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THEMA: Erfahrungen beim Einstieg in digitale Welt
THEMA: Erfahrungen beim Einstieg in digitale Welt
chrisabi - 24.10.10 13:12
Hallo,
ein kurzer Bericht von mir, der als erster Erfahrungsbericht zu verstehen ist und keine Grundsatzdiskussion heraufbeschwören soll, sondern all denen die noch zaudern, in die digitale Welt einzusteigen, vielleicht den letzten Anstoss geben soll.
Sehr lange fahre ich nun schon analog und steuere digital mit einem elektronischem Stellwerkspult Modellplan / Viessmann. Nach Abkündigung des Produktes und meiner nicht fertiggestellten Anlage stand ich vor dem Problem: Wie weiter. Also unendliches Studium in diversen Foren, Marktanalyse, Vergleiche Preis-/Leistung. Leider ist es auf Grund der oftmals kontrovers geführten Diskussionen in den Foren sehr schwer eine richtige Entscheidung zu finden, denn jedes System hat Vor- und Nachteile und jeder Autor verteidigt "sein" System als beste Lösung.
Aus der Vielzahl von angebotenen Protokollen entschied ich mich für SELECTRIX als das, wohlgemerkt für mich, optimale System. Nun kam die Wahl der Zentrale. Mehr als schwierig das richtige System zu finden. Nach vielen Messebesuchen, Diskussionen mit Anderen, Forenbeiträgen entschied ich mich für die neue Peter Stärz- Zentrale ZS1, die ebenfalls für mich ein Optimum darstellt, da auch SX2 und DCC unterstützt wird. Die Boostergröße und das eingebaute PC- Interface, Parametriergleisanschluss waren neben dem optimalen Preis für mich der letztendliche Ausschlag zu diesem System.
Ich bestellt das System und binnen 3 Tagen hatte ich alles auf dem Tisch. Super-Lieferzeit und Superkommunikation. Also aufbauen, einschalten und gespannt sein - alles lief auf Anhieb. Für mich überraschend einfach, leicht und verständlich. Nächster Schritt - Lokumbau, Decodereinbau. Dank der vielen "Waschzettel" versuchte ich mich an meinem "U-Boot". Sehr einfach - mein Dank an MTKB. Dann rauf auf Programmiergleis - und es funktioniert sofort. Testkreis aufbauen - sofort und "rumspielen".
Liebe Analogfahrer, es ist eine neue Welt - es ist wahr - , obwohl ich mein Leben lang auf analog schwor. Ich sehe jetzt, wieviel zu schnell meine Loks gefahren sind, das Ärgernis der ungleichen Geschwindigkeit - alles weg.
ICH BIN EINFACH BEGEISTERT. 1. von der erworbenen Technik, Preis und Funktionalität, die ich uneingeschränkt weiterempfehlen kann und 2. von der Digitalisierung an sich.
Es grüßt ein neues Mitglied in der digitalen Gemeinde.
ein kurzer Bericht von mir, der als erster Erfahrungsbericht zu verstehen ist und keine Grundsatzdiskussion heraufbeschwören soll, sondern all denen die noch zaudern, in die digitale Welt einzusteigen, vielleicht den letzten Anstoss geben soll.
Sehr lange fahre ich nun schon analog und steuere digital mit einem elektronischem Stellwerkspult Modellplan / Viessmann. Nach Abkündigung des Produktes und meiner nicht fertiggestellten Anlage stand ich vor dem Problem: Wie weiter. Also unendliches Studium in diversen Foren, Marktanalyse, Vergleiche Preis-/Leistung. Leider ist es auf Grund der oftmals kontrovers geführten Diskussionen in den Foren sehr schwer eine richtige Entscheidung zu finden, denn jedes System hat Vor- und Nachteile und jeder Autor verteidigt "sein" System als beste Lösung.
Aus der Vielzahl von angebotenen Protokollen entschied ich mich für SELECTRIX als das, wohlgemerkt für mich, optimale System. Nun kam die Wahl der Zentrale. Mehr als schwierig das richtige System zu finden. Nach vielen Messebesuchen, Diskussionen mit Anderen, Forenbeiträgen entschied ich mich für die neue Peter Stärz- Zentrale ZS1, die ebenfalls für mich ein Optimum darstellt, da auch SX2 und DCC unterstützt wird. Die Boostergröße und das eingebaute PC- Interface, Parametriergleisanschluss waren neben dem optimalen Preis für mich der letztendliche Ausschlag zu diesem System.
Ich bestellt das System und binnen 3 Tagen hatte ich alles auf dem Tisch. Super-Lieferzeit und Superkommunikation. Also aufbauen, einschalten und gespannt sein - alles lief auf Anhieb. Für mich überraschend einfach, leicht und verständlich. Nächster Schritt - Lokumbau, Decodereinbau. Dank der vielen "Waschzettel" versuchte ich mich an meinem "U-Boot". Sehr einfach - mein Dank an MTKB. Dann rauf auf Programmiergleis - und es funktioniert sofort. Testkreis aufbauen - sofort und "rumspielen".
Liebe Analogfahrer, es ist eine neue Welt - es ist wahr - , obwohl ich mein Leben lang auf analog schwor. Ich sehe jetzt, wieviel zu schnell meine Loks gefahren sind, das Ärgernis der ungleichen Geschwindigkeit - alles weg.
ICH BIN EINFACH BEGEISTERT. 1. von der erworbenen Technik, Preis und Funktionalität, die ich uneingeschränkt weiterempfehlen kann und 2. von der Digitalisierung an sich.
Es grüßt ein neues Mitglied in der digitalen Gemeinde.
Lieber Freund
Natürlich hat jedes Digitalsystem mehr Möglichkeiten als Analog, es ist daher müssig die Lobeshymnen jedes mal zu wiederholen. die verbesserten Fahreigenschaften sprechen einfach für digital Systemme.
Aber in Zeiten wie diesen sollte man auch die Kosten beachten, was ist wenn z.B. 50 -60 Lokomotiven vorhanden sind, die Anlage aufgebaut und analog vekabelt ist, das Stellpult fertig ist und alles mit Herzblut erdacht und gebaut ist?
Wenn viele der Loks aus einer Zeit ohne Schnittstelle sind, durch Produktionseinstellung der Firma nicht mehr erhältlich sind ?
Wer soll das bezahlen? Also hat auch Analog seine Berechtigung und mit einen venüftigen Fahrregler auch noch immer gute Betriebseigenschaften.
mit freundlichen Grüßen buxi
Natürlich hat jedes Digitalsystem mehr Möglichkeiten als Analog, es ist daher müssig die Lobeshymnen jedes mal zu wiederholen. die verbesserten Fahreigenschaften sprechen einfach für digital Systemme.
Aber in Zeiten wie diesen sollte man auch die Kosten beachten, was ist wenn z.B. 50 -60 Lokomotiven vorhanden sind, die Anlage aufgebaut und analog vekabelt ist, das Stellpult fertig ist und alles mit Herzblut erdacht und gebaut ist?
Wenn viele der Loks aus einer Zeit ohne Schnittstelle sind, durch Produktionseinstellung der Firma nicht mehr erhältlich sind ?
Wer soll das bezahlen? Also hat auch Analog seine Berechtigung und mit einen venüftigen Fahrregler auch noch immer gute Betriebseigenschaften.
mit freundlichen Grüßen buxi
Ich hab ja den Einstieg auch hinter mir. Daher auch meinen Senf dazugeb...
Der digitale Mehrzugbetrieb insbesondere auf Anlagen mit Einspurstrecken, diese ganze intuitive Leichtigkeit des Seins, das ist schon geil. Das sage ich als Nebenbahner, Manuell-Betriebler und Modell-Lokführer.
Die Fahreigenschaften mit "digital" sind gut, keine Frage. Die Loks fahren sanft an und haben eine vernünftige Höchstgeschwindigkeit. Aber für mich war und ist das kein Fortschritt gegenüber Analog. Ich bin schon immer sanft angefahren und habe die Loks mit vernünftigen Geschwindigkeiten fahren lassen (man ist ja nicht gezwungen, den Regler voll aufzudrehen
)
Überrascht bin ich, wie leicht sich die heutigen Winzig-Decoder in Loks ohne Schnittstelle einbauen lassen. Der Tran DCX 75 ist mit 9x11x1.4mm nicht mehr dicker als die Originalplatine der meisten Loks. Daher genügt es, eine Aussparung in die Platine zu schneiden - Fräsen am Lokrahmen ist nicht mehr erforderlich. Auch die Parametrierung (einstellen der CV's) ist einfacher als erwartet. Es sind eigentlich immer die gleichen: Vmin, Vmax, PWM-Frequenz für die alten Dreipoler. Dies sind zwei Hauptpunkte, die mich früher immer von "Digital" abgehalten hatten und für die es heute gute Lösungen gibt.
Bisher hatte ich nur "überzählige" Loks digitalisiert, denen ich so ein zweites Leben am Modultreffen geben kann. Nun muss ich mir klar werden, wie es weiter gehen soll. Keine Ahnung.
Felix
Der digitale Mehrzugbetrieb insbesondere auf Anlagen mit Einspurstrecken, diese ganze intuitive Leichtigkeit des Seins, das ist schon geil. Das sage ich als Nebenbahner, Manuell-Betriebler und Modell-Lokführer.
Die Fahreigenschaften mit "digital" sind gut, keine Frage. Die Loks fahren sanft an und haben eine vernünftige Höchstgeschwindigkeit. Aber für mich war und ist das kein Fortschritt gegenüber Analog. Ich bin schon immer sanft angefahren und habe die Loks mit vernünftigen Geschwindigkeiten fahren lassen (man ist ja nicht gezwungen, den Regler voll aufzudrehen
Überrascht bin ich, wie leicht sich die heutigen Winzig-Decoder in Loks ohne Schnittstelle einbauen lassen. Der Tran DCX 75 ist mit 9x11x1.4mm nicht mehr dicker als die Originalplatine der meisten Loks. Daher genügt es, eine Aussparung in die Platine zu schneiden - Fräsen am Lokrahmen ist nicht mehr erforderlich. Auch die Parametrierung (einstellen der CV's) ist einfacher als erwartet. Es sind eigentlich immer die gleichen: Vmin, Vmax, PWM-Frequenz für die alten Dreipoler. Dies sind zwei Hauptpunkte, die mich früher immer von "Digital" abgehalten hatten und für die es heute gute Lösungen gibt.
Bisher hatte ich nur "überzählige" Loks digitalisiert, denen ich so ein zweites Leben am Modultreffen geben kann. Nun muss ich mir klar werden, wie es weiter gehen soll. Keine Ahnung.
Felix
Hallo chrisabi,
kann die ZS1 auch DCC und SX2 fahren? Das wäre mir neu, programmieren geht wohl mit dem letzten Update.
Viele Grüße
Daniel
kann die ZS1 auch DCC und SX2 fahren? Das wäre mir neu, programmieren geht wohl mit dem letzten Update.
Viele Grüße
Daniel
Hallo Daniel,
leider habe ich das noch nicht probiert - Ich habe das System seit 3 Tagen. ein nächster Versuch wird das beinhalten.
Viele Grüße
chrisabi
leider habe ich das noch nicht probiert - Ich habe das System seit 3 Tagen. ein nächster Versuch wird das beinhalten.
Viele Grüße
chrisabi
Hallo Christian,
brauchste nicht Versuchen, das kann sie nicht.
Nur reines SX Format.png)
http://www.firma-staerz.de/index.php?sub=produkt&id=249
Gruß Jürgen
brauchste nicht Versuchen, das kann sie nicht.
Nur reines SX Format
http://www.firma-staerz.de/index.php?sub=produkt&id=249
Gruß Jürgen
Moin Buxi, auch ich hatte eine bestehende Anlage und habe diese vor gut einem Jahr auf das Selectrix System umgestellt. Auch ich stand vor der Aufgabe rund 35 Loks zu digitalisieren, von denen nur kanpp die Hälfte ein Schnittstelle hatte. Ich habe mich von etwa 10 Loks ohne Schnittstelle getrennt. Ist ja heute Dank Internet kein großes Problem mehr. Von den eingenommenen Geld habe ich mir 15 Selectrix Decoder gegönnt und erst einmal meine Loks mit Schnittstelle digitalisiert. Vorteil: es stellen sich sofort Erfolge ein und man kann Betrieb machen. In den nächsten Monaten habe ich dann die restlichen 10 Loks digitalisiert. Die ohne Schnittstelle hat eine Fachwerkstatt umgerüstet.
Heute ist meine Lokpark wieder auf 31 Maschinen angewachsen und das Hobby Modellbahn macht mir mehr Spaß als je zuvor. Ach ja, meine alte analoge Stellwerkstechnik habe ich vorerst weitergenutzt...war kein Problem!
Man kann es nicht oft genug sagen: der Umstieg auf Digital scheint zunächst ein großer Schritt zu sein. In Wirklichkeit geht es viel einfacher als man denkt! Dank des genormten Selectrix Datenbusses und des große Gebrauchtangebotes habe ich mir günstige ältere, gebrauchte Regelgeräte ersteigert und alles hat auf Anhieb funktioniert. Natürlich hätte ich gerne die traumhaften Funkhandregler von Rautenhaus aber das wird vorerst angesichts der hohen Kosten ein Traum bleiben.
Ich kann mich also chrisabi nur anschließen. Digital ist wirklich eine neue Welt in die es sich lohnt zu investieren! Derzeit gibt es übrigens unter www.mdvr.de günstige Gebrauchtzentralen SLX 850 für 49,90 EUR! Die Dinger können neben Selectrix auch DCC Loks steuern und sind wirklich klasse. Der Preis ist dazu sensationell; ich habe vor einem Jahr noch annähernd das Dreifache bezahlt....
Gruß David
Heute ist meine Lokpark wieder auf 31 Maschinen angewachsen und das Hobby Modellbahn macht mir mehr Spaß als je zuvor. Ach ja, meine alte analoge Stellwerkstechnik habe ich vorerst weitergenutzt...war kein Problem!
Man kann es nicht oft genug sagen: der Umstieg auf Digital scheint zunächst ein großer Schritt zu sein. In Wirklichkeit geht es viel einfacher als man denkt! Dank des genormten Selectrix Datenbusses und des große Gebrauchtangebotes habe ich mir günstige ältere, gebrauchte Regelgeräte ersteigert und alles hat auf Anhieb funktioniert. Natürlich hätte ich gerne die traumhaften Funkhandregler von Rautenhaus aber das wird vorerst angesichts der hohen Kosten ein Traum bleiben.
Ich kann mich also chrisabi nur anschließen. Digital ist wirklich eine neue Welt in die es sich lohnt zu investieren! Derzeit gibt es übrigens unter www.mdvr.de günstige Gebrauchtzentralen SLX 850 für 49,90 EUR! Die Dinger können neben Selectrix auch DCC Loks steuern und sind wirklich klasse. Der Preis ist dazu sensationell; ich habe vor einem Jahr noch annähernd das Dreifache bezahlt....
Gruß David
Westerland - 24.10.10 19:55
Hallo Christian,
freut mich, dass Du mit Selectrix so gut klarkommst. Besonders überrascht bin ich, dass Du offenbar schon Loks ohne Schnittstelle digitalisiert hast. Da habe ich mich in 20 Jahren als Digitalbahner nicht rangewagt....
Na ja, ist ja heute zum Glück kaum noch nötig. Selbst Fleischmann rüstet ja so langsam die meisten Loks mit Decoderschnittstelle aus.
Weiterhin ganz viel Spaß!
Grüße aus Bremen,
Mathias
freut mich, dass Du mit Selectrix so gut klarkommst. Besonders überrascht bin ich, dass Du offenbar schon Loks ohne Schnittstelle digitalisiert hast. Da habe ich mich in 20 Jahren als Digitalbahner nicht rangewagt....
Na ja, ist ja heute zum Glück kaum noch nötig. Selbst Fleischmann rüstet ja so langsam die meisten Loks mit Decoderschnittstelle aus.
Weiterhin ganz viel Spaß!
Grüße aus Bremen,
Mathias
Hallo,
Meine Meinung zu Digital: Kann ich noch nicht geben weil ich NOCH nicht digital fahre. Laut vielen Usern hier scheint es aber wirklich lohnenswert zu sein! Da meine Anlage recht groß wird empfiehlt sich die Mehrzugsteuerung!
Ich werde die MS1 nutzen! Ich habe 9Loks (Erbfall) die alle analog fahren. 01 und 151 haben einen EMS-Baustein. Die 01 und eine K.Bay.Sts.B lasse ich umrüsten, der Rest wird wahrscheinlich verkauft!
Jetzt mal zu den Herstellern: Ganz schlecht finde ich Märklin (hat mit N nix zu tun, jedoch mit digital), die bauen in JEDE Lok einen Decoder ein. Ja was will denn der analoge MoBahner da denn machen? Klar, manche können auch auf Analog umstellen, man muss aber den Decoder mitbezahlen! Fleischmann ist für Analoge die richtige Firma. Minitrix finde ich gut, weil Mischdecoder oder Schnittstelle. Einziger Nachteil: Die neuen Loks (wie 150J Eisenbahn BR120) haben noch keine Decoder! Aber trotzdem Minitrix, deshalb hole ich mir ja auch die MS1!
Kann mir jemand sagen, ob ein Neukauf oder eine Umrüstung besser ist?
Gruß Phips
Meine Meinung zu Digital: Kann ich noch nicht geben weil ich NOCH nicht digital fahre. Laut vielen Usern hier scheint es aber wirklich lohnenswert zu sein! Da meine Anlage recht groß wird empfiehlt sich die Mehrzugsteuerung!
Ich werde die MS1 nutzen! Ich habe 9Loks (Erbfall) die alle analog fahren. 01 und 151 haben einen EMS-Baustein. Die 01 und eine K.Bay.Sts.B lasse ich umrüsten, der Rest wird wahrscheinlich verkauft!
Jetzt mal zu den Herstellern: Ganz schlecht finde ich Märklin (hat mit N nix zu tun, jedoch mit digital), die bauen in JEDE Lok einen Decoder ein. Ja was will denn der analoge MoBahner da denn machen? Klar, manche können auch auf Analog umstellen, man muss aber den Decoder mitbezahlen! Fleischmann ist für Analoge die richtige Firma. Minitrix finde ich gut, weil Mischdecoder oder Schnittstelle. Einziger Nachteil: Die neuen Loks (wie 150J Eisenbahn BR120) haben noch keine Decoder! Aber trotzdem Minitrix, deshalb hole ich mir ja auch die MS1!
Kann mir jemand sagen, ob ein Neukauf oder eine Umrüstung besser ist?
Gruß Phips
Kai_Eichstädt - 24.10.10 21:58
Moin Philip,
schlechtes Beispiel: bei Märklin muß in jeder analogen Lok ein Umschaltrelais eingebaut werden, damit ein Fahrtrichtungswechsel möglich ist. Wenn dann - aufgrund von Massenproduktion - ein Dekoder billiger (oder nur unwesentlich teurer) als der Umschalter ist, baut man den halt ein. Ein Umschalten auf analog ist nicht nötig, das erkennt der Dekoder automatisch.
Bei allen anderen Herstellern halte ich den schon verbauten Dekoder eher für unnötig. Hier sollte der Kunde schon selber aussuchen dürfen, was in die Lok kommt.
Fahren die Loks analog ordentlich und gibt es sonst keinen Grund für die Neubeschaffung? Dann rüste um.
Gruß
Kai, der den Dekodereinbau noch nie für Hexenwerk hielt...
Zitat
Ganz schlecht finde ich Märklin (hat mit N nix zu tun, jedoch mit digital), die bauen in JEDE Lok einen Decoder ein. Ja was will denn der analoge MoBahner da denn machen? Klar, manche können auch auf Analog umstellen, man muss aber den Decoder mitbezahlen!
schlechtes Beispiel: bei Märklin muß in jeder analogen Lok ein Umschaltrelais eingebaut werden, damit ein Fahrtrichtungswechsel möglich ist. Wenn dann - aufgrund von Massenproduktion - ein Dekoder billiger (oder nur unwesentlich teurer) als der Umschalter ist, baut man den halt ein. Ein Umschalten auf analog ist nicht nötig, das erkennt der Dekoder automatisch.
Bei allen anderen Herstellern halte ich den schon verbauten Dekoder eher für unnötig. Hier sollte der Kunde schon selber aussuchen dürfen, was in die Lok kommt.
Zitat
Kann mir jemand sagen, ob ein Neukauf oder eine Umrüstung besser ist?
Fahren die Loks analog ordentlich und gibt es sonst keinen Grund für die Neubeschaffung? Dann rüste um.
Gruß
Kai, der den Dekodereinbau noch nie für Hexenwerk hielt...
Hallo Kai,
Der Großteil läuft gut, manche Loks bekommt man gar nicht mehr! Ich werde mir meine Entscheidung nochmal durch den Kopf gehen lassen
Gruß Phips
Der Großteil läuft gut, manche Loks bekommt man gar nicht mehr! Ich werde mir meine Entscheidung nochmal durch den Kopf gehen lassen
Gruß Phips
Hallo zusammen,
innerhalb des Forums wird fast immer nur vom Umbau einer Lok auf digital geschreiben.
Da ich vor der Entscheidung stehe welches System ich nutzen will ( analog/digital) ich aber vor den hohen Kosten eines Einsteigerdigitalsets zurückschrecke habe ich die Frage, welche Hersteller denn überhaupt ab Werk digitalisierte Loks anbieten.
Meine Handwerklichen Fähigkeiten sind in diesen kleinen Größenordnungen echt beschränkt, was das Löten angeht.
LG und Danke
innerhalb des Forums wird fast immer nur vom Umbau einer Lok auf digital geschreiben.
Da ich vor der Entscheidung stehe welches System ich nutzen will ( analog/digital) ich aber vor den hohen Kosten eines Einsteigerdigitalsets zurückschrecke habe ich die Frage, welche Hersteller denn überhaupt ab Werk digitalisierte Loks anbieten.
Meine Handwerklichen Fähigkeiten sind in diesen kleinen Größenordnungen echt beschränkt, was das Löten angeht.
LG und Danke
Hallo Unwissend,
viele Hersteller bieten mittlerweile Loks mit Steckschnittstelle an (z.B. Trix macht das oft). Dort wird der Decoder einfach nur angesteckt. Ein ab Werk eingebauter Decoder ist (zum Glück) relativ selten. Bei amerikanischen Modellen solls das allerdings öfter geben.
Der Einstieg zu Digital muss nicht sehr teuer sein. Zentralen gibt es schon für unter 100 Euro, teilweise auch zum selber bauen. Lokdecoder gibt es ab ca. 25 - 30 Euro.
viele Hersteller bieten mittlerweile Loks mit Steckschnittstelle an (z.B. Trix macht das oft). Dort wird der Decoder einfach nur angesteckt. Ein ab Werk eingebauter Decoder ist (zum Glück) relativ selten. Bei amerikanischen Modellen solls das allerdings öfter geben.
Der Einstieg zu Digital muss nicht sehr teuer sein. Zentralen gibt es schon für unter 100 Euro, teilweise auch zum selber bauen. Lokdecoder gibt es ab ca. 25 - 30 Euro.
historicus - 27.10.10 11:44
Wichtig und richtig scheinen mir die Hinweise, wonach ein Digitaleinstieg meistens relativ günstig ist, wenn man lediglich digital fahren will. Bei bestehenden Anlagen geht es im Prinzip nur darum, den/die analogen Trafos durch eine Zentrale zu ersetzen.
Was mich dagegen immer stört, ist die Preisfrage: Den Fünfer und das Weggli (Schweizer Sprichwort) kann man nicht haben. Aber man muss die Relationen sehen! Eine Lok weniger kaufen, und schon ist Geld frei für rund 4 Decoder - und das aufgewogen mit dem völlig neuen Betriebsgefühl... Man muss das schon erlebt, was es heisst, in jeder Lok steckt ein einzelner Lokführer.
Heinzpeter
Was mich dagegen immer stört, ist die Preisfrage: Den Fünfer und das Weggli (Schweizer Sprichwort) kann man nicht haben. Aber man muss die Relationen sehen! Eine Lok weniger kaufen, und schon ist Geld frei für rund 4 Decoder - und das aufgewogen mit dem völlig neuen Betriebsgefühl... Man muss das schon erlebt, was es heisst, in jeder Lok steckt ein einzelner Lokführer.
Heinzpeter
Hallo Heinzpeter,
das kann ich nur voll und ganz unterschreiben!
das kann ich nur voll und ganz unterschreiben!
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