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THEMA: Wieder ein Zugünglück - Peine/Niedersachsen
Heute nacht in Peine/Niedersachsen hat es auch gekracht.
http://www.bild.de/BILD/news/2010/06/17/zug-ung...sammengestossen.html
http://www.n-tv.de/politik/Zugunglueck-bei-Peine-article926312.html
Gute Besserung an den Lokführer vom RE.
Gruß
Holger
nicht nur Gute Besserung dem Lokführer, sondern auch den 15 weiteren verletzten Passagieren.
Tja, wieder eine 111 weniger im DB - Bestand
Gruß
Jan
Ich schließe mich erstmal mit den Genesungswünschen an alle an.
Ich glaube auch, das die Grundstücke und Häuser einer Katastrophe entgangen sind. Es ist schon ein Riesenschock, wenn ein Dostos im Garten liegt.
Gruß Robby
Zitat
Es ist schon ein Riesenschock, wenn ein Dostos im Garten liegt.
Wär ein Silberling denn weniger schlimm? ^^
LG aNdreas
ick jlobe, der Kolleje spielte auf die Ausmaße von een Doppelstöcker an...
Jruß,
Uwe
Je mehr "Bahn" im Jarten liecht, desto wen'jer Rasen musste mäh'n.
LG aNdreas
Viele Grüße,
Uwe
gibt es beider richtigen Bahn keine Gleisbesetztmelder die dem Fahrdienstleiter anzeigen das auf einer Strecke ein Zug nicht in Bewegung ist, somit , etwas nicht stimmt ? Als wir mit Inter-Regio zur Intermodell nach Dortmund gefahren sind , fielen mir im Nebengelis mittig verlegte Kabel auf . Dienen die nicht der Sicherung der Strecke ? Gut finde ich , das es Fahrgäste gab , die sich um die Verletzten gekümmert haben . Ferner wurde ,direkt vom Unglücksort per Handy ein umfassender Notruf abgesetzt . Wie muß ein Lokführer sich fühlen , wenn er das Unglück vor Augen hat und keine Möglichkeit irgendwie ausweichen zu können .
Gute Bessererung dem Lokführer und den Passagieren .
Danke sage ich allen Kameradender Feiwilligen Feuerwehr Peine und aller alarmierten Ortswehren für ihren schnellen , vor allem ,ehrenamtlichen Einsatz . Ebenso den beteiligten Berufsfeuerwehren und den Schnelleinsatzgruppen der beteiligten Organisationen , sowie dem örtlichen Rettungsdienst und der Polizei sowie die für Bahnanlagen zuständige Bundespolizei . Auch die Bewohner aus der unmittelbaren Umgebung haben sofort beherzt geholfen wo sie nur konnten .
Gruß
Thomas
Gruß Björn
Zitat
ist der Güterzug schuld, da dieser entgleist ist
Hi, ich weiß nicht ob man da von schuld reden kann? Wie entgleist eigentlich ein Zug, hohe Geschwindigkeit, Schaden am Gleis/Weiche....?
Hat hoffentlich nichts mit fehlender Wartung zu tun o. anderen Sparmaßnahmen unserer besten Bahn u. deren Hühnerhaufen aus der Führungsetage Berlin.
Gruß
Bernd
@Thomas, #7
Zitat
gibt es beider richtigen Bahn keine Gleisbesetztmelder die dem Fahrdienstleiter anzeigen das auf einer Strecke ein Zug nicht in Bewegung ist, somit , etwas nicht stimmt ?
Es gibt natürlich einen Haufen unterschiedlicher Gleisbesetztmeldungssysteme bei der DB, die meisten melden Abschnitte besetzt oder eben nicht besetzt. Ob sich der den Abschnitt besetzende Zug bewegt, wird bei den meisten Systemen m.W. nicht erfasst.
Zitat
Als wir mit Inter-Regio zur Intermodell nach Dortmund gefahren sind , fielen mir im Nebengelis mittig verlegte Kabel auf
Das dürfte die LZB (= Linienzugbeeinflussung), die die Züge - vereinfacht gesagt - fernsteuern kann. Da bekommt der Mann / die Frau im Stellwerk auch die aktuellen Geschwindigkeiten mit. Allerdings ist m.W. das System nur im Hochgeschwindigkeitsverkehr (d.h. Streckengeschwindigkeit > 160 km/h) vorgesehen, langsamere Loks sind damit nicht ausgerüstet und fahren nach Signal.
Bestimmt gibt's einen Haufen Leute, die das genauer wissen, Korrekturen daher erwünscht.
Viele Grüße,
Udo.
http://www.n-tv.de/mediathek/videos/panorama/Zu...e-article926939.html
Gruß
Peter
ich denke, gegen einen Eingriff von außen gibt es kein Mittel, ganz gleich, ob da irgendwas von einer Brücke fällt oder Wagen eines entgleisten Zuges irgendwie auf das Gegengleis gelangen oder ...
Gruß
Frank
Zitat
gibt es beider richtigen Bahn keine Gleisbesetztmelder die dem Fahrdienstleiter anzeigen das auf einer Strecke ein Zug nicht in Bewegung ist, somit , etwas nicht stimmt ?
Gleisbesetzmelder nutzen für das Parallelgleis nichts.
Aber hier haben wohl die Achszähler eine Unstimmigkeit gemeldet worauf der Gz von den Stellwerkern zum halten aufgefordert wurde (Quelle: http://www1.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/zugunglueck112.html):
Zitat
"Keine Zeit mehr für Warnung"
Mindestens ein Waggon des Güterzuges sei aus noch ungeklärter Ursache bereits vor dem eigentlichen Unglück entgleist, teilte das Eisenbahnbundesamt mit. Den Angaben zufolge war an der Unfallstelle deutlich zu sehen, dass aus den Schienen gesprungene Räder auf einer Strecke von mindestens zehn Metern Betonschwellen im Gleisbett demoliert hatten. Der Lauf der Achsen wird laut Bundespolizei durch neben den Gleisen stehende Achszähler regelmäßig kontrolliert. Von dem Güterzug bei Peine hatte es laut Eisenbahnbundesamt am späten Mittwochabend eine Fehlermeldung bei der Bahn gegeben. Daraufhin forderte diese den Lokführer des Güterzuges zu Stoppen auf. Der Güterzug riss beim Bremsen offenbar in Höhe der entgleisten Waggons auseinander. Die Spitze des hinteren Zugteils rutschte in den Bereich der Nachbargleise. Dort krachte die entgegenkommende Regionalbahn in die Wagen. "Es blieb keine Zeit mehr, um den Lokführer des Regionalexpress' noch zu warnen", sagte Brand.
Zitat
Wie die Eisenbahn-Unfalluntersuchungsstelle in Bonn mitteilte, hatten Bahnarbeiter in Peine bei der Durchfahrt des Güterzuges Unregelmäßigkeiten bemerkt und den Lokführer zum Halten aufgefordert. Noch während der Zug bremste, löste sich ein Teil der 50 Waggons, einige sprangen aus der Spur. Direkt in diesem Moment kam in Gegenrichtung der Regionalexpress und es kam zur Kollision. Ein Fahrgast alarmierte daraufhin vom Zug aus Polizei und Feuerwehr. Sechs Minuten später trafen die Rettungskräfte am Unglücksort ein.
Die Unfallermittler gehen davon aus, dass zunächst ein Waggon des Güterzuges entgleiste und damit das Unglück auslöste. Die Untersuchungen konzentrieren sich auf mögliche Schäden an dem Waggon des privaten Bahnunternehmens. Konkret könne die Unfallursache noch nicht benannt werden. Erst wenn die Ermittler ihre Arbeit abgeschlossen haben, kann die Deutsche Bahn mit den Aufräumarbeiten beginnen. Sowohl die Gleise als auch die Oberleitung wurden erheblich beschädigt.
Der Güterzug war von der MWB.
Viele Grüße ÷ Udo,
der allen Verletzten eine baldige und vollständige Genesung wünscht.
den Verletzten gute Besserung, zum Glück kam die "Gartenbahn" noch vor der Brücke zum liegen, sonst hätte es schlimmer ausgesehen!
Warten wir mal die Ermittlungen ab, bevor wieder auf die Privaten gezielt wird, die Roten sind auch nicht heilig.
Gruß Frank U
Ich will nicht mutmaßen was passiert wäre, wenn nicht die Lok vorausgefahren wäre sondern der Steuerwagen. Ich denke, dann wäre es noch schlimmer ausgegangen. So hat die Lok, die ja auch am meisten wiegt, den größten Aufprall abbekommen und kam gleichzeitig zum Stillstand. Andersrum hätte die Lok eventuell noch ein ganzes Stück weitergeschoben und da der Steuerwagen einiges weniger wiegt als die Lok, wäre der Aufprall alleine schon viel heftiger gewesen.
Diesmal, Gott sei dank, keine Toten. Die Abendzeit hat da auch einiges zu beigetragen, keine spielenden Kinder an der Rutsche in die die Lok gerast ist und nicht viele Fahrgäste.
Erinnere mich noch gut an Eschede.
Jan
http://www.n-tv.de/panorama/Bergungsarbeiten-angelaufen-article928652.html
Gruß
Peter
es ist sehr spekulativ, aber auf einem Bild ist eine Radsatzwelle zu sehen an der die Radscheibe gebrochen ist. Auf diesem Bild schauen sich vier "Untersucher" das Teil an. War vielleicht eine Radscheibe gebrochen? Wäre echt der Hammer.
Gruß Thomas
http://www.faz.net/s/RubCD175863466D41BB9A6A93D...common~Scontent.html
Gruß
Peter
Vermutlich meinst Du untenstehendes Bild:
Sieht allerdings sehr verdächtig aus!
Gruß
Peter
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Zitat
fielen mir im Nebengelis mittig verlegte Kabel auf
wie Udo schon schrieb wird das die LZB gewesen sein. Diese wird auch an Nadelöhren und in Ballungsräumen eingesetzt um die Zugfolge erhöhen zu können. Natürlich muss aber auch der Zug mit den entsprechenden LZB-Systemen ausgerüstet sein, was bei Nahverkehrszügen m.E. nicht der Fall ist.
Zitat
gibt es beider richtigen Bahn keine Gleisbesetztmelder die dem Fahrdienstleiter anzeigen das auf einer Strecke ein Zug nicht in Bewegung ist, somit , etwas nicht stimmt ?
Soweit ich weis muss ein Lokfüher beim Fahrdienstleiter Bericht erstatten wenn er unplanmäßig hält. Über Achszähler wird an bestimmten Punkten der Zug bzw. dessen Achsen erfasst. Während des Überfahrens belegt ein Zug sowohl den Abschnitt aus dem er kommt, als auch den wo er hinein fährt. Ist der Zug mit allen Achsen drüber, wird der vorherige Abschnitt wieder frei gegeben. Werden am Achszähler weniger Achsen gezählt als der Zug tatsächlich hat (dies ist dem Überwachungssystem bekannt) wird ein Fehler ausgegeben. Beispielsweise weil ein Wagen verloren wurde oder einzelne Achsen entgleist sind.
Wie Udo auch schon sagte, eine Überwachung der parallel liegenden Gleise erfolgt nicht. Ein Zug befährt ja für gewöhnlich die Gleise immer aus dem davor oder dahinter liegenden Abschnitt. Liegt ein anderer großer Gegenstand auf der Strecke wird dieser auch nicht von einem Sicherungssystemen erfasst.
Was ich mir aber vorstellen könnte wäre, dass eine Fehlermeldung + Streckensperrung erfolgt, wenn das LZB-Kabel im Gleis (falls vorhanden), beispielsweise durch einen entgleisten Zug, zertrennt wurde.
Ich denke der Dank sollte in dieser Situation an die Anwohner und die Reisenden gehen, die alle zusammen so geistesgegenwärtig waren sich untereinander und dem Lokführer zu helfen. Alles weitere zur Ursachenforschung sollte man jetzt den Profis überlasssen.
Gruß, Felix B.
Hallo Peter,
genau das meine ich! Denn wenn ein Wagen (wie bei moba) aus den Gleis springt, bedeutet das noch lange nicht, das der Kübel umfällt. In der Vergangeheit wurden schon entgleiste Wagen über mehrere Kilometer mitgeschleift. Die Rumpeln über die Schwellen, hauen die Betonschwellen klein, bei Holzschwellen gibt es nur ein paar "Narben". Wenn da keine Weiche, kein Bahnübergang oder sonst was kommt, klappert so ein Wägelchen schon lange mit. Besonders wenn es sich um einen zweiachser halndelt! Kein Drehgestellwagen! Da kann sich schon mal das Drehgestell unter dem Wagen drehen. Auch die Geschwindigkeit muss sehr niedrig gewesen sein, wie soll den sonst ein "Bahnmitarbeiter" die Unregelmäßigkeit festgestellt haben. Ergo: Da hat jemand auf den Wagen gesessen?!
Gruß Thomas
http://www.youtube.com/watch?v=Zdn-IaxB2Ek
Gruß, Felix B.
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