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THEMA: CMOS 4076
THEMA: CMOS 4076
KlausN - 25.11.10 19:50
Hallo Freunde,
in meiner Anlagensteuerung habe ich zur Fahrstraßenbildung etliche Registerbausteine HEF 4076 (von Philipps) verbaut. Ab und zu raucht aber auch mal einer ab bzw. gibt unerklärlich den Geist (teilweise) auf.
Als Ersatz für die kaum noch erhaltbaren Philipp 4076 hatte ich jetzt solche von Texas Instruments, die aber bei mir nicht so recht wollen. Warum ???
Könnt Ihr mir mit einer Liefereradresse helfen?
Reichelt hat scheinbar auch nur die von TI. Bei Hinkel-Elektronik gibt es vermutlich welche. aber Mindestbestellwert 15.-€, und das sind mir dann doch ein paar zuviel.
Dank für Eure Hilfe
KlausN
in meiner Anlagensteuerung habe ich zur Fahrstraßenbildung etliche Registerbausteine HEF 4076 (von Philipps) verbaut. Ab und zu raucht aber auch mal einer ab bzw. gibt unerklärlich den Geist (teilweise) auf.
Als Ersatz für die kaum noch erhaltbaren Philipp 4076 hatte ich jetzt solche von Texas Instruments, die aber bei mir nicht so recht wollen. Warum ???
Könnt Ihr mir mit einer Liefereradresse helfen?
Reichelt hat scheinbar auch nur die von TI. Bei Hinkel-Elektronik gibt es vermutlich welche. aber Mindestbestellwert 15.-€, und das sind mir dann doch ein paar zuviel.
Dank für Eure Hilfe
KlausN
Zweisystemlok - 25.11.10 23:01
Zieh Dir die Datenblätter direkt auf den Herstellerwebseiten.
Gruß, Michael
Gruß, Michael
Hallo,
ja solche Inkompatibilitäten gibt es leider zwischen HEF und CD Serien, das gab es teilweise auch bei TTL Logikbausteinen. Möglicherweise betreibst Du die Bausteine in einem Grenzbereich, worauf meiner Einschätzung nach auch die Ausfälle hin deuten könnten.
Texas hat das Datenblatt von Harris übernommen:
http://www.electroniccircuits.gr/files/CD4076.pdf
https://www.distrelec.at/ishop/Datasheets/rhCD4076B_data_en.pdf (Revision 2003!)
Philips Semiconductor heißt jetzt übrigens NXP. Die Produkte sind aber weiterhin unter HEF4076 gelistet:
http://ics.nxp.com/products/hef/datasheet/hef4076b.pdf
Leider kann ich auch keinen Distributor finden. Ich kann Dir dazu nur raten, vergleiche die Datenblätter von Philips, Texas und Motorola ganz genau, Schritt für Schritt, Parameter für Parameter.
Bei Farnell gibt es MC14076BCPG von ON Semi (ex Motorola)i:
http://de.farnell.com/on-semiconductor/mc14076b...dip16-15v/dp/9666630
Ebenso bei Conrad:
http://www.produktinfo.conrad.com/datenblaetter...10-da-01-en-4076.pdf
Vielleicht funktionieren die in Deiner Schaltung - einen Test wäre es wert.
Grüße, Peter W.
ja solche Inkompatibilitäten gibt es leider zwischen HEF und CD Serien, das gab es teilweise auch bei TTL Logikbausteinen. Möglicherweise betreibst Du die Bausteine in einem Grenzbereich, worauf meiner Einschätzung nach auch die Ausfälle hin deuten könnten.
Texas hat das Datenblatt von Harris übernommen:
http://www.electroniccircuits.gr/files/CD4076.pdf
https://www.distrelec.at/ishop/Datasheets/rhCD4076B_data_en.pdf (Revision 2003!)
Philips Semiconductor heißt jetzt übrigens NXP. Die Produkte sind aber weiterhin unter HEF4076 gelistet:
http://ics.nxp.com/products/hef/datasheet/hef4076b.pdf
Leider kann ich auch keinen Distributor finden. Ich kann Dir dazu nur raten, vergleiche die Datenblätter von Philips, Texas und Motorola ganz genau, Schritt für Schritt, Parameter für Parameter.
Bei Farnell gibt es MC14076BCPG von ON Semi (ex Motorola)i:
http://de.farnell.com/on-semiconductor/mc14076b...dip16-15v/dp/9666630
Ebenso bei Conrad:
http://www.produktinfo.conrad.com/datenblaetter...10-da-01-en-4076.pdf
Vielleicht funktionieren die in Deiner Schaltung - einen Test wäre es wert.
Grüße, Peter W.
RhönbahNer - 26.11.10 09:40
Hallo Klaus,
ohne Schaltplan ist eine Ferndiagnose schwierig. Kannst Du den mal einstellen? Ich vermute einen Fehler in Zusammenhang mit der Stabilisierung der Versorgungsspannung und würde am ehesten dort mit der Suche beeginnen.
Die Bausteine reagieren auf Überspannung - auch Spannungspeaks/ESD-Pulse - an den Eingängen für die Versorgungsspannung sehr empfindlich und sollten direkt an den entsprechenden Eingängen des IC (meist sind das die Pins 7/8 für Masse bzw. 14/16 für VCC über 100 nF abgepuffert werden; Kondensator direkt an den IC-Pins bzw. der Fassung anlöten. Ansonsten ist der Hersteller der Bausteine (auch, wenn ich jetzt für uns Reklame machen könnte...
) in diesem Zusammenhang eher zweitrangig.
Grüße Jürgen
ohne Schaltplan ist eine Ferndiagnose schwierig. Kannst Du den mal einstellen? Ich vermute einen Fehler in Zusammenhang mit der Stabilisierung der Versorgungsspannung und würde am ehesten dort mit der Suche beeginnen.
Die Bausteine reagieren auf Überspannung - auch Spannungspeaks/ESD-Pulse - an den Eingängen für die Versorgungsspannung sehr empfindlich und sollten direkt an den entsprechenden Eingängen des IC (meist sind das die Pins 7/8 für Masse bzw. 14/16 für VCC über 100 nF abgepuffert werden; Kondensator direkt an den IC-Pins bzw. der Fassung anlöten. Ansonsten ist der Hersteller der Bausteine (auch, wenn ich jetzt für uns Reklame machen könnte...
Grüße Jürgen
Beitrag editiert am 26. 11. 2010 09:45.
Hallo Jürgen + Peter,
Dank für Eure bisherigen Antworten.
Da ich nur ein elektronischer 1/4 Profi bin, also mehr oder weniger nur Schaltplan-Nachbauer,
sagen mir die Datenblätter recht wenig. Ich kann also nur mit probieren anderer IC zu einem Ergebnis kommen.
Trotzdem mal eine Platine als Anlage. Erstellt mit Designer und in jpg umgewandelt. Deshalb schlechte Qualität - aber sicher trotzdem lesbar.
Schönes Wochenende wünscht
Klaus
Die von KlausN zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
Dank für Eure bisherigen Antworten.
Da ich nur ein elektronischer 1/4 Profi bin, also mehr oder weniger nur Schaltplan-Nachbauer,
sagen mir die Datenblätter recht wenig. Ich kann also nur mit probieren anderer IC zu einem Ergebnis kommen.
Trotzdem mal eine Platine als Anlage. Erstellt mit Designer und in jpg umgewandelt. Deshalb schlechte Qualität - aber sicher trotzdem lesbar.
Schönes Wochenende wünscht
Klaus
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Hallo Klaus,
hast Du auch noch ein Schaltbild (auch Stromlaufplan genannt)? Das wäre hilfreich, weil für Elektronik leichter zu lesen.
Die Vorwiderstände hättest Du Dir übrigens ersparen können, wenn Du statt dem ULN2003 (ausgelegt für 5 V TTL und CMOS) den ULN2004 (passend für 6-15 V CMOS) genommen hättest.
Der herstellerseitige Unterschied im internen Vorwiderstand der beiden Treiber Typen beträgt knapp 8 kOhm. Mit den 22 kOhm externem Vorwiderstand kann der Ausgangstransistor nicht vollständig gesättigt durchgeschaltet werden. Welche Ströme muss der Treiber ziehen können? Hängen da Relais dran? Wenn ja, welchen Spulenwiderstand bzw. welche Stromaufnahme haben diese?
Grüße, Peter W.
hast Du auch noch ein Schaltbild (auch Stromlaufplan genannt)? Das wäre hilfreich, weil für Elektronik leichter zu lesen.
Die Vorwiderstände hättest Du Dir übrigens ersparen können, wenn Du statt dem ULN2003 (ausgelegt für 5 V TTL und CMOS) den ULN2004 (passend für 6-15 V CMOS) genommen hättest.
Der herstellerseitige Unterschied im internen Vorwiderstand der beiden Treiber Typen beträgt knapp 8 kOhm. Mit den 22 kOhm externem Vorwiderstand kann der Ausgangstransistor nicht vollständig gesättigt durchgeschaltet werden. Welche Ströme muss der Treiber ziehen können? Hängen da Relais dran? Wenn ja, welchen Spulenwiderstand bzw. welche Stromaufnahme haben diese?
Grüße, Peter W.
He Peter,
ein eigentliches Schaltbild/Stromlaufplan habe ich nicht. Habe meine Platinenbestückung nach einem Plan (aus irgendeiner Modellbahnzeitschrift vor vielen Jahren) konfiguriert. Bei Weichen oder Stromversorgungsrelais habe ich jeweils 2 Zellen des Verstärkers 2003 parallel geschaltet. Ansonsten schaltet der 2003 nur Lichtsignale bzw. LED-Anzeigen auf dem Schaltpult. Mit dem 2003 gibt es aber auch keine Probleme. Ansonsten - wie gesagt "1/4 Elektronik-Kenner.
Mein Problem ist: Womit kann ich den HEF 4076 BP ersetzen oder wo bekomme ich denselben her!
Beste Grüße
Klaus
ein eigentliches Schaltbild/Stromlaufplan habe ich nicht. Habe meine Platinenbestückung nach einem Plan (aus irgendeiner Modellbahnzeitschrift vor vielen Jahren) konfiguriert. Bei Weichen oder Stromversorgungsrelais habe ich jeweils 2 Zellen des Verstärkers 2003 parallel geschaltet. Ansonsten schaltet der 2003 nur Lichtsignale bzw. LED-Anzeigen auf dem Schaltpult. Mit dem 2003 gibt es aber auch keine Probleme. Ansonsten - wie gesagt "1/4 Elektronik-Kenner.
Mein Problem ist: Womit kann ich den HEF 4076 BP ersetzen oder wo bekomme ich denselben her!
Beste Grüße
Klaus
Hallo,
Die Frage nach der der Bezugsquelle der HEF4K fürchte ich negativ beantworten zu müssen.
Ich habe eben auf den NXP Seiten online den HEF4076B abgefragt. Der Bautstein ist discontinued (abgekündigt). Dies betrifft sowohl die DIL als auch die SO Variante. Du kannst also nur mehr auf Restposten hoffen.
Auch bei der von Dir genannte Bezugsquelle (Fa. Hinkel-Elektronik) bin ich nicht schlüssig ob die den HEF wirklich haben, hattest Du da speziell nachgefragt?
Die Frage nach dem geeigneten Ersatztypen lässt sich solange nur empirisch ermitteln solange Du nicht über genug Know How verfügst um Datenblätter zu lesen und entsprechende Messungen im dynamischen Verhalten durchzuführen.
Grüße, Peter W.
Die Frage nach der der Bezugsquelle der HEF4K fürchte ich negativ beantworten zu müssen.
Ich habe eben auf den NXP Seiten online den HEF4076B abgefragt. Der Bautstein ist discontinued (abgekündigt). Dies betrifft sowohl die DIL als auch die SO Variante. Du kannst also nur mehr auf Restposten hoffen.
Auch bei der von Dir genannte Bezugsquelle (Fa. Hinkel-Elektronik) bin ich nicht schlüssig ob die den HEF wirklich haben, hattest Du da speziell nachgefragt?
Die Frage nach dem geeigneten Ersatztypen lässt sich solange nur empirisch ermitteln solange Du nicht über genug Know How verfügst um Datenblätter zu lesen und entsprechende Messungen im dynamischen Verhalten durchzuführen.
Grüße, Peter W.
Beitrag editiert am 27. 11. 2010 01:56.
Hallo Peter,
bei 1,2,3 MEINS gibt es wohl alles und so auch die von mir gesuchten HEF 4076. Die Suche war nicht sehr schwer ( Schuro Elektronik in Kassel). Heute kamen die gesuchten Käfer, funktionieren, und die Modellbahnwelt ist für mich nicht untergegangen.
Nochmals Dank und beste Grüße
Klaus
bei 1,2,3 MEINS gibt es wohl alles und so auch die von mir gesuchten HEF 4076. Die Suche war nicht sehr schwer ( Schuro Elektronik in Kassel). Heute kamen die gesuchten Käfer, funktionieren, und die Modellbahnwelt ist für mich nicht untergegangen.
Nochmals Dank und beste Grüße
Klaus
Bei CMOS und abrauchen kommt mir der Latch-Up in den Sinn.
Guckst Du: http://de.wikipedia.org/wiki/Latch-Up-Effekt
Ich weiß nicht, ob aktuelle Bausteine da überhaupt noch so empfindlich sind, aber ein Gedanke ist das ja Wert. Was man dagegen tun kann, ist dort auch beschrieben.
Grundsätzlich sind lange Leitungen in der Nähe von größeren Strömen oder gar Impulsen (z.B. durch machanisch abschaltende Weichenantriebe ) ohnehin eine schöne Störquelle für die MoBa-Elektronik. Mir hat es da auch eine ganze Reihe von Controllern zerlegt. Mal waren sie wirklich im Eimer und mal "nur" das Programm weg. Es bedurfte schon einer ganzen Reihe von Gegenmaßnahmen, nicht nur in der Schaltung, sondern auch bei den Störern. Die Weichen haben jetzt z.B. einen kleinen Kondi bekommen, der die Spannungsspitzen beim Abschalten in der Endlage in Grenzen hält. Seit dem ist alles prima.
Guckst Du: http://de.wikipedia.org/wiki/Latch-Up-Effekt
Ich weiß nicht, ob aktuelle Bausteine da überhaupt noch so empfindlich sind, aber ein Gedanke ist das ja Wert. Was man dagegen tun kann, ist dort auch beschrieben.
Grundsätzlich sind lange Leitungen in der Nähe von größeren Strömen oder gar Impulsen (z.B. durch machanisch abschaltende Weichenantriebe ) ohnehin eine schöne Störquelle für die MoBa-Elektronik. Mir hat es da auch eine ganze Reihe von Controllern zerlegt. Mal waren sie wirklich im Eimer und mal "nur" das Programm weg. Es bedurfte schon einer ganzen Reihe von Gegenmaßnahmen, nicht nur in der Schaltung, sondern auch bei den Störern. Die Weichen haben jetzt z.B. einen kleinen Kondi bekommen, der die Spannungsspitzen beim Abschalten in der Endlage in Grenzen hält. Seit dem ist alles prima.
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