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THEMA: Minimalradius für Code 55
THEMA: Minimalradius für Code 55
gerkle - 09.01.10 04:23
Hallo N-Bahner,
ich plane eine neue kleine Anlage mit Code 55 Gleisen von Peco. Die Anlagentiefe soll 60 cm nicht überschreiten. Für den nicht sichtbaren Bereich habe ich jeweils eine Fläche von 80 x 80 cm zur Verfügung. Hier möchte ich doppelgleisige Gleiswendeln unterbringen. Da ich im Augenblick noch kein Gleis habe, kann ich nichts ausprobieren.
Reicht der Platz für die Wendeln und bis zu welchem Minimalradius kann man problemlos heruntergehen, damit auch z.B. Züge mit einer Gesamtlänge von ca. 100 cm die Strecke befahren können.
Grüße, Gerd
ich plane eine neue kleine Anlage mit Code 55 Gleisen von Peco. Die Anlagentiefe soll 60 cm nicht überschreiten. Für den nicht sichtbaren Bereich habe ich jeweils eine Fläche von 80 x 80 cm zur Verfügung. Hier möchte ich doppelgleisige Gleiswendeln unterbringen. Da ich im Augenblick noch kein Gleis habe, kann ich nichts ausprobieren.
Reicht der Platz für die Wendeln und bis zu welchem Minimalradius kann man problemlos heruntergehen, damit auch z.B. Züge mit einer Gesamtlänge von ca. 100 cm die Strecke befahren können.
Grüße, Gerd
Hallo Gerd,
bei einer Tiefe von 60cm wäre der Radius kleiner als 30cm. Aus Gründen der Optik und Betriebssicherheit versucht man eigentlich über 30cm zu kommen. Man könnte sicherlich für die Darstellung einer Nebenbahn Epoche I bis III mit kurzen Triebwagen und kurzen Wagen diesen Kompromiss eingehen.
Alternativ könntest du eine Punkt zu Punkt-Strecke mit Kopfbahnhof und Haltepunkt aufbauen.
Zu den Gleiswendeln rechne ich wie folgt:
Die Radien von 33 und 36 cm (mit Sicherheitsabstand zum Anlagenrand) ergeben für den Innenkreis 2,0 m Umfang. Wenn du die Durchfahrhöhe minimal einstellst, also abhängig vom Fuhrpark 5-6cm, komst du auf 2,5 bis 3% Steigung.
Drehgestellloks dürften bei dieser Steigung keine Probleme haben, mittellange Züge hochzuziehen, zumindest wenn die Wagen modern und damit leicht sind und gut laufen.
Als problematisch können sich hierbei - aufgrund der Reibungskraft der Schleifer - Wagen mit Inenbeleuchtung erweisen. Schlepptenderloks - speziell mit Tenderantrieb - werden definitiv Probleme mit den von dir geplanten Zuglängen haben.
Versuche auf jeden Fall, die Hochfahrt auf die Außenwendel zu legen, um die Steigung um ein paar Zehntel Prozent zu reduzieren.
Viele Grüße
Burkhard
bei einer Tiefe von 60cm wäre der Radius kleiner als 30cm. Aus Gründen der Optik und Betriebssicherheit versucht man eigentlich über 30cm zu kommen. Man könnte sicherlich für die Darstellung einer Nebenbahn Epoche I bis III mit kurzen Triebwagen und kurzen Wagen diesen Kompromiss eingehen.
Alternativ könntest du eine Punkt zu Punkt-Strecke mit Kopfbahnhof und Haltepunkt aufbauen.
Zu den Gleiswendeln rechne ich wie folgt:
Die Radien von 33 und 36 cm (mit Sicherheitsabstand zum Anlagenrand) ergeben für den Innenkreis 2,0 m Umfang. Wenn du die Durchfahrhöhe minimal einstellst, also abhängig vom Fuhrpark 5-6cm, komst du auf 2,5 bis 3% Steigung.
Drehgestellloks dürften bei dieser Steigung keine Probleme haben, mittellange Züge hochzuziehen, zumindest wenn die Wagen modern und damit leicht sind und gut laufen.
Als problematisch können sich hierbei - aufgrund der Reibungskraft der Schleifer - Wagen mit Inenbeleuchtung erweisen. Schlepptenderloks - speziell mit Tenderantrieb - werden definitiv Probleme mit den von dir geplanten Zuglängen haben.
Versuche auf jeden Fall, die Hochfahrt auf die Außenwendel zu legen, um die Steigung um ein paar Zehntel Prozent zu reduzieren.
Viele Grüße
Burkhard
Hallo Burkhard,
das habe ich vergessen zu sagen, dass im sichtbaren Bereich ein Punkt zu Punkt Verkehr stattfinden soll. Und da werden die Radien (hoffentlich) größer sein. Meine Frage bezog sich auf den nicht sichtbaren Bereich wie SB und Gleiswendeln.
Ich werde eine U-förmige Anlage bauen können mit einer Seitenlänge von 3 m x 2,5 m. Auf dem 2,5 m langen Stück werde ich versuchen den (die) SB unterzubringen.
Grüße
Gerd
das habe ich vergessen zu sagen, dass im sichtbaren Bereich ein Punkt zu Punkt Verkehr stattfinden soll. Und da werden die Radien (hoffentlich) größer sein. Meine Frage bezog sich auf den nicht sichtbaren Bereich wie SB und Gleiswendeln.
Ich werde eine U-förmige Anlage bauen können mit einer Seitenlänge von 3 m x 2,5 m. Auf dem 2,5 m langen Stück werde ich versuchen den (die) SB unterzubringen.
Grüße
Gerd
Die Peco Code 55 Flexgleise kann man bis zum Straßenbahnradiuus biegen. Das ist nicht das Problem. Generell gilt: Radien immer so wie möglich. D.h. bei 60cm Anlagentiefe sind 280mm eine vernünftige Zielgröße...
Gruß
Eglod
Gruß
Eglod
Hallo Gerd
versuche doch bitte, bei der Planung die Radien so groß wie möglich zu planen. Umso weniger gibts Probleme beim Fahrberieb, auch im SB.
Nur ein Beispiel: bei langen D- Zugwagen siehts doch Sch..... aus, wenn diese so um die Ecke "hakeln".
Beim der BR 61 von Arnold vom Henschel- Wegmann - Zug muß man bei Radien unter 400 mm die Schürzen abmachen, sonst packt sie die Kurve nicht..
Glaube mir, knausere nicht an der falschen Stelle.
Gruß Robby
versuche doch bitte, bei der Planung die Radien so groß wie möglich zu planen. Umso weniger gibts Probleme beim Fahrberieb, auch im SB.
Nur ein Beispiel: bei langen D- Zugwagen siehts doch Sch..... aus, wenn diese so um die Ecke "hakeln".
Beim der BR 61 von Arnold vom Henschel- Wegmann - Zug muß man bei Radien unter 400 mm die Schürzen abmachen, sonst packt sie die Kurve nicht..
Glaube mir, knausere nicht an der falschen Stelle.
Gruß Robby
Hallo Gerd,
um ins Tiefgeschoß zu kommen mußt du nicht unbedingt einen Wendel nehmen, ein weitere Möglichkeit wäre die lange geraden stücke zu nehmen.
95% des am Markt befindlichen Rollmaterials fährt durch R1 (R = 192mm), 99% durch R2 (R = 225 mm?) - Optik ist etwas anderers steht aber hier nicht zur Diskussion da im "Kellergeschoß"
Wenn du als eine R = 300mm als Aussenradius nimmst und dann den endsprechenden Parallelgleisabstand (etwa 33 mm Gleismitte - Gleismitte) nach innen nimmst, bist du immer noch über R2, und es sollte keine Probleme geben.
Ein paar Exoten und Handarbeitsmodelle werden dann vielleicht da auch nicht laufen, aber damit mußt Du dann leben.png)
Und wie Burkhard schon schreibt, den Aussenbogen aufwärts und denn Innenbogen abwärts.
Gruß Detlef
um ins Tiefgeschoß zu kommen mußt du nicht unbedingt einen Wendel nehmen, ein weitere Möglichkeit wäre die lange geraden stücke zu nehmen.
95% des am Markt befindlichen Rollmaterials fährt durch R1 (R = 192mm), 99% durch R2 (R = 225 mm?) - Optik ist etwas anderers steht aber hier nicht zur Diskussion da im "Kellergeschoß"
Wenn du als eine R = 300mm als Aussenradius nimmst und dann den endsprechenden Parallelgleisabstand (etwa 33 mm Gleismitte - Gleismitte) nach innen nimmst, bist du immer noch über R2, und es sollte keine Probleme geben.
Ein paar Exoten und Handarbeitsmodelle werden dann vielleicht da auch nicht laufen, aber damit mußt Du dann leben
Und wie Burkhard schon schreibt, den Aussenbogen aufwärts und denn Innenbogen abwärts.
Gruß Detlef
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