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THEMA: DB 194 für die SBB
THEMA: DB 194 für die SBB
ismael - 05.08.10 09:38
Hallo,
wie ich gesehen habe, hat es neben den österreichischen Varianten der E 94 (ÖBB 1020) auch kurzzeitig eine schweizer Variante gegeben.
Zitat aus http://www.elektrolok.de/Baureihen/194-foto1.htm
Wurde der zweite Stromabnehmer nur einfach abmontiert oder wurden hier weitere Umbauten am Dach vorgenommen? Hat jemand ein Bild vom Dach dieser schweizer Variante - habe schon wie wild gegoogelt, aber nichts dazu gefunden.
lg
ismael
wie ich gesehen habe, hat es neben den österreichischen Varianten der E 94 (ÖBB 1020) auch kurzzeitig eine schweizer Variante gegeben.
Zitat aus http://www.elektrolok.de/Baureihen/194-foto1.htm
Zitat
Einen kuriosen Einsatz gab es am Ende der Dienstzeit bei der DB. Einige Loks waren von der SBB aufgrund eines Lokmangels angemietet worden. Dabei hatten die Loks einen SBB-Einholmstromabnehmer erhalten. Das Foto zeigt die 194 564 im Bf Bülach am 17. August 1987.
http://www.elektrolok.de/Bilder/pw_db194sbb.jpg
Wurde der zweite Stromabnehmer nur einfach abmontiert oder wurden hier weitere Umbauten am Dach vorgenommen? Hat jemand ein Bild vom Dach dieser schweizer Variante - habe schon wie wild gegoogelt, aber nichts dazu gefunden.
lg
ismael
Hallo ismael
Ich selber habe ende der 80er Jahren das auch erlebt und mag mich noch gut erinnern wo die E194 bei uns verkehrte. Habe die Loks oft gesehen wie sie vor uns mit Güterzugwagen vorbeirauschte.
Das unterste Bild zeigt vielleicht ein bisschen mehr:
http://www.elektrolok.de/Baureihen/194-farbe1.htm
Gruss
Patrick
Ich selber habe ende der 80er Jahren das auch erlebt und mag mich noch gut erinnern wo die E194 bei uns verkehrte. Habe die Loks oft gesehen wie sie vor uns mit Güterzugwagen vorbeirauschte.
Das unterste Bild zeigt vielleicht ein bisschen mehr:
http://www.elektrolok.de/Baureihen/194-farbe1.htm
Gruss
Patrick
Soviel ich weiss war doch viel früher auch die E41 an die SBB ausgeliehen.Auch die 221 waren in den 80igern kurz bei der BLS im Einsatz.Die 194 fuhr unter anderen Kieszüge.
Gruß
Thomas
Gruß
Thomas
Hallo Thomas
Soviel ich noch weiss von den damaligen Lektüren die ich lass waren die E40 (nicht E41) anfangs der 60iger Jahren und ebenfalls ende der 80iger Jahren an die SBB vermietet worden.
In den 80iger Jahren sah man aber ab weitere 140er zu mieten da nach Proberfahrten die Fahrzeiten der Regionalzügen fast nicht eingehalten werden konnten oder zumindest immer am Limit waren wenn man Verspätungen aufgeholt werden musste.
Selbst die alte Ae 4/7 (so habe ich es gelesen) waren besser geeignet.
Darum hat die SBB für die Miete der Baureihe 194 entschieden für Güterzüge.
Gruss
Patrick
Soviel ich noch weiss von den damaligen Lektüren die ich lass waren die E40 (nicht E41) anfangs der 60iger Jahren und ebenfalls ende der 80iger Jahren an die SBB vermietet worden.
In den 80iger Jahren sah man aber ab weitere 140er zu mieten da nach Proberfahrten die Fahrzeiten der Regionalzügen fast nicht eingehalten werden konnten oder zumindest immer am Limit waren wenn man Verspätungen aufgeholt werden musste.
Selbst die alte Ae 4/7 (so habe ich es gelesen) waren besser geeignet.
Darum hat die SBB für die Miete der Baureihe 194 entschieden für Güterzüge.
Gruss
Patrick
Hallo Ismael !
In der EJ Sonderausgabe E93 / E94 von 1/1990 gibts ein Bild von 194 564 mit
Enholmstromabnehmer ! 10.09.1987
(Seite 78 / Bild 104 )
Gruß : Werner S.
In der EJ Sonderausgabe E93 / E94 von 1/1990 gibts ein Bild von 194 564 mit
Enholmstromabnehmer ! 10.09.1987
(Seite 78 / Bild 104 )
Gruß : Werner S.
Zu Nr3:
Soviel ich noch weiss von den damaligen Lektüren die ich lass waren die E40 (nicht E41) anfangs der 60ig.
Stimmt Patrik!War mein Felhler!
Gruß
Thomas
Soviel ich noch weiss von den damaligen Lektüren die ich lass waren die E40 (nicht E41) anfangs der 60ig.
Stimmt Patrik!War mein Felhler!
Gruß
Thomas
Hallo,
ich glaube nicht so recht, dass die Anordnung des Traggestells und der Isolatoren in dieser Zeichnung korrekt dargestellt ist.
http://www.elektrolok.de/bilder/194_sbb.JPG
Die SBB verwenden BBC Einholmstromabnehmer, diese ruhen normalerweise auf 3 stehenden Isolatoren.
http://www.lokifahrer.ch/images/Strecken/Einholmstromabnehmer.jpg
Grüße, Peter W.
ich glaube nicht so recht, dass die Anordnung des Traggestells und der Isolatoren in dieser Zeichnung korrekt dargestellt ist.
http://www.elektrolok.de/bilder/194_sbb.JPG
Die SBB verwenden BBC Einholmstromabnehmer, diese ruhen normalerweise auf 3 stehenden Isolatoren.
http://www.lokifahrer.ch/images/Strecken/Einholmstromabnehmer.jpg
Grüße, Peter W.
Peter W. hat völlig recht. Stimmt.
Im folgenden Link ist ein Foto (weiter unten) mit einer 194er mit Einholmstromabnehmer
Auch sind noch interessante Fotos drin von der Mietlok E40 die im Jahre 1963 abgelichtet wurde.
http://www.drehscheibe-foren.de/foren/read.php?17,4032429
Gruss
Patrick
Im folgenden Link ist ein Foto (weiter unten) mit einer 194er mit Einholmstromabnehmer
Auch sind noch interessante Fotos drin von der Mietlok E40 die im Jahre 1963 abgelichtet wurde.
http://www.drehscheibe-foren.de/foren/read.php?17,4032429
Gruss
Patrick
Hallo Ismael,
die BR 194 der DB hatte ja Stromabnehmer mit nur einer Schleifleiste. Daher wurde meist mit zwei Stromabnehmern gefahren. Weiterhin wurde der Stromabnehmer "ungedämpft" an den Fahrdraht gehoben, d.h. durch eine Absperrventil, so will ich es mal nennen, wurde die Druckluft für die Senkfeder ( "Hebeeinrichtung") der Stromabnehmer geleitet. Hat der Lokführer das Absperrventil schnell geöffnet, knallte der/die Stromabnehmer heftig an den Fahrdraht (mächtiger Wackler als Folge). In der Schweiz hat die Fahrleitung einen kleineren "Zickzack". Deshalb sind die Schleifleisten nicht so breit wie in D oder A. Möglicherweise sind die zwei Umstände der Grund für den Umbau der BR 194 (SBB).
Mit freundlichen Grüßen
Thomas
die BR 194 der DB hatte ja Stromabnehmer mit nur einer Schleifleiste. Daher wurde meist mit zwei Stromabnehmern gefahren. Weiterhin wurde der Stromabnehmer "ungedämpft" an den Fahrdraht gehoben, d.h. durch eine Absperrventil, so will ich es mal nennen, wurde die Druckluft für die Senkfeder ( "Hebeeinrichtung") der Stromabnehmer geleitet. Hat der Lokführer das Absperrventil schnell geöffnet, knallte der/die Stromabnehmer heftig an den Fahrdraht (mächtiger Wackler als Folge). In der Schweiz hat die Fahrleitung einen kleineren "Zickzack". Deshalb sind die Schleifleisten nicht so breit wie in D oder A. Möglicherweise sind die zwei Umstände der Grund für den Umbau der BR 194 (SBB).
Mit freundlichen Grüßen
Thomas
Hallo Ismael,
ein umfangreicherer (Dach-)Umbau war für den Stromabnehmertausch nicht nötig.
Da die 194 aber mit nur einem einschleifigen Stromabnehmer nicht bertrieben werden durfte, hat man ihn wohl sicherheitshalber gleich mit runtergenommen. So kommt auch keiner auf dumme Gedanken - ein Lichtbogen ist schließlich schnell gezogen... (und man gewinnt außerdem ein rares Ersatzteil für die Schwestermaschinen)
Zum Vergleich: bei derselben Operation am Gläsernen Zug durfte er drauf bleiben - er hatte nämlich einen Doppelschleifer.
Gruß
Roger
ein umfangreicherer (Dach-)Umbau war für den Stromabnehmertausch nicht nötig.
Da die 194 aber mit nur einem einschleifigen Stromabnehmer nicht bertrieben werden durfte, hat man ihn wohl sicherheitshalber gleich mit runtergenommen. So kommt auch keiner auf dumme Gedanken - ein Lichtbogen ist schließlich schnell gezogen... (und man gewinnt außerdem ein rares Ersatzteil für die Schwestermaschinen)
Zum Vergleich: bei derselben Operation am Gläsernen Zug durfte er drauf bleiben - er hatte nämlich einen Doppelschleifer.
Gruß
Roger
Hallo,
danke schon mal für die vielen Antworten - falls vielleicht noch jemand Details oder sogar ein Dachfoto zum Dachumbau hätte, wär das super!
lg
ismael
danke schon mal für die vielen Antworten - falls vielleicht noch jemand Details oder sogar ein Dachfoto zum Dachumbau hätte, wär das super!
lg
ismael
Zitat
die BR 194 der DB hatte ja Stromabnehmer mit nur einer Schleifleiste
Diese Aussage ist definitv falsch. Es gab bei der DB einige 194 mit Doppelschleifstück! Diese Loks wurden speziell für die Ölzüge im Raum Ingolstadt von der DB umgerüstet.
So ausgestattet waren z.B. die 194 026, 194 062 und 194 192. Die Pantographen der Bauart SBS39 behielten die Loks. Es wurde aber eine Wippe der Bauart DBS54 nachgerüstet.
Es gab auch ein Zwitter: 194 566 hatte zumindest im Jahr 1975 je ein SBS39 und ein DBS54.
Grüße
Markus
Hallo Ismael,
warten auf Bilder,
hast du deine DB 194 schon auf SBB Bügel umgerüstet ?
Welchen Einholmbügel würde man hier zu nun verwenden ?
Gr. G.
warten auf Bilder,
hast du deine DB 194 schon auf SBB Bügel umgerüstet ?
Welchen Einholmbügel würde man hier zu nun verwenden ?
Gr. G.
Beitrag editiert am 07. 08. 2010 11:23.
thomas splittgerber - 07.08.10 10:33
Hallo!
Im EK Buch BR E 94 Seite 305 unten zeigt ein Bild vom Hang von leicht schräg oben mit 2 E 94 SBB Leihloks, wobei eine den Bügel vorne am Draht hat und die hintere Lok den Bügel hinten am Fahrdraht hat.
Foto stammt von Christian Zellweger.
Gruß
thomas.splittgerber, berlin
Im EK Buch BR E 94 Seite 305 unten zeigt ein Bild vom Hang von leicht schräg oben mit 2 E 94 SBB Leihloks, wobei eine den Bügel vorne am Draht hat und die hintere Lok den Bügel hinten am Fahrdraht hat.
Foto stammt von Christian Zellweger.
Gruß
thomas.splittgerber, berlin
Zitat
Welchen Einholmbügel würde man hier zu nun verwenden ?
Ich persönlich würde den Hobbytrain-Panto empfehlen, der auf den aktuellen Re 6/6 verwendet wird.
Er kommt dem schweizer "Standard"-Panto (verbaut an Re 4/4 II, Re 6/6, Re 4/4 IV und eben besagten DB-194) am nächsten. Er hat eine für Spur N relativ schmale Wippe und -ganz wichtig- eine innenliegende Kuppelstange. Der Panto der Fleischmann-Re 4/4 II (neuere Serien) ist zwar recht ähnlich zierlich, hat aber eben eine vorbildwidrige außenliegende Kuppelstange.
Nebenbei ist der Hobbytrain-Panto nicht wirklich teuer und der Service von Lemke soll recht gut sein. Nur etwas Farbe könnte er vertragen.
Hier das Ersatzteilblatt der HT-Re 6/6: http://lemkecollection.de/downloads/pdf/H11672...5%20SBBRe6-6%20N.pdf
Beitrag editiert am 08. 08. 2010 16:24.
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