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THEMA: LGB Erzmuldenwg digitalisieren DCC

THEMA: LGB Erzmuldenwg digitalisieren DCC
Startbeitrag
hitman2075 - 05.01.10 00:36
Liebe Eisenbahnfreunde, frohes neues Jahr,

vorab gesagt, ist dieser Eintrag der Spurweite wegen nicht das passendste Forum, es handelt sich hierbei jedoch um eine spur-übergreifende DCC - Problematik/Fragestellung.

Ich habe über Weihnachten den Erzmuldenwagon von LGB mit einem Funktionsdecoder;  FD-M von Tams ausgestattet. Ich besitze die DCC Mastercontroll von Tams, konnte also vorab testen ob ich richtig gelötet habe. Test war einwandfrei, Auslesen der Adr. , schreiben der Werte, etc.

Rauf auf dem Hauptgleis, kann mit der F1-Taste die Mulde runterkippen, jedoch nicht mehr hoch. Der Motor läuft nur in eine Richtung  Habe auch schon geschaut bei den CV -Werten in den Anleitungen, habe jedoch nichts Schlüssiges gefunden.

Jetzt habe ich zwei Fragen:

Ist der o. g. Decoder der passende oder benötige für solch eine Funktion einen anderen , womöglich besseren (teureren) F-Decoder.

Oder kann ich den FD-M so programmieren , dass die Mulde hoch und runter fährt ?

Vielen Dank im Voraus

Philipp aus Berlin

Ich vermute, der Decoder liefert am Funktionsausgang F1 nur Gleichspannung.
Wenn Dein Antrieb aus einem Gleichstrommotor besteht, müßtest du für die Gegenbewegung die Spannung umpolen. Das kannst Du aber nicht so einfach.
Gruß
Klaus
Hallo,

ich habe zwar mit LGB nix am Hut, aber ich denke es müsste mit der Relaisschaltung die Oliver Zoffi vorstellt zu machen sein.
http://www.zoffi.net/MOBAZI/umbauten/us-kran/uskran.htm

( http://www.zoffi.net/MOBAZI/umbauten/us-kran/umpolrelais.gif )
Sofern es sich wirklich um einen Gleichstrommotor handelt!

Viel Erfolg!

Mfg
Christian W.
...der nun endlich schlafen geht
Vielen Dank für die blitzschnellen Antworten auf meine Frage

Die Umpolung ist mit einem F-Decoder unumgäglich, deshalb werde ich die Relaisschaltung ausprobieren.

Mfg

Philipp M.

Hallo Phillip,

noch eine wichtige Ergänzung:

Für die erwähnte Relaisschaltung muß die Versorgungsspannung für den Gleichstrommotor aus der Gleisspannung mit einem Gleichrichter erzeugt werden.
Anschluß: AC-Anschlüsse (~) an Gleisspannung, DC - Anschlüsse (+ -) an die Relaisschaltung.
Zum Betrieb dieser Relaisschaltung ist wichtig zu wissen:
Eine Bewegung findet nur statt, wenn nur einer der beiden F1 oder F2 aktiv ist.
Sind F1 und F2 gleichzeitig aktiv passiert nichts.

Um zu hohe Ströme durch einen blockierten Motor an den Endanschlägen zu vermeiden, soltest du zusätzlich Endschalter in Reihe zu den Spulenanschlüssen des jeweiligen Richtungsrelais einbauen, die den Motor abschalten wenn er einen dieser Schalter erreicht hat.

Statt der Endschalter (bei wenig vorhandenem Bauraum) kann man auch einen Vorwiderstand in die Motorleitung zur Strombegrenzung einbauen, an dem die Spannung bei blockiertem Motor abfallen kann.

Mit ein wenig mehr Elektronik (Brückengleichrichter, 2 Widerstände und 4 Leistungstransistoren als H-Brücke geschaltet) ist die Anpassung auch kontaktlos zu realisieren.

Alternativen wenn nur 2 Endlagen nötig sind:

1.
Statt der zwei Relais kann man das auch mit einem Relais machen der lediglich die Motorspannung zum kippen umpolt und die Endlagen anfährt. Der Rest ist dann inklusive Endschalter so zu verdrahten wie bei einem motorischen Weichen-Antrieb.
Funktionsweise wäre dann So: F1 aktiv: Auskippen bis Endlage, F1 inaktiv : In Ruhelage fahren bis Endlage.

2.
Servoantrieb samt Elektronik verwenden, der eigentlich für Weichen gedacht ist. Geschwindigkeiten und Endlagen sind damit frei einstellbar. Mechanik simpel und kräftig dazu.
Der Kippmechanismus wäre dann natürlich als Weiche zu behandeln.

Christian
Ergänzung:

Man könnte auch einen Servodecoder umprogrammieren, damit er mit Funktiontasten über eine Lokadresse gesteuert werden kann. Bei uns N-Bahnern sehe ich da jedoch keinen konkreten Anwendungsfall.

Gruß
Thomas

P.S: Vielleicht sollte ich lieber eine Gartenbahn bauen, statt Spur N.
Da sieht man alles besser und kann Servos auch auf die Waggons packen.
Und vom Balkon aus steuern mit Laptop... träum.

Weitere Alternative:

Bei Uhlenbrock gibt es den Digitalservo (Art.No. 81310) der genau die Awendung ohne weitere Funktionsdecoder oder andere komponenten erfüllen kann. Das wäre es doch.

Christian
Ich glaub ich werd doch eine einfachere Lsg. in betracht ziehen, wahrsch. nen Lokdecoder einbauen. Das mit den Relais wäre u. U. realisierbar, doch der Gleichrichter etc. sind mir zu hoch...-( Hätte nicht gedacht , dass bei DCC ein Gleichrichter für diese Fkt. notwendig ist.

Ich habe noch einen Kühn N025 aus N-Bahnzeiten. Könnte ich diesen vielleicht für die Erzmulde benutzen? Habe keine Ahnung ob der Decoder ( bis 700 ma Ausgangsleistung, dafür reicht ?  

Mfg

Philipp M.


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