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THEMA: Frage zu einem Schaltbild von 1:160

THEMA: Frage zu einem Schaltbild von 1:160
Startbeitrag
Walter K. - 08.12.10 18:05
Hallo zusammen,

ich habe hier unter der Rubrik Elektrik/Zeitschaltungen (mit dem NE555) unter Punkt 3 das Schaltbild von der Blinkschaltung gesehen und möchte diese gerne nachbauen.

Nun habe ich eine Frage zu den Potis 1 und 2.
Die haben doch jeweils 3 Anschlüsse, wie müssen die Anschlüsse verbunden werden?
Aus dem Schaltbild erkenne ich jeweils 2 Aussenanschlüsse, die bei P1 zu den Dioden führen (oder kommen) und der mittlere (bewegliche Anschluß geht zu Poti 2.
Sind bei Poti 2 nur die beiden äußeren Anschlüsse belegt oder sehe ich das total falsch?

Bin nun mal Laie und hoffe auf eine nette Antwort.

Gruß

Walter

Hallo Walter,

in den Schaltungen wurde eine Verbindung zu zeichnen vergessen.
Der Schleifer von P2 wird mit dem unteren Anschluss des Poti`s verbunden, sonst hätte es ja keine Einstellwirkung.

gruß
hajo
Hallo Walter,
ich hab mir kurz die Schaltung angeschaut, du hast recht bei Poti 2 fehlt eine Leitung. Da ich ähnliches gebaut habe vermute ich der Mittelabgriff des Poti muss mit einem Außenanschluss verbunden werden. Poti 2 fungiert nicht als Spannungsteiler, sondern als veränderlicher Widerstand von 0 bis zum Maximalwert. Also verbinde beim Einbauen die beiden Anschlüsse, dabei ist es egal welchen Außenanschluss du wählst, der einzige Unterschied, einmal ist 0 Ohm links,das andere Mal rechts.
Hoffe das hilft
Viele Grüße
Enrico
Das war früher schon so üblich, das der Schleifer im Schaltplan nicht unbedingt "angeschlossen" gezeichnet wurde. Es gab sogar bauformen wo nur 2 Anschlüsse vorhanden waren. Wenn also im Schaltbild nur der Pfeil durch den Wiederstand gezeichnet ist, bedeutet dies neu, das der Wiederstand veränderlich ist. Ob diese Verbindung im Poti erfolgt (heute unübliche Bauform) oder vom Nutzer nur Schleifer und ein Ende genutzt werden oder der Schleifer mit dem anderen Ende Verbunden ird ist dem Anwender überlassen. Allerdings ist eine Verbindung Schleifer-Endanschluß zu empfehlen, da so bei Kontaktproblemen ein definierter Endwert angenommen wird.
Vielen Dank an Alle die geschrieben haben.

Hat mir sehr geholfen.

Danke.

Walter
zu @3

"ptlbahn" - ich glaube du stellst die Elektrotechnik in Frage, wo hast du das denn her?

Ein Poti/Potentiometer oder auch richtig geschrieben ein variabler "Widerstand" wurde auch in vorangegangenen Zeiten vereinfacht so gezeichnet, dass ein Ende und immer der Schleifer angeschlossen wurde.

s. Bild - Auszug aus einem Lehrbuch der Rundfunkmechaniker der Firma Körting

gruß
hajo

P.S. würde dir übrigens auch gut zu Gesicht stehen, mit Anrede und Gruß im Forum zu voten

Die von hajo zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

@5

Hallo Hajo,

wenn man sich auf wenige oder sogar nur eine fragwürdige Literaturquelle bezieht, kann man leicht irrtümlich annehmen, dass in @3 die Elektrotechnik in Frage gestellt wird.
Wenn man aber 40 Jahre beruflich ungezählte Fachliteratur nicht nur "gesehen", sondern auch angewandt hat, kommt man zu einem anderen Urteil.
Zweifelsfrei ist in @3 die Elektrotechnik keinesfalls in Frage gestellt und auch nichts fachlich Falsches zu finden.

Von Firmen verfasste Literatur gibt oft nicht alle Spielarten und auch nur kleine Ausschnitte aus zeitlichen Entwicklungen wieder.
Die genannte Firma Körting hat schon vor fast 30 Jahren das letzte Elektronikgerät gebaut und existiert seitdem nur noch als Markenname eines Waschmaschinenherstellers.
Das "Fachbuch" ist IMHO als Referenz zu aktuellen Fragen eher irrelevant.

Es grüßt RainerNRW


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