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THEMA: Loks/Züge im Betrieb. Alle Modelle auf Anlage

THEMA: Loks/Züge im Betrieb. Alle Modelle auf Anlage
Startbeitrag
Idef - 19.01.11 00:26
Hallo,

ich habe Loks und Wagen zum Fahren gekauft. Will die also eigentlich nicht in der Vitrine stehen haben.
Meine Ursprungsidee war eigentlich einen Schattenbahnhof zu bauen der groß genug ist um meinen Fuhrpark aufzunehmen.
Nun ja, da kam dann mal hier was nettes von Trix, da was von Fleischmann, ach das Angebot ist ja auch nicht schlecht.... schwups... Bestand wird immer größer.
Das heißt... ich bräuchte jetzt schon ca. 100 Gleise im Schattenbahnhof. Man wird aber ja nicht aufhören sein Rollmaterial zu vervollständigen, sprich es wird wohl noch einiges dazu kommen.
Wie haltet Ihr das? Bin ja wohl nicht der einige der einiges an Loks hat.

Wie läuft das mit dem Traincontroller später. Kann man alle Loks einspeichern, diese dann aber wieder von der Anlage nehmen und die Lok erst wieder aktivieren wenn Sie neu auf die Anlage kommt?
Ich möchte alles mögliche in der Epoche III und IV fahren, teilweise auch schon Anfang V.
Meine Idee wäre jetzt zum Beispiel den Betrieb epochengenauer zu gestallten. Also mal so 1950-1970, dann alles runter und 1970 - 1990 drauf, als Beispiel.

Und noch eine eetriebliche Frage, kann man in einer Gleiswendel (Steigung/Gefälle) Weichen unterbringen oder macht das betrieblich Probleme? Ich muss wohl Schattenbahnhöfe über mehrere Etagen machen. Bei 100cm Tiefe bekomm ich nicht mal eben 50 Gleise nebeneinander unter

Gruß
Jan

Hallo Jan
Zitat

Kann man alle Loks einspeichern, diese dann aber wieder von der Anlage nehmen und die Lok erst wieder aktivieren wenn Sie neu auf die Anlage kommt?

Klar, jede Lok hat ja eine eigene Adresse. Nimmst du z.B. die Adresse 23 runter und stellst sie einen Tag später wieder drauf, bleibts ja bei der Adresse 23.

Bezüglich Gleiswendel und Weichen: wenn alles richtig verlegt ist, funktionierts. Ich persönlich würde die Wendel dann aber Oval ausführen und die Weichen im geraden Teil der Wendel einbauen.

Um viele Züge im Sbhf unterzubringen, könntest Du ja die Gleise länger machen, mit enstprechenden Abschnitten bzw. mehreren Belegtmelder ausrüsten und so die Züge hintereinander parken.

Viele Grüße
Tomi
Hi Jan,
bau dir doch Vitrinen, die genau einen kompletten Zug beinhalten, mit Gleis. An der Anlage einen oder mehrere offene Gleise, wo du einfach die Vitrinen dran haengst und den Zug raus faehrst. Wenn du wechseln willst, dann den Zug zureuck in die Vitrine gefahren.


Gruesse

Dusty
Hallo Jan,

du kannst beliebig viele Loks im TC verwalten, mit allen Daten und den Geschwindigkeitsprofilen.

Gruss Klaus
Hallo Jan,

ein H0-Freund von mir hat ein Paternoster für seine Züge. So weit ich mich erinnern kann, passten da etwa 30 Züge in H0 rein. In N müssten da auf jeder Etage 2 Züge nebeneinander unterzubringen sein, wären dann also schon mal 60 Züge.

Ich handhabe es mit der Anschaffung von Fahrzeugen so, dass ich mir kaum noch welche kaufe, wenn ich für Fahrzeuge Geld ausgeben, dann meist "Nobelmarken", wo es finanziell im Jahr ohnehin nur für ein Modell reicht.

Mich heben also auch irgendwelche Neuheite an Fahrzeugen im seltensten Fall an, ich kann diese (meist) ignorieren.

Dieses Jahr reizt mich zwar die E 04, die wird aber nur gekauft, wenn auch die Dachausrüstung bei der Epoche II-Ausführung stimmt, also ohne zu kleinen Sommerfeld-Panto, sondern mit dem richtigen breiten. Ansonsten bleibt meine frisierte Kleinserienlok im Plandienst.

Gruß
Roland
Hallo Jan,

du bist nicht allein mit dem Problem der schieren Menge an Loks und Wagen. Ich werde meinen Schattenbahnhof mit Anschlussstücken von Train-Safe ausstatten. Und mir dann je nach Budget immer mal wieder eine Röhre leisten. Da kann der Zug komplett reinfahren und dann verstaut werden. Oder an die Wand gehängt werden zum Angucken.
So etwas kann man sich natürlich auch selbst bauen, wenn du handwerklich ein wenig geübter bist als ich, dann ist das auf jeden Fall billiger. Der hier erwähnte Paternoster ist natürlich richtig schick - aber der kostet richtig viel Geld.

Wenn du für deinen Schattenbahnhof in der Länge Platz hast, gibt es auch Schattenbahnhofssteuerungen, in denen zwei Züge hintereinander auf einem Gleis geparkt werden können.

Gute Grüße
Rainer

Hallo,

auf der Messe in Köln hatte ich einen "Fahrstuhl" gesehen. Fand ich eigentlich toll und war wohl auch sehr zuverlässig. Gabs sogar in meiner Wunschlänge von 200cm. Beim Preis wurde ihr jedoch etwas anders :)

Ich hatte auch schon an Fiddle Yards gedacht, wüßte aber nicht wie ich das technisch automatisch lösen sollte. Wäre dann ähnlich mit meinem Problem der Drehscheibe am Ende.

Gruß
Jan


Hallo,

schon seit längerer Zeit tüftle ich an einem System herum, das es erlaubt viele Züge auf kleiner Fläche zu speichern. Der momentane Stand ist, dass ich einzelne "Tröge" mit Spurführung (nein, keine Schienen!) verwenden will, die frei beweglich/verschiebbar sind. So kann man auch mal einen Trog herausnehmen und gegen einen anderen aus der Wandhalterung austauschen; d.h. die "Tröge" sollten auch einigermaßen schön anzuschauen sein und eine durchsichtige Seite haben ==> Doppelnutzung durch Verwendung als "Vitrine".
Die Idee hinter der Sache ist, eine Art "horizontalen Paternoster" zu bauen, aber ohne die üblichen Ketten/Seile/"Trag-was-auch-immer". Statt dessen gibt es zwei Ebenen, auf denen die Tröge quasi "im Kreis" bewegt werden. Dabei gibt es nur eine Position für einen Trog, an dem aus- bzw. eingefahren werden kann. Im folgenden Beispiel soll diese links unten (von der Stirnseite aus gesehen) sein.
Also mal das Beispiel durchgespielt, damit das Prinzip klar wird:
- Ein Zug fährt in einen leeren Trog ein
- auf beiden Längsseiten (rechts und links) der Apparatur fährt eine Plattform ca 6cm nach oben, dort ist eine zweite Ebene, und hebt den Zug mit dem Trog nach oben
- die obere Ebene ist jetzt um die beiden Plattformen breiter, links steht ein Trog mit Zug darauf, rechts ist noch leer
- ein "Stempel" drückt den Trog von links auf die obere Ebene, dadurch werden alle auf der oberen Ebene stehenden Tröge nach rechts geschoben
- der am rechten Rand stehende Trog wird dabei auf die rechte Plattform geschoben
- der "Stempel" wird wieder zurückgezogen
- beide Plattformen (jetzt steht auf der rechten ein Trog, links ist leer) werden wieder auf die untere Ebene abgesenkt
- jetzt drückt ein "Stempel" von rechts den auf der rechten Plattform stehenden Trog nach links
- dabei werden alle auf der unteren Ebene stehenden Tröge nach links geschoben
- der ganz links stehende Trog wird dabe auf die linke Plattform geschoben, kommt aber dadurch auch in die Aus-/Einfahrposition.
- Der Zug kann aus dem Trog ausfahren, Trog ist frei für nächsten Zug

Vorteil der Apparatur:
- es werden keine Weichen bzw. der Platz dafür benötigt
- die max. Zuglänge, die abzustellen möglich ist, hängt nur von den räumlichen Gegebenheiten ab
  Beispiel: Anlagenlänge 280cm ==> 2x 32cm = 74cm für die Kehren ==> 206cm für die Apparatur ==> ca 200cm Tröglänge ==> etwa 190cm Zuglänge möglich
- das Konzept (bzw. meine Konstruktion) verlangt nur Mechanik und einfache Elektr(on)ik, es wird keine Positionierungssteuerung benötigt
- die Züge werden platzsparend gelagert in zwei Ebenen
- ist ein Trog z.B.3cm breit, können auf einer Breite von 50cm schon 14 Tröge pro Ebene plus ein zusätzlicher, also 29 Tröge = Zuggarnituren, untergebracht werden
- leichter Austausch ganzer Zuggarnituren gegen die Vitrine (wie schon oben beschrieben)
- mit einer oberen Abdeckung der Apparatur ist ein einfacher Staubschutz gegeben

Nachteil:
- Selbstbau notwendig
- das Problem der Hubmechanik habe ich noch nicht gelöst: sie soll
  - ruckfrei (sonst wirft es die Züge durcheinander)
  - schnell (ca. 2 sec wären mein Wunsch)
  - kräftig (ein Trog samt Zug kann schon 3kg wiegen!) sein
- kein beliebiger direkter Zugriff auf einzelne Zuggarnituren; soll ein bestimmter Zug ausfahren, muß unter Umständen 28 Mal (um bei den Zahlen vom oberen Beispiel zu bleiben) "weitergewechselt" werden

Einige Vorversuche habe ich schon gemacht, die haben funktioniert:
- Prinzip der Spurführung -- danke Klaus/maNNikla für die Idee
- Positionierung eines Trogs und Ein-/Ausfahrt.
Materialien für die Tröge habe ich auch schon gefunden und bestellt -- jetzt brauche ich viel Zeit...
Wie schon geschrieben, die Hubmechanik bereitet mir noch kopfzerbrechen -- da kann ich erst weitermachen, wenn das restliche Gerüst für die Anlage samt einiger Tröge vorhanden ist.

Sollte das mit diesem "Schattenbahnhofsapparat" nichts werden, kann ich die Tröge wenigstens als befahrbare Vitrine verwenden.  

Viele Grüße
Michael
Hallo Michael,

hört sich interessant an. Wie hast denn die Spurführung realisiert. Verstehe ich nicht ganz. Kann du zu dem Gesamten mal ein paar Fotos einstellen? Würde mich mal interessieren.

Gruß
Jan
Hallo Jan,

die Vewaltung und das Einlesen beliebig vieler Loks geht, wie von anderen hier schon beschrieben. Du mußt beim Wiederaufstellen (Aufgleisen) der Lok diese nur einem Block zuweisen, damit das System weiß, wo sich die Lok, bzw. der Zug befindet.

Ähnlich wie Rainer (@5)  will ich auch ein verdecktes Aufgleisstück anbringen und daraus einen eignen Block kreieren. So kann der Zug gleich losfahren.

Mit dem "Paternoster" habe ich mich auch beschäftigt. Es scheiterte jedoch bei mir  insbosondere an folgenden Problemen:

1. Die Maschine benötigt an der Rückseite zur Anlage rel. viel Platz. Dieser ginge bei mir von der Anlagengröße veloren. Der Platz im MoBa Zimmer ist halt begrenzt. Dazu soll ja auch nicht jeder dieses Teil sehen, so daß also auch noch Platz für die Gestaltung der "Landschaft" etc. berücksichtigt werden muß

2. Meine Anlage ist auf Rollen, damit ich von allen Seiten bequem herankomme. Der Aufzug würde das verhindern.

Der Preis ist dann eine andre Sache.

Gruß

Christian
Hallo Jan / Idef #8,

das mit den Fotos ist nicht so einfach, denn ich habe davon noch keine gemacht...

Die Spurfürung ist recht simpel: eine 6mm breite und 1mm hohe Erhebung in der Mitte, so dass rechts und links davon die Spurkränze laufen. Damit die "Elektrizität" zum Zug kommt, ist der gesamte Bodem samt der Erhöhung mit Aluklebeband überzogen -- nur in der Mitte der Erhöhung ist eine Lücke zur Isolierung. Fahrverhalten ist recht gut...
Ich habe es so gelöst: drei von (gutem) Sperrholz abgeschnittene "Leisten" (10mm x 17mm + 6mm x 18mm + 10mm x 17mm  Dicke x Höhe)) und eine Stabilisierungswand (4mm x 55mm) werden, die Unterkante bündig, miteinander verleimt. Damit erhält man auf der Oberseite die mittige Erhöhung von 1mm x 6mm. Darauf wird dann rechts und links davon ein 12mm breiter Streifen Aluklebeband aufgezogen, wobei die Alufolie der "rechten Schiene" über die vordere Kante nach unten und die Alufolie der "linken Schiene" über die hintere Kante nach unten gezogen wird -- das ist dann der elektrische Anschluß. An die freie Längskante kommt eine feste "Folie" (2,8mm dick) aus dem Gartenbedarf (Gewächshäuser...) -- die ist gut durchsichtig, UV-stabil und genügend hart.
Ach ja, die mittlere Erhebung wird am Einfahr-Ende zu einer Spitze gefeilt, damit ein "Einfangen" des Zuges von der Schiene her ermöglicht wird. Analog ist am feststehenden Teil bei der Ausfahrt zu verfahren.

Vorteil: sollte durch Erschütterung ein Fahrzeug "entgleisen", dann kann es durch leichtes Rütteln einfach wieder "in die Spur" gebracht werden.
Nachteil: Muss man selber bauen...

Versuche mit Gleisen, Spurrillen oder Metallflächen außen (quasi sehr breite Schienenköpfe) waren nicht zufriedenstellend, was das "Selbsteingleisen" betrifft oder (im Fall der Spurrillen) nicht so einfach herzustellen. Nicht vergessen: der elektrische Kontakt muss gewährleistet sein, auch wenn das Fahrzeug "entgleist" ist -- sonst gibt es keine "Selbstheilungskräfte" beim Ausfahren!

Viele Grüße
Michael
mein Vorschlag:

... einem Modellbahnverein beitreten und seine Züge regelmäßig dort fahren lassen und parken. Mit meiner "aNalogen Seilschaft" habe ich damit die besten Erfahrungen gemacht...

Gruß
Roland
Hallo Jan , vielleicht kannst Du mit dieser Schattenbahnhofs- Lösung etwas anfangen

Gruß Wolfgang

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Moin Jan,

hier ist eine Möglichkeit.

Wolfgang:  schön.   Baubericht !

Norman
Hallo,

mein siebengleisiger Schattenbahnhof befindet sich in einer Kehrschleife - Thema der Anlage: Kopfbahnhof zur Länderbahnzeit. Der Kehrschleifen-Schattenbahnhof befindet sich hinter meiner Anlage (wird durch Hintergrund vom Kopfbahnhof getrennt). Der Schattenbahnhof hat eine Länge von knapp 6 Metern. Mit Ein- und Ausfahrt liegen folglich 14 Gleise nebeneinander. Drei Abstellgleise sind in acht (für lange Züge) und vier Abstellgleise in zehn (für mittlere Züge) Blockabschnitte aufgeteilt. Dadurch habe ich im Schattenbahnhof Abstellmöglichkeit für 64 Züge. Ich hoffe, das reicht noch für einige Jahre ... (Dieses Jahr kommen lt. Neuheitenlisten von Fleischmann und Trix nur einige Güterwagen und 1 Lok dazu).

Gruß

Walter



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