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THEMA: Innenradius 30cm Außenradius ? (Peco55)

THEMA: Innenradius 30cm Außenradius ? (Peco55)
Startbeitrag
HaNNoveraNer - 25.01.10 11:46
Hallo

Wenn ich mich auf einen minimalen Radius von 30cm festlege, und eine zweigleisige Strecke baue, wie groß muß dann der Außenradius in einer Kurve mit festem Radius mindestens werden, damit alles mögliche Rollmaterial durchkommt ohne Berührung?
(Peco55 Flexgleis)

Danke
Thomas

Hallo Thomas,

schau doch mal hier:

http://www.morop.org/de/normes/nem112_d.pdf (Parallegleisabstände)
http://www.morop.org/de/normes/nem103_d.pdf (Wagenlängen)

Da sollteste du die entsprechenden Infos finden.

Liebe Grüße aus Berlin,
André
35mm sollte auf jedenfall gehen, unter 32 wirds argst knapp (Gleismittenabstand ist natürlich gemeint).

Gruß, Gerd :^)
...nach den Angaben in Nr.1 gibt das dann 30mm Parallelgleisabstand im Bogen.

@2
Ja was machen wir denn da. Der Parallelgleisabstand bei Arnold und Fleischmann ist schon ab Werk 30mm (von R1 auf R2), bei MTX/Roco sinds 33mm.

Was ist denn hier falsch? *grübel*

Felix
Hallo Thomas

bei Standard Radien R1/R2 sind es 33,6mm (Gleismittenabstand), da berührt sich keine langer Personenwagen, wenn sich da welche begegnen. damit bist du auf der sichern Seite.

Ansonsten sind die Links von André die richtige Lektüre.
Bei einem 30cm Innenradius solltest du lt. Tabelle mit 31mm hinkommen

Gruß Detlef
Hallo,

ich hatte das letztes Wochenende für die Planung meiner Anlage mal getestet. Der in NEM für Wagenklasse C ("26,4m Wagen") angegebene Gleisabstand von 31mm bei 300mm Bogenradius ist etwas knapp. Das sieht schon etwas gefährlich aus, wenn sich 2 lange Wagen im Bogen begegnen. Lieber ein oder zwei mm mehr nehmen.

Mfg
Thomas
Hallo Felix,

Zitat

Ja was machen wir denn da. Der Parallelgleisabstand bei Arnold und Fleischmann ist schon ab Werk 30mm (von R1 auf R2), bei MTX/Roco sinds 33mm.

Was ist denn hier falsch? *grübel*



Ich helfe Dir mal grübeln, und bei Fehler finden

GFN: R1 = 192mm
          R2 = 225,6mm
ergibt einen Gleismittenabstand von 33,6mm  - da hast Du wohl falsche informationen

Arnold: R1 = 192mm
              R2 = 222mm
ergibt einen Gleismittenabstand von 30mm - da hast Du Recht, liegt vielleicht daran das das Arnold Gleis auf dem Markt war als es die Normen noch nicht gab

Zitat

...nach den Angaben in Nr.1 gibt das dann 30mm Parallelgleisabstand im Bogen


falsch, ergibt 31mm für Fahrzeuge der Kategorie C

Also bei GFN einfach hinlegen und weiterschlafen und bei Arnold keinen Gegenverkehr von entsprechende Zügen zulassen.

Irgendwelche Tragschnabelwagen (32 Achsen) oder so, mal nicht berüchsichtigt.

Gruß Detlef
Hallo,

Das ist genau das was ich meinte.

Gruß, Gerd :^)

PS: Passen denn alle MTX und sonstige Wagen durch das in der NEM angegeben Lichraumprofil?
Moin moin,

da ich auch gerade am planen bin beschäftigte mich die  gleiche Frage.
Da aber, wie schon erwähnt, ein Abstand von 30 mm bei Arnold selbst bei R1/R2 reicht habe ich meine gesamte Anlage damit geplant und gehe be einem Mindestradius von 250 mm davon aus das es dann dort auch reicht. Die Wagen schwenken ja, je höher der Radius ist, weniger aus.

Gruß

Thorsten
Hallo

Sehr gut, danke.
Dann werde ich jetzt 333 mm nehmen.

Jetzt kommt die Frage hoch, wie führe ich das dann wieder auf gerader Strecke auf den Peco Normabstand (wieviel war das noch? 26,5?) für gerade Gleise zusammen?

Mit einer kurzen S-Kurve? (Soll man ja vermeiden)
Mit einer langgezogenen S-Kurve?
Oder bei 33mm lassen?
Oder am Kurvenanfang erst weniger Abstand und dann später erst die 33mm?

Gruß
Thomas
@7: nein Minitrix warnt vor "Gegenverkehr" mit langen Wagen in Radius 1/Radius 2 Strecken.

Mit 300 mm Radius würde ich ebenfalls einen etwas größeren Außenradius wählen als 331 mm, besser wären m.E. sogar 350 mm, dann fällt das "ausschwenken" im Gegenverkehr nicht so sehr auf. Ebenfalls ist es immer besser mit Übergangsbögen die "Kurven" zu beginnen, so wie die große Eisenbahn das auch macht.
Hallo,

es gab mal von Minitrix den Hinweis, dass sich im Parallelgleisabstand von 33,6 mm masstäblich lange Wagen der Kategorie C (entspricht 170 mm Länge) in R1/2 nicht begegnen dürfen. Das stimmte auch, die Wagen trafen sich in den Kurven, auf den größeren Radien sollte diese Einschränkung nicht bestehen. Zum Ausprobieren, welcher Abstand optimal ist, kann man die alte Methode mit einem dünnen Faser-Stift am Wagenkasten verwenden (innen in der Wagenmitte, außen am Wagenende). Dann erhält man ein eine Zeichnung des mindestens notwendigen horizontalen Lichtraums.

Gruß Winnie
Hallo,
@9: ne, keine S-Kurve. Man benutzt dazu Übergangsbögen. Von der Geraden aus den Radius immer weiter bis zum Zielradius verkleinern, damit ein schöner Übergang zwischen Gerade und Kurve entsteht. Das müßte in der NEM 113 beschrieben sein.
Bei Verwendung von Flex-Gleisen wird sich der Übergangsbogen fast von selbst einstellen.

Mfg
Thomas
Hm,

Selbstbau hat sicher seine Berechtigung. Ist aber einfach auch eine Frage des Könnens und logischerweise auch des Umfanges.
Wer als Ziel eine kleine Rangieranlage hat, mit ein paar Weichen, 2-3 Loks und 10-20 Waggons, der kann sich mt Selbstbau-Gleis und gesuperten Lok´s und Waggons so richtig austoben. Sobald ma aber als Ziel eine größere Anlage hat, weil man halt nicht unbedingt nur Rangieren als das Lebensziel erachtet, sondern längere, verschiedene Züge fahren/sehen will, der wird mit
Selbstbau-Gleis und gesuperten Lok´s und Waggons in seinem Lebenszeitlimit niemals ans Ziel kommen.
Ergo ist es immer das Ziel/Wunsch des jeweiligen Modellbahners, was auch die Materialfrage beeinflußt.

Mich stossen Bewerkungen wie: "wer braucht schon 20 Loks wenn 2 genügen" von selbsternannten Selbstbau-Gurus einfach auf. Den ihr Gesinnungsterror, den sie allen überstülpen wollen ist nur abstoßend/abschreckend.

Mich haben alle diese Digital-; Gleisselbstbau-; PC-Steuerungs-, ect. Talibans bis jetzt erfolgreich davon abgehalten Schritte in diese Richtung zu tätigen. Jeglicher aufkeimender Gedanke in diese Richtungen, konnten die jeweiligen selbsternannten, selbstherrlichen Gurus die glauben nur ihre jeweilige Gesinnung ist die einzige Wahre und der Nabel der Welt zu nichte machen.


mfG.
"tattoo"

Haeh?  Bahnhof?

Falscher  Thread
Herrlich Manfred,

wer soviel geballten Senf genießt,
sich den Tag mit "Asbach Uralt" versüsst !


Ehrlich jetzt,
zu welchen Taliban´s und Guru´s zählst du dich denn ??

Gesinnungsterror !?
Wie in Gottes Namen ist denn dein #13 einzuordnen ??
unter
a.) ich habe schon lange nichts mehr gesagt,muss mal wieder ran !
b.) wenn dich dem Leben Tritt, tritt zurück ! (Klöppelmeier)
c.) Beiträge, die die Welt nicht braucht. Aber manchmal geschrieben werden müssen!!


rätselt jetzt
Günter
Mich wundert nicht, warum es in Le Mans beim 24 h-Rennen nie eine Startnummer 13 gibt...
Ach, lasst man gut sein. Jeder hat mal "seine Tage" Manfred kenne ich persönlich, ist echt ein guter und hilfsbereiter Typ.

Ich würde es noch schätzen, wenn ihr vorrechnet, wie ihr anhand der NEM Normen auf 31mm oder noch mehr kommt. Kann das wer erklären?
Ich komme auf exakt 30mm:

Parallelgleisabstand auf freier Strecke = 25mm (NEM 112)
Mass E für Wagengruppe C bei R300 = 5mm (NEM 103)
macht total 30mm

Mache ich was falsch?

Felix

@13,15-17

Manfred wollte eigentlich hier posten:

http://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=361360

Dann ergibt das Ganze auch Sinn. Thomas (@14) hat es auch schon gemerkt. Kann aber verstehen, dass das völlig wie Bahnhof klang

Liebe Grüße aus Berlin und nun weiter mit Parallelgleisabständen...

André



Apropos Übergangsbögen

In der NEM 112.3 steht, daß der volle Gleisabstand von 31mm schon am BEGINN der Kurve vollständig vorhanden sein muß. Wie das?

Gruß
Thomas
Hallo Felix,

NEM 103 ist nicht der Gleisabstand, sondern die Erweiterung für das Lichtraumprofil. Und in 112 kann man direkt ablesen, wie groß der Abstand bei r=300 Wagnegruppe C ist... -> 31mm.

lg Frank L.
Anstatt Euch um jeden mm zu kloppen eine Empfehlung aus der Praxis: mit Übergangsbögen beginnen, evtl. noch ein wenig "versetzt" und erst dann auf einen in Kurven wirklich lieber ein paar mm größeren Gleisabstand zu gehen. Es gibt Tricks das zu "tarnen", Außenschiene erhöhen (wirkt immer besser, zusätzlich ein leichter Höhenunterschied zwischen den Gleisen (so 2 - 3 mm wirken schon Wunder). Und schon wirkt es optisch hübscher.
@20
Danke, jetzt hab ich's auch begriffen.

@21
Man kann ja "zur Sicherheit" auch noch ein paar mm mehr... dann sind es 40mm Parallelgleisabstand; funktioniert ganz sicher. Oder 50mm, mann ey...

Worauf ich hinaus will: Die Eisenbahn ist ein spurgebundenes Verkehrsmittel. Fahrzeuge können nicht "mal eben" ein bisschen weiter aussen durch die Kurve. Ein paar mm mehr ist daher sinnlos. Es genügt, von Anfang an den richtigen Wert zu ermitteln und damit zu bauen. Das ist der tiefere Sinn des Begriffs "Lichtraumprofil".

Reserve zur Kompensation von Fertigungsungenauigkeiten im Anlagenbau sind in den NEM übrigens bereits enthalten. (das merkt man beim Anlagenbau)

Felix


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