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THEMA: Drossel raus ?
ich habe da mal wieder eine Frage zum Digitalumbau. Ich bin etwas verwirrt, im Internet finden mal in den Umbauanleitungen auf Digital sehr häufig das alle alten Elektronikbauteile wie Dioden, Drossel usw entfernt werden sollen. In der Umauanleitung von z.B. Kühn soll die Drossel nicht entfernt werden. Wie haltet ihr es, rein oder raus mit der Drossel ?
Vielen Dank vorab.
Thomas
Ich entferne alle Drosseln sowie Entstörungskondensatoren.
Anbei hier eine Info aus unserem Forum.
http://www.1zu160.net/digital/decodereinbau.php
Gruß Thomas
Deine Frage kann man so pauschal nicht beantwortenn . Es kommt , meines Erschtemns , auf die besonderen Umstände an ( welche Lok , welcher Decoder und , und , und ) , bitte etwas mehr Info von Dir .
Gruß
Thomas
laß die erstmal drin und teste ob sich der Decoder auslesen,programmieren, und auch die Lok fein regeln lässt.
Gruß
Andy
Aber nicht zu lange mit dem Lötkolben rumbraten, sonst hast Du nen Gold-Breuler eingebaut und die Lok fährt nur noch auf ostdeutschen Schienen.
ich sehe das wie Torsten. Zu groß dimensionierte Entstörmaßnahmen sind hinderlich und sollten raus. Ganz ohne kann es aber auch zu Problemen kommen, besonders, wenn der Motor eine Funkenschleuder ist. Ein kleiner Kondensator zwischen den Motoranschlüssen wirkt sich da positiv aus.
Viele Grüße
msfrog von 1001-digital
Ich habe bisher auch immer alles rausgelötet und keine negativen Auswirkungen bemerkt. Alle Maschinen laufen prächtig ohne die Entstörung, auch alte Brummer.
Allerdings habe ich eine Ausnahme davon festgestellt:
Eine kürzlich umgerüstete uralte Arnold 103 bekam zunächst den Decoder testweise auf die Platine gelötet n dlief gut. Beim endgültigen Einbau habe ich dann den Kondensator zw. den Motoranschlüssen entfernt und danac lief die Lok in eine Richtung mässig und in die andere nur ruckweise. Ich bin zunächst gar nicht darauf gekommen und hatte den Motor selbst in Verdacht. Also wurde der noch nach sorgfältig überprüft und gereinigt, aber das änderte nichts. Erst, als ich wieder den C angelötet hatte, war wieder alles im Lot.
Viele Grüsse
Mathi
also gestern Abend habe ich meine Bügelfalten E10 von Hobbytrain (ohne DSS) digitalisiert. Und zwar mit einem Kühn N025, es war zum Verzweifeln, es gibt hier eine wunderbare Anleitung im Forum, nur leider hat die Lok keinen Muks von sich gegeben, am Ende musste ich sämtliche Entstörteile (Amseln, Drossel und Stare.....) entfernen, und habe den Dekoder direkt eingelötet, sowohl als auch den Motor direkt an de Dekoder, nun habe ich eine wunderbar laufende Lok.
Bei den GFN Loks kannst Du beruhigt alles rausschmeissen, man braucht es für nichts, zumindest bei denen mit obenliegender Platine, an die anderen habe ich mich noch nicht rangetraut (141, 1043, etc.)
Meine HO Loks habe ich tw. komplett entrgratet (die ganze Platine raus) und dann den Dekoder rein, funktionierte immer 1A, auch bei meinen Gartenbahnloks halte ich es so.
Patrick
gerade bei den Fleischmann Loks mit Schnittstelle habe ich die Erfahrung gemacht das man beiden Decodern Lenz silver+ und ESU V4 micro eigentlich alles drin lassen kann.
Bei den Hobbytrain Modellen (nur BR 189) funktioniert es am Anfang mit allen Bauteilen auf der Platine recht gut, nur nach ca. 15 Minuten fängt bei mir die Lok an immer mal wieder ruckartig zu fahren.
Ohne diese Bauteile läuft die Lok ohne Probleme. Das Hobbytrain Problem trifft auch auf einen Zimt 621 zu.
Auslesen und programmieren kann ich die CV bei Hobbytrain immer, also mit Drossel und auch ohne.
Gruß Alex
Hobbytrain verbaut auf den Loks Keramiksinterkondensatoren von >1µF. Habe bei einer Lok schon einmal 7,1µF gemessen. So ein Kondensator frißt gewaltig strom wenn man eine PWM von 20kHz anlegt um den Motor anzusteuern. Das führt zu starker Erwärmung und zwingt faktisch jeden Decoder in die Knie.
Ausweg: Kondensator auslöten oder die PWM auf 100Hz oder ähnlich absenken. Damit ist man bei den Eigenschaften schlechter alter Decoder angekommen. Wegen des Lärms und schlechterer Fahreigenschaften keine wirkliche Alternative.
der Wert ist ja gewaltig... Da muss man sich wirklich nicht wundern, wenn der Decoder nix reißt. Ich würde aber zumindest einen kleinen Kondensator wieder einbauen, so 10 - 20 nF sollten genügen.
Viele Grüße
msfrog von 1001-digital
ich bezog mich nur auf Loks ohne DSS, mit DSS schiebe ich den Dekoder da rein und gut ist, wenn sie dann nicht ticken gehen sie zurück zum Hersteller.
Was ich leider bestätigen kann ist das Problem der HT 189, ich habe da einen DH Dekoder reingemacht, und die Lok vergisst regelmässig ihr Fahrverhalten, macht aber nix kommt die Brücke weider rein und dann wird sie demnáchst als analoge wieder verkauft. Ich bin leider kein Superlöter (auch wenns jedesmal besser wird), aber ich habe wirklich keine Geduld den Murks vom hersteller da zu korrigieren.
Es ist eh immer wieder lustig (????) zu sehen, dass man einen alten Dreipoler von GFN gepaart mit einem ordentlichen Dekoder zu besseren Fahreigenschaften verhelfen kann, als den mit Mashima Motor und DSS ausgestatteten High Tech China made Modellen, da tickt doch irgendwas nicht richtig.
Selber habe ich etwa ein Dutzend BB 7200/BB15000 von GFN in den verschiedensten Ausführungen, alle mit einem Kühn nachgerüstet, die Loks kosntruiert anfang der 1980 Jahre, laufen allesamt besser als die meisten aktuellen Modelle, da frage ich mich schon oft wo der Fortschritt geblieben ist.
Grüsse
Patrick
Zitat
Es ist eh immer wieder lustig (????) zu sehen, dass man einen alten Dreipoler von GFN gepaart mit einem ordentlichen Dekoder zu besseren Fahreigenschaften verhelfen kann, als den mit Mashima Motor und DSS ausgestatteten High Tech China made Modellen, da tickt doch irgendwas nicht richtig.
Welche "ordentlichen" Dekoder nützt Du in diesem Fall?
Grüsse aus NL,
Bert
Nachschrift: Ich brauche eine Brille , es steht ja da: Kühn
KATO habe ich hier nicht genannt, deren Loks sind über alle Zweifel erhaben, meine TRIX BB15000 und BB22000 laufen mit dem selben Dekoder kein Stück besser als die GFN Loks mit dem Dreipoler, zumindest meinen erfahrungen nach lassen sich die Modelle von GFN mit geringen Fräsarbeiten, und 20 Minuten Löten hervorragend umbauen, und funktionieren nachdem man den Dekoder gut eingestellt hat, sehr gut, bis dato hatte ich kein Problem mit den Loks, wobei ich allerdings keine Dampfloks einsetze, sondern durch die Bank nur Drehgestelloks.
Kann leider nur schreiben wies bei mir mit Kühn N025 Dekodern läuft, habe bis dato auch keinen anderen verbaut in GFN Loks!
Patrick
Ich habe gerade auch hier die Kühn N025 am "Untersuchungs-Gleis" für Fahrverhalten zu digitalisieren analoger Loks:
- Schwarz und Rot am Digital-Anschluß
- Grau und Orange am Schienen des Gleises (ohne Kondensator!)
Und die (noch) analogen Loks fahren digital gesteuert, und Drossel und so ist noch immer drin.... Wenn das funktioniert kann man alles drin lassen doch...
Nur kein Kurzschluss machen, dann ist der Decoder leider tot...
Grüsse aus NL,
Bert
total falsch! Grau und Orange gehören an den Motor, Schwarz und Rot müssen ans Gleis.
Viele Grüße
msfrog von 1001-digital
das kann ich so jetzt nicht stehen lassen.
Meine Erfahrung bei BR 189 von Hobbytrain sagt etwas anderes.
Die Lok lief mit einem Zimo 621 anfangs für ca. 15-20 Minuten hervorragend und man konnte auch die Fahrstufe sowie die Adresse ändern.
Nach allerdings 15-20 Minuten fing die Lok an zu stottern und blieb auch öfters stehen. Erst mit dem durch zwicken der Drossel/Kondenstator läuft die Lok auch nach 20 Minuten noch hervorragend.
Gruß Alex
Zitat
total falsch!
Du hast leider nicht richtig verstanden was Bert geschrieben hat. Er speist das Gleis mit dem Decoder und setzt Analogloks darauf!
Gruß, Roland
Gibt es einen Anhaltspunkt, welche Werte von Entstördrossel und Kondensatoren von allen Decodern störungsfrei akzeptiert werden und gleichzeitig noch die Störungen der Motoren zuverlässig filtern ?
So könnte man anstelle von Enfernen der Bauteile, diese gegen optimale Bauteile ersetzen und wäre so für alle Fälle auf der sicheren Seite.
Grüsse, Kessi
Zitat
Hallo Bert,
total falsch! Grau und Orange gehören an den Motor, Schwarz und Rot müssen ans Gleis.
Viele Grüße
msfrog von 1001-digital
...ich habe es so verstanden, das Bert eine komplette analoge Lok auf ein Test-Gleis stellt.
Somit ist seine Anordnung doch auch richtig - oder nicht?
Sw/Rot kommt von der Gleisbox -- Decoder -- Grau/Or geht zum Motor, in seinem Fall das Gleis auf dem die analoge Lok steht, dort ist der Motor. Bin mir nur nicht sicher wie es sich verhält, wenn ein kurzschluss in der Lok ist.
Grüße,
Sven
Bitte meinen Eintrag gut lesen:
Die noch zu digitalisieren analoge Lok steht auf einen Test-Kreis und soll mittels den losen Decoder angesteuert werden. Also Digitalausgang der MultiMaus an Schwarz und Rot des Decoders (Digital EINgang) und Grau und Orange des Decoders (Motor AUSgang) an die Schiene des analoges Test-Kreises: Analoger Lok aufgleisen und der analogen Lok (ohne Decoder) fahrt angesteuert von dem Multimaus....
Und, Alex, ich habe bis jetzt nach längeren Probefahrt noch keine Probleme gehabt.
Aber die unterschiedliche Loks fahren auch nicht immer gleich, deshalb der Test-Kreis...
Und Sven:
Richtig:
Zitat
Nur kein Kurzschluss machen, dann ist der Decoder leider tot...
Grüsse aus NL,
Bert
Zitat
Nur kein Kurzschluss machen, dann ist der Decoder leider tot...
Gute Decoder sterben dadurch nicht. Sie sind kurzschlussfest .
Jürgen H.
Zitat
Gute Decoder sterben dadurch nicht. Sie sind kurzschlussfest .
Meine DH10A leider nicht...
Ich habe bei Kuehn nachgefragt ob die N025 tatsächlich (total)Kurzschlussfest ist wie es steht auf den internet-page:
> http://www.kuehn-digital.de/lokdecoder01.html
Zitat
Alle Ausgänge des Decoders besitzen Schutzeinrichtungen, die im Falle eines Kurzschlusses den Decoder abschalten.
Bin gespannt...
Grüße aus NL,
Bert
Nachschrift: Frage an Ihr Profi's: Welche Decoder sind Kurzschlussfest???
vergiss es, die bruzeln genauso durch wie alle anderen, bei mir sind schon 2 St. abgeraucht, lag aber an mir.
Patrick
Zitat
bei mir sind schon 2 St. abgeraucht, lag aber an mir.
Kurzschluss ist doch immer "eigene Fehler" ?
Gibt es nur Kurzschlussfestigkeit für Kurzschluss ohne "eigene Schuld" ?
Fragt sich,
Bert
Ich möchte zu Torstens Einwand, dass er noch keine guten Erfahrungen mit alten Dreipolern und guten Fahreigenschaften gemacht hat, meine eigenen, gegenteiligen Erfahrungen schildern:
Das bezieht sich zwar nur auf alte, echte Arnolds aus den 80ern, aber die hatten ja nun wirklich nicht gerade die besten Motoren, Dreipoler gerade genutet mit deutlichem Rastmoment, wenn man sie von Hand durchdreht.
Mit dem vielgeschmähten Uhl 73400 haben meine Schweizer und Deutschen Krokodile sowie die 96er und auch die 95er supergute, weiche und leise Fahreigenschaften, deutlich besser als vorher analog.
Somit stimmt diese pauschale Aussage nicht, oder es liegt wieder mal an dem vefrbauten Decoder.
Es mag ja gut sein, dass der Uhl da so richtig seine Stärken zeigt.
Viele Grüsse
Mathi
Zitat
Kurzschluss-/Überlastsicherheit : Motorausgang kurzschlussfest,...
Die DH / RMX Decoder sind kurzschlussfest am Motorausgang d.h. ich kann orange gegen grau kurzschliessen ohne dass der Decoder raucht. Genau darum ging es, wenn der Decoder am Gleis liegt und nicht in der Lok .
Dieser Schutz ist mir sehr wichtig, da es durch Schleifkohlenabrieb im Motor genau zu diesem Kurzschluss kommen kann.
Jürgen H.
es ist nicht immer die Frage ob gerade oder schräg genuteter 3 oder 5-poler Motor verbaut sind. Vielmehr ist die Vormagnetisierung der Motoren von Bedeutung. Bestes Beispiel dafür sind Tillig TT Motoren deren Vormagnetisierug falsch, weil in Hinblick auf Analogbetrieb für den Motorhersteller vorgegeben wurde. Im Digitalbetrieb sind diese nicht beherschbar, sie sind inzwischen nicht mehr verbaut und wurde durch andere Motoren (Neukonstruktionen) abgelöst.
Es ist also möglich, das ein "Alter" 3-poler , durch mit der Zeit nachlassende Vormagnetisierung besser im Digitalbetrieb läuft, als ein "Neuer" 5-poler mit nicht passender Vormagnetisierung.
Ich hoffe ich trete hier nicht eine Diskusion los , aber auch dieser Aspekt ist meiner Meinung ein Kriterium, welches nicht zu vernachlässigen ist. Es liegt am Ende daran , wie ein Decoder auf DEN verbauten Motor, zum derzeitigen Einbauzeitpunkt, im jeweiligen Modell reagiert, unabhängig vom "Alter" des Modells. Wir sprechen hier nicht von Wochen , Monaten oder Jahren, sondern Jahezehnten.
C´s paralell zum Motor haben in jedem Falle Einfluß auf die Motorregelung ( Aussage eines Decoderherstellers : Bei Problemen schalten sie die Lastregelung aus???? )
LG Röhricht
Modellbahnservice
sorry, da hab ich dich missverstanden. Wenn du einen Decoder am Gleis betreibst, ist das natürlich richtig. Rot und Schwarz gehen dann zur Zentrale, Grau und Orange ans Gleis, so wie du es beschrieben hast.
Hallo Herr Röhricht,
jetzt bin ich neugierig... Was soll diese Vormagnetisierung sein? Ich finde zu dem Thema nur was mit Magnet-Tonbändern.
Viele Grüße
msfrog von 1001-digital
Zitat
Zitat zum DH 10A aus der MDVR Decoderbeschreibung :
Zitat
Kurzschluss-/Überlastsicherheit : Motorausgang kurzschlussfest,...
Das finde ich aber nicht in der Decoderbeschreibung von Doehler und Haass:
> http://doehler-haass.de/cms/media/pdf/DH05A_DH10A.pdf
Da steht nichts von kurzschlussfestigkeit, nur Temperaturschutz....
Auch hier findet man nur Temperaturschutz:
> http://doehler-haass.de/cms/pages/produkte/fahrzeugdecoder.php
Oder brauche ich jetzt schon wieder eine Brille ?
Fragt sich, mit Grüße aus NL,
Bert
Nachtrag: Msfrog, kein Problem, ich lese auch manchmal zu schnell, siehe @15
ich bin gespannt, was der Beitragseröffner Thomas zu seiner Drossel sagt.
Gruß
Andy
Als Beitrag für Thomas:
Bei meine Minitrix V36 235 (Art.nr. 12535) ist die Drossel nach Einstecken von DH10A noch drin...
Bis jetzt keine Probleme...
Gruß,
Bert
auch bei meiner V36 ist mit der Drossel keinerlei Problem entstanden,
Bei der Fleischmann V100 habe ich Drossel und Kondensator entfernt, alleine schon aus dem Grund, damit ich Platz für den Decoder im Führerhaus habe.
Bei der Fleischmann P8, egal jetzt ob Kasten- oder Wannentender, habe ich die kleine Platine komplett herausgenommen.
Bei der Hobbytrain V20 und bei den E10ern, 6 Stück, musste ich den Kondensator auslöten, der Decoder ließ sich nicht programmieren oder gar auslesen.
Ich verwende D&H Decoder im SX-Format.
Gruß
Andy
Schön deine Erfahrungen zu hören.
Vielleicht kann man sagen:
Wenn Drossel und/oder Kondensator irgendwie kontakt haben mit Schwarz und Rot (Rad-anschluss, möglicher störung der DCC-Signale) dann müssen die heraus, wenn sie nur kontakt haben mit Grau und Orangen (Motor-anschluss) dann können die bleiben...
Fragt sich, mit Grüße aus NL,
Bert
Aber ich habe bisher eigentlich immer alles an Kondensator und Drossel ausgelötet.
Gruß
Andy
Nachtrag:
Auch bei den Hobbytrain E10 habe ich die Kohlenummantelung der Drosseln entfernt.....der Decoder ließ sich nicht eindeutig auslesen und zeigte immer verschiedene Adressen an, wenn amn erneut auslas.
Zitat
Wenn Drossel und/oder Kondensator irgendwie kontakt haben mit Schwarz und Rot (Rad-anschluss, möglicher störung der DCC-Signale) dann müssen die heraus, wenn sie nur kontakt haben mit Grau und Orangen (Motor-anschluss) dann können die bleiben...
Korrekt, mit der Einschränkung, dass zu große Kondensatoren an den Motorkontakten auch Probleme machen, siehe die von Hobbytrain verbauten Kapazitäten... Nur wenn ausreichend kleine Kondensatoren (im unteren zweistelligen nF-Bereich) drin sind, kann man sie bedenkenlos drin lassen.
Hallo Andy
Zitat
Vielleicht ist es abhängig an welcher Stelle man den Strom Motor zuführt, entweder vor oder hinter dem Kondensator ...oder der Drossel.
Es ist eine Parallelschaltung, da ist das völlig unerheblich...
Viele Grüße
msfrog von 1001-digital
Zuerst einmal vielen Dank an alle die sich hier beteiligen oder beteiligt haben und versuchen mir zu helfen.
Als Dekoder habe ich bis jetzt Uhlenbrock oder Kühn verbaut. Da ich bereits seit 30 Jahren diesem Hobby fröhne haben sich so um die 100 Lokomotiven angesammelt und darunter auch sehr viele alte Modelle ohne Schnittstelle und bestimmt mit 3-poligen Motoren.
Also wenn ich die Infos hier richtig extrahiere, außer bei Hobbytrain, erstmal alles drin lassen, Fahrverhalten beobachten und bei Problemen zum Lötkolben greifen und der Lok eine Abspeckung verpassen
Gruß
Thomas
Wenn ich "Vormagnetisierung" in diesem Zuammenhang richtig deute, dann ist damit die "Stärke" der einzelnen Magnete im Motor gemeint.
Wie ich ja schrieb, ist beim Drehen der alten Arnold-Motoren ein deutliches "Gnucksen" zu spüren, was auf eine recht hohen magnetischen Widerstand schliessen lässt. Dieser bleibt auch, wenn keine Kohlen drin sind und wird bestimmt durch die drei Magnete. Demnach laufen diese Motoren nicht sehr leicht und schon gar nicht leicht an.
Zu der Zeit, als solche oder ähnliche Motoren, auch von anderen "deutschen" Hertellern verbaut wurden, haben Ami-Modelle schon schräge Fünfpoler in ihren Maschinen gehabt.
Da wussten die hier offenbar noch mal, dass es sowas überhaupt gibt, besonders für Spur N.
Das soll aber nicht heissen, dass jeder Fünfpoler notwendigerweise besser laufen muss als einer mit nur drei Polen, klar!
Jedenfalls sind nicht alle Dreipoler schlecht und die von mir genannten sind mit Decoder einfach ne Wucht.
Fakt ist aber für mich aus eigener Erfahrung auch, dass ein moderner Ami-Diesel von Atlas oder Kato so schon läuft wie ne Schweizer Uhr, mit dem beschiss..sten Decoder aber jedenfalls zu einem echten Traumläufer wird.
Wie auch hier, muss das nicht für jede Lok zutreffen, da gibts sicher Ausnahmen, aber da ich ja nicht alle Modelle habe oder kenne, weiss ich das nicht.
Ebensolches gilt auch für die alten Dreipoler, die von mir aufgezählten sind einfach fein mit Decoder in DCC.
Viele Grüsse
Mathi
wie bereits oben erwähnt.
Die alten Arnold (Renn-) Motoren laufen mit den Decodern von Uhlenbrock richtig gut.
Drosseln und Kondensator habe ich entfernt.
Bei mir jetzt schon seit fast 10 Jahren.
Dagegen sind die älteren Trix Dreipoler, mit dem Uhlenbrock 73 500, "nicht in den Griff zu bekommen".
Hans-I.
genau diese Beobachtungen meine ich
<Wie ich ja schrieb, ist beim Drehen der alten Arnold-Motoren ein deutliches "Gnucksen" zu spüren, was auf eine recht hohen magnetischen Widerstand schliessen lässt. Dieser bleibt auch, wenn keine Kohlen drin sind und wird bestimmt durch die drei Magnete.>
Dies ist der Effekt der " Vor- " Magnetisierung der Motoren bei der Fertigung, was letztendlich Einfluß nimmt auf die Ansprechbarkeit durch den Decoder, und sich auch mit den Jahren (Jahrzenten) verändert.
Wer sich ein bischen mit Physik und Elektromotoren beschäftigt hat kann das wohl nachvollziehen, auch wenn es nicht ganz wissenschaftlich dargelegt ist.
Aber es findet sich evt. Jemand der das richtig wissenschaftlich erklärt, damit es auch unsere Fans von "Magnet-Tonbändern" verstehen.
LG Röhricht
Modellbahnservice
http://www.mdvr.de/dh10a0.htm
Zitat
Kurzschluss-/Überlastsicherheit Motorausgang kurzschlussfest, Schaltausgänge überlastsicher
Updatefähig in eingebautem Zustand über die Zentralen RMX950 oder RMX7950USB
So steht es auf der oben genannten Seite.
In der, den Decodern beigelegten Anleitung finde ich es auch nicht .
Jürgen H.
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