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THEMA: Gleisbesetztmelder von LDT
THEMA: Gleisbesetztmelder von LDT
Hallo Modellbahner,
wünsche Euch allen eingesundes neues Jahr.
Fahre digital, DCC der Fa. Lenz, Spur N Fl., Fzg. Fl., Trix, Roco.
Die Überwachung der Gleisabschnitte erfolgt mit GBM der Fa.LDT-RS-8.
Zu 90% aller Loks werden nur von den GBM erkannt wenn die Spitzenbeleuchtung brennt.
Wagen ohne Beleuchtung, Achsen mit einem Leitlack bestrichen, werden erkannt. Nach Rücksprache mit der Fa. LDT bekam ich den Rat parallel zum Lokdecoder einen 5kOhm Widerstand einzubauen, Begründung, Stromaufnahme der Fzg. in Spur N ist sehr gering. Dies kann meines Erachtens nicht die Lösung sein. Die Einstellung der Empfindlichkeit sollte schon vom GBM kommen. Habe 10 von diesen Teilen im Einsatz, also einen Austausch gegen ein anderes Fabrikat möchte ich nicht unbedingt. Die Verdrahtung sieht wie folgt aus.
Ringleitung 18 V Wechselstr., Ringleitung digi Strom, beide 1qmm. Denke für Spur vollkommen ausreichend. Gleisanschluß zum GBM 0,2qmm, Länge max 80cm. Habe diese Zuleitung teilweise auf 0,5qmm erhöht, aber ohne Erfolg.
Wer hat das gleiche Problem mit diesen Meldern? Wer kennt einen besser Vorschlag als der von LDT? Für eine Info möchte ich mich bei Euch bedanken.
Gruß Gunther
wünsche Euch allen eingesundes neues Jahr.
Fahre digital, DCC der Fa. Lenz, Spur N Fl., Fzg. Fl., Trix, Roco.
Die Überwachung der Gleisabschnitte erfolgt mit GBM der Fa.LDT-RS-8.
Zu 90% aller Loks werden nur von den GBM erkannt wenn die Spitzenbeleuchtung brennt.
Wagen ohne Beleuchtung, Achsen mit einem Leitlack bestrichen, werden erkannt. Nach Rücksprache mit der Fa. LDT bekam ich den Rat parallel zum Lokdecoder einen 5kOhm Widerstand einzubauen, Begründung, Stromaufnahme der Fzg. in Spur N ist sehr gering. Dies kann meines Erachtens nicht die Lösung sein. Die Einstellung der Empfindlichkeit sollte schon vom GBM kommen. Habe 10 von diesen Teilen im Einsatz, also einen Austausch gegen ein anderes Fabrikat möchte ich nicht unbedingt. Die Verdrahtung sieht wie folgt aus.
Ringleitung 18 V Wechselstr., Ringleitung digi Strom, beide 1qmm. Denke für Spur vollkommen ausreichend. Gleisanschluß zum GBM 0,2qmm, Länge max 80cm. Habe diese Zuleitung teilweise auf 0,5qmm erhöht, aber ohne Erfolg.
Wer hat das gleiche Problem mit diesen Meldern? Wer kennt einen besser Vorschlag als der von LDT? Für eine Info möchte ich mich bei Euch bedanken.
Gruß Gunther
Rainer [Gast] - 06.01.04 10:57
Hallo Gunther,
es kann normalnicht sein, dass Loks nur erkannt werden, wenn die Spitzenbeleuchtung brennt. Denn :
die Stromaufnahme des Motors allein ist IMMER höher, als die der Beleuchtung.
Etwas anders sieht es mit den Wagen aus : Personenwagen mit Beleuchtung müssten auch gehen - und Wagen ohne Beleuchtung ?
M.E. reichen die 5kOhm nicht aus !!
Ich habe auf die Achsen meiner unbeleuchtetet Wagen 33kOhm-SMD's mit zusätzlichem Leitsilber aufgetragen - komme so auf einen Widerstand von 45 bis 60 kOhm.
Deine Leitungsquerschnitte solten auch ausreichend sein.
Vieviele RS-8 hast Du im Einsatz ? Ist es bei allen so, wie Du beschrieben hast ?
Bis dann
Rainer
es kann normalnicht sein, dass Loks nur erkannt werden, wenn die Spitzenbeleuchtung brennt. Denn :
die Stromaufnahme des Motors allein ist IMMER höher, als die der Beleuchtung.
Etwas anders sieht es mit den Wagen aus : Personenwagen mit Beleuchtung müssten auch gehen - und Wagen ohne Beleuchtung ?
M.E. reichen die 5kOhm nicht aus !!
Ich habe auf die Achsen meiner unbeleuchtetet Wagen 33kOhm-SMD's mit zusätzlichem Leitsilber aufgetragen - komme so auf einen Widerstand von 45 bis 60 kOhm.
Deine Leitungsquerschnitte solten auch ausreichend sein.
Vieviele RS-8 hast Du im Einsatz ? Ist es bei allen so, wie Du beschrieben hast ?
Bis dann
Rainer
jf [Gast] - 06.01.04 11:12
Inder zweiten Diodenreihe befindet sich nach jeder zweiten Diode ein Widerstand.
http://www.ldt-infocenter.com/grafik/Photo064.jpg
Welchen Wert haben diese Widerstände?
Ersetze mal versuchsweise einen dieser Widerstände durch einen mit 10 Ohm.
Dann sollte das Problem verschwinden.
Der Decoder müsste dann Verbraucher ab 1mA erkennen.
Das wäre dann zwar einige Arbeit, aber immer noch besser als umfangreiche Änderungen an allen Fahrzeugen.
Jens
http://www.ldt-infocenter.com/grafik/Photo064.jpg
Welchen Wert haben diese Widerstände?
Ersetze mal versuchsweise einen dieser Widerstände durch einen mit 10 Ohm.
Dann sollte das Problem verschwinden.
Der Decoder müsste dann Verbraucher ab 1mA erkennen.
Das wäre dann zwar einige Arbeit, aber immer noch besser als umfangreiche Änderungen an allen Fahrzeugen.
Jens
AL,-me [Gast] - 06.01.04 11:42
Hi Jens,
liegen Dir schon Erfahrungen mit diesen Werten vor ?
Bedenkt bitte, daß bei einer extrem niedrigen Ansprechschwelle UND Einschotterung der Gleise - ab einer gewissen Luftfeuchte - Fehlfunktionen möglich sind. Da meldet der "feuchte" Schotter bereits belegt.
Gruß, AL,-me
liegen Dir schon Erfahrungen mit diesen Werten vor ?
Bedenkt bitte, daß bei einer extrem niedrigen Ansprechschwelle UND Einschotterung der Gleise - ab einer gewissen Luftfeuchte - Fehlfunktionen möglich sind. Da meldet der "feuchte" Schotter bereits belegt.
Gruß, AL,-me
Edward [Gast] - 06.01.04 11:43
Statt den Widerstand in die Lok einzubauen könnest du auch einen Widerstand ans Gleisanklemmen.
Hintergrund: Dir GBM hat eine Schaltschwelle für den Strom, ab dem er das Gleis als besetzt erkennt. Wenn man mit einem Widerstand eine "Grundlast" erzeugt, dann wird die Schaltschwelle schneller erreicht.
Beispiel: Der GBM schaltet bei 100mA, die Lok (ohne Licht, mit Fauli) zieht aber nur 80mA, GBM schaltet nicht. Man baut einen Widerstand zw. den Schienen ein, durch den 40mA fließen, dann fließen durch die Lok + Widerstand 120 mA, der GBM schaltet.
Wie groß muss der Widerstand sein? Wenn LDT 5k angibt, was zum Schalten wohl ausreicht, dann muss der größer als 5k sein, um "gerade noch nicht" zu schalten,, jedenfalls theoretisch.png)
Ich würde es einfach mal probieren: 4,7k ans Gleis, GBM darf nicht schalten, wenn doch, größeren R verwenden. Lok dazu, GBM sollte schalten, wenn nicht, kleineren R verwenden.
Edward
Hintergrund: Dir GBM hat eine Schaltschwelle für den Strom, ab dem er das Gleis als besetzt erkennt. Wenn man mit einem Widerstand eine "Grundlast" erzeugt, dann wird die Schaltschwelle schneller erreicht.
Beispiel: Der GBM schaltet bei 100mA, die Lok (ohne Licht, mit Fauli) zieht aber nur 80mA, GBM schaltet nicht. Man baut einen Widerstand zw. den Schienen ein, durch den 40mA fließen, dann fließen durch die Lok + Widerstand 120 mA, der GBM schaltet.
Wie groß muss der Widerstand sein? Wenn LDT 5k angibt, was zum Schalten wohl ausreicht, dann muss der größer als 5k sein, um "gerade noch nicht" zu schalten,, jedenfalls theoretisch
Ich würde es einfach mal probieren: 4,7k ans Gleis, GBM darf nicht schalten, wenn doch, größeren R verwenden. Lok dazu, GBM sollte schalten, wenn nicht, kleineren R verwenden.
Edward
jf [Gast] - 06.01.04 11:59
@Alfred
Bis jetzt habe ich 14 s88-kompatible Bausteine aller möglichen Hersteller verbaut, zuletzt die von Joachim Katzer.
Die Stromfühlerschaltung baue ich selbst dazu.
http://home.t-online.de/home/320022495198/Bilder/s88.gif
Wagenachsen brücke ich mit 15 kiloohm SMD.
Natürlich funktioniert das unmittelbar nach dem Einschottern nicht.
Aber wenn das Schotterbett getrocknet ist, gibt es bei mir absolut keine Probleme.
Die Luftfeuchtigkeit liegt bei 70 bid 75 % - auch kein Problem.
Prinzipiell kann man die s88-Module auch komplett selbst bauen (sind recht simpel), aber dazu fehlt mir die Zeit.
Wie gesagt, Verbraucher ab 1mA werden sicher erkannt, was in etwa dem Eigenverbrauch des (nicht angesteuerten) Lokdecoders entspricht.
Oder anders: Ein trockener Finger auf dem Gleis wird nicht erkannt. Zwei trockene oder ein feuchter Finger werden erkannt.
Jens
Bis jetzt habe ich 14 s88-kompatible Bausteine aller möglichen Hersteller verbaut, zuletzt die von Joachim Katzer.
Die Stromfühlerschaltung baue ich selbst dazu.
http://home.t-online.de/home/320022495198/Bilder/s88.gif
Wagenachsen brücke ich mit 15 kiloohm SMD.
Natürlich funktioniert das unmittelbar nach dem Einschottern nicht.
Aber wenn das Schotterbett getrocknet ist, gibt es bei mir absolut keine Probleme.
Die Luftfeuchtigkeit liegt bei 70 bid 75 % - auch kein Problem.
Prinzipiell kann man die s88-Module auch komplett selbst bauen (sind recht simpel), aber dazu fehlt mir die Zeit.
Wie gesagt, Verbraucher ab 1mA werden sicher erkannt, was in etwa dem Eigenverbrauch des (nicht angesteuerten) Lokdecoders entspricht.
Oder anders: Ein trockener Finger auf dem Gleis wird nicht erkannt. Zwei trockene oder ein feuchter Finger werden erkannt.
Jens
AL,-me [Gast] - 06.01.04 12:10
Hi Jens,
gibt es irgendwo bereits eine Einbauanleitung für SMDs auf die Achsen ?
Bisher habe ich immer den Widerstandslack von Trix aufgepinselt. Hier muß nach der Trocknung dann gemessen werden und eventuell noch mal etwas aufgetragen werden. Da finde ich die SMD Idee einfacher, habe aber keine Erfahrung damit.
Gruß, AL,-me
gibt es irgendwo bereits eine Einbauanleitung für SMDs auf die Achsen ?
Bisher habe ich immer den Widerstandslack von Trix aufgepinselt. Hier muß nach der Trocknung dann gemessen werden und eventuell noch mal etwas aufgetragen werden. Da finde ich die SMD Idee einfacher, habe aber keine Erfahrung damit.
Gruß, AL,-me
jf [Gast] - 06.01.04 15:08
s'ist ziemlich einfach.
Auf der Seite des isolierten Rades den Widerstand leicht schräg auf die Achse kleben. Am besten mit Sekundenkleber. Für erste Versuche empfehle ich aber Stabilit.
Dann mittels Leitlack den einen Kontakt des Widerstandes mit der Achse und den anderen mit dem isolierten Rad verbinden.
Bilder sagen mehr als Worte (bitte Geduld, sind etwas groß geraten):
http://www.deutsche-reichsbahn-spur-n.de/Bilder/rad1.jpg
http://www.deutsche-reichsbahn-spur-n.de/Bilder/rad2.jpg
http://www.deutsche-reichsbahn-spur-n.de/Bilder/rad3.jpg
http://www.deutsche-reichsbahn-spur-n.de/Bilder/rad4.jpg
Jens
Auf der Seite des isolierten Rades den Widerstand leicht schräg auf die Achse kleben. Am besten mit Sekundenkleber. Für erste Versuche empfehle ich aber Stabilit.
Dann mittels Leitlack den einen Kontakt des Widerstandes mit der Achse und den anderen mit dem isolierten Rad verbinden.
Bilder sagen mehr als Worte (bitte Geduld, sind etwas groß geraten):
http://www.deutsche-reichsbahn-spur-n.de/Bilder/rad1.jpg
http://www.deutsche-reichsbahn-spur-n.de/Bilder/rad2.jpg
http://www.deutsche-reichsbahn-spur-n.de/Bilder/rad3.jpg
http://www.deutsche-reichsbahn-spur-n.de/Bilder/rad4.jpg
Jens
AL,-me [Gast] - 06.01.04 15:19
@ 7
Danke, sieht aber auch nach ziemlich viel Aufwand aus, werde ich mal testen und mit der Widerstandslack- Pinselmethode vergleichen.
Alfred
Danke, sieht aber auch nach ziemlich viel Aufwand aus, werde ich mal testen und mit der Widerstandslack- Pinselmethode vergleichen.
Alfred
Gunther [Gast] - 06.01.04 17:49
Hallo Reiner, Jens, Edward u. alle anderen,
der "Mangel" ist bei allen GBM. Steht die Lok in den besagten Abschnitt ohne Spitzenbeleuchtung, erfolgt keine Erkennung. Schalte ich die Spitzenbeleuchtung zu, erfolgt eine Erkennung. Jens, der Vorschlag mit dem Widerstand jeweils nach der Diode auszutauschen, hast Du bereits Erfahrung damit? Sollte diese Möglichkeit nicht auch die Fa.LDT kennen? Der Vorschlag von Edward erfordert den geringsten Aufwand. Habe jedoch noch eine Frage dazu. Dieser besagte Widerstand kommt parallel in jeden Abschnitt der Gleise, also bei den GBM 8 fach = 8 Widerstände eine Seite am linken und eine Seite am rechten Gleis. Entschuldige bitte diese Frage, aber der große Elektroniker bin ich nicht. Zu der Erkennung der Wagen ohne Beleuchtung, wie bereits in der 1. Mail geschrieben überbrücke ich alle Achsen der Wagen mit einen Graphit Leitlack von Conrad. Jeder einzelne Wagen wird erkannt und das schon seit Jahren.
Gruß Gunther
der "Mangel" ist bei allen GBM. Steht die Lok in den besagten Abschnitt ohne Spitzenbeleuchtung, erfolgt keine Erkennung. Schalte ich die Spitzenbeleuchtung zu, erfolgt eine Erkennung. Jens, der Vorschlag mit dem Widerstand jeweils nach der Diode auszutauschen, hast Du bereits Erfahrung damit? Sollte diese Möglichkeit nicht auch die Fa.LDT kennen? Der Vorschlag von Edward erfordert den geringsten Aufwand. Habe jedoch noch eine Frage dazu. Dieser besagte Widerstand kommt parallel in jeden Abschnitt der Gleise, also bei den GBM 8 fach = 8 Widerstände eine Seite am linken und eine Seite am rechten Gleis. Entschuldige bitte diese Frage, aber der große Elektroniker bin ich nicht. Zu der Erkennung der Wagen ohne Beleuchtung, wie bereits in der 1. Mail geschrieben überbrücke ich alle Achsen der Wagen mit einen Graphit Leitlack von Conrad. Jeder einzelne Wagen wird erkannt und das schon seit Jahren.
Gruß Gunther
jf [Gast] - 06.01.04 17:54
wie in (5) schon geschrieben: Ja, ich mache es mit 10 Ohm und es funktioniert einwandfrei.
Wenn Du den geringsten Aufwand und das geringste Risiko willst, dann behandle doch die Lokradsätze analog denen der Wagen.
Jens
Wenn Du den geringsten Aufwand und das geringste Risiko willst, dann behandle doch die Lokradsätze analog denen der Wagen.
Jens
Rainer [Gast] - 06.01.04 18:54
Hallo alle miteinander,
ja, der Vorschlag von Edward, den Widerstand ans Gleis klemmen, ist sicher gut.
Und was machst man dann mit unbeleuchteten Wagen ? Der Güterzug verliert die letzten 3 Wagen und fährt schön weiter in den nächsten Abschnitt - und der Folgezug kommt und "knallt" in die 3 Wagen.
Kann das Sinn der Sache sein ?
Rainer
ja, der Vorschlag von Edward, den Widerstand ans Gleis klemmen, ist sicher gut.
Und was machst man dann mit unbeleuchteten Wagen ? Der Güterzug verliert die letzten 3 Wagen und fährt schön weiter in den nächsten Abschnitt - und der Folgezug kommt und "knallt" in die 3 Wagen.
Kann das Sinn der Sache sein ?
Rainer
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