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THEMA: Kontaktprobleme?

THEMA: Kontaktprobleme?
Startbeitrag
Frederick - 13.12.09 17:52
Hallo,
ich habe eine Frage zur Stromeinspeisung an den Gleisen. Ich fahre mit Tomix Gleisen (vorher Minitrix) und muss immer wieder feststellen das einige Loks einfach mal stehen bleiben. Ich brauche sie aber nur minimal anzustubsen dann geht es wieder weiter. Anpusten reicht sogar manchmal schon. Ich frage mich woher diese Problme kommen? Die Gleise sind soweit sauber (lasse Reinigungswgen mitlaufen). Die Decoder sitzen auch fest in der Schnittstelle. Liegt es evtl. daran das ich öfter Strom einspeisen muss ins Gleis?  Wie groß haltet ihr den Abstand? Sollte man jeden Meter Strom ans Gleis führen? Ich fahre mit der Mobile Station. Diese kann ja max. 1,9 A abgeben. Da ich den 32VA Trafo angeschlossen habe sollte das eigentlich auch so sein.
An den Tomix Gleisen kann s nicht liegen enn bei Minitrix habe ich das Phänomen auch schon gehabt.

Hat jemand evtl. jemand einen Tipp?

Viele Grüße
Fred

Du kannst auch vier 32 VA Trafos an die MS anschließen, davon kommt nicht mehr Strom aufs Gleis: die Leistungselektronik in der MS hat ihre Grenze. Mehr geht nicht.

Jeder Meter bis 1,50 mtr. Strom einspeisen, bei den Tomix-Gleisen kann man Kabel an die Verbinder löten. Die Verbinder haben höheren Widerstand, daher ist die häufigere Einspeisung zu empfehlen.

Die Gleise nach der Montage mit Isoprop abreiben, so sind isolierende Fettspuren auch verschwunden.

Es gibt bestimmt duzende Ursachen

Wenn die Lok nur kurz angeschuppst werden muß, dann ist die Verdrahtung zum Gleis wohl erst mal in Ordnung. Ich versuche jeden 2ten bis max. 4ten Gleisverbinder neu einzuspeisen.  Dann gibt es insbesondere auch nach dem Einschottern und Altern der Gleise keine bösen Überraschungen.

Wichtig ist auch eine gute Lage der Gleise, insbesondere bei Beginn und Ende von Steigungen entsprechende Übergangsbögen einzubauen.

An Triebfahrzeugen hab ich (z.B, VT08.5 Arnold) festgestellt, daß die Drehgestelle zu stramm eingebaut sind und sich seitlich dadurch nicht neigen können. Damit heben sie einfach von einer Schiene ab und bleiben stehen. Gerne in Weichen, wo sie auf die Kunststoffteile im Weichenherz einseitig auffahren und dann den hinteren Teil des Drehgestells mit abheben. Schraube des Drehgestells ein klein wenig lösen und das Ding fährt mit geschätzten 5km/h quer durch den Bahnhof, auch über DKWs.

Gleiche Wirkung aber andere Ursache z.B. bei meinem ET90/95 von Roco. Hier liegt das Gehäuse so tief, daß das Drehgestell direkt damit in Berührung kommt. Eigentlich soll das Drehgestell aber auf 2 Punkten an der Wagenunterseite abgestützt sein. Wäre dem so, wäre es in alle Richtungen frei beweglich. Durch das Aufgleiten auf das Gehäuse ist aber auch hier keine Neigung mehr gegeben. Abhilfe: Gehäuse leicht höher legen. Die Dicke von 3 Lagen Isolierband, geschätzt 2/10 mm! haben gereicht, um das Modell nun überall in Schleichfahrt bewegen zu können.

Nächster Punkt sind schlechte Radschleifer. Teilweise schon von der Montage falsch eingebaut nimmt das Fahrzeug ggf. nicht über alle Punkte Strom auf. Einfach mal auf's Kreuz legen und mit 2 Drähten die Stromabnahme an jedem Rad prüfen und dabei auch die Achsen seitlich auslenken. Manchmal reicht der Federweg der Radschleifer nicht voll aus. Einfach nachbiegen und schon gehts besser.

Falsche Gewichts/Kraftverteilung im Fahrwerk. Die GFN 62er ist ein super Kandidat für "sich selbst aus dem Gleis heben". Vorläufer und Nachlaufachsen haben auch Stromabnehmer und diese drücken das Drehgestell nach unten und dabei natürlich die Lok nach oben. Ist das zu viel, dann hebt es die Lok aus dem Gleis und es kommt zu Kontaktproblemen oder die Lok bleibt sogar liegen, weil die Reibung der Treibachse zu gering ist. Ein furchtbares Fahrwerk!

Dampfloks haben manchmal Kraftschluß durch Kuppelstangen und Zahnräder. Da kann es sein, daß es in einer Fahrtrichtung geht und in der anderen Richtung humpelts. Hier paßt das Spiel zwischen Zahnrad und Kuppelstangen dann nicht. Manchmal ist es besser, einige Zahnräder rauszunehmen und die Kraftübertragung nur durch die Kuppelstangen zu bewerkstelligen (BR95 alt von MTX). Ohne Humpeln ist dann auch die Stromabnahme wieder überall möglich.

Abgebrannte Radschleifer sind auch nett. Eine Weiche auffahren und schon fliegen die Funken. Mancher Radschleifer ist dabei nur noch Oxid und daher kaum noch federnd oder gar leitend. Da hilft dann nur noch Neubau der Schleifer. Bei 1 Ampere und mehr glüht ein Radschleifer schnell mal weg. Ist mir leider auch schon passiert Zum Glück hab ich hier dünnes Kupferblech in der Bastelkiste aus Urzeiten.

Häufigster Fehler nach meiner Beobachtung ist aber zu geringe Beweglichkeit von Achsen und Drehgestellen wie Eingangs beschrieben.

Viel Glück!


Hallo,

das Wichtigste ist erstmal saubere Schienen und saubere Laufflächen der Lokräder.

Gruß Robby
Hallo,

vielen Dank erstmal für die Tipps. Zumindest was die Stromeinspeisung angeht kann ich da ja schon mal Abhilfe selbst schaffen. Mal sehen wie es dann so wird.
zu Peter8:
Mir ist schon klar das mehr Trafos keinen Sinn machen weil die Box ja nur max. 1,9 A ans Gleis abgeben kann. Ich wollte damit auch nur sagen das eine ausreichende Stromstärke vorhanden ist meinerseits.

Viele Grüße
Fred
@Fred, kleiner Tip. Wenn Du mehr Strom brauchst (so ab ca. 6-8 Loks im Betrieb oder viele Züge mit Beleuchtung) hilft ein Booster. Der ist an die Mobile Station anschließbar, wenn man den Px-Bus - der Booster-Bus des Selectrix-Systems - herausführt. Es werden selbstverständlich auch DCC und Sx2-Signale verstärkt (siehe z.B. bei Uwe Magnus

www.uwe-magnus.de

oder Peter Engelmann

http://www.he-digital.de/               )




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