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THEMA: ROCO Schienen

THEMA: ROCO Schienen
Startbeitrag
suNsurfer6 - 21.02.04 20:31
Hallo zusammen!

Ich bin neu hier und auch ziemlicher Anfänger in der N-Szene und habe daher eine Frage:

Ich habe vor ab Herbst eine Anlage von einer Grösse von ca.3 x 1m zu bauen. Einige Gleisplanentwürfe liegen schon in der Schublade aber ich glaub es kommen noch viele Ideen dazu.

Doch nun zum eigentlichen Thema: Ich möchte für diese Anlage ausschliesslich Roco Gleise verwenden und daher von euch wissen, ob die Gleise gut funktionieren oder ob jemand schon schlechte Erfahrungen gemacht hat. Ich habe hier im Forum schon gelesen, das Peco Gleise scheinbar die besten sind, traue mir aber nicht zu, gleich die erste Anlage nur mit Flexgleisen auf die Reihe zu kriegen. Der Gedanke an vorgeformte Gleise ist schon beruhigend. Ich habe mir schon alle Threads über Roco angesehen und hoffe daher in der Annahme nichts übersehen zu haben, dass ich diese Frage nicht doppelt stelle.

Ich danke euch bereits jetzt für Antworten.

CU
Manuel

Mich treibt die Geometrie der Roco- und Trix-Fertiggleise in den Wahnsinn, aber es soll Leute geben, die das verstehen ;)
Ansonsten hatten wir mal ein Problem zwischen der 10°-Weiche von Roco und älteren Arnold-Dampfloks.
Hi Manu!
Darf ich der Erste sein? Ich denke niemand hier will ROCO-Gleise schlecht machen. Die vorgegebenen Radien und das billige Gleismaterial aus diversen Startpackungen haben ja sicher Vorteile. Und du gehst beinahe in jeden Laden und bekommst das Material oder stöberst im Netz.

Aber die eigentliche Frage ist, was du selbst willst. Wieweit geht deine Vorstellung von maßstabsgerecht? Wie wichtig ist dir ein guter Gesamteindruck im Gleisbereich? Und weiters wie sieht es mit der Betriebssicherheit aus (Viele Steckverbindungen sind nunmal viele "Gefahrenquellen")?

Und über die optischen Vorteile des PECO-Material gibt es gar keine Diskussion. Es hat schon seinen Grund warum PECO nur schlanke Weichen und eine begrenzte Anzahl an "Fertiggleisen" zur Verfügung stellt. Im Übrigen sind meines Wissens bereits auch schon Bogengleise erhältlich.

Ich bin komplett auf PECO umgestiegen und mittlerweile werden auch bestehende Module umgerüstet.

Sieh dir mal das an: http://home.t-online.de/home/skieling/index.html

Gruß aus Wien

Herbert
Hi Manuel ,

besorg Dir doch zunächst mal ein paar gebrauchte Roco Stückelgleise und ein paar Flexis und dann probierste einfach wild drauf los. Auf die Radien 1 und 2 nach Möglichkeit verzichten (sind für einige Fahrzeuge nicht so betriebssicher wie größere Radien) .

Selbst die Hersteller weisen bei einigen Fahrzeugen darauf hin : NICHT für RADIUS 1 tauglich !!! Mehr ist hier eigentlich nicht zu sagen.

Zum kürzen der Flexis reicht z.B. die Roco- Feinsäge oder ein Seitenschneider und zum glätten der Stöße eine feine Feile.

Ich habe bei mir im verdeckten Bereich nur Roco- Weichen mit dem "Klotz" = alter Unterflur- Antrieb mit vielen Umschaltern für Herzstückpolarisierung (müssen nachgerüstet werden) oder Rückmeldung.

DKW und Bogenweichen verwende ich nicht - und als Gleise nur die STARRE Ausführung der Flexgleise. Damit läßt sich m.M.n. leichter eine exakte Gerade verlegen und außerdem ferdern sie in Kurven nicht so extrem stark zurück wie die "VollFlex- Gleise" .

Im sichtbaren Bereich sind die 55er PECOs einfach optisch angenehmer - aber auch da wären die Rocos - mit den genannten Einschränkungen - verwendbar.

Gruß, AL,-me
@ Manuel
Fast jeder, der Peco im sichtbaren Berech fährt, hat Roco im Schattenbahnhof. Das Gleis ist preiswert, es gibt 10°-Weichen ( früher auch mal 13,5°), funktioniert einwandfrei und paßt mechanisch problemlos zu Peco. Es ist nach meiner Ansicht nach Peco erste Wahl.

Ein paar Tips:
Kais Bemerkung zielt auf die 10° Weichen ab. Die Zungen müssen etwas angeschliffen werden, sonst KANN ein kleiner Absatz aufgrund von Fertigungstoleranzen zum Anlaufen der Räder von alten Modellen (Arnold, Trix) führen. Ist keine große Tat, muß man nur wissen.

Peco-Schienenverbinder nehmen, die neuen Rocos lassen sich nicht löten.

Das halbstarre Flex nehmen, nicht das Superflex.

Feste Geometrie ist erheblich teuer als Flex. Ich würde da mal üben. Das lohnt sich!

Gruss
Hans-Jürgen
@Cox:
Danke Hans-Jürgen,
wollte fast das gleiche schreiben
Grüße
Klaus
@Manuel,
schließe mich Nr 4 und 5 an, Roco ist ne gute Wahl.
Schienenverbinder von Minitrix kannst du auch nehmen lassen sich gut löten und sind fast überall zu bekommen.
Gruß hepi
Hallo.
...und was ist mit Fleischmann?
MfG
@ 7
... wer lesen kann ist klar im Vorteil ... ))

>>Ich möchte für diese Anlage ausschliesslich Roco Gleise verwenden und daher von euch wissen, ob die Gleise gut funktionieren oder ob jemand schon schlechte Erfahrungen gemacht hat. <<
Erstmal danke für die zahlreichen Tipps und Meinungen.

@Herb:
Ich habe vor auf dieser Anlage in erster Linie mein rollendes Material fahren zu sehen, möchte aber trotzdem die Landschaft halbwegs ansprechend gestalten. Ich bin somit wohl eine Mischung aus Spiel- und Modellbahner. Ich habe auch nicht vor "epochenrein" zu fahren, sondern mir aus jeder Epoche die schönsten Züge (VT11.5, ICE, BR103, ÖBB-Taurus) rauszukitzeln, wobei ich die Dampfloks und -züge erstmal aussen vor lasse. Somit denke ich auch mit ROCO-Material für meine Bedürfnisse gut hinzukommen. Das mit den viele Steckverbindungen hab ich mir auch schon überlegt und werde daher auf den Geraden nur die langen, starre Roco Gleise (730mm) verbauen.

@AL,-me
Das mit den Radien hab ich hier im Forum schon mehrfach gelesen und meinen (momentan) gültigen Gleisplan gleich dahingehend abgeändert, das der kleinste Radius R3 ist.

@Cox
Danke für den Tip mit den Schienenverbindern. Den werde ich auf alle Fälle beherzigen. Und vielleicht sollte ich doch mal Flexgleise-biegen üben, wegen dem Kostenfaktor.

Und jetzt gleich noch eine Frage hinterher. Baut ihr Gleiswendel mit Gewindestangen selbst (ala Ismael) oder verwenden auch manche diese fertigen Sets (zB von NOCH)?

Gruß Manuel
Hi Manuel,

bei vorgefertigten Wendel-Elementen kann man meistens nicht (durch einfügen von Geraden oder anpassen der Durchmesser an die örtlichen Gegebenheiten) die "letzten" Zentimeter MEHR herauskitzeln.

Die Steigungen so lang und flach wie nur möglich bauen - der Beispiel VT 11.5 bekäme bergauf ansonsten Schwierigkeiten ( und nicht nur der ... )

Fertige Elemente und Wunsch- Spezialgrößen gibts z.B. auch bei http://eipo-praezisionsmodelle.de/Produkte/Ste...teigungswendel_.html

Gruß,  AL,-me
Und nicht vergessen: EIPO liefert zum Nachrüsten leitende Herzstücke für die 15°-Weichen von ROCO!!!
Sind gestern bei mir angekommen, sehen echt gut aus.
Umbau mache ich aber erst nach Aschermittwoch.
Alaaf!
Manuel,

Gleiswendel würde ich selber bauen mit Gewindestangen.  Habe das letzten Sommer selbst gemacht,  was mich am meisten genervt hatte war die Sägerei der Halbkreiselemente.  Ist aber gut geworden, sehr stabil (habe 8mm und 5mm Gewindestangen genommen)  und auch nicht sehr teuer.
Die fertigen Teile sind doch ziemlich teuer und sind nicht so einfach an spezielle Verhältnisse (hier 55cm Radius) anzupassen.

Zum Thema Gleise:  man kann auch Roco-Gleise nehmen (z.B. auf der Wendel) und dazu Peco Code 80 Weichen wegen der Betriebssicherheit. Habe im sichtbaren Bereich überall Peco Code 55,  sieht wirklich gut aus und funktioniert auch gut.

Gruß Christoph
@Manuel:
Habe meine Gleiswendeln auch alle selbst gebaut (vgl. z.B. NBM 5/03), da es meines Wissens keine doppelgleisigen Wendeln für die Roco-Radien R3/R3a gibt, welche ich für die Schattenbahnhofzufahrten verwende.
Grüße
Klaus
Ist doch ein Klacks, Manuel. Schneide Dir aus Karton Papierschablonen und lasse in den Fahrbahnmitten einen Schlitz für den Bleistift.

Bei 2% Steigung sollte der innere Durchmesser etwa 95cm sein. Das ergibt dann 95 x 3,14 = ca 300cm Strecke auf dem Umfang. Das heißt, wenn Du alle 50cm einen cm Höhe kletterst, ist das ok.

Trasse zu Trasse sollte 6cm sein denn an den Verbindungsstellen der Trasse verlierst Du die Dicke der untergeklebten Verbindungslasche. Damit hast Du dann echte 5cm Durchfahrthöhe.

Trick: Lege die Wendeln versetzt übereinander, das verbessert später den Zugriff und Du brauchst nur noch 5cm Differenz zu berücksichtigen. Du mußt nur aufpassen, daß sich nicht gerade eine Verbindungslasche an den Fahrbahnkreuzungen befinden.

Gruss
Hans-Jürgen
Danke für die vielen Tipps.

@Cox
Danke für die Ermunterung. Vielleicht mach ichs doch selbst. Aber lt. deiner Berechnung muss ich den Gleisplan nochmal überdenken.

LG
Manuel
@ eNrail

Wo kann ich die Herzstücke bestellen ? - hab auf der Eipo-Seite nichts gefunden !

Gruß
vetter-ed


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