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THEMA: erfinder
THEMA: erfinder
dann mache ich mal eine umfrage....... wer hat denn die dampflok erfunden?
Stephenson oder Trevithick??
mal sehen, ob alle einer meinung sind....ich weiss es..
Stephenson oder Trevithick??
mal sehen, ob alle einer meinung sind....ich weiss es..
christoph [Gast] - 01.01.04 22:50
So spontan aus dem (nicht so) hohlen Bauch: Trevithick war glaube ich vor Stephenson. Stephensons Lok war aber die erste, die richtig im Einsatz war.
Glaub' ich zumindest
Glaub' ich zumindest
Günter König [Gast] - 01.01.04 22:58
Frohes Neues wünsche ich denn noch.
Zum Thema, kann man die Dampflok denn eigentlich als Erfindung bezeichnen?
Günter
Zum Thema, kann man die Dampflok denn eigentlich als Erfindung bezeichnen?
Günter
irreriwan [Gast] - 01.01.04 22:58
Trevithick baute 1804 die so ziemlich erste funktionierende Dampflok für eine Grubenbahn. Leider war das Ding etwas schwer und wurde schon bald, wegen dauernd gebrochener Schienen, ausrangiert.
Stephenson kam erst später, baute aber mit der Rocket die erste wirklich brauchbare Dampflok.
Gruss iwan
Stephenson kam erst später, baute aber mit der Rocket die erste wirklich brauchbare Dampflok.
Gruss iwan
Rigole [Gast] - 02.01.04 09:15
Trevithick baute 1808 die "Catch Me Who Can", eine durchaus brauchbare Lokomotive, und führte sie auf einer Art Jahrmarkt vor. Dort weichte Dauerregen den sandigen Boden derart auf, dass die Maschine immer wieder entgleiste, möglicherweise sogar umkippte.
Stephensons "Rocket" gewann 1829 das Lokomotivrennen von Rainhill, und Stephenson gründete die erste Lokomotivfabrik, in der unter anderem die "Adler" entstand.
Stephensons "Rocket" gewann 1829 das Lokomotivrennen von Rainhill, und Stephenson gründete die erste Lokomotivfabrik, in der unter anderem die "Adler" entstand.
WerNer [Gast] - 02.01.04 12:37
Ich meine Karl Dampf!
WerNer
WerNer
Michael [Gast] - 02.01.04 13:20
- hier eine Abhandlung nach der Trevithik zusammen mit Vivian im Jahre 1803 seine ersten dampfbetriebenen Schienenfahrzeuge (steam-tram-waggons) baute, die in 4 Stunden 25000kg Anhängelast über 16km gezogen haben. (Vorher gabs wohl nur diverse Straßen-Dampfwagen?)
- dann geht´s weiter wie unter 4 beschrieben
- dann geht´s weiter wie unter 4 beschrieben
RW [Gast] - 02.01.04 18:39
Die Frage ist nicht glücklich gestellt. Erfunden wurde entweder die Dampfmaschine oder die Eisenbahn. Die Erfindung der Dampflok ist ein Zwitter aus beidem. Man muß zwischen einer Erfindung i. e. S. (Basisinnovation) und einer "Weiterentwicklung" (neue Anwendung einer bestimmten Technik, Innovation) unterscheiden. Die eigentliche Erfindung ist die Dampfmaschine (Antrieb), die auf einer neuen Technologie beruht (das ist eine Sammlung an Theorien, Formeln und Grundsätzen); die Eisenbahn ist die Entdeckung einer neuen Anwendung einer bereits vorhandenen Technologie für eine bestimmte Technik (Technik ist in der Praxis angewandte Technologie, also ein hier bereits vorhandenes Antriebskonzept in einem neuen Vehikel, einer Eisenbahn). Dampfmaschinen wurden auch in Manufakturen und in anderen Anwendungen eingesetzt - ob vorher oder nachher, sei dahingestellt.
Die Eisenbahn wurde schon weit vor der Dampfmaschine erfunden, in Form von Pferden gezogenen Waggons, die auf Schienen liefen. Sind die Schienen in den Boden hineinversetzt, war die "Steinbahn" in der Antike die erste "Eisenbahn", vorausgesetzt, unter Eisenbahn versteht man notwendigerweise kein System mit Metallschienen und Rädern, sondern allg. ein Vehikel, das auf vorgegebenen Spuren/Fahrtrillen läuft.
Gruß - RW
Die Eisenbahn wurde schon weit vor der Dampfmaschine erfunden, in Form von Pferden gezogenen Waggons, die auf Schienen liefen. Sind die Schienen in den Boden hineinversetzt, war die "Steinbahn" in der Antike die erste "Eisenbahn", vorausgesetzt, unter Eisenbahn versteht man notwendigerweise kein System mit Metallschienen und Rädern, sondern allg. ein Vehikel, das auf vorgegebenen Spuren/Fahrtrillen läuft.
Gruß - RW
sandra [Gast] - 02.01.04 18:45
oha, @RW..da hast du ins schwarze gehauen, das muss ich zugeben. sehr informativ....jetzt bin ich noch schlauer..danke..
Günter König [Gast] - 02.01.04 18:59
@ RW #7
Dank dir,
somit hat sich meine Frage aus #2 doch noch beantwortet).png)
Günter
Dank dir,
somit hat sich meine Frage aus #2 doch noch beantwortet
Günter
RW [Gast] - 02.01.04 20:18
@Günter: hatte #2 von Dir ehrlich gesagt überlesen .png)
@Günter/sandra: ich muß zugeben, die Unterscheidung in Basisinnovation (Technologie) und Weiterentwicklung (Tehcnik) ist eine moderne und zugleich etwas "theoretische", die man hinterher gern hineininterpretiert. Im allgemeinen hat man früher mehr oder weniger erst eine Technik entdeckt, und davon wurde dann die allg. Technologie (universiär/außeruniversität) abgeleitet - was auch insofern mit den historischen Fakten übereinstimmt, daß viele Erfinder gar keine universitär ausgebildete Leute waren, sondern Praktiker aus Beruf/Berufung.
Heute ist es - zum Teil - eher andersrum: Oft wird erst eine neue Technologie erfunden (bzw. von erfundenen Techniken abgekupfert, das sollte man auch nicht vergessen !!!), die einem "Laien" aufgrund fehlender wissenschaftlicher Geräte/Vorkenntnisse unerreichbar ist - und die dann letztendlich in der die Praxis umgesetzt wird (bzw. an dieser scheitert
).
Das hängt von der Materie ab. Streng pysikalisch orientierte Erfundungen sind wohl eher Techniken, auf die man im Experiment nolens volens zufällig kommt.
In der Informtaik kann man vieles auf der logischen Ebene entdecken,
aber da würde ich sagen: die "Logik" (Mathematik) ist die eigentliche Erfindung, alles andere angewandte Technologie, also Technik.
Zur Dampfmaschine/Dampflok: hier müßte ich mal nachschauen, aber ich vermute, der Dampfantrieb wurde per Zufall entdeckt, weil es irgendeinem einem Topfdeckel um die Ohren gehauen hat, und der kam dann auf die Idde, das irgendwie anders anzuwenden. Vielleicht gar nicht mal zur Beförderung von Menschen/Waren, sondern ganz was fremdes.
Gruß - RW
P.S.: im übrigen reden Engländer/Amerikaner gern von "technology", meinen aber tatsächlich "Technik" in unserem Sinne
@Günter/sandra: ich muß zugeben, die Unterscheidung in Basisinnovation (Technologie) und Weiterentwicklung (Tehcnik) ist eine moderne und zugleich etwas "theoretische", die man hinterher gern hineininterpretiert. Im allgemeinen hat man früher mehr oder weniger erst eine Technik entdeckt, und davon wurde dann die allg. Technologie (universiär/außeruniversität) abgeleitet - was auch insofern mit den historischen Fakten übereinstimmt, daß viele Erfinder gar keine universitär ausgebildete Leute waren, sondern Praktiker aus Beruf/Berufung.
Heute ist es - zum Teil - eher andersrum: Oft wird erst eine neue Technologie erfunden (bzw. von erfundenen Techniken abgekupfert, das sollte man auch nicht vergessen !!!), die einem "Laien" aufgrund fehlender wissenschaftlicher Geräte/Vorkenntnisse unerreichbar ist - und die dann letztendlich in der die Praxis umgesetzt wird (bzw. an dieser scheitert
Das hängt von der Materie ab. Streng pysikalisch orientierte Erfundungen sind wohl eher Techniken, auf die man im Experiment nolens volens zufällig kommt.
In der Informtaik kann man vieles auf der logischen Ebene entdecken,
aber da würde ich sagen: die "Logik" (Mathematik) ist die eigentliche Erfindung, alles andere angewandte Technologie, also Technik.
Zur Dampfmaschine/Dampflok: hier müßte ich mal nachschauen, aber ich vermute, der Dampfantrieb wurde per Zufall entdeckt, weil es irgendeinem einem Topfdeckel um die Ohren gehauen hat, und der kam dann auf die Idde, das irgendwie anders anzuwenden. Vielleicht gar nicht mal zur Beförderung von Menschen/Waren, sondern ganz was fremdes.
Gruß - RW
P.S.: im übrigen reden Engländer/Amerikaner gern von "technology", meinen aber tatsächlich "Technik" in unserem Sinne
Volker [Gast] - 02.01.04 20:31
Der mit dem Topfdeckel, das war Denis Papin, der hat die Grundlagen geschaffen, auf der Newcomen seine Dampfbetriebene Wasserpumpe und später James Watt die Dampfmaschine entwickelte. Die wesentliche Innovation Watts, war, dass es ihm als Erstem gelang, die Dampfexpansion in eine Drehbwegung umzuwandeln.
Gruß, Volker
Gruß, Volker
Kai Lahmann [Gast] - 02.01.04 20:40
RW: wenn du schon so genau bist, sollte auch die Patentrechtliche Definition von "Technik" da rein: in Europa gilt alles als technische Errungenschaft (und damit Patentwürdig), wo eine sichtbare Kraft ausgeübt wird. Dazu ist es *hierzulande* auch nicht möglich, Geschäftsideen oder Computerprogramme zu patentieren, anders als in den USA, wo man quasi alles patentieren kann (sogar seine eigene Dummheit ;)
Tim Faust [Gast] - 02.01.04 21:05
Hiiiiiiiiiiiiilfeeeeeeeeeeeeeee!
Okay, dann frag ich auch mal was...was war zuerst da, Huhn oder das Ei?
Wünsch euch noch ein frohes neues Jahr, werdet bloß nicht krank (bei den Preisen kann ich mich dann auch inner Kneipe behandeln lassen) und mal schaun, was für "Nettigkeiten" dieses Jahr wieder zu Tage gefördert werden...so, dann macht den Regler mal entspannt ganz auf
Okay, dann frag ich auch mal was...was war zuerst da, Huhn oder das Ei?
Wünsch euch noch ein frohes neues Jahr, werdet bloß nicht krank (bei den Preisen kann ich mich dann auch inner Kneipe behandeln lassen) und mal schaun, was für "Nettigkeiten" dieses Jahr wieder zu Tage gefördert werden...so, dann macht den Regler mal entspannt ganz auf
RW [Gast] - 02.01.04 22:41
@Kai: mag sein, ich bin kein so ein von mir geliebter (Patent-)Anwalt, aber: es gibt hier die rechtliche Kategorie "geistiges Eigentum", da gehören PC-Programme auch dazu - und zwar fällt da nicht allein der Source-Code drunter, sondern auch die Konzeption. Gruß - Ralf
Kai Lahmann [Gast] - 02.01.04 22:45
RW: naja, es dürfen nach Urheberrecht 2 Leute auf as gleiche Ergebnis kommen... Nach Patentrecht darf nur einer überhaupt diesen Denkweg beschreiten.
RW [Gast] - 03.01.04 11:38
@kai: Das Ergebnis ist bei PC-Programmen das, was Du auf dem Bildschirm siehst oder was irgendwelche Listen ausspucken. Welche Konzeption dahinter steht, also welche Programmlogik bzw. "business logic", ist eine andere Frage. Bei SAP ist ein Mandant etwas anderes als bei bestimmten anderen ERP-Systemen / bei Rechenzentren. Es gibt auch welche, die haben das bei SAP mehr oder weniger abgekupfert, ist jedoch in einer anderen PS geschrieben. Das nachzuweisen ist daher nicht ganz einfach, vielleicht ist deswegen Software i.a.R. schlecht dokumentiert. Notfalls heißt es: das waren Kundenanforderungen, die zum Standard wurden. Von daher gesehen ist im SW-Bereich das Urheberrecht wenig anwendbar. Gruß - RW
Karotte [Gast] - 03.01.04 12:50
Hallo Ralf,
warum heißt die Eisenbahn eigentlich EISENbahn - weil sie in Granit geschnitzt war?
Gruß
Karotte
warum heißt die Eisenbahn eigentlich EISENbahn - weil sie in Granit geschnitzt war?
Gruß
Karotte
RW [Gast] - 03.01.04 16:42
Ganz einfach: erfunden wurde lediglich der Begriff, das technische Prinzip ist ja "stein"alt. Eigentlich solle sie "Erzbahn" genannt werden, denn unter dem vielen Eisen befindet sich ja eine Menge Schotter, aber es waren wohl phonetische Argumente, die für "Eisenbahn" sprachen, außerdem brauchte man ja noch einen begriff "Erzzug".
Ich hätte nicht gedacht, daß die Unterscheidung zwischen theoretisch und praktisch bzw. Technologie und Technik so schwer sein kann ... nächste Frage bitte im entsprechenden Thread ...
Ich hätte nicht gedacht, daß die Unterscheidung zwischen theoretisch und praktisch bzw. Technologie und Technik so schwer sein kann ... nächste Frage bitte im entsprechenden Thread ...
RW [Gast] - 03.01.04 19:13
@Karotte: Naturwissenschaften versuchen, in Phänomenen Regelmäßigkeiten zu erkennen, diese zu Gesetzmäßigkeiten zu formulieren und formalisieren, also zu Formeln zu abstrahieren. Du versuchst, diese Logik auf die Ebene Phänomene/sprachliche Begriffe zu übertragen, und genau da liegt der Denkfehler, und ich habe bei #18 versucht, dies durch Unsinn auszuhebeln.
Sprachen - vor allem die deutsche - funktionieren nicht nach dieser Logik. Ich weiß, es ist für technikversierte Modelleisenbahner schwer nachzuvollziehen. Tausche bei der Frage nach dem Begriff "Eisenbahn" einfach das "woraus" bzw. "worauf" gegen ein "wofür" aus und überlege, was billiger war: die Kohle zum Eisen oder das Eisen zur Kohle zu bringen. Das war nämlich eine sehr wichtige Frage im Zeitalter der Industrialisierung. Daß man damit auch Leute transportieren kann, kam erst auf, als man die hartnäckige Theorie, eine Beförderung von Menschen bei 30, 40, 50 km/h würde Gesundheitsschäden mit sich bringen, experimentell widerlegt wurde. Ansonsten hieß die Eisenbahn wohl "Läutebahn"
Nix für ungut, Gruß - RW
Sprachen - vor allem die deutsche - funktionieren nicht nach dieser Logik. Ich weiß, es ist für technikversierte Modelleisenbahner schwer nachzuvollziehen. Tausche bei der Frage nach dem Begriff "Eisenbahn" einfach das "woraus" bzw. "worauf" gegen ein "wofür" aus und überlege, was billiger war: die Kohle zum Eisen oder das Eisen zur Kohle zu bringen. Das war nämlich eine sehr wichtige Frage im Zeitalter der Industrialisierung. Daß man damit auch Leute transportieren kann, kam erst auf, als man die hartnäckige Theorie, eine Beförderung von Menschen bei 30, 40, 50 km/h würde Gesundheitsschäden mit sich bringen, experimentell widerlegt wurde. Ansonsten hieß die Eisenbahn wohl "Läutebahn"
Stephan Mack [Gast] - 03.01.04 20:10
RW, wenn es dich wirklich interesiert:
In "de re metallica " 1556 von Georg Agricola wird das erste mal ein Spurgeführtes System beschrieben: Spurnagelhund (Gleiß der Trömen)
http://www.crystalinks.com/agricola.html
http://www.bahn.de/museum/nuernberg/1-10modelle/die_bahn_spurnagel.shtml
Die erste 'funktionierende' Dampfmaschiene wurde von Thomas Newcomen 1663 - 1729 konstruiert. Sie wurde als Pumpe benutzt und wurde m. W. zunächst als Spielerei für Springbrinnen in Gartenanlagen benutzt. Sie fand dann schnell Verbreitung als Pumpe in Bergwerken. Wegen des schlechten Wirkungsgrades wurde über sie gelästert, das man für eine Newcomen Pumpe 2 Kohlebergwerke brauche: Eines zum Leerpumpen, und eines, um damit die Dampfmaschiene zu befeuern. Weil sie trozdem weit ökonomischer war, als die althergebrachten Methoden, war siw bald sehr verbreitet.
http://www.geocities.com/industrialrevolution101/newcomen.html
Entscheidend für die Weiterentwicklung der Dampfmaschine warJames Watt 1736-1819.
Wie Volker schreibt: "Die wesentliche Innovation Watts, war, dass es ihm als Erstem gelang, die Dampfexpansion in eine Drehbwegung umzuwandeln."
Das war der enscheidende Schritt zur industrielen Revolution.
Erstmals war es in der Geschichte der Menschheit möglich,chemische Energie (Kohle) in Bewegungsenergie umzusetzen.
Weiter erfand er 1788 den Fliehkraftregler und verbesserte den Wirkungsgrad der Dampfmaschine.
Nebenbei, bis in die 50iger Jahre des 19.Jahrhunderts spielte Deutschland als Industrieland keine Rolle - etwa im Gegensatz zu Belgien. Ein Indikator war die Zahl der instalierten Dampfmaschinen. Ich habe im Hinterkopf, das es in Preußen um 1840 wenige dutzend waren, in Belgien mehrere hundert und in England tausende. - Müßte man nachgoogeln.
http://www.dolacek.de/watt.htm
Der Schritt zur Lokomotive war dann nur noch klein, obwohl der erste Versuch nicht Spurgeführt war (Also Dampfauto!!!): "Die Kriege Ende des 18. Jahrhunderts beflügelten den französischen Ingenieur Nicolas Joseph Cugnot (1725-1804). Er wollte den Transport von Kanonen von tierischer Kraft unabhängig machen. Nach einem fahrfähigen Modell entstand um 1769 ein dreirädriger Dampfwagen mit Dampfkessel vor dem einzelnen Vorderrad. Die letzte Probefahrt endete nach zeitgenössischen Schilderungen mit dem vielleicht ersten Unfall eines "Automobils" - sie endete vor einer Mauer."
Oh, und ich erinnere mich, daß das Verkehrsmuseum seinen Nachbau mal an ein anderes Museum verliehen hat, und dann vergessen hat an wen - bis er nach langer Zeit wieder zurückkam :))))
http://www.auto-bike.de/autogeschichte/autogeschichte02/cugnot_dampfwagen.htm
Erfolgreicher war dann Trevithick, der ein spurgeführtes Gefährt baute - eben die (vermutlich) erste Lok. Es folgten zahlreiche andere Tüftler, bis Stephenson mit der Produktion wirklich brauchbarer Lokomotiven begann:
http://www.thecore.nus.edu/landow/victorian/technology/railway1.html
Gruss
Stephan
In "de re metallica " 1556 von Georg Agricola wird das erste mal ein Spurgeführtes System beschrieben: Spurnagelhund (Gleiß der Trömen)
http://www.crystalinks.com/agricola.html
http://www.bahn.de/museum/nuernberg/1-10modelle/die_bahn_spurnagel.shtml
Die erste 'funktionierende' Dampfmaschiene wurde von Thomas Newcomen 1663 - 1729 konstruiert. Sie wurde als Pumpe benutzt und wurde m. W. zunächst als Spielerei für Springbrinnen in Gartenanlagen benutzt. Sie fand dann schnell Verbreitung als Pumpe in Bergwerken. Wegen des schlechten Wirkungsgrades wurde über sie gelästert, das man für eine Newcomen Pumpe 2 Kohlebergwerke brauche: Eines zum Leerpumpen, und eines, um damit die Dampfmaschiene zu befeuern. Weil sie trozdem weit ökonomischer war, als die althergebrachten Methoden, war siw bald sehr verbreitet.
http://www.geocities.com/industrialrevolution101/newcomen.html
Entscheidend für die Weiterentwicklung der Dampfmaschine warJames Watt 1736-1819.
Wie Volker schreibt: "Die wesentliche Innovation Watts, war, dass es ihm als Erstem gelang, die Dampfexpansion in eine Drehbwegung umzuwandeln."
Das war der enscheidende Schritt zur industrielen Revolution.
Erstmals war es in der Geschichte der Menschheit möglich,chemische Energie (Kohle) in Bewegungsenergie umzusetzen.
Weiter erfand er 1788 den Fliehkraftregler und verbesserte den Wirkungsgrad der Dampfmaschine.
Nebenbei, bis in die 50iger Jahre des 19.Jahrhunderts spielte Deutschland als Industrieland keine Rolle - etwa im Gegensatz zu Belgien. Ein Indikator war die Zahl der instalierten Dampfmaschinen. Ich habe im Hinterkopf, das es in Preußen um 1840 wenige dutzend waren, in Belgien mehrere hundert und in England tausende. - Müßte man nachgoogeln.
http://www.dolacek.de/watt.htm
Der Schritt zur Lokomotive war dann nur noch klein, obwohl der erste Versuch nicht Spurgeführt war (Also Dampfauto!!!): "Die Kriege Ende des 18. Jahrhunderts beflügelten den französischen Ingenieur Nicolas Joseph Cugnot (1725-1804). Er wollte den Transport von Kanonen von tierischer Kraft unabhängig machen. Nach einem fahrfähigen Modell entstand um 1769 ein dreirädriger Dampfwagen mit Dampfkessel vor dem einzelnen Vorderrad. Die letzte Probefahrt endete nach zeitgenössischen Schilderungen mit dem vielleicht ersten Unfall eines "Automobils" - sie endete vor einer Mauer."
Oh, und ich erinnere mich, daß das Verkehrsmuseum seinen Nachbau mal an ein anderes Museum verliehen hat, und dann vergessen hat an wen - bis er nach langer Zeit wieder zurückkam :))))
http://www.auto-bike.de/autogeschichte/autogeschichte02/cugnot_dampfwagen.htm
Erfolgreicher war dann Trevithick, der ein spurgeführtes Gefährt baute - eben die (vermutlich) erste Lok. Es folgten zahlreiche andere Tüftler, bis Stephenson mit der Produktion wirklich brauchbarer Lokomotiven begann:
http://www.thecore.nus.edu/landow/victorian/technology/railway1.html
Gruss
Stephan
Karotte [Gast] - 03.01.04 21:21
Hallo Ralf,
ich techno-logischer Naivling dachte doch immer, die Eisenbahn hieße so, weil die (Fahr)bahn aus Eisen ist. Sie heißt also wegen der wichtigsten Ladung so, die nach der Veredelung auf Stahlrössern weitertransportiert wurde. Und die Autobahn wurde so genannt, weil darauf Autotransporter fahren. Jetzt fällt mir auch wieder ein, dass die Amis früher Holzbahnen hatten. Oder waren das Bisonfellbahnen?
Warum heißt eigentlich die Daten-Autobahn Daten-Autobahn?
Fragt sich
Karotte
ich techno-logischer Naivling dachte doch immer, die Eisenbahn hieße so, weil die (Fahr)bahn aus Eisen ist. Sie heißt also wegen der wichtigsten Ladung so, die nach der Veredelung auf Stahlrössern weitertransportiert wurde. Und die Autobahn wurde so genannt, weil darauf Autotransporter fahren. Jetzt fällt mir auch wieder ein, dass die Amis früher Holzbahnen hatten. Oder waren das Bisonfellbahnen?
Warum heißt eigentlich die Daten-Autobahn Daten-Autobahn?
Fragt sich
Karotte
RW [Gast] - 03.01.04 23:52
@Karotte: Dein Denken dreht sich im Kreis. Du unterstellst mir, ich würde andere Regeln bei Worbildungen sehen als Du oder sonst jemand - und ich versuche Dir einfach seit mehreren Posts klar zu machen: es gibt keine Regeln, die irgendeiner Logik folgen. BTW "Stahlross" ist ein geflügeltes Wort, und keine Bezeichnung.
Andere Frage: Warum heißt der friedhof "Friedhof". Oder: Warum nennt sich ein Forums-User "Karotte"? Vielleicht sollten wir wieder begriffe wie "Gesichtserker" oder "Pfannenkuchenstreifensuppe" einführen, umständlich, aber jeder weiß, was gemeint ist.
Und ich gehe jetzt ins Bett, weil mir diese bierernste Rechthaberei zuviel wird.
Guats Nächtle - RW
Andere Frage: Warum heißt der friedhof "Friedhof". Oder: Warum nennt sich ein Forums-User "Karotte"? Vielleicht sollten wir wieder begriffe wie "Gesichtserker" oder "Pfannenkuchenstreifensuppe" einführen, umständlich, aber jeder weiß, was gemeint ist.
Und ich gehe jetzt ins Bett, weil mir diese bierernste Rechthaberei zuviel wird.
Guats Nächtle - RW
Karotte [Gast] - 04.01.04 10:24
Seit wann ist es Rechthaberei, wenn man so kluge Menschen wie Dich fragt? Und bierernst? Ich doch nicht! Und Du, Ralf?
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