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THEMA: Laufeigenschaften der MT 44

THEMA: Laufeigenschaften der MT 44
Startbeitrag
Karl Schotter [Gast] - 26.12.03 20:30
Beim Erscheinen der MT 44 wurde über mangelnde Zugkraft diskutiert. Die habe ich nicht feststellen können. Aber meine 44er lässt die versprochenen guten Laufeigenschaften vermissen. Bei Langsamfahrt "hakt" sie etwa im Drittelradumdrehungstakt. Bei schnellerem Lauf ruckelt der Güterzug ständig, was bei einer Dreizylinder-Maschine besonders lächerlich wirkt. Ich habe die Lok bereits zweimal an Trix (bzw. Märklin) eingeschickt. Mir wurde zwar nichts berechnet (obwohl in einem Fall auch die Leitung für die Frontbeleuchtung erneuert werden musste), aber die Laufeigenschaften blieben unverändert schlecht. Ich kann nicht feststellen, wo das Problem liegt, vermutlich im Getriebe. Daneben scheinen mir nicht über Zahnräder angetriebene Kuppelachsen auch ein weiteres Problem darzustellen.
Wer hat ähnliche Probleme mit der BR 44? Wer weiß Abhilfe?
Gruß
Karl Schotter

meine 44Öl war kürzlich zur Reparatur bei Märklin/Trix.
Hat zwar lange gedauert aber kostenfrei (Garantiezeit). In meinem Fall war aber der Stecker für Analogbetrieb defekt.
Grundsätzlich wird das Fahrverhalten der Trix 44er mit der Zeit besser, die Loks müssen erst eingefahren werden. So nach einigen Stunden echter Fahrzeit laufen sie viel geschmeidiger.
Grüße
Klaus
Karl,  genau das macht meine auch, und sie war auch schon zweimal bei MT, ohne großen Erfolg.  Ich will sie mal aufmachen und nachsehen, bin aber noch nicht dazu gekommen, weil ich auf das Gefummel garnicht so scharf bin.
Es gab hier schon mal einen Thread zum Thema, schau doch mal über die Suchfunktion.
Wenn ich was rausfinde, poste ich es hier.

Gruß Christoph
denkt dran, daß beim Selbstfummeln die Garantie futsch ist. Lieber noch mal an Minitrix in Nürnberg schicken. Dort wurde bei meinem Spezialfall uralt V 36 geholfen, nachdem in Göppingén erst nur heiße Luft kam. Der Vorgang müßte im Forum zu finden sein. Ich denke unter V 36.
H-W
Das hat eine von meinen auch gemacht. Ich habe dann hier gelesen, daß die Loks Probleme mit dem Getriebe haben sollen welche exakt die beschriebenen Auswirkungen haben. Habe die Lok dann zerlegt, alle Zahnräder mit feinem Schmirgelpapier nachbearbeitet und wieder zusammengebaut. Nach einer leichten Schmierung mit Teflonfett läuft die jetzt besser, als die anderen beiden, von denen ich eigentlich dachte sie seien OK. Also wenn die Lok hakelt ohne daß die Lichter flackern und man die Heusingersteuerung entfernt und das auch nichts ändert, ist es definitiv das Getriebe. Besagte Prozedur schafft 100% Abhilfe - viel Spass beim Zerlegen und anschliessenden Zusammenbauen. Eine echte Fieselei, aber machbar.

Gruß Mike
Hallo Jungs,

vielleicht bin ich bei Euch an der richtigen Stelle! Wie ich lese habt Ihr schon mal Material zur Reparatur an Trix geschickt und Ihr sicher über gewisse Erfahrungen verfügt, was "Schnelligkeit", Zuverlässigkeit usw. angeht! Ich habe nämlich vor Weihnachten meine defekte CentralControl (Garantie) dort hingeschickt und bin jetzt mal gespannt ob ich die je wiedersehen werde! Werden die Teile denn auch von Trix direkt repariert oder setzte die da Subs (Fremdfirmen) für ein? Ist vielleicht mal wichtig zu wissen?

@H-W,
Du schreibst einmal Minitrix in Nürnberg und dann Göppingen! Der Reparaturservice sitzt doch in Göppingen, oder? So steht's zumindest auf der Garantiekarte und genau da hab ich das Teil auch hingebeamt!

Danke und tschaui vom Klaus !
Hallo Klaus,
die einem Bekannten als Neulok V 36 verkaufte war ein Ladenhüter aus den Anfang achtzigern. Ging beim ersten Inbetriebnehmen kaputt, Motor abgefackelt.
Nach Einsenden und Schilderung des Problems bei dem Service in Göttingen, tat sich nicht viel, also heiße Luft. Die wollten nichts unternehmen, hinhaltetaktik mit dem Hinweis auf Neukauf.
Dann habe ich das ganze Problem den Trixleuten in Nürnberg geschildert ( Trix Modelleisenbahn GmbH u. Co  Postfach 4924  90027 Nürnberg ) Zwei Tage später kam eine E-mail mit dem Hinweis, meine Lok sei nicht mehr reparabel, wegen altem Motor, man werde mir, wenn ich damit Einverstanden bin, das Modell mit Kanzel als Ersatz zuschicken. Nach meinem Einverständnis hatte ich etwa eine Woche später die Lok. Hier hat sich meine Hartnäckigkeit und der Wechsel nach Nürnberg ausgezahlt. Trix hat seine, schon mir von früher bekannte, gute Servicefähig- und kundenfreundlichkeit bewiesen. Ich bin auch weiterhin N-Bahner mit sehr viel M*trx Fahrzeugen. Zu etwa 85 - 90 % problemlose Ware.
H-W
Hallo,

ich hatte mit der 44er-Öl und der aktuell im Katalog erhältlichen Kohle nur Probleme. Auch nach der Einsendung bei MT (angeblich wurde ein neuer Motor eingebaut) blieben die unverändert schlechten Fahreigenschaften.
Habe sie, weil ich sie als Spielbahner überhaupt nicht gebrauchen konnte, entnervt wieder verkauft.

Grüße

Rudi
Ich habe mir vor Weihnachten die 044 (12609) gekauft und musste 4 Händler im Köln/Bonner Raum abklappern, bis ich eine fand deren Fahreigenschaften mir zusagten. Drei liefen alle mehr oder weniger unrund, eine hatte am Tender zwei Knubbel, die wie Einschlüsse beim Lackieren o.ä. aussahen. Erst beim vierten Händler hatte ich dann was ich wollte: butterweicher, runder Lauf, und so gut wie kein Motorgeräusch. Allerdings fiel mir an allen Loks folgendes auf: anstatt der Nummer 044 696-3 hatten alle an der Rauchkammer fälschlicherweise die Nummer 44 1121. Da ich die Lok unbedingt haben wollte, kaufte ich sie trotz des Fehldruckes, und hoffte die Rauchkammertüre von Trix getauscht zu bekommen. Nach einem Telefonat mit Trix bekam ich die richtige Rauchkammertüre auch löblicherweise nach einer Woche zugeschickt. In dem Telefonat stellte sich heraus, dass alle noch am Lager befindlichen 044 die falsche Rauchkammertüre hätten, und ich nicht der einzige sei, der sich deswegen meldet. Interessant war auch das Verhalten der Händler: die andere Nummer an der Rauchkammertür müsse so sein, das wäre kein Fehler. Nur einer meinte, er würde die Lok direkt an Trix retour schicken.

Gruss, Thomas
Rheingold: nach der Aussage frage ich mich, wie viele der 44er, die du bei den Händlern gesehen hast nicht schon längst als defekt identifiziert waren - und (so dann doch mal zu Trix zurück) auch repariert...
Hatte mit meiner 18.4 auch die gleichen Probleme wie Karl mit der 44..
Habe sie 2x zum Minitrix Service geschickt (der hat seinen Sitz in Nürnberg, NICHT Göppingen), 2x kam sie ohne merkliche Veränderung zurück. Beim dritten Mal bekam ich eine Austauschpackung, die Lok ruckelte jedoch auch.
Obwohl man beim Service sehr, sehr freundlich ist und auch rasend schnell (solange man privat einsendet), fand man dort die Loks "in Ordnung".
Vorm ersten Einsenden, hatte ich die Lok schon mal geöffnet (was dem Garantieanspuch nicht geschadet hat) und dabei aber keine Lösung gefunden. Mittlerweile, nach längerer Laufzeit, verschwindet das Ruckeln jedoch allmählich.

Gruß

Thomas
Wenn man das hier und in anderen Threads (BR 45, BR 58 ...) so liest:

Warum kauft ihr noch Minitrixloks?

In der Regel kann man eine Lok beim Fachhändler probefahren, und wenns nur ein Meter vor und zurück ist, das muß reichen um die Fahreigenschaften zu sehen/testen.

Für mich gilt jedenfalls: Loks müssen aufs Gleis gestellt werden und fahren - sonst nix - Einfahrzeiten und so was: Vergeßt es bei den heute üblichen Fertigungstoleranzen, oder werden die Trix-Bauteile wie Zahnräder bzw. Wellen in irgendeinem Hinterhof handgefertigt?

Denkt doch mal an die > 99 % N-Bahner die nicht hier im Forum vertreten sind, die machen es doch genau so.

Loks die das nicht können kaufe ich nicht, schon gar nicht bei Preisen von 150 Euro + X.

Etwas verwundert
Reiner
Habe letztes Jahr zum Geburtstag eine 44er ( 12609 ) bekommen und habe bis dato keine Schwierigkeiten.

Grüße

Lysekil

@Reiner

Das von mir geschilderte Ruckeln erkennst Du auf 1m Gleis nicht und ohne einen gut laufenden Wagon hinter der Lok auch noch nicht. Erst mit Wagon und längerer Fahrstrecke habe ich das bemerkt.
Der Meter beim Fachhändler reicht meist nicht für einen ordentlichen Fahrtest. Außerdem gehe ich nicht zum Fachhändler in der Nähe, wenn ich die gleiche Zugpackung (Rheingold) im online-shop eines anderen Händlers 108,-- !! Euro billiger bekomme. Da nehme ich es auch mal hin, dass ich den Zug noch 3x zu Trix einschicken muß, was eh unfrei gemacht werden kann und somit keine Portokosten verursacht.
Trix fertigt im Hinterhof??  kann doch sein, oder?
Ich habe jedenfalls keine Ahnung, aus welchen Ecken Europas die Bauteile für solch eine Lok zusammenkommen.
Sicher habe ich in meiner sehr umfangreichen Sammlung diverse Loks, deren Laufeigenschaften nicht überragend sind. Macht nix! Sind meist alte Modelle aus meiner Kindheit. Haben damals auch nicht soooo viel gekostet. Bei einer neuen Lok, deren normaler Ladenpreis jenseits der 200,-- Euro liegt, schau ich dann aber ausnahmsweise ganz genau hin.
Ich wette mit Dir, dass es viele Besitzer neuester Minitrixloks gibt, denen das Ruckeln gar nicht auffällt...

Gruß

Thomas
> Denkt doch mal an die > 99 % N-Bahner die nicht hier im Forum vertreten sind, die machen es doch genau so.

nein, die werden die Lok kaufen und irgendwann den "ganzen N-Scheiß" verkaufen. Davon abgesehen sind entweder diese Loks immer noch eher die Ausnahme, oder Trix-Dampfer verkaufen sich sauschlecht. Auch auffällig: das Problem betrifft NUR die neueren Konstruktionen 58, 44, 18.4 und 45 - davon die 58 am meisten..
Ja Kai. Genauso scheint mir das auch.
Irgendwie sind die neueren Konstruktionen nicht ganz ausgereift.
allerdings scheint man sich zu bessern! Hat irgendwer eine dieses Jahr ausgelieferte 44, 58 oder 18.4? Sind die womöglich "kuriert"?
Habe grade die 18.4 in DB gekauft, beim Händler nach Probefahrt. Sie läuft ordentlich, d.h. gleichmäßig,  man muß sie aber sehr weit aufdrehen (ca. 10V, Gleichstrom mit Heißwolf-Fahrpult) und die Minimalgeschwindigkeit ist ziemlich hoch.  Ist das normal??
Ich überlege, ob ich sie mal aufmache und das Getriebe mit Zahnpasta laufen lasse, das sollte es etwas abschleifen.

Gruß Christoph
also, wenn ich das so von den Neukonstrktionen lese, kann ich echt froh sein, keine davon gekauft zu haben, obwohl schon die 58 und 44 stark reizen. Da sind meine verschiedenen M*trx BR 41 ( 5x), BR 03 (3x), V 140, V 221 und umgebaute Lollo, sowie die GFN BR 23, 39 ( 2x), 50, 56, 65 (2x) und 86 sowie diverse Arnold Loks doch ganz andere Kaliber. Bis auf ein BR 03 und V 36 gab es bei den vor genannten Loks " Null Probleme"
Es muß bei M*trx Neuloks irgendwie ein immer wiederkehrendes Problem im Antriebsstrang geben. Stefan Gasmachers hat da ja schon einige Parameter genannt. Es muß doch bei M+trx möglich sein, hier Abhilfe zu schaffen. Laßt die Feinmechaniker mal mehr ran und weniger die smarten Turbokapitalisten.
H-W
gegen Trix V160 laufen die sicher noch gut...
Kai, ich habe extra geschrieben "umgebaute V 160 Lollo ).
Die Ursprungsausführung war in der Tat ein Rennsemmel.
H-W
Die von Euch beschriebenen Mängel treten bei meiner 44 (DRG-Version, auf einer Börse gekauft) nicht auf. Kein Hakeln, das Motorgeräusch ist sehr leise und auch die Zugkraft ist in Ordnung. Das einzige was mich stört ist, dass die Lok keinen Auslauf hat. Im Vergleich zur 58, die ja wohl das gleiche Antriebskonzept hat, bleibt sie an Stellen stehen, wo die 58 ohne Probleme drüberkommt.
Bringt es etwas wenn ich die Beleuchtung ausbaue? Oder kann man ein Auslaufmodul nachrüsten?

MartiN
MartiN: Die 44 hat ein Auslaufmodul ab Werk. Wenn das bei dir fehlt, dann hat der Vorbesitzer es durch eine normale Analog-Platine ausgetauscht.

CU
Andreas
oder einen, der auf Digital umgebaut hat fragen - so 'nen Ding sollte so manch einer rumliegen haben...
Andreas,

ich habe den Tender geöffnet, da ist die Platine drin, die in der Beschreibung mit "a" bezeichnet ist. Ist das eine normale Analgog-Platine oder eine mit Auslaufmodul?

Danke

Martin
ist die Platine beidseits vollgebaut, oder nahezu nakt?
Wie gesagt ist es die "a"-Platine mit den darauf abgebildeten sechs Bauteilen. Nach meinem Eindruck scheint sie komplett zu sein.
Ich hab eine 44 Öl, läuft auf meinem Arnold-Gleismaterial sehr gut. Keine Klagen. Ruhiger Lauf, auch über lange Weichenharfen im unt. Abstellbahnhof, ausreichende Zugkraft. Bei der 03/03.10 Serie gibt es dagegen Toranzen, die 03.10 mit Tenderklappen schmeißt regelmäßig bei den auf Abbiegen geschlateten Weichen ihren Vorläufer....alle andern rollen drüber.
Die Toleranzen hab ich bei einigen älteren Lok. zb Flm 01.10, eine schmeißt den Tender, die andere den Vorläufer, bei den Arnold E 18, gibt es jeweils ein schwarzes Schaf.
Der Lemaco 06, bei der übrigens auch erst der zweite Motor lief, verzeihe ich das Vorläufer-Schmeißen auf den Weichen ja noch...aber der neuen Flm 50Kab nicht. Alle anderen Lok, außer natürlich der Arnold 61, laufen einwandfrei, auch die Flm 64, 86, 62.
Meine 044 696-3 (12609) fährt analog und digital super - auch auch über Arnold-Weichen. 35 Güterwagen (2- und 4-achsige) zieht sie in der Ebene problemlos.
Na bevor hier alle neuen MTX-Dampfer in den Dreck gezogen werden: meine 58 und 18.4 laufen beide hervorragend. Die 18.4 hat anfangs auch leicht geruckelt. Ich habe dann die Laufachsen ausgebaut, Ritzel gefetten und alles wieder sauber zusammengesetzt. jetzt läuft sie astrein. Lag wohl daran dass Getriebe und Kuppelstangen sich gegenseitig blockiert haben.
@M.M.

Berechtigte Klagen über häufig auftretende Verarbeitungsmängel bei den Trix-Neukonstruktionen haben mit "in den Dreck ziehen" nichts zu tun. Auch an den besten Konstruktionen hat man schließlich nur Freude, wenn alles korrekt zusammengebaut wurde. Gerade zu den Mängeln bei den BR 44 und 58 hat es hier schon im Forum eine Menge Threads gegeben.
Schön, daß Du dem Trix-Kundendienst durch Selbstreparatur etwas Arbeit ersparen konntest - weniger schön, wenn man bei Trix auch zukünftig davon ausgehen sollte, daß der Endabnehmer solche Probleme von allein regelt.

Gruß Ulrich
Ich habe dann die Laufachsen ausgebaut, Ritzel gefetten und alles wieder sauber zusammengesetzt. jetzt läuft sie astrein
=
bei mir genau so. MT 44er und 58er laufen nach etwas Fettzugabe (Dauerfett, säurefrei) tadellos, leise und ziehen auch ausreichend. Bei mir bekommen alle Tfz grundsätzlich ggf. a.) eine Grundreinigung (wenn gebraucht gekauft) und b.) ein paar Tupfer langzeitbeständiges "Dauerfett".
*
Mängel:
Siehe unter "Will denn keiner Service" z. B.. Wenn man nie was bei Minitrix reklamiert und alles selbst optimiert bzw. repariert - kein Wunder, dann beschäftigt Ihr Euch in zig Jahren noch mit diesem Thema. Auch Firmen wie Minitrix wollen zu ihrem Glück bzw. konstanter Qualitätskontrolle gezwungen werden. Warum auch nicht? Dafür bezahlt man ja schliesslich auch fette Preise.
Habe schon mehrmals ueber meine 44uk geklagt.  Sie faehrt jetzt etwas besser als am Anfang (2-3 Stunden Fahrzeit insgesammt) aber muss sich wirklich erst warmlaufen bevor sie ueberhaupt auf Touren kommt.

Frisch aus der Schachtel genommen faehrt sie bei voll aufgedrehtem Trafo gerade mal 80 kmh (umgerechnet).  Nach etwa 10 Minuten Fahrzeit, ist sie dann bei rund 106kmh - also ein fast 30%er Geschwindigkeitszuwachs.  Gegenueber allen anderen Loks faehrt sie wirklich unglaublich langsam (die meisten Loks sind natuerlich auch Rennsemmeln), als ob sie mit angezogener Bremse faehrt.

Hat jemand uebrigens eine Idee warum eine neue Lok mit Faulhaber erstmal "warmlaufen" muss und dann schneller wird?  Verharzt kann sie wohl kaum sein - ist erst ein Jahr alt.

mfg.

Robert
Robert, die 44er fuhr beim Vorbild auch nicht schneller als 80 km/h. Aber Du hast schon recht, meine Faulhaberloks werden nach dem Warmwerden auch etwas schneller  ...
Dann habe ich Glück gehabt mit meinem Ebay-12609 - läuft butterweich und geräuschlos. Aber 40+ Wagen in der Ebene? Niemals - schafft manchmal 20 Achsen bei 3% Steigung; ausgesuchte Wagen die von allein losrollen wo man meint da ist keine Neigung. Neue Haftreifen brachte nichts - Ideen?
Norman.
Hallo,

ein wesentliches Problem der Laufeigenschaften rührt von dem zu großen Seitenspiel der Treibachsen her (der kleinste Radius läßt grüßen!!). Wenn dann noch Haftreifen aufgezogen sind, dann weren die Unwuchten, eigentlich der Sinuslauf des Rades, verstärkt. Ich habe deshalb bei so einigen Loks das Seitenspiel verringert, indem ich MS-Unterlegscheiben auf die Achsen aufgezogen habe. Das funktioniert bestens und man kann immer noch einen Radius von 300 mm befahren. Also, mal ausprobieren.

Ralf
Ehrlich gesagt würde ich gar nicht auf die Idee kommen diese teuren Maschinen so zu bearbeiten wie hier teilweise beschrieben, allein schon wg. der Garantie.

Ich besitze die 44 Öl (12215) und die neue 18.4 DB. (12234).
Aus der Schachtel geholt, Decoder eingesetzt und programmiert und seitdem laufen beide Maschinen traumhaft. Freue mich schon auf die nächste MT-Dampflok mit diesem Antrieb.
Für Analogbetrieb scheinen die neuen MT Modelle-(Antriebe) nicht so geeignet.
@ Markus (#36)
Hallo,
warum machst Du Dir so gedanken über Garantieleistungen?? Wenn ich ein Modell habe, so will ich von Anfang an die Garantie, daß das Modell auch läuft und zwar einwandfrei! Dafür "löhnt" man ja mal ein paar -hundert??- Euro. Wenn ich dann eigentlich nur Mist bekomme, dann lege ich lieber selber Hand an und laß mir was einfallen. Zudem, die garantie der Herstellt ist eigentlich nur ab Werk, d. h. nach Verkauf durch den Händler an der Käufer muß die ware einwandfrei sein. Wenn das Ding ein paarmal im Einsatz war (z. B. Verschleiß, unsachgem. Gebrauch etc.) hilft auch eine "Werksgarantie" nichts mehr.
Liebe Grüße
Ralf


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