50-60% des Versandhaendlerpreises).  Das macht doch keinen Sinn!  Zu 100% wird man die Lok doch nur in seltensten Ausnahmen los.  Ich wuerde eher durchschnittlich 70% schaetzen, solange die Lok laut Beschreibung im Neuzustand ist.  Bei einer 45er hat man leicht rund 70-100 Euer Verlust - dann doch lieber 3 mal einschicken oder gleich an den Haendler zurueck.  Oder gibts da von MTX eine Quelle fuer Loks zweiter Wahl (ohne Garantie)????  

Mal so als Frage: Wer hat denn sonst noch hier schlechte MTX Loks auf eBay bekommen?


Ich weiß gar nicht, warum ihr euch so aufregt. Natürlich können die in der MIBA nicht schreiben: Achtung, Schrott, Finger weg! Wenn im Test so oberprimitive Eigenschaften wie Puffer moniert werden - das sollte doch selbstverständlich sein, daß man die richtig gestaltet - und dann auch noch deutlich durch die Blume klarstellt, daß die Lok technisch Schrott ist - und obendrein für das Folgeheft einen Artikel mit "Defektverbesserung" ankündigt, heißt das doch eindeutig: FINGER WEG - LOK IST SCHROTT - NICHT KAUFEN. Dicker kann man das zwischen den Zeilen nicht darstellen. Und wer sich die Loks beim Öffnen mit der Rastnasensch***e gerne kaputtmacht, selber Schuld. Ach, übrigens: MTX-Schrott habe ich auch genau zweimal gekauft: das erste und letzte mal. Da verlasse ich mich lieber auf den N-Anbieter, dessen Loks man blind per Versand kaufen kann.
Malleto,
mit dem unsäglichen heutigen Geschäftsgebahren, es zählen nur noch die höchsten Renditen sowie den immer öfters auftauchenden Betriebssanierer  hast Du den Nagel auf den Kopf getroffen. In meiner Arbeitsstätte gelten nur noch 2 Worte, Gewinne und Umsatz. Die Kaufleute haben das alleinige Sagen. Da kannst Du als Techniker die besten Argumente,Beweise etc. für den Murks, den die verzapfen , haben, trotzdem bist Du Chancenlos. Die einfältigen Gewinnemacher wirtschaften auf Teufel komm raus, sehen nur noch bis zum nächsten Quartel. Was durch Versäumnis, wegen der Gewinne, jetzt alles verursacht wird, werden wir in etwa 5 - 10 Jahre alle zu spüren bekommen. Nur dann sind die Shareholder längst auf der Flucht mit ihren Gewinnbeteiligungen. Mit dem Einsparen von Qualitätskontrollen sowie der Produktendkontrolle hat M*trx ja bewiesen, wie egal denen die Qualität ist und wer die Endkontrolle durchführen muß. Jeder müßte seine nicht ordentlich produzierten Waren sofort unfrei an die Hersteller senden, dann würde vielleicht manchem  ein kleines Lichtlein aufgehen, aber nur vielleicht.
Deutschland ade.
H-W
> Natürlich können die in der MIBA nicht schreiben: Achtung, Schrott, Finger weg!

So deutlich vielleicht nicht... Glotz mal in PC- oder Auto-Zeitschriften, da steht oftmals wenigstens eine deutliche Mängelliste (die übrigens durchaus derb ist...) Oder gestern zufällig ins DSF gesappt, 'nen Autotest "unverzeihbar ist das Fehlen von ESP"...
> Malleto,
> Du hast da mit der Entfernung zum Händler Glück.
> Sehr viele N-Bahner haben im Umkreis von 25 Kilometer gar keinen Händler
> mehr, aber die Post liegt nur 1-2 Kilometer von Wohnung entfernt.
> Da ist es doch allemal einfacher die Ware im Versandhandel zu bestellen und
> im Bedarfsfall zur Post zu bringen.
> Wie Du siehst, gibt es die verschiedenstren Situationen.
> Da muß ich Kai allerdings, mit seiner Aussage recht geben.
> H-W

geht mir genauso!

Post 1km
nächster N-Händler (auf Nachfrage) 10km
2. Händler 15 km.

Bin jetzt allerdings einem Bekannten auf den senkel gegangen der sich
nebenbei als spielzeughändler verdingt...
war auch zuerst skeptisch, aber seine kritischen Worte über big M haben mich
dann doch neugierig gemacht...
na mal sehen...
die 45er is ne interessante Lok, aber keine die ich auf teufel komm raus haben muss...
was mich hier dann auch am meisten irritiert sind die teil vollkommen gegenläufigen meinungen zum modell ...

Mario
Optisch ist das Modell auch sicherlich sehr schön. Fährt klasse, ohne Taumeln, hat aber leider manchmal keinen Saft ...
Ich glaube bei MTX sind innerhalb einer Serie die Toleranzen groesser als bei GFN. Dazu kommen noch (nach Glasmacher) schlechte Konstruktionsloesungen die solche Toleranzen nicht verzeihen.  Dann noch die fehlende Endkontrolle und voila: Man kriegt im Handel bei derselben Lok ein breites Spektrum an Qualitaet angeboten.  Der eine hat eine Superlok und freut sich, der naechste knirscht mit den Zaehnen weil's nach dreimal umtauschen immer noch nicht besser ist.

Noch etwas was mich wundert (ich wunder mich viel heute): Warum eine grosse Firma wie MTX nicht jemanden wie Stefan Glasmacher als Consultant zu Rate zieht - und zwar BEVOR sie das Modell bauen. Die Konstruktionsfehler sind doch vermeidbar!  Wenn selbst nur 10% der Loks zurueckmuessen (und ich glaube es sind deutlich mehr)  - das kostet doch gewaltig.  Ganz abgesehen vom schlechten Image das die Firma kriegt.

@ Fred (Nr. 14): Ich kann auch nett und freundlich, aber ich will langsam nicht mehr. Die Unverschämtheit, mit der hier ein Kartell aus Herstellern, Händlern und "Fach"-Zeitschriften-Schreiberlingen die werte Kundschaft verarscht, ist schlicht unglaublich. Da werden schlecht laufende Loks für sage und schreibe 240€, das sind in richtigem Geld fast 500 Märker, als Kaufempfehlung hingestellt, da wird der kundschaft eingeredet, dass sie froh sein muss, dass überhaupt noch jemand Modelle für sie baut, und das hat natürlich seinen Preis, dafür bekommt man aber hervorragende Qualität (selten so gelacht). noch funktioniert dieses Kartell, aber so richtig nicht mehr, sonst wären nicht in den letzten Jahren "Traditionshersteller" reihenweise in Konkurs gegangen. Aber Schuld daran hat ja wieder nur der Modellbahner, der unverschämterweise nicht genug gekauft hat. Meine Konsequenz: Überteuerter Schrott wird nicht mehr gekauft, das gilt für Modelle genauso, wie für Druckerzeugnisse.


Viele Grüße, Volker
Dein Wort in der heutigen Manager Ohren. Damit meine ich jetzt nicht nur M*/Trix und andere Modellbauer, sondern nahezu sämtliche Wirtschaftsbetriebe. Das heutige Management denkt und plant nicht mehr vorausausschauend. Es wird an allen Ecken und Enden gespart, koste was es wolle. Umwegrentabilität ist nicht mehr gefragt. Das le(h)r(n)t man anscheinend nicht an der Uni.
Robert: die Loks müssTen zurück - das "t" ist das Problem: in kaum einem Land lassen sich die Verbraucher soviel gefallen, wie in Deutschland - insofern werden die allerwenigsten Loks jemals zurückgehen. Der weit größere Teil landet in der Vitrine, auf dem Müll oder der Käufer läßt danach den "Bahnscheiß, der eh nie läuft" sein - mit Glück wechselt er "nur" auf 'ne größere Spurweite, die allermeisten aber werden nie wieder etwas mit solchem Zeug zu tun haben wollen :(
Volker: ack. Darum bei mir jetzt auch schon mehr Geld für GFN- und Brawa-Neuheiten verplant als für jede von Trix - bei GFN und Brawa gibt's deutlich mehr für's Geld.
Heute erst wieder 'ne Überweisung über 96,40 eingesteckt - das Geld geht zu Brawa (eine V160 aus geschlachtetem Doppelset).
Also ich hatte auch schon so meine Probleme mit der "neuen überzeugenden Trix-Technik"! Ich möchte die 45er auch unbedingt haben, aber nicht sofort. Wenn, dann wird die bei einem Händler oder auf einer Börse gekauft - das ebay ist mir nach allem, was ich hier bereits gelesen habe, als Einkaufsquelle für diese Lok zu heiß, zumindest im Moment!
Die einzige Lok, mit der ich richtigen Ärger hatte, war die 12307 (BR44 in DRG-Ausführung). Erst das dritte (!) Modell zeigte hervorragende Fahreigenschaften. Gekauft hatte ich bei einem ebay-Händler, der auch problemlos umtauschte und alle Kosten (Versand) übernahm. Inzwischen erfreue ich mich - die anderen N-Bahner mögen mir verzeihen - an der Trix H0-Version der 45er! Die steht schön in der Vitrine, aber fährt auch anständig. Da ich ausgesprochener Dampflok-Fan bin, habe ich auch eine kleine Sammlung an schönen H0-Modellen. Einfach nur zum Anschauen - andere Leute hängen sich Bilder an die Wand - ich eben Loks in die Vitrine!
Gruß, Claus
Wirklich Schade:  MTX bringt viele schoene Neuheiten und hat im N-Markt noch eine kraeftige Praesenz, aber dann leider dumme, vermeidbare Fehler.  Es ist ja nicht so als ob die besser konstruierte Lok in der Entwicklung oder Herstellung mehr kostet.  Ich meine, selbst wenn ein Consultant mehere tausend Euro pro Tag verlangt, hat man innerhalb weniger Tage dadurch wahrscheinlich eine deutlich bessere Lok, die den Kunden zum naechsten Kauf anspornt.  Und die paar tausend Euro fallen in der Entwicklung ueberhauptnicht ins Gewicht.  Wenn es nun wirklich z.B. Glasmacher waere, koennte man sogar damit im Katalog werben.  Das wuerde sicher so wirken wie "mit Glockenankermotor".

@Kai:  Hast sicher Recht - man laesst sich zuviel gefallen.  Und Vitrinensammler intressiert das eh nicht (noch was worueber ich mich wundere: Warum gibt es eigentlich keine motorlosen Varianten (von jeder Lok) fuer reine Sammler?). Wirklich schade und dumm, gerade weil es vermeidbar ist.  
... ihr seht das alles vielleicht zu einseitig.
Hier die andere Seite :

>>"Märklin - Presse
Neu in Trix Spur N zurück


Die BR 45 kommt als komplette Neukonstruktion


Die Qualität macht den Unterschied


Stuttgart/Göppingen, 28. Oktober 2003. Mehr Technik, mehr Details, mehr Funktionen: Mit dieser Strategie hat Trix in den vergangenen Jahren die Fans der Spur N begeistert. Nun erhält der Enthusiasmus neuen Werkstoff. Im Herbst 2003 bringt das Tochterunternehmen von Märklin eine Schlepptenderlokomotive vom Feinsten auf den Markt: die BR 45 der Deutschen Bundesbahn. Das 16 Zentimeter lange Modell besticht durch perfekte Optik, eine exzellente Motorleistung und attraktive Spielelemente.

Mehr Details
Unscheinbar sieht die neue, schwarz-rote Dampflok für schwere Güterzüge wahrlich nicht aus. Die Materialwahl sowie die Philosophie des Herstellers sorgen dafür. Da Fahrwerk, Kessel, Aufbauten und Tender aus Metall bestehen, bieten sich völlig neue Möglichkeiten Teile anzusetzen und so das Modell dem Vorbild (fast) ebenbürtig zu gestalten. Und Trix setzt das konsequent um. So zeigen sich feine Windbleche, Griffstangen, Leitungen, die filigran gegossenen Laufräder, Prägungen, Nieten. Verblüffend in dieser Baugröße: die Rauchkammertür lässt sich von Hand öffnen. Gleichzeitig präsentieren sich das Material, die Teile und die Lackierung robust, dauerhaft, wertvoll.

Mehr Technik
Auch die inneren Werte überzeugen. Beispiel Antrieb: Wie bei allen neuen Minitrix-Dampfloks der Traditionswerkstatt sind der fein regelbare Glockenankermotor sowie das Getriebe im Kessel montiert. Energie und Kraft wirken also direkt auf die Treibräder sowie die Kuppelstangen. Das bringt den Vorteil, dass die Miniatur-Maschinen nicht mehr wie früher geschoben werden, sondern ziehen. Wie in der großen Vorbildwelt, das sieht man an der neuen Dampflok von Trix deutlich. Die vier Haftreifen sowie die fünf über Kuppelstangen angetriebenen Achsen wirken in ihrer Vorwärtsbewegung schlicht „echt“. Eine zusätzliche Schwungmasse garantiert darüber hinaus einen ausgezeichneten, vor allem ruhigen Lauf des Motors.

Die serienmäßige Digitalschnittstelle ist ein weiteres Element, von dem Modellbahnfreunde bei Minitrix profitieren. Denn sie öffnet das Tor zur fast unbegrenzten Spielwelt des Selectrix-Systems. Das heißt: Bis zu 100 Triebfahrzeuge lassen sich unabhängig voneinander über die Anlage steuern. Zudem können verschiedene Fahreigenschaften über das System eingestellt werden.

Kraft als Impuls
Warum gerade die Dampflok der Baureihe 45 die Gemüter von Eisenbahnern bewegt, und damit unbedingt Modellvorbild sein muss, ist verständlich. Zwar wurden von der Maschine zwischen 1936 und 1940 nur 28 Stück gebaut, doch die hatten es in sich: Sie waren die stärksten jemals in Deutschland gebauten Dampflokomotiven. 2.800 PS und eine Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h waren damals für eine Güterzuglokomotive ungeheure Werte. Energieverbrauch und Wartungsaufwand zeigten sich allerdings ebenso beeindruckend, so dass die Deutsche Reichsbahn Gesellschaft nur wenige dieser Kraftpakete orderte. Nach 1945 übernahm die Deutsche Bundesbahn einige BR 45 und modernisierte sie. Eines dieser Exemplare mit der Seriennummer 45 020 diente als Vorbild für Trix. Und ähnlich wie das Original kann sich das Modell auf jeder Strecke sehen lassen.


Bei Fragen wenden Sie sich an:

Roland Gaugele Tel.: 07161 / 608-277
Christiane Krämer Tel.: 0211 / 9541-199

Sie finden uns auch im Internet:
www.maerklin.de
www.trix.de  !<<

duck und wech

Gruß, AL,-me
Warum hat sich die Miba eigentlich soviel Arbeit gemacht? die hätten doch diesen Text direkt drucken können!

Gruß, Volker
Hallo
Warum zerfleischt Ihr euch eigentlich so über den Kurztest in der Miba.
Alle die Hier schimpfen mögen doch mal sagen wer von denen hat eigentlich eine 45.
Ich lese immer nur von schlechter Zugkraft, umbauten zur Stromaufnahme und sonstiges.
Hier die Andere Seite, BR 45 Gekauft, Selectrix Decoder in die Schnittstelle,Programmiert und jetzt ?
Einfach nur Fahren, weder Taumeln, noch Rucken, und schon gar nicht schlechte Stromaufnahme.
Ja Richtig nichts Verbessert oder Sonstiges, würde mir diese Lok jederzeit wieder Kaufen.
Vielleicht Liegts ja an meinen Uralten Arnold Gleisen, oder den Klobigen Herzstücken,
ich weis es nicht.
Dieses ist jedenfalls die reine Wahrheit.
Gruß
Thomas
@ Thoma Wey:

Volle Zustimmung - und dabei habe ich meine noch über Ebay gekauft, au weia!!!

Gruß Stefan
Hallo,
um hier nochmal auf den Kauf beim Fachhändler zurückzukommen: Natürlich kann ich die Lok optisch begutachten aber bei den Fahreigenschaften fängt es ja schon an. Da ich nur Händler kenne, die ein gerades Testgleis haben, kann ich weder das Fahrverhalten in Kurven noch auf Weichen testen und dies sind ja meist die kritischen  Punkte. Und welcher Händler hat schon die Möglichkeit, einen riesen Menge Wagen anzuhängen, möglichst noch mit einstellbarer Steigung der Teststrecke, damit ich die Zugkraft im Laden prüfen kann. So bin ich in diesen Punkten immer auf "Heimarbeit" angewiesen. Sollte mir z.B. die Zugkraft nicht ausreichend erscheinen, kann ich die Lok beim Versandhändler innerhalb 14 Tagen probemlos zurückgeben. Wie sieht es in diesem Fall beim Fachhändler aus? (die Zugkraft für eine x-beliebige Menge an Wagen ist schließlich keine zugesicherte Eigenschaft).

Grüße
Ralf
Überteuert, wie Volker sagt, ist der richtige Ausdruck. Sowohl für die Modelle als auch für die Fachzeitschriften. Sah mir jetzt mal alte und neue Preise an: Fleischmann-Abteilwagen aus der Serie 8090K-8089-8086-8085-8087-8088-8084 habe ich mir zwischen 1994 und 1996 für 28,-- bis 36,00 DEM neu im Fachgeschäft gekauft, heute liegen Sie wo als Neuware noch verfügbar (oder als DB bzw. DR-Ausführung) bei 26 - 35 Euro. Also innerhalb von 8-10 Jahren Preissteigerung von ca. 100%. Mein langjährig gelesener "Modelleisenbahner" kam jahrelang 2,00 bis 4,00 DM (denke auch so 92 bis 95/96) - heute 3,80 Euro dank Luxusumschlag, Luxuspapier und neuer Bindung etc.. Das alles für recht einseitige Berichterstattung - alles an Rollmaterial, Bausätzen etc. - egal welcher Maßstab - ist immer problemlos, zuverlässig, durchdacht, gut oder gar sehr gut.
*
Wenn ich nun im Modelleisenbahner Nr. 3/2004 zur BR 45 auf den Seiten 92-95 nachlese: Ganz dezent deutelt man an, dass die Leitungen und Armaturen angespritzt sind (das sieht doch jeder schon auf dem Bild, dass MT sich für den VK keine freistehenden Leitungen erlauben kann-braucht man keinen Testbericht zu lesen), dass die Vorlaufachs-/radgruppe klein bzw. unproportioniert ist, ein geringer Unterschied der Rottöne bemerkt werden kann, die Stromabnahme eine ausreichende Basis hat, die Zugkraft ausreichen dürfte usw. - Zum Schluss noch "Sülzschwatz": Hirsche gehören zum Rotwild, was der Waidmann auch als Edelwild bezeichnet. Edel ist neben der Ausführung auch der Preis. Etwa 250 Euro sollte dem N-Bahner sein kapitaler Zwölfender wert sein. --- So ein Geblabber!
Nichts von den Macken und Tücken die ein Herr Glasmacher und auch andere, ein Kumpel von mir auch bemerkt haben.
*
Soll sich mal die MEB Branche weiter kräftig über den Nachwuchsmangel wundern. Mich wundert es nicht - wer kann sich das Hobby irgendwann noch leisten? Zumal ja die Kosten in allen anderen Bereichen des täglichen Lebensunterhaltes auch davon galoppieren.
... ihr müßt auch mal gelegentlich die Presse- Mitteilungen der "führenden" MoBa-Hersteller oder Artikel zum Management lesen (auch wenns mei M* schwerfällt) - dann könnte man wissen, WER als Zielgruppe anvisiert ist : gut betuchte ÄLTERE , SAMMLER !

Die Betriebsbahner mit ihren Mängelberichten und Billigpreis-Vorstellungen stören da wohl eh nur !

Gruß, AL,-me
So sehe ich das auch. Ich bin zwar auch schon älter, halbgut betucht - die Frage ist nur, ob die Sachen irgendwann noch das sammeln wert sind und man sich gar nicht mehr traut, was zu "bespielen". "Billigpreise": tja, die existieren zwar in den Wünschen und Vorstellungen vieler Sammler und Betriebsbahner, aber auf dem Markt finde ich heute keine Billig- oder Attraktivpreise mehr.
*
Das zieht sich ja durch den gesamten Bereich - am meisten geht mir die Galle, wenn Händler Ihre zu Altpreisen eingekauften Lagerbestände zum Preislistenwechsel umetikettieren bzw. neu auszeichnen. Hatte mal so ein Ding: Kibri Nr. 7514: Obenauf klebendes Preisschild = DM 24,95, darunter klebte DM 21,95, darunter dann (noch handgeschrieben DM 17,50. Könnte man ja richtig ironisch sehen und meinen, dass dass ja noch billig war - liegt nämlich heute bei ebay bei 15 Euro (nicht zusammengebaut) und beim Handel soweit noch als Restlagerpöstchen verfügbar zwischen 21 bis 26 Euro. Wo ist da noch der Gegen- bzw. Mehrwert???
*
Na, hoffentlich gibts auch angesichts z. B. des "Rentenklaus" und der zunehmenden "Massenerwerbslosigkeit" genügend gut betuchte ältere Sammler.
ich habe hier 2mal schon gefragt, ob es Interesse gäbe, für Preissenkungen auch auf Details zu verzichten - jedes Mal gab es heftigste Proteste. Offenbar erwartet man einerseits, dass jedes winzigste Detail nachgebindet ist, andererseits aber sollen die Loks verschenkt werden...
Womit bewiesen wäre: Moba ist eine Geldanlage. Also, nehmt Eure Holden mit in den Laden und zeigt ihnen die Etikettenarie. Euer Taschengeld wird sofort verdoppelt. Übermorgen ist der Erste!
Nee Kai,
für das verlangte Geld sollen sie zumindest auch anständig fahren. Das ist ja nun wirklich nicht zuviel verlangt, oder??

Gruß an die Elbe,
Günter
Möchte an dieser Stelle auch ein paar zusammenfassende Gedanken los werden und die Schuldfrage diskutieren. Also: Wer hat Schuld an (über)teuer(t)en und mangelhaften Modellen.

1. Schuld hat das firmenfremde Management, das weder an Modellbahn noch an Modellbahnern interessiert ist, sondern nur an schnellem Geschäft.
Herr Gaugele - übrigens selbst ein Modellbahner - war auf der Nürnberger Messe sichtlich darum bemüht, nicht aus Versehen das zu sagen, was er wirklich denkt. Auch andere Gesprächspartner bei Märklin oder Trix gaben mit kaum vorgehaltener Hand zu, dass alle davor gewarnt haben, die 45er zu diesem Termin auf den Markt zu bringen, da einiges an der Lok nicht stimmt.
Und für alle, die richtigerweise Fleischmann loben; das ist noch ein Familienbetrieb. Wartet mal ab, wenn Horst das Geschäft aus seiner Hand gibt, ob dann immer noch alles Friede, Freude, Eierkuchen bleibt...

2. Schuld hat auch der sogenannte "frühere Modellbahner", hat er doch jahrelang mit Leserbriefen auf die Modellbahnpresse eingewirkt und moniert, dass die 397igste Niete in der unteren Reihe links nicht im Maßstab 1:160, sondern nur 1: 157 verkleinert worden ist. Und warum, zum Teufel, hat das Toilettenfallrohr am Unterboden des bay. XYZ-Wagens den falschen Auslassradius?

3. Schuld haben auch die Redakteure der MOBA-Zeitschriften. Aber bedenkt dabei bitte Eines. Der unter Punkt 2 genannte "frühe Modellbahner" ist eben mittlerweile Redakteur...
Und deshalb der Rückschluss: Früher (noch vor ca. 10 Jahren) war ein Großserienmodell relativ robust und fuhr relativ robust und war relativ preisgünstig, ein Kleinserienmodell dagegen sehr weit detailliert, fuhr mit wenigen Ausnahmen wesentlich schlechter als es aussah und war schlicht und einfach teuer.
Heute hat so gut wie jedes Großserienmodell das Aussehen einer Kleinserienlok, fährt bis auf wenige Ausnahmen ausgezeichnet und kostet dann auch dementsprechend mehr. Das heutige Kleinserienmodell dagegen hat sich im Aussehen kaum verbessert (war ja eh schon fast perfekt), fährt nicht wirklich besser und ist auch kaum teurer geworden. Verhältnis in Euro vor 10 Jahren etwa 80 zu 500, heute etwa 250 zu 550.

4. Schuld haben auch die Verlage der MOBA-Zeitschriften, aber sie sind nun mal abhängig von ihren Anzeigen-Großkunden. Und, wie heißt es so schön "mit den Wölfen musst du heulen". Aber statt nur zu schimpfen und maulen, braucht der geneigte N-Bahner ja nur kritischere MOBA-Zeitungen lesen.

So, genug geschrieben. Nun überdenkt das Ganze mal ein paar längere Minuten, bevor ihr sofort kontra gebt.
... schade, immer noch nicht kapiert, das eine Niete in 1:160 genauso viel/wenig kostet wie eine zu große in 1:120 - aber EGAL.

Was wirklich MEHR kostet ist die KKK, der Faulhi, die Schwungmasse, die Schnittstelle/Dekoder, der rot/weiß-Wechsel.

Das, und zwar GENAU DAS hat die Loks gegenüber früher so teuer gemacht. Ich brauch nix von dem Zeugs, hätte lieber ne Allradstromabnahme - aber einige werden das sicher auch anders sehen. Dürfen sie auch, aber dann bitte nicht über die Preise motzen.

Gruß, AL,-me
Günter: davon war gar nicht die Rede. Sondern davon, dass man z.B. die Rahmenbeschriftungen wegläßt.

ALASKA:
nein nein nein....

Die Schuldigen sind:
1. die viel zu vielen und viel zu kleinen Händler, die für imense Kosten sorgen (was ist wohl billiger, 100 Laden die 50 Loks verkaufen oder 1 Laden der 5000 Loks verkauft?) und zu allem Überfluß alles, aber auch wirklich alles daran setzen, damit Rabattaktionen gegen die Wand laufen (z.B. indem man sich dann an diesen Modellen die eigene Marge verdoppelt) und jeder interessierte Kunde mit Anlauf vertreiben, indem man unhöflich ist, keine Ware hat oder die Ware mieß macht.
Denn: es gibt durchaus Leute, die etwas kaufen wollen und können - aber diese werden mit Erfolg davon abgehalten, dass Geld für Modellbahn auszugeben.

2. die "Modellkauf"-Fanatiker, die sich strikt weigern, auch nur die Beschriftung einer Lok (DB-Logo, Betriebsnummer) zu ändern, sondern fordern, dass der Hersteller dies für sie tut.

3. die Modellbahn-Presse, die von vorne bis hinten versucht eine heile Welt darzustellen und jeden kleinsten Anflug von Kritik an Preisen, Technik und Vorbildwahl vermissen läßt. Sollte dem Reedakteur doch mal ausversehen ein Wort der Kritik auf die Tastatur fallen, wird garantiert dieser Fehler im nächsten Satz als nebensächlich bezeichnet.

Oder um es nochmal auf einen Satz zu bringen:
das Problem sind die unzähligen Dinge, die dazu beitragen, die Stückzahlen zu ruinieren.
Rettet dem Dativ! Nee, Akkusativ ist es dieses Mal.

550 Eier für ne Kleinserien-Lok? Das wäre ein Traum. Eine Schlepptenderlok (Großserie bis 250 €) kostet heute in Kleinserie deutlich über 1000 Eier (z. B. 59 von KH, T18 von MMC, B XI von Hammerschmid).
@Kai

Nur zu 1, kleine Händler.
Kann Dir aus einer anderen Branche da was zu sagen.
Fahre seit 20 Jahren BMW Motorräder, kaufte immer bei dem selben Händler ( 10 - 11 % Rabatt, sagt Dir das was bei BMW ) Diesen Händler, war 35 Jahre BMW Vertragshändler mit guten Umsätzen und jeder Menge BMW Kunden, diesen Händler wurde letztes Jahr von BMW der Vertrag gekündigt. Grund : In Dortmund wurde von BMW eine Niederlassung gebaut, Super Glaspalast. Die Verkäufer haben die Nase so hoch das da von mir bestimmt kein Gled mehr hingeht. Das zu kleinen Händler.

Jürgen
Rettet dem Dativ!  ;-P
gut, große Händler retten das ganze nicht automatisch - aber dass es in der Regel einen Zusammenhang zwischen Größe des Ladens und Preisen gibt, ist ja gerade bei Modellbahn nicht zu übersehen.

Wie ich mir einen Test vorstelle:
http://moba.linuxfaqs.de/E52.html
...ganze Absätze mit Lobliedern über Selbstverständlichkeiten wie sauberen Druck oder Kurzkupplungen brauch' ich nicht. Dafür Hinweise auf Verbesserungsmöglichkeiten und Fallstricke im Betrieb.
Apropos Ebay -
beschwert Euch bloß nicht, daß die alten Klamotten zu Ebay geben werden und dann dort andere damit klar kommen müssen!

Eine BR 95 Arnold mit Selectrix-Decoder brachte 83,-- € und eine kaputte und auch so beschriebene Lok der gleichen Baureihe ohne Decoder brachte 48,50 €.
Dort sitzen keine, die bloß über den Schrott verärgert sind, das wird mit Handkuß genommen!

Stefan
Wenn ich mich recht erinnere, hat der "N-Bahner" einen 45er Test für das nächste Heft (müßte in den nächsten Tagen erscheinen) angekündigt. Da hier Märklin & Co. nicht inserieren, verspreche ich mir  einen aussagefähige Bewertung.
malleto, drehe mal den "N-Bahner" herum!
Jens
Alaska: Schon recht, was Du schreibst. Arrogante Nietenzähler bei der Presse, vor allem dem EM, branchenfremde, beratungsresistente Manager in den Unternehmen, stimmt alles.
Aber: Meine Minitrix 45er läuft klasse, sie hat nur mit bestimmten Arnold-Weichen manchmal Probleme (die Lemaco 06 fährt dagegenb überhaupt nicht über Arnold-Weichen auf Abzweig), stehengeblieben ist die 45er noch nie, die Zugkraft ist einwandfrei.
Allerdings: Sie ist der zweite Versuch, das erste Modell lief vorwärts viel zu langsam, dasfür rückwärts aber gut.....Menzels Lokschuppen hat es anstandslos zurückgenommen und das neue Modell testgefahren und nach Dresden geschickt.
Ich brauche keine Glockenankermotoren, sie sind mir zu teuer. Die Fleischmann-Loks und die jüngeren Arnolds und die Katos/Hobbytrains genügen mir vollauf. Aber: meine Minitrix 44Öl und die E 52 laufen ausgezeichnet, vom ersten Tag an. Der Ram Tee übrigens auch.
Zurück zur 45er: Ich bin dankbar, daß endlich eine Firma diese Lokl gebracht hat, von der ich als Junge schon vor 40 Jahren geträumt habe. Eine weitere Version mit Witte-Blechen  würde ich mir auch kaufen.
@jf:
Kennst Du den Unterschied zwischen N-Bahner und NBM nicht???
Klaus
Markus: lang lebe das Feindbild "Nietenzähler"? Ist schon toll, wenn man jeden, der kritischer ist als man selbst für alles böse dieser Welt für schuldig erklären kann. Ich verweise da lieber nochmal auf #64 Punkt 2. Da darf sich hier so manch einer angesprochen fühlen...
Ja, da fühl ich mich angesprochen. Ich hab da aber kein schlechtes Gewissen dabei: Warum sollte ich auch den Job der Hersteller übernehmen? Die wollen doch, dass ich ein Modell kaufe. Warum sollte ich dann das Risiko auf mich nehmen, durch Entfernen der Beschriftung möglicherweise das Gehäuse zu zerstören? (Erhöht vielleicht auch den Umsatz, wenn ich ein oder zwei Ersatzgehäuse brauche.) Die "Frokler" nehmen dafür aber auch kein brandneues Modell, sondern suchen nach einem billigen Gebrauchtgehäuse, da verdient der Hersteller aber eben nichts dran. Warum sollten die "Modellkauf-Fanatiker" also die Preise verteuert haben, das sind doch die einzigen, die noch für Umsätze sorgen?

Zum "Feindbild Nietenzähler" gebe ich Dir hingegen recht: Markus ist sicher auch einer derjenigen, der unendlich dankbar ist für jedes Modell, dass die Hersteller für uns großzügigerweise noch produzieren. Also bitte nicht kritisieren, sonst werden die noch böse! Und gar bei einem neuen Hersteller, wenn der schon so nett ist, neu in N einzusteigen: Das Modell kann dann Schrott sein, Hauptsache, das N-Angebot hat sich vergrößert! Dass der RAm TEE bei ihm ausgezeichnet läuft, sagt doch eh schon alles; war sicher auch dankbar für dieses tolle Modell; nur blöde Nietenzähler, denen der nicht gefallen könnte.

@ ALASKA: Lebst Du dort, oder eher auf dem Mond? Neue Kleinserienmodelle von 250 bis 550 EUR? Hä? Bitte sofort einpacken, da nehm ich gleich ein Dutzend! Kleinserie ist in den vergangenen Jahren noch weit mehr gestiegen als Großserie! Die Qualität puncto Fahrverhalten und Optik - von wegen: war eh schon fast perfekt! - aber auch deutlich.
Peter: was glaubst du, was es mehr kostet, eine ansonsten identische Lok mit neuer Druckvorlage neu anzukündigen gegenüber einfach der doppelten Auflage der gleichen Lok?
@ 71 if
Der N-Bahner ist nicht mit dem N-Bahn-Magazin zu vewechseln. Näheres im Netz unter "n-bahner.de". Ich halte ihn für empfehlenswert.
Was die BR 45 von MT betrifft findet man ja detaillierte Aussagen bei spurweite-n.de und bei H. Glasmacher. Das sagt doch schon vieles aus.
Nietenzähler:
Baugröße N ist da in meinen Augen bei vielen realisierten Modellen sowieso nur ein Kompromiss. Warum: Messt mal mit einer digitalen Messchraube oder mit einem Messchieber nach (z. B. Haltegriffe, Trittbretter, Geländer an Personenwagen mit beidseitiger Plattform, oder Fensterrahmen oder Zugrichtungs- bzw. -zielschilder oder Leitungen an Lokomotiven oder Speichenstärke bei Lokomotiven). Da kommt dann oft alles andere als Maßstab 1:160 heraus. Warum? Weil verschiedene Details in 1:160 eben nicht mehr realisierbar sind.  Also kann man eh getrost auf´s Nietenzählen verzichten. Die gröberen Details und Modellmerkmale müssen natürlich schon stimmen.
Preise:
Bei katalogisierten Modellen von FLM-MT-Roco-Kato spreche ich ganz einfach mal von Großserienmodellen. Da treten immense Kosten bei der Produktentwicklung und bei der Werkzeugherstellung auf. Die Produktion selbst - Pfennig, bzw. Centartikel. War im letzten Jahr mal bei Tillig-TT in Sebnitz zur Werksbesichtigung. Alle 40-60 Sekunden fällt ein Lokkasten oder Rahmen aus der Spritzgussformmaschine. Muss nicht mal mehr entgratet werden. Ausgerichtet, lackiert und bedruckt ist er noch schneller. Dann sind wir zu den Montagetischen wo rd. 10-12 Mitarbeiterinnen für 4,50 bis 7 Euro die Stunde (ortsüblicher Sachsendumpinglohn) im Akkord die einzelnen Komponenten + Motor, Kabelsatz und Beleuchtung montieren - bis hin zur Probefahrt. Personenwagen und eine Diesellok der DR (anlalog BR 119) waren an dem Tag in der Fertigung. Bei den "Diesels" konnte man sehen, dass rd. 50-60 Stück die Stunde fertig montiert, probegefahren, auf Transporttabletts (also das die Loks beim Hin- und Hertragen nicht aneinanderklatschen) bereitgestellt und anschliessend verpackt wurden. Also beim Hersteller sicher nicht der große Kostenaufwand (zumal ja auch die Urform ggf. für später folgende Modellvarianten verwendet werden kann). Für 100 - 115 Euro das Stück findet man die dann beim Händler. Wo dazwischen die paar Prozente Gewinn bzw. Handelsspanne bleiben, kann sich ja jeder nach eigenem Ermessen ausrechnen. Und noch einen obendrauf: Ein Bekannter von mir hat zu Weihnachten 1997 im Auftrage seiner Firma bei Tillig TT 70 Sets (Inhalt als Art TT Startpackung je 1 x BR 132 mit Sondernummer, 1 offener Mittelbordwagen mit Sonderbedruckung und 3 gedeckte Güterwagen mit Sonderbedruckung, 1 Trafo, Schienenoval bestellt). Kam im Einkauf DM 106,-- (53 Euro). Da seht Ihr dann die Werksabgabepreise an den Handel und was hinterher im Verkauf daraus wird. Und so wie es bei TT ist, wird es bei N in der Fertigung nicht viel anders sein.
>>> Bitte um Nachsicht (also nicht gleich wieder losprölen), wenn ich jetzt hier einmal einen kleinen Ausflug in die TT-Welt gemacht habe. Aber hier hatte ich dann eben 2 x einen recht deutlichen Einblick in die sogenannte "Wertschöpfung".
Gisbert: die Kosten sind bei der Modellbahn eben schon lange davor: die Umsetzung der Daten im CAD-System ist das teure, da verschwinden die Millionen.
Kai: richtig erkannt und verstanden - ich schrieb es ja selbst schon oben "... Da treten immense Kosten bei der Produktentwicklung und Werkzeugherstellung auf ...". Das bezieht natürlich die CAD-Programme und Kostensätze auf CAD-Maschinen ein. Sicher verschwinden hier Millionen ... aber doch nicht nur für 1 Modell. Die Fertigungsanlagen selbst werden manchmal über Jahrzehnte, völlig abgeschrieben, genutzt und bei Bedarf verfeinert bzw. modernisiert.
Klar, sind hier die Kosten am höchsten. Aber längst nicht so immens als manch einer denkt. Die Software ist oftmals schon standardisiert und muss nur noch auf Feinheiten abgestimmt werden. Und die Werkzeugherstellung (also hier Formherstellung) ist heutezutage auch kein Hexenwerk mehr. In vielen Schritten ähnelt es dem früher so häufig anzutreffenden Kopierfräs- bzw. gravierverfahren. Nur das eben heute nicht mehr an der "Feinmechanik Michael Deckel-Kopierfräse"
der Maßstab einzustellen ist - dass übernimmt heute der Computer, der die Steuerung bzw. Datenprogrammierung der CAD-BAZ (Bearbeitungszentren) übernimmt. Das ist 1stündige Programmier bzw. Einrichtungssache. (Wer Gelegenheit hat, muss da unbedingt mal an einer Werksbesichtigung z. B. bei Montanwerke Walther in Tübingen - Hersteller solcher Maschinen) teilnehmen. Erodiert bzw. Poliert werden muss natürlich auch in manchen Fällen.
Nach außen hin - denn das ist ja das einzige Argument um hinterher hohe Verkaufspreise kassieren zu können - wird ein riesiger Aufwands- und Kostenapparat dargestellt. Bloss dem ist nicht so. Und gerechtfertigt ist es auch nicht.
Bei der Werksbesichtigung von Arnold in Mühlhausen (anno 2000) war ich über den hohen Anteil an Handarbeit doch überrascht (damals war der ICE in der Mache). Ich hatte mir bis dahin mehr Automation vorgestellt gehabt. Naja, vielleicht war auch dies ein Grund für Arnolds Sink-und dann Sturzflug.
Hallo,
also als Sammler der Epoche 2 bin ich dann wenigstens sicher das die 45er als DRG Version dann richtig laufen wird,nach all den Beschwerden.Und darauf freue ich mich jetzt schon.Für alle anderen Mobafans ist es jedoch ein harter Schlag was Ihnen die Industrie für schlappe 240.-€ vorsetzt.

Grüße

wolfgang
Gisbert: nein, die NUTZUNG des CAD-Programms, nicht dessen Beschaffung ist das teure. Und bei den (relativ) geringen Auflagen, die Modellbahn nunmal hat (10000 Stück ist für solch eine Fertigung gering!), schlägt das dann mehr auf die Gesamtkosten nieder, als die eigentliche Produktion.
Kai nein, in Produktionsunternehmen in denen CAD-Programme für gesteuerte bzw. CNC-Maschinen und BAZ regelmäßig eingesetzt werden ist die Nutzung und Anwendung dieser fertigungsunterstützenden - bzw. fertigungssteuernden Programme eine Standardanwendung. 1x beschafft und dann anwendbar für zig 10000e Produktvarianten. Für den CAD-Ingenieur ist die Bearbeitung, Entwicklung und Designarbeit von diversen Produktvarianten hieran kein größerer Aufwand mehr als für andere die Gestaltung einer EXCEL oder ACCESS-Tabelle. In der Hauptentwicklungszeit (so 92-95) war der Einsatz bzw. die Anwendung dieser Programme sicher ein gigantischer Kostenfaktor. Aber heute kommt das alles von der Stange, so wie das C&A-Herrenoberhemd, die NIKON-Digitalkamera oder auch die Tillig, Trix, Märklin etc. Produktreihen.
@Gisbert:
von wegen CAD/CAX ab Stange!
Lass' Dir von einem aktiven Anwender gesagt sein: kein einziges CAD/CAX-System kann ab Stange gekauft und einfach so eingesetzt werden!
Der jeweilige Kostenfaktor wird von den 'lokalen'(=Ânwendungsspezifischen) Anpassungen sehr stark beeinflusst.
Ein CAD-System (z.B. Autocad) fuer den Einsatz bei Architekten verlangt grundlegend andere Einstellungen als eines fuer z.B. die Blechbearbeitung. D i e s e  Unterschiede sind es, welche die Kosten verursachen.

Sepp
Zu Nr. 70

Leider muss ich Dich enttäuschen, was den Test der 45 betrifft. Der ist verschoben auf's nächste Heft (N-BAHNER 56). Grund: Märklin/Minitrix war vor der Messe Nürnberg nicht in der Lage, uns ein Testmodell zur Verfügung zu stellen, das einigermaßen funktionierte. Zwei verweigerten nach etwa 10 bzw. 12 Minuten Einfahrzeit den Dienst und wurden zurückgeschickt, das Dritte fuhr anstandslos 2 Min und ging dann in Rauch auf. Dieses Modell gaben wir bei der Messe Herrn Gaugele persönlich, das neue Testmuster ist noch nicht eingetroffen. Auf unsere Frage, warum ein derartig fehlerhaftes Modell überhaupt ausgeliefert wird, hieß es "offiziiell", es seien "nur wenige Ausreisser". Inoffiziell wurde von verschiedenen Seiten angemerkt, dass die Auslieferung gegen stärkste Bedenken "von höherer Stelle angeordnet" worden sei. Der Hauptgrund sei ein "fehlerhaftes Elektronik-Bauteil" eines Zulieferers, das sei mittlerweile behoben.
Wie auch immer, wir werden sehen. Der Test kommt auf jeden Fall in Nr 56., egal, ob die 45 bis dahin "laufen gelernt" hat oder nicht.

HaWeO
Die Anordnung hatte einen Grund: Weihnachtsgeschäft.
Ein fehlerhaftes Elektronikteil ??? Laßt mich raten, ein Widerstand, eine Spule oder eine Diode ? Oder ist es ein Elko, der wie bei Motherboards schon aufgetreten, einfach etwas Dampf abläßt ? LOL

Heißt das, wenn ich einen Dekoder da rein bau und den ganzen anderen Kram rausschmeiße, läuft das Maschinchen anstandslos ?

Gruss, Peter
Natürlich muss ein CAD-Programm vom Grundsatz her auf die Branche abgestimmt sein. Die Basis kommt trotzdem "von der Stange" und wird dem Produktionsbetrieb nach entsprechend angepasst. Habe mir das beim 2.größten deutschen Werkzeughersteller für Zerspanungswerkzeuge https://www.emuge-franken.de mehrfach ansehen können. Die Basisprodukte kommen aus der Datenbank (entweder aus der mitgelieferten oder selbst erstellten) und Produktvarianten (also in dieser Branche z. B. Anzahl der Schneiden, Spanwinkel, Freiwinkel, Schneidenlänge, Spannutentiefe, Schaftvarianten, Gesamtlänge, Radien etc.) sind hieraus in 20-30 Minuten abgeleitet. Und in der Modellartikelbranche geht´s mit Sicherheit ähnlich. Nur eben mit dem Unterschied, dass ich nicht nur 35 spezifische Maße und Kenndaten wie beim Fräser habe, sondern womöglich 200 oder 1500. Wie ich schon schrieb, ist die Entwicklung und die Werkzeugherstellung für z. B. die BR 45 immer noch der größte Kostenblock aber das relativiert sich bei MTX im Laufe der Jahre je nach produzierter Stückzahl und hergestellten Modellvarianten. Wenn die Verkaufsstückzahl von 4000-6000 Stück des jetzt produzierten Urmodels erst mal erreicht ist, sind die Eigenentwicklungskosten raus und danach geht´s in die Gewinnzone. Bei Nachfolgemodellen mit geänderter Betriebsnummer, Bahn-Gesellschaft, anderen Windleitblechen, anderem "Kohleeinsatz" etc. sinken dann die Produktentwicklungskosten gegen Null. Aber die gigantischen Kostenblöcke, wie sie gerade von MEB-Herstellern vorgeschoben werden, sind das nicht mehr. Sah mal eine Filmbericht über FALLER/POLA: Wenn die z. B. ein neues Fachwerkhaus planen, lesen bzw. scannen die Fotos/Zeichnungen vom Original ein - und fertig ist vom Grundansatz her das Grobmodell (was natürlich noch verfeinert und perfektioniert werden muss). Auch hier nichts mehr mit gigantischen Kostenblöcken für die Produktentwicklung - das Einzige was gigantisch geworden ist, sind die Verkaufspreise.
Im Prinzip ja.
Nur: Ein vorbildgerechtes, formal sehr komplexes Dampflokgehäuse erfordert für Recherche, Entwicklung, Konstruktion usw. einen vielfachen Aufwand gegenüber einem Phantasiehäuschen; selbst ein Rathaus Lindau ist relativ simpel im Vergleich zu den meisten Modellfahrzeugen.

Man braucht nur mal versuchen, eine Dampflok und eine Fachwerkhaus zu zeichnen.
@89:
Gisbert, Du hast es gesehen, ich arbeite damit!
Sepp
Hallo zusammen,
im NBM 1/2004 lese ich einen positiven Testbericht zur BR45.

Sepp
#92: was war auch anderes zu erwarten.
H-G: ließ den Text von Stefan Glasmachers. Darin taucht das Wort "Streuung" auf.
Kai hat recht, genau drauf achten beim Kauf. Habe meine am Freitag beim 2. NRW Treffen vorgeführt, alle waren erstaund wie gut die läuft.

Jürgen


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