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THEMA: feste Decoderfrequenz ändern?

THEMA: feste Decoderfrequenz ändern?
Startbeitrag
mathi - 08.11.10 16:37
Hallo!
Mal ne Frage an die Elektroniker:
Ein Decoder wie der Uhl 73400, der eine feste und nicht per CV zu verstellende Motor-Ansteuerungsfrequenz von ca. 18 Khz liefert, ist für die alten dreipoligen Mtx-Motoren nicht so brauchbar, weil im Langsamstbereich keine feinfühlige und ruckfreie Ansteuerung möglich ist.
Gibt es eine Möglichkeit, die aus dem Decoder kommende Frequenz zu ändern, bzw. auf unter 1Khz zu senken und würde das auch noch in einer N-Lok Platz finden?
Ich dachte da an ein kleines Bauteil, was man noch unterbringen kann, aber das wird wohl nur ein Hirngespinst sein, oder?
Ok, es ist klar, dass in solche Loks ein anderer Decoder reingehört, das ist auch nicht das Problem. Mir gehts einfach auch darum, mal was ausprobieren zu können  und vielleicht etwas besser zu verstehen.
Wenn ihr sagt, dass das Quatsch ist, dann soll das so sein, keine Frage!

Viele Grüsse
Mathi

Hallo Mathi,
ich glaube nicht dass das ohne aufwändigere Elektronik zu machen geht. Du musst ja auch bedenken, dass durch ein Bauteil zwischen Decoder und Motor auch die Lastregelung beeinflusst werden würde.
Hallo,
natürlich kann man die Motor-Ansteuerungs-Frequenz eines Decoders ändern.

Es ist nur fraglich ob der Hersteller/Vertreiber es auch zuläßt.

So ist es möglich bei einem DCX75 die Motoransteuerfrequenz direkt zu ändern.
Leider kommen selbst "Fachspezialisten" oft nicht damit zurecht.

Was man dann an Testberichten sieht wo ein Lenz Decoder,
an dem man wirklich nur drei semidokumentierte Einstellmöglichkeiten hat,
wesendlich besser abschneidet.

Aber bevor man an der Frequenz herumspielt,
sollte man die Grundlagen eines PJD-Reglers kennen.

Ich habe vor vielen Jahren tage- und nächtelang versucht
den Uhl 73500 verzweifelt auf die Trix-3-Poler einzustellen.

Der läuft allerdings ganz hervorangend in alten Arnold Loks.
Weis der Entwickler wieso?

Der Uhl 73400 verhält sich hier besser.

Ja, Mathi, es ist "Quatsch" hier zwischen Motor und "Messwandler" die Frequenz zu ändern.

Noch dazu wenn man PAM hat.

Das wäre so als ob man
"mit geschlossenen Augen,
drei Maß Bier,
und MP3 im Ohr",
über den Stachus wanken würde".


Hans Hans


Hallo Hans,
wenns der Decoder von Haus aus nicht zulässt, hast du keine Chance. Mathi hat ja grade das Problem, dass es bei seinem Decoder keine CV gibt, die die Ansteuerungsfrequenz beeinflusst.
Hallo Mathi,

ich würde msfrog zustimmen. Frequenzen von Strömen oder Spannungen lassen sich nicht so einfach verschieben.

Was man dazu üblicherweise braucht, ist ein Gleichrichter, der aus den 18 kHz eine Gleichspannung macht, und einen Wechselrichter, der daraus wieder 1 kHz generiert. Und zwischen den beiden steckt üblicherweise ein Kondensator zur Pufferung.

Und will man damit einen Motor betreiben, sollte der Wechselrichter, der die 1 kHz macht, geregelt werden.

Am besten natürlich so, dass man von außen steuern kann, wie sich der Motor verhält (Geschwindigkeit z.B.) - vielleicht durch digital kodierte Befehle .

Viele Grüße,

Udo,

der nur raten kann, wie es Lokdecoder wirklich machen.
Nö Udo,
das wird heutzutage anders gemacht.

Es wird aus der Speisespannung eine DC gleich gerichtet.

Der Prozessor erzeugt aus einer festen Taktfrquenz (einem "Miniquarz")
die Steuerfrequenz,
und hackt über Verstärker die AC für den Motor,
(aus der DC) zurecht.

Die Frequenz ist dann nur eine Frage der Softwarevorgabe.

Aber besser der "Endverbraucher" kann hier nicht herumfummeln...

Hans Hans

Anmerkung: Ich versuche hier natürlich so einfach wie mir möglich zu erklären.

Hi!
Jooo, ich hatte gehofft, dass jemand schreibt:
"Hau doch einfach einen Tarantelkondensator mit soundsoviel Pickofarad in eine Leitung, dann haste ungefähr 280Hz und dann kannste den Vortrieb mit den CV der Lastregelung wieder so einstellen, dass alles flutscht"
Der Uhl läuft jetzt in einer Roco V200 ganz fein und in die olle Ludmille kommt diese Tage ein Digitrax und der schafft es sicher, den Motor ohne Zuckeln zu treiben.
Naja, in der ollen Russin ist eigentlich soviel Platz, da könnte sogar noch ein zusätzlichen Takt-IC mit unters Dach.
War ja auch nur ne Idee, manchmal kommen die Doofis doch auf Ideen, an die Profis wegen des zu hohen Sachverstands gar nicht mehr denken.
Manchmal bleibt man aber einfach nur ein Doofi  

Viele Grüsse
Doofi
Hallo,
die " olle Ludmille" ist eigendlich eine Französin.

Mathi, wenn Du den Digitrax in der "ollen Russin" hast,
dann schreib mal von Deinen Erfahrungen.

Würde mich schon mal interressieren
wie diese Exoten mit einer "Trix Funkenschleuder" umgehen.

Von einem Doofi zum anderen Doofi.
Hans Hans

Oder hat jetzt hier jemand was anderes erwartet??

Hi Hans!
Dat is mir so wurscht, ob die nun französische Pumps an den Füssen hat oder nicht, sie läuft aufm Strich wie ne Eins und nur das zählt!
Was Du "Exoten" nennst, ist ein ganz feines Ding, nur eben hier nicht so bekannt (ist ja auch zu billig, das kann ja nix sein!!!) und ausserdem kann er ja kein SX, nur DCC.
In der restlichen Welt ist Digitrax der Marktführer und ich habe mittlerweile fast 20 Loks damit ausgerüstet, verschiedene Typen zwar, aber die Hälfte ist der ganz billige ohne BEMF (Lastregelung) und läuft trotzdem fein im Schleichbetrieb.
Ich hab irgendwo gelesen, dass man bei Funkenschleudern mal ausprobieren soll, ob nicht doch der serienmässige Entstörkondenser zw. den Motoranschlüssen drin bleiben soll, weil der dann diese "Funkenspitzen" wegfrisst.
Werde das einfach auch mal ausprobieren, wenn ich soweit bin, von den kleinen braunen Kerlchen habe ich ja mittlerweile auch schon ne stattliche Sammlung.

Ach, und nochwas:
Wenn ein Doofi zum anderen Doofi sagt - Ich bin doch nicht blöd-, dann sind beide noch lange nicht bescheuert!

Viele Grüsse
Mathi-Doofi


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