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THEMA: Hobbytrain E10 mit Kühn N045 macht Probleme

THEMA: Hobbytrain E10 mit Kühn N045 macht Probleme
Startbeitrag
Werner P - 14.06.10 19:03
Eine schönen guten Abend allerseits,

habe gestern eine E10 von Hobbytrain (Bügelfalte) mit einem KÜHN N045 digitalisiert. Ging alles ohne nenneswerte Probleme, doch im Fahrbetrieb recht merkwürdiges Verhalten:

1. Lok läuft vorwärts problemlos mit oder ohne eingeschaltetem Stirnbeleuchtung.
2. Bei Rückwärtsfahrt (Stillstand oder Fahrt) flackert die Stirnbeleuchtung und die Lok bleibt manchmal stehen. Dann leuchtet die Stirnbeleuchung wechselseitig und die Lok setzt sich wieder in Bewegung (Rückwärt, wie eingestellt).

Ich habe kein Bauteil auf der Platine entfernt. Als Zentrale benutze ich die Lenz LZV 100 mit LH 90 (beides aktuelle Softwareversion)

Hat jemand diese Phänomen schon einmal beobachtet und erfolgreich abgestellt?
Ich weiß, dass ich z.B. den Entstörkondensator entfernen kann und ich weiß auch dass ich die Drosseln entfernen kann!

Grüße aus Göttingen
Werner P

Hallo Werner,
bei der HT E10 muß unbedingt der Entstörkondensator am Motor raus - der ist für Digital VIEL zu groß dimensioniert.

Ich hatte meine ersten 110 mit Lenz Gold Mini bestückt, der kam gerade so eben klar, allerdings wurde bei fahrender Lok das Gleissignal so stark gestört, daß andere Decoder es nicht mehr zuverlässig decodiert hatten. Andere Decoder wie der von mir bevorzugte Zimo MX620 kommen mit der originalen Beschaltung überhaupt nicht klar oder brennen im schlimmsten Fall sogar durch!

Mich würde mal interessieren, wie nach der Modifikation Deine Erfahrungen mit dem N45 in der 110 sind. Vor allem was Schleichfahrt angeht. Mit DCX75 oder MX620 klappt das bei einigen Loks bis herunter zu ca. 1cm/min (!), was für sanftes Anfahren und Bremsen unabdingbar ist. Diesbezüglich ist bei meinen Tests der N45 bisher das absolute Schlußlicht.

Viele Grüße,
Torsten
Hallo Torsten,

danke dir für die Information. Werde noch heute den Kondensator auslöten und nach entsprechender Verbesserung die Geschwindigkeit bei Fahrstufe 1 messen und hier bekannt geben.

Vielen Dank nochmals für die Information.

Grüße aus Göttiengen
Werner P
Hallo Torsten,

habe den Entstörkondensator ausgelötet. Das kurzfristige Anhalten bei Rückwärtsfahrt ist verschwunden. Die periodische Helligkeitsveränderung bei Rückwärtsfahrt ist nicht verschwunden.

Was die minimal zu messende Geschwindigkeit anbetrifft, so habe ich leider kein akzeptables Messäquipment hier zu Hause, aber die Geschwindigkeit liegt so bei 0,5 cm/s bis 1 cm/s.

Grüße - Werner P
Hallo Werner

Zitat

aber die Geschwindigkeit liegt so bei 0,5 cm/s bis 1 cm/s.

Ist das Dein ernst? Oder meinst Du vielleicht Millimeter? 1 cm/s wäre für mich völlig inakzeptabel.

Gruß
Tomi (der morgen auch mal den Decoder testet)
Hallo Tomi,

habe gerade nochmal nachgemessen: "Neue" Arnoldzentrale Fahrstufe 1: ca. 6s für 10cm. Oh mist, das sind ja fast 2 cm/s, also noch schneller als ich vorhin angegeben habe.

Ich lass das mit dem Messen mal sein und bleibe beim Einbauen.

Grüße - Werner P
Hallo Werner,
leider paßt das das schon - ich werde den Decoder aus meiner Arnold RBH wieder rausschmeißen. Besorg' Dir mal einen MX620 zum Vergleich - da sind Welten dazwischen. Beim Anpassen an das Modell kann ich gerne weiterhelfen.

Viele Grüße,
Torsten
Hallo Werner

Zitat

Fahrstufe 1: ca. 6s für 10cm

Ist für mich persönlich in keinster Weise akzeptabel. Wenn Du gesagt hättest, 6 Sekunden für 1 cm, dann hätte ich gesagt, dass das OK ist.
Mich würden mal die Meinungen der anderen, die diesen Decoder schon verbaut haben, interessieren.

Ich bin der Meinung wie Torsten. Der MX620 von Zimo ist einer der Besten. Von daher würde ich auch zu einem Vergleich mit diesem Decoder raten. Den hab ich unter anderem in einer BR101 von Roco, die ich gerade mal getestet habe. 12 Sekunden für 1 cm. Solche Werte sind für mich eher normal.

Viele Grüße
Tomi

Edit: Aufgrund einer Nachfrage eines erstaunten Kollegen per PN hier noch ein Nachtrag: Ja, die Zeitangabe 12 Sekunden für 1 cm gilt für einen nicht optimierten Decoder. Ich wollte damit nur verdeutlichen, dass solche Werte als normal anzusehen sind. Bei entsprechender Optimierung ist natürlich noch die ein oder andere Sekunde mehr drin (siehe auch die Zeitangabe von Torsten in @1).

Hallo,

bei Hobbytrain bitte immer den Kondensator entfernen, der auf der Platine zwischen den Motorpolen geschaltet ist. Der hat ca. 1 uF, wie soll da ein Decoder die Gegen-EMK bei langsamer Drehzahl überhaupt messen können???

Grüße, Peter W.
@7 (@1): Zugegeben, dies ist ein Extremfall, ich meine, bei einer meiner neueren Minitrix Loks. Es hängt extrem von Motor- und Getriebekonstruktion ab, was geht.

Meine Minitrix 750 aus dem Meßzugset kommt nicht so weit runter, und extrem veraltete Konstruktionen wie viele der im Fleischmann-Katalog aktuell zu findenden Modelle, z. B. die 212, die seit 1977 (!) im Programm ist und auch heute noch mit dreipoligem, gerade genuteten Motor ohne Schwungmasse und schlecht übersetztem Getriebe daherkommt, läßt sich mit dem Zimo auch nicht so weit herunterregeln wie moderne Konstruktionen und ruckelt bei langsamer Fahrt dann auch entsprechend.

Bei halbwegs modernen Kostruktionen sollten aber wenigstens 0,5mm..1mm/s drin sein, damit die Lok sanft anfährt und stoppt.

@8: Da hatte ich weiter oben auch schon druf hingewiesen. Ein Lenz ist mir in einem HT Taurus (mit Kondensator) sogar mal "abgebrannt"!

Viele Grüße,
Torsten
Hallo Torsten

das ist klar, dass gerade ältere "Maschinchen" da etwas zickiger reagieren. Aber im Durchschnitt erreiche ich mit dem Zimo so ziemlich die besten Werte.
Aber 2 cm/s sind für mich eindeutig zuviel. Selbst mit Decodern, die nicht gut zur Lok bzw. zum Motor passen, erziele ich im Normalfall bessere Ergebnisse.

Zum Thema "Decoder abgebrannt" kann ich nur sagen, dass ich damit bisher noch nie Probleme hatte (toitoitoi), es sei denn, ich habe so etwas regelrecht provoziert. Selbst mit vorhandenen Kondensatoren oder anderen, noch vorhandenen Bauteilen gibts selten Probleme.
Während meiner zahlreichen Messungen und Tests habe ich allerdings festgestellt, dass es auch Unterschiede in Bezug auf die Zentralen gibt. Ich meine hiermit, dass z.B. eine Lok mit noch vorhandenen Kondensatoren mit einer Zentrale ohne Probleme läuft, während die selbe Lok mit einer anderen Zentrale kaum steuerbar ist.

Viele Grüße
Tomi
hallo,

@1 und @9
Torsten, kan du mir de CV fur eine optimal functionieren der lok geben.
ich habe HT br 110, Minitrix br 750 und GFN br 212, jedes mit MX620.
(PN reicht auch)

Danke

grtz & thx
domi
Hallo Domi,
also:
Bei den CV-Listen gebe ich hier immer zuerst die Grundeinstellungen an:

CV2/3/4/5/6/28/29
Geschwindigkeitstabelle
Lenz: CV50/113/114
Zimo: CV9/56/57/58/123/124/125

Das ist nur ein Auszug für die Fahreigenschaften, ich werde aber nach und nach Digitalisierungsanleitungen veröffentlichen, da sind dann ausführliche Infos drin (z. B. Arnold 211 oder 150 mit Glockenanker-Motor und Zimo, Brawa 216 mit Zimo).

GFN 212
Die GFN 212 haben bei mir letztlich den Lenz Silver Mini + bekommen. Ich habe mit dem MX620 experimentiert, aber die Lok läuft wegen der uralten Motor/Getriebekombination (meine beiden gebrauchten fast 20 Jahre alten Modelle sind 100%ig identisch mit einer aktuell im Abverkauf erstandenen 212) nicht so langsam und vor allem bei langsamer Fahrt ruckelig. Daher kannst Du mit dem Zimo nicht soo viel gewinnen. Problem beim Zimo ist, daß er nur gerade so eben hineinpaßt und die Kabel dann an den Fenstereinsätzen anliegen. Der Weichmacher in den Kabelummantelungen greift aber den Kuststoff an! Daher rate ich dringend davon ab oder zumindest dazu, ein Stückchen schwarzes Papier zwischen Fenster und Kabel zu stecken.
Lenz:
0/22/22/90/128/7/58
1/2/3/5/7/10/dann immer +4, also 14/18/.../98
5/100/200

HT 110:
Habe ich mit Zimo MX620 ausgestattet. Diese Loks haben ausgesprochen große Serienstreuungen, daher mußt Du u. U. noch experimentieren.
Zimo:
0/30/30/140/95/7/42
keine Tabelle
90/53/0/170/11/11/0

MTX 750:
Zimo:
0/25/25/200/110/7/42
keine Tabelle
91/55/0/255/11/11/0

Wichtig: Die Angaben der Geschwindigkeiten beziehen sich auf 18V stabilisierte Fahrspannung. Bei kleineren Spannungen sind die Werte evtl. anzupassen. Dabei wichtig: Bei Lenz ist die Mittengeschwindigkeit = C5*CV6/255, d. h. die Mittengeschwindigkeit ist ein Faktor (mit 255=Faktor 1) der Maximalgeschwindigkeit, bei Zimo ist die Mittengeschwindigkeit absolut. Allerdings hat Zimo eine nichtlineare Kennlinie, daher ist bei mir die Mittengeschwindigkeit höher als die halbe Maximalgeschwindigkeit, damit es paßt.

Außerdem wichtig: Wenn Du bei Lenz die Fahrstufentabelle aktivierst, dann haben CV5 und CV6 keine Bedeutung mehr, bei Zimo dagegen wirkt CV6 als Faktor (252 = Faktor 1), d. h. Geschwindigkeit = Tabelle(Fahrstufe)*CV5/252.

Weiterhin wichtig: Die absolute Regelungs-Referenz bei Zimo (CV57>0) verschlechtert bei den meisten Motoren die Regelung erheblich. Daher lieber CV57=0 und einmal die Geschwindigkeiten richtig einstellen und immer mit der gleichen Spannung fahren.

Dieses Know-How steht m. W. NICHT in den Anleitungen der Hersteller, das mußte ich mühevoll experimentell ermitteln.

Viele Grüße,
Torsten
Hallo,

ich habe in meine Fleischmann 212er den DCX74Dz eingebaut, Fahreigenschaften vom Allerfeinsten. Bei DCC meiner Meinung nach der beste Decoder für die alten Fleischmannmotoren.

Gruß

Berti
Hallo Zusammen

wie in einem anderen Thread bereits erwähnt, möchte ich hier kurz etwas zum N045 schreiben.
Das Thema "Lötpads" hat Torsten ja schon angesprochen. Auch wenn ich damit jetzt noch nicht allzuviele Probleme hatte, war ich doch verwundert, dass es beim N045 auch wieder nicht ganz so optimal aussieht.
Ich habe heute 5 Loks mit diesem neuen Decoder ausgestattet und getestet. Ich muss dazu sagen, dass ich dies für einen Moba-Kollegen gemacht habe. Ich selbst habe für mich persönlich und für weitere Tests hier noch weitere drei Decoder liegen.
Ob diese Decoder aber in meinem normalen Fuhrpark eingebaut werden, weiss ich jetzt noch nicht. Prinzipiell ist der Decoder sicher nicht schlecht. Bisher war ich auch mit den Decodern von Kühn gar nicht so unzufrieden. Jeder hat nunmal seine Vor- bzw. Nachteile. Je nach Motor kann es sein, dass ein Kühn in einer Lok besser oder auch schlechter läuft, als ich einer anderen Lok mit einem anderen Motor. So kommt man selten umhin, im Extremfall verschiedene Decoder zu testen, bis man den richtigen gefunden hat.
Nun.... nachdem ich die 5 Loks meines Kollegen umgebaut hatte, ging es ein bisschen ans testen. Im Normalfall ändere ich wenig an den Einstellungen, da dies meiner Meinung nach nur in besondern Fällen nötig ist. In diesem Falle war es allerdings nötig, denn eine Geschwindigkeit von etwas über 1cm/s in der Fahrstufe 1 war mir dann doch etwas zu schnell. Mit ein bisschen Mühe war es dann möglich, die langsamste Lok der mir zur Verfügung stehenden 5 (in diesem Falle eine Taurus von HT) auf ca. 0,7 - 0,8 cm/s zu drosseln.
Für mich persönlich sind diese Werte aber immernoch zu hoch, da sie knapp das 10fache dessen sind, was ich bei anderen Decodern gewöhnt bin. Trotzdem muss ich sagen, dass der Decoder ansich nicht schlecht ist.
Ich werde demnächst eine längere Versuchsreihe starten, in die auch der N045 einfließen wird. Ich hoffe, dass wir da in gemäßigtere Geschwindigkeitsbereiche kommen.

Bis dahin solls das erstmal gewesen sein.

Viele Grüße
Tomi

Hi Tomi,

Du sagtest oben: "12 Sekunden für 1 cm. Solche Werte sind für mich eher normal."

Da sag ich, ist das jetzt vielleicht der Grund, meine ganzen schönen Analogpläne übern Haufen zu werfen und doch Digital zu nehmen??

Auch dies konnte ich noch nicht praktisch testen, aber hast Du Erfahrung, mit welcher Minimalgeschwindigkeit man so "durchschnittlich" analog noch sicher unterwegs sein könnte?

Hmm, wenn ich schon dabei bin, mir ist klar, auch die ist unterschiedlich, aber welche durchschnittlichen "Höchstgeschwindigkeiten" haben denn die Loks eigentlich? Wobei mich hier etwas irritiert, daß ein Hersteller 12 und ein anderer 14Vmax. haben will.

Viele Grüße, Ralph
Zitat

Da sag ich, ist das jetzt vielleicht der Grund, meine ganzen schönen Analogpläne übern Haufen zu werfen und doch Digital zu nehmen??

Also um ehrlich zu sein, war das auch für mich damals ein Grund auf Digital zu wechseln. Aber auch die ganzen Features, die eine PC-Steuerung meist inne hat, waren für mich sehr wichtig. Wie schon anderweitig erwähnt, hatte ich eine fast komplett automatisierte analoge Anlage laufen, jedoch war das lange nicht so gut, wie aktuell mit Digital und Software. Ist aber, wie ich immer sage, reine Geschmacksache.

Zur Minimalgeschwindigkeit kann ich jetzt keine genauen Daten geben, da ich in meiner analogen Zeit noch wenig solche Tests gemacht habe. Desweiteren kommt es auch immer auf die Konstellation an, die man hat. Hier spielen viele Punkte mit rein. Gleismaterial, Weichen mit oder ohne polarisiertem Herzstück, Trafo (gibt auch tolle "Dinger" bei analog wie z.B. Heißwolf), Zustand der Loks etc.
Ich hatte damals eigentlich ganz gut laufende Loks und konnte da selbst analog relativ langsam unterwegs sein. Allerdings bin ich der Meinung, dass es nie so langsam ging wie aktuell bei Digital. Die Technik ist eben eine etwas andere.

Eine durchschnittliche Höchstgeschwindigkeit kann ich Dir gar nicht sagen. Habe das auch noch nie so konkret gemessen, weil ich das immer mit dem Decoder entsprechend dem Vorbild (oder sogar geringer) ändere. Aber aus der Erfahrung von früher kann ich sagen, dass es da schon erhebliche Unterschiede gab. Da kanns schonmal sein, dass ein Arnold-Schienenbus bei 12 Volt mit doppelter Geschwindigkeit an einem Minitrix-ICE bei gleicher Spannung vorbei fährt.

Viele Grüße
Tomi

PS. Das mit 12 Sekunden pro 1 cm ist noch steigerbar. Nur so zur Info.
hallo,
@12
Danke Torsten. Ich soll diese werte einmal ausprobieren. Viele meiner loks und triebwagen haben MX62 oder MX620.

Die anleitungen interessieren mich sehr. manche loks haben keine gute fahreigenschafften, und mit erfahrungen andere leute soll ich diese gut laufen lassen (hoffe ich).

nochmals vielen dank.
grtz & thx
domi
PS. wenn du wilst, schikke ich sie ein PN mit meiner loks und die eingebaute dekoder.
Hi Tomi,

vielen Dank für die Erklärung. Also diese Digital-Kriechgeschwindigkeiten sind ja wirklich unglaublich. Klar, daß es analog nie so langsam geht, aber freut mich zu hören, daß Deine Analoggeschwindigkeiten akzeptabel langsam waren.

Eine Frage bzgl. Heißwolf. Klar investiere ich gerne in eine gute Stromversorgung. Nur fürchte ich, Heißwolf-Regler und Motorpoti-Idee passen nicht zusammen. Ich möchte ja nicht manuell regeln.

Aber ich glaub, Langsamfahrt ist gar nicht so das Problem. Ich kann mein Motorpoti ja sehr feinfühlig steuern, und dank Reed weiß ich auch, wann der Zug sich in Bewegung gesetzt hat, diese Spannung kann ich mir also für die letzte Bremsstufe "speichern".

Viele Grüße, Ralph
@17: Hallo Tomi,
bitte gedulde Dich einfach etwas - ich werde im Digitalbereich weitere Anleitungen einstellen. So hat dann jeder was davon. Die CVs aus der Datenbank der Zentrale auszulesen macht nämlich schon einige Arbeit. Außerdem kann ich bei den Umbauberichten auch Besonderheiten des jeweiligen Modells berücksichtigen.

Du mußt Dir allerdings darüber im Klaren sein, daß ein Modell mit schlechten Fahreigenschaften nicht durch die Digitalisierung auf einmal kultivierte Laufeigenschaften bekommt.

Bei den alten Arnold-Schätzchen habe ich bei bestimmten Motor-Typen (wie eben dem in der 211/212/119/150/041/ET410 und vielen anderen verbauten Typ) immer in den sauren Apfel beißen müssen und auch den Motor getauscht. Das geht schon ins Geld. Die Loks laufen dann mit Glockenanker-Motor und evtl. Glasmachers-Schnecke aber (wenn die Getriebe-Kontruktion es zuläßt) sehr leise und vor allem sehr gleichmäßig.

Grundsätzlich hat sich bei meinen Umbauten Folgendes herauskristallisiert: Bei veralteten Konstruktionen (dreipoliger gerade genuteter Motor ohne Schwungmasse wie bei vielen Fleischmann-Modellen) habe ich meist die Lenz Decoder im Einsatz. Die Minimalgeschwindigkeit ist zwar recht hoch, allerdings kommt der Decoder meist besser mit den Motoren klar als der Zimo.

Bei Motoren mit Schwungmasse und vor allem bei moderneren Motoren (5polig, schräg genutet oder Glockenanker) bevorzuge ganz klar den Zimo. Bei Glockenanker-Motoren ist die Anpassung u. U. etwas aufwendiger und wegen der Streuungen (ob Motor, Decoder, Getriebe - ich weiß es nicht) kann man keine verbindlichen Konfigurationen angeben.

Viele Grüße,
Torsten
Hallo Torsten

Zitat

bitte gedulde Dich einfach etwas

Keine Sorge, wegen mir musst Du Dich nicht beeilen. Ich bin mit den Decodern und deren Einstellungen sehr vertraut. Aber ich denke, viele andere hier im Forum freuen sich, wenn Du Deine Berichte hier einstellst.
Auch ich (wir) sind aktuell dabei, eine "Übersicht" zu erstellen, mit der man dann schon grob abschätzen kann, welche Decoder für welche Loks geeignet sind. Hierzu ist aber in manchen Bereichen auch die Mithilfe der einzelnen Decoderhersteller nötig, was seltsamerweise bei so manch einem nicht der Fall ist... es wurde sogar schon gedroht, bei Veröffentlichung der Testergebnisse zu klagen, falls die Decoder "schlecht gemacht" werden.
Hallo????? Wo sind wir denn hier???? Ja, aber solche Firmen gibts leider auch.
Aber nicht dass hier gleich losgewettert wird.... es handelt sich nicht um die Firma, um die es in diesem Thread geht.

Zitat

Du mußt Dir allerdings darüber im Klaren sein, daß ein Modell mit schlechten Fahreigenschaften nicht durch die Digitalisierung auf einmal kultivierte Laufeigenschaften bekommt.

Das sagst Du mal besser den Neueinsteigern. Genau das höre ich sehr oft von verschiedensten Seiten. So z.B.: "Ich habe meine 25 Jahre alte Lok aus der Vitrine genommen und einen Decoder eingebaut. Jetzt fährt sich nicht richtig....."


Zum Thema "Lenz-Decoder" und veralteten Konstruktionen kann ich Dir auch zustimmen. Ebenso beim Thema "Zimo-Decoder" und modernere Konstruktionen.

Hallo Ralph
mit Heißwolf hab ich mich nur nebenbei beschäftigt, also kann ich Dir hierzu nicht allzuviele Infos geben. Vielleicht weiß hier jemand besser bescheid, der diese Geräte einsetzt.

Zitat

Ich kann mein Motorpoti ja sehr feinfühlig steuern, und dank Reed weiß ich auch, wann der Zug sich in Bewegung gesetzt hat, diese Spannung kann ich mir also für die letzte Bremsstufe "speichern".

Du solltest aber auch davon ausgehen, dass die Loks auch unterschiedlich reagieren, wenn sie warm oder kalt sind. Auch viele andere Einflüsse können dazu führen, dass die Lok z.B. mal stehen bleibt bzw. gar nicht anfährt.

Viele Grüße
Tomi
Hallo Allerseits,

ich habe ja nicht geahnt, was ich hier wieder lostrete.

Doch zurück zu meinem ursprünglichen Problem. Ich habe nun den Decoder wieder ausgebaut, sprich die E10 rückgerüstet und sie analog getestet. Bei Vorwärtsfahrt leuchtet die Leuchtdiode, bei Rückwärtsfahrt hingegen nicht. Was sind denn  für Bauteile vor und hinter den Leuchtdioden? Das Bauteil, auf dem "471" steht, ist ein entsprechender Widerstand, aber was ist das Bauteil auf dem "T6" steht?

Leider finde ich die Rechnung vom großen C nicht, sonst würde ich sie als Garantiefall zurückschicken.

Grüße - Werner P

Hallo Werner P

Habe offensichtlich ein ähnliches Problem:
E10 Hobbytr. + Lenz silver mini+.
Licht geht nur in eine Richtung. Lok fährt sonst ohne Probleme.

Gruß
Udo
Hallo Udo,

ich werde die LEDs demächst mal tauschen und dann sehen wir weiter. Ich werde das Problem auf jeden Fall lösen und hier posten.

Gruß - Werner
Hallo, Werner
http://www.marking.at/liste/liste
gib T6 in das Suchfeld ein

MfG Lutz
Hallo Lutz,

danke für den Link.
Bauteil T6 ist also eine Diode.

Aber warum verbauen die vor einer LeuchtDIODE noch mal eine DIODE? Hätte es ein Widerstand mit größerem Widerstand nicht auch getan?

Grüße - Werner P
Hallo,

es hat nichts mit dem Widerstand zu tun sondern mit der Spannungsfestigkeit der LED in Sperrichtung im Analogbetrieb. Die billigen weißen LEDs halten kaum mehr als -5 V aus. Man wollte sich eine Analogdummy-Platine ersparen und hat die Dioden auf die Lokplatine gesetzt.

Die gewählte Schaltung mit der Diode in Serie ist nicht optimal, darum sterben die LEDs auch des öfteren auf Grund von Impulsspannug - der zum "Entflackern" parallel zur LED geschaltete Kondensator begünstigt dies zusätzlich.

Grüße, Peter W.
Hallo,

ich habe mein ursprüngliches Problem gelöst.

Um es kurz zu sagen ich habe heute einen anderen Kühn N045 eingebaut und die BR110 von Hobbytrain läuft einwandfrei. Der ursprüngliche Decoder hat eine Macke und geht auf Garantie zurück.

Bei dieser Gelegenheit kann ich nur feststellen, dass die Lösung für die Stromübertragung auf den Motor von Ajin ein großer Murks ist.

Grüße - Werner P
Hallo,
die Stromübertragung ist kein Murks,
sondern einfach falsch konstruiert.

Bei den neuen Platinen mit Decoderschnittstelle ist es noch schlimmer,
nämlich verkehrt  herum.

Bei den US-Loks funktioniert es dagegen beispielhaft gut.

Aber was soll´s,
"Alte Fische in neuen Krügen"..

Wurde doch schon alles ein paar mal abgehandelt.

Ach ja, den Vorwiderstand zur Beleuchtungsdiode einfach ein bisserl nachlöten.
Widerstände der SMD-Technik erkennt man an ihrer Beschriftung.

Das neue Lötzinn verläuft in Reflow-Lötöfen nicht so schön gleichmäßig wie früher.

Hans Hans


Hallo Zusammen,

es wird immer beschrieben, dass Kondensatoren von der Platine (E10.1 ) mit Steckschnittstelle nach NEM 651 ausgelötet werden müssen.
Gibt es eine Grafik oder ein Bild, an der man eindeutig erkennen kann, welche Kondesatoren hier gemeint sind?

Viele Grüße

Jan



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