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THEMA: Lötleiste als Verteiler gesucht

THEMA: Lötleiste als Verteiler gesucht
Startbeitrag
YellowFlash - 15.01.11 23:21
Hallo zusammen,

ich suche eine Lötleiste, die ich alselektrischen  Verteiler nutzen kann.
Als Lötleiste finde ich immer nur solche, wie hier gezeigt:
http://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%B6tleiste
Ich möchte eine Zuleitung an diese Leiste führen und von dort aus mehrere Kabel abgehen lassen (Fahrstrom).
Was benutzt Ihr, um mehrere Kabel von einer Zuleitung abgehen zu lassen?

Viele Grüße
Henning

Hallo Henning,

ich hab mal aus einer Pertinax-Platte so einen Verteiler gemacht.

Gruß
Markus
Hallo Markus,

meinst Du Lochraster bzw. Streifenrasterplatinen?

Viele Grüße
Henning
Hallo Henning,

habe schon die von dir gezeigten einreihige Lötleisten (erhältlich bei eBay und Conrad) zum Verteilen des Fahrstromes verbaut. Zum Verteilen einfach einen Kupferdraht (keine Litze) quer über mehrere Ösen löten und schon kannst du den Strom verteilen und Verteilerkabel einzeln an die Ösen anlöten. Ist ist eigentlich recht einfach zu basteln und dennoch sehr effektiv. Zudem sehr übersichtlich, da du nachträglich auch noch an jedes Kabel sauber heran kommst.

Habe aber auch schon Streifenraster-Platinen (ebenfalls bei eBay erhältlich) als Basis für Wageninnenbeleuchtungen verlötet. Die kann man sich auch gut zuschneiden und mehrere Kabel anlöten. Also für deinen Zweck sicher auch gut geeignet.

Gruß, Felix B.
Moin,

Man könnte mehrere von diesen Ösen mit einem Draht untereinander verbinden. Mir sind die Dinger aber auch suspekt und ich werde daher lieber Platinen verwenden.

Gruß
Markus II.

EDIT: Da war jemand schneller...
Antwort zu #2

...Lochraster-Platinen gehen sicher auch, nur wenn du Strom verteilen möchtest, vielleicht nicht ganz so gut geeignet, da die Löcher untereinander nicht elektisch verbunden sind.

Gruß, Felix B.
Hallo Henning,

Zitat

Was benutzt Ihr, um mehrere Kabel von einer Zuleitung abgehen zu lassen?


ganz simpel Lüsterklemmen, tropft mir kein Lötzinn aufs Gesicht wenn ich unter der Anlage liege und was anschließen muß. Nachträglich noch was dazu zu schalten ist auch kein Problem.

Gruß Detlef
Hallo Henning,

das Problem mit den Lötleisten hatte ich auch.

Ich habe 2 Varianten:

1. mit kleinem Stecker und eine Leiste, die 2 Poole hat. U. u. gibt es einen riesigen Knäuel, wenn Du mehrere Kabel zusammenführen willst.

2. Klemmleisten (sagt man so?) von Waco. Diese sind derzeit mein absoluter Vorzug. Geht schnell und jederzeit einfach zu handhaben.

Habe mal Fotos rangehängt.

Gruß Christian

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Hallo Christian
Zitat

Klemmleisten (sagt man so?) von Waco

Klemmleisten oder Verbindungsklemmen, das is schon OK, aber nicht von Waco sondern Wago.

Nutze ich auch (nicht nur bei der Moba). Ist so ziemlich das Optimalste (kommt natürlich auf die Anwendung drauf an). Und vor allem: Industriequalität und kein Spielzeug wie manch andere "Klemmleisten" von Moba-Herstellern etc.

Viele Grüße
Tomi
Zitat

ich suche eine Lötleiste, die ich alselektrischen  Verteiler nutzen kann.



so etwas http://www.sly.de/artikelueber.php?wgruppeid=751

Gruss bernd
Hallo Henning,
wenn du diese Lötleisten wie im Bild meinst ?
Habe ich Ein - und Zweireihig.
Ca. 300mm lang und 30 Kontakte, an jeder Stelle kürzbar.
LG Röhricht
Modellbahnservice

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moin @ 9 und 10,

bei diesen Leisten ist vermutlich genau der Nachteil, daß die einzelnen Anschlüsse untereinander nicht elektrisch verbunden sind. Vgl. auch Felix' Ausführungen zu @3

Grüße zum Sonntag

Christia
Hallo Christian
Zitat

bei diesen Leisten ist vermutlich genau der Nachteil, daß die einzelnen Anschlüsse untereinander nicht elektrisch verbunden sind

muss aber kein Nachteil sein, wenn man die einzelnen Ösen mit einem Draht verbindet (wie weiter oben schon geschrieben). Ist natürlich ein kleiner Aufwand, der sich aber lohnen kann.

Henning... falls es dann doch Lötleisten werden, dann schau mal bei dir in der Gegend nach einem Elektronik-Laden bzw. (wenns das noch gibt) Fernsehtechniker. Dort bekommt man diese Lötleisten meist extrem günstig (keine Conrad- oder Modellbahnzubehörpreise) bzw. der kann die dir sicherlich günstige besorgen. Ich habe vor einigen Jahren über einen Fernsehtechniker einreihige Lötleisten mit einer Länge von 500 mm für 60 Cent das Stück bekommen. Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich 80 Stück gekauft habe.

Gruß
Tomi
Hallo Christian,
welcher Nachteil ?
Die einzelnen Anschlüsse können einfach, je nach Bedarf z.B. mit 1,5 mm² Kupferkabel (Aus der Restekiste), gebrückt werden.
LG Röhricht
Modellbahnservice
Hallo Christian,

würde das mit der Brücke auch nicht als Nachteil sehen. Denn dadurch dass sie nicht elektrisch miteinander verbunden sind, kannst du ganz individuell entscheiden wo du brücken möchtest.
Beispiel: willst du von 1 auf 10 Kabel verteilen so brauchst du 6 solcher Doppelösen (sind ja rückseitig immer miteinander verbunden) und hast noch einen als Reserve. Da lötest du dann gleich einen entsprechend abgelängten Kupferdraht unten ein und machst an jeder Öse noch einen Punkt Zinn drauf. Geht auch bei wesentlich größeren Verteilungen sehr schnell. Und billig scheint es auch noch zu sein. Zudem sind die Ösen etwas flexibel. Wenn du die Drähte richtig straff unter der Anlage verlegst, sieht das nicht nur schön aus, sondern du kannst damit auch noch Musik machen

Wenn du nicht löten willst, bleiben dir noch diverse Steck- und Klemmleisten. Stört dich das mit dem Löten?

Gruß, Felix B.
Hallo Henning,
ich habe zu einem anderen Beitrag vor kurzem ein Bild eingestellt (Antwort 15):
http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show....p;sb1=mepend#x517115

Die von Dir auf dem Foto gezeigten Lötleisten nahmen mir viel zu viel Platz weg. Deshalb habe ich mir selber welche gemacht. Mit diesen reiße ich mir keine Finger mehr an hervorstehenden Lötfahnen auf.
Mit aufgelöteten 1,5qmm Drahtstücken kann ich mehrere dieser Lötflächen ganz einfach verbinden. Die auf den Bildern zu sehenden Litzen haben je 0,75qmm.
Auf dem dritten Bild habe ich 1,5qmm Draht senkrecht als Testpunkt eingelötet. Dient dem Anschluß von Testkabeln oder Meßgeräten.

Grüße,
Peter


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Hallo,

meine  "Zurückhaltung" beim Löten liegt vermutlich an meinen hochgradigen Fähigkeiten beim Löten . (vielleicht sollte ichmal in die Lehre gehen)

Ich gebe Euch aber recht, daß es eine preiswerte und flexibel zu handhabende Lösung ist.

Peter: das sieht sehr schön sauber aus!

Grüße

Christian
Hallo Christian

dann wären ja die Lötleisten gut für die Lehre, denn da brauchts nicht so viel Feingefühl wie beim einlöten von Lokdecodern.

Viele Grüße
Tomi
Hm,

...ich verwende --Lötigel-- aus der Nachrichtentechnik. Sind ein bißchen größer haben aber den Vorteil, daß sie auf 2 Arten verwendet werden können.
Entweder als Lötverteiler oder als Rangierverteiler.
Lötverteiler:
Auf der einen Seite sind die ankommenden Drähte/Kabel angelötet, auf der anderen Seite die abgehenden Drähte/Kabel.
Rangierverteiler:
Auf der einen Seite sind die ankommenden und die abgehendenDrähte/Kabel angelötet (logischerweise auf verschiedenen Reihen des Lötigels), auf der anderen Seite besteht die Möglichkeit mittels Drahtbrücken zu rangieren (=angommen mit abgehend verbinden).

Habe mir ein paar zuviel aus dem Abfall (Neuware! die bei Lagerräumung in den Container geworfen wurde) aufbewahrt.
Wer Interesse hat kann bei Übernahme des Porto´s ein paar geschenkt bekommen.
Es handelt sich um 2-oder 4-reihige Lötigel, das heißt z.B.  ein 2-reihiger Lötigel hat 2 Reihen mit jeweil 25 Lötstifte auf beide Seiten des Lötigel durchgehend.

mfG.
"tattoo"    
Hallo Henning,

fand es gerade zufällig beim blättern in Katalogen:

Bei Viessmann gibt es Lötleisten, 10-polig, 10 Stück mit Befestigungsschrauben unter der Bestellnummer 6847, ca. 12€.

Gruss  Richard

Von Leiterplattenmaterial halte ich nix, da sich das Kupfer bei zu häufigen löten ablöst.
Ich bevorzuge auch Lüsterklemmen. 10 cm blanken Klingeldraht, alle schrauben der Lüsterklemme lösen und den Klingeldraht im Zick-Zack durch alle Klemmstellen fädeln die verbunden werden sollen. Bei deinen Lötleisten kannst du das auch so machen, alle Lötfahnen auf einer seite mit einem Draht verbinden, dann hast du auf der Anderen Seite die zu- und Abgänge.
@20:

<Von Leiterplattenmaterial halte ich nix, da sich das Kupfer bei zu häufigen löten ablöst.>
Stimmt schon. deshalb habe ich auch Steckleisen statt Lötleisten aus Leiterplatten hergestellt.

Gruß
Peter

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hallo Henning,
schau mal unter
www.lebenshilfe-kreuznach.de
eine Behindertenwerkstätte
dort findest Du Lötösen in allen Variationen, die haben auch einen ebay-Shop

Ich habe z.B. gekauft 10 Lötleisten 12 polig sudversilbert  8,90€
oder einzelne Lötösen, 100 Stck. 1,50€
Gruß
Helmut
Hallo,
verwende eine Lötleiste mit 12 Laschen von Conrad (2,70€), habe diese in 2 Leisten aufgeteilt und in jede Lasche 2 Löcher gebohrt.
Die Lötleiste steckt in einer weißen PVC Schiene. (im Bild oben links)
Problem,
meine Lötkolben haben zu wenig Leistung,
1x einfacher Lötkolben 220V mit 30Watt, bringt das Lot kaum zum Schmelzen.
1x Fa. Weller 270/320/370°C, 24V, 17,5VA/730mA,

sehe die Gefahr von kalten Lötstellen.

Wie könnte ich kalte Lötstellen verhindern?

Gruß

Klaus K.




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Moin Henning,

Zitat

Was benutzt Ihr, um mehrere Kabel von einer Zuleitung abgehen zu lassen?



die Zuleitung...

Ich entferne da ein Stück der Isolierung und löte die Kabel dort an.

Gruß
Kai
Hallo Klaus,

hab mir gerade deine Bilder angeschaut. Ich glaube das Problem liegt an der Lötleiste, die sieht nach Kupfer aus und leitet die Wärme hervorragend ab, deshalb bekommst du kalte Lötstellen. Schau dir das Bild von Nr.10 an, das dürfte die beste und biligste Lösung sein. Verbinde alle Lötstifte und du hast einen 10-fachen Verteiler. Der 30 Watt Lötkolben ist mehr als ausreichend.

Viele Grüße

Enrico
"Wie könnte ich kalte Lötstellen verhindern?"

Ich bin zwar bestimmt kein "Lötprofi" (aber als Jugendlicher habe ich auch einiges an Tiffany gemacht) hier ein paar Tipps die mir immer geholfen haben:

a) Kabeln vorher sanft verzwirbeln und dann mit Lötzinn "verzinnen".
b) dann erst das dickere Material gut erwärmen - mit einer flachen (grossen Lötspitze)
c) Sobald das Lötzinn langsam auf dem zu lötenden Material schmilzt einfach das verzinnte Kabel dazu geben > das heisse Lötzinn erwämt sofort das Kabelende und voilá > das Kabel hält.

d) in extremen Fällen arbeite ich mit 2 Lötkolben und einem "Assistenten"
    > den stärkeren Lötkolben hält er dann von unten dagegen und
       der "schwächere" Lötkolben kommt mit dem Kabel von oben dazu.

Tipp: sollte man das zu lötende Material in einem Schraubstock einspannen
        >> nicht Metall auf Metall!: der Schraubstock leitet die ganze Hitze sofort wieder ab
        Ich verwende dazwischen Echtholzstückerln - das kann zwar leicht "ankokeln",
       aber bei extremer Hitze brennen/schmelzen diese aber nicht, wie meistens original      
       mitgelieferten Kunstoffbacken.

PS: auf dem Foto waren auch einige Kabeln zu sehen, die wohl mit dem Lötkolben nähere "Bekanntschaft" gemacht haben > ich würde zumindest mit Klebeband diese Stellen isolieren, sonst könnte diese zu Kurzschlüssen führen!

Hallo,
Danke für die Tipps, besonders gefällt mit die Lösung mit dem Assistenten.

Die Lötleiste verwende ich anstelle der Wago-Klemmen, die brauchen mehr Platz (Hebelweg) und wenn mehr als 5 Kabeln angeschlossen werden müssen, wird's unübersichtlicher.

Gruß

Klaus

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Hallo Klaus KK #27,

bist Du sicher, dass das Lötleisten sind? Die schauen eher so aus wie die Teile aus dem Maschinenbau oder der KFZ-Elektrik, wo Kabel mit Steckschuhen dran kommen und dann hohe Ströme fließen sollen.
Ok, man kann sie auch verlöten, aber durch das massive Kupfer macht sich die Wärme gern davon...

Viele Grüße
Michael
Hallo Michael,

ich sah die "Kupferleisten" bei Conrad, ich denke, dass die für 220V ausgelegt sind und für irgendwelche Sicherungssysteme entwickelt wurden.

Inzwischen habe ich eine kritische Lötstelle beseitigt und meine Kabel an die Schienen angeschlossen, durch die größeren Abstände zwischen den Laschen war das nachträgliche Löten kein Problem, bin gespannt, ob ich dauerhafte Lötstellen geschaffen habe.

Gruß
Klaus K.



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