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THEMA: Analogbetrieb und Servo´s

THEMA: Analogbetrieb und Servo´s
Startbeitrag
Günter König - 10.04.10 18:04
Hi auch,

wie steuert der gemeine Analog-MoBahner eigentlich seine Weichenservos an so er denn solche Antriebe verwendet?

Gruß,
Günter

Hallo Günter ,
ich habe nach einem Bausatz  von einem Servotester vom großen C eine Platine gemacht, die 2 Potis enthält .Damit könnte man mit einem Umschalter die Weiche schalten. Da ich aber lieber Taster benutze, die beleuchtet sind  ,schalte ich mit einem Flip-Flop um


Grüße Gottlieb
Hossa Grundgütiger,
das ging ja flink

Gottlieb, mit welcher Art Flip-Flop ?

Gruß,
Günter
Hallo,
ein hundsgewöhnliches R-S - FF aus 2 Transistoren ,die ein bistabiles Relais schalten, dieses Relais benutze ich gleichzeitig zur Anzeige der Weichenstellung.Transistorn,da ich den passenden Typ in größerer stückzahl in der Bastelkiste liegen hatte

Gottlieb
Hallo Günter,
schau mal hier hinein, gestern gefunden. Meine Schranken werden auch so angesteuert.
Lothar

Die von z-Bahner zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Zitat

schau mal hier hinein,



Hallo,
würde ich gerne machen aber es ist auf meinem Monitor nicht lesbar
siehe http://www.qpic.ws/images/Xzk18762.jpg

Stell doch mal den Link zu der Seite hier ein.

Viele Grüße ÷ Udo
Hallo Udo,
hier das Bild 2 und der Link steht unten in der Fussleiste.
Ansonsten schau unter www.slotracingtechnik.de
Lothar

Die von z-Bahner zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Zitat

hier das Bild 2 und der Link steht unten in der Fussleiste.



Ist leider genau so wenig lesbar. http://www.qpic.ws/images/P9s19235.jpg
Du darfst die Bilder nicht verkleinern.

Zitat

Ansonsten schau unter www.slotracingtechnik.de



Der Link funktioniert leider nicht

Viele Grüße ÷ Udo
Hallo,
Google hats gefunden.
Hier mal der richtige Link zu der von Lothar genannten Seite:
http://home.arcor.de/slotracingtechnik/homepage/uebersicht.htm und dann unter 'Servoantrieb' schauen oder den Direktlink http://home.arcor.de/slotracingtechnik/homepage/servoantrieb.htm nutzen.

Viele Grüße ÷ Udo

Edit: Tippfehler

z w e i   Dumme  =  e i n  Gedanke


Gruß Gerhard
Nun ja .....

dieses Conrad-Teil mag ja gut und schön sein, aber taugen tut es nichts. Es sei denn, ich möchte eine Themperaturänderung in eine PWM umformen.

@Gottlieb:
legst du bei Betriebsbeginn eine Grundstellung der Servos [der Weichen] fest?
Wie ist denn generell deine Impulsgenerierung?

Gruß,
Günter
Hallo Günter,
deine Frage kommt ein paar Tage zu zeitig ;) , ich hab da was auf dem Tisch (direkter Austausch von Doppelspulenantrieben gg. Servos), muß aber noch ein paar Macken beseitigen :) .
trotzdem mal ein "Appetithäppchen" , ausführliche Erklärung folgt die Tage.
Übrigens: "gehackter" Servo heisst, Elektronik entfernt, Motor wird direkt angesteuert. :)
Gruss Lutz

Edit: ich habe das Blid entfernt, die Schaltung ist so nicht funktionsfähig. Lutz

Hallo Günter,

Einige Fix-und-Fertige Möglichkeiten:

Viessmann hat dazu den 5268 ServoControl:

> http://www.viessmann-modell.com/shop/media/pdf...012_01_DE-EN_web.pdf

ESU hat den analog schaltbaren SwitchPilot Servo (steuert 4 Servos) und dazu den SwitchPilot Extension (schaltet 4-fach 2xUM):

> https://www.esu.eu/produkte/switchpilot/  

Hier noch ein Thread mit recht interessanten Lösungen dazu:

> http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=322723

Grüße aus Holland,

Bert

Moin zusammen,

Lutz, warum räumst du die Elektronik raus?

Bert,
diese FuF Möglichkeiten haben einen Riesennachteil, sie belasten das Budget des MoBahners unnötig.

Gibt es Servos, die während des Stellvorgangs ein elektrisches Signal ausgeben?
Mit welcher Stromaufnahme des Servos ist bei vernünftiger Dimensionierung zu rechnen?


Gruß,
Günter

Hallo zusammen,
ich habe mich auch für den ESU Switch Pilot Servo entschieden. Er ist sowohl digital als auch analog verwendbar und kostet "nur" ca. 26 Euro. Das ist etwa 6,50 pro Weiche und damit auch von Selbstbaulösungen nicht wesentlich zu unterbieten. Und dann kann er auch noch die Weiche so wunderschön langsam umlegen!
Nicht so schön ist es, dass man für Herzstückpolarisierung und/oder Rückmeldung diese Relais-Extension bräuchte, die noch mal genauso viel kostet. Ich ersetze das durch einen Mikroschalter (2 x Um), der mechanisch vom Servoarm mit betätigt wird. Diesen Mikroschalter bekomme ich in einem Elektronikladen für 50 cts.
Wenn man dann noch den Conradservo für 5,95 dazurechnet, kommt man auf einen Preis von etwa 12 Euro pro Weiche, was ich eigentlich ganz gut finde.

Beste Grüße
Ludwig
Hallo Günter,

ich steige langsam auf die Viessmann-Lösung um, wie sie Bert beschrieben hat. Gut nicht ganz billig, aber funktioniert.

Stromaufnahme beim Stellvorgang ca. 200 mA, im Ruhezustand habe ich rd. 6 mA gemessen.

Eine Alternative wäre da noch die Technik vom MB-Tronic:
www.mbtronik.de

Dazu kommt noch, daß Du Billig-Servos nehmen kannst. Da fehlt Dir halt dann das ganze Zubehör, um die Servos unter die Anlage schrauben zu können. Kannst dann aber auch selber machen.

Bei Vießmann gibt es dann als Zubehör noch externe Schalter zum Servo (ähnlich wie beim Fulgurex-Antrieb).

Ich bin mit der Vießmann-Lösung auf jeden Fall zufrieden.


Gruß aus Zolling

Christian Strecker
Ich frage mich so langsam, was der ganze Quatsch mit den Servoantrieben soll, wenn deren Betrieb nachher immense Vorkosten verursacht?????? Meine Güte, nicht alle haben ein Vermögen auf der hohen Kante, so dass sie nachher den ganzen Aufwand von:  Weiche + Servo +  Big C + ?? = ca. 100,- €  je Weiche, betreiben können.  Wo soll das denn noch alles hin führen?  
Sorry, Freunde, ich bin, wie viele andere Modellbahne auch, Rentner. Und die Rentenentwicklungen und die gnazen Kürzungen habt ihr alle verfolgen können. Soviel geld für dieses Hobby steht den meisten von uns leider nicht zur Verfügung. Dann lasst Euch mal eine etwas bessere, erheblich kostengünstigere Lösung einfallen. Und, Freunde, ich kenne die Servopreise und deren Anbieter ebenso gut wie ihr! Also kommt mir nicht wiedwer damit, dass ich nicht wüßte wovon ich rede! Ich kann lesen und ein Internet habe ich auch!

Schönen Sonntag

Dieter         der Prellbock1
Hallo Dieter

Ich persönlich finde Deinen Beitrag ein bisschen "heftig". Aber jeder so, wie er mag.

Kurz zu Deiner "Frage": Der Quatsch mit den Servoantrieben ist oftmals darin begründet, dass man ein vorbildgerechteres Umschalten der Weichen wünscht. Ein weiterer Grund liegt ganz einfach darin, das ein Servoantrieb im Normalfall sicherer ist als es die (eventuell) preislich günstigeren motorischen Antriebe bieten.
Und bezüglich des Preises: Es ist nicht mehr so, dass alles was neu ist, auch viel teurer sein muss. Auch die analogen Servoantriebe sind preislich schon in Regionen, wo es sich lohnt. Ganz zu schweigen davon, wenn man digital fährt. Da sind die Servoantriebe (inkl. Decoder) nämlich u.U. schon günstiger als das Altherkömmliche.

Viele Grüße und cool down
Tomi
Moin Dieter,
wie in Gottes Namen kommst du denn auf 100€ ???

Wenn das so funzt, wie ich mir das vorstelle, komme ich incl. Servo, PECO Weiche, Elektronik (nicht von "Big C") auf ca.25€ - 30€ pro Abzweigstelle (mit analog Servos).
Und nun vergleiche mal eine Standard MTX-Weiche mit all ihren Nicklichkeiten.
Mich deucht, die wird wohl etwas teurer werden (Quelle: Haertle Shop).

Scheint so, als ob dir da am frühen Sonntag eine Laus über die Leber gekrabbelt ist

Bleib kuhl !

Gruß,
Günter
Hallo Dieter,

dem, was Tomi geschrieben hat, kann ich nur zustimmen.

Die Magnetspulenantriebe der großen Hersteller liegen doch auch so rund um die 15 € (egal ob als Zusatz zur Handweiche oder Preisunterschied zwischen Hand- und Elektroweiche). Dann ist aber noch kein Decoder dabei. Dazu kommt eben noch, daß diese nicht gerade zuverlässig und robust sind (Minitrix).

Als ich 1996 mit meiner jetzigen Anlage anfing, wollte ich Unterflurantrieb, der zuverlässig funktioniert. Da es Trix-Weichen (polarisiert sein sollten), gabs damals nur die Möglichkeit mit motorischen (Fulgurex-)Antrieben. Diese habe ich dann über HEKI-Module angesteuert. Funktioniert einwandfrei, wenn nicht schön langsam die HEKI-Elektronik zunehmend Ärger machen würde.

Also jetzt langsam aber sicher Umbau auf Servo. Die teuere Möglichkeit ist eben Vießmann mit so ca. 30 € pro Weiche. Was ich hier jetzt rausgefunden habe, ist die ESU wirklich eine sehr gute, günstige Alternative (Steuerung rd. 7 € pro Antrieb - Servo ca. 5 - 15 € pro Stück).

Also die 100 €, die Du da anführst sind schon wirklich arg übertrieben.

Vom Preis-/Leistungsverhältnis her ist als Servo echt eine gute Möglichkeit. Und ich habe jetzt auch schon die zweite Gehaltskürzung in einem Jahr bekommen, die Rentner ja dank Gesetz nicht mehr so abkriegen .

Noch was: Warum sollen wir uns eine kostengünstigere Lösung einfallen lassen, wenn wir mit dieser zufrieden sind - selbst ist der Mann.

Gruß aus Zolling

Christian Strecker
Hallo Dieter,

es ist eben ein Irrtum(von Dir), das Servoantriebe teurer sind. Gewöhnliche Antriebe
sind teurer und die Ansteuerung ist auch nicht um sonst.

Mit welchem Aufwand und Komfort der einzelne dies macht, ist doch jedem sein eigene Sache.

Dieses und andere Foren, sind dazu da, entsprechende Lösungen und Ansätze zu diskutieren.
Genau das passiert hier. Wer dann aufmerksam liest, findet entsprechend günstige Lösungen.
Also für jeden was dabei.

Dieter, wie sieht denn Deine Lösung aus?

Gruß

Uli
Servo ist zu teuer .... 100 Euro pro Weiche ....
Erstmal informieren und dann schreiben.

Peco Weiche ca. 10,50 Euro
Servo 3,95 Euro
MBTronik Elektronik pro Weiche 13,45 Euro
Zusammen 27,40 Euro

Fleischmann Weiche ca. 15 Euro
Fleischmann Antrieb ca.  25 Euro
Zusammen ca. 40 Euro

Minitrix Weiche ca. 16 Euro
Minitrix Anbtrieb ca. 13 Euro
Zusammen ca. 29 Euro.

Oder man nimmt einen Conrad Antrieb für 5 Euro.
Jeder wie er mag.


Gruß
Karl-Heinz
Nun laßt´mich um Himmels Willen am Leben!

Sicher, es gibt immer viele Wege, die nach Rom führen und viele verchiedene Servertypen. Wie aber die Beiträge je zeigen ist es damit ja wohl auch nicht getan, es gehört weitere Elektronik dazu. Es mag sicher uch sein, dass diese Server inzwischen billiger geworden sein mögen. Anfänglch bekam man KEINEN unter 15 Euro und in aller Regel gehörte weiteres Zubehör unbedingt dazu.

Lieber Karl-Heinz, dann bitte auch die gnaze Rechnung: Weiche plus Servermotor plus die ganz am Anfang beschriebene Elektronik von 4,95 € je Weiche, dann sind wir locker im Bereich von 40 - 45 Euro pro Stück. Wenn ich auf meiner Anlage alle Weichen, bzw. deren Antriebe, austauschen würde, hätte ich einen Aufwand von 700 € !!!! Fast ne ganze Monatsrente!

Und das nur dafür, dass ich zusehen kann, wie sich meine Weichenzungen im Zeitlupentempo umstellen??? Sorry, aber als Betriebswirt erölaube ich mir hier  mal die Frage nach dem Kosten / Nutzenverhältnis zu stellen.

Und bitte, bleibt fair! Es ist eine offene Diskussion und ich denke, es geht um die Sache und nicht um die Person!

Grüßle

Dieter       ........der Prellbock1 ...........aber nicht für jeden!   *grins*
Hallo Dieter

Ich denke, wir bleiben schon fair.
Nur müssen auch die Fakten fair behandelt werden.
Ich gehe jetzt mal von meiner digitalen Modellbahn aus. Da sieht die Rechnung folgendermaßen aus:
Servodecoder inkl. Herzstückpolarisierung (joka): 8 Euro (pro Weiche)
Servo: 4 Euro
PecoWeiche: 11 Euro

Macht in der Summe: 23 Euro

Wenn man hier jetzt die Minitrixweichen inkl. Antrieb für 29 Euro rechnet und zusätzlich noch einen Decoder, dann wäre ich schon bei rund 35 Euro pro Weiche.

Zitat

Und das nur dafür, dass ich zusehen kann, wie sich meine Weichenzungen im Zeitlupentempo umstellen??? Sorry, aber als Betriebswirt erölaube ich mir hier  mal die Frage nach dem Kosten / Nutzenverhältnis zu stellen.

Hier die für mich wichtigsten Vorteile der Servo-Weichenantriebe: Weichenzungen im Zeitlupentempo umschalten (hast Du ja schon richtig erkannt ), Unterflurantrieb ohne sichtbare Antriebstechnik, absolut sicherer Betrieb UND zu guter letzt der Preisunteschied von rund 12 Euro zugunsten des Servoantriebs. Das dürfte doch auch dem Betriebswirt das Kosten/Nutzenverhältnis verdeutlichen.

Das sind meine Beweggründe gewesen, auf Servoantriebe umzusteigen. Aber nicht nur in Bezug auf Digital sind solche Antriebe sinnvoller... auch im analogen Bereich setzen sich diese Antriebe mehr und mehr durch, was man auch an den günstiger werdenden Preisen merkt.

Viele Grüße
Tomi
Servus Dieter,

meine Rechnung (27,40 Euro) stimmt schon.
Ich brauche dazu nichts mehr, die Elektronik ist da schon dabei.
Gut ich könnte einen Servo nehmen der 20 Euro kostet, aber der billige für 3,95 tut es auch.
Die Halterung für den Servo muss ich nicht kaufen. Das bastelt mein Sohn aus Holzresten.

Gruß
Karl-Heinz
Hallo Dieter,

ist schon heftig was du in @17 geschrieben hast, ich hätte es versucht freundliche auszudrücken, stimme dir abber inhaltlich mit dir überein.

meine MTX Antriebe schalten problemlos, mit 16V~, Rückmeldung mit Arnold- Weichenschaltern (beleuchtet) - einfach "plug and play". Wer es anders möchte bitte sehr.

@ alle anderen,
Wiechen und antrieb gibt es auch auf Börsen, weit unter UVP - da macht es dann die Menge und das Geschick im verhandeln. Rechtzeitige Matereialbeschaffung senkt die Beschaffungskosten.
man kann es auch mal bei ebay versuchen, aber dann viel Zeit investieren um einen guten Preis zu bekommen.

UVP für die Weichen von MTX und GFN sind schon heftig das ist richtig, streite ich auch nicht ab.
In N brauche ich kein umschalten der weiche in 4 sec. darf ruhig schneller gehen, bei einer Gartenbahnanlge hätte ich es aber lieber langsamer, aber mangels garten keine gartenbahn.

Ich finde es schontraurig wie hier immer wieder die standard Antrieb verrissen werden und nur zu lesen ist: nimm Servos - Günter geht nicht gegen dich aber gegen einige die sich hier weider zu Wort gemeldet habe.
Aber du bist doch der Elektroniker hier, oder?
Lösungsgedanke, mußt du nur in die Tat umsetzt. Taster der einen Timer in gang setz und auf null zählt, in der Zeit wird der servo versorgt und kann schalten, und das für jede Richtung. Rückmeldung sollte sich auch noch realisieren lassen, mit zusätzlichem (Kosten)aufwand.

Gruß Detlef


Na schön, akzeptiert. Tomi´s Erklärung habe ich auch nichts entgegen zu setzen.

Allerdings habe ich mit diesen Untereflurantrieben von Tillig, Big C und Fulgurex auch schon experimentiert. Die Ergebnisse waren leider nicht sehr überzeugend. Mal abgesehen von der ewigen Fummelei, bis z.B. dieser Big C- Antrieb justiert ist, damit die Weiche auch ordentlich schaltet und die Zunge dort bleibt, wo sie hingehört, gleiches gilt für den Tillig.........puuuuuh, wenn ich jedes Mal danach erst wieder ne Reha machen muß, um mein Kreuz gerade biegen zu lassen...................................... Nein Danke! Ebenfalls hatte ich immer wieder das Problem, dass z.B. der Stelldraht sich bog, die Weichenzuge aber dort blieb, wo sie war. Erst als ich mitr dann einen anderen Stelldraht besorgte, gab es wenigstens dieses Problem nicht mehr.

Aber ich habe ja schon angekündigt, dass ich wahrscheinlich meine ganzen Schienen und Weichen raus schmeißen werde und in Zukunft nur noch das neue Katogleis verwenden werde.
Es macht vieles einfacher.


Grüßle


Dieter....................der Prellbock1
Modelltechnik Koehne hat auch etwas zu bieten :
http://www.servo-antrieb.de
Habe vor 14 Tagen eine Vorführung erlebt, das war schon beeindruckend.
Hallo N-Gemeinde,

Nur etwas zum Nachdenken....

Günter hat eine Frage über Weichenservos:

Zitat

wie steuert der gemeine Analog-MoBahner eigentlich seine Weichenservos an so er denn solche Antriebe verwendet?



Wieso werden dann Antworten gegeben über Lösungen OHNE  Weichenservos?
Wieso melden sich Leute verärgert dass sie sich das nicht leisten können?

Derjenige der Mercedes fahren will darf darüber doch noch wohl etwas fragen?
Eben deshalb weil in diesem Fall der Mercedes vielleicht nicht teuerer ist als der Trabant?

Manchmal vergeht mir hier die Lust eine Frage zu beantworten....

Schönen Sonntag

Grüße aus Holland,

Bert

Edit: Rechtschreibung?

Hallo für alle noch einen schönen Sonntag,

immer mit der Ruhe und eine starke Tasse mit Kaffee.

Nach langer suche; mein PC war letzte Woche den Freitod gegangen. Neue Software musste installiert werden und so sind viele Daten und Schaltungen verschwunden.

Günter und seine  Servos.

Hier noch einmal ein Link. Ich hoffe er funzt bei Einigen.

www.aero-hg.de

oder in der Suchleiste servotester ne555 eingeben und auf der Seite ganz unten servo ne555 anklicken und etwas stöbern.
((((((((Ein Bild von der Seite sende ich nicht. Meine Abbilder mache ich über Taste Druck
                                                                                                                                          S-Abf
(((((((((und in Paint mit Strg und V füge ich es ein und bearbeite es weiter.))))))))))))))))))))))))

Gruss Lothar

Hallo Detlef

Zitat

Ich finde es schontraurig wie hier immer wieder die standard Antrieb verrissen werden

Es zerreisst hier doch niemand die Standard-Antriebe. Ich spreche jetzt für mich persönlich: ICH habe die Servo-Antriebe gewählt, weil ICH mit allen anderen in Bezug auf Betriebssicherheit schlechtere Erfahrungen gemacht habe. Was ist daran schlimm, dies zu äußern? Desweiteren gibts in Bezug auf Digital kaum etwas günstigeres.
Bezüglich der günstigeren Antriebe auf Börsen etc. : Ein mir bekannter Moba-Verein hat kürzlich Restposten an Servos aufgekauft. Das Stück für 65 Cent. Auch da gibts also das ein oder andere Schnäppchen.

Hallo Dieter
Zitat

Allerdings habe ich mit diesen Untereflurantrieben von Tillig, Big C und Fulgurex auch schon experimentiert. Die Ergebnisse waren leider nicht sehr überzeugend. Mal abgesehen von der ewigen Fummelei, bis z.B. dieser Big C- Antrieb justiert ist, damit die Weiche auch ordentlich schaltet und die Zunge dort bleibt, wo sie hingehört, gleiches gilt für den Tillig.........puuuuuh, wenn ich jedes Mal danach erst wieder ne Reha machen muß, um mein Kreuz gerade biegen zu lassen.

Deine Ergebnisse sind mir auch bekannt. Keine Frage... mit dem ein oder anderen von Dir genannten Antrieb hatte ich auch so meine Probleme. ABER: genau deshalb habe ich ja auf Servos gewechselt. Die Endlagen stellt man erst nach der Montage ein (danach verstellt sich nichts mehr). Von daher hat man keine großartige Fummelei in Bezug auf die Einstellungen, die normale motorische Antriebe voraussetzen.
Also bitte nicht motorische Antriebe mit Servos verwechseln.

Viele Grüße
Tomi
Hallo an alle,
mein beweggrund, den Servo auszuräumen, war den (dann einfachen Getriebemotor) mit schon vorhandenen Magnetartikeldecodern ansteuern zu können. Weiters eine "Echte", ebenfalls schon vorhandene Endlagenmeldung weiterzuverwenden.
Also direkter Austausch von Doppelspulenantrieben gg. Servomechanik- natürlich Unterflur.
Es ergibt sich so die Möglichkeit, den "Restservo" mit normalen Tastern/Schaltern anzusteuern, mit 3 Drähten, wie ein normaler Doppelspulenantrieb anzuschliessen, Leds zur anzeige der Endlage ohne zusatzrelais o.ä. zu verwenden, Herzstückumschaltung in (echter) Servomittelstellung zu realisieren...
Ich bin gerade dabei, den Motor-Vorwiderstand so zu Optimieren, das der Servo bei verklemmter Weiche (Schotterkorn o.ä.) seine Endlage nicht erreicht, was durch nichtaufleuchten der Led signalisiert wird.
(Das schadet dem Servo nicht, die gemessene Stromaufnahme bei blockiertem Servo ist ~30mA.)
Die Leiterplatte inclusive aller Bauteile, Servo, Endschalter hat z.Z. eine Grösse von 48x48mm²
und wird direkt unterhalb der Weiche montiert. Seitliche Montage ist ebenso möglich, erfordert dann einen Z-förmigen Stelldraht und etwas mehr Justierarbeit.
Ich stell mal eine Zeichnung der LP rein (mein Fotoapparat ist z.Z. auf Urlaub), weiss aber noch nicht, ob das die Endgültige Version sein wird.
(Das Servohorn ist in mittelstellung gezeichnet)
MfG Lutz

Tante Edit sagt, wer IrvanView hat, kann mit der Einstellung Druckgrösse: Spezial, Breite 5, Haken bei proportional, die originalgrösse ausdrucken.

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Hallo,

das langsame Umlegen der Weichen ist sicherlich sehr schön. Das verlangt aber einen ziemlichen Aufwand gegenüber dem Klick-KlacK der Doppelspulenantriebe.

Ich frage mich, ob das langsame Umlegen tatsächlich vorbildgerecht ist. Ist  Euere Modellzeit nicht beschleunigt? Dann entsprechen 5 Sekunden Umlaufzeit im Modell leicht  20 bis 30 Sekunden beim Vorbild.
Sehe ich etwas falsch?

Mit freunlichen Grüßen

Jürgen
ja!
Moin Gemeinde,

@Bart #29
es ist schon erstaunlich, welche Antworten ohne Nennwert man auf definierte Fragen bekommt
Aber egal, sowas kann auch manchmal zur allgemeinen Belustigung beitragen.

@Lutz #32
dieser Widerstand kann doch sehr kritisch sein und muss für jeden Servo einzeln angepasst werden, oder sollte ich mich täuschen.
Thema ausräumen des Servo´s: das Erreichen der Endlagen ist doch aber auch über die Stromaufnahme feststellbar.
Wenn ich mir nun vorstelle, ein Z-förmig gebogener Stelldraht betreibt eine Weiche mit Schotter zwischen den Zungen. Der Servo läuft trotzdem in die Endlage, weil der Stelldraht das Problem ausfedert. Gut, ein nicht gehackter Servo macht das auch, womit ich mich nun Frage, wo liegt der Vorteil des Ausräumens?

Auf dem Gebiet der Servos bin ich Neuling, ich hab mich da erst nur mal oberflächlich eingelesen.

Wer oder was bestimmt eigentlich die Stellzeit von einer Endlage zur zweiten?

Nun denn.
Gruß,
Günter
@33

nein, sehe ich auch so

Gruß Detlef
Hallo Jürgen@33 und Detlef@36,

Ihr habt völlig Recht: Das langsame Umlegen mittels Servos ist tatsächlich nicht vorbildgerecht, es wird im Grossbetrieb nirgendwo gemacht...

Aber was mit Servo vielleicht zu lange dauert geht mit Klick-Klack wieder zu schnell...

Und eben deshalb nimmt sich der Eine ein Servo und der Andere sein Klick-Klack...

Und hier suchen jetzt die Anderen Lösungen im bezug auf Servos.

Grüße aus Holland,

Bert
@35
Beim Originalservo wird die Stellzeit durch den Servocontroller bestimmt, der dazu die Impulslänge einstellbar langsam von 1mS zu 2mS ( oder 2mS zu 1mS) ändert (bzw. zwischen den einprogammierten Endlagen).
Bei mir: Der Widerstand in Reihe zum Motor bestimmt die Spannung, die am Motor abfällt, und damit die Geschwindigkeit (Stellzeit), ist auch von der Spannung am Eingang abhängig sowie von der Leicht/Schwergängigkeit der Mechanik. Ich überlege deshalb, den R durch ein Poti/Einstellregler zu ersetzen. -> leichtere Anpassbarkeit.
Die Ziel-Stellzeit wäre ~ 0,2s.
(Die Motoren einer Servoserie sind untereinander "ziemlich" gleich (Made in C...?), die Schaltspannung, die man benutzt, ist auch bekannt, bleibt die unbekannte, wie schwergängig die angeschlossene Mechanik ist)
Originalservos haben ein ziemlich hohes Drehmoment- die Motoren "ziehen" dann schon mal 300mA- im Gegensatz dazu ist bei mir der Motorstrom auf ~30mA begrenzt (bei blokiertem Motor), da fast die gesamte Spannung am Vorwiderstand "hängenbleibt". Die "willkommene" Folge: der Servo hat weniger Kraft.
-Meine Anlenkung befindet sich 2,5mm vom Drehpunkt entfernt-.

Meine ersten Überlegungen waren auch eine Stromabschaltung, allerdings erfordert das wieder Zusatzaufwand zur Endlagenüberwachung, auf die ich nicht verzichten wollte.
Der "Pferdefuss" meiner Schaltung sind in der Tat die Endschalter, ich hab nur einen Lieferanten gefunden, dessen Eckdaten  (Strombelastung (wg. Herzumsch.), Baugrösse und Preis) mir zusagten- wehe der fällt mal aus :(( .

Zum finanziellen: Im Moment bin ich mit Bauteilen inclusive Servo und Leiterplatte bei ~7 € pro Weiche...
MfG Lutz

Edit:
Zitat


womit ich mich nun Frage, wo liegt der Vorteil des Ausräumens?


Ich brauche keinen Servocontroller, kann meine Vorhanden MADs weiterverwenden oder mittels 2 Tastern (Klick-Klack :)) ) umschalten.

Hallo wehrte 1 zu 160 Freunde.

Im Grunde genommen sind wir eine grosse Gemeinde. Der eine schaltet seine Weichen per Servo, ein Anderer lässt es lieber klicken ------ und was machen wir mit unserem Hobby-Eisenbahn; fahren oder spielen wir? ( war hier nicht die Anfangsfrage)Sind wir nicht alle ein bisschen Kind und Tüfftler? Also, jeder so wie er es mag. Einer kauft, Einer bastelt. Einer hat H0 oder N und andere haben TT oder Spur Z. Sollen die Züge verschiedene Kreise befahren benötigen sie Weichen. Jetzt sind wir wieder da wo wir am Anfang waren; Weichen schleichen oder klicken. Meine älteren Z Weichen hängen manchmal, ich hörte kein klick, so bekamen diese einen Servo verpasst und das Ende vom Lied, ich hörte kein klick. Hat die Weiche nun geschaltet oder nicht. Gut es gibt W-Rückmelder --- hat  Z  nicht. --- Doch von TAMs gibt es W-Rückmeldemodule mit LED-Licht auch für Spur Z. Melden auch wenn die Weichen per Hand verstellt wurden. Per Hand geht bei Servos mit Stelldraht nicht. Im Schattenbahnhof sehe ich auch nicht ob die Weiche gestellt ist. Also auch hier Rückmeldung per LED. Meine Weichen schalten jetzt alle mit klick und damit diese auch wirklich schalten haben die Antriebe einen Schaltverstärker. Geht auch bei Weichen ohne Endabschaltung. So nun habe ich genug geschrieben und ich sage, jeder MOBAHNER soll seine Anlage so steuern wie er will. Behauen wir uns nicht mit unschönen Worten und legt nicht jeden Satz auf die Goldwaage. Diskutieren ja.
Anregungen geben Ok, nur so lehrnen wir von einander.

schöne Grüsse
LOthar
Hallo alle zusammen,

was ich mich frage: Warum heißt es gleich wieder automatisch, wenn man Weichen mit Servo stellt, daß man einen Stellvorgang mit mind. 4 sek. haben will.

Ich brauche das nicht, weil ich den Großteil meiner Weichen beim Umstellen nicht zuschauen kann. Ich baue inzwischen Servos ein, weil ich einen zuverlässigen Unterflurantrieb haben will. Gut, ein Stellgeräusch wie bei den bisher verwendeten Motorantrieben habe ich nicht. Wenn ich aber von einer guten Zuverlässigkeit ausgehen kann, dann brauche ich persönlich kein Klick und keine LED.

Zur Kostenfrage: Der eine legt wert auf nominell kostengünstig, der andere legt mehr wert auf zuverlässig und der nächste will halt unbedingt eine Umlaufzeit von 4 sek. haben. Jedem das Seine.

Ich habe für mich das beste Preis-/Leistungsverhältnis inzwischen bei den Servos gefunden. Nicht übertrieben teuer im vergleich zu anderen Antrieben, leicht einzubauen und zuverlässig (und hoffentlich auch langlebig) im Einsatz - fertig.

Ich kann Günter's Frage absolut verstehen und der Thread hatte für mich auch schon einen Nutzen - ich kannte die Ansteuerung von ESU nämlich noch nicht.


Gruß aus Zolling

Christian Strecker
Hallo Günther,
wenn deine Weichen wirklich schön und vorallem ohne dieses Klick Klack (das Vorbild macht ja auch nicht Klick Klack) umschalten soll, solltest Du Dir die WA5 Mini von Mbtronik anschauen.
www.mbtronik.de
Damit kannst Du preiswert mit einer Baugruppe 2 Weichen unabhängig von einander schalten. Die Endlagen und die Geschwindigkeit sind wirklich sehr genau einstellbar. Ich selbst bin auch gerade beim Bauen und habe die Weichensteuerung schon eingeplant.
Als Servo genügt der ES-05 (für 5€ bei C) völlig.

schöne Grüsse Karl
Hallo Christian@40,

Freut mich dass wenigstens einer Nutzen hat an meine F-u-F Antwort@13...  

Nur im bezug zur ESU SwichPilot Servo eine Beschränkung: Es kann analog nur eine Servo im gleichen Moment geschaltet werden... Also wird es schwierig ganze Weichenstrassen zu schalten.

Grüße aus Holland,

Bert

Hallo Günter,

in http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show...amp;sb3=mhag#x431241 habe ich ja schon mal geschrieben, dass ich auch an was knoble mit Servos als Getriebemotor (also "gehackt", wie hier im Thread genannt). Allerdings bin ich noch ein Stück weitergegangen und habe auch die Nase für den Endanschlag entfernt. Dadurch bekommt man einen günstigen und kräftigen endlos drehenden Getriebemotor (auch für Kräne etc. nutzbar).
Um einen Servo (die billigen Standardteile von C für €2,95/25St) zum Weichenantrieb umzubauen, brauche ich mittlerweile nur noch etwa 15min (am Anfang das Doppelte) inclusive "Hacking". An "Elektronik" werden nur 2 Dieoden und 2 LEDs für die Rückmeldung samt Widerstand benötigt, der Rest ist "Mechanik": 2 Taster und zwei Sprungkontaktschalter -- diese werden am Servo befestigt.
Mittlerweile hätte ich schon genügend Antriebe für meinen kleinen Endbahnhof, aber mir kommt ständig was anderes moba-fremdes dazwischen, so dass ich bisher noch keinen einbauen konnte. Der Antrieb soll mit einer Art Bowdenzug dann die Weiche ansteuern.
Das alles ist so konzipiert, dass große Toleranzen ohne Auswirkung auf die Funktion erlaubt sind, damit eine gute Reproduzierbarkeit ohne spezielle Ausrüstung möglich ist.

Noch ein Wort zu meiner Motivation: Als ich angefangen habe,  einen Weichenatrieb für mich zu entwickeln, ging es mir vor allem um die Zuverlässigkeit und die Machbarkeit ohne Spezialwerkzeug oder Spezialmaterial. Und es sollte günstiger als eine Kauflösung sein. Mittlerweile bin ich da etwas "überholt" worden von der Entwicklung (Servoantriebe waren damals Utopie bzw. sehr teuer), aber jetzt bleibe ich dabei; denn durch die Einfachheit ist so ein Antrieb recht robust. Und was nicht da ist (Elektronik), kann auch nicht kaputt gehen...

Viele Grüße
Michael

PS: Bzgl. Schaltpläne zeichnen und Fotos gibt's leider noch nichts neues...
@ 43 Das Projekt findet bei mir großes Interesse. Die Aussage

"Und was nicht da ist (Elektronik), kann auch nicht kaputt gehen..."

kann ich so aber nicht ganz nachvollziehen, weil eine durchdachte und vernünftig dimensionierte
Elektronik eine Lebensdauer hat, die der vieler Mechaniken überlegen ist.

Das kann man in vielen Bereichen nachvollziehen, man denke nur an die früheren  Kassettenrekorder und die heutigen DVD-Player bzw. -Recorder.

Ein anderes Beispiel ist die Eisenbahn. Ich möchte behaupten, dass die durchschnittliche störungsfreie Laufleistung einer durchschnittlichen E-Lok größer war als die einer durchschnittlichen Dampflok, abgesehen von dem immensen Wartungsaufwand letzterer.

Das setzt natürliche eine sinnige Dimensionierung der elektronischen Bauelemente voraus, aber eine Schraube/Achse/Kurbelwelle, die auch nur zu etwas zu knapp kalkuliert wurde, bricht auch eher ...

Adrian
Hallo Adrian #44,

hm, naja Kassettenrecorder (3 Stück, funktionieren immer noch) gingen bei mir nicht so oft kaputt wie CD- (4 Stück) oder DVD-Player (6 Stück) -- da habe ich immer das Gefühl, das Ende der Garantiezeit ist einprogrammiert und danach läuft der Fehlergenerator an  

In die Elektronikteile kann man nicht reinschauen, bei der Mechanik schon... und wenn ich sehe, wie oft bei meinen Kollegen (beide Hubschrauberfraktion) hier im Büro die Servoelektronik den Geist aufgibt -- hm, spricht nicht für die Elektronik (ich bekomme nämlich dann immer die "toten" Servos von ihnen, die werden entkernt und taugen für meine Zwecke ). Übrigens kaufen die durchaus hochwertige Servos (>50€), nicht die Billigteile vom C.

Aber schon klar: im Prinzip hast Du recht, Mechanik verschleißt schneller als Elektronik.
Aber: wenn keine Elektronik und nur wenig Mechanik ==> wenig, was kaputtgehen kann  

Viele Grüße
Michael
Hallo Zusammen

Vielleicht für den ein oder anderen interessant: Ich habe vor 2 Jahren mal einen Dauertest mit Servos gemacht. Zum damaligen Zeitpunkt hatte ich 10.000 Schaltspiele durchgeführt mit verschiedenen Antrieben und Decodern. Die Servos liefen einwandfrei ohne jegliche Probleme.
Eingesetzt waren unter anderen die günstigen von Conrad (ES05).

Vor einigen Wochen hatte ich einen Servodecoder im Test. Obwohl der Test grundsätzlich nichts mit den Servos zu tun hatte, habe ich trotzdem noch einmal die Haltbarkeit der Servos getestet. Hier war ebenfalls wieder der ES05 vom ersten Test im Einsatz. Nach exakt 78.433 Schaltspielen war "Feierabend". Jedoch lag das nicht am Decoder und auch nicht am Servo sondern an einem Stromausfall, der den PC lahmlegte.

Soviel zum Thema "was kaputt gehen kann".

Viele Grüße
Tomi
Moin auch,

nun gleiten wir ja wieder ab, zur Abwechslung mal in den Bereich der Zuverlässigkeit von Elektronik. Dazu kann ich nur sagen, hier gilt in höchstem Maße der Leitsatz:
"Jeder kriegt das, wofür er bereit ist zu zahlen"!!!

Von meinem Job her bin ich z.Zt.dabei, ein Meßsystem zu entwickeln, welches 10 Jahre im Dauerbetrieb wartungsfrei laufen soll. Der Bereich Elektronik macht mir dabei mittlerweile die geringsten Sorgen, kostet nur etwas mehr und unsere hier einschlägig bekannten Lieferer wie Reichelt oder Conrad kommen dafür schon mal nicht in Frage (obwohl beim Letzteren die Preise dies zu suggerieren vermögen).
Nein, das Problem ist die Mechanik.Wobei es schon möglich ist, auch hier über entsprechenden Kapitaleinsatz gut einzukaufen. Beispiel gefällig?
Gut, eine kleine Pumpe soll Gas (Luft) mit einer Fördermenge von 2-2,5l/min fördern. Die geprüfte Haltbarkeit von uns liegt bei drei Jahren im Dauerbetrieb. Kosten der Pumpe ca. 250 €.
Eine Pumpe, die gleiches über 10 Jahre leistet, ist unter bestimmten Bedingungen machbar, aber: bei einer Abnahmemenge von 250st. (Mindestmenge) wird die Pumpe mit ca. 2500 - 3000 € zu Buche schlagen. Und die garantierten Eigenschaften werden nur unter bestimmten Bedingungen gewährleistet.
Ich könnte noch mehr erzählen, lasse es aber sein.
Jedenfalls hat mich dieses Projekt schon reichlich Nerven gekostet und graue Haare kommen wohl auch bald.


Thema Servo:
Nachdem doch in der Tat hier einiges an Info´s gekommen ist ( Dank an die effektiven Mitstreiter ) werde ich mir mal einige Servos kommen lassen und probieren.
Meine Ansteuerung steht jedenfalls und dann schaun wir doch mal, ob auch ich einen Servo "hacken" werde ......

Dank und Gruß
Günter
Hallo Günter,

jetzt siehs doch nicht so eng. Auch wenn einige Einträge dabei sind, die zu Deiner ursprünglich gestellen Frage nicht recht passen (ja gut, von mir ist auch was dabei), habe ich hier etliche Erfahrungswerte und Infos gefunden, die für meine nächste Anlage recht hilfreich sein werden. (Auch danke an Bert, Nr. 42 nochmal).

Gruß aus Freising

Christian Strecker
Hallo Günter€47
interessanter Beitrag, Zuverlässigkeit und Überschaubarkeit sind für mich inzwischen Hauptkriterien geworden.
Hallo Christian, @48
schön dass Du hier auch engagiert bist, ich besitze einen MBTronik-Bausatz-Servo Typ WA4AD oder M? den ich irgendwann noch zusammenbauen muss ,

Dein Typ hinsichtlich Mak-Zahnräder war sehr gut, Danke.

Freue mich auf unseren Stammtisch.

Gruß aus München

Klaus K.

Hallo an alle,
in @12 hatte ich ja angekündigt, das ich am Bauen einer einfachen Ansteuerung von (ausgeräumten) Servos bin. Meine Schaltung läuft seit ein paar Tagen im Test, funktioniert eigentlich wie gedacht, ABER:
Die von mir verwendeten Endschalter ( klein, Leiterplatten montierbar, 2A belastbar (Herzumsch.) ) brauchen eine hohe Betätigungskraft - das Servogetriebe wird nach einigen Dutzend Schaltvorgängen so leichtgängig, das der Endschalter den Servoarm wieder wegschiebt - ich hab' jetzt als "Würgaround" einen Plastestreifen als "Vorspannung" eingesetzt, damit geht es zwar, ist aber keine Endlösung.
Ich versuche jetzt, mittels Redesin der Leiterplatte die Schalter näher an den Drehpunkt zu setzen, in der Hoffnung, das das dann ausreicht um die Schalter betätigt zu halten.
Mal die Schaltung zum Begutachten:

Gruss Lutz


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Ich nochmal;
Für Interessierte die Funktionsbeschreibung aus @50:

Angenommen, Servo steht in unterer Stellung (S4 ist betätigt), dann wird über R8 das Potential im "grünen" Zweig in Richtung Masse verschoben -Strom fliesst über R8, LED2 (gn) und R10, Led leuchtet.
Wird jetzt S1 betätigt, liegt der "rote" Zweig auf Masse, LED1 (rt) bekommt über R9 Strom und leuchtet, der untere Transistor wird geöffnet, Über R6, zunächst D4, dann S4 und R7 und den S3 bekommt der Motor Strom und dreht in Richtung S3. Das durch die Spannungsteilung R6, R7, Motor entstehende Potential auf dem "grünen" Zweig lässt die LED2 (gn) abgedunkelt weiter leuchten. Erreicht der Motor S3 ( D3 ist in Sperrrichtung ) wird abgeschaltet. Durch den jetzt fehlenden Stromfluss ( das potenzial auf "grün" geht auf plus ) geht die LED2 (gn) aus.
Nach loslassen der Taste wird der gespiegelte Zustand zur Beschreibung des "grünen" Zweiges erreicht.

Wird zu zeitig losgelassen oder der Servo klemmt ( kein Endschalter betätigt ), kann über R8 kein Strom fliessen, der "rote" und der "grüne" Zweig liegen hochohmig auf Plus, und die LEDs sind aus.

MfG Lutz
hallo,

ich habe in meinem Modul hauptsächlich Minitrix verwendet und somit auch die Weichen.
Nun viele davon wollte ich per Unterflurantrieb steueren nur ist mir das zu unsicher.
ich habe den untergrund ausgeschnitten und den Unterflurweichenantrieb montiert,manchmal beim schalten per hand merkt man schon das der Antrieb die rote Zunge der Weiche nicht immer mit nimmt und aushakt.
was kann man besseres und sicheres nehmen?
gehen auch die Universal Antriebe vom großen C ??
@52:

wahrscheinlich hängt der Weichenantrieb nach unten, weil er keine feste Auflage mehr hat. Versuche mal, den Antrieb mit Klötzchen o.ä. so zu unterstützen, dass er parallel zur Grundplatte liegt und sich abstützen kann.

Gruß
Peter


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