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THEMA: Flackerfreie Innenbeleuchtung

THEMA: Flackerfreie Innenbeleuchtung
Startbeitrag
Michael aus Nbg - 20.04.10 11:43
Hallo zusammen,

ich möchte einige Züge mit einer Innenbeleuchtung ausstatten. Zu diesem Thema gibt es hier ja beriets ein einige Threads, aber leider keinen mit einer wirklich zufriedenstellenden Aussage für mein Problem

die Innenbeleuchtungen der Originalhersteller (GFNund MTX) gefallen mir nicht, da Sie mit Glühbrinchen betrieben werden und meiner Meinung nach zu viel Strom ziehen. Daher bin ich auf Innenbeleuchtungen mit LED´s umgestiegen.

Dabei ist es egal von welchem Hertsteller die Beleuchtungen sind, es wird immer empfohlen einen Stützkondensator (möglichst groß) ein zu bauen. Das habe ich auch gemacht (ich hatte damals bei www.zugbeleuchtung.de eingekauft) und zu Testzwecken sogar Kondensatoren mit 1000µF eingebaut, leider flackert die Innenbeleuchtung trotzdem noch zu sehr.

Also scheint für die "flackerfreie" Innenbeleuchtung die gute-sehr gut Stromabnahme der Knackpunkt zu sein. Bei den "älteren" GFN Wägen ist es so, dass jeweils ein Drehgestell einen Pol von den Gleisen abgreift (somit habe ich genau 4 Schleifpunkte für die Stromaufnahme) hier flackert die Bleuchtung erheblich, bei den neueren Modellen, kann ich je Drehgestell BEIDE Pole abgreifen und habe somit 8 Stromabnahmepunkte und eine fast flackerfreie Beleuchtung.
Auch die Buchsen von peho habe ich schon getestet. Nach dem ich 10 Buchsen, 3 Drehgestelle und über 5 Stunden Arbeitszeit (für einen Wagen)  investiert habe, denke ich das die Buchsen nicht schlecht sind, ich hier aber auch "nur" 4 Stromabnahmepunkte habe und damit ein ähnliches Problem wie bei den alten Fleischmann Beleuchtungen.

Soviel mal vorne weg, jetzt zu meiner Frage:

Hat jemand schon mal eine sichere und leichtlaufende Stromabnahme konstruiert, gebastelt, gebaut, etc. bzw. kann mir jemand einen Tipp geben wie man die Beluchtung besser hin bekommt?

Danke

Gruß Michael

PS: Der Zug soll trennbar sein und relativ eng gekuppelt, somit sind die Stromleitenden Kupplungen von Krois leider keine echte alternative (habe ich auch schon ausprobiert), zumal diese nicht ganz billig sind.



Moin,

Von Rapido Trains hier in Kanada gibt's (zumindest für HO, möglicherweise auch für N) ein System, wobei die Innenbeleuchtung von einer Batterie gespeist wird und durch einen externen Magneten und internen Reed-Kontakt ein- und ausgeschaltet werden kann.  Man muß dann nur noch die Batterie bei Bedarf auswechseln.

Allerdings sind so keinerlei Stromabnahmepunkte oder stromleitende Kupplungen notwendig, es gibt kein Flackern, die Beleuchtung funktioniert auch im Stand, kein erhöhter Rollwiderstand, usw.

Vielleicht 'ne Überlegung wert?

Gruß,

Andy
Hallo Michael,

erstens gebe ich dir in all deinen Kritikpunkten Recht und zweitens habe ich für mich 2 Lösungen ausprobiert und für gut empfunden:

1. Mayerhofer-Beleuchtung. Ist nicht billig, aber dort wird mittels Microprozessor in Sekundenbruchteilen immer nur eine LED angesteuert. Das Auge merkt das nicht, aber dadurch ist der Stützkondensator so wirkungsfoll, das das Flackern zuverlässig verschwindet!!!

2. Ich setze meine selbstgebaute (etwas Fummelei) 3-polig leitende KK ein, die mit minimalem Kraftaufwand zusammen gesteckt und wieder auseinandergezogen werden kann (nahezu Puffer an Puffer bei vorhandenen Kulissen) ein. Zwei Potentiale schleife ich durch den ganzen Zug und die dritte Litze ist für das Einschalten und Dimmen via Decoder. Ergo: Flackern gehört der Vergangenheit an, auch o h n e Stützkondensator. HInzu kommt, dass mir bei einem 8-9 Wagen-Zug für die Stromabnahme in aller Regel 2 Waggons genügen, was dem Rollwiderstand zugute kommt.

Natürlich könnte man auch (zu wissen, es ist Platin) beide Lösungen kombineieren

Gruß

Woffi

Eins vorweg:

Nein ich habe keine Bilder davon. Ich brauche meine Freizeit zum Basteln und hab dann keine mehr zum Fotografieren übrig . Zudem würde meine "Aldi-Kamera" dazu nicht ausreichen
@andy: Das System hört sich ja auch sehr interessant an .Gibt es da einen direkten Link zu?

Fabian
Hi Michael !

Man kann alles versuchen, das Licht flackerfrei zubekommen, allerdings nützt der beste Flackerschutz nichts wenn die Räder schmutzig sind. Da hilft nur reinigen.

Gruß Thomas
Hi

Am Besten wäre doch ein sehr kleiner Akku, der muß ja nichtmal viel  Kapazität haben, ,der sich durch den Fahrstrom wieder nachlädt.
Aber ob es sowas bei Billig und Günstig gibt?

Gruß
Thomas
Michael,

Schau mal hier rein:

http://www.rapidotrains.com/light_n.html

Ist aber nur in englisch...

Gruß,

Andy
Hallo Michael,

ich habe auch mal mit eine LED Beleuchtung experimentiert bei alten Rocowagen
die hier
http://www.ts-kabeltechnik.eu/epages/61981337.s...Categories/SM50%26CO

hatte dann auch so meine liebe not damit die Flackerfrei zu bekommen - habe eine Goldcap eingesetzt. Von den schwierigkeiten der Rocowagen (drehgestelle Schleifer und Leitung ins innere) rede ich hier mal nicht weil das bei GFN und MTX und auch Arnold-Alt deutlich problemloser ist.
das flackern habe ich aber erst wirklich in den griff bekommen, als ich die achsen gegen gescheite von Bernd Thomschke getauscht habe.

Ich habe auch modifizierte Arnold Anhänger (Stromabnahme) mit Standardbeleuchtung, fast flackrefrei obwohl nur 4 Stromabnahme (Achsschleifer) da sind, GFN sind bei mir ähnlich gut, die neuen Systeme mit Radschleifern (8 Stromabnahmepunkte) kann ich gar nicht bemängeln.

Wichtig ist aber auch was Thomas in @4 schreibt: halte die Räder und auch die Glöeise sauber.

Gruß Detlef
Hallo Michael,

bitte korrigiere den Flüchtigkeitsfehler aus dem Titel.
Finde das Thema interessant, und das wird späteres Suchen erleichtern.

Gruß

Jörg
Danke erstmal für die Antworten, werden mir das System #6 mal durchlesen

Goldcap ist natürlich möglich, wird vom Platz her aber auch schon eng. Wenn es nur an den Achsen liegt, dann werde ich mal die Thomschke Achsen testen, habe da noch ein paar rum
liegen.

@Jörg: Ist geändert - trotz drei mal durchlesen immer überlesen.

@Woffi: Kannst Du nicht mal ne Ausnahme machen und vielleicht doch Fotos machen? BITTE

Danke

Gruß Michael
Hallo zusammen,

das grundlegende Prinzip ist eigentlich hier beschrieben:

http://www.1zu160.net/elektrik/innenbeleuchtung.php

Viel Spaß beim Basteln

Grüße Michael Peters
@Michael: Die Grundlegende Idee ist mir klar, das Problem ist die UMSETZUNG

Gruß Michael
Hallo Michael,
auch ich habe mir mal

http://www.1zu160.net/elektrik/innenbeleuchtung.php

angesehen, und bin zu dem Schluß gekommen: das muß funktionieren.
Die Diode als Entladeschutz in der alternativen Ladeschaltung gehört für mich (wenn
überhaupt) an eine andere Stelle. (Der Transistor davor selber ist ja schon der Entladeschutz, oder?)
Und mit 1000µF!!! da kann man ja fast ´ne Runde auf der Bahn fahren

Mein Vorschlag: kontrolliere noch einmal deine Schaltung?
Gruß aus NS
Günter
Hier mal ein Bild von den Beleuchtungen,

der rote Punkt markiert den +Pol für den kondensator
der blaue Punkt markiert den -Pol des Kondensators

der gelbe Punkt ist ein 0 Ohm Brücke an der stattdessen auch ein Poti sitzen könnte

demnach müsste die Beleuchutng i.O. sein

Gruß Michael

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Hallo Günter,

diie Diode dient nicht dem Entladeschutz, sondern als niederohmiger Bypass des Ladewiderstandes (im Falle der Stromversorgung aus dem GC)!!

Grüße Michael Peters
Hallo Michael Peters,
ich meinte die Diode, die zwischen Widerstand und Diode (waagerecht) verschaltet wurde :-?

mag aber sein, dass ich etwas übersehe.
Gruß aus NS
Günter
Hallo Günter,

die Diode verhindert einen merkbaren lichtabfall wenn der Goldcap die LED betreibt.

Gruß Walter
Hallo zusammen,

also ich finde die Innenbeleuchtung von rapidotrains in Kanada recht interesant, habe bisher im Internet leider keinen Händler in Deutschland/Europa gefunden welcher diese verkauft, habe mal Mail an Hersteller geschrieben, vielleicht kann er ja weiterhelfen. Berichte dann wenn ich was neues weis bzw. wenn Interesse besteht....

Grüße Andreas
Hallo Günter,

Du meinst die alternative Entladeschaltung.
Walter D hat die Antwort schon gegeben: bei Stromversorgung aus dem GC ist der Spannungsabfall über die Diode (senkrecht) ~0,6V.
Bei Stromversorgung aus der Spannungsquelle ist der Spannungsabfall über die Diode (waagrecht) ebenfalls ~0,6V.
An dem Knotenpunkt der Dioden sollte (rein theoretisch) jeweils in beiden Betriebsarten gleiches Potential sein.

Grüße Michael Peters
Hallo zusammen,
es wurde erwaehnt, dass bei neueren GFN Wagen 8 Kontakte realisierbar sind.
Bitte freundlichst um Aufklaerung.

Gruss aus Minneapolis (das Dank eines neuen Baseballstadions endlich wieder einen Bahnhof (eingleisig!) hat)
Alex
Hallo Michael P und
hallo Walter D,

ich hab´s geschnallt!!! Das muß man aber auch haben/erleben damit man darauf kommt!
Naja, man(n) lernt nie aus. Danke für die Nachhilfestunde
Einfach Klasse dieses Forum!
Grüße aus NS
Günter
Hallo zusammen,

ich möchte noch etwas zu den FLM-Wagen mit nur vier Kontakten beitragen. Ich habe auch viele Versuche zur Verbesserung der Stromabnahme gemacht (ohne Stützkondensator, da Beleuchtung noch mit Birnchen). Nichts half auf Dauer bis...

... ja bis ich die Lauffläche der Räder poliert habe (je Achse natürlich nur das stromführende). Ich habe dies mit einer kleinen Bohrmaschine (Dremel) mit einem runden Filzaufsatz und der roten Polierpaste gemacht.
Das Rad ist dann auf der Lauffläche natürlich nicht mehr brüniert, sondern messingblank. Ob das Auspolieren der Laufspuren oder ob die Brünierung die Ursache für den nun guten Kontakt ist, kann ich nicht sagen, aber die Wirkung ist umwerfend.

Im Mix mit 'unbehandelten' Wagen ansonsten gleicher Bauart und Beleuchtung in einem Zug (also unter gleichen Staub und Schienenbedingungen) ist der Erfolg nachprüfbar. Nach und nach poliere ich alle meine Wagen; ziemliche Sauerei und braucht seine Zeit, aber funzt.

Anlage: www.Enndingen.de mit Arnoldgleis, Digitalbetrieb

Gruß AnTic  
Hallo AnTic,

Zitat

... ja bis ich die Lauffläche der Räder poliert habe (je Achse natürlich nur das stromführende). Ich habe dies mit einer kleinen Bohrmaschine (Dremel) mit einem runden Filzaufsatz und der roten Polierpaste gemacht.



mach ich schon seit Jahren so, nur daß ich nicht eine Spezialpaste nehme, sondern "Omas" Metallpolitur namens "Wenol". Allerdings werden alle Räder poliert, um nicht wieder ein Schmutzquelle zu haben.

Blitzblanke Laufflächen sind da A und O

Grüße Michael Peters

Edit: Satz ergänzt
Hallo zusammen,
wenn ich es richtig sehe, dann braucht auch die Lok eine einwandfreie Verbindung Schiene/Rad, soll heißen: saubere Räder und Schienen sind Pflicht. (s. Beitrag von M.P.)

Meine Erfahrungen sind leider noch nicht so ausgereift, als dass ich die Reibung Radsatz/Stromabnehmer wirklich beurteilen kann, bin aber der Meinung, dass grundsätzlich eine "dezentrale" Stromabnahme günstiger ist, da jeder Wagen für sich "sorgt".
Einzig das Ein-/Ausschalten eines Zugverbandes scheint ein zentrales Problem zu sein.

Dazu zwei Fragen:
Hat jemand schon Erfahrungen mit einer optischen Übertragung des "EIN"-Signals? von Wagen zu Wagen? (damit käme man mit einem Decoder aus)
Gibt es jemanden, der über eine magnetische Ein-/Ausschaltung nachgedacht hat?
(ich denke da an eine FlipFlop-Schaltung, die über einen Magneten über dem Wagen bei der Durchfahrt das Licht einschaltet) Spart den Decoder in den Wagen.


Gruß aus NS
Günter
Hallo Günter,

das wär' doch mal was, was Du ausprobieren  und uns Deine Erfahrungen mitteilen könntest .

Quasi Sendediode in einen Wagen, Empfängerdiode in den anderen Wagen (diskret aufgebauter Optokoppler).


Grüße Michael Peters
Hallo Günter #23,

zu der magnetischen Schaltung habe ich mir mal Gedanken gemacht, allerdigns anders als Du andeutest:
Meine Gedanken gingen in Richtung eines mechanischen, magnetisch gepolten Schalters, der durch einen Magneten unter den Schienen geschaltet wird. Das heißt, dass der Schalthebel magnetisch ist (z.B. Südpol zeigt nach unten) und beide Endlagen aus magnetischem Material (z.B.Eisen) sind; so bleibt der Schalthebel immer an einer Endlage "kleben". Umgeschaltet wird dann durch einen stärkeren (Elektro-)Magnet unter den Schienen, der je nach Polausrichtung die Schaltzunge anzieht oder abstößt. Das ganze ist also ein Wechselschalter. Mit den winzigen Neodym-Magneten ist das auch ziemlich "schüttelfest", zumindest habe ich die Schaltzunge nicht "umschütteln" können -- sollte also für halbwegs gut verlegte Schienenwege ausreichen  
Edit ergänzt: Die Schaltposition bleibt übrigens auch nach dem Abschalten erhalten.

Als beispielhafte Anwendung habe ich mir gedacht, dass ca. 50cm vor einem Tunnel ein Magnet die Beleuchtung eingeschaltet und im Tunnel nach kurzer Strecke (ca.20cm) zum Stromsparen die Beleuchtung wieder abgeschaltet wird (es heißt ja schließlich Schattenbahnhof, da braucht's kein Licht   ), bei der Ausfahrt analog. Wenn man jetzt den nach dem Ausfahrtunnel liegenden Magneten als Elektromagnet ausführt, kann man bei Nachtbetrieb die Abschaltung der Beleuchtung ausschalten. Weitere Anwendungen zum Selbstausdenken...

Einen Prototypen habe ich mir mal gebastelt, aber der zeigt nur, dass das Prinzip funktioniert -- von der Größe her paßt er eher zu H0. Die Idee habe ich noch im Hinterkopf, aber momentan geht anderes vor...

Viele Grüße
Michael

Hallo Michael(s)

nun, ich bin schon einige Jahre aus dem aktiven Schaltungsentwurf ´raus, und bin mir unsicher, ob folgende, angehängte Schaltung funktionieren könnte.

Soll so funktionieren:
Der Magnet (elektrisch) schaltet die Wagen Ein oder Aus (Toggle)
Wird auch nur bei einigermaßen sauberen Kontakten funktionieren, wäre meines Erachtens eine günstigere Alternative als eine Decoderbeschaltung.
Meine freie Zeit läßt leider aktuell keine aktiven Bastelleien zu, bin jedoch gespannt auf Eure Kritiken und Anregungen.

Evtl. könnte durch einen Lichtsensor der aktuelle Zustand (EIN/AUS) des Wagens erkannt
werden, um die gewünschte Umsteuerung zu aktivieren.

Gruß aus NS
Günter


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Hallo Günter,

um's mit Radio Eriwan zu sagen, im Prinzip ja, aber......

Wenn Du die ganze Mimik in einem Wagen unterbringen willst, müßtest Du schon einen Spurwechsel ->H0 vornehmen.
Bei Spur N bleiben nur Minimallösungen übrig, es bereitet schon Probleme Spannungsversorgung, GC, Leuchtleiste und Schaltdecoder in einem Wagen unterzubringen, ohne daß der Gesamteindruck der Inneneinrichtung gestört wird.
Außerdem ist bei drei Wagen mit Achsschleifer wegen des erhöhten Rollwiderstandes das Ende der Fahnenstange bzgl. der Zugkraft der Lok erreicht (in der Ebenen geht's noch mit bis zu 5 Wagen).
Dann lieber Ganzzüge ohne Kurswagen mit durch die Wagen geschliffene Stromversorgung bilden, wobei für Servicezwecke zwischen den Wagen Kicrosteckverbindungen in dne Faltenbälgen versteckt sind .

Grüße Michael Peters
Hallo zusammen,

die Idee, die ich in #25 vorstelle, sollte so klein sein, dass es unter dem Wagenboden Platz findet. Wie gesagt (geschrieben), so groß, wie das Teil jetzt ist, paßt's zu H0 -- aber das war schließlich nur der allererste Versuch. Den Schalter einfach vor der Lichtleiste einschleifen -- da braucht's keinen Decoder (bin selbst "Analogi"), der Platz benötigt.
Wenn ich es schaffe, mach ich mal ein Bild von dem Teil und stelle es nächste Woche hier ein.

Noch eine kurze Anmerkung zu Elektronik: da muss man zusätzlichen Aufwand betreiben, damit Stromunterbrechungen (unbeabsichtigt oder nicht) nicht auf den Schaltzustand wirken. Ich persönlich hätte da schon gerne, dass nach kurzen Stromunterbrechungen (kann ja immer mal vorkommen) das Licht an bzw.aus bleibt.

Viele Grüße
Michael
Hi Günter,
deine Sache aus #26 hat was,wenn das FF unsensibel gegen Spannungseinbrüche ist und sich den letzten Schaltzustand "merken kann".Ansonsten wäre die Gefahr einer Disco Lightshow recht heftig zumal der Einschaltzustand nicht definiert ist.

Einfacher wäre die Verbindung mit einer Stromkonstanter - IC Schaltung (incl. Gold-Cap) mit einem sogenannten "Shut Down" Eingang, der dann über einen bistabilen Hall-Sensor angesteuert wird.
Als IC käme der LT1932 in Frage
http://www.linear.com/pc/productDetail.jsp?navI...42,C1031,C1061,P2114


Gruß,
Günter
Hallo zusammen,
erstmal bin ich froh, dass ich nicht "ausgepfiffen" wurde

@27: ein Hallsensor und ein JK-FlipFlop sollten nicht groß sein müssen (SMD)
@29: ja, selbstverständlich ist eine Spannungsstabilisierung und- überbrückung (GoldCap)
zwingend erforderlich! Dein Vorschlag muß ich mir mal genauer ansehen und Zeit zum Nachdenken haben (das tut wieder nur weh im Kopf   )

Der Einwand mit den Radschleifern gibt mir allerdings mächtig zu denken! Wie gesagt, die
praktische Erfahrung mit N und Beleuchtung fehlt mir. Wenn man tatsächlich nur 5 Wagen in der Ebene ziehen kann, dann ist mein Vorschlag tot

Nun, ich werde mir den Abend nicht verderben lassen.
Wünsche Euch einen guten Abend
und Grüße aus NS
Günter
Als Nachtrag zu

@21, @27

als ich endlich die Laufflächen als Hauptgrund für die flackernde Beleuchtung ausgemacht habe, konnte ich auch den Andruck der Achsfedern deutlich zurücknehmen.
Einer meiner Vermutungen war ja, dass die Federkraft erhögh werden muss, oder sogar eine leichte Biegung um die Achse sein soll.
Das war alles Humbug. Heute habe ich so leichten Andruck auf den Achsen wie es eben ohne Aussetzer über unebene Stellen geht.
Das trägt natürlich in hohem Maße dazu bei, dass längere Züge möglich sind. Und meine Köf zieht bei guter Laune nun auch mal einen beleuchteten Reisezugwagen.  

Freut sich
AnTic
Als Nachtrag zu #25 und #28:

Wie versprochen die Bilder mit dem Magnetschalterprototypen:
Es werden die beiden verschiedenen Stellungen gezeigt. Der kleine "Knubbel" rechts am verdrillten Schalthebel ist der Winz-Magnet (2x2x1mm³) , der sich an den magnetischen Schaltflächen (oben Eisendraht, unten Stahlplättchen) festhängt. Umgeschaltet wird duch einen größeren Magneten aus einer Entfernung von etwa 10mm durch die entsprechende Polung, d.h. der große Magnet zieht den kleinen entweder an oder stößt ihn ab.
Ich sollte noch dazu sagen, dass die Platine im "Echteinsatz" unter dem Wagon klebt (also oben ist), die Bilder hier quasi "auf dem Kopf" stehen.  


Viele Grüße
Michael

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Hallo,
die Idee ist nicht schlecht , gerade mal bei Supermagnete.de geschaut, die haben einen Quader von 1x1x1mm³ mit 30 gramm Haftkraft - da braucht man fast ein mikroskop, um den Schalter zu bauen
Die grösseren Magnete, die es dort auch gibt, könnte man auf einen Servoarm montieren und zum Schalten benutzen...
MfG Lutz
Hallo Lutz #33,

genau an sowas habe ich auch gedacht (bzw. verwendet). Doch ich werde wohl Elektromagnete bevorzugen, auch schon wegen Umpolbarkeit (das dürfte auf eingleisigen Strecken wichtig sein).
Obwohl, wenn ich so nachdenke: an die Enden eines Servoarme jeweils gegengepolte Supermagnete und dann drei Stellungen -- linker Arm unter dem Gleis=einschalten, Mittelposition= nichts passiert, rechter Arm unter dem Gleis=ausschalten!
Das behalte ich mir im Gedächtnis...

Viele Grüße
Michael
Hallo Michael,
da gibts Rundmagnete, die Diametral magnetisiert sind (Stabmegn. gehen auch), die direkt auf die Servodrehachse geklebt, da reicht einer. Bedingung: Servo dreht 180°. Zur Not Servoelektronik raus-
das ist dann ein normaler Getriebemotor.
MfG Lutz
Hallo Lutz #35,

stimmt, die gibt's, aber meist nicht gerade günstig... außerdem könnte das, wenn der Schalter "mit Toleranzen" eingebaut wird, Probleme bereiten, da die beiden Pole zu nahe beieinander sind und die "Aus-Stellung" unter Umständen nicht funktioniert.
Dann doch lieber zwei der "Supermagnete" im "Servoarmabstand" (ca. 4cm) oder Elektromagnet.
Und ja, das mit dem günstigen Getriebemotor (ohne die Elektronik) nutze ich für meinen selbstentwickelten Weichenantrieb

Viele Grüße
Michael


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