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THEMA: FL BR 50 feste Treibachse

THEMA: FL BR 50 feste Treibachse
Startbeitrag
nbahn1 - 05.06.10 10:49
Guten Morgen liebe N-Gemeinde,
ich habe mir vor kurzem einen Fleischmann Dampfer BR 50 (FL7179) ersteigert. Eine wirkliche sehr formschöne Lok.

Leider ist die Erste Treibachse vorn total blockiert, soll heißen: Sie bewegt sich keinen Millimeter. Ich habe versucht, die Achse zu demontieren, aber leider ist diese so verkapselt, daß ich mir keinen Rat weiß, wie ich diese rausbekomme. Der Bolzen ist wie festgeklebt.
Ich habe auch schon mit einem Ölbad "SR24" probiert die Achse wieder gangbar zu machen, leider Fehlanzeige!

Kann mir jemand sagen, wie ich die Achse wieder ans Laufen bekomme?

Schon mal vielen Dank im voraus für Eure Unterstützung!

Hallo,

Naja, da fällt mir nur noch der  Ausbau der Achse ein. Dazu musst Du die Steuerung abbauen und ein Rad von der Achse ziehen. Aber davon kann ich Dir wirklich nur abraten! Ohne spezielles Werkzeug bekommst Du das Rad nicht wieder gerade auf die Achse. D.h. das Rad wird eiern und das überträgt sich auf die ganze Lok.  Hinzu kommt noch, dass Du das Rad wieder passend zur Steuerung einstellen musst.
Vielleicht hat noch jemand eine andere Idee...

Gruß, Beni
Hi!
Wenn ich Räder wieder auf die Achse schieben will (oder auch den Achsstand verringern will), dann nehme ich dazu einen Verstellschraubenschlüssel (auch Engländer oder dort Frenchman genannt).
Der hat glatte, parallel zueinander stehende Backen und lässt sich mittels des Verstell-Drehrads schön feinfühlig bewegen.
So kann kein Rad zur Achse verkanten und alles bleibt schön gerade.
Meistens kommt man mit dem Schlüssel an alle Räder ran, man muss höchstens einen Bolzen mit Treibstange/n lösen.
Bei der 50er ist es aber auch kein grosses Ding, das Gestänge wieder dranzufummeln, weil man ja nicht auf Antriebszahnräder achten muss.
Das abgezogene Rad wieder in Flucht mit den restlichen Rädern und Bolzenlöchern zu bringen ist auch nicht so schwierig, weil da eben kein Antrieb drauf liegt.
Bei der Gelegenheit gleich die Bodenplatte an den Stellen leicht auspolieren, wo die Achsen sitzen. Dann kommt etwas mehr Spiel rein und sie schieben nicht so leicht stehend mit, was je ein bekanntes Übel der Tendertriebler ist.

Viele Grüsse
Mathi
also wenn ich mir die Waschzettel der anderen Fleischmannlok so ansehe muss die Bodenplatte entfernt werden, dann aknn man die einzelnen Achsen herrausnehmen.

http://www.google.de/imgres?imgurl=http://www.h...icial%26tbs%3Disch:1
Halo Thomas,

locker bleiben, keine Gewalt anwenden, hat du erst mal die stzeuerung bei dem 5-Kupler verstellt wird es richtig lustig.

Mit SR24 sollte das schon gegehen, solltes aber die Lok in ein Tauchbad geben das die Achse vollstäding untergetaucht ist. Eventuell mußt Du ide auch längere Zeit darin stehen lassen.

Alterntiv eine Entfetter nehmen, ich nehme so was hier:
http://www.crceurope.com/csp/web/ProdDisp.csp?l...R%2065&brand=KOC
Etwas in ein altes Marmeladenglas sprühen, mit eine Spritz , incl. Nadel aufziehen und tröpchenweise auf die Achse geben - Lok sollte auf der Seite Liegen. Vorsicht bei lackierten Teilen! auch mehrmals wiederholen, was runterläuft mit Küchenkrepp aussaugen. hin und wieder die Beweglichkeit testen.

Was an altem GFN Fett/Öl im laufe der Zeit verharzt ist braucht auch lange bis es sauber ist:

Habe meine Erfahrung mit einer alten BR38 (7160) und BR50 (7175) gemacht.

Gruß Detlef
Hallo zusammen,
die 1 Achse ist leider komplett verschlossen. Zumindest weiß ich nicht, wie ich den Bolzen des Rades von oben entnehmen kann.
Mit SR24 habe ich bereits die Lok gebadet, leider ohne Erfolg.

@Detlef: Die Achse so was von fest, als wäre Sie verschweißt. Ich werde aber trotzdem Deinen Tipp aufnehmen, und das mit dem Entfetter probieren. Wo gibt es diesen Entfetter zu kaufen?
Wenn dies auch nicht funzt, dann bin ich leider mit meinem Latein am Ende.

Vielen Dank auch für die anderen Antworten. Dies hier ist wirklich ein klasse Forum, wo man sehr schnell auch Lösungsvorschläge erhält!

Viele Grüße
Thomas
Ich hatte eine total festsitzende BR56.  Die habe ich dann zu meinem Händler (Haar) gebracht, und der hat sie zu seinem Reparateur gegeben.
Danach lief sie wieder.  Eventuell wurde sie im Ultraschallbad gereinigt.  

@2: den Tip mit dem Engländer muß ich mir merken, danke

Gruß Christoph
Hallo Thomas

gibt es als 200ml und 400ml Dose bei www.reichelt.de

http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=444;GROUP=...0b0aadb19d0da09129e8
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=444;GROUP=...0b0aadb19d0da09129e8

als Kontaktspray aus gleichen Haus nehme ich Kontakt Gold 2000
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=444;GROUP=...0b0aadb19d0da09129e8
Da rürfen nach der reinigung achsen und schleifer und mit schleifer besetzte Teile drin baden - auch im Marmeladenglas.

Spritzen und Nadeln gibt es bei eBay:
http://shop.ebay.de/trend-dealer/m.html?_nkw=&a...g=&_trksid=p4340

Gruß Detlef
Wenn die Achse wegen Oxidierung fest ist, nützen die meisten Chemiekalien die die Lok überleben würde garnichts. Achse muss raus und ggf ersetzt werden. Fachhändler machen sowas meist sogar recht günstig. Hier würde das ca. 20 - 30 Euro kosten.  Billiger als eine vernudelte Lok, die dann viele Neuteile braucht.

Jürgen H.
Hallo,

ich nehme für diese Fälle immer Caramba Rostlöser. Rechts und links der Achse mehrmals eintupfen, und nach 2 Stunden die Achse nach rechts und links verschieben und somit lockern. Dann nochmals Caramba rein und vorsichtig anfangen zu drehen. Geht anfangs immer nur stückchenweise, aber nach 1 Min. gehen die Räder dann ganz rum ohne Demontage oder Gewalt.
Tschüß,

Bernd
Hallo Bernd,
ich hatte leider keine Zeit mich direkt Deines Tipps anzunehmen, da ich leider auch noch um diese Jahreszeit mich um Haus und Garten kümmern muß.
Ich habe mir eine Spritze besort, und gemäß Deiner Anweisung Caramba-Rostlöser benutzt. Habe die Lok über Nacht stehen lassen, und siehe da heute morgen war die Treibachse wieder funktionstüchtig Erst hat sie sich nur nach links und rechts schieben lassen, und nach weiterer Behandlung ist sie jetzt komplett frei, als wäre nichts geschehen.

Nochmals vielen Dank für Deinen Tipp!! War super, und hat mir geholfen

Viele sonnige Grüße aus der Eifel sendet
Thomas

Hallo Thomas,

ja was bei Auto und Werkstatt hilft, kann ja auch nur gut für die Modellbahn sein. In meine alten Arnold-Weichenantriebe gebe ich auch immer 1 Tröpfchen Caramba rein, dann laufen die viel besser.
Tschüß,

Bernd
Bernd,

Wo fädeln Sie das Tröpfchen ein ?

Theo
Hallo,
natürlich an die Roststelle.

Die Oxidation findet an der Angriffsfläche des Atomgitters statt.
Die Metallachsen von Loks dürften aber nicht rosten.

Ähnliches Mittel aber besser, weil nicht so agressiv: "Long Lub".
Reagiert mit Oxidanzien und schmiert dauerhaft.
Leider mit Silikon, also nicht für stromübertragenden Teile.


Selbst bei Hochwasseropfern waren in diesem Bereich nur geringe,
im Gegensatz zu dem Rest der Modelle, Roststellen zu finden.

Schon mal etwas von Abziehern und Ausschlägen gehört?

Hans-G.
Hallo,

von Caramba - wo auch immer - bin ich mitlerweile ganz abgekommen,
Ich greife mittlerweile zu WD40, wird auch in Werkstätten

Gruß Detlef
Guten Morgen Hans,
meine feste Achse hatte keinen Rost. Sie war aus nicht erklärlichen Gründen total fest. Ich habe  mit einer kleinen Spritze (z.B. ebay-Nr.: 140414393836) einige Tropfen rechts und links auf die feste Achse gegeben. Es dauert allerdings einige Stunden (am besten über Nacht) bis Du das entsprechende Ergebnis hast. Erst lässt sich die Achse nur ganz ganz schwer bewegen, dann nochmal die Prozedur wiederholen.
Der kleine Nachteil, daß zeug riecht schon etwas unangenehm, aber man kann die Lok nach Behandlung in einen belüfteten Raum stellen.
Als die Achse wieder reibungslos lief, habe ich mit einem Haarfön alles getrocknet, und dann mit SR24-Öl nachbehandelt. Die Lok läuft jetzt wie am ersten Tag.

Ich hate es zuvor mit SR24-Öl probiert die Lok gangbar zu machen, das hat aber überhaupt nicht funktioniert.

Gruß
Thomas
Hallo zusammen,

eine sehr gute Möglichkeit ist die Verwendung von Flüssiggkeit für den Raucherzeuger. Reinigt fast alles hervorragend und ist auch für feste Achsen ideal. Ich habe damit eine Achse von einer GFN-P8 in kürzester Zeit gangbar gemacht, als andere Mittel nicht geholfen haben.

Gruß WiNfried
Hi Winfried,

Thomas hatte es schon geschrieben:
SR24 hat nichts bewirkt.

Man muss sich nun aber mal fragen, was denn die Ursache für das Festsitzen war. Wenn die Achse rostfrei ist, bleibt ja fast nur noch übrig, dass dieses Zinkgussmaterial des Chassis ausgeblüht ist. Ein mit Fett/öl durchtränktes "Wollknäuel" hätte kaum dazu führen können und es hätte sich leichter wieder lösen lassen, meine ich.

Viele Grüsse
Mathi
Wenn "einweichen" geholfen hat, kommt nur verharztes Öl als Ursache in Frage. Dieses lässt sich mit den bereits genannten Mitteln lösen. Dazu gehört auch SR 24. Es dauert nur länger, da es weniger agressiv als z.B. WD 40 ist, dem man nachsagt, dass es manche Kunstoffe angreift.

Oxidation am Lokrahmen ist eine weitere Ursache, die naturgemäß weniger bei gut geölten Loks auftritt.
Manchmal kann es auch abgeplatzte galvanische Beschichtung der Achse sein, die diese schwergängig macht. Aber nicht jede Achse ist überhaupt galvanisiert. Welche Hersteller dies anwenden und an welchen Modellen, habe ich noch nicht analysiert. Bei HO scheint es häufiger zu sein.

Jürgen H.
Hallo Jürgen,

WD 40 kommt mir nicht an die MoBa, ebensowenig wie Caramba (welches ich durch WD 40 erstzt habe.

hier gibt es feine Mittelchen
http://www.crceurope.com/csp/web/functdisp.csp?...try=GE&brand=KOC

beziehen über z.B.
http://www.reichelt.de/

Entfetter 65 ist gut, aber Vorsicht bei Kunststoffen

ich tippe auch zu 99,9% auf das gute alte verharzte GFN Öl/Fett

Gruß Detlef
Hi!
Warum so teures Zeug. Ich kann nur wiederholen, was ich an anderen Stellen schon häufiger erwähnte:
Ich nehme seit Jahren den billigsten Bremsenreiniger. Der löst spätestens beim zweiten Sprühstrahl alles auf und wäscht das Stück super sauber und fettfrei. Ausserdem verdunstet das Spray ruckzuck und lässt jegliches Plastik und auch Lack unangetastet (wohl, weil es so schnell wieder verfliegt, bevor es einwirken kann).
Ich mache das schon seit Jahren bei all meinen Fahrzeugen so und habe noch nie Ärger gehabt.
1/2 l kostet keine 4 Euro.
Nebenbei bemerkt, wenn man schwierige Verkrustungen erst mit Kriechöl einweicht und anschliessend mit dem Spray alles wegwäscht, dann schadet auch WD-40 nicht. Die Methode ist übrigens bei der Pflege und Reinigung von Schusswaffen erprobt und bewährt.

Viele Grüsse
Mathi


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