1zu160 - Forum



Anzeige:
Arnolds Modell Web

THEMA: Loks richtig einfahren?

THEMA: Loks richtig einfahren?
Startbeitrag
Donath* - 19.03.10 17:11
Hallo N-Bahner!
Mich würde mal Interresieren wie ihr Eure Neuen Loks Richtig einfährt . Oder hatt das überhaupt einen Sinn.
M.F.G. Wolfram

10 Minuten bei 12V. Danach Schmierung kontrollieren, ggf. nachölen.

Gruß
Peter
Hi,

mir wurde gesagt, dass es bei den neueren Loks eigentlich nicht mehr notwendig sei. Ich fahre sie allerdings immernoch in jede Richtung 30 Minuten bei 1/2 bis 3/4 der maximalen Geschwindigkeit ein. So machen es auch viele meiner Kollegen.

Gruß
Moin,

knapp ne halbe Stunde ohne Last bei verschiedenen Geschwindigkeiten und in beide Richtungen.
Danach nehm ich die komplett auseinander und öle die Maschine, setze sie wieder zusammen und fahr dann nochmal ne halbe Stunde in beide Richtungen...allerdings mit langsam steigender Geschwindigkeit- niemals fährt bei mir eine Lok mit "open Throttle" also mit voller Geschwindigkeit.

Tim
ich fahre meine meist schon gebrauchten loks so ein:

1.) 3 - 5 Minuten Kontrolle obs läuft bei 6 - 8 V
2.) Kontrolle von der Schmierung an allen Teilen
3.) 3 - 5 Minuten Fahrt bei 6 - 8 V
4.) 3 - 5 Minuten Fahrt bei 12 V
5.) 10 - 15 Minuten Fahrt (mit zusätzlichen Waggons, wenn möglich.) bei 8 V

nach dieser Prüfung sollte es dann einwandfrei laufen. Ich simuliere ja fast alles.

dm

PS: Neue Loks lasse ich direkt am Anfang erstmal 5 Minuten auf 12 V fahren, danach Schmierung kontrollieren und dann nochmals mit Waggons auf 8 - 10 V ca. 20 Minuten.
Hallo @1 und @4,

fahrt Ihr nach dem Kauf eines neuen Autos dieses auch gleich voll aus????

Ein Inhaber einer Reparaturwerkstatt für Modellbahnen hat es uns mal gesagt und das hat sich auch bewährt (gilt für neue und gebrauchte Triebfahrzeuge)
Anfangen mit geringer Voltzahl, dann langsam steigern. Jede Stufe ca. 5 - 10 Minuten. Dann Fahrtrichtung wechseln und das ganze von vorne.
Bei einer neuen Dampflok unseres Modellbahnclubs war von der Herstellerfirma ein Teil der Steuerung nicht richtig montiert. Hätten wir gleich "Vollgas" gegeben, wäre die komplette Steuerung im A... gewesen und dann hätten wir bestimmt keine Garantiereklamation machen können.

Gruß

Hans - Joachim
N´Abend Hans - Joachim,

bei Peter (@1) kann ich nicht sagen, was er  >>...nach dem Kauf eines neuen Autos ...<< so treibt, der Dennis (@4) kann es noch nicht wissen!

LG
volker
Sorry,
man sollte doch erst mal in die Daten nachsehen.

Gruß
Hans - Joachim

12 V sind keineswegs "Vollgas". Meine Trafos werfen 16 V = aus. 12 V sind demnach 75 %. Vollgas fahre ich im Normalbetrieb nie, da liegen zwischen 8-10 V an, je nach Lok.

PS: ich habe kein Auto.

Gruß
Peter
na, ich schraube die leistung nicht direkt von null auf zwölf hoch, sondern langsam. nach ca. 1 minute liegt dann die ganze spannung an. weil ichs ziemlich schnell finde hab ichs halt als "direkt" angegeben. tja, nochmal drüber lesen hilft.

dm
Hallo Volker,

der war gut

Laut Hersteller gibt es da 2 Möglichkeiten, einmal wird nix dazu gesagt, oder es wird dann wieder von etwa 30min je Richtung bei mittler Geschwindigkeit gesprochen, ohne Anhänger.

Mit Vollgas ist so ne Sache, bin ich beim Händler und stelle die Lok aufs Gleis kann der Regler schon mal auf Anschlag gehen, das kann dann schon tödlich sein - beim Auto kann das z.B. auch so sein. Und wenn eione Lok lange nicht inbetreib war kann das auch schon mal sein das die erst mal ein paar meter braucht zum warmlaufen - wie beim Auto.

in der Regel mach ich das so: Testgleis (wenn Alnlage eingeklappt im Schrank ist) 20-30min in eine Richtung bei etwa 1/3 Spannung, dann Lok umdrehen und in die andere Richtung, dann das ganze rückwärts in die eine und dann in die ander Richtung, danach das ganze nochmal mit etwa 2/3 Spannung. Zwischendurch auch mal ne Nase voll Geruch aufnehmen und die Temperatur durch Handauflegen kontrollieren.

Gruß Detlef
hey Peter,(@8)

Zitat

Meine Trafos werfen 16 V = aus.

das sollte so sein, man spricht da von Leerlaufspannung!
Messe bitte mal "unter Last", soll heissen: mit ´ner (fahrenden) Lok auf dem Gleis.

lG
Volker
@11:
16V sind unter Last, Leerlauf sind 18V (PWM).

@5:
"Anfangen mit geringer Voltzahl, dann langsam steigern. Jede Stufe ca. 5 - 10 Minuten. Dann Fahrtrichtung wechseln und das ganze von vorne"

Geht ihr mit eurer Elektrozahnbürste auch so zartfühlend um? Oder mit dem Küchenmixer? Es gibt viele Elektrogräte mit Miniaturmotoren, aber nur N-Spur Loks wollen "eingefahren" werden ... es sind, im Unterschied zu Rasierapparaten und Akku-Kleinbohrmaschinen, halt Räder dran ...

Gruß
Peter
nochmal ich,

wollte eigentlich nicht mehr, aber:

Peter, was ist das für ein Trafo ???

Ich habe seinerzeit mal alle meine Trafos durchgemessen: einen Ausreisser mit 17,8 Volt habe ich auch. Alle anderen haben aber max  16,2 bis 16,4 Volt.

zur Info
Gruß
Volker

@13:

Es sind 2 ältere elektronische Conrad-Doppelfahrpulte mit 18V ~ Versorgungsspannung.

Gruß
Peter
Hallo alle zusammen,

speziell einfahren tu ich meine Loks nicht.

Bei mir bekommen sie von der Schachtel raus nur eine kleine Testfahrt, um zu sehen, ob sie wirklich sauber laufen. Dabei justiere ich meinen Heißwolf auch gleich auf die Lok ein.

Dann kommt sie auf die Strecke, einen passenden Zug drangehängt und dann mit ca. vorblidgetreuer Geschwindigkeit (max. aber 11 V) rd. 10 min. laufen lassen. In solchem Einsatz laufen dann die Loks  bei mir dann bis an ihr Lebensende.

Im Großen und Ganzen habe ich da keine Probleme. Es gibt auch positive Ausreißer, wie z. B. bei mir die MTX V80, die läuft immer noch mit den ersten Kunststoffzahnrädern auf den Achsen.

Wichtig ist aber m. E. auch, daß die Gleise sauber sind (Staub!) und dann auch regelmäßige, gründliche Wartung der Loks.

Bei langsameren Loks (z. B. MTX 103, Brawa V160) halt nur so fahren, daß der Motor nicht jault oder hörbar übertourig läuft.


Gruß aus Zolling

Christian Strecker
Hallo zusammen

Mal ein paar Fragen zum Thema 'Einfahren?

- Was verspricht man sich eigentlich vom 'Einfahren' einer Lok ?
- Was passiert denn da, was der Lok gut tut ?
- Was soll den passieren, wenn ich das nicht mache ?
- Was macht ihr denn nach dem 'Einfahren' ? Fährt ihr dann anders als während dem 'Einfahren'....?

Grüsse, Kessi

PS: Das sind durchaus ernst gemainte Fragen, auch wenn es nicht so tönt.
Und dann gibt es noch die Kombimethode, einfahren und waschen in einem Durchgang:

http://slotcar.info/documents/technik/tipps/einfahren.avi

So blöd wie es aussieht ist das gar nicht. Überhitzung ausgeschlossen, Dreck und Abrieb wird rausgespült. Probieren werde ich es trotzdem nicht (jedenfalls nicht für Lokomotiven).

Gruß
Lupo
Hallo !

Fahre meine neuen Lok ca. 10 min ein !
...Roco schrieb damals 5 ! Stunden vor !  

Gruß :Werner S.

Die von wernerS zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Hallo zusammen,

als einer der selbst Zahnräder für große Getriebe bis 18 t Gewicht schleift:

Wenn das Getriebe, ob Zahnräder oder Achsen, einen Schuß haben, also Fertigungsmängel aufweisen, ändere ich mit dem langsamen Einfahren auch nicht. Das Zusammenspiel wird immer ungünstig, sprich laut oder abnutzend sein. Egal ob Lagerschaden, Winkelfehler oder Materialfehler, Haarrisse oder Härtefehler (im großen Bereich).

Im großen Bereich bis Modul 25 bricht da so schnell kein Zahn (zumal gehärtet), aber den Verschleiß sieht man nachher an den Flanken sehr deutlich. Im großen Bereich schleift man daher Rücknahmen an den Flanken und am Kopf.

Aber im kleinen Bereich sicher nicht machbar.

Also die Fertigungmängel treten irgendwann sowieso auf. Dann wäre mir ein Bruch im Neuzustand der Lok lieber, denn dann habe ich Garantie, als wenn die Lok 2 Jahre läuft und dann Kunststoffräder wegbrechen. Dann brauche ich nicht mehr zum Hersteller.

Schmierung ist natürlich ein anderes Thema. Da knallen einem auch Modul 25-Räder in Zementmühlen weg

Als DCC-Fahrer halte ich es daher so, dass ich die Loks nicht speziell einfahre. Ich programmiere eh sofort eine Vorbildgeschwindigkeit rein und komme nicht an schmerzhafte Grenzen für Material und Augen.

Gleichwohl achte ich auf die Schmierung. Wenn ich einen Decoder einbaue, schaue ich mir die Schmierung an und ansonsten eher nur von unten, sofern das Getriebe sichtbar ist. Bei einer Lok war allerdings auch schon mal zuviel Fett dran.

Speziell einfahren tue ich die Loks nicht mehr.

Gruß  Carsten
Hallo alle zusammen,

das, was ich in Nr. 15 geschrieben habe, ist ja auch kein Einfahren, sondern eher eine Abnahme, so wie es Carsten, Nr. 19 auch im Prinzip macht.

Wichtig ist durchaus, auch bei neuen Loks auf die Schmierung zu achten. Hatte z. B. bei Roco-Loks (egal ob alt oder Neuauflage) das Problem, daß das werkseitige Fett das Getriebe regelrecht zum Blockieren brachte, und das nach nichteinmal 1 Std. Gesamtfahrzeit.

Generell ist meine Erfahrung, daß Loks, die ich dann nach einiger Einsatzzeit zerlege, säubere und wieder zusammenbaue und frisch schmiere, besser fahren als sie es aus der Schachtel raus taten.

Auch müssen bei Fahrtbeginn die Fahrzeuge erst "warm" werden. Wenn eine Lok 3 min. durchgelaufen ist, läuft sie meistens bedeutend anders als "kalt" - weiß jetzt nicht in wie weit das bei Digitalbahner auch durchschlägt.

Carsten hat schon recht, wenn eine Lok nicht richtig fährt (Produktionsfehler/Mangel), dann fährt sie schon gleich nicht richtig. Handelt es sich um Materialfehler (Achszahnräder), dann tritt der meistens erst nach den zwei Jahren auf - da ist die Lok dann auch schon "Eingefahren".

Besser man geht mit den Loks pfleglich um.


Gruß aus Zolling

Christian Strecker


Nur registrierte und eingeloggte User können Antworten schreiben.
Einloggen ->

Noch nicht registriert? Hier können Sie Ihren kostenlosen Account anlegen: Neuer N-Liste Account





Zum Seitenanfang

© by 1zu160.net;