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THEMA: Kabeldurchmesser
Ich verkable gerade meine Schienen. An den Schienen habe ich Schienenverbinder mit angelöteten Drähten (von Minitrix so gekauft, da ich damals noch keinen Lötkolben hatte). Diese Drähte sind sehr dünn. Bringt es dann etwas, die dünnen Drähte mit dickeren Verlängerungen zum Trafo zu verbinden, oder ist das umsonst?
Nach einer Tabelle aus dem Minitrix Buch müsste ich nämlich 0,75 mm Durchmesser haben, da die Kabel bis 2 m lang sind und der Zug bei vollem Trafoanschlag 1,5A zieht (sagt man das so?).
Übrigens: ich habe mir einfach aus dem Baumarkt Kabel mit Eignung für Niedrigvoltbereich gekauft. Ist das ok?
Danke für die Nachhilfe.
Niedervoltbereich soind Leitungen für Niederspannung, also OK.
0,75 qmm flexibel sind empfehlenswert bei mittleren Stromverbrauch und halten auch mal so an die 5Ampere und kurzzeitig schon mehr aus.
Also bis zu den einzelnen Stichaderen.
Direkt an die Schienen kann man die dünneren Leitungen nehmen.
Hier werden selten dauerhaft mehr als zwei Ampere fließen.
Hans Hans
Was mit einem Fahrzeug passiert, welches mal einen 5 Ampere Kurzschluß auslöst, braucht man sich besser nicht vorzustellen. Wenn irgendein Netzgerät oder Booster 5 Ampere liefern sollte, dann würde ich da dringend empfehlen ein paar Feinsicherungen mit 1 oder 1.5 Ampere hinter zu hängen.
Zitat
Wenn ich 5 Ampere irgendwo durch irgendwas wie Klingeldraht schicke, dann hab ich da wirklich bedenken!
Gruß
Tomi
da Modellbahnleitungen nicht nur "Luft" verlegt werden, teilweise durch Holzplatten gehen, evtl thermisch isoliert sind durch Gips, oder mehrere Leitungen zusammen gefasst werden in einem Kabelkanal, würde ich nach der mittleren Tabelle hier gehen:
http://www.vis.bayern.de/technik/produktgruppen...eit_mind_qs_b550.jpg
Könnte jetzt auch noch das Tabellebuch raus kramen
Man darf auch nicht vergessen, je geringer der Leitungswiderstand ist, umso schneller und effektiver kann die jeweilige Zentrale z.B. auf Kurschlüsse reagieren.
Gruss
Tobias
Zitat
Genau, deshalb ist von Klingeldraht auch eher abzuraten
@ Tomi Nr.4
Klingeldraht,den ich verwende ,hat 0,8 qmm Querschnitt !
Da sind 4 Ampere Belastung doch kein Problem ?
...sonst schmeiß ich meinen Gesellenbrief in die Ecke !
und wie ist das mit dem "Querschnitt der Schienen " ? (Leitfähigkeit )
Für 5 A must Du dann schon das LGB-Profil verwenden ?
Gruß : Werner S
Nein, im Normalfall gibts da auch keine Probleme, da hast Du schon recht. Die Probleme die es bei "massiven" Drähten geben kann, sind eher dann zu sehen, wenn es einen Kurzschluss gibt bzw. Drähte überlastet werden. Ein Klingeldraht "brennt" nicht so leicht durch, wie eine Litze. Ist eine Absicherung vorhanden, sollte es keine Probleme geben. Ist keine Absicherung vorhanden, wird die ganze "Last" über das Kabel geleitet, was leicht zu einen Brand führen kann. Sicher ist dies auch bei Litzen möglich, jedoch brennen diese (weil viel dünner) schneller durch.
Viele Grüße
Tomi
1. Die Schienenverbinder mit angelöteten Drähten, die ich bei Trix kaufen kann, kann ich die lassen, oder ist das Schrott?
2. Wenn ich mit einer Baumarkt-Litze verlängere(Durchmesser 0,75mm), passt das dann? Zur Info: da fährt halt ein Zug dran).
3. Wo sollen übrigens die 5 Ampere herkommen?
???????????????
Fachleute, macht es mir nicht zu kompliziert!
Grüße
berti
Zitat
Fachleute, macht es mir nicht zu kompliziert!
Welche Fachleute? DIe Selbsternannten?
Grüße Michael Peters
Steck die Drähte der Schienenverbinder durchs "Brett " und verlängere die Drähte
mit 0,75 er Litze !
...und gut ist es !
(Lok : Ca 200mA plus 10 beleuchteter Wagen a 50mA = 700mA = 0,7 Ampere !)
Gruß : Werner S.
Litze sind zwar nicht gleich Litze, aber ich denke, wenn Du auf 0,75 gehst, machst Du nichts verkehrt. Über die 5 Ampere solltest Du Dir wenig Gedanken machen.
Gruß
Tomi (der meistens versucht zu helfen, anstatt wenig konstruktive Kommentare abzugeben)
@3:
Das Problem sind nicht die Leitungen, die bei 5A beschädigt werden könnten. Du kannst nicht "5A durch eine Leitung schicken". Du kannst nur eine Spannung anlegen. Und wenn im Kurzschlußfall der Strom nicht ausreicht (in diesem Fall eben die 5A von dem Booster, der da angesprochen wurde), damit die Sicherung den Kurzschluß als solchen erkennt und abschaltet, dann tritt der Schaden ein. Der Booster meint dann bei 4,99A: "Ok, hohe Last, aber alles noch im grünen Bereich" und fackelt stillvergnügt Dein Wohnzimmer ab. Deshalb muß der Leitungswiderstand geringgehalten werden. Das gilt für andere Spannungsquellen im Prinzip genauso.
mfg
Andre
bbberti
wenn eine flexible Verdrahtungsleitung (z.Bsp.: HO3VF) 0,75qmm locker mit 5A belastet werden kann,
dann kann sie auch für Stromquellen benutzt werden die weniger Strom liefern.
Logisch oder?
Bitte keine Einzeladern aus "Klingeldraht" nehmen, der ist zu zäh.
Die Isolierung zu dünn, die verhärtet, schmilzt durch und/oder und bröckelt nach ein paar Jahren weg.
Die Fehlersuche wird dann reinste Nervensache.
Kurzzeitig heißt nicht im Kurzschlussfalle, sondern das einige Minuten auch mal Ströme fließen dürfen die, die Leitung erwärmen, danach aber eine genügend lange Abkühlzeit eintritt.
Vor Schmorbrandfall schaltet die Spannungsquelle bei Übertemperatur ab.
Vorausgesetzt die Leitungen sind richtig dimensioniert.
Aber die Sicherheitsmaßnahmen dafür sind nicht ganz so leicht zu erklären.
Hans Hans
Deswegen schrieb ich ja auch: "Das gilt für andere Spannungsquellen im Prinzip genauso."
Auch mit einem Modellbahntrafo kann man Schaden anrichten, wenn wegen zu dünner Leitungen die Kurzschlußerkennung versagt.
mfg
Andre
nicht die Kurzschlusserkennung,
die spricht meißt sofort an,
sondern die
die Themparatursicherung!
Da wird öfter s nicht bedacht.
Hans Hans
Zitat
Bitte keine Einzeladern aus "Klingeldraht" nehmen, der ist zu zäh.
Die Isolierung zu dünn, die verhärtet, schmilzt durch und/oder und bröckelt nach ein paar Jahren weg.
Die Fehlersuche wird dann reinste Nervensache.
Hallo Hans Hans !
Früher hab ich Trix-Express,seit 1972 meine -N- Anlagen mit "Klingeldraht" angeschlossen.
Noch nie ist mir eine Isolierung zerbröckelt oder geschmolzen,obwohl einige Drähte schon
älter als 20 Jahre sind !
...nur meine persönliche Erfahrung
Gruß : Werner S.
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Zitat
...auch Klingeldraht muß den VDE- Vorschriften entsprechen.
Spaß beiseite.... Klingeldraht ist eigentlich ein Draht, der hauptsächlich für Signalübertragungen mit geringen Strömen genutzt wird. Das man diesen auch "zweckentfremden" kann ist klar. Es gibt die verschiedensten Anwendungen (z.B. verwendet man bei Photovoltaikanlagen im Normalfall auch keine festen Kabel bzw. Drähte, sondern Litze), bei denen man auch unterschiedliche Kabel verwenden kann. Jedoch sollte alles immer in Bezug auf den Strom berücksichtigt werden.
Berti sollte sich aber jetzt keine Gedanken machen. So wie er es vor hat, funktioniert es.
Gruß
Tomi
Klugscheiß ein
Draht ist in im Normalfall unisoliert, von daher ist der Begriff Klingeldraht aber so was von daneben - obwohl benutze ich auch
Klugscheiß aus
Zum Thema:
Bei fester nicht beweglicher Verlegung von Einzelader könne diese bedenklos als starre Ader (Volksmund Klingeldraht) genomen werden. So ist im Übrigen die ganze hauselektrik aufgebaut.
Bei nicht stationären Gräten ist eine beweglich Ader zu verwenden (Litze), wenn mehradrig nennt man das Kabel. z.B.: Bügeleisen, Toaster, Fernseher, Trafonetzanschlußkabel, etc.
zur Strombelastbarkeit habe ich folgendes gefunden
http://www.helukabel.de/pdf/german/technik/X_02...keit_(allgemein).pdf
Daraus geht da ganz klar hervor das die 0,14er Kabel ausreichen (bei analog meistens unter 2A)
Bei digital sieht das dann anders aus da doch oft mit möglichen Strömen von 3A und mehr zu rechnen ist - zu mindest beim Kurzschluß
Da gibt es noch mehr Wissenswertes.
Hallo bbberti,
0,75mm² Leitung ist absolut ausreichend. Vom Gleis die 0,14mm² ins "Untergeschoß" führen, und da dann ans 0,75er. 0,5er würde auch reichen.
Hallo Werner,
Sieht bei mir unter derAnlage ähnlich aus wie bei Dir
Hallo Tomi,
Zitat
Klingeldraht ist eigentlich ein Draht, der hauptsächlich für Signalübertragungen mit geringen Strömen genutzt wird.
Das Pferd können wir dann aber auch von der anderen Seite aufzäumen, nämlich: Da für die Signalübertragung in der Regel doch nur mit geringen Strömen gearbeitet wird, kann da ein Kabel mit entsprechen geringem Querschnitt genommen werden. Und ich glaube so ist das auch historisch richtig
Gruß Detlef
Wir leben ja in Deutschland, und das liegt in Europa und da gibt es ja für Alles Normen.
Guggt Ihr hier:
http://www.miba.de/morop/nem604-d.pdf
Schönen Sonntag noch
Gruß
Andreas
Zitat
Bei fester nicht beweglicher Verlegung von Einzelader könne diese bedenklos als starre Ader (Volksmund Klingeldraht) genomen werden. So ist im Übrigen die ganze hauselektrik aufgebaut.
Zitat
Und ich glaube so ist das auch historisch richtig
Ich denke, Berti weiß jetzt bescheid. Sollten noch Fragen offen sein, dann gibts sicherlich genug, die hier weiterhelfen werden.
Gruß
Tomi
der dünne Draht geht schon in Ordnung, so wie in deiner Antwort 2 beschrieben. Unten dann dickere Leitung. Da du analog fährst, hat dein Fahrregler sicher eine wie auch immer geartete Sicherung eingebaut, so dass du dir wenig Gedanken um ein Abbrennen der Leitungen im Falle eines Kurzschlusses machen musst. Willst du sicher gehen, dann baue noch Sicherungen ein. Bei einer Stromaufnahme von 1,5 A würde ich es mit mittelträgen Sicherungen für 2 A versuchen.
Die Trix-Verbinder kenne ich nicht. Eine gelötete Verbindung ist aber immer besser als eine angeklipste. Ausserdem sollte man die Fahrspannung an mehreren Punkten einspeisen. Bei mir sind das 1 bis 1,5 m Abstand. Wenn du mit Stückgleisen arbeitest, hast du zwischen den einzelnen Schienen Schienenverbinder, die auch keine elektrisch optimale Verbindung darstellen. Deswegen bei Stückgleisen lieber öfters einspeisen. Gerne legt man sich deswegen einen Leitungsring unter die Anlage, so dass man von da aus mit den kurzen (und evtl. dünnen) Leitungen an vielen Punkten einfach zu den Schienen gehen kann. In der Ringleitung wird ein größerer Querschnitt benutzt. Suche einfach mal nach Ringleitung hier im Forum.
@13 Andre
Jetzt muss ich mal klugscheissern. Man kann sehr wohl einen Strom durch eine Leitung schicken. Das mit Strom und Spannung ist nämlich so, dass sich das eine durch das andere automatisch über das Ohmsche Gesetz ergibt. Nimm eine Spannungsquelle und schließe einen Widerstand an und es wird ein Strom fließen. Von sowas bist du in deiner Antwort ausgegangen. Es gibt aber auch Stromquellen. Und wenn du so eine an einen Widerstand anschließt, wird an ihm eine Spannung abfallen. Ob die Spannung die Ursache für den Strom ist oder der Strom die Ursache für die Spannung, das lässt sich ohne Kenntnis der Quelle nicht sagen. Es sei denn, man ändert den Widerstand, indem man ihn kurzschließt oder unterbricht. Dann weiss man, welche Quelle man hat.
Stromquellen werden übrigens gerne für LED-Beleuchtung eingesetzt, um eine konstante Helligkeit bei unterschiedlichen LED-Vorwärtsspannungen zu erreichen.
Grüße,
Dietmar
# Dietmar, was ist eine Spannungsquelle und was ist eine Stromquelle?
Also ich kenne eigentlich nur die Spanungsquelle und wenn die beiden Anschlüße/Pole miteinander verbunden werden, dann kann Strom fließen und je weniger Widerstand diese Verbindung zwischen den Anschlüßen/Polen hat, deßto mehr Strom kann fließen. (Ohmsches-Gesetz)
Aber im "Volksmunde" wird die Spannungsquelle sehr oft als Stromquelle bezeichnet.
So jedenfalls habe ich das gelernt (Nachrichtentechniker).
mfG.
"tattoo"
Es gibt sowohl Spannungs-, als auch Stromquellen.
So habe ich es jedenfalls gelernt (in Photovoltaiklehrgängen).
Eine Spannungsquelle liefert eine konstante Spannung, eine Stromquelle einen konstanten Strom.
Tiefer in die Materie einzugehen sehe ich aber nicht als sinnvoll an, denn das löst die Problem bzw. klärt die Fragen von Berti nicht.
Gruß
Tomi
Als gelernter Informationselektroniker scheiße ich jetzt auch mal klug:
Auch eine Konstantstromquelle legt lediglich eine Spannung an. Die wird dann solange erhöht, bis die gewünschte Stromstärke erreicht ist.
Aber: Wer verwendet denn auf seiner Modellbahn eine Konstantstromquelle zur Stromversorgung?
Und: Natürlich ist der Stromfluß eine Folge der angelegten Spannung und nicht umgekehrt. Schließlich rutscht nicht der Stecker in die Steckdose, weil plötzlich ein Züglein fährt.
mfg
André
------Sarkassmus an------
Eigenartigerweise werden immer diejenigen als Klugscheißer betitelt, die versuchen Fakten auf den Tisch zu legen um irgendwelche xxxxxxxx klar zu stellen. Logisch, daß sich diese xxxxxxx-Verbreiter nicht gerne berichtigen lassen.
Man kann etwas falsch ergo nicht richtig verstanden haben aber die meisten sind lernwillig und nehmen eine -Richtigstellung- gerne an. Tja, nur diejenigen die andere als Klugscheißer betiteln sind Fakten- und Lernresistent.
------Sarkassmus aus------
mfG.
"tattoo"
Auch wenn man einen Fehler 100x sagt wird er immer noch nicht richtig.
Viel schlimmer finde ich diejenigen, die sich per Mail melden und mehr oder weniger verlauten lassen, dass es stimmt, was man berichtigt hat, sich aber im Forum dazu nicht mehr äußern.
Wenn ich etwas nicht weiß und eine Vermutung äußere, dann ist es kein Problem. Wenn ich aber davon ausgehe bzw. ausgegangen bin, dass meine Meinung zu 100 Prozent stimmt, und ich dann mit Fakten dargelegt bekomme, dass es eben nicht so ist, dann sollte ich den ..... in der Hose haben, um dies auch hier im Forum kund zu tun bzw. zu bestätigen.
Leider ist das nunmal nicht oft so.
Ich denke, wir sollten jetzt wieder auf das Ausgangsthema zurück kommen. Vorausgesetzt, Berti hat noch offene Fragen dazu.
Gruß
Tomi
Vielen Dank an alle.
Berti
# 28, Tomi die Fragen von Berti sind schon in den Anfängen beantwortet worden. Die restlichen Antworten waren eigentlich nur noch Grundsatzdiskusionen bzw. Fachbegriffsdiskusionen.
Ich finde Plängeleien, Meinungsverschiedenheiten, die nur noch 2 Personen betreffen und wo die anderen Forumuser nichts daraus lernen können, besser unter 4 Augen (ergo mail) zu bereden als groß im Forum. Leider gibt es dazu in allen Foren genügend negative Beispiele, welche leider die Foren für andere unatraktiv werden lassen.
Ich vermute, daß die meisten Forumsuser, aus den Fragen und Antworten lernen wollen um für sich anstehende Probleme/Fragen (Anlagenbau, ect.) klären zu können.
Vielfach kann man auch nur als -Leser- profitieren. Auch mir geht es so.
mfG.
"tattoo"
Das mit den Meinungsverschiedenheiten sehe ich genauso wie Du. Lediglich finde ich es seltsam, dass der ein oder andere hier seine Meinung vertritt, die u.U. auch falsch sein kann (jeder macht schliessliche Fehler) und er diesen Fehler aber nicht einräumt. So ist es den Fragenden oft nicht ersichtlich, was nun richtig ist. Der Fragende bekommt die Mail des "Einsichtigen" (ist nicht abwertend gemeint) nicht und kann so nicht aus den Beiträgen im Forum das "Richtige" ersehen. Somit wäre es nur anständig, hier für eine Klarstellung zu sorgen. Auch wenn man was falsches schreibt, wir man nicht gleich an den Pranger gestellt.
Das ist es was ich meine.
Zitat
Vielfach kann man auch nur als -Leser- profitieren
Gruß
Tomi
absolut korrekt, eine Richtigstellung von Fakten bei nicht stimmenden/falsch interpretierten Aussagen ist für alle Leser wichtig, um das nicht weiter zu tragen.
Aber (!) bei etlichen Themen gibt es kein Richtig oder Falsch, sondern nur unterschiedliche Meinungen und Ansichten, welche aber beide korrekt sind.
Hierzu gibt es keine Berichtigung, sondern jeder Leser kann für sich das heraus nehmen was für seine ganz persönliche Situation zutrifft.
Aber mich würde immer noch brennend interessieren was jetzt Spannungsquellen sind und was Stromquellen sind?
Batterie, Generator, ect. ist....
Und logischerweise kann nur so viel Strom fließen wie die Spannungsquelle zu läßt.
z.B. eine 9V Batterie kann keine 50A bringen. Auch ein Trafo kann im Kurzschluß auch nur soviel Strom bringen wie angegeben.
Darum ist es nicht extrem heikel mit Leitungen wenn der Trafo nur max. 1A bringt. Da aber auch 5A o. gar 10A Trafos Verwendung finden, sind richtig dimensionierte Leitungen und vor allem schnelle Sicherungen extrem wichtig!
Ich persönlich kenne 2 Hauptarten der Strom-Versorgungen bei Modellbahnanlagen.
A.) viele kleine leistungsschwache Trafo´s und Aufteilung der Verbraucher (Antriebe, Lampen, Loks, ect.) in viele kleine eigene getrennte Stromkreise.
B.) ein einzelner leistungsstarker Trafo, welcher alle Verbraucher der Anlage versorgt.
mfG.
"tattoo"
Zitat
Aber mich würde immer noch brennend interessieren was jetzt Spannungsquellen sind und was Stromquellen sind?
frage doch mal Tante Wiki:
http://de.wikipedia.org/wiki/Spannungsquelle
http://de.wikipedia.org/wiki/Stromquelle
Gruß
Kai
In welchem Minitrix Buch hast du geschaut ?
In Grundlagen der Selektrix -Steuerung Teil 2 auf Seite 23 lese ich für N-Spur
Leitungsquerschnitt
N- Spur bis 1 m 0,14mm² sonst 0,5mm²
Stromaufnahme
Lok 250 mA Beleuchtung 30 mA.
Desweiteren wird eine Strombegrenzung (0,8 A) in Form von Schmelzsicherung oder PTC empfohlen.
Gruß Frank
P.S:
Ich hatte hier mal einen Beitrag geliefert wann eine Dekoderlitze sich in Bezug auf Strom deutlich erhitzt.Mit einem Standartmodellbahntrafo bis 2 Ampere bzw der CC2000 Zentrale blieb die Litze kalt.
Ich selber nutze immer 2 Stromanschlüsse pro Block (Dekoderlitze von Rautenhaus) bis unterhalb der Platte. Danach gehe ich auf 0,34mm²
# 33, danke Kai, diese Quelle hatte ich auch.
Wollte aber Antworten von denjenigen User die in diesem Thread diese Begriffe genannt haben.
Denn der "normale Volksmund" .........
(It Tante Wiki)
mfG.
"tattoo"
Zitat
Stromaufnahme
Lok 250 mA Beleuchtung 30 mA.
die Werte find ich etwas Grenzwertig, auch wenn es so in besagter Quelle steht
Beleuchtungen kenn ich in der regel mit 50mA Lok kommt wohl in der regel so hin kann aber auch mal mehr sein.
Und nun mal einen ICE1 von GFN Komplett, beleuchttet und beide Köpfe mit Motor ausgerüstet.
12 wagen a 50mA ergibt 600mA und dazu noch 2 x Motor a 250mA, und wir sind bei 1,1A - da ist die 0,8A Sicherung aber mehr weg als da
Und von einem 2-tenZug auf dem leichen Abschnitt will ich gar nicht erst reden
aber ich bleicbe dabei, wie in @20 geschrieben
Zitat
0,75mm² Leitung ist absolut ausreichend. Vom Gleis die 0,14mm² ins "Untergeschoß" führen, und da dann ans 0,75er. 0,5er würde auch reichen.
Gruß Detlef
halten die 0,14qmm Leitungen das aus.
Auch darf man bei der Schutzkleinspannung alles so ranhängen, und die starren Aderleitungen (Klingeldraht) eignen sich auch.
Ich nehme sogar teilweise die Einzeladern aus alten Computer-Leitungen.
Die sind schön klein, flexible und kunterbunt. Wenn dann nur geringe Ströme fließen ist das möglich.
Empfehle halt die 0,75qmm Verdrahtungsleitung, mit 3 oder 5 kV Isolierung, weil im Kurschlussfall die Drähte 100% halten (beachte Schutzkleinspannung)
und bei überdurchschnittlicher Erwärmung, von außen oder innen, die starke Isolierung schon einiges aus hält.
Mit einer normalen Abisolierzange gut zu entmantel und durch die Kupfereinzeladern einfach zu löten.
Also Kindersicher.
Das sind nach der Erzeugung der Schutzkleinspannung keine VDE oder EC-Richtlinien mehr.
Unsere Modellbahn-NEM´s empfehlen aber auch Mindestdimensionierungen.
Aber das kann dann jeder machen wie er gerade lustig ist.
Hans Hans
Zitat
diese Quelle hatte ich auch
Zitat
Also ich kenne eigentlich nur die Spanungsquelle
Man ist immer versucht zu helfen, aber wenn man es umsonst macht, dann ist es eher etwas zermürbend.
Gruß
Tomi
Strom- oder Spannungs- oder auch Energie- Quelle...
Benutzt man halt je nach Erklärungs-Notstand.
Eine technische Nomenklatura ist da überflüssig, wenn der Sinn stimmt.
Natürlich hat man Einwürfe je größer die geschätzte Leserschaft und je länger die Klausur.
Umsonst ist nur der Dickkopf, der immer dicker wird.
Hans Hans
Tomi, auch ich kann googeln und dann kommt Tante Wiki.
Da aber überall großartig mit Fachbegriffen geklotzt wird, wollte ich sehen ob diese Leute auch wenigstens die Grundlagen verstehen, wenn sie schon klotzen.
Obwohl hier im Forum schon etliche Mal das Thema Kabel/Draht-Stärke diskutiert wurde werden immer wieder die Grundsätze nicht beachtet.
Nur zu sagen, 0,5 o. 0,75 oder Klingeldraht ist leicht, dabei wird aber meistens übersehen, was dahinter steht. Wie ich schon erwähnte kommt es darauf an was man als "Kraftwerk" in der Anlage hat + die daran hängenden Verbraucher und davon hängt dann auch die Leitungsdimensionierung ab.
Wenn man diese Zusammenhänge nicht versteht und der -Ratgeber- die Hintergründe (wie ist die Anlage aufgebaut [Stromversorgung, Aufteilung der Verbraucher]) nicht kennt, ist es schwierig.
mfG.
"tattoo"
Habe schon Loks (Drehgestell mit der Stromaufnahme) abfackeln sehen, weil das Kraftwerk Trafo) 10A liefert und die Sicherung zu langsam ansprach.
das Kleinverbraucher (hier Loks) "abfackeln", kann man immer wieder sehen/riechen.
So könnte man jeden Gleisabschnitt auch mit flinken 1A Sicherungen schützen.
Dann ist man aber ständig am Sicherungstausch.
Die Überstromelemente (Sicherungen; Thermosicherungen; Fehlerstromschalter; Festpannungsregler; Spannungs-Varistoren; etc.) sollen ja auch die elektrische Anlage (Verdrahtung; Trafo; Schienen; etc.) schützen.
Die in manchen Trix-Loks eingebauten Polyswiches/Multifuses sind auch nicht gerade "das Gelbe vom Ei".
Wie man in vielen Fällen sieht, lösen die viel zu früh aus, selbst wenn diese richtig dimensioniert sind.
Bin nun seit 1973 Elektriker und habe 1995 auch noch den Meister zusammengebracht.
Dazu bin ich noch seit 1988 staatlich gepr."Nachrichten-Technigger".
Man sollte nebenher doch die Freude an der Modellbahn nicht verlieren!
Deshalb nur ein paar einfache Tipps zur Verdrahtung, wie man so wenig als möglich falsch machen kann.
Doei
Hans Hans
EDit: Nobody Is Perfekt!
ich wurde ja in diesem Thread mehrmal nach Stromquellen gefragt. Ein Beispiel hat Tomi in #25 schon genannt. Bei Fotosensoren lösen die einfallenden Photonen Elektronen aus Verbindungen heraus. Je mehr Photonen ankommen, desto mehr Elektronen werden frei. Elektronen sind Ladungsträger und sich bewegende Ladungsträger nennt man Strom. Fotosensoren geben also einen Strom ab, der proportional zur Helligkeit ist. Schließt man an den Sensor einen Widerstand an (der sollte sehr hochohmig sein), dann kann man an diesem Widerstand einen Spannungsabfall messen. Nimmt man einen anderen Widerstandswert, so bekommt man eine andere Spannung, denn der Strom (und nicht die Spannung) hängt von der Helligkeit ab.
@26: hier ist die Spannung eine Folge des Stromflusses. Und wenn du gelernter Informationselektroniker bist, dann habe ich noch ein Beispiel für dich. Nimm eine Batterie, in Reihe dazu einen Schalter, einen Widerstand, eine Spule und wieder zurück zur Batterie. Dann parallel zur Spule noch einen Widerstand und schließe daran ein Oszilloskop an. Schalte den Schalter ein. Es wird sich am Widerstand eine Gleichspannung einstellen. Nun schalte aus. Und was siehst du? Die Spannung an dem Widerstand geht nicht sofort auf Null, sondern nur langsam (hängt von der Induktivität und dem Widerstandswert ab). Wie das? Ganz einfach: die Spule arbeitet als Stromquelle. Ersetze die Spule durch einen Kondensator und mache den gleichen Versuch. Das Ergebnis ist ähnlich, allerdings wirkt der Kondensator als Spannungsquelle.
Eigentlich ist das alles OT, denn Bertis Frage wurde schon beantwortet.
Grüße,
Dietmar
(Ich weiß selbst, daß innerhalb einer Schaltung der Spannungsabfall an einem Widerstand eine Folge des Stromflusses ist. Aber darum geht es hier überhaupt nicht! Hier geht es um den Gesamtstrom. Und der kommt eben nicht aus dem Nichts und läßt eine Spannung entstehen.)
Ursprünglich ging es in diesem Fred um die Sicherheit. Und die besteht unter anderem darin, daß die Spannungsquelle( Trafo, Booster oder was auch immer) einen Kurzschluß auf der Anlage auch sicher erkennen muß. Das kann sie aber nur dann, wenn der bei der angelegten Spannung maximal mögliche Strom nicht durch zu dünne Leitungen so begrenzt wird, daß er den Grenzwert gar nicht erst erreichen kann.
Ein Beispiel: Die Sicherung des Trafos schaltet bei 1,3A ab. Die Leitungen unter der Anlage sind aber so dünn, daß selbst bei einem Kurzschluß auf dem Gleis nur 1,29A fließen können. Wenn jetzt eine Lok so entgleist, daß die Radschleifer die Schienen kurzschließen, schaltet der Trafo nicht ab, weil für ihn kein Kurzschluß vorhanden ist. Als Folge davon können z.B. die Radschleifer beschädigt werden.
Ursprünglich ging es mir darum, das Mißverständnis zu beseitigen, das gelegentlich entsteht, wenn man Strom mit Wasser vergleicht. Man kann (von Solarzellen und ähnlichen Spezialitäten mal abgesehen) keinen "Strom hineinschicken". Man kann nur eine Spannung anlegen. Bei geschlossenem Stromkreis wird dann ein Strom fließen.
mfg
Andre
dann ist ja jetzt alles klar. Ich hatte in meinem ersten Posting auf deine Aussage Bezug genommen, dass man keinen Strom in eine Leitung schicken kann, sondern nur eine Spannung anlegen kann. Dass meine Gegenbehauptung OT war, war mir klar, denn mit Bertis Problem hatte es absolut nichts zu tun. Deswegen habe ich ihm ja auch die Tipps mit gelöteten Anschlüssen, Mehrfacheinspeisung und der Sicherung gegeben.
Nichts für ungut,
Dietmar
Auch wenns jetzt nicht mehr viel mit der Frage von Berti zu tun hatte, so war es mit Sicherheit für den ein oder anderen trotzdem interessant, wenns etwas tiefer in die Materie gegangen ist. Und genau das ist ja das Schöne, dass man immer noch dazu lernen kann und sich, ähnlich wie bei einer "echten" Unterhaltung auch, ein Thema entwickeln kann und so für manche immer wieder neue Erkenntnisse auftuen.
Schön, dass es das Forum gibt, denn kein anderes mir bekanntes Forum bietet so ein geballtes Wissen, wie dieses. Und das liegt an jedem einzelnen Mitglied.
Viele Grüße
Tomi
Elektrisches Feld (Spannung) oder Magnetisches-Feld (Strom) sind keine voneinander getrennten Erscheinungen. Sie gehören zusammen wie Romeo und Julia.
Beide können sich ohne das Andere nicht richtig entfalten.
Im Notfall gibt es halt ein Gewitter, wenn nicht sogar einen Sprite in den Weltenraum.
http://de.wikipedia.org/wiki/Kobold_%28Wetterph%C3%A4nomen%29
Hans Hans
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