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THEMA: Fleischmann BR 23 Räder scheifen
THEMA: Fleischmann BR 23 Räder scheifen
heinz-becker - 30.01.11 21:53
Hallo,
ich bin letzte Woche gündtig an eine Fleischmann Dampflok BR 23 (Artikelnummer 7123) gekommen. Schöne Lok.
Aber: Wenn sie fährt, schleifen die drei großen Radsätze der Lok sehr oft nur über die Gleise, ohne sich zu drehen. Ich hab die Lok gestern und heute mehrmals zerlegt und das Gestänge justiert - ohne Erfolg. Irgendwie und irgendwo verkannten sich die Räder oder bleiben kurz hängen, aber ich finde einfach nichrt heraus, woran es liegen könnte.
Gibt es da was, wie das Problem zu lösen ist? Wäre dankbar um hilfreiche Antworten.
Grüße
heinz-becker
ich bin letzte Woche gündtig an eine Fleischmann Dampflok BR 23 (Artikelnummer 7123) gekommen. Schöne Lok.
Aber: Wenn sie fährt, schleifen die drei großen Radsätze der Lok sehr oft nur über die Gleise, ohne sich zu drehen. Ich hab die Lok gestern und heute mehrmals zerlegt und das Gestänge justiert - ohne Erfolg. Irgendwie und irgendwo verkannten sich die Räder oder bleiben kurz hängen, aber ich finde einfach nichrt heraus, woran es liegen könnte.
Gibt es da was, wie das Problem zu lösen ist? Wäre dankbar um hilfreiche Antworten.
Grüße
heinz-becker
Karl - Michael - 30.01.11 21:58
Hallo ich tippe mal auf verharztes Öl, ist bei den Fleischmann Dampfern ja nicht neues., und dann sitzen die Triebachsen fest.
Gruß von Karl - Michael
Gruß von Karl - Michael
Hallo Heinz-Becker,
versuch doch mal die Lok ohne Kuppelstange fahren zu lassen, dann siehst du ob es wegen der Kuppelstange klemmt oder ob es vielleicht an den Lagern liegt.
versuch doch mal die Lok ohne Kuppelstange fahren zu lassen, dann siehst du ob es wegen der Kuppelstange klemmt oder ob es vielleicht an den Lagern liegt.
heinz-becker - 30.01.11 22:07
Also verharzt is da nix. Ich habe die Lok auch schon ohne das Gestänge fahren lassen, da waren die Probleme nicht. Ich vermute, dass es an den beiden äußeren der drei großen Radsätze liegen muss, aber ich habe da auch schon den ganzen Nachmittag rumgedicktort und bin nicht weitergekommen.
Hallo Heinz-Becker,
dann sind die Räder wohl leicht verdreht, so dass die Stange klemmt. Da kann man nur geduldig bleiben und versuchen das Ganze zu richten :(
dann sind die Räder wohl leicht verdreht, so dass die Stange klemmt. Da kann man nur geduldig bleiben und versuchen das Ganze zu richten :(
heinz-becker - 31.01.11 10:01
Guten Morgen,
tja, da steckt der Wurm drin. Ich werde wohl heute abend noch mal am der Gestängejustierung arbeiten müssen.
heinz-becker
tja, da steckt der Wurm drin. Ich werde wohl heute abend noch mal am der Gestängejustierung arbeiten müssen.
heinz-becker
Hallöchen,
da an dieser Lok der Antrieb im Tender sitzt, ist hier nicht noch zusätzlich auf irgendwelche richtige Stellungen von Zahnrädern zu achten, was die Sache eigentlich einfacher macht.
Wenn sich die Räder nur ohne montiertem Gestänge normal drehen, dann wäre noch zu testen, wie die Situation ist, wenn das Gestänge jeweils nur auf einer Seite montiert ist, also nur auf der linken bzw. nur auf der rechten Seite. Sofern in beiden Fällen immer noch alles rund läuft, dann liegt es in der Tat am Versatz der beiden Räder auf irgend einer der drei Achsen. Da ist dann wie gesagt sehr viel Geduld angesagt...
Aber falls es bei nur einseitig montiertem Gestänge auch bereits klemmt, dann liegt die Ursache am Gestänge selbst und es wäre sinnvoll zu prüfen, ob dort irgend etwas ggf. verbogen oder zu schwergängig ist.
Gruß
Horst
da an dieser Lok der Antrieb im Tender sitzt, ist hier nicht noch zusätzlich auf irgendwelche richtige Stellungen von Zahnrädern zu achten, was die Sache eigentlich einfacher macht.
Wenn sich die Räder nur ohne montiertem Gestänge normal drehen, dann wäre noch zu testen, wie die Situation ist, wenn das Gestänge jeweils nur auf einer Seite montiert ist, also nur auf der linken bzw. nur auf der rechten Seite. Sofern in beiden Fällen immer noch alles rund läuft, dann liegt es in der Tat am Versatz der beiden Räder auf irgend einer der drei Achsen. Da ist dann wie gesagt sehr viel Geduld angesagt...
Aber falls es bei nur einseitig montiertem Gestänge auch bereits klemmt, dann liegt die Ursache am Gestänge selbst und es wäre sinnvoll zu prüfen, ob dort irgend etwas ggf. verbogen oder zu schwergängig ist.
Gruß
Horst
heinz-becker - 31.01.11 13:52
Also wenn ich die Lok über eine etwas raue Oberfläche schiebe, drehen sich die Räder ohne Probleme. Schiebt der Tender die Lok aber aus eigener Kraft über die Gleise, drehen sich die Räder anscheinend nicht korrekt, zumindest eines bleibt für einen kurzen Miment stehen und dann stimmt die ganze Abstimmung des Gestänges nicht mehr. Die beiden äußeren Radsätze sind dann nicht mehr synchron.
Hallo
Wenn das auch ohne montiertem Gestänge so ist, dass sich mindestens ein Rad schwerer dreht und gelegentlich stehen bleibt, wenn die Lok vom Tender aus geschoben wird, dann liegt die Ursache eindeutig doch am verharzten Öl, so wie bereits in Antwort Nr. 1 beschrieben. Das kommt gerade bei Fleischmannloks leider sehr oft vor.
Gruß
Horst
Wenn das auch ohne montiertem Gestänge so ist, dass sich mindestens ein Rad schwerer dreht und gelegentlich stehen bleibt, wenn die Lok vom Tender aus geschoben wird, dann liegt die Ursache eindeutig doch am verharzten Öl, so wie bereits in Antwort Nr. 1 beschrieben. Das kommt gerade bei Fleischmannloks leider sehr oft vor.
Gruß
Horst
Zitat
dann wäre noch zu testen, wie die Situation ist, wenn das Gestänge jeweils nur auf einer Seite montiert ist, also nur auf der linken bzw. nur auf der rechten Seite.
... das wird nicht aussagekräftig funktionieren - Gekuppelte Achsen (ohne Getriebe) brauchen den Versatz beider Stangen um 90°
... nur eine Seite mit Stangen führt automatisch zu hakeln und klemmen der Radsätze ...
... gibt es da ein Gewicht im Lokkessel ?
heinz-becker - 31.01.11 21:27
Guten Abend.
Versteh ich nicht. Welche beiden Stangen? 90°?
Ja, gibts, der Kessel ist komplett ausgefüllt.
Grüße
heinz-becker
Zitat
Gekuppelte Achsen (ohne Getriebe) brauchen den Versatz beider Stangen um 90°
... nur eine Seite mit Stangen führt automatisch zu hakeln und klemmen der Radsätze ...
Versteh ich nicht. Welche beiden Stangen? 90°?
Zitat
... gibt es da ein Gewicht im Lokkessel ?
Ja, gibts, der Kessel ist komplett ausgefüllt.
Grüße
heinz-becker
Der Widerstand ohne Treibstangen ist natürlich geringer.
Versuche trotzdem mit Waschbenzin oder Feuerzeugbenzin (und nur damit) die Lager zu reinigen. Einfach was mit dem Pinsel auftragen und dann bewegen. Das half bei all meinen Sorgenkindern. Fleischmann-Loks haben da echt ein Problem wenn sie nicht länger bewegt wurden.
Versuche trotzdem mit Waschbenzin oder Feuerzeugbenzin (und nur damit) die Lager zu reinigen. Einfach was mit dem Pinsel auftragen und dann bewegen. Das half bei all meinen Sorgenkindern. Fleischmann-Loks haben da echt ein Problem wenn sie nicht länger bewegt wurden.
Zitat
Versteh ich nicht. Welche beiden Stangen? 90°?
Die Kuppelstange verbindet "kuppelt" hier alle 3 großen Räder jeder Seite.
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/08/Walschaerts_motion.gif
Versatz von 90° heißt, das zwischen der linken und der rechten Kuppelstange eine andere Einbaulage zu beachten ist - diese beträgt immer 90° (beim Vorbild bei Dreizylinderloks auch 120°).
... wenn die Kuppelstange der einen Seite entweder ganz unten oder ganz oben ist, muß die Kuppelstange der anderen Seite entsprechend um 90° versetzt sein. Das heißt hier: entweder stehen die Kurbelzapfen dann im vorderen oder hinteren "Totpunkt" - also exakt auf höhe Achsmitte in vorderer oder hinterer Endlage.
Wenn dieser 90° Versatz nicht eingehalten wird, kann es zu dem hakelnden Lauf kommen - und bei nur einseitig montierter Kuppelstange passiert diese Hakelei regelmäßig: die Lok ist nicht lauffähig - bzw. die Räder "klemmen" und drehen sich nicht mit ...
http://de.wikipedia.org/wiki/Dampflokomotive#Steuerung
Zitat
Ja, gibts, der Kessel ist komplett ausgefüllt.
dann könnten noch die Stromabnehmer zu stark an den Rädern anpressen ...
Hallo heinz-becker,
das Gestänge links und rechts an der Lok ist doch mit Stiften in den Rädern befestigt. Diese haben gegeneinander (also recht Seite zu linke Seite) einen "Versatz" von 90°. Wenn auf einer Seite an einer Achse die Befestigung "oben" steht, steht sie auf der anderen Seite entweder "vorn" oder "hinten". Damit soll der sog. Totpunkt auf einer Seite durch die maximale Kraft auf der anderen Seite aufgehoben werden.
Wenn du also auf einer Seite das Gestänge abbaust, fehlt auf der anderen Seite die Gegenkraft.
Das war damit gemeint.
Ich hoffe, ich konnte mich verständlich ausdrücken.
Bester MobaGruß
Gerhard
P.S. Fahr mal Fahrrad nur mit einem Bein - dann musst du auch immer den "Totpunkt" mit Schwung überwinden und es bleibt eine holprige Sache (wobei bei den Pedalen des Rads ein 180°-Versatz ist - wegen der Bewegung der Beine)
das Gestänge links und rechts an der Lok ist doch mit Stiften in den Rädern befestigt. Diese haben gegeneinander (also recht Seite zu linke Seite) einen "Versatz" von 90°. Wenn auf einer Seite an einer Achse die Befestigung "oben" steht, steht sie auf der anderen Seite entweder "vorn" oder "hinten". Damit soll der sog. Totpunkt auf einer Seite durch die maximale Kraft auf der anderen Seite aufgehoben werden.
Wenn du also auf einer Seite das Gestänge abbaust, fehlt auf der anderen Seite die Gegenkraft.
Das war damit gemeint.
Ich hoffe, ich konnte mich verständlich ausdrücken.
Bester MobaGruß
Gerhard
P.S. Fahr mal Fahrrad nur mit einem Bein - dann musst du auch immer den "Totpunkt" mit Schwung überwinden und es bleibt eine holprige Sache (wobei bei den Pedalen des Rads ein 180°-Versatz ist - wegen der Bewegung der Beine)
heinz-becker - 02.02.11 13:23
Hallo,
vielen Dank für die vielen Tipps. Der 90°-Versatz war genau der Knackpunkt und des Rätsels Lösung. Jetzt rollt die Lok wieder tadellos.
Ein Hoch auf dieses Forum und seine Mitglieder!).png)
Grüße
heinz-becker
vielen Dank für die vielen Tipps. Der 90°-Versatz war genau der Knackpunkt und des Rätsels Lösung. Jetzt rollt die Lok wieder tadellos.
Ein Hoch auf dieses Forum und seine Mitglieder!
Grüße
heinz-becker
Beitrag editiert am 02. 02. 2011 13:28.
Hallo alle zusammen,
grundsätzlich ist das hier geschriebene mit dem 90-Grad-Versatz, auch bei den Modellen richtig.
Wichtiger ist aber, daß die Räder einer Seite eben immer die gleiche Stellung haben und die Räder der anderen Seite entsprechend dazu gleich.
Ob dann zwischen den Seiten ein Versatz von 93 Grad oder 87 Grad besteht ist vom Lauf her wieder eher zweitrangig - das ist eine rein optische Sache, die aber im Betrieb keiner sieht/sehen kann.
Gruß aus Freising
Christian Strecker
grundsätzlich ist das hier geschriebene mit dem 90-Grad-Versatz, auch bei den Modellen richtig.
Wichtiger ist aber, daß die Räder einer Seite eben immer die gleiche Stellung haben und die Räder der anderen Seite entsprechend dazu gleich.
Ob dann zwischen den Seiten ein Versatz von 93 Grad oder 87 Grad besteht ist vom Lauf her wieder eher zweitrangig - das ist eine rein optische Sache, die aber im Betrieb keiner sieht/sehen kann.
Gruß aus Freising
Christian Strecker
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