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THEMA: Modul Kabel Verbindung

THEMA: Modul Kabel Verbindung
Startbeitrag
wehrmachtsmodelle.de - 16.02.10 21:34
Hallo,

da ich eine Module ja soweit fertig habe kommt jetzt fast schon das VERKABELN...

was benutzt ihr um ein kabel oder mehrere zu Trennen mit Steckern & Muffen was von modul zu modul geht?

da gibt es ja die Weichenleitungen, Lichtleitungen , etc...

mfg

michael

Hi,
also daß kommt auf verschiedene Faktoren an:
1. Anzahl der Kabel
2. Wie oft die Module Bewegt werden (Steckvberbindungen trennen und zusammenstecken)
3. Der Elektrischen leistung die über die Kabel und Stecker Fließen muß

Wenn du nur Wenige verbindungen hast, kannst du z.B. 4mm Bananenstecker benutzen (Fremo-Norm) das würd  ich aber nur bis Maximal 10 Verbindungen machen. Je Öfter du die Module Bewegen möchtest, desto hochwertiger sollten die Stecker sein (Vergoldete Lamellenstecker und Vergoldete Buchsen). Auch reicht hier die Leistung bei max 24 Volt mit mehreren Ampere.

Bei Mehr als 10 Leitungen würde ich Messerleisten empfehlen. Bei hoher elektrischen Leistung z.B. Die Siemensstecker (DIN41618/DIN41622) Hierzu gibt es auch Steckergehäuse und Riegelwannen die sich gegenseitig Verriegeln lassen und so ein Herausrutschen verhindern.

Von Sub-D-Steckern würde ich generell abraten, da die Stecker und Buchsen nur für wenige Steckzyklen ausgelegt sind und auch nur eine Geringe Elektrische Leistung übertragen können. Auch sind die Pins sehr schnell verbogen und damit meistens der Stecker unbrauchbar.

Lieber etwas mehr Kohle investieren und das ganze Modulleben mit den Steckern glücklich sein.

Mein Bahnhof ist jetzt auch schon 10 Jahre alt und hat bis jetzt mindestens 2 Ausstellungen Pro Jahr Mitgemacht ohne daß die Steckverbindungen (Hab die Siemensstecker ) schlapp gemacht haben.

Gruß

Andreas
bei den siemens steckern und muffen muß man jedes kabel anlöten oder??

was gibt es noch für stiftleisten?
am besten gefallen mir die zum schrauben...
Hallo Andreas,
Ich habe Module die 20 Jahre alt sind und in dieser Zeit mindestens 100 mal gesteckt worden sind und ebenso oft getrennt. Eine Pin habe ich noch nicht abgebrochen und auch genügend
"Elektrische Leistung " übertragen sie auch. Unsere Anlage (MEC Kölln-Reisiek) ist nicht ganz klein und hat bisher mit Sub- D Steckverbindungen immer sehr gut funktioniert.
N-Bahner sollten mit diesen Steckverbindungen klarkommen, sie zählen m.M. nicht zu den Grobmotorikern.

Gruß Hermann
http://www.mec-koelln-reisiek.de/
Hallo,

36-polig Centronics, gibt es auch als 50-polig
Für Steuerleitung (Weiche, etc.) reicht ein Ader. ist der Strombedarf höher lassen sich auch mehrere Adern parrallel schalten.

analog oder digital? wie hoch ist der zu erwartende Strom?

Gruß Detlef
Klappanlage mit separaten Stellpult und Fahrreglern.
Moin moin Michael,

ich verwende zwei verschiedene Steckertypen.
Die Bahn- und Versorgungsstromkreise verbinde ich mit Lüsterklemmen als Stecker, da ich dort auch mit einem relativ großem Kabelquerschnitt arbeite.
Schalt- und Steuerleitungen verbinde ich auch mit Sub-D Steckverbindern.

Gruß

Thorsten
Hallo Michael,

eine sehr preisgünstige, stabile und hoch belastbare Lösung stellen "Scart" --Stecker und -
-Buchsen dar !  

Gruß
Thomas
Hm,

Michael, was verstehst du under Modulen und was hast du damit vor?

Leider hat sich der Begriff "Module" für alles mögliche eingebürgert. Man nennt es schon Module, wenn eine Anlage aus 2 Teilen besteht.

Module sind aber Stücke die individuell zusammengesteckt werden können und in immer anderer Zusammensetzung.
Das wiederdrum funktioniert nur mit Normierung der Übergänge und Normierung der Verkabelung/Stecker-Buchsen.

Wenn ** MODULE ** vielmals umgesteckt werden, dann sollte eine robuste Steckverbindung sein.
Wenn Anlagenteile o. Segmente (fälschlich Module) aber fast nie auseinander genommen werden, dann reicht eine einfache Verbindung mittels Lüsterklemmen.

Michael, darum liegt die endgültige Wahl an dir, je nachdem was du mit den Teilen vor hast.

mfG.
"tattoo"
Moin,
meine beiden Module werden nach der "Norm" des N-Bahnerkreises mit 4mm Bananensteckern und den entsprechenden Buchsen verbunden. Allerdings habe ich auf den Modulen keine Weichen und keine Signale, so dass ich nur die vier Anschlüsse für den Fahrstrom benötige. Pro Gleis 1 x rot, 1 x schwarz.

Bequemer ist allerdings eine Steckverbindung mittels SubD-Steckern aus dem PC-Bereich.

Gruß
Jens
Hi Ihr,

@4

ich kann Hermann nur recht geben. Wir arbeiten auch seit über 20 Jahren mit SUB-D 25pol. und haben damit bis heute keine Probleme.

Viele Grüße aus Fürth
FEC Fürth
Dieter Ludwig
http://www.dieterludwig
Hallo Michael,

ich verwende wie Thomas aus @7 Scard-Verbindungen. Deren Anschlüsse liegen etwas weiter auseinander wie bei den SUB-D, da lassen sich die Kabel für Leute mit nicht mehr ganz so jungen Augen besser anlöten als bei den kleinen SUB-D Steckern und Buchsen(die je nach Liefercharge mal gut und mal schlecht nummerierte Kontakte haben!). Allerdings haben die Scard-Stecker/-Buchsen nur 21 Pole.

Zwischen Schaltpult und Module verwende ich die alten Messerstecker (Briketts), 20- und 30-polig, die auch für fast blinde Leute verwendbar sind, da gut beschriftet und mit Lötösen versehen.

Gruß
Roland
Hi Ihr,

Ich habe nur meine Erfahrungen mit Modulanlagen hier vorgetragen, die ich in einem Münchner Verein sammelte. Die Anlage des Vereins hat eine gesamtlänge von 100 Modulmetern. Deshalb haben wir die Wuchtigen DIN Stecker verwendet, daß allerdings auch nötig war, da teilweise über 5Ampere und mehr über die einzelnen Adern laufen.
Und wenn die Module auch noch Zuhause integriert sind, verdoppelt sich mal eben die anzahl der Steckzyklen. 4 Ausstellungen im Jahr waren in dem Verein keine Seltenheit, dazu noch diverse Testaufbauten bei Arbeitstreffen. So wurden die Stecker bis zu 10 Mal im Jahr getrennt und wieder zusammengesteckt. Die ältesten Module sind etwa 25 Jahre alt, und haben immer noch die 1. Stecker.

Sicher wurden auch Sub-D Stecker für den Anschluss von Stellpulten, oder Interne Steckverbindungen bei Segmenten verwendet, aber das ein oder andere Mal ist eine Buchse kaputtgegangen oder ein Pin beim einstecken verbogen worden. Zum Reparieren mußte dann immer die gesamte Verbindung erneuert werden.

Ein weiterer Vorteil ist, wie ich schon oben erwähnte die Riegelverbindung. Einfach nur den Stecker in die Buchse stecken und der Riegel sichert die Verbindung schon gegen herausrutschen. beim Öffnen nur eben den Riegel wegdrücken und schon ist die Verbindung wieder frei. Bei Sub-D Steckern ist das an und abschrauben dann doch mit der zeit sehr lästig, da die Klemmwirkung der Stecker keine schweren Kabel aushält und der stecker mit der zeit herausrutscht.

Die Steckbaren Schraubklemmen sind z.B. für Segmente sinnvoll die nur selten getrennt werden. Da auch diese Bauteile eigentlich für den Anschluß von Industrieplatinen an die Verkabelung gedacht sind, um die Platine bei einem Schaden schnell wechseln zu können. Auch hier gilt wie bei den Sub-D Steckern, daß diese verbindung für nur wenige Steckzyklen ausgelegt sind.

Wie oben schon mal erwähnt, mußt du, michael, dich selbst entscheiden was für eine Verbindung du einbauen möchtest. Es gibt viele für und wieder für jede art der Verbindung.

Bedenkt aber, daß ihr bei Schraubklemmen und Litzenkabel bitte aderendhülsen benutzt!

Gruß
Andreas
ein leidgeprüfter Modulbauer
Bis 7-Pol kann man auch sehr gut XLR-Stecker verwenden, darüber würd ich auch eher zum 39-Pol Siemens-Stecker tendieren.
Auch möglich wären Sub-D mit mischbestückung, da kann man dann auch Hochstromstecker bis 20 A mit einsetzen.
Die Sub-D Stecker gibt es übrigens auch in Ausführung für militärischen/outdoor Einsatz. Etwas teuerer, dafür aber auch stabiler.

An den Modulen am besten nur Buchsen verbauen und die Kabel zum Verbinden dann mit Stecker-Stecker. So endet ein abgebrochener Pin nicht mit Bastelei am Modul.
Hm,

dre nächste Entscheidungs-Punkt sind die Kabel/Litzen/Drähte die man verwenden will.
Bei 0,14mm² oder 0,5mm² Litzendrähten sind Sub-D sicher möglich, aber bei 1,5mm² Litzenkabeln wird es mit Sub-D schon sehr .... .

Michael, wenn du die einzelnen Threads hier im Forum wegen Kabelstärken durchgehst, wirst du sicher auch das für dich passende finden. Kommt ja vor allem darauf an was du mit den Teilen vor hast, betreffend Steuern und so.

mfG.
"tattoo"


Hallo,

ich verwende 18-polige Steckverbinder aus der Industrie.
http://img519.imageshack.us/img519/7622/stecker0001.jpg
Diese werden in der Kfz-Erstausrüstung verwendet und können pro Kontakt max. 12A, also mehr als ausreichend! Es gibt diese Steckverbinder von 6 - 21pol.
An die Kontakte können Litzen von 0,5mm² bis 1,0mm² angeschlossen werden. Es gibt auch Kontakte zum Anschluß von 1,0 - 2,5mm² Litzen. Die Kontakte müssen eigentlich mit einem Spezialwerkzeug gecrimpt werden. Da ich das nicht habe (sondern nur eine Universalcrimpzange) verlötet ich die Litze noch zusätzlich mit dem Kontakt. So ist eine sichere Verbindung gegeben!

Hier das 18-pol Steckergehäuse:
http://www.tycoelectronics.com/catalog/bin/TE.C...-1&RQPN=964562-1

Und die Messerkontakte:
http://www.tycoelectronics.com/catalog/bin/TE.C...&RQPN=1-962841-1

Das 18-pol. Buchsengehäuse:
http://www.tycoelectronics.com/catalog/bin/TE.C...&RQPN=1-967624-1

Und die Buchsenkontakte:
http://www.tycoelectronics.com/catalog/bin/TE.C...-1&RQPN=927771-1

Beste Grüße,

Olaf

PS: Bei Interesse an den Steckern, bitte über die Liste Kontakt mit mir aufnehmen.




Hallo Olaf

Preis?
Bezugsquelle in Deutschland?
Versandkosten?
Mindestabnahme?

Gruß
Thomas
Hallo Thomas,

schau mal was ich bei "PS" geschrieben habe!

Beste Grüße,

Olaf
Hi

Tja, daß ich da noch nicht früher drauf gekommen bin.
Ich hatte gerade mal wieder so einen seltenen Geistesblitz

Sämtliche Stecker und Buchsen, wie sie an PC Netzteilen zu finden sind 20-polig ATX, 5-polig (nicht S-ATA) sind doch perfekt geeignet für unsere Zwecke. Und preiswert.

Die können die nötigen Ströme ab und lassen sich sicher verbinden und wieder trennen.

Gruß
Thomas




Hm,

Thomas, erkläre bitte deinen Geistesblitz genauer.
Sicher gibt es Stecker/Buchsen als PC-Schrott en Masse und meist sogar gratis.

Aber (!)
Soweit ich es noch weiß, sind diese Stecker und Buchsen mit Drähten/Litzen/ ect. versehen und es ist nicht so ohne diese raus zu bekommen um neue anschließen zu können.
(Drähte/Litzen spleißen könnte ich mir vorstellen. Braucht aber gute Isolation mittels Pouchierschläuchen.)

mfG.
"tattoo"
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=444;GROUP=...06b4e003e01e228f91a3

AK ATX 24B20S :: Netzteiladapter 24pol Buchse auf 20pol Stecker
AK ATX 24S20B :: Netzteiladapter 24pol Stecker auf 20pol Buchse

Bei Reichelt gibt es diese beiden Adapterkabel.
Eigentlich müßten die Buchsen von dem einen Kabel in die Stecker des anderen Kabels passen.
Wenn man die Kabel in der Mitte durchtrennt, kann man dort die Kabel von den Modulen/Segmenten anlöten. Am Bestenl eine Lötleiste dazu benutzen. Man erspart sich dann das Rumgepfriemele, das man hat, wenn man an den Sub-D Kontakten oder Crimpkontakten anderer Stecker rumlötet.

Wenn man Zugriff auf Computerschrott hat, kommt man noch besser an solche Stecker.
Hab ich momentan aber auch keine Idee wer sowas rumliegen haben könnte.

Keine Ahnung, ob das so klappt, ICH werde es mal probieren. Hatte halt nur diese Idee. da ich gerade meinen PC neu verdrahtet habe.

Gruß
Thomas
Hallo Thomas,

die Netzteiladapter haben aber noch einen entscheidenden Nachteil. Sie sind nicht für ein wiederholtes Stecken und Ziehen gedacht/gemacht.
Dafür sind sie aber unschlagbar billig!

Übrigens stelle ich bei der Gelegenheit immer wieder fest, daß viele Modellbahner gerne mal an der falschen Stelle sparen. Da werden im Jahr mehrerer Loks gekauft und unter Umständen einige hundert Euro dafür ausgegeben, aber sobald man Holz oder Zubehör kauft, kann es nicht billig genug sein.
Hinterher ärgert man sich dann, wenn es nicht funktioniert und fängt entweder von vorne an, was im Endeffekt nicht billiger ist, als wenn man sich gleich für eine bessere Lösung entschieden hätte, oder man schmeißt den Krempel in die Ecke und macht gar nichts mehr.

Beste Grüße,

Olaf
Hm,

Thomas, ich weiß ja nicht wie ihr in Germany den PC-Schrott entsorgt.
Bei uns z.B. gibt es den Bauhof, wo man Elektro/Elektronik-Schrott meist kostenlos entsorgen kann. Wenn man mit den Leuten redet und erklärt ist meist was möglich, (ein paar Flaschen Bier helfen meist) und wenn man keinen Schweinestall hinterläßt, .....

Ich persönlich verwende aber bei Steckverbindungen lieber robuste Konstruktionen und keine Basteleien.

Denn wie Olaf richtig sagt, am falschen Ort gespart ist extrem teuer gekauft!

Denn unter normalen Voraussetzungen ist die benötigte Anzahl an Steckverbindungen für eine Anlage nicht sehr groß.
(Außer man macht auch die Weichenantriebe mittels Steckverbindung. )
[Ist überhaupt keine dumme Idee, nur aufwendig.]


mfG.
"tattoo"


Hallo,

aus meinen Erfahrungen mit Computer-Hardware kann ich nur von den an den Netzteilen verwandten Steckern abraten. Bei etwa der Hälfte der auf meinem Werktisch landenden Compis ist genau diese Steckerart die Störungsursache. Selbst bei Compis mit nachweislich nur einem Steckvorgang (bei der Montage) verliert diese Steckerart im Lauf von etwa zwei Jahren soviel an Federkraft, dass sich ernsthafte Störungen einstellen. Dies mag durchaus nur auf einen Teil der Stecker zutreffen, aber niemand von uns hat die Möglichkeit, die Güte der Stecker zu prüfen.

Gruß aus Asbach im vorderen Westerwald

Wilhelm Hesse
Dann eben nicht


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