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Thema: Geändertes Design von Peco Weichen
N-Karle - 24.09.10 12:50

Hallo zusammen,
Ich habe zur Zeit neue Peco Weichen in Bearbeitung. Schon vor einiger Zeit habe hierzu ca. 25 Stück Weichenmechanik bei Ndetail bestellt. Gegenüber älteren Peco Weichen habe ich nun festgestellt, dass die Stellschwelle wesentlich schmäler ausgeführt ist und damit wesentlich mehr Spiel hat, was auch zu einem anderen Stellweg führt. Ausserdem läuft nach dem Zusammenbau (nach dem Umbiegen der Klammern am Chassis) die Mechanik sehr schwergängig.
Hat jemand von Euch das auch schon gemerkt?
Hat Peco seine Weichen wirklich geändert, oder habe ich total veraltete Weichen bekommen?



Hallo N-Karle,

ließ mal hier:

http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show....p;sb3=Gerkle#x489562

Das Thema wurde erst vor kurzem besprochen und dürfte für die interessant sein.

Gruß
Matthias

Hallo Matthias,
leider löst der von Dir genannte Thread mein Problem nicht.
Es geht dabei nicht darum, dass die Weichenzunge aus welchen Gründen auch immer, leicht federt. Sondern es geht mir darum, dass die Weichenmechanik von Ndetail nicht mehr passt. Vor ca 9 Monaten habe ich mir ein  paar Peco Weichen gekauft und dazu von Ndetail auch die Weichenmechanik. Hat alles wunderbar gepasst, sogar die Weichenlaterne funktionierte einwandfrei. Nun will ich endlich in die richtige Bauphase gehen, und habe mir alle benötigten Weichen bestellt. Die Weichenmechanik von Ndetail habe ich schon länger geordert.
Tja, und nun passt das Zeug nicht mehr weil die Stellschwellen von Peco geändert wurden.
Das es 2 verschiedene Konstruktionen von Peco gibt scheint ganz neu zu sein.

Gruss N-Karle

Dann sollte man vielleicht Ndetail auf diese neuere Version aufmerksam machen.

Hallo N-Karle,

Sodann hätte Deinen Überschrift etwas wie:
Problem: Weichenmechanik Ndetail+Neue Peco W.
heißen können / müssen / sollen

Lg aus NL,
StaNi

Hallo Fabian,
mit Ndetail habe ich bereits gemailt. Herrn Sekunde habe ich bereits ein Muster zugeschickt.
Die Weichen sind nach dem Entfernen der Stellfeder für Servoantrieb nicht mehr geeignet.
Die Stellschwelle hat dann derart viel Spiel, dass sie verkantet. Also Peco und MBtronik ganz schnell erstmal vergessen.
Schade, ab sofort nur noch Magnetantrieb für Peco. Damit verliert Peco viel an Reiz.
An StaNi: Stimmt, hätte ich machen sollen.

Gruss aus Oberrot
N-Karle


Servus,

ich hab die neuen Weichen schon verbaut, das geht ohne Probleme mit Servos (und Dekoder der Wahl). Allerdings verwende ich hier eine etwas andere Anlenkung der Stellschwelle.

Das hatte Wolfgang Besenhard mal in einer NBM beschrieben:
- Etwa 4mm vor der Stellschwelle mittig im Gleis ein 1mm Loch bohren
- dann ein Messingröhrchen einpassen und ggfs. verkleben
- in die Stellschwelle ein größeres Lochbohren, ca 0.5mm
- ein Stück Federdraht Haken-förmig biegen (ein U mit einer langen und einer ca. 2mm kurzen Seite)
- den Draht durch das Messingrohr stecken so das der Zappel in die Stellschwelle einhängt
- unten umbiegen
- Servobefestigung siehe Bild

Grüßle
Elvis

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und der Draht ist in einer Lüsterklemme festgehalten, die scheinbar an der Platte geklebt ist? Verstehe ich nicht.
Norman

@7

Mir ist beim genauen Hinsehen aufgefallen, das die nackte Dosenklemme auf ein Stückchen Streifenrasterplatine gelötet wurde.
In ein Rasterloch ist der Stelldraht vom Servo eingehängt.
Das Platinenstückchen mit der Klemme ist auf dem Stelldraht zur Weiche als veränderlicher Hebelpunkt montiert. und nicht irgendwo sonst verklebt.

Es grüßt RainerNRW

Hallo Elvis,
Tja nicht schlecht,
bloß wie treibe ich dann die Weichenlaterne an. Bei Ndetail wird mir der Antrieb als Nebeneffekt einfach mitgeliefert.
Ausserdem läuft mir der Antrieb der Stellschwelle doch recht ungenau, weil die Stellschwelle keinerlei Führung hat.
Gruss Karl

Servus,

Ja, Die Lüsterklemme - vom Plastik befreit und auf den Lochstreifen gelötet - ist praktisch der Drehpunkt der Stellstange. Der Hebel selber dreht sich im Messingröhrchen. In die Löcher der Platine kann dann die gekröpfte Stellstage einfach eingehängt werden.

Es gibt noch eine Variante mit Kugelköpfen aus dem RC-Modellbau. Aber die Klemmen hat ich halt rumliegen. Hab noch mal ein Bild angehängt...

Das ganze geht recht schnell wenn man den Bogen raus hat. Das einzige wirklich knifflige ist das genaue Biegen des Hakens damit die Stellschwelle richtig läuft.

Vorteil der Geschichte ist das man kein riesiges Loch unter der Weiche braucht. Durch die Umlenkung kann man auch den Servo-Weg gut ausnützen was der Justage zugute kommt. Der Draht federt auch bisserl, so das da nichts mehr passieren kann.

Die Servohalter lasert Georg (Hogo) Holzhammer. Die Messingröhrchen und Federdraht gibts bei Conrad.

Grüßle
Elvis

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Nabend Karl,

Die Feder wird praktisch durch den Haken ersetzt. Das erfüllt den selben Zweck und drückt die Zungen in die Gelenke. Wenn die Länge des Hakens stimmt, läuft die Schwelle sauber.

Naja, die Weichenlaterne hast mit dem Magnetantrieb doch auch nicht inclusive. Oder hab ich da was übersehen?

Ansonsten kannst nur hoffen das NDetail eine Lösung findet. Wobei da die Chancen wohl nicht so schlecht stehen...

Grüßle
Elvis



Etwas OT noch ein Hinweis, wie man Servobefestigung einfacher, als mit "Stühlchen", Winkeln usw. gestalten kann.
Die beigefügte Skizze zeigt, wie man bei einem Servo zwei passende Holzschrauben diagonal gegenüber in die Ecken zwischen Gehäuse und Befestigungsohren setzt.
Beim ES-05 (Conrad) hat sich das so bewährt. Ein Foto habe ich davon nicht greifbar.

Es grüßt RainerNRW

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Hallo zusammen

Ich habe auch ein paar Weichen mit neuer Stellschwelle hier. Stellen mit Servo geht ohne Probleme. Dazu wird die Feder nicht entfernt, sondern nur etwas zusammengedrückt, so dass der Klappmechanismus weg ist. Die Feder verhindert dann nur noch dass die Stellschwelle zuviel Spiel hat. Funktioniert bestens.

Grüsse, Kessi

Hallo zusammen,
Herr Sekunde von Ndetail ist mit Hochdruck dran, seine Weichenmechanik um zu konstruieren.
Sobald ich von ihm was in der Hand habe werde ich Euch die Änderungen mitteilen.

Grüssle aus Oberrot
N-Karle

Moin,

wir haben den Stellschieber in unserem Bausatz der neuen PECO Konstruktion angepasst. Er wird zu jedem Bausatz ab sofort ZUSAETZLICH mitgeliefert. Da der "Neue" auch fuer die alte Bauausfuehrung passt, wird bei Neuauflage der Weichenmechanik nur noch der neue Schieber ausgeliefert werden.
Mehr Infos dazu gibt es demnaechst in einem Extra-Thread. Natuerlich mit Fotos und in der Kategorie "Hersteller" .
@N-Karle: auch hier nochmals DANKE fuer die Musterweichen. Ich rueste die mit dem neuen Schieber in den naechsten Tagen aus. Du kannst dann ja ueber einen ersten Praxistest berichten!

@fuer alle anderen hier ein Tipp:
Die neue Konstruktion wird durch das Entfernen der Klick-Klackfeder instabil. Die Weichenzunge hat viel mehr Bewegungsspiel als die alte Ausfuehrung. Dadurch koennen die Zungen ohne die Feder nach vorn rutschen und landen mit der Zungenspitze beim Umschalten nicht mehr in der ausgeschliffenen Bucht der Backenschiene, sondern ein Stueck davor. Das laesst sich verhindern, wenn vor dem Ausbau der Feder die Weiche mittig gestellt wird und die "Gelenkaugen" der Weichenzungen vorsichtig verloetet / verklebt werden. Natuerlich wird die Zunge dann bewegungssteifer, aber das bereitet einem Servoantrieb keine Probleme!

Viele Gruesse von der Waterkant
Dieter

@15
Steffen Krumbholz hat hier beschrieben, wie man das Verlöten der Zungengelenke in den PECO-Weichenumbau für die Herzstückpolarisierung und die Verbesserung des Kontaktes zwischen Zungen- und Aussenschienen integriert:
http://www.netclients.de/netclients/index.php?id=technik
Die Bilder werden durch Anklicken deutlich grösser !

Die Beschreibung zeigt die alte Ausführung der Weiche.
Das ist aber bei der neuen Ausführung unverändert anwendbar, wenn die Zunge vor dem Verlöten Richtung Herzstück geschoben wird.
Das habe ich selbst bei "alt" und "neu" probiert und empfehle es ohne Einschränkung.

Es grüßt RainerNRW


Hallo Rainer,

in der verlinkten Beschreibung steht, dass man die Zunge anlegen sollte und diese nach Verlöten und entfernen der Stellfeder, auf Grund der gegensätzlichen Spannung, die Backenschienen in Mittenstellung gehen

Ist dazu zu beachten die Weiche auf Abzweig oder Gerade zu stellen, um zu löten?


Danke für eine Info,

Michael

Hallo zusammen

Das mit dem Verlöten der Weichenzunge halte ich nicht für eine dauerhafte Lösung. Das ist eine Lötstelle, die eigentlich dauerhaft unter mechanischer Spannung steht und zudem noch beim Stellen  bewegt wird. Ich gehe davon aus, dass diese Lötstelle früher oder später ( was auch immer das heisst... ) bricht und ihren Zweck nicht mehr erfüllen wird.

Ich würde da nach einer anderen Lösung suchen, wie z.B hier :

http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=489883#aw13

Grüsse, Kessi

Ok Kessi,

dann also lieber die Feder zusammen drücken. Und die Polarisierung wie gehabt vornehmen.


Danke,

Michael

Zitat


@17
Ist dazu zu beachten die Weiche auf Abzweig oder Gerade zu stellen, um zu löten?


Prinzipiell ist es so richtig, wie Steffen Krumbholz es beschrieben hat. Danach stellen sich die Zungen mehr oder weniger in Mittelstellung.
Wenn allerdings eine Weiche eine Vorzugslage hat, kann man natürlich die Lötungen an den Drehpunkten beider Zungen in dieser Stellung ausführen, um den in @18 von Kessi befürchteten Langzeiteffekten vorzubeugen. Bzgl. der Lötstellen bei den PECO-Weichen habe ich keine Langzeiterfahrungen, aber genügend Erkenntnisse mit Lötstellen vergleichbarer mechanischer Belastung. Deshalb teile ich Kessi's Befürchtungen nicht, natürlich korrekte Ausführung der Lötungen vorausgesetzt.

Es grüßt RainerNRW


Hallo,

da ich mir bald einige von den Weichen bestellen wollte, habe da auch ein paar Fragen zu den Peco-Weichen:

An was kann man erkennen, ob altes oder neues Design? Gibt es da verschiedene Artikelnummern?

Und was ist mit dem Weichenwinkel? Ich habe hier http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=20690&start=778 gelesen, dass die Weichen nicht 10°, sondern eigentlich nur 8° haben. Im Wintrack beträgt der Winkel jedoch 10°. Bekomme ich Probleme mit der Geometrie der Weichenstraßen wenn ich die Gleise strickt nach Plan verlege?

Gruß
Ulli

Hallo zusammen,

@17, beim Löten sollte die Zunge die gerade bearbeitet wird an ihrer Backenschiene anliegen. Danach umschalten (notfalls festhalten) und die andere Zunge anlöten. Dadurch werden die Zungen nur elastisch verbogen, wenn sie eben _nicht_ anliegen. Das sorgt für Geometrietreue, wenn sie dann anliegen und das Rad führen sollen.

@18, vorausgesetzt die Lötstelle ist ordentlich kann sie sich nicht bewegen. Die Biegenung sein, siehe oben. Beide Zungen in der selben Vorzugsstellung (@20) würde ich nicht empfehlen, da einerseits dann der Antrieb in die Gegenstellung ganz schön Kraft aufbringen muss und zweitens die Spur nicht mehr exakt ist.

Vielleicht ist es besser die Zungen in dem nächsten Schwellenzwischenraum mit eigenen Litzen zu versehen und die festen Zungenschienen extra anzulöten. Dann hat man zwar vier Litzen unter dem Gleisbett rauszugucken, aber das Gelenk nicht versteift. Die Feder muss dann drinbleiben (siehe 15).

Zum Rausnehmen der Feder. Im Schattenbahnhof hatte ich nach Umstieg auf Servoantrieb teilweise Probleme mit einer sauberen Endlage und habe mühselig wieder einige Federn eingeklippt und bei neuen Weichen unter Tage diese drin gelassen. Ober Deck benutze ich lieber stärkere Servos und nehme die Feder nach wie vor raus, damit die Weiche schön langsam stellt.

Mit den neuen PECO-Weichen und der veränderten Stellschwelle habe ich keine Probleme, weil Servoantrieb... die Löterei der Zungen ist die selbe. Auf meiner Webseite ( http://www.netclients.de/netclients/index.php?id=technik ) schwöre ich ja noch auf Fulgurex-Antriebe, doch die waren mir zu laut und unflexibel in der Montage. Mit den mbtronik-Kontrollern und Servo bin ich aber glücklich. Montage siehe Foto


Liebe Grüße,
StofF
(Steffen Krumbholz)

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Hallo zusammen,
zum Thema Haltbarkeit der Lötstellen habe ich folgenden Test gemacht.
Ich habe bei einer Pecoweiche die Zunge in der jeweiligen Vorzugsstellung im Gelenk  festgelötet.
Mittels Servo schalte ich seit heute morgen 10Uhr die Weiche ca alle 2 Sekunden um.
Der Servo macht inzwischen komische Geräusche, aber läuft noch. Die Lötstellen machen jedoch keinerlei Anstalten sich aufzulösen. Die halten.
Die Anzahl der Schaltspielen mag sich nun jeder selbst ausrechnen. Mir reichen sie auf alle Fälle. Ich komme auf ca. 20000, - dass ein 5€ Servo von Conrad das mitmacht ist erstaunlich.
Gruss N-Karle

ES05 ?  Der macht bei mir auch oft Sorgen. Wenn Platz ist, setze ich mitlerweile lieber den großen Bruder RS2 (bei C. 233751) ein. Dieser läuft auch wesentlich ruhiger und hat auch abgeschaltet genügend Ruhedrehmoment.
Sorry, war OT.

LG, StofF

Hallo StofF,
ich kann mich wenigstens über diesen einen ES05 nicht beschweren.
Ca. 20.000 (in Worten Zwanzigtausend) mal hin und her fahren ist auch kein Pappenstiel und wird wohl in der realen Praxis nicht so schnell auf einer MoBa erreicht.
Wie gesagt, zum Schluss machte er zwar komische Geräusche (seit ca. 21Uhr) aber er läuft immer noch.

Gruss N-Karle


Hallo zusammen,
für das geänderte Design von Peco Weichen hat Herr Sekunde einen neuen Schieber konstruiert.
Dieser Schieber ist derzeit in Produktion und kann für alle die noch eine "alte" Weichenmechanik haben, unter http://www.ndetail.de/modellbahn/de/weichenmechanik-adapter.html für €1,50 (2Stück) nachbestellt werden.
Bei der neuen Weichenmechanik ist natürlich der neue Schieber schon eingearbeitet.

Einfach prima gemacht von Herrn Sekunde. Für so einen Hersteller eine Spitzenreaktion.

Grüssle N-Karle

Hallo,

Dieter hat inzwischen einen ausführlichen Film gemacht, wo die Unterschiede zwischen alter und neuer Peco Weiche eindrucksvoll beschrieben werden:

http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=499472&start=1

Oder, dierekt:
http://www.feinspur.de
Am Rande: Die anderen Filmchen finde ich auch nicht schlecht, vor allem "Datenschmaus von der Festplatte", mit wichtigen Infos für alle Digitalfahrer

Gruss, Stefan

Hallo zusammen,
sorry aber im Moment verstehe ich nur Bahnhof.
Habe mir auch eine große Anzahl Peco Weichen gekauft und überlege nun welchen Antrieb ich benutzen soll.
Wenn ich jetzt Servos verwenden möchte brauche ich dann die Weichenmechanik von Ndetail mit neuen Stellschieber oder geht's auch ohne?
Und muß ich jetzt die Peko-Feder ausbauen oder nicht?
Vielleicht kann mir jemand ein paar einfache Antworten darauf geben. Ich blicke einfach nicht mehr durch.

Grüsse
Klaus

Hi!
Ich habe auch gerade Weichen bestellt und mein Einbau wird folgendermassen aussehen:

Feder raus, Zungen anlöten. Hier je nach Fall entscheiden, ob in Vorzugslage oder mittig.

Das Herzstück werde ich nicht mit einem Schnitt vom Rest trennen, sondern die vom Herzstück abgehenden Gleise isolieren. Die Zungen sind dann über das Herzstück mitversorgt. Das dürfte optisch schöner sein als ein Schnitt - oder? Mein Servoantrieb schaltet den Strom vor dem umlegen ab und erst am Ende des umlegens neu zu.

Gruss,
Micha


Hallo,

nun bin ich auch in diese Falle getappt. Ich habe während des Baues eine neue Charge Weichen erhalten (also den neuen Typ) und ihn weiter wie bisher verbaut. Das heißt insbesondere: Feder raus (für langsames Umstellen mittels Servo). Nachdem nun alle Weichen derart verbaut sind und ich über Weihnachten die Servos angebaut habe, die Katastrophe:

Das beschriebene Spiel im Drehpunkt der Zungen führt bei Abwesenheit der Andruckfeder zum Verkanten der Zungen. Der Servo stellt weiter, und die Zunge springt aus der Stellschwelle.

Nun habe ich ein Riesenproblem: Die beschriebenen Lösungswege beziehen sich auf die Situation VOR dem Einbau. Ein Ausbauen der Weichen kommt für mich nicht in Frage. Nun brauche ich also eine Lösung, wie ich nachträglich das Spiel der Zungen wieder begrenze/aufhebe.

Derzeitiger Denkfavorit (praktische Erprobung steht noch aus) ist das Entfernen der Schwellenimitation der Schwelle, welche die Feder aufnahm und Ersatz durch eine richtige, durchgehende "Schwelle", die so befestigt ist, dass sie die Stellschwelle in Richtung Herzstück drückt und ein Wegwandern verhindert.

(Siehe Bild, welches allerdings die alte Ausführung der Weiche zeigt, aber nur sinngemäß besser verständlich machen soll, was ich meine: Rot ist die neue Schwelle, die gut fixiert ist und damit verhindert, dass die Stellschwelle samt Zungen gegen die Richtung der grünen Pfeile wandern kann. Ich hoffe, Steffen Krumbholz verzeiht es mir, dass ich auf die Schnelle einen Ausschnitt eines Fotos von ihm modifiziert habe. Hellbraun retuschiert sind die üblichen "Abschneidungen"/Kürzungen der Schwellen.)

Bleibt noch das Problem, die rausgesprungene Zunge wieder reinzubekommen (zum Glück "nur" bei zwei Weichen, bis ich die Ursache herausbekam). Ein Verschränken der Lasche unter der Schwelle scheidet ja aus, weil ich nicht mehr herankomme. Vielleicht kann ich versuchen, flüssigen Sekundenkleber zu nehmen (aber klebt der zwischen Metall und diesem "rutschigen", weichen Kunststoff, nochdazu, wo ich keinen großen Anpressdruck während der Klebung erzeugen kann? Oder ein wenig Zweikomponentenkleber (Epoxy)?

Alle von euch scheinen das Problem aus der Sicht "vor Einbau lösbar" gehabt zu haben, gibt es Mitleidende, die wie ich nach dem Einbau das lösen müssen oder habt ihr Tipps?

(Besten Dank, nicht nur die Anlage, sondern auch meine Stimmung ist im Keller. Die Erstinbetriebnahme lief hervorragend und ohne Aussetzer, und dann dieses grässliche "Pling".)

Viele Grüße
Frank

Edit: Eine Lösung wie Elvis/#6 würde auch für eine Fixierung sorgen, aber meine Art der Servoanflanschung ist eine andere, die ich nicht aufgeben möchte (nämlich Loch mittig in Stellschwelle, dort hindurch der Stelldraht).

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@30 Hallo Lio / Frank,

mal auf der schnelle: beweglichkeit der Stellschwelle // Gleisstränge einschränken.
Vielleicht Kunststof (Evergreen) oder Kupfer "Plättchen" zwischen Stellschwelle und die rechter Schwelle ("Federkästchen"-schwelle) aber so, dass die Stellschwelle noch etwas "Luft" hat zum bewegen jedoch weniger Luft zum "ausrutschen"?

Lg aus NL,
StaNi

Hallo StaNi,

ja, so etwa. Danke für deinen Eintrag! Habe gerade mal mit 1mm Rundmessing probiert: lässt sich, auch ohne dass man weitere Schwellen(reste) entfernen muss, auf die ganze Gleisbreite (und darüber hinaus, siehe gelber Strich im neuen Bild unten, die rote "Schwelle" muss man sich wieder wegdenken) dazwischenklemmen und passt gut und erzielt den Zweck. Die dadurch entstehende Kurzschlussgefahr (da die Schienen an dieser Stelle von unten blank sind) müsste eine vorherige Farbschicht oder ein Aufziehen einer passenden Isolierung eines dicken (möglichst braunen) Drahtes bannen. Das so zwischen geschobene Rundmessing müsste vielleicht noch fixiert werden, das müsste aber dann die Schotterverklebung erledigen.

Noch auf der Suche bin ich, wie ich die richtige Stellschwelle am "nach unten ausbüxen" hindere *). Einfaches Unterschieben von dünner, aber stabiler Plastik hilft noch nicht ganz, da die Stellschwelle nach unten noch zusätzlich Luft im Vergleich zu einer normalen Schwelle nicht soweit aufliegt.

Viele Grüße
Frank

*) das brauche ich, weil ich die Originalstellschwelle außen kürze und diese nun nicht mehr auf der ganzen Länge auf der Platte aufliegen kann (denn unter der Schwelle ist das Langloch für den Stelldraht).

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Hallo Frank,
mir wäre das zu viel rumimprovisiert. Ist es wirklich nicht möglich, die betroffenen Weichen nochmal rauszunehmen? Ich habe einige Male Weichen aus der Anlage wieder rausgenommen um dann DKW oder so zu installieren und war eigentlich immer vom Ergebnis überzeugt. Klar ist es Aufwand, aber mir wäre das Verfahren "nochmal zurück auf Start" lieber um dann die robustere erprobte Lösung einzubauen. Nix für ungut, vielleicht willst du doch nochmal das Ziel neu bewerten...

LG, Steffen

PS: das du dir das Foto geborgt hast, ist für den Guten Zweck in Ordnung

Hallo Steffen,

prinzipiell hast du recht, und so verfahre ich auch im allgemeinen. Dummerweise sind 14 meiner Weichen von der neuen Ausführung. Sie zerfallen aber in zwei Gruppen:

1. Noch unbeschädigt (d.h. keine Zunge herausgegesprungen). Die "richtige" Lösung vor Einbau würde hier das Verschieben verhindern, indem die beiden Lötpunkte von unten gesetzt werden. Meine derzeitige Lösung mit zwischengeschobenem 1mm Rundmessing löst das genauso gut und fällt optisch auch nicht ins Gewicht. Die Lösung ersetzt sozusagen die herausgenommene Original-Feder und bewirkt hinsichtlich der Verschiebbarkeit das Gleiche (nämlich Verhinderung derselben).

2. Die beiden bereits beschädigten Weichen. Hier könnte ich mir deine "neue Zielbewertung" vorstellen.

Aber folgendes Problem (welches ich bei den beschädigten Weichen habe), kann auch die mit Lötungen vorbereiteten Weichen treffen: Da die neue Zungenbefestigung nur ein durch einen Schlitz gesteckte und dann verschränkte Metallzünglein sind, könnte entweder ein falsch programmierter Servo (Endlage presst Zunge zu stark an) oder ein versagender Decoder (hält Servo nicht in programmierter Endlage an und der Servo läuft weiter) doch leider auch dazu führen, dass eine Zunge herausspringt. Gut, die Wahrscheinlichkeit ist deutlich gemildert und ich will auch hoffen, nahe Null, aber hier mache ich mir doch etwas Sorgen. Warum auch immer Peco die Konstruktion geändert hat (mir fällt kein vernünftiger Grund ein), aber in diesem Punkt könnte es auch mit Lötung noch Probleme geben. Das lässt mich ein wenig unruhig werden.

Viele Grüße
Frank

Hallo,

ich bin gerade dabei, meine neuen Peco-Weichen zu verbauen.

@13:
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Ich habe auch ein paar Weichen mit neuer Stellschwelle hier. Stellen mit Servo geht ohne Probleme. Dazu wird die Feder nicht entfernt, sondern nur etwas zusammengedrückt, so dass der Klappmechanismus weg ist. Die Feder verhindert dann nur noch dass die Stellschwelle zuviel Spiel hat. Funktioniert bestens.

Zu dieser simpel erscheinenden Methode: wie kann ich die Feder biegen, ohne dass sie herausspringt. Ich habe da noch nicht das richtige Werkzeug gefunden.

Bei einer Weiche habe ich die Feder wieder reingekriegt, dann war sie jedoch zu lapprig drin.

Wenn mir da noch jemand Tipps geben könnte, wäre ich dankbar.

Schöne Grüße
Berti

Hallo zusammen,

hier hab ich meine Umbauvariante für die neuen Peco's beschrieben.

http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show....en%20umbauen#x521886

Gruss Klaus

Hallo,

Danke, das kenne ich schon, traue ich meiner Feinmotorik nicht zu. Werde also doch löten.

Grüße
Berti


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