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THEMA: Zugzusammenstoß bei Neustrelitz

THEMA: Zugzusammenstoß bei Neustrelitz
Startbeitrag
putzzwerg - 28.11.10 16:43
Hallo zusammen,

bei Neustrelitz sind heute zwei Bauzüge zusammengestoßen:

http://www.n-tv.de/panorama/Zuege-stossen-zusammen-article2027471.html

Gruß
Peter


Was ist die graue Dieselllok für ein Loktyp?

Hat ja mächtig gerummst - die Frage ist, ob das nicht ein Zug auf dem falschen Gleis unterwegs war...
Keine schöne Weihnacht für die beiden Lokführer

Gruß
Peter
Hallo Peter,

also die graue Diesellok sieht mir sehr nach einer Diesel-TRAXX von Bombardier aus..nachdem die vor einem Güterzug hängt, denke ich mal nicht, dass es die 246er ist, also eine 285er.

http://www.oehlerfoto.de/bilder/br285_05.jpg

Gruß,
Eisbrecher
Zum Glück haben die Leute überlebt. Die orange Lok, ist das eine aufgearbeitete 211/212?
Zumindest die Drehgestelle sehen ein wenig danach aus.
Gruß Björn
Hallo,

Die eine (grau) ist eine 285, die andere (orange) eine 214 von Locon (ex DB-212 mit neuem Aufbau).

Gruß Lothar
Hallo,
bei der 285 handelt es sich um die an ITL vermietete 111, bei der 214 soll es sich um eine Lok von BBL handeln. Irgenswie hat es noch keinen rausbekommen, um welche 214 es sich handelt, da keins der Bilder die Loknummer hergibt.
Gruß Peter
Guten Abend,
bei dem Unfall wären beinahe Menschen ums Leben gekommen und eure einzigste Sorge ist eine Schei..... Loknummer

MfG
Michael
@ Michael: Wenn man das geschen dadurch rückgändig machen könnte, würde ich den Einwand verstehen aber bringt es den beiden Verletzten etwas, wenn auf die Diskussion verzichtet wird?

Gruß Lothar
Moin,
nein Lothar es bringt den beiden Veletzten nichts wenn auf die Diskussion verzichtet werden würde . Dennoch , es geht um einen Bahnunfall , ist das Gekräkel um die Loknommer völlig neben der Sache . Es geht ja auch um das Schicksal desjenigen dem die Schuld an dem Unfall nachgewiesen werden wird  wenn nicht ein technischer Fehler die Ursache war .
Nun aber einem Kollegen Unreife vorzuwerfen halte ich für genauso  daneben .
Worum geht´s denn , um den Unfall an sich oder um das Ego eines Einzelnen ?

Gruß
Thomas
Hallo,

es war eine Fahrt im Baugleis. Da ist es erlaubt das sich zwei Züge entgegenfahren. Fahrt halt auf Sicht und Befehl.

Das Problem denke ich, will nichts unterstellen aber meine Erfahrung bei den DB Simulatortest einmal im Jahr ist diese:

Privatbahnen haben nicht wie die bundeseigene Eisenbahn DB  jedes Jahr Simulator Training und CBT Training am Computer sowie Begleitfahrten. Hier werden diese seltenen Befehle und Handlungen trainiert. Bei den privaten kommt dies nicht vor. Sie haben kein Simulator Training usw. es soll zwar EVU geben die sich das im Auftrag bei der DB leisten und was kosten lassen. Aber die Mehrheit nicht ! Dadurch könnte ich mir vorstellen dass einfach nicht dieser Fall der Fahrt mehr verinnerlicht war ! Die Geschwindigkeit evtl. so hoch angesetzt wurde um selbst Fahrzeit zu kürzen ? Ich selbst mußte schon oft grübeln und vor einer Abhandlung die Fahrdienstvorschrift rauskramen und nachschlagen wie schnell man bei der und der Handlung fahren darf, da manche Situationen nur einmalig oder sehr sehr selten vorkommen. Vorher wird aber nicht einfach drauf los gefahren ! Dies festigt sich dann und wird beim nächsten Termin bei DB Training wiederholt und trainiert ...

Die Bundes(Bahn)Polizei wird ermitteln ... schauen wir was dabei raus kommt ...

Gruß Björn
Moin Björn,
da ist ja jeder LKW - Fahrer besser im Hinblick auf Eignung zum führen von schweren LKW , Fahrsicherheit , Ladungssicherung , Gefahrgut und Lenkzeiten besser aus- , bzw. gerüstet als die Lokführer der Privaten . Ich denek auch das mibei den vorschriften mal ausgemistet werden muß , denn ein Zeichen oder Signal kann je nach Situation eine ganz andere Bedeutugn haben . Das müßte vereinheitlicht und vereinfacht werden . Ist mir auch ein Rätsel wie zwei Züge auf einem Gleis in verschiedene Richtungen ( aufeinander zu ) fahren können .
Gruß
Thomas
Guten Morgen Thomas,

das Rätsel lässt sich ganz leicht lösen, zu dem Zeitpunkt war das Streckengleis gesperrt, d.h. als Baugleis deklariert. Fahrten im Baugleis werden als Rangierfahrten durchgeführt, es können also mehrere Fahrzeuge im Gleis unterwegs sein die sich auch in unterschiedliche Richtungen bewegen.
Als Höchstgeschwindigkeit sind dann übrigens 25 km/h möglich, wenn nicht sogar eine niedrige Geschwindigkeit festgelegt ist ....

Und was die Ausbildung angeht, so hat wohl jede Branche ihre schwarzen Schafe. Warten wir ab was wirklich die Ursache war.

Viele Grüße
Matthias


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