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THEMA: BR 57 Minitrix

THEMA: BR 57 Minitrix
Startbeitrag
Jens* - 06.11.10 21:30
Hallo,

nach guten Erfahrungen mit pendelnden Achsen bzw. einer Dreipunktlagerung bei den BR 38 und 91 von Fleischmann möchte ich mich jetzt der Minitrix BR 57 widmen. Hat sich da schon jemand herangewagt.

Jens

Hallo Jens,

Schau mal da
http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=158115

Grüße von
   Phips
Hallo Jens,

bei meiner Lok habe ich die Grundplatte unter den Achsen 1 und 2 etwas (2 bis 3/10) ausgefeilt.
Das hat schon was gebracht.

Die effektivste Maßnahme bei den MTX Fünfkupplern ist jedoch, die Haftreifen dem Raddurchmesser anzupassen. Bei meiner war auch noch der Haftreifen auf dem linken Treibrad besonders dick, was die Lok grausig zum Humpeln veranlasste.

Grüße!
christiaN

Hallo Jens,

ich habe einfach zwei Stromabnahmen (Federblech aus einer Fleischmannweiche) für die hintere Achse des Tenders angeklebt und entsprechend verdrahtet. Damit kein Kurzschluss entsteht, habe ich zusätzlich die Klebestelle vorab noch mit Farbe isoliert. Die Lokomotive läuft sehr gut damit.

Grüße
Gebhard
Hallo,

ähnlich wie Gebhard @ 3 habe ich die dritte Tenderachse zur Sromaufnahme mit herangezogen.

Zwischen den beiden hinteren Achsen habe ich - zur Isolation - ein Befestigungsstelle mit dem gummiartig aushärtenden Auro Kontaktkleber vorbereitet. Dann habe ich jeweils einen  Kontaktblech-Streifen so gebogen, dass quasi ein doppeltes Z entsteht (weicheres Federn!), und die äußersten Enden drücken jewels auf die Laufflächen der mittleren und der letzten Tenderachsen. Die Befestigung der Kontaktstreifen erfolgte wiederum mit Auro Kontaktkleber (man kann auch Pattex nehmen, aber Auro stinkt weniger und zieht weniger Fäden).

So verbinde ich die Räder der letzten Achse mit denen der mittleren, so dass eine zusätzliche Verdrahtung entfällt. Außerdem sind jetzt diese beiden Achsen von oben her gefedert, was die Auflagesicherheit dieser vier Räder verbessert. Die Lok fährt seither ohne Mucken, was vorher absolut nicht der Fall war.

Natürlich führen die Kontakte auf den Laufflächen zu vermehrtem Verschleiß, aber so viel fährt die Lok bei mir nicht, und ich bin daher zufrieden.

Eine andere Lösung (Kontakte auf den Laufkränzen) wäre sehr viel aufwändiger gewesen und hätte meine technischen Möglichkeiten überschritten. Ein Problem ist dabei vor allem die Kurzschlussvermeidung, die sehr präzises Justieren der Kontakte und wohl auch Fräsarbeiten unter dem Tender erfordern würden.

Eigentlich erwarte ich kontaktsichere Konstruktionen vom Hersteller, doch auch in diesem Punkt hat sich Minitrix bei den unter Märklin-Ägide herausgebrachten Dampfern (erkennbar an "Metall"-Ideologie, gigantischen Spurkränzen und  z.T. - wie bei der G 10 - "aufgeblasenen" Propartionen) wahrhaftig nicht mit Ruhm bekleckert.
Hätte ich die G 10 nicht zum absoluten Sonderpreis erhalten, hätte ich sie mir verkniffen.

Gruß
Karl



Hallo,

danke für die schnelle Hilfe. Ich werde mal beide Veränderungen (Lok und Tender) durchführen und ausgiebig testen. Eine optische Runderneuerung ist in jedem Fall dringend erforderlich. In einigen Monaten kann ich hoffentlich positives berichten.

Jens


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