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THEMA: Flm.-Weichen richtig einschottern
THEMA: Flm.-Weichen richtig einschottern
Hubert - 30.03.10 13:56
Hallo,
da ich in einem anderen Fred, danke für die Antworten, um Hilfe wegen meiner völlig verklebten Fleischmann-Weiche mit Unterflurantrieb gebeten hatte, habe ich mich mal dran gesetzt und Schotter- und Klebeversuche gestartet.
Die beste Methode ist folgende:
1. Flm.-Unterflurantrieb montieren.
2. Über die gesamte Öffnung einen dünnen Karton kleben, den Antrieb natürlich nicht mit
festkleben.
3. Den gesamte Fläche nochmals mit einem Kreppband überkleben und dieses an der Weiche
bis über die Gleisoberkante hochziehen.
4. Dann kann seitlich beigeschottert werden (nicht ganz so viel wie auf dem Foto).
5. Nun mit Prilwasser gut vornässen.
6. Mit Schotterkleber beträufeln. Hierbei brauch man keine Angst mehr haben, dass Leim in die
Weiche oden in den Antrieb gelangt. Das hochgezogene Kreppband verhindert dieses.
7. Nach dem durchtrocknen muss nun das überstehende Kreppband mit einem Skalpel
abgeschnitten werden. Dies ist etwas mühsam lohnt sich aber.
8. Nun kann der Schotter noch mit etwas Abtön- oder Trockenfarbe behandelt werden, damit die
Ränder des Kreppbandes optisch verschwinden.
Zwei Fotos von meiner verklebten Weiche die ich nun herausschneiden muss.
Drei Fotos von dem oben geschilderten und gelungenem Versuch.
Grüße, Hubert
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da ich in einem anderen Fred, danke für die Antworten, um Hilfe wegen meiner völlig verklebten Fleischmann-Weiche mit Unterflurantrieb gebeten hatte, habe ich mich mal dran gesetzt und Schotter- und Klebeversuche gestartet.
Die beste Methode ist folgende:
1. Flm.-Unterflurantrieb montieren.
2. Über die gesamte Öffnung einen dünnen Karton kleben, den Antrieb natürlich nicht mit
festkleben.
3. Den gesamte Fläche nochmals mit einem Kreppband überkleben und dieses an der Weiche
bis über die Gleisoberkante hochziehen.
4. Dann kann seitlich beigeschottert werden (nicht ganz so viel wie auf dem Foto).
5. Nun mit Prilwasser gut vornässen.
6. Mit Schotterkleber beträufeln. Hierbei brauch man keine Angst mehr haben, dass Leim in die
Weiche oden in den Antrieb gelangt. Das hochgezogene Kreppband verhindert dieses.
7. Nach dem durchtrocknen muss nun das überstehende Kreppband mit einem Skalpel
abgeschnitten werden. Dies ist etwas mühsam lohnt sich aber.
8. Nun kann der Schotter noch mit etwas Abtön- oder Trockenfarbe behandelt werden, damit die
Ränder des Kreppbandes optisch verschwinden.
Zwei Fotos von meiner verklebten Weiche die ich nun herausschneiden muss.
Drei Fotos von dem oben geschilderten und gelungenem Versuch.
Grüße, Hubert
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Hallo Hubert,
na also. Nimmst Du den Original Schotter von Fleischmann?
Gruß Gerd
na also. Nimmst Du den Original Schotter von Fleischmann?
Gruß Gerd
WiNfried MaterN - 30.03.10 14:42
Hallo Hubert
Ich habe auch viele Fleischmann-Weichen, die eingeschottert werden müssen. Auf einer kleinen Probeanlage bin ich dabei wie folgt vorgegangen: Gleis und Weiche ganz normal einschottern, dabei aber den Antriebsbereich und ein Stück (ca 1,5 cm) rechts und links vom Antrieb freilassen.
Mit Hilfe von einem alten Stück Gleis oder besser noch einer alten Weiche unter Verwendung von etwas Klebeband (Tesa o. ä.) auf einem Stückchen dünner Plastikfolie das Schotterbett für den Antrieb separat erstellen und trocknen lassen. Dann das ggf. überstehende Klebeband abtrennen und das Folienstück über dem Weichenantrieb anbringen. So entfällt das Einschottern über dem Weichenantrieb mit flüssigem Kleber. Ggf. die Übergänge mit ganz wenig Schotter nachbessern (man befindet sich dabei ja nicht im Schaltbereich der Weiche). Die Methode hat den Vorteil, dass man das Schotterstück über dem Weichenantrieb leicht entfernen kann, falls der Antrieb einmal ausgetauscht werden muss, dann wird nicht gleich das ganze Schotterbett im Weichenbereich zerstört.
Gruß WiNfried
Ich habe auch viele Fleischmann-Weichen, die eingeschottert werden müssen. Auf einer kleinen Probeanlage bin ich dabei wie folgt vorgegangen: Gleis und Weiche ganz normal einschottern, dabei aber den Antriebsbereich und ein Stück (ca 1,5 cm) rechts und links vom Antrieb freilassen.
Mit Hilfe von einem alten Stück Gleis oder besser noch einer alten Weiche unter Verwendung von etwas Klebeband (Tesa o. ä.) auf einem Stückchen dünner Plastikfolie das Schotterbett für den Antrieb separat erstellen und trocknen lassen. Dann das ggf. überstehende Klebeband abtrennen und das Folienstück über dem Weichenantrieb anbringen. So entfällt das Einschottern über dem Weichenantrieb mit flüssigem Kleber. Ggf. die Übergänge mit ganz wenig Schotter nachbessern (man befindet sich dabei ja nicht im Schaltbereich der Weiche). Die Methode hat den Vorteil, dass man das Schotterstück über dem Weichenantrieb leicht entfernen kann, falls der Antrieb einmal ausgetauscht werden muss, dann wird nicht gleich das ganze Schotterbett im Weichenbereich zerstört.
Gruß WiNfried
Hallo Gerd,
nicht Fleischmann, sondern HEKI 3329, hellgrau, fein. Der sieht genau so aus wie die Fleischmann-Gleisbettung.
Hallo Winfried,
prima, so geht es auch. Eine alte Weiche habe ich ja nun.
Ich kann den Antrieb problemlos von unten austauschen, weil ich darüber einen Streifen Karton gelegt habe. D. h., wenn ich den Antrieb von unten abziehe bleibt der Kartonstreifen am darüberliegenden Klebeband haften. (nun von unten gesehen)
Gruß, Hubert
nicht Fleischmann, sondern HEKI 3329, hellgrau, fein. Der sieht genau so aus wie die Fleischmann-Gleisbettung.
Hallo Winfried,
prima, so geht es auch. Eine alte Weiche habe ich ja nun.
Ich kann den Antrieb problemlos von unten austauschen, weil ich darüber einen Streifen Karton gelegt habe. D. h., wenn ich den Antrieb von unten abziehe bleibt der Kartonstreifen am darüberliegenden Klebeband haften. (nun von unten gesehen)
Gruß, Hubert
WiNfried MaterN - 31.03.10 08:09
Hallo Hubert
Ich vergaß noch zu erwähnen, dass man auch auf der dem Schalthebel gegenüberliegenden Seite vorsichtig sein muss, weil durch die Kapillarwirkung auch von dieser Seite flüssiger Kleber unter das Abdeckblech der Mechanik gelangen kann. Das Ergebnis ist dann das selbe: festsitzende Weiche. Ich helfe mir da, indem ich im Abdeckbereich (und ein wenig darüber hinaus) einen dünnen Silikonstreifen anbringe, der nachher unter dem Schotterbett verschwindet.
Gruss
WiNfried
Ich vergaß noch zu erwähnen, dass man auch auf der dem Schalthebel gegenüberliegenden Seite vorsichtig sein muss, weil durch die Kapillarwirkung auch von dieser Seite flüssiger Kleber unter das Abdeckblech der Mechanik gelangen kann. Das Ergebnis ist dann das selbe: festsitzende Weiche. Ich helfe mir da, indem ich im Abdeckbereich (und ein wenig darüber hinaus) einen dünnen Silikonstreifen anbringe, der nachher unter dem Schotterbett verschwindet.
Gruss
WiNfried
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