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THEMA: Quitschen am Motor

THEMA: Quitschen am Motor
Startbeitrag
Idef - 14.01.11 13:03
Hallöchen,

habe gerade ein Köf neu bekommen. Die quitscht aber vom Motor her. Wenn ich das richtig im Kopf habe die Kohlen?!?

Geht das nach dem Einfahren weg oder soll ich die umtauschen?

Gruß
Jan

Hallo Jan,

ein paar nähere Angaben wären schon gut.

Ist es eine Köf II, eine Köf III oder Kö I.

Von Arnold, oder Minitrix oder MKK?

Dann könnte ich evtl. auch schon weiterhelfen, aber so....


Gruß aus Freising

Christian Strecker
HI
Motorsinterlager trocken (Dort wo die Welle rauskommt)
WE
Hi,

Motorlager zu lange trocken gefahren und ausgenudelt. Hat wohl reichlich Betriebsstunden gehabt. Nach meiner Erfahrung hilft Öl dann nur noch zeitweise. Der Spalt zwischen Welle und Lager weitet sich mit der Zeit und die Welle beginnt dort zu schlagen. Das setzt bei einer typischen Drehzahl ein, dort wo sich die Resonanz aus Vibration durch die Ummagnetisierung und Massenverteilung eben ergibt. Neue Kohlen können da durchaus schon mal Linderung verschaffen, weil die neuen Federn in Kombination mit den noch längeren Kohlen dann etwas dämpfen.

Geld oder Zeit opfern wäre da die Frage. Ggf. gleich auf Fauli umbauen und Ruhe ist ;)

LG von dem, der letzte Woche noch 'ne Uralt MTX T3 mit diesen Symptomen abgeschmiert hat... mit leichter Verbesserung der Symptome...

Micha
Hallo,

ne ist die Köf III HN2029 von Arnold und kommt gerade nagelneu vom Händler.

Gruß Jan
Hallo!
Die Köf ist neu, schreibt Jan! Auch dann können die Lager trocken sein, ist besser als überölte Neuware.
Ich tippe auch auf trockene Motorlager, das ist viel üblicher als neu quitschende Kohlen.
Nebenbei bemerkt, Zu alte, ausgeschliffene Motorlager kann man mit Teflonfett statt Öl wunderbar wieder hinkriegen.

Viele Grüsse
Mathi
Hallo,

das mit dem Teflonfett werde ich mal bei meiner alten GFN BR 50 ausprobieren, denn die hat seit Jahrzehnten unerklärliche Kreischanfälle.

Grüße, Peter W.
Ja Peter,
versuch das mal. Ich habe damit bisher immer Erfolg gehabt. Sogar die ollen Piko-Motoren mit ihrer schlackerigen Plastiklagerung laufen damit erträglich.

Viele Grüsse
Mathi
Hallo Jan,

einen Hauch Teflonöl an die Motorlager,
am besten auf einem Rollenprüfstand wenn der Motor sich ein wenig dreht.

Die hat vermutlich ein wenig beim Händler vor sich hingeschlummer, weil die keiner zum ursprüngliche UVP haben wollte.

Ein Test- / Erfahrungsberichtbericht wäre ja mal nicht schlecht

Gruß Detlef
Allgemeiner Tip,

nie Öl an die Motorlager, immer Fett nehmen! Dann kann der Motor auch nicht "verölen"!

Gruß
Roland
Hallöchen,

ganz ehrlich, nöööö, ich weiss, basteln macht Spass, aber wenn ich doch eine neue Lok regulär beim Händler kaufe ist doch nicht meine erste Aufgabe die zu reparieren oder? Ich denke ich schick die Lok zurück und lass mir eine neue kommen.

Gruß
Jan
Naja,
dann könntest Du die nächste kriegen, die schon genau so lange beim Händler oder im Grosslager gelegen hat und deshalb auch kreischt.
Es ist schon so, wie Detlef es geschrieben hat, ein neues Modell kann schon 10 Jahre gelegen haben und die Lager sind ausgetrocknet.
Das ist doch nun kein Mangel wie die sonst hier oft berichteten Defekte an nagelneuen Sachen.
Willst Du lieber eine vom Werk zu gut abgeschmierte Maschine haben, wo nach kurzer Laufzeit der Motor qualmt, weil da Öl reingekrochen ist?
Ich glaube nicht!

Viele Grüsse
Mathi
Hallo Jan,

ich würde mal auf das hinter Motorlager tippen. Ein tropfen Öl. Das vordere Lager würde ich mal nicht ölen wegen des Kollektors, sonst verölen die Bürsten und backen fest.

Andere, prizipiell richtigere Möglichkeit: Lok umtauschen wegen Garantie/Gewährleistung oder wie man das jetzt nennen will.


Gruß aus Freising

Christian Strecker
Hallo Jan,

ich stimme Dir zu das es nicht sein kann, eine neue Lok zu reparieren,
wobei sich mit dei Frage stellt ob 2 Tropfen Öl schon eine Reparatur sind.
Natürlich nur wenn sich dieLok auch problemlos öffnen läßt.

Versandhandel oder örtlicher Händler?

@ Roland,
die Wahrscheinlichkeit das der Motor mit Teflonöl verölt ich schon gering,
und wenn doch ist es aner keine leitende Substanz
Fett ist mir für die Lager einfach nicht gut genug dosierbar, wie machst du das denn in der Praxis

@ Mathi
Zitat

Willst Du lieber eine vom Werk zu gut abgeschmierte Maschine haben, wo nach kurzer Laufzeit der Motor qualmt, weil da Öl reingekrochen ist?


Ist eine Dieselok, wären die Abgase

Gruß Detlef
Hi!
Die Frage, wie das Fett ans Lager zu kriegen ist, kann ich beantworten, denke ich.
Ich nehme ein hauchfeines "klümpchen" Teflonfett oder Vaseline mit PTFE auf die flache Spitze eines feinen Schraubendrehers und schmiere das aufs Lager an der Welle. Auch, wenn es Fett und nicht flüssig ist, kriecht es (natürlich nicht so schnell wie Öl) durch die Kapillarwirkung in den Spalt, bzw. saugt das Lager es auch von selbst auf, wenn es ein gesintertes und dementsprechend porös ist.
Ich pers. empfinde die Schmierwirkung von Fett an der Stelle auch nachhaltiger als die von Öl, wobei das auch an dem Teflonzusatz mit seiner Trockenschmierfähigkeit liegen mag.

Viele Grüsse
Mathi
Hi,
bisher habe ich das immer mit einem Hauch (!) MO2-Öl (dickes, Molybdänsulfit) hinbekommen. Das Zeug schmiert hervorragend und kriecht auch in das Lager. Gibt es meist nur ab ca. 250ml gelegentlich im Kfz-Bedarf oder via Ebay.

Gunnar
Hallo,

ok, dann werd ich mal reingucken ob ich die noch ans rennen bekomme.

Gruß
Jan
Hi Mathi,

Dein Vorschlag ist gut, funktioniert aber nur bei Loks mit Plasteantriebsschnecken. Die stecken meist nicht so fest auf den Wellen, dass man sie auch ohne Abzieher runter bekommt. Bei Messing sieht das oft sehr anders aus. Aber vielleicht hat Jan auch einen Abzieher.

@Gunnar; Vorsicht ist aber mit MO² schon geboten. Da ist Graphit enthalten, was bekanntlich leitend ist. Hat aber wiederum sehr gute Notlaufeigenschaften und daher ist es für das Vorhaben schon wieder erste Wahl.

Grüße Sven
Hallo Sven!

Ich glaube, Du hast da was missverstanden!
Es geht nicht um Schnecken, sondern reinweg um die Welle, die ja irgendwo aus dem Motorkörper herauskommen muss, um ihre Arbeit zu verrichten. An der Stelle ist die Welle irgendwie gelagert, meistens ein Bronzelager oder sowas (also ne Scheibe mit nem Loch drin, wo die Welle durchkommt). Wenn das trocken ist, quietscht es gewaltig.
Da, und nur da, kommt das Schmiermittel hin und wird in den Spalt rund um die Welle eingezogen. Ok, manches Mal sitzt da gleich ne Schnecke dan oder oft ist ne Schwungmasse im Weg, aber dazwischen kommt man mindestens mit einer Nadel, dann muss man eben entsprechend oft neues Schmiermittel hinpfriemeln, bis die Schmierung komplett erscheint. Klar gehts mit nem Spachtel besser, wenn der Weg frei ist. Auf jeden Fall braucht man da nix abziehen!

Viele Grüsse
Mathi


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