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THEMA: Umfrage zu Motorvarianten

THEMA: Umfrage zu Motorvarianten
Startbeitrag
Nblau - 26.11.10 11:19

Umfrage-Zwischenstand

Motorvarianten Eurer Loks
ursprünglicher Motor ab Werk und Analogbetrieb
64 Stimmen (59.81 %)

ursprünglicher Motor ab Werk und Digitalbetrieb
45 Stimmen (42.06 %)

Glockenankermotor eigener Umbau/ Analogbetrieb
18 Stimmen (16.82 %)

Glockenankermotor eigener Umbau/ Digitalbetrieb
17 Stimmen (15.89 %)

Glockenankermotor Fremdumbau/ Analogbetrieb
8 Stimmen (7.48 %)

Glockenankermotor Fremdumbau/ Digitalbetrieb
8 Stimmen (7.48 %)


Insgesamt 160 Stimmen von 107 Teilnehmern (Mehrfach-Auswahl erlaubt). Die Prozentangaben beziehen sich darauf, wie viele Teilnehmer für den jeweiligen Punkt abgestimmt haben.

Hallo,

über die Vor- / Nachteile von Glockenankermotoren gegenüber herkömlichen Lokmotoren wird auch hier im Forum immer wieder diskutiert. Die Hersteller lassen dem Käufer der Loks ab Werk aber keine Wahl. Meist muss aufwendig umgebaut werden bzw. man muss einen Umbauservice beauftragen, was zusätzliche Kosten verursacht. Interessant ist nun, wie es mit der tatsächlichen Verbreitung dieser Motoren aussieht.


Gruß

Rainer

Hallo alle zusammen,

hatte mal einige Loks auf Glockenanker (damals noch mit Faulhaber 1016) umgebaut. Bis auf die MTX-V60 wieder alle zurückgebaut, wegen sau schlechten Laufs bzw. der Motor konnte die Lok alleine nicht mal bewegen.

Da ich Analogfahrer bin, deswegen Werksmotor (vorzugsweise schräggenuteter 5 Poler, gut abgestimmtes Getriebe und Schnittstelle). Wenn man so an die neue überzeugende Antriebstechnik eines Herstellers denkt, die war ja grausam.


Gruß aus Freising
Christian Strecker
Hallo,
wie war die Fragestellung?

Hans-I.
Hallo !

...wenn´s denn hilft,
stimme ich auch ab !  

Gruß : Werner S.
Hallo,

@Christian Strecker, #1
Zitat

hatte mal einige Loks auf Glockenanker (damals noch mit Faulhaber 1016) umgebaut.  Bis auf die MTX-V60 wieder alle zurückgebaut, wegen sau schlechten Laufs bzw. der Motor konnte die Lok alleine nicht mal bewegen.



Die Erfahrungen kann ich nicht bestätigen. Ich habe auch schon einige Loks auf Glockenanker-Motor umgebaut, bei einigen war's auch der FH 1016 (z.B. MTX 41, GFN 01.10, Roco 44). Der Lauf hat sich durch die Bank wesentlich verbessert.

Natürlich ist der FH 1016 etwas schwach auf der Brust, so werden die Loks mit diesem Motor und schwerem Zug bergauf merklich langsamer, aber wenn der Motor die Lok alleine nicht bewegen konnte, ist da definitiv was schief gelaufen.

In kritischen Fällen hilft der Ersatz des FH 1016 durch den Maxon 1017, der ist deutlich leistungsfähiger, läuft allerdings auch nicht ganz so ruhig und nicht ganz so leicht wie der FH-Motor.

Zitat

Wenn man so an die neue überzeugende Antriebstechnik eines Herstellers denkt, die war ja grausam.



Kann ich auch nicht in jedem Fall unterschreiben: Meine 58 und E52 laufen beide hervorragend.

Viele Grüße,

Udo.
Hallo Udo,

mit dem Maxon-Motor ist über ein Umbau durchaus wieder nachzudenken.

Zu den Mintrix-Loks:
Stimmt, das sind die beiden einzigen davon, die passend und gut laufen. 44er, 45er und 18er sind aber dann die andere Seite.

Allerdings ist ein Motorumbau doch nur eine Drittel-Lösung des Problems. Getriebe und auch die Steuerung (Trafo/Heißwolf/Digital) haben da auch ganz gewichtig mitzureden. Wenn das Getriebe Murks ist, hilft ein Glockenanker auch nicht viel, genauso wie eine Glasmachers-Schnecke alleine auch nicht immer der Weisheit letzter Schluß ist.

Eine gute werkseitige Kombination Motor/Getriebe ist halt das Beste, was für mich heißt, daß ein Glockenankermotor nicht zwingend ist.


Gruß aus Freising

Christian Strecker
Hallo Christian,

da bin ich mit Dir in allen Punkten einer Meinung. Bei einem Modell mit ordentlichem Motor und Getriebe ist ein Glockenanker-Motor für mich auch nicht erforderlich. Was nicht heißt, dass ein Modell mit ordentlichem Getriebe (z.B. mit Glasmachers Schnecke) nicht auch noch durch einen Glockenanker-Motor gewinnen kann.

Aber das geht dann schon sehr in Richtung i-Tüpfelchen, in der Regel gebe ich das Geld dann lieber für etwas anderes aus.

Viele Grüße,

Udo.
Zitat

wie war die Fragestellung?

Die Fragestellung ist: Welche der aufgeführten Motorvarianten habt ihr in eurem Fuhrpark?

Gruß
Eglod
Hallo Udo,

eben so sehe ich das auch.

Momentan bin ich am Überlegen, meine MTX-VT 858 bzw. VT 62 neu zu motorisieren. Bei FREMO habe ich einen Glockenanker-Umbau laufen sehen - einfach spitze. Da bin ich jetzt am Überlegen, da der alte, große MTX-Dreipoler von Grund auf nicht der Brüller ist.

Anders rum hatte ich mal beim Stammtisch eine Arnold-T 3 (neu) auf dem Testkreis mit Glasmachers-Schnecke. Am Heißwolf habe ich aber nicht so den großen Unterschied zu meiner Serienausführung gemerkt.

Ich finde so pauschale Aussagen wie a la:  "Wenn die Lok nicht schön läuft, dann Glockenanker." für etwas kurz gegriffen. Alleine was das Fahrpult (bei mir der Wechsel von Titan-PWM-Fahrpult zum Heißwolf) ausmachen kann, ist schon erstaunlich. Da denkt man über Motor-Umbauten auch gleich wieder anders.


Gruß
Christian
Hi Rainer !

Eine Kategorie hast Du vergessen Glockenmotor ab Werk.

Ich habe von Mtx. die BR 44 und die E 52 im Digitalbetrieb.

Gruß Thomas
Hallo,

zumindest in alle für den Anlageneinsatz vorgesehenen Triebfahrzeuge baue ich  Glockenankermotor und Decoder sowie LED's ein. Die reinen Schachtel- und Vitrinenfahrzeuge
bleiben unverändert.  

Gruß
Frank
Hallo Frank,

Zitat

zumindest in alle für den Anlageneinsatz vorgesehenen Triebfahrzeuge baue ich  Glockenankermotor und Decoder sowie LED's ein.



Baust Du selbst ein ? Welche Decoder ?

Mich schreck noch ein bischen vor dem finanzielle Aufwand ab.

Gruß

Rainer
Hallo Zusammen,

das ist - wie ich finde - ein sehr komplexes Thema.
sicher hate der Glockeankermotor seine Vorteile aber auch nicht immer das sich der Mehrpreis gerechtfertigt ist.
Wichtig ist erstmal ein sehr gute Stromabnahme und Übertragung von Schiene zum Motor, ist diese nicht gegeben, Mahlzeit
Und dann teile ich auch mit Christian die Meinung das das Getrieb vernüftig ausgelegt sein muß.

Es gibt natürlich Modelle wo sich der Umbau lohnt und auch ie Kosten gerechtfertigt sind - aber doch wohl nicht immer.
Ist natürlich auch ein Frage ob man den Umbau machen läßt - laasen muß - oder selber machen kann.

Eine Ordentliche Schwungmasse und ein guter schräggenuteter 5poler ist durch aus OK, wenn das getriebe stimmt.
Und so mach alter 3-poler muß sich auch nicht unbedingt großartig hinter einen Glockenankermotor verstecken - gibt aber auch da Unterschiede

Eine gernerelle JA oder NEIN halte ich für falsch

Gruß Detlef
Vielen Dank für die zahlreiche Teilnahme an der Umfrage !!!

Gruß

Rainer
@11

Hallo Rainer,

natürlich baue ich Glockenankermotoren, Decoder und LED's selber ein (manchmal auch für Clubkamaraden oder für andere Modellbahnkollegen im Auftrag).
Bei mir muss ein Triebfahrzeug erstmal analog sehr gut und leise laufen, erst dann ist das Modell es wert, dass LED's und Decoder eingebaut werden. Zudem braucht ein so ausgerüstetes Modell in der Regel nicht mehr geöffnet zu werden. Die LED's halten länger als Glühbirnen, der Glockenankermotor braucht nicht ausgeblasen zu werden und die Lebenerwartung des Glockenankermotor dürfte im Regelfall meine eigene übersteigen. Aber wie bereits oben dargelegt: Ich rüste nicht alle meine Fahrzeuge so aus, sondern nur die für den häufigen Anlageneinsatz vorgesehenen Fahrzeuge. Meine Auffassung: Besser, einige sehr sehr gut laufende Triebfahrzeuge zu haben als viele schlecht oder nur durchschnittlich laufende Modelle.
Da aber in mir - wie in vielen Modellbahnkollegen sicherlich auch -  auch ein Sammlerherz schlägt, bleibt es nicht aus, dass sich immer mehr Modelle ansammeln. Trotzdem gönne ich mir regelmäßig Glockenankermotoren und muss zugeben, dass diese Modelle betriebstechnisch für mich das Salz in der Suppe sind.

Viele Grüsse
Frank

    


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