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THEMA: DCC Profile für meine Loks?

THEMA: DCC Profile für meine Loks?
Startbeitrag
hsiegeln - 24.01.11 13:37
Hallo,

als digitaler Einsteiger frage ich mich, ob es bereits irgendwo eine Referenz gibt, welchen CV man wie belegt, um eine "schöne" Fahrweise der Loks zu bekommen (jaja - das mag im Auge des Betrachters liegen, aber ich sehe die Welt halt auch mal gerne mit anderen Augen ). Ich bin momentan noch mit dem Umrüsten beschäftigt, aber werde danach wohl an die CVs ran müssen, um Anfahr-, Bremsgeschwindigkeit, etc. anzupassen.

Danke,

Hendrik

Hi!
Das wäre zu schön, aber ich glaube nicht, dass es sowas gibt. Das liegt wohl daran, dass jede Lok, auch völlig baugleiche, immer ein wenig unterschiedlich ist. Sei es das Getriebe oder der Motor.
Ich habe schon einige völlig baugleiche Loks mit ein und demselben Decoder ausgerüstet, aber bis auch einzelne CV-Ausnahmen waren da immer Unterschiede.
Gerade, weil man digital solche Feinheiten rausarbeiten kann, muss man sich schon die Mühe machen und jede Lok einzeln einrichten. So viele CV sind das ja nun nicht, die unbedingt nötig sind für individuelle Anpassungen, 2, 3, 4, 5, 6 wären da die Wichtigsten.

Viele Grüsse
Mathi
Hallo Hendrik,

als digitaler Einsteiger ist es wichtig, die Anleitungen der Hersteller genau durchzulesen - damit das Forum nicht von jedem einzelnen digital-Einsteiger mit unnötigen Standardfragen zugemüllt wird.

Klingt hart - aber das Forum hat auch eine Suchfunktion - ich brauche nicht hundertemal die CV - Kurbelei-Fragen ...

Es gibt keine "Standardwerte" - dafür sind die Motore, das Fahrverhalten und die Bremswege (deine zur Verfügung stehende Gleislänge , die Zuggeschwindigkeit usw.) zu unterschiedlich ...

gaga

Danke Mathi - damit kann ich was anfangen.
Hallo Hendrik,
ich nutze die Software von Freiwald, da kannst ab der Silver-Edition eine Lok einmessen, die fährt dann (wenn gewollt) mit der Vorbildgeschwindigkeit.
Meines Erachtens sieht das sehr gut aus.
Gruß
Günter
Hallo Hendrik

fährst du nur mit Handregler oder auch über PC? Wenn eine Verbindung zum PC über Interface existiert, könnte ich dir demnächst (sobald die Feinsabstimmung fertig ist) ein Programm zur Verfügung stellen, welches es ermöglicht, anhand von verschiedenen Faktoren die Loks ohne zusätzliche teure Steuerungssoftware zu programmieren (auf gut deutsch, die CVs schreiben).
Man wird über eine einfache Eingabemaske z.B. Höchstgeschwindigkeit, Anfahr- und Bremsverzögerung, etc. eingeben können und danach wird die Lok automatisch programmiert. Benötigt werden lediglich 3 Schaltgleise bzw. Impulsgeber in den Gleisen oder aber Belegtmeldeabschnitte.
Sobald das ganze "serienreif" ist, werde ich das hier noch offiziell verkünden.

Viele Grüße
Tomi
Hallo Hendrik,

der Train Programmer von Freiwald  bietet die Möglichkeit, Profile zu erstellen und abzuspeichern. Auf der Fundgrube-Seite von Freiwald gibt es auch vorgefertigte Profile zum Download, die man in den Train Programmer einbinden kann.
Ich habe diese Möglichkeit allerdings bisher noch nicht genutzt.
Vielleicht ist das einen Versuch wert.   http://www.freiwald.com

Viele Grüße
Bernd
Hallo,

einfach mal ein wenig spielen, außer Anfahr-, Brems- und Endgeschwindigkeit braucht man bei 98% der Loks eh nichts einzustellen. Und selbst diese Parameter sind sehr stark von persönlichen Vorlieben abhängig.
Es ist beim "Spielen" nicht jedermanns Sache, wenn man den Regler im Nofall auf 0 zudreht und die Lok fährt vorbildgerecht noch durch den halben Bahnhof und nimmt alles, was im Weg ist mit, bis sie endlich steht. Kann man machen, muss man aber nicht

Servus
Manfred
Hallo,

@Tomi: aktuell fahre ich noch mit Handregler, werde aber später mit PC Unterstützung fahren. An der Lösung bin ich sehr interessiert :)

@Bernd: danke für den Tip! Werde ich mir mal anschauen. Mir ging es schlicht darum, ob es Erfahrungen gibt, welches Modell mit welchen Parametern in den grundlegenden Eigenschaften "vernünftig" im Vergleich mit anderen Modellen fährt. Übertreibungen im konkreten Anfahr- oder Bremsverhalten im Verlgeich zum Vorbild sind auf meiner Anlagengröße natürlich nötig - ich kann den ICE Anhalteweg aus Höchstgeschwindigkeit wohl kaum Maßstabgerecht nachstellen. Aber im direkten Vergleich sollten die Charakteristika der Vorbilder sichtbar werden.  Aktuell fahren meine umgerüsteten Dampf-, Diesel- und E-Loks nämlich alle ziemlich gleich. Anhand der Profile kann man dann die (relativen) Unterschiede der Modelle einfacher Umsetzen - oder ich habe zumindest einen guten Startpunkt.

@Manfred: da stimme ich Dir zu. (Fine-)Tuning gehört nun auch zum Geschäft :)

Gruß,

Hendrik
Hallo Hendrik,
so schön so eine Datenbank wäre - zum einen haben die Modelle Serienstreuungen, zum anderen gibt es auch bei unter gleicher Artikelnummer vertriebenen Modellen im Laufe der Produktion Änderungen, die z. T. deutlichen Einfluß auf die Laufeigenschaften haben.

Gerade die o.g. CVs 2-6 halte ich persönlich für die uninteressanteren, und bevor ich gleich wieder niedergemacht werde, möchte das mal begründen:

Es wird ja recht häufig diskutiert, wie die Endgeschwindigkeit der Modelle auszusehen hat. Die NMRA "erlaubt" sogar von einer 60%ige Überhöhung. Solange Du nur den Größenmaßstab skalierst und die Modellzeit beim eigentlichen Fahren gegenüber der Realzeit unskaliert läßt, sollte diese Geschwindigkeitsüberhöhung unterbleiben. Ich persönlich finde es optisch einfach nicht so schön, denn die Gleisanlagen sind ohnehin schon verkürzt, und dann wird selbst eine "gemütliche" Lok wie eine KÖF optisch zur Rennmaschine.

Weiterhin sind gerade die Geschwindigkeits-CVs auch je nach Hersteller Fahrspannungsabhängig, d. h. eine Empfehlung gilt nur für eine konkrete Gleisspannung. Die Werte sind auch nicht von einem auf einen anderen Decoder-Hersteller übertragbar.

Anfahr- und Bremsverzögerungen sind auch in gewissen Grenzen eine Frage des persönlichen Geschmacks und der Größe der Anlage.

Die eigentlich interessanten CVs sind eher die, die den Motor "kultivieren" sollen. Aber auch hier gilt, daß Serienstreuungen es unmöglich machen, verbindliche Infos bereitzustellen.

In den von mir bereitgestellten Umbauanleitungen habe ich zwar CVs angegeben, diese sind aber eher als Basis für eigene Feineinstellungen gedacht und keineswegs verbindlich.

Viele Grüße,
Torsten
Hi!
Naja, unterm Strich kommt das alles aufs Gleiche raus:
Man kann nicht alles über einen Kamm scheren, mit der Zeit und Erfahrung weiss man, wo an welchen CV etwas geschraubt werden muss.
Mit CV2-6 stellt man sich die selbst gewünschten Fahrleistungen ein und dann kann man Pö a Pö an die Feinjustierung des jew. Motors rangehen, wenn das erforderlich sein sollte und die Lok nach Justage der Grundwerte nicht zufriedenstellend mit den Motorparametern laufen will.
Wenn man sich diese Werte für jede Lok katalogisiert, kann man später immer wieder drauf zugreifen. Oft ist es aber auch so, dass man später immer mal wieder irgendetwas an den Einstellungen verändert, obwohl man zuvor eigentlich zufrieden war. Auch ändern Loks im Laufe der Zeit ihre Fahreigenschaften, sei es durch Verschleiss oder ungenügendes Einfahren.

Viele Grüsse
Mathi
@9
Hallo Torsten,

die CVs 2-6 mögen bei rein manuellem Betrieb uninteressanter als die Motorkennline sein. Bei Automatikbetrieb (Zentrale oder PC) sind  sie sicher eben so wichtig, wie die CVs für die Motorkennline.
Ein Automatikbetrieb mit mehereren Loks wäre ohne die Voreinstellungen im Dekoder für das Anfahr- u. Bremsverhalten wegen der dann notwendigen Menge feinstufiger Steuerdaten nicht in der Lage, zeitgerechte Abläufe durchzuführen.
Dadurch bleibt einer Automatik nur die Vorgabe von Geschwindigkeiten, die der Dekoder in der Lok dann selbst durch Beschleunigung oder Bremsen ansteuert.
Leider legen manche Hersteller auf die CVs für Anfahren und Bremsen viel zu wenig Wert, denn mit den oft nur wenigen Schritten sind die Unterschiede viel zu grob.
Ein Beispiel: Ein RMX990 hat in einer Minitrix V60 bei gleicher Ausgangsgeschwindigkeit mit einer CV4=3 ca. 30cm und mit CV4=4 ca. 50cm Bremsweg. Mit einer Stufe Unterschied ein knapp 70% längerer Bremsweg ist eindeutig zuviel.

Es grüßt RainerNRW
Hallo Hendrik
Zitat

aktuell fahre ich noch mit Handregler, werde aber später mit PC Unterstützung fahren

dann wäre die Software ideal. Sollte kein PC vorhanden sein, gäbe es aber auch eine Möglichkeit mit einem Interface (ist noch in der Entwicklung), welches es ermöglicht, ohne PC-Steuerung die Software zu nutzen.
Ich gebe dir bescheid, wenns soweit ist.

Hallo Torsten
Zitat

Anfahr- und Bremsverzögerungen sind auch in gewissen Grenzen eine Frage des persönlichen Geschmacks und der Größe der Anlage.

Richtig. Und hinzu kommt noch: je nach Betrieb der Anlage, also PC-gesteuert oder per Handregler, kann es sogar hinderlich sein, eine solche Verzögerung einzustellen.

Zitat

Die eigentlich interessanten CVs sind eher die, die den Motor "kultivieren" sollen. Aber auch hier gilt, daß Serienstreuungen es unmöglich machen, verbindliche Infos bereitzustellen.

Auch das ist richtig. Aber hier kommt dann in gewissen Bereichen die genannte Software zum Zuge: hier werden nämlich nicht nur die üblichen Messungen durchgeführt (Fahrzeit zwischen zwei Punkten) sondern mit entsprechender Hardware auch Strommessungen durchgeführt, die das Kultivieren wieder etwas einfacher machen.
Des Weiteren sind mit der Software sogar 1:1-Kopien auf andere Lokdecoder möglich. Auch wenn ich der Meinung bin, dass viele Loks mit den Grundeinstellungen der Decoder schon ganz ordentlich laufen, gibts ja immer wieder die Nachfrage nach Verbesserungen. Und genau hier liegt der Vorteil der Kopie. Denn man kann schon eine ganze Menge Zeit sparen, wenn man bei ähnlichen Loks schonmal das ein oder andere fix und fertig "im Decoder hat".

Hallo Rainer
Zitat

Dadurch bleibt einer Automatik nur die Vorgabe von Geschwindigkeiten, die der Dekoder in der Lok dann selbst durch Beschleunigung oder Bremsen ansteuert.

Beziehst du das auf eine PC-Steuerung? Das wäre dann eher genau anders herum. Eine eingestellte Verzögerung im Decoder würde einer Steuerung über PC ziemlich stark ins Handwerk pfuschen. Bei entsprechender Größe der einzelnen Abschnitte würde sich das zwar wieder relativieren, aber für einen großteil der Modellbahner gilt das nicht.
Eventuell habe ich das aber auch nur falsch verstanden und du beziehst das auf eine hardware-basierende Automatik?

Viele Grüße
Tomi
hallo
wie Verhält es sich mit der Khz Steuerung?Für welchen Motor welche Frequenz?
Gibt es da schon eine Aufstellung?
Grüße Flo
Hallo Rainer,
Zitat

die CVs 2-6 mögen bei rein manuellem Betrieb uninteressanter als die Motorkennline sein. Bei Automatikbetrieb (Zentrale oder PC) sind  sie sicher eben so wichtig, wie die CVs für die Motorkennline.
Ein Automatikbetrieb mit mehereren Loks wäre ohne die Voreinstellungen im Dekoder für das Anfahr- u. Bremsverhalten wegen der dann notwendigen Menge feinstufiger Steuerdaten nicht in der Lage, zeitgerechte Abläufe durchzuführen.


verstehst Du mich absichtlich falsch? Genau darum geht es mir doch. Was nutzt Dir z. B. eine Vorgabe von Geschwindigkeits-, Beschleunigungs- und Verzögerungswerten, wenn die eben für Deine Anforderungen überhaupt nicht passen. Die Einstellungen, die dem Motor ein möglichst gescheites Laufverhalten beibringen sind es nämlich, die interessieren.

Tomi,
Zitat

Hallo Rainer

Zitat


Dadurch bleibt einer Automatik nur die Vorgabe von Geschwindigkeiten, die der Dekoder in der Lok dann selbst durch Beschleunigung oder Bremsen ansteuert.


Beziehst du das auf eine PC-Steuerung? Das wäre dann eher genau anders herum. Eine eingestellte Verzögerung im Decoder würde einer Steuerung über PC ziemlich stark ins Handwerk pfuschen.

Welche Steuerung macht denn sowas? Nur über die eingestellten Beschleunigungs- und Verzögerungswerte lassen sich doch intern feinabgestufte Geschwindigkeitsstufen (die sich u. U. nicht mal auf die wenigen Fahrstufen abbilden lassen) sinnvoll nutzen. Außerdem ist ja auch die Bandbreite für die Datenübertragung nicht so üppig, daß man sich den Luxus leisten würde, jeden Kleinsch... quasi manuell dem Decoder einzutrichtern. Vielmehr geht ist doch das Problem, innerhalb der eigenen Anlage die Fahrzeuge so einzumessen, daß die Steuerung mit den Fahrzeugen klarkommt. Und genau da bin ich wieder an dem ursprünglichen Punkt, nämlich, daß genau hierfür die Bedürfnisse recht individuell sind.

Momentan steuere ich meine Fahrzeuge tatsächlich manuell. Sofern ich aber die Beschleunigung/Verzögerung brutal abschalte, bekomme ich selbst mit meinen Zimos kein so "seidiges" Verhalten mehr hin, als wenn der Decoder das intern macht.

Gruß,
Torsten
Hallo Flo,
Zitat

hallo
wie Verhält es sich mit der Khz Steuerung?Für welchen Motor welche Frequenz?
Gibt es da schon eine Aufstellung?
Grüße Flo


ich habe bisher noch jeden Motor mit hoher Frequenz (je nach Decoder 15..40kHz) angesteuert, die Unterschiede sind innerhalb dieses Frequenzbereichs eher vernachlässigbar (zumindest, was meine Modelle angeht).

Wenn Du Modelle mit grottigen Motoren hast (z. B. viele ältere mit Dreipol-Motor und verschiedenste aktuelle Fleischmann) kannst Du leider übers Feintuning meist auch nicht mehr viel retten.

Viele Grüße,
Torsten
Hendrik,
um mal wieder auf die ursprüngliche Frage zurückzukommen: Wenn Du tatsächlich ein Modell hast, das Du überhaupt nicht zur Raison bekommst, dann macht es noch am meisten Sinn, im Forum mal gezielt um Hilfe zu fragen, allerdings unter möglichst genauer Angabe, was Du da hast (Modell, Baujahr, Decoder).

Viele Grüße,
Torsten
Hallo Flo
bezüglich Frequenz geben meist auch die Hersteller eine Info, was für welchen Motor eingestellt werden soll.

Hallo Torsten
es geht darum, wenn eine Anlage über PC gesteuert werden soll. Und zwar so, dass die Züge punktgenau halten. Ich gebe dir ein Beispiel:
du hast einen Gleisabschnitt von einem Meter. Die Anfahr- und Bremsverzögerungen im Decoder sind auf 0 gesetzt. Die Software übernimmt nun die Verzögerungen unabhängig vom Decoder. In der Software ist für diesen einen Meter Gleisabschnitt ein Bremsweg von exakt einem Meter angegeben. Der Zug erreicht den Anfang des Abschnitts und wird anhand der in der Software eingegebenen bzw. vorhandenen Informationen (was die Verzögerung betrifft) herunter gebremst. Der Zug steht also nach exakt einem Meter am Ende des Abschnitts.
Gehen wir mal davon aus, dass wir mit 28 Fahrstufen unterwegs sind. Der Bremsabschnitt wird (einfach dargestellt) in 28 Teile geteilt. In jedem der 28 Teile wird eine (theoretisch) Fahrstufe zurück geschaltet. Somit ist bei Fahrstufe 0 der letzte Teil erreicht. Das ist also, wie eben geschrieben, das Ende des Abschnitts.
Gehen wir nun davon aus, dass der Decoder eine Bremsverzögerung eingestellt hat. Der Zug fährt in den ersten der 28 Teile des Abschnitts ein, der Decoder reduziert entsprechend der eingestellten Bremsverzögerung die Geschwindigkeit. Ist diese Geschwindigkeitsreduzierung aber so "träge", dass die Fahrstufe 27 erst erreicht wird, wenn der Zug schon in dem Bereich ist, in dem die Software schon die Fahrstufe 26 gesendet hätte und sich das ganz bis zur letzten Fahrstufe durchzieht, dann steht der Zug viel später als nach der in der Software hinterlegten Bremsstrecke.
Ähnlich ist es auch bei der Beschleunigung. Hier ist es dann so, dass ein Zug eventuell noch gar nicht die in der Software eingestellte Geschwindigkeit erreicht hat. Dies kann dazu führen, dass ein Zug dann an falscher Stelle wieder zum stehen kommt, da ja "Soll" und "Ist" nicht überein gestimmt haben.
Das ganze wird mit BiDi (Railcom etc.) in Zukunft natürlich nicht mehr ganz so dramatisch sein, aber bis dahin vergeht ja noch ein bisschen Zeit.

Viele Grüße
Tomi
Nachtrag:
Zitat

Außerdem ist ja auch die Bandbreite für die Datenübertragung nicht so üppig, daß man sich den Luxus leisten würde, jeden Kleinsch... quasi manuell dem Decoder einzutrichtern.

Warum nicht? Solange es funktioniert, leiste ich mir den Luxus.

Viele Grüße
Tomi
@14
Hallo Thorsten,
Zitat

verstehst Du mich absichtlich falsch?


Wenn Du selbst von interessanteren und uninteressanteren CVs schreibst
und ich das relativiere, kann man das wohl kaum als absichtliches Missverständnis werten.
Ich habe es so verstanden, dass wir prinzipiell das Gleiche meinen, es nur unterschiedlich bewerten.

@Andere
Einigen anderen Meinungen möchte ich allerdings klar widersprechen.
Dass für mehr als 2 bis 4 gleichzeitig fahrende Loks die Anfahr- u. Bremsverzögerungen durch Befehlssteuerung von der Digitalzentrale möglich sein soll, ist eine Illusion.
Die einzige bisher in der Realität zufriedenstellende Betriebsweise stellt frühzeitig eine Geschwindigkeit der Lok ein, die beim Bremsen auf eine geringere Geschwindigkeit und anschließend mit Auslauf der Geschwindigkeit Null jede beliebige Bremsstrecke mit einigermassen realisteschem Fahrverhalten nur durch die Dekodereinstellungen bietet. Die dafür zum möglichst richtigen Zeitpunkt erforderlichen 3 Geschwindigkeitsbefehle sind auch bei größeren Anlagen mit mehr als 5 gleichzeitig fahrenden Zügen zu bewältigen.
Wer auf die eingangs erwähnte zentrale Steuerung der Anfahr- u. Bremsverzögerungen setzt, sieht sich enttäuscht, wenn mit der Hereinname jedes weiteren Zuges in die automatische Steuerung vieles, was vorher stimmte, nicht mehr passt.

Aber bitte, wer will, möge diese Erkenntnis selbst gewinnen.

EDIT: Die dezentrale Verwendung von Bremsmodulen/Dioden usw. ist nicht das, was ich in diesem Kontext mit automatischer Steuerung meine.

Es grüßt RainerNRW

Hallo Rainer
Zitat

Dass für mehr als 2 bis 4 gleichzeitig fahrende Loks die Anfahr- u. Bremsverzögerungen durch Befehlssteuerung von der Digitalzentrale möglich sein soll, ist eine Illusion.

wieso das denn? Selbst mit 128 Fahrstufen gibts bei der Anzahl von Loks keine großen Probleme. Es kommt natürlich auch immer auf die einzelnen Komponenten bzw. die Zentrale an. Desweiteren ist das Steuerungsprogramm nicht ganz zu vernachlässigen. Fakt ist, dass ich im Normalbetrieb (28 Fahrstufen) eine Bremsgenauigkeit im Millimeterbereich habe. Voraussetzung hierfür ist natürlich ganz klar, dass die Loks entsprechend korrekt und penibel eingemessen sind. Ist das nicht der Fall, kommen schon gut und gerne mal Ungenauigkeiten im Bereich von mehreren Zentimetern zustande.
Vielleicht noch eine Info zu meiner Testanlage, auf welcher diese Kenntnisse basieren: Aktuell 12 gleichzeitig fahrende Züge. Und mit fahrende Züge ist nicht gemeint, dass die schön brav hintereinander her fahren. Ich will damit sagen, dass hier ein reger Datenverkehr herrscht.

Natürlich muss man immer alle Komponenten berücksichtigen. Mir sind schon Anlagen "unter die Finger" gekommen, bei denen war das, was du schreibst, an der Tagesordnung. Nämlich je nach Betrieb ein heilloses durcheinander, da Züge Bremswegverlängerungen von mehr als 30 cm hatten. ABER: auch hier konnte Abhilfe geschaffen werden.

Eventuell kann ich dir ein paar Tipps geben, wenn du mir verrätst, welche Komponenten und welche Software du einsetzt?

Viele Grüße
Tomi

Ergänzung: Im übrigen ging es ja auch eher mehr darum, dass eine im Decoder eingestellte Verzögerung u.U. eine negative Auswirkung auf den Bremsweg haben kann, wenn mit einer Software gesteuert wird.
Hallo Zusammen
aufgrund einer großen Nachfrage bezüglich der Software zum programmieren der Decoder bzw. dem Interface hier eine kurze Info:
die Software stelle ich vermutlich kostenfrei zur Verfügung (natürlich gibts nichts gegen Spenden für den Programmierer einzuwenden )
Die Hardware (Interface) wir nach aktuellem Stand nicht käuflich zu erwerben sein, jedoch ist der Schaltplan so einfach gestaltet, dass selbst ein Aufbau auf Lochrasterplatinen kein Problem sein wird. Sollten hier noch mehr Anfragen eingehen, kann man auch darüber nachdenken, eine angemessene Stückzahl anfertigen zu lassen. Aber wie bereits geschrieben, ist das "Interface" noch in der Erprobung bzw. Entwicklung.

Und zur Frage, ob man damit auch Züge steuern kann:
NEIN, es geht lediglich darum, die Einstellung der Decoder so einfach wie möglich zu gestalten und die Fahreigenschaften einer Lok im Zusammenhang mit dem Decoder zu optimieren, und das OHNE Verwendung von CVs.
Und das "Interface" ist AUSSCHLIESSLICH nur in Zusammenhang mit dieser Software zu gebrauchen.

Viele Grüße
Tomi


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