1zu160 - Forum



Anzeige:
MDVR - Modellbahn Digital Versand Radtke

THEMA: Preise für N-Modelle

THEMA: Preise für N-Modelle
Startbeitrag
holreini [Gast] - 09.02.03 03:02
Hallo,

ich habe gestern ein Prospekt vom Post-Museums-Shop bekommen. Erstaunlicherweise sind dort die Preise für die zwei N-Schienen-Fahrzeugmodelle nennenswert höher, als für die gleichen H0-Fahrzeuge. Früher waren N-Modell etwa ein Drittel billiger.

So kann man den Kunden natürlich auch den Spaß an der Spur N vertreiben, um dann vollmundig zu verkünden: die Kunden kaufen nicht mehr genug N-Modelle, um diese noch kostendeckend zu produzieren.

Gruß Holger

wenn es nicht nur Farb-Spielereien sind, SIND die Kosten wesentlich höher, denn man verkauft vielleicht 1/3....
@ Holger

Was hast Du für einen Prospekt bekommen.

wolfgaNg
Hallo,

ich hab den gleichen Prospekt. Dort kostet der Weihenstephan-Kühlwagen von Minitrix (Das Modell gibts in x Varianten) und der Mtx Containerwagen als Weihnachtswagen mehr als das H0-Pendant.
Das finde ich ungerecht, da es nur Lackvarianten sind!

Tobi
Das ist ganz einfach und nicht ungerecht: Wenn die mehr Modelle in H0 verkaufen als in N, dann sind der Fixkostenanteil (Maschineneinrichtung, Druckvorlage...) pro Modell höher. Genauso der Gewinn: Pro Wagen 50ct bei H0 macht bei halb so viel verkaufen N Wagen 1EUR, wenn am Schluss das gleiche hängen bleiben soll.
Das ist genau der Grund, warum viele Hersteller sich aus dem N Bereich zurückziehen (Roco, Brawa). Die sagen einfach, dass sie die höheren Stückkosten bei N nicht über den Verkausfpreis wieder rein bekommen können.
Wir können noch froh sein, dass wir wenigstens 2,5 Großserienhersteller (0,5 für Arnold, Lima muss erstmal wieder auf den Damm kommen) haben. In Z gibt es nur M*rklin und Kleinserie.

Edward
naja, bei Roco isses wohl eher die Qualität, die den Verkauf hemmt...
davon abgesehen, hast du leider recht. Also, ändern wir's :)

Ich behaupte, dass es wirkliche N-Bahner genausoviele gibt, wie H0-Bahner - nur in H0 kommt 'nen Rudel Sammler dazu!
Nicht nur das Kai! Es kommt hinzu, dass dort viele glauben, sie würden eine Wertanlage in Metall kaufen oder sammeln. Weil dies nicht so ist, aber Wahrheiten unbequem sind, hauen sie sich im MIBA-Forum dauernd die Köpfe ein. N-Bahner sind übrigens nach allem, was bekannt wurde ungleich kommunikativer, als H0er. D.h. kommunizieren ungleich mehr untereinander. Hat sich nur bisher kein Hersteller zunutze gemacht. Andere, wie die Postphilatelie wurden dagegen schon mal völlig überrannt, weil sie z.B. das Internet unterschätzten. Ich glaube nicht nur, dass Du recht hast (mit dem höheren Anteil N-Bahner) - ich glaube langsam, dass ein paar Firmen völlig den Kontakt verloren haben und etwas hilflos im Mark agieren. Von totaler Verweigerung (Roco) über Vorsicht (Brawa, GFN) bis zur Arroganz (Trix)und Dummheit(Arnold) ist da alles vertreten. Mehr Kundennähe ändert nichts daran, dass kleinere Stückzahlen mehr bezahlt werden müssen. Aber es würde bestimmt etwas an den Produkten ändern. In jeder anderen Branche werden die Kunden schon bei der Entwicklung "mitgenommen". Nur die MOBA-Firmen bestimmen von oben, was angeblich gewünscht ist. Das mit den Stückzahlen ist richtig - es ist aber auch eine Ausrede, damit man nicht tiefer Nachdenken muß. Gruß Bernd
eben, die Stückzahlen gehen sicherlich nicht rauf, wenn alle das gleiche bringen!
Das H0-Bahner den ganzen Tag mit Grabenkämpfen verbringen, bin ich mir so langsam sicher - was da im Miba-Forum abgeht, ist ja schlimmer als 100mal "hihi"...
Stückzahlen!
Gerade da könnten neue inovative Ideen etwas bringen. Mehr Einheitlichkeiten in Bauteilen, Gruppen, Modulen wie Motor, Getriebe, Drehgestelle, Radsätze, Elektronikbauteile usw. die dann in größerer Stückzahl gefertigt werden können und somit für alle Hersteller, die die Komponenten zu ihrem Modell zusammenbauen, zu Kosteneinsparungen führen könnten, müßten gefragt sein.
Da aber auch die Halbnullenhersteller dann mitmachen müßten, scheitert dies wohl an deren Denke.
Aber mit solchen Ansätzen ließen sich bessere Auslastungen und damit interessante Stückzahlen erreichen. Da muß man nicht von Vereinheitlichung, Monopolstellung usw. reden, wenn es richtig angepackt wird.
Für N-Bahner die dies nicht wünschen, oder Fremo Leute etc., stehen ja dann immer noch die hochpreisigen Kleinserienhersteller zur Verfügung.
Diesbezüglich wurde ja schon einiges hier geschrieben und auch teilweise zerrissen.
Vielleicht sollten die Hersteller das Kirchturmdenken mal über Bord werfen und gemeinsam mit den Konsumenten, also uns N-Bahner, die Probleme und Wünsche angehen.
Dazu müßte allerdings der erste Schritt seitens der Produzenten oder deren Vertriebsleuten und Entwickler gemacht werden. Für diese Leute müßte das Durchstöbern der Foren eigentlich Pflichtlektüre sein, oder die Webmaste müßten die möglichkeit erhalten, den Herstellern direkt wichtige und interessante Treads zuzusenden.
Hans-Werner
@Hans-Werner
Das Thema hatten wir ja schon mal.
So ganz will mir deine Argumentation immer noch nicht einleuchten, was soll denn nun vereinheitlicht werden?
Motor? Wird schon: Mashima und Faulhaber sind zwei schöne Beispiele. GFN baut auch nicht in jeder Lok einen neuen Motor ein. Es gibt nunmal keinen Standardmotor, der in jede Lok passt, nix kostet und super Eigenschaften hat. Die meisten heute verbauten Motoren sind IMHO eigentlich für was anderes gedacht und passen auch in die Modellbahn. Die Miniaturisierung hat massenhaft Kleinstmotoren hervorgebracht.
Getriebe? Da werden immer wieder die gleichen Zahräder verbaut. Das beschert und dann oft so falsche Achstände, nur weil die Zahnräder gerade passen. Z.B. V60/V36
Getriebeblöcke? Die sind oft wegen den ganz unterschiedlichen Platzproblemen in den Loks verschieden. So sind für Dampfloks und Vt ganz unterschiedliche Konzepte gefragt.
Fahrwerke? Wurde auch schon von Arnold (bei irgendeiner Dampflok der letzten Jahre) und bei Minitrix Ludmilla vorgemacht. Bringt unmaßstäbliche Modelle hervor und ist nur begrenzt anwendbar.
Mit "falschen" Drehgestellen etc. macht man das ganz vielleicht 3 EUR billiger, hat sich aber einen prima Bärendienst erwiesen, man mögen nur mal die Miniclubfahrwerke betrachten!
Das ganze funktioniert nur bei Baureihen, wie es sie auch beim Vorbild gab (Elloks, modernere Drehgestelldieselloks, Einheitsdampfloks) und wird da von den Herstellern auch praktiziert.
Gleiches gilt für die in einem anderen Thread erwähnten Verbrennungstriebwagen, die aber konstrukionsbedingt keine große Herausforderung darstellen dürften, was den Antrieb anbelangt.
Elektronik? Die wird schon lange fertig zugekauft, siehe Twincenter. Die Platinchen sind teilweise sehr speziell geformt, wie soll man das vereinheitlichen? Ausserdem ist das ein Pfennigsartikel, den man in jeder besseren Elektronik-Klitsche (würde mich nicht wundern wenn Lenz, Uhlenbrock und Co. damit ihre Fertigung auslasten) fertigen lassen kann.

Es ist wohl sehr naiv zu glauben, Märklin, Fleischmann, Brawa und Arnold würden sich an einen Tisch setzten und das noch zum Vorteil des Kunden!
Was ist also denkbar? Ein Zulieferer trägt das Risiko und stellt für Mätrix, GFN, Brawa etc Getriebe und Motoren her. Und das billiger, als die Hersteller es selber können. Die Konstrukteuere bauen dann diese Blöcke in ihre neuen Modelle ein, wo die natürlich in die unterschiedlichsten Modelle reinpassen.
Erstmal wird sich so schnell dafür kein Zulieferer finden.
Und die Hersteller werden das natürlich blocken: Warum sollte ein Kunde dann noch einem bestimmten Hersteller den Vorzug geben, was ist mit der Kundenbindung? Ist doch eh überall das gleiche drinnen, das fährt alles gleich gut/schlecht, werden sie sagen, dann kaufe ich das eben billigste. Dann wird der Wettbewerb nicht über die Qualität, sondern über den Preis geführt. Das wird kein Hersteller mitmachen.
Was ist mit Innovationen. Wenn z.B. Mätrix den "Sinusantrieb" (Qualität sei mal dahingestellt) einbauen will, dann ist das wird das nix. Es gibt ja die "Standardteile" und die Mitbewerber sollen nun nicht gerade mit der eigenen Topentwicklung gefüttert werden.

Was wirklich Geld sparen kann sind Varianten eines Modells (oder Triebwagens). Jedes Modell hat eine bestimmte Lebensdauer am Markt, in dem eine vorher kalkulierte Stückzahl erreicht werden muss. Varianten können die Stückzahl erhöhen, siehe Brawa Ludmilla. Oder Fleischmann mit dem Vt795.

Edward
die Varianten bringen aber nur was, wenn man sie auch produziert.
Also Fleischmann, wo sind die hunderten privater V100? Die Werbe-BR101?
Also Trix, wo sind die privaten Taurusse und Taigatrommeln?
@Edward: Also mit Deinen Ausführungen bezügl. der Technik der Modelle gehe ich mit Dir konform, aber Kostenreduktion (hier durch "Synergieeffekte") ist nur ein marktwirtschaftliches Instrument.
Fakt ist, dass immer wieder der Eindruck entsteht, da wird am Markt vorbei produziert oder warum hält es kein Grossserienhersteller für nötig mal sein Gleissystem zu überarbeiten, etc., etc.
Nichtsdestotrotz glaube ich, dass dieses Thema so komplex ist, dass man darüber ein Buch schreiben könnte und dabei müsste man sich die gesamte Wertschöpfungskette bis hin zur Dividende der Anteilseigner anschauen.
Meint HeNdrik
Jau, meinen beiden Vorschreibern stimme ich voll und ganz zu.
Eine PEG-Taigatrommel fände auch ich klasse, bei der DB-V100 würde ich aber das Minitrixmodell vorziehen, da es zierlicher ist. Aber egal.
Kann es sein, dass da die Händler nicht mitziehen, d.h. sie wollen keine Varianten ordern?
Märklin habe ich auf der Messe bzgl. Gleissystem angesprochen, da wird kein Bedarf gesehen. Dann macht eben Peco den Umsatz.

Edward
nur zu dumm, daß es sich bei den Fahrzeugen um einen Weihensteffen-Kühlwagen und um den Bahnpost-Weihnachts-Container-Wagen handelt. Die sind doch schon in Unmengen produziert worden. Da ist doch nur die Bedruckung neu und sicher nicht aufwendig. Das rechtfertig mit Sicherheit nicht einen höheren Preis als bei HO, zumal ja doch viel teures Kunststoffmaterial gespart wird, wie früher immer beteuert wurde.
Gruß Holger
Hallo,

soso, Mätrix sieht keinen Bedarf bei N-Schienen. Dann war das, was jeder dachte (die großen Startpakete machen das Lager leer) leider falsch. Ich dachte schon, bald gibt es schöne Gleise von Minitrix. Also ein Betonschwellen-Flexgleis, vernünftige Weichen, vernünftige Optik, nicht so hohe "Stolperkanten" von Gleisen, sondern was feines zierliches. . Die Höhe der jetzigen Schienenprofile ist ja schon fast Trix-Express!
Dann hat sich das erledigt
Wie sagtest Du so schön Edward: dann macht Peco den Umsatz.

Peter A.
wozu brauchen wir neue Minitrix-Gleise (mit den kurzen und dadurch teueren Fitzelschienchen) wenn es doch PECO gibt.

@  Wolfgang

die Post-Museums-Shop-Leute hatten mir den Weihnachtsprospekt (höchst aktuell, wie man sieht) zugeschickt.

Gruß Holger

geister...:

(wolfgaNg)
ja bei ....
daß mir keiner das Lied weiter singt !

@ Holger
Ich habe gestern in alten Prospekten gewühlt
und Deinen Forumseintrag mit Ergänzungen an den PMS gemailt
( bis 1998 N billiger / 1999/2000 ausgeglichen /
  und dann ging es los ....
ja bei ....
daß mir keiner das Lied weiter singt !

@ Holger
Ich habe gestern in alten Prospekten gewühlt
und Deinen Forumseintrag mit Ergänzungen an den PMS gemailt
( bis 1998 N billiger / 1999/2000 ausgeglichen /
  und dann ging es los ....
Hallo zusammen,

habe im Trixprospekt die EVP gelesen, Minitrix wünscht sich 189€ für den Taurus. Frage: Bezahlt das irgendjemand? Wenn das Lokli so etwas über 100€ kosten würde, würde ich mir wahrscheinlich im Laufe der Zeit sogar die ÖBB und die DB - Variante leisten. Aber, das Wunschgeld der Firma Märklin hab ich dafür nicht übrig, da fahr ich lieber irgendwo hin und freu mich an Landschaft und gutem Essen.

mfG Raily
gesunde und nahrhafte Einstellung  


Nur registrierte und eingeloggte User können Antworten schreiben.
Einloggen ->

Noch nicht registriert? Hier können Sie Ihren kostenlosen Account anlegen: Neuer N-Liste Account





Zum Seitenanfang

© by 1zu160.net;