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THEMA: Wagenbeleuchtung LED welcher Elko?
THEMA: Wagenbeleuchtung LED welcher Elko?
Idef - 14.01.11 23:30
Hallo,
ich will mich jetzt mal an Wagenbeleuchtung begeben. Möchte hier aber eine Elko einbauen um das flackern zu vermeiden (Digitalbetrieb).
Frage an die anderen Bastler, was nehmt ihr da? Ich hatte mir jetzt mal ein paar mit der Kapazität von 470 und 25V besorgt. (wie komm ich an der Tastatur an das komische Zeichen vor dem großen F).
Leider hatte ich nicht auf die Größe geguckt. Würden zwar noch in einen N-Wagen passen, aber sind megadicke Dinger. Gibts da nicht passendes in SMD größe, eventuell auch durch 2 Elkos? Weiss ja nicht ob das geht, wenn ich 2 in Reihe einbau, haben die dann auch doppelte Kapazität?
Bin leider kein Elektroniker, eher der Hobbylöter :)
Gruß
Jan
ich will mich jetzt mal an Wagenbeleuchtung begeben. Möchte hier aber eine Elko einbauen um das flackern zu vermeiden (Digitalbetrieb).
Frage an die anderen Bastler, was nehmt ihr da? Ich hatte mir jetzt mal ein paar mit der Kapazität von 470 und 25V besorgt. (wie komm ich an der Tastatur an das komische Zeichen vor dem großen F).
Leider hatte ich nicht auf die Größe geguckt. Würden zwar noch in einen N-Wagen passen, aber sind megadicke Dinger. Gibts da nicht passendes in SMD größe, eventuell auch durch 2 Elkos? Weiss ja nicht ob das geht, wenn ich 2 in Reihe einbau, haben die dann auch doppelte Kapazität?
Bin leider kein Elektroniker, eher der Hobbylöter :)
Gruß
Jan
Karl - Michael - 14.01.11 23:37
Hallo wen du die Kondensatoren in Reihe einbaus hast du nur noch die halbe Kapazität, richtig ist sie paralell einzubauen um die Kapazität zu erhöhen.
Bei en Elkos muß du auch auf die Masse achten, es gibt sehr unterschiedliche Größen bei gleichen Werten.
Gruß von Karl - Michael
Bei en Elkos muß du auch auf die Masse achten, es gibt sehr unterschiedliche Größen bei gleichen Werten.
Gruß von Karl - Michael
Hallo Jan,
du kannst auch mehrere Kondensatoren parallel zueinander schalten. Es gibt auch SMD-Kondensatoren mit relativ hoher Kapazität, allerdings ist hier noch eine besondere Schaltung nötig, da die nur bis 16 V vertragen. Mehr Infos findest du unter http://www.1001-digital.de/pufferkondensator.php - auch Schaltungen.
Viele Grüße
Carsten
du kannst auch mehrere Kondensatoren parallel zueinander schalten. Es gibt auch SMD-Kondensatoren mit relativ hoher Kapazität, allerdings ist hier noch eine besondere Schaltung nötig, da die nur bis 16 V vertragen. Mehr Infos findest du unter http://www.1001-digital.de/pufferkondensator.php - auch Schaltungen.
Viele Grüße
Carsten
Michael Peters - 14.01.11 23:55
Hallo Jan,
entscheidend für die benötigte Kapazität ist, was ist das für eine IB?
Für eine normale Glühlampe sind 470µF zu wenig und der Kondensator ist zu groß (Abmessungen), um ihn in einen Wagen einzubauen.
Schau mal hier:
http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show....%20Digitalos#x479454
Grüße Michael Peters
entscheidend für die benötigte Kapazität ist, was ist das für eine IB?
Für eine normale Glühlampe sind 470µF zu wenig und der Kondensator ist zu groß (Abmessungen), um ihn in einen Wagen einzubauen.
Schau mal hier:
http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show....%20Digitalos#x479454
Grüße Michael Peters
Hallo Jan,
drücke mal AltGr und M gleichzeitig, dann solltest Du das Zeichen µ erhalten.png)
Grüsse
Enrico
drücke mal AltGr und M gleichzeitig, dann solltest Du das Zeichen µ erhalten
Grüsse
Enrico
Hi,
erstmal danke für die Infos. Hilft mir schon was weiter. Wegen der Seite 1001-digital.de bin ich auf noch eine Idee gekommen. Sorry, wie gesagt ich bin nur Hobbylöter, könnte man auch für die gesamte Stromaufnahme einer digitalen Lok einen Elko einbauen? Ich denke da gibts dann probleme mit dem Digitalsignal, richtig? Wäre halt gerade für die kleinen Loks (Köf) nicht übel, weil die ja doch immer mal Probleme mit der Stromaufnahme haben. Problem ist logischerweise auch, sowas noch in einer kleinen Lok einzubauen.
Gruß
Jan
erstmal danke für die Infos. Hilft mir schon was weiter. Wegen der Seite 1001-digital.de bin ich auf noch eine Idee gekommen. Sorry, wie gesagt ich bin nur Hobbylöter, könnte man auch für die gesamte Stromaufnahme einer digitalen Lok einen Elko einbauen? Ich denke da gibts dann probleme mit dem Digitalsignal, richtig? Wäre halt gerade für die kleinen Loks (Köf) nicht übel, weil die ja doch immer mal Probleme mit der Stromaufnahme haben. Problem ist logischerweise auch, sowas noch in einer kleinen Lok einzubauen.
Gruß
Jan
Hallo Jan,
viele Decoder sind pufferbar, d.h. man kann Elkos (am besten über die Schaltung auf 1001) mit Strom versorgen. Das Digitalsignal stört das nicht, denn der Kondensator hängt dann nicht am Gleis sondern direkt an der Stromversorgung des Decoders hinter einem Gleichrichter. Das Problem ist aber, dass die Motoren sehr viel Saft verbraten, speziell in einer Köf wirst du das niemals unterbringen können. Tut mir leid..
viele Decoder sind pufferbar, d.h. man kann Elkos (am besten über die Schaltung auf 1001) mit Strom versorgen. Das Digitalsignal stört das nicht, denn der Kondensator hängt dann nicht am Gleis sondern direkt an der Stromversorgung des Decoders hinter einem Gleichrichter. Das Problem ist aber, dass die Motoren sehr viel Saft verbraten, speziell in einer Köf wirst du das niemals unterbringen können. Tut mir leid..
Moin Jan,
Warum nimmst Du nicht einfach fertige Beleuchtungen? Hufingtronic (www.hufing-tronic.de) z.B. bietet solche in verschiedenen Längen und Weißtönen an (leicht kürzbar), und sie sind für Spannungen bis zu 24V geeignet. Habe letzteres aber nicht ausprobiert, da ich analog fahre.
Der Clou ist, daß die Platinen schon Lötpunkte für's einfache Anlöten von Pufferkondensatoren aufweisen, und dort auch sog. Goldcaps angelötet werden können. Die haben eine im Vergleich zu herkömmlichen Kondensatoren riesige Kapazität (z.B. 0.22F) und sind dabei auch noch kleiner, also leichter unterzubringen. Leider haben sie nur eine recht niedrige Höchstspannungsgrenze, aber die Platinen berücksichtigen das.
Gruß,
Andy
Warum nimmst Du nicht einfach fertige Beleuchtungen? Hufingtronic (www.hufing-tronic.de) z.B. bietet solche in verschiedenen Längen und Weißtönen an (leicht kürzbar), und sie sind für Spannungen bis zu 24V geeignet. Habe letzteres aber nicht ausprobiert, da ich analog fahre.
Der Clou ist, daß die Platinen schon Lötpunkte für's einfache Anlöten von Pufferkondensatoren aufweisen, und dort auch sog. Goldcaps angelötet werden können. Die haben eine im Vergleich zu herkömmlichen Kondensatoren riesige Kapazität (z.B. 0.22F) und sind dabei auch noch kleiner, also leichter unterzubringen. Leider haben sie nur eine recht niedrige Höchstspannungsgrenze, aber die Platinen berücksichtigen das.
Gruß,
Andy
Hallo Andy,
die kleine Schaltung für den Betrieb mit Kondensatoren müsste man bei den von dir vorgeschlagenen Platinen trotzdem verwenden. Hintergrund: Schaltet man einen Abschnitt mit vielen beleuchteten Wagen an, ziehen die darin verbauten Kondensatoren erstmal sehr viel Strom, wenn sie nicht mit einem Widerstand geladen werden. Dadurch kann die Kurzschlusserkennung der Zentrale ausgelöst werden.
Zu den Goldcaps habe ich persönlich ein eher zwiespältiges Verhältnis... Zum Einen sind die ziemlich teuer, zum Anderen soll die Lebensdauer nicht sehr berauschend sein. Ich habe außerdem gelesen, dass sie unbedingt erst voll geladen sein müssen, bevor sie als Puffer fungieren, da sie sonst wie alte Akkus einen Memory-Effekt haben. Kondensatoren sind da erheblich unempfindlicher. Einziger Vorteil ist eben die hohe Kapazität. Hast du evtl. schon länger Erfahrungen mit den Dingern und kannst meine Bedenken zerstreuen?
[Edit:] Tante Edith hat nen Schreibfehler gefunden.
die kleine Schaltung für den Betrieb mit Kondensatoren müsste man bei den von dir vorgeschlagenen Platinen trotzdem verwenden. Hintergrund: Schaltet man einen Abschnitt mit vielen beleuchteten Wagen an, ziehen die darin verbauten Kondensatoren erstmal sehr viel Strom, wenn sie nicht mit einem Widerstand geladen werden. Dadurch kann die Kurzschlusserkennung der Zentrale ausgelöst werden.
Zu den Goldcaps habe ich persönlich ein eher zwiespältiges Verhältnis... Zum Einen sind die ziemlich teuer, zum Anderen soll die Lebensdauer nicht sehr berauschend sein. Ich habe außerdem gelesen, dass sie unbedingt erst voll geladen sein müssen, bevor sie als Puffer fungieren, da sie sonst wie alte Akkus einen Memory-Effekt haben. Kondensatoren sind da erheblich unempfindlicher. Einziger Vorteil ist eben die hohe Kapazität. Hast du evtl. schon länger Erfahrungen mit den Dingern und kannst meine Bedenken zerstreuen?
[Edit:] Tante Edith hat nen Schreibfehler gefunden.
@8
Ich habe von diesen Goldcaps ca. ein Dutzend verbaut und bis jetzt keine negativen Erfahrungen gemacht. Ich habe allerdings noch nicht getestet, wie lange es braucht, bis sie voll geladen sind, aber es nicht so so, daß der Zug dunkel losfährt und dann langsam heller wird.
Das Tolle ist eben, daß sie in Verbindung mit LEDs eine extrem lange Nachleuchtzeit ermöglichen, die nicht nur jedweges Flackern verhindert, sondern auch bei stehendem Zug für mehrere Minuten das Licht "an" läßt. Da ich analog fahre, ist das ein sehr schöner Effekt.
Ich benutzte die Hufingtronic Leiste mit 5 LEDs (die Wagen des VT 11.5 sind ja relativ kurz), muß sie aber trotzdem noch kürzen, und dann pro Wagen einen Goldcap mit 0.22F oder 0.33F. Außerdem habe ich immer zwei Wagen elektrisch verbunden.
Gruß,
Andy
Ich habe von diesen Goldcaps ca. ein Dutzend verbaut und bis jetzt keine negativen Erfahrungen gemacht. Ich habe allerdings noch nicht getestet, wie lange es braucht, bis sie voll geladen sind, aber es nicht so so, daß der Zug dunkel losfährt und dann langsam heller wird.
Das Tolle ist eben, daß sie in Verbindung mit LEDs eine extrem lange Nachleuchtzeit ermöglichen, die nicht nur jedweges Flackern verhindert, sondern auch bei stehendem Zug für mehrere Minuten das Licht "an" läßt. Da ich analog fahre, ist das ein sehr schöner Effekt.
Ich benutzte die Hufingtronic Leiste mit 5 LEDs (die Wagen des VT 11.5 sind ja relativ kurz), muß sie aber trotzdem noch kürzen, und dann pro Wagen einen Goldcap mit 0.22F oder 0.33F. Außerdem habe ich immer zwei Wagen elektrisch verbunden.
Gruß,
Andy
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