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THEMA: Hobbytrain Taurus Version 2010 - Erfahrungen

THEMA: Hobbytrain Taurus Version 2010 - Erfahrungen
Startbeitrag
samvincent - 14.09.10 14:31
Ich hab mir vor einem Monat den ÖBB Taurus 1216 von Hobbytrain gekauft und vorallem anfangs Probleme mit der Elektronik gehabt. Hier meine Lösungen wie der Taurus nun doch perfekt in Betrieb ging.

1. der Decoder
    Ich hatte zuerst einen ESU Lokpilot für N-Spur einbauen wollen. Das ging aber nicht, da dieser
    Decoder zu gross und zu dick ist. Passt also nicht rein.
  
    Dann versuchte ich es mit einem Decoder von Tran, den ich für meine umgebauten 1044er
    verwende und beste Ergebnisse habe, versucht, allerdings ließ sich der Hobbytrain Taurus
    mit einer 16 kHz Ansteuerung des Motors nicht betreiben. Die Lok fuhr immer nur kurz an und
    blieb dann wieder stehen. Ich setzte die Herz Zahl auf 30 Hz herunter und die Lok ließ sich
    eigentlich sehr gut fahren, allerdings die Hitzeentwicklung war doch sehr stark.

    Letzter Versuch war der Lenz silver mini+. Mit ihm gab es gar keine Probleme, von Anfang an
    zeigte die Lok hervorragende Fahreigenschaften und die Hitze ist klar geringer.

2. Hitze
    Zusätzlich habe ich - wie an anderer Stelle in dem Forum beschrieben - noch die Chassis
   Schrauben gelockert.

Also in der Kombination Lenz silver mini+ und Schrauben lockern läuft die Lok 1A und erzeugt kaum Hitze. (also im normalen Rahmen)

Ich hab auch vorgehabt die Widerstände zum Motor hin zu entfernen, allein, ich weiss nicht welche das sind. Aber so wie es jetzt ist bin ich sehr zufrieden. Wenn man vom ausgebeulten Lokkasten mal absieht.....

Hallo,

BITTE den kleinen Chip-Kondensator zwischen den Motorkontakten auf der Platine entfernen. Sonst muss man eigentlich nichts ausbauen. Der Kondensator ist an allem Schuld, er macht einen Kurzschluss in der Motoransteuerung.

Irgendwann haut es sonst den Lenz auch durch.

Grüße, Peter W.
PS: Das gilt für alle Hobbytrain Loks die von Ajin produziert werden.
Genau,
löte oder zwicke diesen kleinen Kondensator,
der genau zwischen den beiden Anschlüssen des Motors eingebaut ist,
heraus.

Und Du kannst die Lok auch mit Hf betreiben.

Die Drosseln (Widerstände) muß Du nicht unbedingt entfernen.

Der Decoder sollte auf der Seite zum Gehäuse recht gut isoliert sein.
Mit einem Stück Klebeband oder besser noch Gewebeband.


Die Hitzentwicklung kommt von den zu fest gezogenen Gehäuseschrauben.
Dadurch werden die Lagerschalen der Antriebswellen zusammengedrückt.
Diese Wellen lassen sich dann viel schwerer drehen,
und der Motor kommt ordenlich "ins Schwitzen".

Das hast Du genau richtig erkannt!

Der Lenz silber ist,
in meinen Augen, eigendlich viel zu gut für die Lok.

Sollten noch andere Probleme auftauchen?

"Mir habe" Erfahrung.
Mehr als uns lieb wär!

Hans Hans


Scheint eine ganz eigene Erfahrungswelt mit Hobbytrain zu sein und ich bin da blauäugig hinein geraten
Danke!! Der Kondensator macht heute seinen letzten Atemzug

Sascha
@3:

Heißt ja auch "Hobbytrain" und nicht "Profitrain"!

Gruß
Peter

der selbst 6 solcher "Freizeitzüge" hat und sich über nichts mehr wundert.

Gruß
Peter
Bei den Loks scheint es eine große Streuung in der Qualität zu geben! Ich habe 5 verschiedene Modelle, alle mit DHL100 ausgerüstet und bin voll zufrieden. Für die Optik habe ich die Stromabnehmer durch Hammerschmied-Abnehmer getauscht. Und ich würde die Loks jederzeit wieder kaufen!

lg Michi
Also ich find die Lok schon in Ordnung, überflüssig finde ich allerdings, dass man etwas entfernen muss damit das Produkt einwandfrei funktioniert. Als ich die Lok das erste mal testete, wurde die heiss wie eine Sauna. Ich denke, da kann Hobbytrain noch an der Qualität arbeiten. Aber es gibt auch einiges, das ich positiv finde, etwa den Rahmen und die Art der Stromabnahme. Da ist meine Minitrix 1116 viel zu heikel und anfällig für Kontaktstörungen. Auch die Platine und die Befestigung der Platine finde ich gut.
Dass der Motor aber überhitzt wegen eines überflüssigen Kondensators und des zu engen Chassis schreit nach Lernen aus Fehlern. Eventuell auch die Halterung des Lokkastens. Die Beulen sind nicht optimal. Aber ich stehe Hobbytrain durchaus positiv gegenüber und baue auf die Lernbereitschaft.
@ putzzwerg

Hm, das erinnert mich daran, daß eine Firma sich mal als "Modellbahn für Profis" beworben hat....
Nun,
das war die zweite Serie.

Da hat man konstruktiv verbessert,
vorallem die Lager der Antriebs-Achsen.

Aber was nützt dass alles,
wenn manche Loks noch viel "schludriger zusammengepfriemelt" wurden
als bei der ersten Serie.

Da es keine Fehlkonstruktionen sind,
wie die V60,
kann man die Loks hinbasteln.

Die V36 habe ich dann erst gar nicht mehr in Erwägung gezogen.

Hans Hans



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