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THEMA: Kleinstmöglicher Radius ???

THEMA: Kleinstmöglicher Radius ???
Startbeitrag
Schmidt* - 16.06.10 20:13
Hallo

meine Züge müssen von  Schattenbahnhof über einen Gleiswedel in die ober Etage wechseln
Was ist dafür der kleinstmögliche  Radius, wenn ich Fleischmann Gleise benutze ???

Will mir denächst eine BR 44 zulegen und die ist ja recht lang, da könnte es auch Probleme
geben, wenn ich den Radius  zu klein wähle !!!


Gruß Gerd

Hallo,

je größer desto besser. Meine Empfehlung nicht unter 300 mm und selbst dann nur mit Übergangsbögen.
Hallo Gerd,

welche BR 44 ?

Auf meinen Arbeitstisch habe ich Fleischmann R 1 verlegt, da geht die Roco 44 durch, die Trix 44 nicht. Auf der Anlage habe ich nur ab R 3, da fährt alles durch.

Gruß Jürgen
Hallo Jüregn

lt waschzettel soll die Roco nicht dirch R1 gehen
bei MTX angeblich alles ausser Finscale

da ist dein Ergenis mehr als interesant

Gruß Detlef
Hallo Detlef, ja, ist bei mir so. Aber sieht eh schön schlecht aus, wenn solche Loks durch solche Radien gequält werden

Gruß Jürgen
Hallo,

Zitat

...über einen Gleiswendel in die ober Etage wechseln...



Das ist der Casus Knacktus. Folgendes sollte man IMHO dabei berücksichtigen:

a) Selbst wenn die Lok im Testkreis auf dem Arbeitstisch scheinbar mühelos auch noch durch den R1 zu fahren scheint, so ist der Testkreis auf dem Arbeitstisch in der Regel lose zusammengesteckt. Da mag sich die Lok den engen Radius ein wenig zurecht rüsseln (biegen), um ohne Entgleisung hindurchzukommen.

b) Im Gleiswendel, also eine Kurve mit Steigung, steckt immer eine Verwindung des Gleises automatisch mit drinne. Je enger die Kurve ist, desto stärker ist der Effekt. Kommt man da mit einem großen Dampfer daher, so ist da schnell Ende im Gelände.

c) Eine Lok auf gerader Strecke in der Ebene benötigt Kraft, wenn sie sich und noch Wagen von der telle bewegen will. In einer Kuve braucht die Lok mehr Kraft, um den Zug dort hindurchzuziehen. Je enger die Kurve, umso mehr Kraft wird benötigt.

d) Eine Lok auf gerader Strecke in der Ebene benötigt Kraft, wenn sie sich und noch Wagen von der telle bewegen will. In einer Steigung braucht die Lok ebenfalls mehr Kraft. Je stärker die Steigung, desto mehr Kraft wird benötigt.

e) Eine Lok im Gleiswendel braucht "doppelt" mehr Kraft. Einmal für die Steigung und dann noch für die Kurve. Hinzu kommt noch der Verwindungseffekt.

Bei dem Fleischmanngleis mit Schotterbett (ex piccolo) geht wohl nur R3 und R4 für einen ordentlichen Wendel mit funktionierender Steigung.

Bei dem Fleischmanngleis ohne Schotterbett (ex Roco) kann möglicherweise R3 und R3a für zugstarke (kürzerer) Loks mit kurzen Zügen funzen (ohne Gewähr ) aber ab R4 gehts sicherlcih immer besser.

Grüße
Werner K.
R 1 ist einfach nur was für kleine Tenderloks oder Straßenbahnen.

Für Steigungsstrecken verbietet sich dieser Radius sowieso.

Aber diese Erfahrung kann und darf natürlich jeder selber machen.
Hallo,

Ich kann aus eigenen Erfahrungen nur empfehlen, die Radien so groß wie möglich zu bauen. Je  genauer die Gleisverlegung, ein solider Unterbau und große Radien, desto größer ist später der Fahrspaß. Gerade verdeckten Bereich ist dies sehr wichtig, denn ist ist irgentwie beruhigend, wenn es keine Entgleisungen gibt.
Bei mir wird sich kein Zug unter 400 mm Radius fahren.

         Gruß Robby
Hallo Werner,

a) Testkreis bei mir auf Arbeitstisch fest montiert, nicht lose.

Gruß Jürgen
@7 Robby ,
Du hast eine PN von mir .

Gruß
Thomas
Hallo Gerd,

solltest Du mit Deinem Gleiswendel einen Vollkreis oder mehr brauche, bitte beachte auch, dass Du bei einem Radius von ca. 195mm und einer zu überwindenden Höhe von 50 mm (die wirst Du mitsamt der Trasse, der Gleisbettung, dem Gleis auch in etwa brauchen) eine Steigung von ca. 4% entsteht. Da ist es mit längeren Zügen dann schnell vorbei, außer Du möchtest an Deine BR 44 nur wenige Wagen anhängen.

Bei einem Radius von ca. 330mm reduziert sich die Steigung dann immerhin auf ca. 2,4 %. Da ist eine Lok dieser Größe auch viel entspannter unterwegs.

Gruß
Thomas


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