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THEMA: BR 58 Minitrix mit Faulhaber
THEMA: BR 58 Minitrix mit Faulhaber
Linde - 30.12.10 14:14
Hallo N-Bahner,
ich habe auf einer Börse vor längerer Zeit eine reparaturbedürftige BR 58_1436 erworben. Bekanntermaßen hat das Modell einen Faulhabermotor, gekoppelt mit einer Schwungmasse im Kessel der Lok.
Mal abgesehen davon, dass es eine unheimliche Arbeit macht das Fahrwerk zu justieren (was mir nun nach ca. 2 Stunden gelungen ist) läuft die Lok mit dem Motor nicht wirklich prickelnd. Ja, ich möchte sogar so weit gehen, dass ein guter 5-poler mit SWM die bessere Wahl gewesen wäre. Soweit ich feststellen musste, hat die SWM aktuell nahezu keine Auswirkungen auf das Laufverhalten der Lok. Zusätzlich macht dieses zusätzliche Geräusche, vermutlich durch eine leichte Unwucht und die Art und Weise der Lagerbefestigung. Nun bin ich am überlegen, die SWM auszubauen und ohne zu fahren.
Bestärkt werde ich dahingehend, dass zumindest die Ersatzteilblätter der neueren Serien keine SWM erkennen lassen.
Welche Erfahrungen habt Ihr gemacht?
Grüße Sven
ich habe auf einer Börse vor längerer Zeit eine reparaturbedürftige BR 58_1436 erworben. Bekanntermaßen hat das Modell einen Faulhabermotor, gekoppelt mit einer Schwungmasse im Kessel der Lok.
Mal abgesehen davon, dass es eine unheimliche Arbeit macht das Fahrwerk zu justieren (was mir nun nach ca. 2 Stunden gelungen ist) läuft die Lok mit dem Motor nicht wirklich prickelnd. Ja, ich möchte sogar so weit gehen, dass ein guter 5-poler mit SWM die bessere Wahl gewesen wäre. Soweit ich feststellen musste, hat die SWM aktuell nahezu keine Auswirkungen auf das Laufverhalten der Lok. Zusätzlich macht dieses zusätzliche Geräusche, vermutlich durch eine leichte Unwucht und die Art und Weise der Lagerbefestigung. Nun bin ich am überlegen, die SWM auszubauen und ohne zu fahren.
Bestärkt werde ich dahingehend, dass zumindest die Ersatzteilblätter der neueren Serien keine SWM erkennen lassen.
Welche Erfahrungen habt Ihr gemacht?
Grüße Sven
such mal nach glasmachers bei google. das problem ist die wellenkupplung (konstruktionsfehler). ist übrigens bei allen maschinen mit fh+swm im kessel so 
gruss kegs
www.nbahnfreundekarlsruhe.de
gruss kegs
www.nbahnfreundekarlsruhe.de
Hallo,
solange das Fahrwerk nicht läuft kann die Lok nicht funktionieren. Ein Glockenanker ist grundsätzlich erheblich besser als jeder 5-Poler, und mit Schwungmasse besser als ohne. Wirkt aber alles erst wenn auch das Fahrwerk funktioniert.
Gruß Engelbert
solange das Fahrwerk nicht läuft kann die Lok nicht funktionieren. Ein Glockenanker ist grundsätzlich erheblich besser als jeder 5-Poler, und mit Schwungmasse besser als ohne. Wirkt aber alles erst wenn auch das Fahrwerk funktioniert.
Gruß Engelbert
Struwelpeter - 30.12.10 16:40
Hallo,
ich habe wohl eine der ersten Loks gekauft, war und bin überaus zufrieden!
Allerdings haben meine Loks bisher keine allzu grossen Aufgaben erfüllen müssen.
Daneben habe ich noch eine 44er und eine 52.80 mit diesem Antriebskonzept. Echt mithalten kann hier nur die neuere V 60.10 von Fleischmann, die ältere 86er fällt schon etwas ab. Von Brawa kreischen 50 ... 75% der Loks/Triebwagen, also nicht als Vergleich geeignet. Andere Lok besitze ich zwar (Arnold), diese kommen aber kaum zum Einsatz mit Ausnahme der Köf, bei der der Motor nicht sauber befestigt ist wie auch bei der Saxonia von Arnold/Railex.
Insgesamt stehe ich zu diesem Antriebskonzept. Ärgerlich ist nur, dass man beim Umstieg auf Digital gerade diese eigentlich sehr gut laufende Loks zuerst umrüsten muss und dann praktisch keinen Benefit hat.
Viele Grüsse und guten Rutsch
ich habe wohl eine der ersten Loks gekauft, war und bin überaus zufrieden!
Allerdings haben meine Loks bisher keine allzu grossen Aufgaben erfüllen müssen.
Daneben habe ich noch eine 44er und eine 52.80 mit diesem Antriebskonzept. Echt mithalten kann hier nur die neuere V 60.10 von Fleischmann, die ältere 86er fällt schon etwas ab. Von Brawa kreischen 50 ... 75% der Loks/Triebwagen, also nicht als Vergleich geeignet. Andere Lok besitze ich zwar (Arnold), diese kommen aber kaum zum Einsatz mit Ausnahme der Köf, bei der der Motor nicht sauber befestigt ist wie auch bei der Saxonia von Arnold/Railex.
Insgesamt stehe ich zu diesem Antriebskonzept. Ärgerlich ist nur, dass man beim Umstieg auf Digital gerade diese eigentlich sehr gut laufende Loks zuerst umrüsten muss und dann praktisch keinen Benefit hat.
Viele Grüsse und guten Rutsch
Hallo Sven,
ich habe auch mehrere Minitrix-Loks (18, 44, 52.80, 45, 57, 58) mit neuem Antriebskonzept - vorallem aus allen Produktionszeiträumen. Nur eine gebrauchte 58er (wahrscheinlich wurde sie auch deswegen verkauft) hat mir ernsthafte Probleme bereitet. Die Lok ist allerdings in einer Fachwerkstatt wieder repariert worden. Die Fahreigenschaften waren dann aber hervorragend. Meiner Meinung nach sind die Hauptprobleme nicht unbedingt beim Antriebskonzept zu suchen, sondern bei Grundlagen wie Kontaktproblemen wegen mangelnder Stromabnahme, Haftreifenmontage, Entgleisungssicherheit, nicht richtig eingestellte Kuppelradsätze (Versatz!) und starre Achslagerung.
Zu Deiner Frage:
Ich bin mit Sicherheit nicht unbegabt was die Reparatur von Loks betrifft, aber einer nicht rund laufender 58er sehr gute Fahreigenschaften zu entlocken ist hohe Kunst. Bei ihr und den anderen Minitrix-Lok musste ich immer nachbessern (Tipps hier aus dem Forum haben mir bei jeder Lok geholfen). Mit der Schwungmasse hatte ich aber nie Probleme, wahrscheinlich hatte ich einfach nur Glück!!! Ich würde an Deiner Stelle das Forum wegen der 58er durchsuchen und ihre speziellen Problemzonen unter die Lupe nehmen, das verspricht am ehesten Erfolg.
Das ein Fünfpoler besser läuft kann ich klar verneinen. Auch wenn die Schwungmasse klein und dadurch nicht wirksam ist, fährt die Lok bei mir sehr leise, ohne taumeln, gleichmäßig und sehr weich. Daher stimmt bei Deinem Exemplar mit Sicherheit noch nicht jedes Detail, so dass super Fahreigenschaften gewährleistet wären.
Viele Grüße
Andi
ich habe auch mehrere Minitrix-Loks (18, 44, 52.80, 45, 57, 58) mit neuem Antriebskonzept - vorallem aus allen Produktionszeiträumen. Nur eine gebrauchte 58er (wahrscheinlich wurde sie auch deswegen verkauft) hat mir ernsthafte Probleme bereitet. Die Lok ist allerdings in einer Fachwerkstatt wieder repariert worden. Die Fahreigenschaften waren dann aber hervorragend. Meiner Meinung nach sind die Hauptprobleme nicht unbedingt beim Antriebskonzept zu suchen, sondern bei Grundlagen wie Kontaktproblemen wegen mangelnder Stromabnahme, Haftreifenmontage, Entgleisungssicherheit, nicht richtig eingestellte Kuppelradsätze (Versatz!) und starre Achslagerung.
Zu Deiner Frage:
Ich bin mit Sicherheit nicht unbegabt was die Reparatur von Loks betrifft, aber einer nicht rund laufender 58er sehr gute Fahreigenschaften zu entlocken ist hohe Kunst. Bei ihr und den anderen Minitrix-Lok musste ich immer nachbessern (Tipps hier aus dem Forum haben mir bei jeder Lok geholfen). Mit der Schwungmasse hatte ich aber nie Probleme, wahrscheinlich hatte ich einfach nur Glück!!! Ich würde an Deiner Stelle das Forum wegen der 58er durchsuchen und ihre speziellen Problemzonen unter die Lupe nehmen, das verspricht am ehesten Erfolg.
Das ein Fünfpoler besser läuft kann ich klar verneinen. Auch wenn die Schwungmasse klein und dadurch nicht wirksam ist, fährt die Lok bei mir sehr leise, ohne taumeln, gleichmäßig und sehr weich. Daher stimmt bei Deinem Exemplar mit Sicherheit noch nicht jedes Detail, so dass super Fahreigenschaften gewährleistet wären.
Viele Grüße
Andi
Hallo Sven,
ich bin voll Deiner Meinung. Hab zwar keine 58er, dafür 2 044er, welche ja ziemlich gleich sind. Die eine davon fährt astrein, die andere wie mit einer kleinen Unwucht. Letztere hab ich dann digitalisiert, danach fährt sie logischerweise gleichmäßig. Dann hab ich noch eine 220, hat auch Fauli+SM die kommt nicht auf Touren und bleibt den Berg hoch mit einem schweren Zug einfach stehen. Den Faulis fehlt da irgendwie die Power, sprich Drehmoment. Und wenn dann diese Technik mit dem Motor und Schwungmassenlagerung in einem abnehmbaren Gehäuse nicht ab Werk sauber montiert wird, läuft die Lok halt nicht gut. Bei den Fünfkupperln werden ja auch nur 3 Treibachsen über Zahnräder angetrieben, und die restlichen 2 über die Kuppelstangen mitgenommen. Wenn da was nicht sauber rundläuft gibt es auch Probleme. Sieh also auch mal ruhig nach dem Fahrwerk, insbesondere die Übereinstimmung des Kurbelzapfenversatzes.
Tschüß,
Bernd
ich bin voll Deiner Meinung. Hab zwar keine 58er, dafür 2 044er, welche ja ziemlich gleich sind. Die eine davon fährt astrein, die andere wie mit einer kleinen Unwucht. Letztere hab ich dann digitalisiert, danach fährt sie logischerweise gleichmäßig. Dann hab ich noch eine 220, hat auch Fauli+SM die kommt nicht auf Touren und bleibt den Berg hoch mit einem schweren Zug einfach stehen. Den Faulis fehlt da irgendwie die Power, sprich Drehmoment. Und wenn dann diese Technik mit dem Motor und Schwungmassenlagerung in einem abnehmbaren Gehäuse nicht ab Werk sauber montiert wird, läuft die Lok halt nicht gut. Bei den Fünfkupperln werden ja auch nur 3 Treibachsen über Zahnräder angetrieben, und die restlichen 2 über die Kuppelstangen mitgenommen. Wenn da was nicht sauber rundläuft gibt es auch Probleme. Sieh also auch mal ruhig nach dem Fahrwerk, insbesondere die Übereinstimmung des Kurbelzapfenversatzes.
Tschüß,
Bernd
Hallo,
@2
...das ist doch wohl ein Gerücht, oder ??
Die FH´s in div. N-Loks bringen doch wohl kaum die Leistung, welche ein guter 5-Poler hat !!
Oder zieht die BR44 wirklich gut ?
Oder etwa die V200.0 aus gleichem Hause ?
Ich denke jetzt nicht ans "schleudern" .
Aber okay, jeder wie er denkt !!
Grüße.
@2
Zitat
Ein Glockenanker ist grundsätzlich erheblich besser als jeder 5-Poler
...das ist doch wohl ein Gerücht, oder ??
Die FH´s in div. N-Loks bringen doch wohl kaum die Leistung, welche ein guter 5-Poler hat !!
Oder zieht die BR44 wirklich gut ?
Oder etwa die V200.0 aus gleichem Hause ?
Ich denke jetzt nicht ans "schleudern" .
Aber okay, jeder wie er denkt !!
Grüße.
Hallo alle zusammen,
ich kann mich Engelberts wie auch Dirks Meinungen ganz anschließen.
Also ich habe auch die G 12 von Minitrix. Das ist eine der besten MTX-Glockenanker-Loks, die ich habe. Die E 52 ist auch noch sehr gut. Aber bei 44, 45, 85 und S 3/6, die ich auch (teilweise mehrfach) habe scheiden sich bei mir die Geister. Die sind wirklich nicht berauschend.
Aber so ein 5-Poler mit Schwungmasse hat es auch in sich - sprich E 93.
Bei den Dampfern habe ich aber eher Bauchschmerzen, wenn ich dann im Laufe der Jahre an die Wartung denke. Und Svens Nr. 0 beruhigt mich da gar nicht.
Also da ist mir eine solide, klassische Konstruktion schon bedeutend lieber. Daß dies einen Glockenanker nicht ausschließen muß zeigt die BR 70 von GFN.
Aber meine Erfahrung ist auch, daß ein Glockenanker für große Dampfer bzw. Drehgestelloks nicht unbedingt die beste Wahl ist. Wenn große Zugkraft (BR 44) oder höhere Geschwindigkeit (V 200) gefordert ist, kommen diese doch leicht an die Leistungsgrenze.
Ein guter Fünfpoler mit Schwungmasse und (wichtig!) gut abgestimmten Getriebe kann im Gegensatz dazu ein besseres Ergebnis im Durchschnitt liefern.
Gruß aus Zolling
Christian Strecker
ich kann mich Engelberts wie auch Dirks Meinungen ganz anschließen.
Also ich habe auch die G 12 von Minitrix. Das ist eine der besten MTX-Glockenanker-Loks, die ich habe. Die E 52 ist auch noch sehr gut. Aber bei 44, 45, 85 und S 3/6, die ich auch (teilweise mehrfach) habe scheiden sich bei mir die Geister. Die sind wirklich nicht berauschend.
Aber so ein 5-Poler mit Schwungmasse hat es auch in sich - sprich E 93.
Bei den Dampfern habe ich aber eher Bauchschmerzen, wenn ich dann im Laufe der Jahre an die Wartung denke. Und Svens Nr. 0 beruhigt mich da gar nicht.
Also da ist mir eine solide, klassische Konstruktion schon bedeutend lieber. Daß dies einen Glockenanker nicht ausschließen muß zeigt die BR 70 von GFN.
Aber meine Erfahrung ist auch, daß ein Glockenanker für große Dampfer bzw. Drehgestelloks nicht unbedingt die beste Wahl ist. Wenn große Zugkraft (BR 44) oder höhere Geschwindigkeit (V 200) gefordert ist, kommen diese doch leicht an die Leistungsgrenze.
Ein guter Fünfpoler mit Schwungmasse und (wichtig!) gut abgestimmten Getriebe kann im Gegensatz dazu ein besseres Ergebnis im Durchschnitt liefern.
Gruß aus Zolling
Christian Strecker
Hi!
Wenn "man" mal dazu bereit ist, über den kleinen Tellerrand zu schauen, dann empfehle ich einfach mal ne stinknormale US-Diesellok von Kato ober Atlas. Die darf ruhig schon 15 Jahre alt sein, aber da haben die schon lange feine Fünfpoler, schräg genutet und mit satter Schwungmasse (massen) verbaut. Die Dinger kosten keine Hundert Euro und laufen dafür sowas von fein in allen Bereichen! Da brauchts keine Faulis oder Maxons, und die ziehen auch ordentlich was die Berge rauf, ohne Haftreifen.
Warum diese Firmen so erfolgreich in der restlichen Welt sind und warum "unsere" Firmen das nicht sind, schon lange nicht mehr sind, liegt klar auf der Hand!!!
Man muss ja Amis nicht mögen und auch für deren Art von Loks nichts übrig haben, aber solche Technik hätte sich in "unser" Material auch einfügen lassen, statt immer wieder zu versuchen, das Rad neu zu erfinden, immer runder als alle Räder zuvor..
Fazit für mich:
Ein gut abgestimmter Fauli, der auch konstruktiv gut in eine Lok eingebaut ist, hat sicher kaum noch Schwächen, aber ein erprobter, kraftvoller, guter 5-Poler steht dem Ergebnis unterm Strich in nichts nach, nur in den Kosten.
Viele Grüsse
Mathi
Wenn "man" mal dazu bereit ist, über den kleinen Tellerrand zu schauen, dann empfehle ich einfach mal ne stinknormale US-Diesellok von Kato ober Atlas. Die darf ruhig schon 15 Jahre alt sein, aber da haben die schon lange feine Fünfpoler, schräg genutet und mit satter Schwungmasse (massen) verbaut. Die Dinger kosten keine Hundert Euro und laufen dafür sowas von fein in allen Bereichen! Da brauchts keine Faulis oder Maxons, und die ziehen auch ordentlich was die Berge rauf, ohne Haftreifen.
Warum diese Firmen so erfolgreich in der restlichen Welt sind und warum "unsere" Firmen das nicht sind, schon lange nicht mehr sind, liegt klar auf der Hand!!!
Man muss ja Amis nicht mögen und auch für deren Art von Loks nichts übrig haben, aber solche Technik hätte sich in "unser" Material auch einfügen lassen, statt immer wieder zu versuchen, das Rad neu zu erfinden, immer runder als alle Räder zuvor..
Fazit für mich:
Ein gut abgestimmter Fauli, der auch konstruktiv gut in eine Lok eingebaut ist, hat sicher kaum noch Schwächen, aber ein erprobter, kraftvoller, guter 5-Poler steht dem Ergebnis unterm Strich in nichts nach, nur in den Kosten.
Viele Grüsse
Mathi
Hallo Mathi !
Man kann wohl schlecht einen Ami-Diesel mit Drehgestellen mit
der 5 fach gekuppelten 58er vergleichen !
Gruß : Werner S.
Man kann wohl schlecht einen Ami-Diesel mit Drehgestellen mit
der 5 fach gekuppelten 58er vergleichen !
Gruß : Werner S.
Guten Morgen,
aaalso, wie ich eingangs geschrieben hatte, ist das Fahrwerk absolut korrekt ausgerichtet, keine Kuppelstange verbogen und kein unbearbeiteter Grat vom Stanzen vorhanden, aber dennoch lief die Lok einfach schei... Der Motor machte so komische Geräusche, wie wenn eine Wicklung verbrannt wäre und brachte dann auch keine Leistung. Meine Vermutung war die Schwungmasse, deren Lagerung oder eben eine Unwucht. Ob nun ein 5-Poler oder ein Fauli die bessere Wahl wäre, lasse ich mal dahingestellt - meine Auffassung habe ich im Eingangstread dargestellt.
Wirklich geholfen hat mir der Hinweis in Antwort 1 im Endeffekt. Aufgrund des Hinweises nach Abhandlungen von Herrn Glasmachers zu suchen, wurde ich fündig. Im Netz befindet sich ein Artikel, in welchem er sich zur BR 45 von Minitrix und deren technischer Ausführung äußert. Und darin ist auch ein Hinweis auf die SWM zu finden, die konstruktiv gleich zur BR 58 ausgelegt ist. Aufgrund dessen habe ich nun mal die SWM entfernt und die Lok so fahren lassen. Ja, so stelle ich mir die Fahreigenschaften einer über 200 Euro teuren Lok mit Fauli vor. Jetzt bekommt sie eine ordentliche Geschwindigkeit und läuft sowas von sahnig, eben so wie ich mir das vorstelle. Somit wird die Lok vorerst ohne SWM ihre Runden ziehen müssen. Dennoch werde ich mal mit Herrn Glasmachers Kontakt aufnehmen und nach seiner Lösung fragen, die er ja in seinem Onlineartikel angedeutet hat.
Ansonsten wünsche ich allen N-Bahnern einen guten Rutsch und einen erfolgreichen Start ins neue Jahr, viel Gesundheit und vorallem immer ausreichend Kohle in der Schatulle für unser Hobby
Grüße Sven
aaalso, wie ich eingangs geschrieben hatte, ist das Fahrwerk absolut korrekt ausgerichtet, keine Kuppelstange verbogen und kein unbearbeiteter Grat vom Stanzen vorhanden, aber dennoch lief die Lok einfach schei... Der Motor machte so komische Geräusche, wie wenn eine Wicklung verbrannt wäre und brachte dann auch keine Leistung. Meine Vermutung war die Schwungmasse, deren Lagerung oder eben eine Unwucht. Ob nun ein 5-Poler oder ein Fauli die bessere Wahl wäre, lasse ich mal dahingestellt - meine Auffassung habe ich im Eingangstread dargestellt.
Wirklich geholfen hat mir der Hinweis in Antwort 1 im Endeffekt. Aufgrund des Hinweises nach Abhandlungen von Herrn Glasmachers zu suchen, wurde ich fündig. Im Netz befindet sich ein Artikel, in welchem er sich zur BR 45 von Minitrix und deren technischer Ausführung äußert. Und darin ist auch ein Hinweis auf die SWM zu finden, die konstruktiv gleich zur BR 58 ausgelegt ist. Aufgrund dessen habe ich nun mal die SWM entfernt und die Lok so fahren lassen. Ja, so stelle ich mir die Fahreigenschaften einer über 200 Euro teuren Lok mit Fauli vor. Jetzt bekommt sie eine ordentliche Geschwindigkeit und läuft sowas von sahnig, eben so wie ich mir das vorstelle. Somit wird die Lok vorerst ohne SWM ihre Runden ziehen müssen. Dennoch werde ich mal mit Herrn Glasmachers Kontakt aufnehmen und nach seiner Lösung fragen, die er ja in seinem Onlineartikel angedeutet hat.
Ansonsten wünsche ich allen N-Bahnern einen guten Rutsch und einen erfolgreichen Start ins neue Jahr, viel Gesundheit und vorallem immer ausreichend Kohle in der Schatulle für unser Hobby
Grüße Sven
Struwelpeter - 31.12.10 09:51
Hallo zusammen,
noch ein kleiner Nachtrag speziell zum Thema Schwungmasse: Der (Antriebs-) Fachmann spricht mitunter vom Schwungmoment GD^2 (also GDQuadrat). D.h., letztlich geht der Durchmesser der Schwungmasse mit der dritten Potenz ein, da er ja bereits im G einmal vorkommt! Daraus wird klar, dass eine im Kessel untergebrachte Schwungmasse kaum Wirkung entfalten kann, denn die hat vielleicht 5 mm Durchmesser. Ansonsten bringt man ja vielleicht 10 mm unter (insbesondere in den Wide Cabs nach US Vorbild) und hat den Effekt 2*2*2 = 8!
Leider lässt die Physik sich hier nicht übertölpeln, auch mit keiner noch so pfiffigen Elektronik!
Guten Rutsch
noch ein kleiner Nachtrag speziell zum Thema Schwungmasse: Der (Antriebs-) Fachmann spricht mitunter vom Schwungmoment GD^2 (also GDQuadrat). D.h., letztlich geht der Durchmesser der Schwungmasse mit der dritten Potenz ein, da er ja bereits im G einmal vorkommt! Daraus wird klar, dass eine im Kessel untergebrachte Schwungmasse kaum Wirkung entfalten kann, denn die hat vielleicht 5 mm Durchmesser. Ansonsten bringt man ja vielleicht 10 mm unter (insbesondere in den Wide Cabs nach US Vorbild) und hat den Effekt 2*2*2 = 8!
Leider lässt die Physik sich hier nicht übertölpeln, auch mit keiner noch so pfiffigen Elektronik!
Guten Rutsch
Moin Werner!
Das war von mir sicher verallgemeinert, denn allgemein sind auch deren Dieselloks besser als das meiste von hier.
Trotzdem gebe ich Dir nicht recht, denn meine Bemerkung bezieht sich ebenso auf US-Dampfer, oder bist Du etwa der Meinung, dass die Amis keine grossen Dampflokomotiven haben?
Was die nicht oder nur ganz wenig hatten, sind Tenderlokos, aber dafür Schlepptenderloks in Massen und jede Menge mit gaaanz vielen, sogar angetriebenen Rädern.
Die kosten natürlich auch mehr, eher vergleichbar mit hiesigen Preisen, aber dafür bekommt man ein ausgezeichnetes Modell mit einer Detailierung vom Feinsten und traumhaften Fahreigenschaften.
Einfach ein ausgereiftes und durchdachtes Modell, und wenns doch mal Schwierigkeiten gibt, kommt bei den Amis ein vorbildlicher und schneller Service noch hinzu.
Viele Grüsse
Mathi
Das war von mir sicher verallgemeinert, denn allgemein sind auch deren Dieselloks besser als das meiste von hier.
Trotzdem gebe ich Dir nicht recht, denn meine Bemerkung bezieht sich ebenso auf US-Dampfer, oder bist Du etwa der Meinung, dass die Amis keine grossen Dampflokomotiven haben?
Was die nicht oder nur ganz wenig hatten, sind Tenderlokos, aber dafür Schlepptenderloks in Massen und jede Menge mit gaaanz vielen, sogar angetriebenen Rädern.
Die kosten natürlich auch mehr, eher vergleichbar mit hiesigen Preisen, aber dafür bekommt man ein ausgezeichnetes Modell mit einer Detailierung vom Feinsten und traumhaften Fahreigenschaften.
Einfach ein ausgereiftes und durchdachtes Modell, und wenns doch mal Schwierigkeiten gibt, kommt bei den Amis ein vorbildlicher und schneller Service noch hinzu.
Viele Grüsse
Mathi
Hallo,
@ N-Dirk #6: nein kein Gerücht kann man auf meiner Anlage an ca 100 Beispielen sehen. OK ist keiner der Trix Dampfer in "neuer überzeugender Technik" dabei weil die mir deutlich zu schlecht laufen (ist aber nicht ein Problem des Motors). Anfangs hat Trix noch den Faulhaber 1016 verbaut der in der Tat für größere N-Loks zu schwachbrüstig ist. Der heutzutage eingebaute Maxon RE10 ist aber erheblich leistungsstärker als ein 5-Poler. Wenn ich jedenfalls ein neues Modell vor dem Umbau auf Glockenanker aufs Gleis stelle kräuseln sich mir jedenfalls die Fußnägel ob der "hervorrragenden Fahreigenschaften".
Gruß Engelbert
@ N-Dirk #6: nein kein Gerücht kann man auf meiner Anlage an ca 100 Beispielen sehen. OK ist keiner der Trix Dampfer in "neuer überzeugender Technik" dabei weil die mir deutlich zu schlecht laufen (ist aber nicht ein Problem des Motors). Anfangs hat Trix noch den Faulhaber 1016 verbaut der in der Tat für größere N-Loks zu schwachbrüstig ist. Der heutzutage eingebaute Maxon RE10 ist aber erheblich leistungsstärker als ein 5-Poler. Wenn ich jedenfalls ein neues Modell vor dem Umbau auf Glockenanker aufs Gleis stelle kräuseln sich mir jedenfalls die Fußnägel ob der "hervorrragenden Fahreigenschaften".
Gruß Engelbert
Hallo,
folgende Nachträge:
@Struwelpeter#11: Die SWM ist im Übrigen knapp 9 mm in Ihrem Aussendurchmesser und macht daher durchaus Sinn, da sie auch etwas länger ausgeführt wurde, als übliche SWM.
@all: kleine Ursache - große Wirkung. Habe mich gerade nochmal mit der SWM-Mechanik befasst und festgestellt, dass diese in Kunststoff gelagert ist. Nun mal richtig Fett reingedrückt und siehe da, das Fahrverhalten wird erheblich besser. Die Lok hat nun auch ordentlich Auslauf, mit dem auch mal die eine oder andere stromlose Stelle überfahren werden kann. Es ist also zu vermuten, dass die Lagerstellen ausgebuttert sind, so wie dies nach einiger Laufzeit bei den alten Pikomotoren vorkam.
Daher ist für die Maschine Hopfen und Malz noch nicht verloren und ich werde mir mal ein paar neue Lager besorgen.
Und noch eine Korrektur; Die neueren Serien der Maschine haben auch noch SWM. Es wird laut Ersatzteilblatt der Kessel mit SWM angeboten, Einzelteile gibt es hierfür nicht mehr.
Grüße Sven
folgende Nachträge:
@Struwelpeter#11: Die SWM ist im Übrigen knapp 9 mm in Ihrem Aussendurchmesser und macht daher durchaus Sinn, da sie auch etwas länger ausgeführt wurde, als übliche SWM.
@all: kleine Ursache - große Wirkung. Habe mich gerade nochmal mit der SWM-Mechanik befasst und festgestellt, dass diese in Kunststoff gelagert ist. Nun mal richtig Fett reingedrückt und siehe da, das Fahrverhalten wird erheblich besser. Die Lok hat nun auch ordentlich Auslauf, mit dem auch mal die eine oder andere stromlose Stelle überfahren werden kann. Es ist also zu vermuten, dass die Lagerstellen ausgebuttert sind, so wie dies nach einiger Laufzeit bei den alten Pikomotoren vorkam.
Daher ist für die Maschine Hopfen und Malz noch nicht verloren und ich werde mir mal ein paar neue Lager besorgen.
Und noch eine Korrektur; Die neueren Serien der Maschine haben auch noch SWM. Es wird laut Ersatzteilblatt der Kessel mit SWM angeboten, Einzelteile gibt es hierfür nicht mehr.
Grüße Sven
Hallo,
die Anleitung ist nun hier zu finden:
www.glasmachers.com/10.html (Tipp Nr. 5)
Viele Grüße
Stefan
die Anleitung ist nun hier zu finden:
www.glasmachers.com/10.html (Tipp Nr. 5)
Viele Grüße
Stefan
patrick_0911 - 14.02.11 12:26
Mathi
im Prinzip hast Du Recht, simple US Technik, (die aber ursprünglich von KATO stammt) hat den Durchbruch der Spur N in den USA überhaupt möglich gemacht. Jede 15 Jahre alte Kato oder Atlas Lok läuft besser als "viele" Europäischen Loks. Wobei man hier auch Unterschiede machen muss:
1.) US technik bei N Dampfloks, lieber nicht!, der Einzige brauchbare US Dampfer kam auch von KATO, es war die Heavy Mikado, im Übrigen hatte die Southern Streamline Dampflok auch Probleme (war auch KATO). Die anderen Loks sollte man mal in den Foren nachvollziehen (US Foren) da sieht man das auch diese nicht das Gelbe vom Ei sind.
Fazit bei Dampfern muss vieles zusammenpassen, vom Motor, zur Schwungmasse, bis hin zu den Achsen und der Stromabnahme, und hier hat zumindest bisher GFN die Masstäbe gestellt.
2.) Bei den E-Loks (auch Dieselloks) gibt es hier wie dort grosse Unterschiede, und nicht immer liegt es am Motor. Meine GFN Alsthom laufen mit ihren 3-Polern und einem vernünftigen Dekoder besser als ihre 5-Poligen MTX Pendentans. Die alten Arnold BB25200 laufen durchaus besser als viele neuere Konstruktionen, Die CC72000 (CC6500) von MTX bedarfen der Nacharbeit egal ob mit oder ohne Schwungmasse, hier ist ein Fauli die beste Lösung.
Die Startrain (KATO) CC 7100 ist ein Fall für sich, es ist wohl die am best laufende N-Lok aus der Grosserie, bei der MABAR gibt es anscheinend Ausreisser obwohl meine mit der genannten KATO Technik (das Innenleben baisert auf den Kato Entwicklungen) bestens läuft.
Leider habe ich bisher keine MTX Lok gesehen deren Laufeigenschaften überdurchnschnittlich ist, es sind alles durchwegs neue Konstruktionen die zuverlässig Ihren Dienst versehen, ohne dabei aber wie die Loks von KATO, STARTRAIN oder MABAR am Gipfel zu kratzen. Ein Fortschritt gegenüber der Loks von Fleischmann die in meinem Fall seit mehr als 20 Jahren auf dem Markts sind ist hier kaum festzustellen.......
Aber vielleicht ist es ja besser zuverlássig zu sein, als allzu fortschrittlich
im Prinzip hast Du Recht, simple US Technik, (die aber ursprünglich von KATO stammt) hat den Durchbruch der Spur N in den USA überhaupt möglich gemacht. Jede 15 Jahre alte Kato oder Atlas Lok läuft besser als "viele" Europäischen Loks. Wobei man hier auch Unterschiede machen muss:
1.) US technik bei N Dampfloks, lieber nicht!, der Einzige brauchbare US Dampfer kam auch von KATO, es war die Heavy Mikado, im Übrigen hatte die Southern Streamline Dampflok auch Probleme (war auch KATO). Die anderen Loks sollte man mal in den Foren nachvollziehen (US Foren) da sieht man das auch diese nicht das Gelbe vom Ei sind.
Fazit bei Dampfern muss vieles zusammenpassen, vom Motor, zur Schwungmasse, bis hin zu den Achsen und der Stromabnahme, und hier hat zumindest bisher GFN die Masstäbe gestellt.
2.) Bei den E-Loks (auch Dieselloks) gibt es hier wie dort grosse Unterschiede, und nicht immer liegt es am Motor. Meine GFN Alsthom laufen mit ihren 3-Polern und einem vernünftigen Dekoder besser als ihre 5-Poligen MTX Pendentans. Die alten Arnold BB25200 laufen durchaus besser als viele neuere Konstruktionen, Die CC72000 (CC6500) von MTX bedarfen der Nacharbeit egal ob mit oder ohne Schwungmasse, hier ist ein Fauli die beste Lösung.
Die Startrain (KATO) CC 7100 ist ein Fall für sich, es ist wohl die am best laufende N-Lok aus der Grosserie, bei der MABAR gibt es anscheinend Ausreisser obwohl meine mit der genannten KATO Technik (das Innenleben baisert auf den Kato Entwicklungen) bestens läuft.
Leider habe ich bisher keine MTX Lok gesehen deren Laufeigenschaften überdurchnschnittlich ist, es sind alles durchwegs neue Konstruktionen die zuverlässig Ihren Dienst versehen, ohne dabei aber wie die Loks von KATO, STARTRAIN oder MABAR am Gipfel zu kratzen. Ein Fortschritt gegenüber der Loks von Fleischmann die in meinem Fall seit mehr als 20 Jahren auf dem Markts sind ist hier kaum festzustellen.......
Aber vielleicht ist es ja besser zuverlássig zu sein, als allzu fortschrittlich
hallo,
ich habe die 58er der DR Ost, und sie ist meine bestlaufende Lok.
Meine 44er der Dr allerdings lief nicht so gut. ich habe sie vor jahren einmal nach Herrn Glasmachers Tip modernisiert ( viel Arbeit, da sie komplett zerlegt wird) Außerdem beim Zusammenbau die Schraube vom Gehäuse nur ganz leicht anziehen. Seit dem läuft die Lok auch sahne.
Meine 44er zieht übrigens auch ganz ordentlich. Allerdings nicht solche Züge wie das Vorbild
Aber dafür auch auf 3% Steigung.
MfG
Torsten
ich habe die 58er der DR Ost, und sie ist meine bestlaufende Lok.
Meine 44er der Dr allerdings lief nicht so gut. ich habe sie vor jahren einmal nach Herrn Glasmachers Tip modernisiert ( viel Arbeit, da sie komplett zerlegt wird) Außerdem beim Zusammenbau die Schraube vom Gehäuse nur ganz leicht anziehen. Seit dem läuft die Lok auch sahne.
Meine 44er zieht übrigens auch ganz ordentlich. Allerdings nicht solche Züge wie das Vorbild
MfG
Torsten
Guten Abend,
ich nutze diesen alten Thread.
Ich wollte mir heute eine Mtx. BR 58 der DR gebraucht von einem mir gut vertrautem Moba A&V-Händler kaufen. Die Lok fuhr auf dem Probegleis hervorragend gleichmässig. Ohne zu ruckeln und ohne kippeln.
Was mir nur auffiel und sehr komisch vorkam, bei mittleren Geschwindigkeiten machte die Lok leise Quietschgeräusche, welche ich nur noch von früher von Piko-N-Modellen her kannte. So als währen die Motorkohlen verschlissen.
Nun hat die BR 58 aber bekannterweise einen Faulhaber verbaut, woher könnten diese Geräusche kommen, und wie wären diese zu beheben. Ich würde mir nämlich schon gern das Modell zulegen, vorausgesetzt, die Fehlerbehebung hält sich in Grenzen.
Gruß
Andreas
ich nutze diesen alten Thread.
Ich wollte mir heute eine Mtx. BR 58 der DR gebraucht von einem mir gut vertrautem Moba A&V-Händler kaufen. Die Lok fuhr auf dem Probegleis hervorragend gleichmässig. Ohne zu ruckeln und ohne kippeln.
Was mir nur auffiel und sehr komisch vorkam, bei mittleren Geschwindigkeiten machte die Lok leise Quietschgeräusche, welche ich nur noch von früher von Piko-N-Modellen her kannte. So als währen die Motorkohlen verschlissen.
Nun hat die BR 58 aber bekannterweise einen Faulhaber verbaut, woher könnten diese Geräusche kommen, und wie wären diese zu beheben. Ich würde mir nämlich schon gern das Modell zulegen, vorausgesetzt, die Fehlerbehebung hält sich in Grenzen.
Gruß
Andreas
Beitrag editiert am 21. 05. 2015 22:12.
Hallo Andreas,
ich würde sagen, dass das Quietschen von trockenen Wellenlagern herrührt.
Hin oder her, ob die Lagersinterstoffe selbstschmierend sind....trotzdem können sie trocken sein.
Gruß Andy
ich würde sagen, dass das Quietschen von trockenen Wellenlagern herrührt.
Hin oder her, ob die Lagersinterstoffe selbstschmierend sind....trotzdem können sie trocken sein.
Gruß Andy
Hi!
Nun sind ja schon einige Jahre ins Land gegangen und ich möchte mal die immer noch verrufene US-Firma Bachmann anführen. Von der habe ich mittlerweile so ziemlich alles an Dampfern, was die neuzeitlich rausgebracht haben, und ich bin von jedem einzelnen Stück begeistert. Meine These wird dadurch nur bestärkt, obwohl ich nicht weiss woher die Konstrukte stammen. Sie sind für mich jedoch typisch amerikanisch, genau wie die überaus filigranen und feinst laufenden Dampfer von ModelPower!
Man hst jedenfalls eher das Gefühl, dass die aus ihren Fehlern gelernt haben, nicht so wie "Unsere", die es doch tatsächlich schaffen, gemachte Fehler noch zu vertiefen, anstatt auf bewährte Technik zurückzugreifen.
Viele Grüsse
Mathi
Nun sind ja schon einige Jahre ins Land gegangen und ich möchte mal die immer noch verrufene US-Firma Bachmann anführen. Von der habe ich mittlerweile so ziemlich alles an Dampfern, was die neuzeitlich rausgebracht haben, und ich bin von jedem einzelnen Stück begeistert. Meine These wird dadurch nur bestärkt, obwohl ich nicht weiss woher die Konstrukte stammen. Sie sind für mich jedoch typisch amerikanisch, genau wie die überaus filigranen und feinst laufenden Dampfer von ModelPower!
Man hst jedenfalls eher das Gefühl, dass die aus ihren Fehlern gelernt haben, nicht so wie "Unsere", die es doch tatsächlich schaffen, gemachte Fehler noch zu vertiefen, anstatt auf bewährte Technik zurückzugreifen.
Viele Grüsse
Mathi
Hallo Andy,
danke für Deine Antwort.
Ich habe mich dann doch gegen den Kauf entschieden. Nach der Beschreibung hier im Forum scheint das Zerlegen und Warten der Lok dann doch nur etwas für Spezialisten zu sein. Ich bin leider keiner. Die Beleuchtung vorn funktionierte leider auch nicht.
What else, wieder gespart.
Gruß
Andreas
danke für Deine Antwort.
Ich habe mich dann doch gegen den Kauf entschieden. Nach der Beschreibung hier im Forum scheint das Zerlegen und Warten der Lok dann doch nur etwas für Spezialisten zu sein. Ich bin leider keiner. Die Beleuchtung vorn funktionierte leider auch nicht.
What else, wieder gespart.
Gruß
Andreas
Hallo,
nach fast zwei Jahren möchte ich meine jüngsten Erfahrungen zum Modell der Minitrix-58 mitteilen.
Zunächst kann ich den Beitrag 21 nur bestätigen.
Ich wollte meine Modelle, welche derzeit auf meiner Anlage stehen ölen. Bei der 58er fand ich jedoch keine herausstehenden Zahnräder. So schraubte ich das Gehäuse vom Fahrgestell ab, was mein größter Fehler war. Zunächst kamen mir das mittlere Kolbenstangenschutzrohr sowie der Rauchkammerträger entgegen. Die beiden Teile habe ich mühevoll durch ankleben wieder vor dem Zylinderblock bzw. auf der Pufferbohle platziert und mir zuvor online zahlreiche Abbildungen des Modells angesehen, damit die Teile richtig angebracht werden können.
Was das Öl betraf, so hätte ich mir die Prozedur sparen können, denn es war noch genügend Fett im Getriebe.
Wie oft ich das Gehäuse wieder aufgesetzt habe, ohne die angelöteten Kabel abzureißen, kann ich nicht mehr aufzählen. Schon die nur eingerasteten Steuerungsträger sind ein Problem für sich, da sie ständig versuchen aus den Rastnuten wieder herauszurutschen. Die Stirnbeleuchtung ist seitdem ausgefallen, wie schon mein Vorredner bemerkte. In der Betriebsanleitung steht auch nur wie die Lampe im Tender gewechselt werden kann (diese leuchtet noch bei Rückwärtsfahrt). Wie man an die Stirnlampe herankommt ist mir ein Rätsel. Jedenfalls hat die Lok nun Kontaktschwierigkeiten und bleibt öfters stehen, leider auch an fast unzugängigen Stellen auf meiner Anlage. Wahrscheinlich sind jetzt die Kontaktbleche im Kessel mit denen im Fahrwerk nicht mehr richtig justiert.
Das analoge Modell besitze ich schon seit einigen Jahren, fahre aber aufgrund seiner langsamen Fahreigenschaften nicht allzuoft damit. Außer einem zerbrochenem Tenderradsatz, den ich wechselte gab es bisher keine Schwierigkeiten mit der Lok. Wie man es überhaupt schafft derartige fahrfähige Modelle zusammenzubauen bleibt mir ein Rätsel.
Auch habe ich eine noch ältere Minitrix-44er mit Glockenankermotor, die zwar nicht stehenbleibt, aber seit dem Kauf auch mehr schlecht als recht läuft. Sie bekam kurz nach dem Kauf gleich einen Tauschmotor und Steuerungsteile hatten sich auch gelöst, als sie bei der ersten Reklamation beim Händler Probe lief.
Bei einer 41er musste ich einen zerbrochenen Speichenlaufradsatz wechseln. Bei einer älteren Trix-01.5 zerbrach mir der hintere Laufradsatz und an einem Kuppelradsatz löste sich die Achswelle. Nachdem ich mir neue Ersatzteile besorgt hatte und versuchte diese einzubauen rissen mir die Kabel zum Tender ab. Das war das Ende der Lok. Ich lötete zwar dünne Ersatzkabel von Brawa an, weil die originalen zu kurz geworden waren, aber es gab Kontaktschwierigkeiten und im Tender passten die Kabel auch nicht so richtig unter das Gehäuse. Nachdem sich die Kabel bei der Demontage immer wieder lösten habe ich sie wieder abgelötet.
Nochmals werde ich jedenfalls keine Minitrix-Dampflok auseinandernehmen. Da lob ich mir eher die Fleischmann-Modelle, wobei mir bei einer 38er der Motor durchbrannte. Ich habe keine Lust mir einen neuen Motor zu kaufen, da der ja auch nicht ganz kostengünstig ist. Wer da meint, dass das Motorproblem nur bei neueren Fleischmann-Loks auftritt, der irrt. Mir war auch bei einer damals neuen 91er der Motor gleich durchgebrannt. Zum Glück konnte ich die Lok gegen ein andres Modell umtauschen.
Gruß Manni.
nach fast zwei Jahren möchte ich meine jüngsten Erfahrungen zum Modell der Minitrix-58 mitteilen.
Zunächst kann ich den Beitrag 21 nur bestätigen.
Ich wollte meine Modelle, welche derzeit auf meiner Anlage stehen ölen. Bei der 58er fand ich jedoch keine herausstehenden Zahnräder. So schraubte ich das Gehäuse vom Fahrgestell ab, was mein größter Fehler war. Zunächst kamen mir das mittlere Kolbenstangenschutzrohr sowie der Rauchkammerträger entgegen. Die beiden Teile habe ich mühevoll durch ankleben wieder vor dem Zylinderblock bzw. auf der Pufferbohle platziert und mir zuvor online zahlreiche Abbildungen des Modells angesehen, damit die Teile richtig angebracht werden können.
Was das Öl betraf, so hätte ich mir die Prozedur sparen können, denn es war noch genügend Fett im Getriebe.
Wie oft ich das Gehäuse wieder aufgesetzt habe, ohne die angelöteten Kabel abzureißen, kann ich nicht mehr aufzählen. Schon die nur eingerasteten Steuerungsträger sind ein Problem für sich, da sie ständig versuchen aus den Rastnuten wieder herauszurutschen. Die Stirnbeleuchtung ist seitdem ausgefallen, wie schon mein Vorredner bemerkte. In der Betriebsanleitung steht auch nur wie die Lampe im Tender gewechselt werden kann (diese leuchtet noch bei Rückwärtsfahrt). Wie man an die Stirnlampe herankommt ist mir ein Rätsel. Jedenfalls hat die Lok nun Kontaktschwierigkeiten und bleibt öfters stehen, leider auch an fast unzugängigen Stellen auf meiner Anlage. Wahrscheinlich sind jetzt die Kontaktbleche im Kessel mit denen im Fahrwerk nicht mehr richtig justiert.
Das analoge Modell besitze ich schon seit einigen Jahren, fahre aber aufgrund seiner langsamen Fahreigenschaften nicht allzuoft damit. Außer einem zerbrochenem Tenderradsatz, den ich wechselte gab es bisher keine Schwierigkeiten mit der Lok. Wie man es überhaupt schafft derartige fahrfähige Modelle zusammenzubauen bleibt mir ein Rätsel.
Auch habe ich eine noch ältere Minitrix-44er mit Glockenankermotor, die zwar nicht stehenbleibt, aber seit dem Kauf auch mehr schlecht als recht läuft. Sie bekam kurz nach dem Kauf gleich einen Tauschmotor und Steuerungsteile hatten sich auch gelöst, als sie bei der ersten Reklamation beim Händler Probe lief.
Bei einer 41er musste ich einen zerbrochenen Speichenlaufradsatz wechseln. Bei einer älteren Trix-01.5 zerbrach mir der hintere Laufradsatz und an einem Kuppelradsatz löste sich die Achswelle. Nachdem ich mir neue Ersatzteile besorgt hatte und versuchte diese einzubauen rissen mir die Kabel zum Tender ab. Das war das Ende der Lok. Ich lötete zwar dünne Ersatzkabel von Brawa an, weil die originalen zu kurz geworden waren, aber es gab Kontaktschwierigkeiten und im Tender passten die Kabel auch nicht so richtig unter das Gehäuse. Nachdem sich die Kabel bei der Demontage immer wieder lösten habe ich sie wieder abgelötet.
Nochmals werde ich jedenfalls keine Minitrix-Dampflok auseinandernehmen. Da lob ich mir eher die Fleischmann-Modelle, wobei mir bei einer 38er der Motor durchbrannte. Ich habe keine Lust mir einen neuen Motor zu kaufen, da der ja auch nicht ganz kostengünstig ist. Wer da meint, dass das Motorproblem nur bei neueren Fleischmann-Loks auftritt, der irrt. Mir war auch bei einer damals neuen 91er der Motor gleich durchgebrannt. Zum Glück konnte ich die Lok gegen ein andres Modell umtauschen.
Gruß Manni.
Ich frage mich ob das an die modellen liegt....
M.f.g. Joost van Dijk
M.f.g. Joost van Dijk
Hallo Manni,
wenn du den Patienten loswerden willst.. Ich melde mich freiwillig ;)
Viele Grüße
Carsten
wenn du den Patienten loswerden willst.. Ich melde mich freiwillig ;)
Viele Grüße
Carsten
Hallo,
ich stell mich mal für die 41 und die 44 an.png)
Grüße,
Rico
ich stell mich mal für die 41 und die 44 an
Grüße,
Rico
Das Problem ist der im Kessel verbaute Motor. Eine Probefahrt ist nur nach vollständigem Zusammenbau des Modells möglich. Ob dann noch alles richtig justiert ist, kann man daher nur erhoffen.
Glücklicherweise ist das nicht bei allen Dampflokmodellen so, sofern der Motor auf dem Fahrwerk montiert ist. Wenn wenigstens eine vollständige Wartungsbeschreibung der Lok beiliegen würde....
Wie war ein Sprichwort noch? Von einem schönen Teller kann man nicht gut essen. Den stellt man dann
besser auch nur die Vitrine (damit er möglichst nicht kaputt geht).
Gruß Manni.
Glücklicherweise ist das nicht bei allen Dampflokmodellen so, sofern der Motor auf dem Fahrwerk montiert ist. Wenn wenigstens eine vollständige Wartungsbeschreibung der Lok beiliegen würde....
Wie war ein Sprichwort noch? Von einem schönen Teller kann man nicht gut essen. Den stellt man dann
besser auch nur die Vitrine (damit er möglichst nicht kaputt geht).
Gruß Manni.
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