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THEMA: Tom sagt Danke - und hat ne neue Frage
wie ich schon im ersten Teil schrieb, bin ich von der Hingabe und der Mühe, die ihr euch gebt mehr als beeindruckt. Es ist schon so, dass ich eine Vorliebe fürs Analoge habe - obwohl ich (auch durch eure Beiträge) die Digivorteile klar sehe - besonders die Fahreigenschaften (nicht so sehr der Mehrzugbetrieb, weil ich ja anders plane...)
Ich lasse das ganze noch ein paar Tage oder Wochen sacken - und dann erst treffe ich für mich die Entscheidung. Und auch das nette Angebot von Mathias (Anlage live ansehen) werde ich mal nächste Woche oder so annehmen - lohnt sich bestimmt.
Aber jetzt habe ich ne neue Frage - betrifft meine Hauptstrecke. Dort plane ich einen Hundeknochen, jeweils mit einem 3- oder 4gleisigem SBH an der Wendeschleife und will das ganze dann automatisch laufen lassen - damit ich die Hände für die Nebenbahn frei habe.
Bei analog brauche ich dafür zwei Schattenbahnhofssteuerungen und so ca. 3 - 4 Blockstellen.
Und bei Digi? Blockstellen nicht, ist klar - aber ne Schattenbahnsteuerung doch auch, oder?
Und dann brauche ich noch nen Tipp über gute und preiswerte SBH-Steuerungen. Ich habe mir bisher die von www.modellbahnwerkstatt.info ausgeguckt.
Hat jemand von euch Info´s oder Erfahrungen damit - oder andere?
Tom
Mit PC und der Steuersoftware braucht man keine Schattenbf.steuerung.
Blockstellen werden auch digital gebraucht, wenn man automatischen Betrieb machen will.
Dazu reicht es, eine Gleisseite zu unterbrechen und den Abschnitt an einen Besetztmelder anzuschliessen.
Der PC bzw. die Software ersetzt alle analogen Steuerungen, muss dazu aber über die Vorgänge auf der Anlage informiert sein. Das geht sehr gut und einfach über die Besetztmelder.
Um Weichen und Signale zu schalten braucht es dann noch Weichendecoder und damit hat es sich um vollautomatischen Betrieb oder wahlweise auch Handsteuerung zu machen.
Jürgen H.
tom
Langsam werden mir meine eigenen Fragen peinlich - aber: wie verschicke ich hier PN (persönliche Nachrichten)?
tom
Gruß Franz
ich habe mir alle Deine Fragen auch schon einmal in meinem Modellbahnerleben gestellt und bin immer von Deinen Ausgangsüberlegungen gekommen:
Zunächst die Entscheidung analog oder digital. Ich war jahrelang Analogbahner und damit sehr zufrieden. Durch Zufall habe ich Herrn Rautenhaus, der in Syke bei Bremen wohnt, persönlich kennengelernt. Er hat mich zu einem Besuch eingeladen und mir seine mit Selectrix gesteuerte Anlage vorgeführt. Schon im Zug auf dem Rückweg von Syke nach Bremen war mir klar, dass ich zukünftig digital fahren werde.
Ich habe dann meine bestehende Anlage umgerüstet und habe lediglich meine analogen Fahrpulte gegen die digitale Technik ausgetauscht. Der Aufwand war überschaubar und der Effekt grandios. Ich war über die Fahreigenschaften meiner Loks von Anfang an total begeistert! Mein Stellpult bestand weiterhin aus vielen kleinen Tastern und Schaltern sowie zahlreichen LED's.
Danach hatte ich eine kleinere Anlage in meiner Studentenbude und bin dabei geblieben: analog Schalten und digital Fahren. Weil: der Computer ist was für's Büro und nicht für die Modellbahn.
Als ich vor einigen Jahren meine aktuelle Anlage gebaut habe, da habe ich dann doch umgedacht. Heute steht ein leistungsschwacher, günstiger Computer (reicht zur Steuerung völlig)
im Modellbahnzimmer und ich habe auch diesen Schritt nie bereut.
Ich steuere die Züge weiterhin vollständig manuell und nutze den Computer nur als Stellpult. Dadurch ergeben sich allerdings zahlreiche komfortable Möglichkeiten:
(1) Schaltung von Fahrstraßen
Es ist extrem einfach und für jeden Laien problemlos möglich, Fahrstraßen einzurichten und zu schalten. Bei mir heißt das konkret: ich drücke zwei Start-Ziel-Tasten auf meinem Computerstellpult und es schalten sich alle Weichen nacheinander, die für diese Fahrstraße benötigt werden. Gleichzeitig werden potentielle "Feindfahrten" verriegelt und die Signale schalten auf rot.
(2) Einbindung von Sound
Über den Computer ist es problemlos möglich, Sounds an bestimmten Stellen der Anlage sinnvoll einzuspielen. Schaltet sich meine Warnblinkanlage ein, ertönt gleichzeitig ein Originalton eines Läutewerks vom Vorbild. Die Sounddatei habe ich übrigens von einem Forumskollegen erhalten. Gleiches gilt für die Abfahrtansage im Bahnhof.
(3) Schattenbahnhofsteuerung
Der PC ermöglich den einfachen Aufbau einer leistungsfähigen Schattenbahnhofsteuerung. Bei mir stehen in fast jedem Schattenbahnhosgleis 2 Züge hintereinander. Fährt der vordere ab, sorgt der Computer im Hintergrund dafür, dass der zweite Zug nachrückt.
(4) Programmierung von Decodern
Die Programmierung der Digitaldecoder geht selbstverständlich auch ohne Computer. Über den PC ist es aber sehr viel komfortabler.
(5) Flexibilität
Eine Modellbahn steht auf viele Jahre. Will man in diesem Jahren am Gleisverlauf auch nur Kleinigkeiten verändern, ist das analoge Gleisbildstellpult nicht oder nur sehr aufwendig anzupassen. Der Gleisbildstellpult am Computer ist in wenigen Minuten geändert.
Du siehst: der PC ist für die digitale Anlagensteuerung nicht nötig aber dennoch sehr hilfreich. Da ein älterer, leistungsschwacher PC ausreicht, halten sich die Kosten in engen Grenzen.
Für die automatische Steuerung Deiner Hauptstrecke mit einem Hundeknochen und jeweils einem 3- oder 4gleisigem SBH an der Wendeschleife ist der Computer geradezu prädestiniert. Die Realisierung dieser Automatiksteuerung ist über den PC problemlos umzusetzen. Gleichzeitig kannst Du auf Deiner Nebenstrecke wie gewünscht alles manuell steuern.
Die Möglichkeiten der Kombination von Digital und Steuerung per Computer sind nahezu grenzenlos. Und: alles ist auch ohne Programmierkenntnisse leicht zu realisieren.
Wenn Du vorbeikommst, dann zeige ich Dir auch das Stellpult am PC.
Viele Grüße,
Mathias
dazu mußt du nur auf den Namen ( also müßtest du für eine PN an mich auf matthix) klicken dann öffnet sich ein Formular und schon hast du "Kontakt".
gruß Matthias
ich denke, wir sollten jetzt mal auf die konkreten Fragen von Tom eingehen: automatische Schattenbahnhofsteuerung im ANALOGEN Betrieb.
Tom... wie hast Du Dir das denn genau vorgestellt? Wie soll der Betrieb ablaufen?
Es gibt da nämlich verschiedene Möglichkeiten. Zum einen sollten wir erstmal klären, ob Du generell eine Belegtmeldung in die Gleise einbauen möchtest. Als nächstes muss geklärt werden, ob Du die Sbhf-Steuerung selbst "konstruieren" willst oder ob Du eine fertige Schaltung haben möchtest. Schaltungen gibts etliche. Aber ich denke, eine SBhf-Steuerung ist auch einfach selbst zu bauen.
Es gibt z.B. die Möglichkeit, über ein Kontaktgleis, Reedkontakt oder eben die Belegtmeldung z.b. in dem SBhf-Einfahrtsgleis ein Relais zu schalten, welches dann eines der Sbhf-Gleise frei gibt. Das bedeutet: Ein Zug fährt in den Bahnhof ein, ein anderer Fährt aus.
Du solltest uns sagen, wie Du das haben möchtest: Bei Einfahrt eine Ausfahrt auslösen. Oder erst wenn ein Zug im Sbhf steht, einen anderen auf die Strecke schicken. Oder soll eventuell eine Pause dazwischen sein? Hast Du eventuell daran gedacht, einen Zug manuell ausfahren zu lassen oder sollte manch einer sogar per Zufall ausfahren? Möchtest Du dann ein Stellpult haben, auf dem ein Taster bzw. Schalter ist, der den Halteabschnitt überbrückt bzw. frei gibt?
Du siehst, eine Frage zieht weitere nach sich.
Und noch etwas: es gibt (im Normalfall) keine dummen bzw. peinlichen Fragen sondern nur dumme Antworten.
Viele Grüße
Tomi
Nachtrag: ändere mal Deine Überschrift bzw. das Thema, dann findet man das leichter und weiss genau, um was es im Beitrag geht. Ist auch für Dich später mal wichtig, wenn Du was suchst.
folgende Vorstellungen habe ich:
Automatikbetrieb: Zug fährt in ein freies Gleis (Gleis 1) ein, bleibt stehen und löst dann (vielleicht mit einstellbarer Verzögerung) den Zug aus Gleis 2 aus - schaltet die Weichen. Dann kommt ein Zug in Gleis 2 und löst Gleis 3 aus usw.
Zusätzlich möchte ich auf "Einzelabruf eines Zuges" oder auch auf "Durchfahrt" stellen können (also manuell eingreifen können) - und das ganze soll in einer art Stellpult regelbar sein.
Selbst bauen klingt interessant - ich bin zwar ein Anfänger (gerade auch was die Elektrik angeht), aber durchaus lernfähig und -willig und zudem einigermaßen handwerklich geschickt... So ein Selbstbau würde mich schon reizen...
Schau doch bitte mal hier vorbei: modellbahnwerkstatt.info
Die haben, nach meiner Anfängermeinung, ne tolle Schattenbahnhofsteuerung (SBH GR3) für drei Gleise plus ein Durchfahrgleis - und kostet pro Stück "nur" 95 Euronen...
Also - kann ich mir unter den oben genannten Bedingungen (Anfänger, aber lernfähig und einigermaßen geschickt) den Selbstbau zutrauen? Und: wäre es ein deutlicher Preisvorteil gegenüber der fertigen von modellbahnwerkstatt?
tom
wenn ich mir deine Vorhaben, dein Budget und deine Fragen durchlese mache ich mir Sorgen, dass du zu viel auf einmal möchtest. Anlage + viele Weichen + viele Fahrzeuge + aufwändige Steuerung, da kommt ganz schon was zusammen.
Das ist mir auch am Anfang so gegangen, man sieht die tollen Anlagen in den Zeitschriften, auf Youtube, im Web und auf Ausstellungen und will so eine auch. Sofort! Jetzt! Mit allem Zipp und Zapp!
Nachdem ich meine Ganze Kohle in eine wirre Fahrzeugsammlung, alte Schienen mit Kontaktproblemen und eine Menge Zubehör investiert hatte durfte ich dann wochenlang Kabel ziehen. Dabei merkte ich immer mehr, dass die Betriebsmöglichkeiten mir immer weniger gefielen. Und die angefangene Landschaft sah immer weniger schön aus.
Ich habe die Anlange noch fertig bekommen. Und dann? Abgerissen!
Darauf folgten noch einige Anläufe, bis sich die Vorstellungen herauskristallisierten, was ich möchte. Ganz schön teuer, der Weg. Und verdammt frustig.
Ich möchte, dass du dich fragst, ob du denn alles auf einer Anlage haben möchtest, was geht.
Warum nicht etwas kleiner Anfangen? Zwei Segmente: 1x kleiner Endbahnhof, 1x Shbf mit ein paar Gleisen mit Handbetrieb. Die beiden Teile, wenn sie gelungen sind, kannst du später in eine größere Anlage einbauen. Oder ohne großen Verlust wieder abreißen.
Ich denke, dass auch die Mitglieder mit großer Anlage mal klein angefangen haben, oder?
Edward
Digital:
Auch wenn 'nur' ein Zug zum Einsatz kommt: es können ohne Stoppweichen, Schaltstrecken usw. andere Loks bereitstehen.
Auch www.Enndingen.de gibt es heute nur, weil ich über Digital zur MoBa zurückgefunden habe. Details kannst Du gerne bei mir nachlesen.
Selbstbau klingt oftmals schwieriger als es ist. Du musst wissen, was Relais sind und ein paar andere Bauteile. Du musst ein bisschen löten können. Und natürlich solltest Du wissen, wo Plus und Minus ist.
Kannst Du nochmal kurz mitteilen, ob Du die Gleise komplett belegt melden möchtest oder genügen Dir Momentkontakte zum auslösen einer Funktion? Und was noch wichtig wäre: Soll am Ende eines jeden Sbhf-Gleises ein kurzer, stromlos schaltbarer Abschnitt sein, um die Züge dort anhalten zu lassen?
Fertige Schattenbahnhofsteuerungen wie von der Modellbahnwerkstatt gibts auch von anderen Anbietern. Ich hatte mal mit der Sbhf-Steuerung von Tams getestet. Ich glaube aber, dass diese preislich höher liegt als die der Modellbahnwerkstatt.
Frank oder Patrick von der Modellbahnwerkstatt sind doch hier auch anwesend. Vielleicht können sie Dir zu ihrem Modul ein bisschen was erklären. Ich denke, dass es völlig ausreichend ist für Deine Zwecke. Benötigst in Deinem Falle zwei Stück. Die Tams ist erweiterbar (soweit ich weiss bis auf 36 Gleise).
Bezüglich des Preisvorteils kommt es ganz darauf an, wie Du das ganze aufbauen möchtest. Relativ einfach ohne viel "Schnickschnack" ist es mit Sicherheit günstiger, das selbst zu bauen. Möchtest Du dann allerdings noch eine Rückmeldung ans Stellpult und andere Features einbauen, kann das schnell mal einige Euro mehr kosten. Wie bereits im anderen Thread von mir erwähnt, ist eine analoge Technik, die alle Möglichkeiten ausreizt, oftmals teurer als Digital.
Gruß
Tomi
PS.
Zitat
ich melde mich hier noch einmal , damit Du mir leichter Antworten kannst auf meine PN
Zitat
Eindeutig: OHNE PC - das steht für mich eindeutig fest. Der PC hat bei mir nichts an der Anlage zu suchen!
Ich kann diese Denkweise verstehen - ich denke ja auch so. Nur: Das ist bereits ein Systementscheid. Dadurch hast du dich bereits entschieden.
Als ich vor 30 Jahren anfing, gab es kein Digital. Heute ist meine Anlage elektrisch gesehen fertig, bewährt sich gut und macht mir viel Freude und wenig Probleme. Sicher auch deshalb, weil ich nur noch Elektrotechnik-Komponenten (Schalter, taster, Relais) in Industriequalität verbaue. Es war jedoch ein langer Weg bis dahin. Das hat aber nichts mit analog oder digital zu tun, sondern mit meinem persönlichen Lernprozess.
Dass digital fahren wirklich toll ist, erfahre ich seit etwa 10 Jahren immer wieder - in der Modulgruppe, wo wir einen Anlagenteil analog, einen anderen Anlaenteil digital betreiben. Gerade bei Gegenverkehr auf Einspurstrecken mit Kreuzungsstellen macht das intuitive Fahren mit Digital das Modellbahnerleben einiges einfacher, geschmeidiger und komfortabler.
Vor einem halben Jahr habe ich mir aus zufälligem Anlass, aber voller Enthusiasmus zwei Mobilestations und eine Digi-Lok gekauft. Und nach 1 Woche wieder in die Schachtel weggelegt. Warum? Weil ich heute 4 analoge Walk-Around-Fahrregler an meine Anlage anschliessen kann, mit denen vier Mitspieler gleichzeitig bahnern können und (dank Z-Schaltung) mit ihrem Regler den Zug über die ganze Anlage begleiten können. Einzigstes Problem ist das Umschalten der Z-Schalter - das erfordert viel Aufmerksamkeit und Konzentration. Mit der Mobilestation nun, habe ich nur noch zwei Handregler. Digi ist für mich also zunächst mal ein funktionaler Rückschritt. Wenn ich nun das Digitalsystem so mache, dass ich mehr als 2 Handregler anschliessen kann, dann würde es ein Lenz System (wegen Synergie mit der Modulgruppe). Dann muss ich aber für das Digi-System und die decoder etwa 2000 Euro ausgeben - und dann kann ich erst wieder *gleich gut* Modellbahn spielen wie zu Analogzeiten. Das ist mir den Aufwand nicht wert. Es bleibt bei Analog.
Wenn ich aber heute mit meiner einspurigen Nebenbahn von Grun auf neu beginnen würde, würde ich wohl auch auf Digital gehen! Einfach wegen der "Leichtigkeit des Seins".
Immer wieder wird propagiert, man könne ja zunächst analog beginnen und die Anlage später digitalisieren. Das stimmt zwar, ist aber dennoch ein Unsinn. Weil, dann muss ich ie Anlage analog verdrahten UND Digitaldecoder in die Loks einbauen. Ich handle mir so doppelten Aufwand ein, kriege aber nur einfachen Nutzen. Ich habe sozusagen die Nachteile von Analog (aufwendige Verdrahtung in der Anlage) und Digital (aufwendige Decoder in den Fahrzeugen) gleichzeitig. Schlechte Idee.
- Wenn du auf der Einspurstrecke öfter mit mehreren Mitspielern Modellbahn spielen willst: Geh von Anfang an auf Digital. Du wirst es nicht bereuen.
- Wenn du auf der Einspurstrecke mehrheitlich allein Modellbahn spielen willst: Bleib bei Analog. Digital hat keinen entscheidenden Vorteil. (Gleiches gilt, wenn ein Mitspieler die Einspur-Nebenbahn bedient und ein Mitspieler die Doppelspur-Hauptbahn.)
- Wenn die Anlage automatisch Züge auswählen und sicher fahren soll, übernimmt die Automatik eigentlich die Aufgabe eines "virtuellen Mitspielers". In dem Fall geh von Anfang an auf Digital und steuere die Anlage per PC. Alles andere ist noch mehr Aufwand.
- Wenn sich die Automatik auf dem Hauptstrecken-Oval auf die Blockstreckensicherung beschränkt, ansonsten aber keine "wilden" Abläufe steuern muss (die "wilden" Aufgaben würden nach wie vor händisch gesteuert): Analog mit Blockstreckenautomatik ist eine taugliche Lösung. Auch das machen wir bei der Modulgruppe.
http://k.f.geering.info/modellbahn/technik/streckenblock.htm
Die analogen Fahreigenschaften werden übrigens mit dem Heisswolf-Regler (googeln nach "Heisswolf") ebenso gut wie mit Digital.
Zusammenfassung:
Einfache Anforderungen, einfache Lösungen.
Komplizierte Anforderungen, komplizierte Lösungen.
Egal, ob die Technik analog oder digital ist.
Noch eine Grundsatzfrage: Warum sollte der Betrieb auf dem Hauptstrecken-Oval automatisch laufen? Nur, damit im "Hintergrund", also im Augenwinkel, etwas läuft? - Für mich wäre dies zu viel Aufwand für zu wenig Nutzen. Da ich mich auf meine Tätigkeit (das Fahren der Nebenbahn) konzentriere, würde ich vom automatischen Betrieb auf der Hauptstrecke fast gar nichts mitkriegen.
weiterlesen: http://k.f.geering.info/modellbahn/technik/betriebserlebnis1.htm
Felix
Edit: die vier Punkte ein wenig ergänzt und präzisiert
Hi Leute,
wieder umfangreiche Info´s von euch!!! Mir raucht ein wenig der kopf...
Trotzdem möchte ich meine bisherigen Gedanken mitteilen:
@4 Mathias
Ich erkenne deutlich die Vorteile der digitalen Technik - gerade auch was die Steuerung per PC betrifft. Und ich bin mir fast jetzt schon sicher, dass deine Anlage mich sehr beeindrucken wird.Aber der Entschluß, auch einen PC zu verzichten, steht zu 100 % (und das, obwohl bei mir noch 2 alte Rechner rumstehen, die dafür ausreichend wären...) Ein herkömmliches Stellpult ist für mich ganz einfach "romantischer" als ein Bidschirm. Die dadurch entstehenden Nachteile nehme ich in Kauf. Diese Entscheidung ist gefallen - ich werde analog schalten!
@9 Edward
Dein Einwand oder Dein Erfahrungsbericht ist nicht von der Hand zu weisen. Ich habe schon ausführlich geplant und weiß eigentlich sehr genau, was ich will - also was den Gleisplan betrifft. Und mir ist auch klar, dass da einige Tausend Euronen im Laufe der Zeit mich verlassen werden... Und deshalb habe ich auch bereits mehrfach versucht, alles etwas kleiner zu machen - so auf ca. 200 x 100 cm - aber alle Planungsversuche zeigen zu viele Kompromisse oder eben den Verzicht von Dingen (z.B. auf ne Drehscheibe).
Was ich will steht fest: Eine Nebenstrecke, mit Endbahnhof, BW und Drehscheibe mit zwei kleinen Schattenbahnhöfen (1 SBH für die Triebwagen, und 1 SBH für die anderen Züge der NS)am anderen Ende der Nebenstrecke. Auf dieser Nebenstrecke möchte ich kräftig Betrieb machen können - per Hand.
Da auf einer Nebenstrecke aber nicht die schönen langen Güterzüge oder tolle Personenschnellzüge verkehren - habe ich mir die Geschichte mit der Hauptstrecke ausgedacht. Dort können dann hin und wieder schöne (relativ) lange Züge (bis ca. 120 cm) im Automatikbetrieb laufen, während ich die Nebenbahn bediene.
Für dieses Konzept ist meine Anlagengröße (2,90 x 1,70, L-Form) so gerade eben ausreichend. Jede Verkleinerung würde Verzicht bedeuten - und das möchte ich nicht.
Dass das alles viel Geld kostet ist klar. Aber: ich denke und plane in "Ausbaustufen". Also Stufe 1 die Hauptstrecke, Stufe zwei die Nebenstrecke, Stufe 3 der Bahnhof, Stufe 4 das BW. So läßt sich die Hauptstrecke für rund 500 € realisieren (also für Gleise, Weichen, 2 x Schattenbahnhofsteuerung und 1 x Blockstellensteuerung. Wenn ich mir also pro Jahr eine Aufbaustufe vornehme, ist das machbar...
Und falls mir doch mal zwischenzeitlich das Geld ausgehen sollte - dann bastel ich Bäume oder sowas in der Art...
@12 Tomi
Also, wenn es kein deutlicher Preisvorteil ist, lasse ich das basteln. Ich denke, 300 € für zwei gut funktionierende Schattenbahnhofsteuerungen und eine Blockstellensteuerung sind nicht zu teuer...
@13 Felix
Das "Warum Hauptstrecke" findest du unter @9 Edward. Ich sehe deutlich die Vorteile der Digis - aber ich rechne so.
Die Hauptstrecke läuft für rund 300 € automatisch. Die Nebenstrecke fahre ich per Hand, und brauche dort nur 2 Schattenbahnhofssteuerungen, macht rund 200 €. Insgesamt kostet mich die analoge Steuerung der gesamten Anlage also nur rund 500 € - Folgekosten entstehen keine.
Wenn mir jetzt jemand hier nachweisen kann, dass ich für 500 € auf Digi umsteigen kann - überlege ich nochmal....gg
Ich tendiere eindeutig in Richtung analog - und hoffe, dass ich es nie bereuen werde. Aber, wie gesagt, ich lasse mir einfach noch Zeit und grübel noch ein wenig über digital....
Tom
Zitat
Wenn mir jetzt jemand hier nachweisen kann, dass ich für 500 € auf Digi umsteigen kann - überlege ich nochmal....gg
Um das genau durchzurechnen müsste man wissen, wieviel Blockabschnitte Du hast und wieviele Weichen Du hast.
Ich weiss jetzt nicht genau, wie Deine Anlage aussehen wird. Habe das eigentlich ursprünglich so verstanden, dass die Hauptstrecke auf beiden Seiten einen Sbhf hat. Richtig? Jetzt schreibst Du aber, dass die Nebenstrecke auch Sbhf hat?
Ich gebe Dir jetzt mal ein Beispiel, wie ich mir das vorstelle:
Hauptstrecke als Hundeknochen ausgebildet. An jedem "Ende" ein 4-gleisiger Sbhf. Somit brauchst Du schonmal 8 Belegt- und Rückmelder. Dann noch mind. zwei für die Strecke selbst.
Jetzt insgesamt 12 Weichendecoder und 2 Kehrschleifenmodule. Das wäre schonmal die Hardware. Dazu kommt die Zentrale.
Wenn Du jetzt z.B. diese Hauptstrecke vollautomatisch laufen lassen möchtest und die Nebenstrecke per Hand regeln möchtest, brauchst Du noch einen Handregler. Hier wäre die Multimaus sinnvoll. Alle Weichen auf der Nebenstrecke kannst Du weiterhin analog schalten, denn dort soll ja kein automatischer Verkehr stattfinden, sodass Du hierfür digitale Schaltelemente bräuchtest. Auf der Nebenstrecke brauchst Du dann keine stromlosen Abschnitte mehr, da Du ja digital fahren würdest und diese im Handbetrieb nicht mehr nötig sind.
Hier eine kurze Auflistung der nötigen Hardware inklusive ca.-Preise:
DCC-Kommandostation: 120 Euro
Multimaus: 60 Euro
Belegt- und Rückmelder (für 16 Abschnitte): 80 Euro
Weichendecoder (für 12 Weichen): 60 Euro
Kehrschleifenmodul (2 x): 60 Euro
Gesamt: 380 Euro
Jetzt brauchst Du noch Lokdecoder. Wieviele Loks möchtest Du fahren? Pro Lokdecoder kannst Du 20-30 Euro rechnen. Bei 30 Euro kannst Du schon mit der Differenz zu 500 Euro 4 Loks ausrüsten.
Zum steuern nimmst Du Rocrail (ist kostenlos) oder eine andere Software. Bezüglich Rocrail müsste man aber erstmal klären, ob das Programm mit der DCC-Kommandostation klar kommt.
Zitat
Ein herkömmliches Stellpult ist für mich ganz einfach "romantischer" als ein Bidschirm
Der PC wird lediglich dazu benötigt, die Sicherheit auf der automatisierten Strecke zu gewährleisten und die Automatiken zu "verwalten".
Wolfgang Frey, der den Stuttgarter Hbf und vieles mehr nachgebaut hat, fährt auch mit PCs im Hintergrund, steuert aber selbst an einem "normalen" Stellpult.
Verstehst Du, wie ich das meine? Du musst den PC keines Blickes würdigen, wenn Du nicht willst.
Du siehst, Digital ist nicht teurer als Analog, wenn man es so wie Du haben möchte.
Gruß
Tomi
wenn du weisst, WARUM du zu deinem Entscheid gekommen bist, ist doch alles gut.
Ich denke mir auch, dass das was wird. Denn du hast Vor- und Nachteile abgewägt und dich dann entschieden. Du weisst, worauf du dich einlässt und wo die Grenzen von "Analog" sind - und es stimmt so für dich.
Bin gespannt, wie's weiter geht.
Felix,
Analogiker aus Überzeugung
Für Tomi
meine Gleispläne
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und nochmal für Tomi alle sichtbaren Strecken
tom
Die von tomtown zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
Wieviele Züge ich haben werde? Keine Ahnung! Aber die Hauptstrecke verlangt nach mindestens 4 (besser 6) langen Zuggarnituren, die ständig auf der Strecke stehen. Nicht mit eingerechnet sind jetzt solche Züge, die man mal hin und wieder auf der Anlagen laufen läßt. Dies werden im Laufe der Zeit bestimmt noch mal 4 bis 6 Loks...
Und für die Nebenstrecke rechne ich mit 3 Triebwagen, 3 Güterzug und 3 Nahverkehrszügen - macht 9, die wieder ständig auf der Anlage stehen. Und wieder nicht mitgerechnet, was ich dann noch so alles als "haben wollen" einstufe...
Also: Für den "normalen" Betrieb dieser Anlage in der Endausbaustufe sind das rund 12 - 15 Züge - plus vielleicht nochmal genauso viele weil ich die gut finde...
Und dann kommt hinzu: analoge Loks findest du auch gute Gebrauchte - und die sind deutlich preiswerter als die digis (und zwar ohne Decoder) - und das gilt meines Wissens für die neuen Loks sowieso. Und in der Endstufe habe ich nicht 12, sondern fast 30 Weichen.
Wenn du alles zusammenrechnest, kostet Digital gut 3000 Euro mehr - vielleicht auch "nur" 2000 Euro. Aber dafür fahre ich dann lieber in den Urlaub oder so...
tom
Oder ist diese Rechnung nicht korrekt?
ich werde Dich jetzt mal per Mail kontaktieren, da es hier wieder mal Kollegen gibt, denen es nicht passt, wenn man Deine Fragen beantwortet. Du hast ganz eindeutig gefragt, ob man es nachweisen kann, dass man Digital unter 500 Euro bekommen kann. Mehr als dieses nachgewiesen habe ich nicht gemacht.
Bis dann
Gruß
Tomi (der hier nicht missionieren will sondern lediglich auf Missstände aufmerksam machen möchte)
PS. Ich fahre selbst auch neben Digital noch Analog. Ich kenne die Unterschiede ziemlich genau.
Ich dachte, dass ist hier ein Forum, in dem Fragen gestellt werden können. Es MUSS ja keiner Antworten!
Ich weiß ja nicht, wer sich hier kennt und wer nicht - aber wenn es soweit geht, dass hier einige Versuchen auf andere Einfluß zu nehmen um Beantwortungen zu verhindern - welchen Sinn macht dann das Forum?
Tom
Gruß Jürgen
Felix
der sich wundert über Tomis Ausdauer
habe Tom bereits schon ne Mail geschrieben. Tom hat ganz klar nach einem Nachweis gefragt. Diesen hab ich ihm gegeben. Jetzt liegt es an ihm, was er macht. Ich als ehemalig eingefleischter Analogi sehe beide Seiten neutral und so habe ich es auch mehrmals dargestellt. Wenn das jemand anders sieht, habe ich keine Probleme mit. Aber man sollte sich nicht die Fakten selbst verwischen.
Werde das hier jetzt nicht weiter kommentieren.
Dir noch einen schönen Abend.
Viele Grüße
Tomi
Felix, las es einfach, ich finde diese Diskussion sehr Interessant, und es sind doch von Tom noch einige fragen offen, siehe seine Antwort in @21.
Zitat
der sich wundert über Tomis Ausdauer
Und ob man es glaubt oder nicht.... viele Dinge sind den Analogis überhaupt nicht bewusst in Bezug auf Digital. Da kommen dann solche Aussagen wie : "Achsoooo, das hatte ich mir ganz anders vorgestellt... " oder "Was? So einfach ist das? Ich dachte da muss man tausend Sachen programmieren...."
Ich merke fast täglich, dass in manchen Bereichen noch viele Fragen offen sind. Und ich versuche diese, soweit es mir möglich ist, möglichst konstruktiv zu beantworten.
Tomi
Gruß Jürgen
vielleicht solltet ihr mir überlassen, was ich gut finde und was nicht - war ja schließlich meine frage!
ich bin erwachsen und kann durchaus alleine entscheidungen treffen.
und ich fand die info´s von beiden seiten (sowohl analog als auch digital) sehr interessant. dabei hatte ich weder von der einen noch von der anderen seite das gefühl "bedrängt" zu werden. im gegenteil - leidenschaftliche geführte diskussionen finde ich fruchtbar......
oder kennen sich hier alle und es läuft so ne art wettbewerb - wer mich auf welche seite zieht?
tom
da mache das öffentlich - ich finde deine beiträge klasse und informativ!!!!!
tom
hast ne PN von mir.
Viele Grüße
Tomi
du auch
tom
das hast du einfach klasse hin bekommen, jetzt unterhalten die beiden sich nur noch per PM, und die anderen hier können sich ja was Denken.
Kurzschließende Grüße Jürgen
Drei Dinge:
1) Vielleicht ist es gar nicht schlecht, wenn Tomi und Tom die Details von Toms Anlage direkt per Email verhandeln. Das kann ja auch einfacher sein so.
2) Um ehrlich zu sein, bin ich nicht unglücklich, dass das Threadnapping durch Tomi aufgehört hat. Tom stellte Fragen zu Analog, Tomi brachte Antworten zu Digital. Nach 120 Beiträgen habe ich mich erdreistet, dies als "missionarischen Eifer" zu bezeichnen. War das falsch? Persönlich habe ich sicher nichts gegen Tomi. Es wurde einfach etwas zu viel für meinen Geschmack.
3) Scheinbar will sich niemand mehr sachdienlich zu tomtoms Thema äussern. Vielleicht wurde schon alles gesagt?
Gute Nacht,
Felix
Und wo bitteschön habe ich 120 Beiträge geschrieben??? Da gabs ja wohl noch andere, die ähnlicher Meinung waren wie ich.
Und warum ich nochmals auf Digital gekommen bin, lag lediglich daran, dass Tom geschrieben hat, wenn man ihm nachweisen könne, dass Digital günstiger ist, würde er sich nochmals gewisse Dinge überlegen. Auf diese "Einladung" bin ich eingegangen und habe ihm anhand von konstruktiven Beispielen erläutert, dass Digital nicht gleich teuer sein muss.
Mittlerweile hatte ich regen Kontakt zu Tom und habe festgestellt, dass auch er so manche Dinge ähnlich gesehen hat, wie viele anderen Analogis auch (ähnlich wie ich vor vielen Jahren).
Fakt ist doch, dass man hier ganz klar die Vorteile eines Systems in Bezug auf die Anforderungen sehen muss. Was Du und manche anderen hier nicht ganz verstehen, ist die Tatsache, dass Tom einiges automatisieren möchte, was u.U. vielleicht im Digitalen Bereich einfacher und günstiger bewerkstelligt werden kann.
Ich hatte vorhin sogar an Tom eine Mail geschrieben, in der ich ihm mitteilte, dass ich Dich eigentlich sehr schätze und ich genau deshalb hier nicht Deinen Namen genannt habe. Bisher fand ich auch den großteil Deiner Beiträge der letzten Jahre mehr als gut. Leider hat sich das aktuell geändert. Mich des Threadnappings zu bezichtigen finde ich eigentlich schon fast unverschämt. So langsam kann ich verstehen, dass gute bzw. kompetente Kollegen (wie z.B. Peter8, der Unmengen an guten Infos brachte) das Forum verlassen. Ich werde das nicht tun, da ich mich hier trotzdem wohl fühle (ich habe hier eine Menge Freunde). Ich werde einfach zukünftig wichtige und konstruktive Infos nur noch per PN weitergeben. Den Fragenden wirds freuen. Den Rest vielleicht nicht.
Tut mir leid, aber des Threadnappings lasse ich mich nicht wieder bezichtigen und von Dir schon gleich gar nicht.
Sorry, Ismael, wenn ich hier mal etwas ausholen musste, auch wenns nicht zum Thema passt. Aber ein Threadnapper ist in meinen Augen ganz was anderes.
Ciao
Tomi
was ich im Moment GAR nicht verstehe, ist, warum jedes Mal ein Posting im öffentlichen Thread getastet wird dass der andere eine PM erhalten hat ?
Doei
Trixi
weil es z.B. Kollegen gibt, die eine Mailadresse angegeben haben, die sie nicht ständig abrufen. So weiss derjenige schneller, wenn eine Mail im Postfach liegt.
Viele Grüße
Tomi
So, ab jetzt könnt Ihr Euch wieder um Toms "Problem" kümmern. Und bleibt beim Thema Analog.
Aaaaaahhaa - hätte ich nicht gedacht, weil wenn mein Compi an ist läuft auch ein emailclient.
Und WIR warten jetzt einfach mal
Zitat
Ups, jetzt is der Thread voll.
Ich würde sagen, wir lassen das Thema jetzt mal auf sich beruhen und warten ab, bis Tom uns in ein paar Tagen seine Entscheidung in einem neuen Thread mitteilt. Dann kann man sicherlich gezielter auf die ein oder andere Sache eingehen.
Ich wünsche Tom viel Erfolg bei der Entscheidung, egal in welche Richtung sie geht.
Doei
Trixi
auch auf die Gefahr hin, dass mich hier wieder jemand des Threadnappings bezichtigt
Zitat
Aaaaaahhaa - hätte ich nicht gedacht, weil wenn mein Compi an ist läuft auch ein emailclient.
Zu Deinem Zitat: Genau so ist es und genau so meinte ich es. Abwarten und dann GEZIELT helfen.
Viele Grüße
Tomi
Nun - ich mache nochmal einen Versuch auf "Feld 0" (zurück an den Start):
Zitat
Es ist schon so, dass ich eine Vorliebe fürs Analoge habe - obwohl ich (auch durch eure Beiträge) die Digivorteile klar sehe.
OHNE PC - das steht für mich eindeutig fest.
Aber jetzt habe ich ne neue Frage - betrifft meine Hauptstrecke. Dort plane ich einen Hundeknochen, jeweils mit einem 3- oder 4gleisigem SBH an der Wendeschleife und will das ganze dann automatisch laufen lassen - damit ich die Hände für die Nebenbahn frei habe.
Bei analog brauche ich dafür zwei Schattenbahnhofssteuerungen und so ca. 3 - 4 Blockstellen.
Und bei Digi? Blockstellen nicht, ist klar - aber ne Schattenbahnsteuerung doch auch, oder?
Eine Blocksteuerung ist eine Sicherungsanlage, die Auffahrunfälle verhindert. Das hat mit Analog oder Digital zunächst nichts zu tun. Daher würde ich sagen, das braucht es auch bei Digital.
Die Belegtmeldung alleine ist noch keine Blocksteuerung. Sondern irgend eine Art von Belegtmeldung ist die Grundlage jeder Blocksteuerung. Es gibt (wie auch beim Vorbild) verschiedene Konzepte, z.B. Belegtmeldung durch stromleitende Achsen (beim Vorbild: Gleisstromkreis) oder auch Kontaktgleise, deren Auslösen anschliessend gespeichert wird (beim Vorbild: Achszähler). Im guten alten Arnold MSB beispielsweise ist Belegtmeldung durch leitende Achsen (Stromverbraucher) bereits eingebaut.
Eine Schattenbahnhofsteuerung übernimmt eine funktionale Anforderung (automatischer Abruf von Zügen). Auch dies hat zunächst mit Analog oder Digital nichts zu tun. Daher würde ich auch hier sagen, das braucht es auch bei Digital.
Ob meine Annahmen, dass es das auch bei Digi braucht (ich weiss es in Bezug auf Digi nicht konkret) richtig ist, wird uns Tomi sicher mitteilen können.
Wenn es aber Blockstellen und SchBf-Steuerungen sowohl für Analog als auch für Digital braucht, dann ist die digitale Steuerung um die Digitalkomponenten (Fahrzeug- und Weichendecoder) aufwendiger und damit teurer als die analoge Variante. Das geht eigentlich gar nicht anders.
Zitat
Und dann brauche ich noch nen Tipp über gute und preiswerte SBH-Steuerungen.
Mit automatischem SchBf-Gedöns habe ich mich nie auseinandergesetzt. Mein Ansatz ist "Handbetrieb", d.h. der SchBf wird gut einsehbar an der Anlagenvorderkante platziert. Und solange die Weichen nicht umgestellt werden, fahren immer die gleichen Züge. Aber das ist wohl nicht ganz das, was du möchtest.
Felix
Edit: Abschnitt über Belegtmelder präzisiert.
Tomi
ich kann dir nur die SBH G 5 oder G 3 von Modellbahnwerkstatt empfehlen.
Meiner Meinung nach das beste, einfachste und günstigste für Analogfahrer am Markt.
Meine SBH G 5 funktioniert hervorragend!
Sogar mit Umfahrgleis wenn der SBH voll ist!
Gruß
Helmut
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Alles da... Alles? Fast alles! Der PC fehlt in deiner Auflistung. Ein kleines aber nicht unwesentliches Detail. Und der PC braucht auch einen Monitor, und ein Interface zur Digi-Zentrale.
Wenn ich mir Tom's Beiträge so durchsehe, dann lese ich mehrmals: "PC kommt nicht in Frage". Für diese Haltung gibt es viele gute Gründe. Was mich nun interessiert: Wie macht man das auf "digital" ohne PC?
Felix
Wenn man nur vom Preis ausgeht, ohne Lokdecoder, die man ja nie genug haben kann, tut sich digital und analog nichts.
Was du analog an Fahrpulten, Schattenbf Steuerungen, Brems und Aufenthaltskrempel, Anzeigelämpchen usw. brauchst, gibts du digital für Weichendecoder und Besetztmelder aus.
Ein alter PC für ne Kiste Bier getauscht ist nun wirklich nicht der Faktor.
Sei froh, dass digital unterm Strich teurer ist, sonst hättest du überhaupt kein Argument mehr dagegen
@ Tomi : Früher wurden Missionare gern mal umgebracht. Sei also vorsichtig
Dein Eifer ist mir schon fast peinlich als Digitalfahrer.
Tom hat klar gesagt er will keinen PC und damit auf den größten Digitalvorteil verzichten, also Ende im Gelände - seine Entscheidung.
Jürgen H.
Zitat
Fast alles! Der PC fehlt in deiner Auflistung.
1. Der PC ist seitens Tom vorhanden.
Zitat
und ein Interface zur Digi-Zentrale.
2. ist bei der von mir in @15 genannten Zentrale bereits ENTHALTEN !!!!! (man merkt ganz klar, dass manche sich hier nur oberflächlich mit dem Thema beschäftigen).
Zitat
Wie macht man das auf "digital" ohne PC?
3. Google bringt Dir etliche Varianten. Genauso wie es analoge Bausteine zur Schattenbahnhofsteuerung gibt, gibts auch digitale Bausteine. Alles ganz einfach. Aber nur, wenn man sich nicht gegen neues verwehrt.
Zitat
Wenn ich mir Tom's Beiträge so durchsehe, dann lese ich mehrmals: "PC kommt nicht in Frage"
Hallo Jürgen
Zitat
Früher wurden Missionare gern mal umgebracht. Sei also vorsichtig
Ne, aber mal im Ernst..... ich hatte einfach bemerkt, dass Tom eben ein paar Vorurteile, hauptsächlich bezüglich des Preises hatte. Und genau das wollte ich ihm mal erläutern, dass Digital nicht gleich Teuer bedeutet. Mehr war nicht mein Ziel. Dass er sich das ganze jetzt nochmal überlegt, zeigt mir ganz klar, dass gewisse Wissensdefizite vorhanden waren. Er soll sich jetzt einfach mal in Ruhe überlegen, was für ihn theoretisch besser ist.
Egal wohin "die Reise" geht.... ich stehe ihm natürlich weiterhin zur Verfügung. Auch wenn es um den Selbstbau analoger Bausteine geht.
Viele Grüße
Tomi
Siehste Felix,
die Frage wäre Überflüssig gewesen von dir, wenn sie nicht per PN weitergemacht hätten.
Aber da hättest du ja auch selber drauf kommen können. Weil Tom ja auch über PC zb. hier mitschreibt. Aber gut das es jetzt weitergeht.
Gruß Jürgen
Hast ja recht. Asche auf mein Haupt - auch ein blinder Hahn legt manchmal ein Ei. Oder so...
@44
Bitte recht freundlich
Zitat
und ein Interface zur Digi-Zentrale...
ist bei der von mir in @15 genannten Zentrale bereits ENTHALTEN !!!!! (man merkt ganz klar, dass manche sich hier nur oberflächlich mit dem Thema beschäftigen).
Immer langsam. In Nr.15 steht lediglich "DCC-Kommandostation: 120 Euro". Du hast ja gar kein Fabrikat angegeben, deine Behauptung ist also nicht nachvollziehbar. Das heisst nicht, dass es nicht wahr ist. Aber es ist halt eben nicht nachvollziehbar.
Mal ganz abgesehen davon, dass 120 Euro ein sehr sportlicher Preis ist (wenn ich z.B. mit Lenz vergleiche), habe ich die Vorstellung, dass ein PC-Interface noch nicht überall Standard ist. Somit ist die Frage danach legitim.
Im Übrigen wirst du es mir nachsehen, dass ich als Analogi nicht den vollen Überblick habe über alle aktuellen Digi-Zentralen
Zitat
Wie macht man das auf "digital" ohne PC?...
Google bringt Dir etliche Varianten.
Dann zeig doch mal her. Tom hättest du auch nicht diese Antwort gegeben.
Bisher schaut das für mich so aus: Du sagst - möglicherweise mit Recht - "das geht alles digital auch, und eher noch einen Tick billiger als anaolg." Wenn man (ich) dann aber, statt einer allgemeinen Schätzung, _konkret_ die Geräte benannt haben möchte, dann sagst du: "Schau doch selber im Google nach."
Das kann's ja wohl auch nicht sein, oder?
Ich habe meine Frage nicht gestellt, um dich in die Pfanne zu hauen. Vielmehr interessiert es mich ehrlich, wie das mit Digi aber ohne PC geht. Obwohl ich, ehrlich gesagt, schon länger den Eindruck habe, dass wir aneinander vorbei schreiben, habe ich die Hoffnung doch nochmal zusammengekratzt.
Felix,
kopfschüttelnd
Die DCC-Kommandostation ist eine Selbstbauzentrale und kostet 120 Euro und hat ein Interface integriert. Wer googlen kann ist klar im Vorteil. Von daher: Alles nachvollziehbar.
Zitat
dass 120 Euro ein sehr sportlicher Preis ist (wenn ich z.B. mit Lenz vergleiche)
Zitat
habe ich die Vorstellung, dass ein PC-Interface noch nicht überall Standard ist. Somit ist die Frage danach legitim.
Zitat
Im Übrigen wirst du es mir nachsehen, dass ich als Analogi nicht den vollen Überblick habe über alle aktuellen Digi-Zentralen
Zitat
Tom hättest du auch nicht diese Antwort gegeben.
Zitat
"das geht alles digital auch, und eher noch einen Tick billiger als anaolg."
Zitat
Wenn man (ich) dann aber, statt einer allgemeinen Schätzung, _konkret_ die Geräte benannt haben möchte, dann sagst du: "Schau doch selber im Google nach."
Dort habe ich die benötigten Geräte genannt. Auf Hersteller habe ich größtenteils verzichtet. Wenn Du willst, kann ich das auch noch machen. Das kostet dann aber extra.
Zitat
Vielmehr interessiert es mich ehrlich, wie das mit Digi aber ohne PC geht
Aha, tatsächlich? Auch als eingefleischter Analogi? Du hast ja kürzlich dieses hier geschrieben:
Zitat
Das ist mir den Aufwand nicht wert. Es bleibt bei Analog.
Wenns tatsächlich interessiert, kann ich gerne (auch wenns mir eigentlich die Zeit nicht wert ist) eine kleine Auflistung machen.
Gruß
Tomi
/Eindringlich-Modus an/
Ich lade dich ein, endlich das Kriegsbeil zu begraben. Es war nie meine Absicht, dich zu beleidigen. Vielmehr fand und finde ich deinen Eifer "bemerkenswert" im Wortsinn, und ebenso peinlich wie Jürgen (Nr.43). Wenn du magst, kannst du mir mein Verhalten auch weiter nachtragen. Nur trägst dabei du, nicht ich - die deutsche Sprache ist hier sehr genau.
/Eindringlich-Modus aus/
Ob du's glaubst oder nicht: Ich möchte gerne den Unterschied zwischen analoger und digitaler Schattenbahnhofsteuerung kennen. Es genügt mir dazu, wenn ich eine PDF-Bedienungsanleitung wälzen kann. Preisangabe ist spannend, aber nicht so wichtig. Desgleichen bei der Blocksteuerung.
Mich interessieren diese Fragen, weil ich gerne wissen möchte, WIE man diese Aufgaben automatisieren kann. Obwohl die Automatisierung für meine Heimanlage nicht erforderlich und auch nicht gewünscht ist.
Selbstbauzentrale? Für Digi-Anfänger? Ist das wirklich dein Ernst? Neee, du. Da muss man schon sehr angefressen sein von Digital und ausserdem technisch sehr versiert. Ein Anfänger ist doch ohne fertige "Black Box" völlig verschossen.
Gute Nacht,
ich gehe jetzt in den Hobbyraum.
Felix
Zitat
Ich lade dich ein, endlich das Kriegsbeil zu begraben.
Für meine Seite ist das Kriegsbeil begraben, da ich normal nicht nachtragend bin.
Zitat
Selbstbauzentrale? Für Digi-Anfänger? Ist das wirklich dein Ernst? Neee, du. Da muss man schon sehr angefressen sein von Digital und ausserdem technisch sehr versiert. Ein Anfänger ist doch ohne fertige "Black Box" völlig verschossen.
Und zweitens: Tom schrieb
Zitat
Selbst bauen klingt interessant - ich bin zwar ein Anfänger (gerade auch was die Elektrik angeht), aber durchaus lernfähig und -willig und zudem einigermaßen handwerklich geschickt... So ein Selbstbau würde mich schon reizen...
Zitat
Obwohl ich, ehrlich gesagt, schon länger den Eindruck habe, dass wir aneinander vorbei schreiben,
Zitat
Mich interessieren diese Fragen, weil ich gerne wissen möchte, WIE man diese Aufgaben automatisieren kann.
Desweiteren gibts ja die von Tom bereits angesprochene Sbhf-Steuerung von der Modellbahnwerkstatt. Soweit mir das bekannt ist, kann man diese auch in einer Digitalen Anlage einsetzen.
Genügen Dir diese Angaben schonmal fürs erste?
Gruß
Tomi
Felix
Zitat
Selbstbauzentrale? Für Digi-Anfänger? Ist das wirklich dein Ernst? Neee, du. Da muss man schon sehr angefressen sein von Digital und ausserdem technisch sehr versiert. Ein Anfänger ist doch ohne fertige "Black Box" völlig verschossen.
Ich habe so angefangen und ehrlich gesagt - ich fands überhaupt nicht schwierig. Wer halbwegs geschickt mit dem Lötkolben ist und Freude dran hat sowas entstehen zu sehen, für den ist das genau der richtige Weg. Mit meiner OpenDCC bin ich jedenfalls sehr zufrieden und kann außerdem noch richtig stolz sein, dass ich das selber zusammengebaut habe. Bei einer fertigen Lösung wäre ich vermutlich nicht so glücklich (schon weil mein Konto deutlich leerer geworden wäre ;)
Das Digitalbahnern ist doch nur deshalb entstanden, weil die Mehrheit der analogen Bahner unzufrieden war mit dem Aufwand, der für die primitivsten Steuerungen betrieben werden musste.
Dass neuheitenfeindliche Leute sich hinter der vorgespielten Zufriedenheit mit einer techniklosen Handsteuerung verstecken, ist doch nicht Mass der Dinge.
Wer schon mal eine analoge Anlage bzw. deren Schaltschränke gesehen hat, die nötig sind um nur einen Bruchteil der Funktionen zu simulieren, die bei digital kinderleicht möglich sind, wird entweder das Hobby wechseln, oder Digitalbahner werden.
Mir ist eine Anlage bekannt, bei der mehrere Rentner nach nun 13 Jahren der Löterei es geschafft hatten auf der Hauptstrecke Probebetrieb zu machen.
Argument war, dass sie nicht die über 200 Loks umbauen wollten, da zu teuer.
Sie haben mittlerweile ein Vielfachen investiert und immer noch kein Ergebnis. Der letzte Überlebende sucht nun händeringend Elektroniker, die ihm bei der Fehlersuche und Vollendung helfen, weil er noch zu Lebzeiten wenigsten einmal die Bahn fahren sehen möchte. Er ist nun weit über 70. Die Aussichten sind gering.
Um zum Kern zu kommen :
Damit geht digital so Einiges, ohne auf die analoge Steinzeit zurückgreifen zu müssen.
Eine Empfehlung meinerseits soll das ausdrücklich nicht sein, sondern nur die gebetsmühlenartigen Fragen von Felix teilweise beantworten, da er selbst unwillig ist sich zu informieren.
Es hat mich weniger als 2 Minuten gekostet im Net diese Info zu finden, obwohl ich als PC-Fahrer damit nichts am Hut habe. Vermutlich gibt es noch zahlreiche andere Hersteller, die Ähnlichen bieten können.
http://www.viessmann-modell.com/index.php?show=...;cId=159&lang=de
Jürgen H.
Hi,
Zitat
ich kann dir nur die SBH G 5 oder G 3 von Modellbahnwerkstatt empfehlen.
Meiner Meinung nach das beste, einfachste und günstigste für Analogfahrer am Markt.
Meine SBH G 5 funktioniert hervorragend!
Sogar mit Umfahrgleis wenn der SBH voll ist!
Ich habe die SBH G5 seit einigen Wochen bei mir liegen, und bin leider noch nicht dazu gekommen sie zu verbauen.
Deshalb jetzt meine Fragen an dich, da da ja schon etwas Erfahrung hast:
- Hast Du irgendwelche Tipps, worauf ich achten sollte? Oder einfach straight forward nach Plan und alles läuft?
- Und wie funktioniert das mit dem Umfahrgleis? Das hab ich im Anschlußplan nicht gefunden - Muß das da ran, wo normalerweise die Steuerung für die Gleise 6-10 angeschlossenen wird?
Danke & Gruß
Markus
Hallo Jürgen,
Du schreibst:
Zitat
Dass neuheitenfeindliche Leute sich hinter der vorgespielten Zufriedenheit mit einer techniklosen Handsteuerung verstecken, ist doch nicht Mass der Dinge.
Das finde ich reichlich polarisierend. Es kommt doch immer darauf an, was man machen will. Wenn man einen automatischen Betrieb realisieren will, hat digital unbestreitbare Vorteile.
Andererseits habe ich auch Freude daran, eine Lok auf's Gleis zu setzen und per analogem Regler einfach zu steuern.
Bin ich jetzt "neuheitenfeindlich"?
Ich denke mal, das Wichtige ist doch, aufmerksam zu verfolgen, was es um einen herum gibt und dann zu entscheiden, in wie weit das für einen sinnvoll ist.
Und wenn jemand partout keinen PC an der Anlage haben möchte, weil das zu sehr an Arbeit erinnert, sollte man das durchaus respektieren. Es geht doch um ein Hobby, und das sollte doch entspannend sein, oder nicht?
Ich denke jetzt über einen Wechsel zu digital für meine neue Anlage nach, weil es mir einigen von Dir zu Recht angeführten Verkabelungs- bzw. Steuerungsaufwand ersparen wird und ich mir einen komfortableren Betrieb verspreche, wenn ich z.B. eine Lok im Bahnhof vom Zug abkuppele und dann ins BW zum Restaurieren fahren möchte.
Viele Grüße
Dirk
Zitat
Das finde ich reichlich polarisierend.
Ja, ich auch. Eben genau wie die Aussagen von Felix. Daher habe ich es etwas überspitzt dagegen gehalten.
Ich will niemanden davon Abhalten, mit dem Trafo an der Hand Züge zu fahren. Aber genausowenig sollen diese Leute digital schlecht reden wenn sie keine Ahnung haben.
Wie bereits weiter oben mal erwähnt, haben die meisten Digitalbahner mal als Analoger angefangen und wollten sich weiterentwickeln weil sie Probleme hatten.
Wie erklärt Felix denn seine analoge Signalsteuerung mit 82 Relais auf 7 Eurokarten wenn nicht mit der Unzufriedenheit alles von Hand steuern zu müssen ?
Wenn ich den Geld- und Zeitaufwand rechne, kann ich auch auf Digital umstellen und spare Jahre meines Lebens, was mit Geld gar nicht zu bezahlen wäre.
Damit das hier nicht weiter aus dem Ruder läuft, Tom hat sich ja klar defiiert, werde ich mich nicht mehr dazu äussern. Bisher fand ich es noch friedlich und informativ. So soll es bleiben.
Jürgen H.
schön, dass es hier "weitergeht"....
ich halte mich mit äußerungen zurück - aber ich lese aufmerksam!
nur soviel: ich finde die beiträge beider "kriegsparteien" (also analogis und digis) interessant - und die schilderungen beider seiten kann ich gut gebrauchen!
tom
Gruß Jürgen
Wenn man die Tirade weglässt, war der Link in Nr.52 eine der beiden hilfreichen Antworten in diesem Thread. (Die andere war Nr.15 von Tomi.)
Zitat
Aber genausowenig sollen diese Leute digital schlecht reden wenn sie keine Ahnung haben.
Es trifft zu, dass ich keine Ahnung von digitaler Automatik habe. Deswegen habe ich ja gefragt (Nr.42,46,48,50). Von den Digitalos kam leider immer nur "es geht, aber ätsch, ich sag dir nicht wie". Und wenn ich dann eine Vermutung anstelle, werde ich angepisst. Ja was nun? Ist das die vielgelobte Hilfsbereitschaft? Erinnert mich eher an eine Geheimloge.
Zitat
Wie erklärt Felix denn seine analoge Signalsteuerung mit 82 Relais auf 7 Eurokarten wenn nicht mit der Unzufriedenheit alles von Hand steuern zu müssen ?
Korrekt. Nur geht es dabei NICHT um die elementare Steuerung des Betriebs, sondern NUR um Ausleuchtung der Signale (ohne Zugbeeinflussung - die würde mich beim Rangieren stören). Es ist eine "Spielerei", gleich wie andere ein Car-System, Bahnübergänge, Kirmes etc. aufstellen. Zugegeben - eine aufwenige Spielerei. Dennoch: Mein analoger Fahrbetrieb ist einfach und übersichtlich - eben gerade darum, weil ich auch noch "in diesem Leben" fahren will.
Auf Automatik im Fahrbetrieb verzichte ich aber nicht wegen dem Aufwand, sondern weil Automatik in meinem Betriebskonzept gar keinen Platz hat. Bei mir darf nämlich nicht der Computer mit der Modellbahn spielen. Das will ich selber!
Felix
Zitat
Ich stelle mir vor, dass man eigentlich auch wieder eine analoge Blockschaltung benötigt (mit Reed?) und damit dann Digi-Signalbausteine ansteuert.
Zitat
Wer schon mal eine analoge Anlage bzw. deren Schaltschränke gesehen hat, die nötig sind um nur einen Bruchteil der Funktionen zu simulieren, die bei digital kinderleicht möglich sind, wird entweder das Hobby wechseln, oder Digitalbahner werden.
Dirk, Du sagst es:
Zitat
Es kommt doch immer darauf an, was man machen will
Zitat
Andererseits habe ich auch Freude daran, eine Lok auf's Gleis zu setzen und per analogem Regler einfach zu steuern.
Und wo ist der Unterschied zwischen einem analogen Regler und einem digitalen Regler? Drehen oder drücken muss man überall. Der Unterschied ist aber ganz eindeutig in der Regelung zu sehen. Man kann z.B. den Decoder so einstellen, dass die digitale Lok eine Anfahr- und Bremsverzögerung hat. Das bedeutet jetzt im Vergleich zu Analog:
Analog.... ich drehe den Regler "ruckartig" auf 0, die Lok bleibt im Normalfall "ruckartig" oder bei entsprechender Schwungmasse, auch weniger ruckartig stehen.
Digital... ich drehe den Regler "ruckartig" auf 0, die Lok bremst langsam mit der voreingestellten Bremsverzögerung ab, bis sie sanft stehen bleibt. Drehe ich den Regler wieder "ruckartig" auf, beschleunigt diese dann langsam auf die eingestellte Geschwindigkeit.
Wer das 10 mal hintereinander gemacht hat, wird leuchtende Augen bekommen.
Ich hatte kürzlich einen Moba-Kollegen zu Gast, der eine analoge H0-Bahn sein Eigen nennt. Er war fasziniert, wie feinfühlig und präzise und ohne "Ruckler" man die Loks und Züge bewegen kann. Er selbst beklagte sich immer wieder bei seiner Anlage darüber, dass er gerade für die abgelegensten Stellen öfter seinen "Besenstiel" als Rangierhilfe hinzu nehmen muss.
Zitat
Und wenn jemand partout keinen PC an der Anlage haben möchte, weil das zu sehr an Arbeit erinnert, sollte man das durchaus respektieren.
Die ganzen Relaiskarten, Dioden etc. aus der Analogen Zeit sind heutzutage im PC-Programm enthalten.
So, jetzt nochmal zu Dir, Felix:
Du schreibst
Zitat
Von den Digitalos kam leider immer nur "es geht, aber ätsch, ich sag dir nicht wie".
Also nochmals ganz in Ruhe: Ich habe viele Dinge sowohl zu verschiedenen Varianten als auch zur preislichen Situation gemacht. Ich wüsste nicht, was ich jetzt noch mehr schreiben soll.
Falls Du KONKRETE Fragen hast, bitte, dann frage. Ich werde versuchen, diese zu beantworten. Auf wenig konkrete Fragen kann ich aber leider keine konkreten Antworten geben.
OK, Felix?
Also dann lass mich wissen, was Du wissen möchtest. Ich werde mein bestes für Dich tun.
Zitat
Bei mir darf nämlich nicht der Computer mit der Modellbahn spielen. Das will ich selber!
Viele Grüße
Tomi
PS
Zitat
Ist das die vielgelobte Hilfsbereitschaft?
Zitat
Analog.... ich drehe den Regler "ruckartig" auf 0, die Lok bleibt im Normalfall "ruckartig" oder bei entsprechender Schwungmasse, auch weniger ruckartig stehen.
Das trifft doch nur auf die Einfachtrafos der Modellbahnhersteller zu.
Zitat
Digital... ich drehe den Regler "ruckartig" auf 0, die Lok bremst langsam mit der voreingestellten Bremsverzögerung ab, bis sie sanft stehen bleibt. Drehe ich den Regler wieder "ruckartig" auf, beschleunigt diese dann langsam auf die eingestellte Geschwindigkeit.
Das kann jeder analoge Fahrregler wie Heißwolf, Lauer, die vom großen "C" u. a. auch. Das sehe ich nicht als Vorteil der Digitaltechnik an.
Ebenso ist die Anfahr-/Bremsverzögerung in jeden guten analogen Blockbaustein oder Schattenbahnhofsbaustein vorhanden. Damit lässt einfach ein analoger automatischer Betrieb realisieren.
Viele Grüße ÷ Udo
Zitat
Das trifft doch nur auf die Einfachtrafos der Modellbahnhersteller zu.
Spaß muss sein.
Ne aber mal im Ernst... ein Heißwolfgerät kostet ähnlich viel (ca. 150 Euro) bzw. u.U. sogar mehr als so manche Digitalzentrale. Wenn man diese analogen Geräte jetzt zugrunde legt, muss man ganz klar nochmal von vorne zu rechnen beginnen. Werde ich aber jetzt nicht machen.
Und bitte berücksichtige auch, dass ich die Anfahr- und Bremsverzögerung nur als Beispiel angesprochen habe. Da gibts noch andere Dinge wie z.B. Lastausgleich etc.
Zitat
Ebenso ist die Anfahr-/Bremsverzögerung in jeden guten analogen Blockbaustein oder Schattenbahnhofsbaustein vorhanden
Viele Grüße
Tomi
nicht zu vergessen, dass man bei Digital Anfahr- und Bremsverzögerung für jede Lok verschieden einstellen kann. Das geht bei analog gar nicht - um mal bei diesem einen Beispiel zu bleiben.
ich kenne mich zwar mit den Heißwolfgeräten nicht ganz so gut aus, aber meines Wissens geht das auch Lok-bezogen. Habe mit einem solchen Gerät mal bei einem Kollegen ein bisschen getestet und probiert. War vom Prinzip her schon ganz OK, aber die Möglichkeiten sind eben doch begrenzt.
Zudem habe ich Preise von 150 Euro in Erinnerung. Eine solche Möglichkeit hatte ich damals auch in Betracht gezogen, habe dann aber doch auf Digital gewechselt.
Die Heißwolfgeräte (u.ä.) sind aber sicher von großem Vorteil für Besitzer großer Anlage, die schlecht auf Digital umzurüsten sind. Da hätte man dann mit solchen Geräten schon einiges mehr an Fahrspaß, zumal da auch die Langsamfahreigenschaften nicht zu vernachlässigen sind.
Viele Grüße
Tomi
Zitat
Richtig. Aber das bedeutet dann, dass ich auch Geräte wie Heißwolf o.ä. mit Digital vergleichen muss und nicht die "Einfachgeräte" der Modellbahnindustrie. Und hier wären wir wieder beim Preisvorteil
Hallo,
Beispiel:
ein analoger Fahrregler = 150 Euro.
Mit dem kann ich jede meine 135 Lok und Triebwagen einsetzen.
Nachteil: kein Mehrzugbetrieb auf dem selben Gleis.
Digitalzentrale = 150 Euro
135 Lokdecoder a. 25 Euro = 3375,- Euro (ohne Einbaukosten)
Vorteil: unabhängige Tfz-Fahrten auf dem selben Gleis
Wenn ich einen zusätzlichen Automatikbetrieb wünsche, fallen für beide Arten zusätzliche Kosten für die Entsprechenden Baugruppen an. Die würde ich bei beiden etwa gleich hoch ansetzen.
Viele Grüße ÷ Udo
Meine Angaben sind ausschliesslich für Tom gedacht und berechnet. Wer eine individuelle Beratung möchte, kann das gerne haben. Ich muss mir nur noch die Stundensätze überlegen.
Gruß
Tomi (der meint, dass hier wieder alles durcheinander gewürfelt wird).
16.- Ein Atmega Bausatz
2.50- Ein Vollbrueckentreiber
5.- Ein Programmierkabel
?.- Kabelreste und ein paar Taster
Macht zusammen 23.50 bis max 25.- Euronen. Damit kann man 2 Gleisabschnitte per PWM regeln. Wieviel Loks, mit eigenem Brems-/Anfahrverhalten, Endgeschwindigkeit, usw man festlegt, ist egal.
Wenn ich Zeit hab, stell ich mal Bauplaene, Bezugsquellen und Quellcode zusammen.
So, nu koennt ihr weiter den Analog-Digital-Krieg fuehren. Digis duerfen ab jetzt mit Bits werfen und Analogis mit Kabeln fesseln
Gruesse
Dusty
Dann kommt natürlich noch hinzu, ab welcher Anzahl von Loks bzw. ab welcher größe der Anlage (damit ist gemeint, wieviel Weichen und Blöcke etc. eine Anlage hat) sich welches System rentiert.
Ist wirklich mal eine Überlegung wert. Eventuell mache ich das mal in einer ruhigen "Minute".
Viele Grüße
Tomi
da habe ich ja richtig was in gang gebracht - entwickelt sich spannend, finde ich...
tom
ps. allerdings habe ich keine ahnung, wovon dusty spricht....
tom
Also,
ich seh hier, dass staendig Kosten von Analog und Digital aufgerechnet werden. So hab ich auch mal gedacht und festgestellt, dass ich zwar einen Gewissen Komfort haben will, aber das Geld nicht da ist, um auf Digital zu gehen. Problem sind dabei immer wieder die Decoder in den Loks. Ab einer bestimmten Menge wird's mir persoenlich zu teuer. Also hab ich mir Gedanken drueber gemacht, was man machen kann. Dabei ist folgende Idee raus gekommen:
Ich bleibe bei Analog und versuche mit moeglichst guenstigen Loesungen trotzdem eine Art digitales Fahrvergnuegen hin zu bekommen. Bleibt nur der Selbstbau von Hardware und viel Zeit. Hier also ein Beispiel:
Einen fertigen Bausatz mit einem AtMega und Eweiterungsplatz hab ich mit 4 Dioden, mehrere Tastern, ein paar Kondensatoren, Leds und einem Display erweitert. Hardwaremaessig hat das Ganze ca. 35.- Euro gekostet (wegen dem Display). Da ich C programmieren kann, hab ich dazu dann das passende Progamm geschrieben. So funktioniert das Ganze jetzt:
Am Eingang wird ein normaler Gleichstromtrafo angeschlossen. Eingangsleistung=Max Ausgangsleistung Fahrstrom.
2 Ausgaenge fuer jeweils einen getrennten Gleisabschnitt.
Pro Ausgang sind 3 Tasten da.
2 Tasten sind fuer Rechts oder Links rum.
1 Taste ist zum Abschalten (Bremsen).
Wenn man also z.b. eine Lok eingestellt hat und dann eine der beiden Richtungstasten drueckt, dann faehrt die eingestellte Lok langsam an, bis sie ihre Endgeschwindigkeit erreicht hat. Wenn man die Bremstaste drueckt, bremst sie halt langsam ab bis zum Stillstand.
Mit den Tasten kann man durch eine Kombination in den Prpogrammiermodus.
Das Display zeigt ein Menu und man kann festlegen, welche Loknummer welche Max Geschwindigkeit, Anfahr-/Bremsverhalten bekommt. Anzahl der Loks hab ich im Moment auf Integer-Wert, also 65535 festgelegt
So kann man zwar keine Lichterspielchen und Dergleichen festlegen, wie bei Digital, aber die selbe Hardware hab ich bereits erfolgreich umprogrammiert fuer eine Pendelzugsteuerung.
Was ich mit dem ganzen Gelaber sagen will ist also, mit etwas Zeit und ein paar Loetkenntnissen kann man sehr guenstig Analoge Anlagen steuern.
Jetzt verstanden?
Dusty
P.S.: Das Ganze klappt nicht mit digitalen Loks. Wollt ich nur noch bemerken.
Zitat
OK, Felix?
Ach, lass man gut sein. Ich gebe auf... Deinen guten Willen sehe ich; danke dir dafür. Trotzdem fühle ich mich als "analoger voll-manueller" über weite Strecken missverstanden. Was soll's.
Hier noch einen zum Abgewöhnen
http://k.f.geering.info/modellbahn/technik/digital.htm
Nun will ich aber doch noch hinschreiben, was ich hier gelernt habe:
- Blocksteuerung analog = z.B. so: http://www.1zu160.net/elektrik/blockschaltung.php
- Blocksteuerung digital = z.B. so: http://www.viessmann-modell.com/index.php?show...;cId=159&lang=de
Das ist doch schon mal was.
Felix
so richtig verstanden? nö! jedenfalls die technische seite nicht wirklich. aber ich merke mir deine antwort - vielleicht komme ich da später noch drauf zurück.
tom
auch wenn der Ton in diesem Thread finde ich etwas scharf ist, möchte ich meinen Senf dann doch nicht für mich behalten:
Man kann sich auch weiterentwickeln ohne auf Digital umzusteigen. Für die vollautomatische Steuerung meiner 88 Zuggarnituren auf 6 Strecken (um Rückfragen vorzubeugen: ich schalte ein, drücke ein paar Knöpfe dann setze ich mich gemütlich hin und innerhalb der nächsten ca 80 Minuten sind 88 verschiedene Züge an mir vorbeigefahren, und zwar nicht nur sinnlos hintereinander her. Da werden Anschlüsse abgewartet, da muß der Nahverkehrszug mal aufs Nebengleis um eine Schnellzug vorbeizulassen, da spannt der VT 95 um ... Im sichtbaren Teil sind dann zwische 3 und 7 Zügen unterwegs) habe ich ungefähr genauso viel Geld ausgegeben wie für die Digitalisierung meiner Gartenbahn mit 5 Loks und 8 Weichen. Allerdings ist das nix für löt-legasthenische Plug and Play Modellbahner. Man wundert sich was man mit einer Diodenmatrix für ein paar Cent so alles anstellen kann. Das funktioniert schon seit 20 Jahren und wird es auch in 20 Jahren noch tun. Ob ich das Ganze digital genauso hinbekäme möchte ich bezweifeln.
Man kann in der Tat analog fast alles machen was auch digital geht, lediglich beim Mehrzugbetrieb auf gleichem Gleis ist der Analogetireb gegenüber Digital nicht wettbewerbsfähig.
Wenn man das nicht braucht fährt man analog besser und billiger. Aber das hängt aber ausschließlich vom Betriebskonzept ab. Bei meiner Gartenbahn habe ich die Anforderungen betrachtet und da kam eindeutig "digital" raus, bei meiner N-Bahn würde ich selbst bei Totalverlust wieder analog neu aufbauen. Was hier manche Digitalfahrer über Analogbetrieb schreiben ist wirklich hanebüchen.
Was die Fahreigenschaften angeht bin ich der Meinung dass eine Lok auch ohne elektronische Gehhilfen perfekt laufen muss. Ein Motor mit reichlich Leistungsreserven braucht keine Lastregulierung, eine ausreichend große Schwungmasse erspart die Bremsverzögerung und hilft nebenbei noch über manche Schmutzstelle, bei richtig dimensioniertem Getriebe brauche ich auch die Höchstgeschindigkeit nicht individuell anpassen zu können. Nachdem ich jedenfalls alle meine Loks fahrtechnisch optimiert habe habe ich dann auch bei den Fahrreglern abgerüstet.
Das macht jetzt eine handvoll sb Fahrregler.
Gruß Engelbert
guter beitrag! kannst du mir etwas empfehlen (zeitschrift oder buch) - so eine art "grundlagen der analogen modellbahnsteuerung"
tom
Zitat
Nachdem ich jedenfalls alle meine Loks fahrtechnisch optimiert habe habe ich dann auch bei den Fahrreglern abgerüstet.
Wie hast du die Loks fahrtechnisch optimiert ?
Glockenanker, GL-Getriebeumbau ? = Kosten pro Lok ?
Gruß Jürgen
mein Angebot steht trotzdem. Bei Fragen helfe ich gerne.
Hallo Engelbert
ähnlich wie Du hatte ich es früher auch gemacht. Funktionierte einwandfrei. Hat auch niemand bestritten.
Zitat
Man kann in der Tat analog fast alles machen was auch digital geht
Zitat
Aber das hängt aber ausschließlich vom Betriebskonzept ab.
Zitat
Was hier manche Digitalfahrer über Analogbetrieb schreiben ist wirklich hanebüchen.
Zitat
Was die Fahreigenschaften angeht bin ich der Meinung dass eine Lok auch ohne elektronische Gehhilfen perfekt laufen muss
Hast Du bei deinen Getriebeumbauten eigentlich die Kosten mal mit reingerechnet???
Zitat
Ein Motor mit reichlich Leistungsreserven braucht keine Lastregulierung,
Zitat
eine ausreichend große Schwungmasse erspart die Bremsverzögerung und hilft nebenbei noch über manche Schmutzstelle
Es kommt eben immer darauf an, was man möchte. Du sagtest es aber schon richtig. Es ist mit beiden Systemen alles möglich. Der eine mag das, der andere etwas anderes. Und genau das ist der Knackpunkt. Anhand eines Pflichtenhefts muss man entscheiden, was für einen persönlich richtig und wichtig ist.
Viele Grüße
Tomi
ich habe soeben mal wieder eine PN erhalten. Neben vielen netten Kontakten und Anfragen sind natürlich auch öfter mal ein paar "Ausreißer" dabei.
Ich möchte aufgrund der aktuellen PN aber noch einmal ganz klar mitteilen, dass ich KEIN Gegner der analogen Technik bin. Ich selbst fahre aktuell mehrere Digitalsysteme (teils zum testen, teils privat auf meiner Anlage) und nebenbei eben auch noch analog.
Ich kenne also die Unterschiede ganz gut und weiss, wovon ich rede (schreibe). Meine Empfehlungen "ermittle" ich einfach immer an den Vorgaben bzw. Wünschen der Kollegen, die etwas wissen wollen. Ich habe keinerlei Bedürfnis, jemandem etwas zu verkaufen. Ich habe keinen Moba-Laden und bekomme auch keine Provisionen irgendeines Herstellers (wurde mir mittlerweile schon vorgeworfen). Deswegen versuche ich auch ganz bewusst, soweit es mir möglich ist, keine Hersteller zu nennen. Manchmal kommt man allerdings nicht drum herum.
Ich berate nur gerne in die Richtung, von der ich meine, dass es für den "Betroffenen" die sinnvollste ist.
Manchmal wird es hier so dargestellt, dass irgend etwas schlecht geredet werden soll. Das ist doch in keinster Weise Absicht eines jeden hier bzw. sollte es nicht sein. Jeder hat seine persönlichen Favoriten, aber das bedeutet doch noch lange nicht, dass alles andere dann schlecht ist. Oder?
Von daher sollten WIR ALLE jetzt mal wieder etwas neutraler denken und vielleicht auch mal darüber nachdenken, warum ein anderer lieber Audi fährt, während man selbst vielleicht BMW fährt (nein ich fahre weder Audi noch BMW
In diesem Sinne
Viele Grüße
Tomi
PS. Es wird übrigens nur auf nette Mails geantwortet.
ihr lieben Digitaler und Analogen. Seit etwa zwanzig Jahren betreiben wir eine analoge Anlage - und die läuft mit Lauer hervorragend. Ab und zu mal ein Huster und ein Räuspern der Elektrik, dann geht's weiter.
Dass sich die zitierten Rentner total verkabelt haben, kann ja vorkommen, ist hier nicht so. Gut, es mußten ein paar mehr Leitungen gelegt werden, dafür fahren die Loks auch immer und brauchen keine besondere Abstimmung zwischen den einzelnen Decodern oder sogar eine totale Auswechslung weil sich Fleischmann nicht mit Trix usw. verträgt. Will damit nur sagen, dass digital nicht so einfach ist, wie weiter oben beschrieben. Nach den verschiedenen Schilderungen, ist das ja alles ein Klacks. Wer sich ein wenig anstrengt und Profi-Elektroniker ist oder auch nicht, der lötet gerne mal selber die Teile zusammen. Wegen des Sparschweins und des enormen Zeitgewinns.
Mal eben über 200 Lokomotiven umzurüsten stellt überhaupt kein Hindernis dar, kann nur als faule Ausrede herhalten. Dann habe ich also eine faule Ausrede um weiter analog zu bleiben.
Dennoch finde ich digital auch gut, hat schon tolle Möglichkeiten, wenn denn alles perfekt läuft.
Ich glaube, ich kaufe mir morgen erstmal einen Lötkoben!
Gute Nacht
IngoR
hoffentlich bekomme ich keine Lötträume
Wo habt ihr eigentlich die smilies her, will auch mal meine Beträge entschärfen?
Felix
PS: Die Smilies musst du hier selbst zusammensetzen:
: - ) ergibt
; - ) ergibt
: - ( ergibt
Geht ganz leicht. Brauchst noch nicht mal einen Lötkolben.
ein paar Antworten:
@ tom Literatur: Kauf Dir mal die MIBA DVD Sammlung für 60 €, da findest Du Bauanleitungen für alles mögliche, von Impulsbreitensteuerung bis Gleisfreimeldung zum Selberbauen.
Bei den Büchern die ich habe denke ich dass es das meiste nicht mehr zu kaufen gibt.
@Jürgen: im Wesentlichen Glockenanker, Schwungmasse und ggf. Getriebeumbau
@ Tomi Kosten / Lok um die 40-45 €. Da die unahängig von der Betriebsart sind, sind sie natürlich nicht eingerechnet. Egal ob elektronisches Fahrpult oder Digitaldekoder, das ist mir nicht gut genug.
Lastregulierung bedeutet dass der Motor mehr Saft kriegt wenn er unter Last langsamer läuft und damit bergauf und bergab immer gleich läuft. Das hat sogar ausschließlich mit zu geringen Leistungsreserven zu tun.
Und hast Du schon mal einen Möller SK Antrieb fahren sehen? Der bringt es locker auf ein paar Meter Auslauf, und man kann durch "Gegensteuern" sogar dynamisch bremsen. Es giibt praktisch nichts was man mechanisch nicht sehr viel besser machen kann als jegliche Elektronik das jemals könnte.
Für mich persönlich sind die entscheidenden Gründe analog zu bleiben die:
- eine Umstelllung meiner Anlage auf Digitalbetrieb würde finanziell und bezüglich des nötigen Zeitaufwandes jeden Rahmen sprengen
- und das letztlich ohne wirklich zwingende Vorteile
- die Analogtechnik meiner Anlage ist absolut zukunftssicher. Ob die Digitalsysteme von heute in 20 Jahren noch benutzbar sind werden wir sehen. Benutzer von FMZ und Selectrix sehen ja heute schon den Prellbock.
Gruß Engelbert
Zitat
die Analogtechnik meiner Anlage ist absolut zukunftssicher. Ob die Digitalsysteme von heute in 20 Jahren noch benutzbar sind werden wir sehen.
Dieser Punkt wird fast nie erwähnt, aber ist eigentlich einer der Wichtigsten. Denn eigentlich sollte eine Anlage ein Leben lang halten, nicht wahr? Wenn dann ein Steuerungssystem nicht mehr erweitert werden kann, weil die Komponenten nicht mehr erhältlich sind, dann ist das schon ein wenig blöd
Bei grossen Vorbild ist es übrigens auch so: Ein "analoges" Relaisstellwerk hat eine Lebenserwartung von locker 40 jahren und mehr (und kann während dieser Zeit ständig den geänderten Bedürfnissen angepasst werden). Ein elektronisches Stellwerk hat sicher auch Vorteile, aber der Hersteller garantiert die Produktpflege nur für 20 Jahre - mehr kanner auch gar nicht, da dann die verwendeten Halbleiterbausteine (z.B.Prozessoren) nicht mehr erhältlich sind...
Felix
Zitat
Benutzer von FMZ und Selectrix sehen ja heute schon den Prellbock.
Für Selectrix kann man das so nicht stehen lassen. Nur Trix entwickelt es eben nicht mehr weiter und setzt auf DCC. Dafür entwickeln es aber andere weiter.
FMZ war schon im Katalog eine Totgeburt, zu teuer und zu nichts kompatibel ausser sich selbst, und dann die fixen Adressen der Loks (oder konnte man die doch ändern?).
Das schlimmste, was Dir heute passieren kann, ist dass Du eine neue Zentrale brauchst, weil evtl. ein ganz neues, supertolles Protokoll auf den Markt gekommen ist. Im Zeitalter von Multiprotokollzentralen sollte das aber auch kein Problem mehr sein.
Viele Grüße
Dirk
Welche Komponenten für eine digitale Steuerung sind denn nicht mehr erhältlich ? Bitte um genauere Angaben ?
Für meine SX Steuerung kann ich jede Komponente durch eine gleichwertig ersetzen, sollte mal etwas kaputt gehen. Ebenso kann ich Geräte aus der Anfangszeit einsetzen, und die war ca. 1982, also vor etwa 30 Jahren.
Was macht man denn, wenn es mal keine passenden Relais mehr gibt ? Man passt anderes Material an. Genauso macht man es digital auch.
Generell hält wohl keine Anlage ein Lebenlang, das ist Blödsinn. Der Fortschritt sorgt für eine langsam steigende Unzufriedenheit mit einzelnen Komponenten, wie Gleise, Gebäude, Zubehör, die einen Abriss irgendwann wahrscheinlich macht. Bei einem früher, sogar schon vor Vollendung, bei anderen später.
Man muss auch nicht löten können, wenn man eine digitale Anlage bauen will. Loks kann man mit Decoder kaufen, bei manchen Herstellern ( dem selbsternannten Markführer z.B.)sogar ausschliesslich mit Decoder.
Und Getriebe oder Motorumbauten braucht man digital auch nicht, womit schon wieder Kostengleichstand hergestellt ist.
Bin gespannt auf die nächsten Scheinargumente
Jürgen H.
also - mitreden kann ich hier noch nicht - bin ja mitten in meiner meinungsbildung. aber zum thema fahreigenschaften von optimierten loks...
meine nachfrage bei manni (mannis-n-bahn.de) ergab sinngemäß folgendes (der fährt ja analog):
die fahreigenschaften seiner umgebauten analogen loks beeindruckt regelmäßig selbst eingefleischte digifahrer.... (und ich denke, manni weiß, wovon er spricht...)
ob allerdings die digitaltechnik aus den optimierten loks "noch mehr" rausholen kann, weiß ich nicht...
tom
es gibt tolle Umbauten der Mechanik, z.B. durch Glasmacher, oder sb-modellbau.com. die Elektronik kann zum Teil mechanische Mängel "kaschieren" bzw. mehr aus dem vorhandenen rausholen.
Ich denke mal, das tolle an der digitalen Technik ist, dass durch _einen_ Umbau viele Vorteile erhältlich sind. Und wenn du Dir z.B. die Preise bei sb-modellbau ansiehst, dann weisst Du, das Digital im Vergleich fast eine "Billiglösung" ist (aber keine schlechte!).
Viele Grüße
Dirk
ich fahre seit 20 Jahren Selectrix und statt eines Prellbocks sehe ich eine permanente Weiterentwicklung des Systems. Ich habe immer noch meine Originalzentrale aus den frühen 90er Jahren und kann diese im Zusammenspiel mit allen Komponenten des Selectrix Systems einsetzen. Nee, von Prellbock kann ich nun wirklich nichts erkennen.
Ich kann jedem Analogbahner nur empfehlen einmal einige Stunden digital zu fahren. Damit habe ich bisher noch jeden Analogbahner überzeugt. Die Fahreigenschaften sind ein Traum, die Steuerungsöglichkeiten individuell und nahezu unbegrenzt. Es macht einfach riesig Spaß!
Es gibt nichts, was digital nicht besser kann als analog! Einziger Nachteil der Digitaltechnik sind die höheren Kosten.
Auch ich bin gespannt, welche Scheinargumente gegen die Digitaltechnik hier noch vorgebracht werden....
Technischer Fortschritt lässt sich nicht aufhalten. In 20 Jahren wird es die Digitaltechnik immer noch geben. Der Mischbetrieb zwischen verschiedenen Digitalformaten ist heute mit Rautenhaus RMX schon Realität und wird in 20 Jahren einen Selbstverständlichkeit sein.
Die Analogbahner werden dann aber zu einer kleinen Randgruppe zusammengeschrumpft sein.
Viele Grüße,
Mathias
Zitat
Es gibt nichts, was digital nicht besser kann als analog!
Aaaaalso, dann wollen wir mal schauen. Schauen wir auf eine gewöhnliche Kehrschleife:
http://k.f.geering.info/modellbahn/technik/bilder/kehrschleife0.gif
Analog:
- Zug steht links vor der Schleife.
- Regler nach rechts gedreht, Zug fährt nach rechts in die Schleife.
- Wenn sich der Zug in der Schleife befindet, den Regler nach links drehen und gleichzeitig die Schleife umpolen (Bei der Schaltung im Bild durch durch Umlegen der Weiche). Zug fährt weiter.
- Zug kommt mit Fahrtrichtung links aus der Schleife zurück, Regler steht auf Fahrtrichtung links.
- Regler nach rechts (entgegen der Fahrtrichtung) drehen, Zug hält an.
- Regler noch weiter nach rechts drehen, Zug fährt mit Fahrtrichtung rechts wieder an.
Digital:
- Zug steht links vor der Schleife.
- Regler nach rechts gedreht, Zug fährt nach rechts in die Schleife.
- Wenn sich der Zug in der Schleife befindet, die Schleife umpolen (Bei der Schaltung im Bild durch durch Umlegen der Weiche). Zug fährt weiter.
- Zug kommt mit Fahrtrichtung links aus der Schleife zurück, Regler steht noch auf Fahrtrichtung rechts.
- Regler nach rechts (entgegen der Fahrtrichtung) drehen, Zug wird schneller!!! Häää?!?!??
- Regler noch weiter nach rechts drehen, Zug rast - schockschwerenot - auf und davon!!! Häää?!?!??
Seid vorsichtig mit absoluten Aussagen. :-P
Zitat
Technischer Fortschritt lässt sich nicht aufhalten. In 20 Jahren wird es die Digitaltechnik immer noch geben.
Volle Zustimmung. Selbstverständlich hast du hier recht.
Trotzdem ist es so: Bei Analogtechnik bin ich selber "Herr und Meister" und werde wegen der Einfahheit der Bausteine auch in 20 oder 30 Jahren noch bestimmen können, was ich ändern möchte. Bei Digitaltechnik wähle ich vergleichsweise hochkomplexe Geräte, deren Entwicklung und Produktion spezialisierte Firmen übernehmen. Damit gibt man die Systemhoheit ein Stück weit aus der Hand. Ist einfach so. Und ich darf dir versichern: Die Bahnen in der Schweiz (also im Massstab 1:1) beginnen diesen Umstand so langsam zu realisieren. Das ist dann die "digitale Ernüchterung".
Die 40-jährige Reiseschreibmaschine meines Schwiegervaters ist immer noch voll funktionstüchtig, ohne dass man alle Tage ein neues Update installieren muss. Sag das mal von einem auch nur halb so alten PC... :-P
Ich habe bestimmt nichts gegen Digital und ich möchte meinen PC auf dem Schreibtisch ja auch nicht mehr hergeben. Nur entsteht hier manchmal der Eindruck, dass man ohne PC (auf die Modellbahn bezogen: ohne Digitalsystem) gar nicht existieren kann. Und das ist dann einfach nur Dummfug.
Hingegen trifft es zu, dass Digital ein ganz anderer Denkansatz ist als Analog. Anders gesagt: Digital ist anders. Analog auch.
Felix
Es gibt keine Fahrtrichtung links oder rechts ! Oder hast du schon mal den Lokführer gehört, der sagt, er fahre jetzt nach links aus dem BW
Es gibt nur vorwärts und rückwärts und genau darauf stelle ich den Regler. Drehe ich nach rechts, fährt die Lok vorwärts, immer, ausser man hat eine Analogbahn, dann wirds komplizert.
Jürgen H.
Glockenanker, Glasmachers Getriebe, habe ich alles hinter mir gelassen. Ist ja alles klasse, nur hast du zb. erst einmal eine Lok mit Glocke, die fährt ja dann schon mal Super, dann eine mit GL Umbau. Dann kannste alle anderen schon fast wieder vergessen, weil im Auto Betrieb passt gar nichts mehr von Fahrverhalten. Also weiter umbauen und verbessern, habe ich mit vielen Loks gemacht. Der Kostenpunkt mit 40 - 45 € aber auch nur, wenn man es selber umbauen kann, kann nicht jeder, dann wirds schon mal wieder viel Teurer. Rechnung bei mir liegt etwas anders, nehme mal nur pro Lok 50 €. Wären bei denn von mir bis jetzt umgebauten 82 dann mal eben kurz 4100 €. Wohl gemerkt, wenn man alles selber machen kann. Jetzt mal die 82 Loks, in denen ich einen Decoder eingebaut habe, natürlich auch selber. Decoder a 32 € x 82 Loks = 2624 €. Und da dann kann ich jede Lok so einstellen, das sie so fährt wie ich mir das vorstelle. Da sind schon ein paar Uralte dabei, die ich nicht für viel Geld mir Glocke oder GL Getriebe umgebaut hätte, aber mit Decoder sogar einfacher und mit besserem Ergebnis.
Gruß Jürgen
Die in Nr.86 beschriebene Szene ist eine Beobachtung aus der Praxis. Das ist so wirklich passiert! Und das Problem besteht bei allen digitalen Fahrreglern, bei denen die Nullstellung in der Mitte des Drehbereichs ist (eben wie bei einem analogen Trafo). Dann ist "rechts drehen" zwar "vorwärts", aber das ist nur nach rechts, wenn die Lok richtig rum auf dem Gleis steht.
Die Episode führte dazu, dass ein Digitalguru aus der Szene (dessen Namen ich nicht nennen mag, der sich aber wirklich viel Sachverstand angeeignet hat und so um 200 Loks digitalisiert hat) keine Kehrschleifen mag, weil diese ihm den "Trafo-Modus" am Drehknopf kaputt macht.
Du bist dran.
Felix
Zitat
Digital:
- Zug steht links vor der Schleife.
- Regler nach rechts gedreht, Zug fährt nach rechts in die Schleife.
- Wenn sich der Zug in der Schleife befindet, die Schleife umpolen (Bei der Schaltung im Bild durch durch Umlegen der Weiche). Zug fährt weiter.
- Zug kommt mit Fahrtrichtung links aus der Schleife zurück, Regler steht noch auf Fahrtrichtung rechts.
- Regler nach rechts (entgegen der Fahrtrichtung) drehen, Zug wird schneller!!! Häää?!?!??
- Regler noch weiter nach rechts drehen, Zug rast - schockschwerenot - auf und davon!!! Häää?!?!??
Ha,Ha,Ha
So geht das
- Zug steht links vor der Schleife.
- Regler auf Vorwärtz gedreht, Zug fährt nach rechts in die Schleife.
- Wenn sich der Zug in der Schleife befindet, kommt die Kehrschleifenautomaitc
- Zug kommt mit Fahrtrichtung Vorwärtz aus der Schleife zurück, Regler steht noch auf Fahrtrichtung Vorwärtz.
Ach ja, die Weiche muss natürlich gestellt werden.
Scheint so, das ich das wohl, obwohl erst 2 Jahre Digitalo etwas besser mit bekommen habe
Gruß Jürgen
tom (der immer mehr lernt...)
ich gehöre bald zur Randgruppe!!
Gruß
IngoR
Und für die ganz lernunwilligen gibt es auch Regler mit Schieber oben-unten, oder Tasten.
@Ingo : Mach dir nichts draus, ich mach mir auch nichts draus.
Wenn die Randgruppe unter eine gewisse Populationdichte fällt, wird sie auf die Rote Liste gesetzt und besonders geschützt.
Jürgen H.
ihr beharkt euch ja wieder richtig. Es ist doch nur ein Spiel(zeug). Bei uns in der Randgruppe geht es viel ruhiger zu. Das gefällt mir.
Insgesamt hat Tom ja viel mitnehmen können - hier steht aber auch viel unnützes Zeugs. Gleich sind wir schon bei 94.
Sagt doch bitte mal etwas zu Lauer LBS und UBS. Ich finde, dass es ganz gut ist. Allerdings muss man ein paar mehr Strippen ziehen. Die Möglichkeiten der Fahrgestaltung ist doch sehr vielfältig. Was meint ihr?
Gruß
IngoR
wie Jürgen H. schon sagte, sind die Analogbahner mental stärker gefordert.
Denn rechts heisst nicht (immer) vorwärts - aber das ist wie gesagt ein anderes Thema.
Wollte nur noch mal klar gestellt wissen dass die geistige Herausforderung bei den Analogis grösser ist
Doei
Trixi...Fingerschnipp und Wechhhhhhhhhhhhhhh
warum hier gerade die Kehrschleife als Argument gegen Digitalbetrieb verwendet wird ist mir ein Rätsel. Auf meiner Anlage befinden sich mehrere Kehrschleifen bzw. Gleisdreiecke. Betrieblich merke ich davon nichts, da ein elektronischer Kehrschleifenschalter den Strom schnell und absolut unmerklich umpolt. Das funktioniert im laufenden Betrieb und vollkommen automatisch. Besser und einfacher geht es nicht!
Der Digitalguru der keine Kehrschleifen mag bleibt mir daher ein Rätsel....
Viele Grüße,
Mathias
Bin zu frieden damit, aber diese kosten ja xxxx zuviel.
Für dieses Geld (eines SHBs) kommst du fast eine ganze Steuerung für die gesamte Anlage anderer Hersteller.
Ich bin 10 Jahre mit der LBS gefahren und hatte kaum Probleme. Nun stelle ich eine neue Anlage und werde mit der MPC (was auch nicht billig ist) fahren.
Nun wollen wir nicht abschweifen. Denn das gibt genug Beitragsstoff für ein separates Thema.
Gruss
Trixi bringt es gut auf den Punkt:
Zitat
rechts heisst nicht (immer) vorwärts
Darauf kann man sich einlassen, wenn man will (du hast recht). Nur verstehe ich dann nicht, warum auf dem DISPLAY mancher Zentralen (inkl. Mobile Station) die Fahrtrichtung als Links/Rechts-Pfeile dargestellt wird? Verwirrlich, verwirrlich. Oben/Unten-Pfeile würden eine Verwechslung mit der Fahrtrichtung links/rechts besser ausschliessen.
@96
Zitat
warum hier gerade die Kehrschleife als Argument gegen Digitalbetrieb verwendet wird ist mir ein Rätsel.
Dann lüfte ich das Rätsel: Weil "jemand" beim Durchfahren der Kehrschleife hinterrücks die Lok andersrum aufs Gleis stellt und "vorwärts" nun nicht mehr "rechts" ist, sondern "links". Diesen Zusammenhang muss man checken! Leider helfen nicht alle Digi-Bediengeräte dabei. Und bei symmetrischen Fahrzeugen (z.B. Eloks) ist nicht ohne weiteres erkennbar, wo "vorn" ist.
Es ist das gleiche wie bei Märklin: Fährt sie nach links oder nach rechts los? Bei Digi kann man die Frage beantworten, sofern die Lok fahrtrichtungsabhängiges Licht hat und dieses eingeschaltet ist. Trotzdem: Das Problem gibt es bei Analog so nicht. Deshalb steht im Fleischmann-Katalog seit Jahrzehnten bei den Eigenschaften jeder Lok: "Fahrtrichtung eindeutig vorherbestimmbar".
Felix
Edit: Noch zwei bis Hundert, also überlegt gut, was ihr schreibt
Zitat
Eigentlich wollte ich ja nicht mehr, aber bei dem geballten Unsinn :
@Ingo und die anderen
Zitat
Seit etwa zwanzig Jahren betreiben wir eine analoge Anlage - und die läuft mit Lauer hervorragend.
Zitat
dafür fahren die Loks auch immer und brauchen keine besondere Abstimmung zwischen den einzelnen Decodern
Zitat
dass digital nicht so einfach ist, wie weiter oben beschrieben.
Zitat
Nach den verschiedenen Schilderungen, ist das ja alles ein Klacks
Zitat
Kosten / Lok um die 40-45 €. Da die unahängig von der Betriebsart sind, sind sie natürlich nicht eingerechnet.
Zitat
Lastregulierung bedeutet dass der Motor mehr Saft kriegt wenn er unter Last langsamer läuft und damit bergauf und bergab immer gleich läuft. Das hat sogar ausschließlich mit zu geringen Leistungsreserven zu tun.
Zitat
eine Umstelllung meiner Anlage auf Digitalbetrieb würde finanziell und bezüglich des nötigen Zeitaufwandes jeden Rahmen sprengen
Zitat
Es giibt praktisch nichts was man mechanisch nicht sehr viel besser machen kann als jegliche Elektronik das jemals könnte.
Zitat
Benutzer von FMZ und Selectrix sehen ja heute schon den Prellbock.
*ironiemodus an*
Vielleicht sieht er im Rückspiegel aber auch die Analogis???
*ironiemodus aus*
Zitat
Ob die Digitalsysteme von heute in 20 Jahren noch benutzbar sind werden wir sehen
Hallo Tom
Zitat
die fahreigenschaften seiner umgebauten analogen loks beeindruckt regelmäßig selbst eingefleischte digifahrer.... (und ich denke, manni weiß, wovon er spricht...)
Und dann kommt noch hinzu, dass ein Getriebeumbau einer analogen Lok noch keinen Lastausgleich, Anfahr- und Bremsverzögerung oder anderes ermöglicht.
Also Leute, vergleicht wenn dann bitte Äpfel mit Äpfel und Birnen mit Birnen. Ich kann nicht bei Digital die "teuren" Decoder dazurechnen, während ich die Getriebeumbauten bei analog NICHT mit rechne.
Hallo Mathias
Zitat
Einziger Nachteil der Digitaltechnik sind die höheren Kosten.
Zitat
Auch ich bin gespannt, welche Scheinargumente gegen die Digitaltechnik hier noch vorgebracht werden....
Felix...
Zitat
- Regler nach rechts (entgegen der Fahrtrichtung) drehen, Zug wird schneller!!! Häää?!?!??
Was machst DU als Analogi denn bei einer Kehre???
Beispiel: Zug kommt von links, der Regler auf rechts gedreht, Zug fährt nach rechts, Zug fährt in Tunnel, wendet um 180°, kommt von rechts, fährt nach links, Regler steht auf rechts. Du willst bremsen, drehst nach Rechts. Zug wird schneller und.....
Du siehst, man kann es drehen und wenden wie man will. Analog wird nicht besser als Digital.
Im übrigen kannst Du Dir auch mal andere Handregler anschauen, keine zum Drehen. Gibt nämlich auch welche mit Tasten etc. Da wird das ganze dann ein bisschen einfacher.
Zitat
Nur entsteht hier manchmal der Eindruck, dass man ohne PC (auf die Modellbahn bezogen: ohne Digitalsystem) gar nicht existieren kann. Und das ist dann einfach nur Dummfug.
Jürgen @88
Volle Zustimmung.
Also Kollegen, ich sehe das ganze eigentlich auch sehr informativ. Zumal ich hier wieder neue Seiten mancher Analogis kennengelernt habe. Die mir bisher bekannten schwörten zwar auch auf "ihre" Technik, aber waren immer wieder begeistert, wenn man erzählt oder gezeigt hat, was Digital so alles kann.
Was mir hier leider auffällt, ist die Tatsache, dass sich jetzt manche Analogis (Analogis ist übrigens nicht böse gemeint, ich zähle mich ja auch zu den Digitalos UND noch-Analogis) selbst in Widersprüchlichkeiten verhaspeln. Und das gibt mir dann doch zu denken. Jeder macht mal Fehler, auch ich. Aber irgendwie nur nach seltsamen Argumenten suchen und nichts konkretisieren ist nicht OK.
Nochmal zum eigentlichen Thema:
Es ist doch wirklich so, und da denke ich, stimmen mir die meisten zu, dass es immer auf die Anforderungen jedes einzelnen ankommt.
Ich kann z.B. nicht sagen, ich fahre Analog und brauche kein Digital, weil ich keine automatischen Dinge brauche. Im nächsten Atemzug rede ich aber von Anfahr- und Bremsverzögerung, Blocksteuerung, Sbhf-Steuerung und anderes.
Sollte einer von Euch ernsthaft mit dem Gedanken spielen, sich an Digital heranzuwagen, bin ich gerne bereit, zu helfen. Ich werde hier ganz klar und deutlich einen Vergleich aufstellen, der dann aufzeigen wird, wo Vor- bzw. Nachteile entstehen und wie die Kosten letztendlich aussehen. Erst bei einem solch konkreten Beispiel kann man über Für und Wider von Digital bzw. Analog sprechen.
Das was hier momentan gemacht wird, sind einfach verschiedene Dinge zusammengewürfelt, die nicht zusammen passen.
Also, wer interesse hat, kann sich gerne bei mir melden. Ich werde mein bestes tun.
Und ich bitte zu bedenken, dass ich eher objektiv an die Sache heran gehe, da ich, wie schon mehrfach erwähnt, beides (Digital UND Analog) besitze.
Viele Grüße
Tomi
ich bin jetzt nr. 99 - eine habt ihr noch, dann ist schluss - zu diesem thema mache ich nichts neues auf...
falls die kriegsparteien sich weiter bekämpfen wollen - macht ihr was neues.
ich danke jedenfalls allen für die rege beteiligung - ich konnte viel lernen hier und habe für die nächsten tage/wochen/monate genug stoff zum nachschlagen und überlegen...
zukünftig frage ich konkreter - damit das nicht wieder ne schlacht wird - obwohl ich es klasse fand.
tom
Zitat
Nur verstehe ich dann nicht, warum auf dem DISPLAY mancher Zentralen (inkl. Mobile Station) die Fahrtrichtung als Links/Rechts-Pfeile dargestellt wird? Verwirrlich, verwirrlich. Oben/Unten-Pfeile würden eine Verwechslung mit der Fahrtrichtung links/rechts besser ausschliessen.
Wenn Du Pfeile nach oben oder unten möchtest.... bitte. Das gibts auch. Man muss nur die richtige Zentrale kaufen.
Viele Grüße
Tomi
Nachtrag:
Zitat
Es ist das gleiche wie bei Märklin: Fäfhrt sie nach links oder nach rechts los? Bei Digi kann man die Frage beantworten, sofern die Lok fahrtrichtungsabhängiges Licht hat und dieses eingeschaltet ist. Trotzdem: Das Problem gibt es bei Analog so nicht.
Also langsam machst Du Dich aber schon unglaubwürdig, oder?
Nochmal ein Beispiel: Du hast eine Anlage mit zwei Kopfbahnhöfen. Vorne links ist der erste der Bahnhöfe. Die Strecke geht nach rechts, macht einen 180°-Bogen, danach geht sie nach links und endet am linken Ende der Anlage.
Die Lok steht im vorderen Analgenteil. Du steuerst die Lok mit einem "schwungvollen" Dreh
Jetzt kommt ein Freund von Dir und will diese Lok nach rechts durch die Kurve zum vorderen Bahnhof fahren. Was macht er? Dreht nach rechts. Was passiert? Lok fährt nach links.
Noch Fragen... Kienzle???
Unglaublich, wie hier so mancher denkt.
Sorry, sei mir nicht böse, aber so langsam werd ich echt bisschen skeptisch, ob man uns hier nicht an der Nase herum führen will.
Viele herzliche Grüße
Tomi
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